19
, â to wnd be» olles ole i-h-dlich- Sympaihic,,M«« ^ w*« * jf »»" l««wi m, i „„ Jkrwt.
1 . ^ ,' . ,. Q (Sr. 'cii he^ ’ mer mehr die Erkenntnis, daß all solches Smeoen nur
-,^ Schaden mit iproblematische Bedeutung habe, wenn es abgetrennt
’F^^o^^ und auch gar zu gern zornig l bleibt von dem großen Lebensstrom der herrlichen tatho-
7' 7'7^7 7 «bin aber eifersüchtig oder! «ischcn Liturgie und vor allem der heiligen Eucharistie.
$‘ ^ sm,^schadhaft weâe.' Denn - So entwickelte sich auch Dr. Albani zum Mitführer der
ein nncâi ü>dl'i>s Leben und Weben in den Hachkirchl chen Bereinigung', die im Jahre 1918 ent- 'mW-cüLeü: den anderen anftedt mit seiner stand, im September 1919 in Berkin ihren ersten „Hoch-
■a^Ht'^V sann cud> eine Seele die andere anstecken kirchenkongreß" abhielt, in der »Hochk-rche' ihr eigenes ^ ' ' 7 ’ .1,«. Mn Drimn hefiht und an den Kern der Sache areift: has
t ihrer Seeleulrantheit, ganz besonders aber die ikttersrele die Seele des Kindes. Deshalb, wenn du - rechschafseues Eheweib bist, io merke jetzt auf eins hre, die dir und dem Kinde gar wohl bekommen wird, ;m du ihr getreulich nachkommst.
In manchen Orten ist es üblich, daß die Weiber ichten, kurz vorher, wenn sie bald niederkommen, auf ß sie nicht in iyren Sünden wegstürbeu, wenn es >1 ginge. Nun, das lobe ich und ist eine christliche uji^f. Siber du könntest wohl auch im Anfänge iner Umstände beichten und konimunizieren; du lebst in eine" besonderen Adventszeit, wo es nicht zu el wäre, wen * du alle Monate die heiligen Sakra-
ente auffuchtist, nicht auf den Fall hin, daß du bei r Ankunft des Kindes stürbest, sondern damit eine! cht fromme, gottselige GemütrstimMung sich in dir
rstelle, und auch dein Kind daran warn und fromm mütet werde Das ist Sympathie, aber sein Aber- aube. Freilich wenn du lein frommes Weib bist, niern ein Welt- und Erdenweib, so wüst du große itgen ob der Zumutung machen, und eine runzelige afs; und was ein Aufgeklärter von der Hotbstudierten orte ist, der wird darüber ein Gesicht machen wie ein
»» 2MÄ « ÄM« Ä SÄ **■ «-bi- £W «
nTrinkAas vo^ält.
Allein das tut nichts, und es
üd keine Christenfrau gereuen, wenn sie es so macht.
Aber auch andere Leute sollten sachte mit einer Kanzel ferner von ihm kunstgerecht restaurierten Pfarr Upen üiöu umgehen, um ihr nicht durch Zorn und kirch ~ ' • - - - -
nummern's ober durch sündhafte Reden und andere ißhelligkriteu Wallungen im Blut oder in der Seele
machen. Denn man sann einem Küche schon Aer- TifH geben, wenn es noch nicht auf der Welt ist. Und '>, Vater, nimm du dich ganz besonders in acht; wenn > nicht wie et" vernünftiger Mensch (sondern wie l wüstes Tier) irr solchen Umständen mit deinem Weibe '"gehst oder wenn du ihr aus Geiz schlechtes Essen er schwere Arbeit gibst, oder wenn du ihr schweren orn uns »iehm Kummer machst, so kannst du ein Weib-
.....- ’ • ' von nsuem drucken, denn es kann nicht oft genug ge« ^,^ ' ‘ ^ r' ' 11 vU<n^ @s lauft mancher Ehemann sagt werden: „Mit jedem Liter Dollbier nehmen wir 77 7 7 77 777 ..... 7 .;7 77'' den hungernden Kindern 230 Gramm Gerste, mit
tu das Gericht w^ß nichts davon und ine Leute wissen! denen sechs Teller wertvoller Suppe hergestellt werden mM-Unu sein eigenes Gewissen weiß es nicht: aber' können. Wenn ich an Nahrung gesättigt zur Kneipe
trum, der schon Wi und drei Kinder gemordet ha
r oberste Krmunoinchter weiß es, und bei dem Blut- ziehe und dort im Laufe von drei bis vier feuchtfröh- - Behmgerrck: unter dem Kirchhof wird dis Sache lichen Stunden meine drei bis vier Liter Vollbier ge- rsgemachl. Bedenke es zur rechten Zeit jeder, den meße, so nehme ich, — keinem körperlichen Bedürfnis ' ^lleht. - aebarckend. sondern nur einer akademischen Sitte kak-
Zur katholischen Mche zurückgekshrè
' der evangelisch-luth. Pfarrer in Bad Lausigt in Sach- n; er hat am 15. November eine freiwillige Amts- ederlegung ausgesprochen und auf seinen Pfarrer- und astorentitel Verzicht geleistet. In Sachsen erregt diese Diversion großes Aufsehen. — Dr. SUbani ist in W rr- n geboren als Sohn eines Wäschefabrikauten und aujtnanns, der lange Lahre der Führer der dortigen r-sgruppe des evangelischen Bundes war und seit länger Zeit im Pfarrhause feines geistlichen Sohnes °^t. Nach Vollendung seiner theologischen Studien ar Dr. Albani einige Jahre als evangelischer Geistli- r in Steiermark und Kärnten tätig, wo er nicht nur c katholische Kirche kennen, sondern auch in ihren Leh- ; und Einrichtungen hochschätzen lernte. Nach frieb- ;;?r und segensreicher Seelsorgtätigkeit unter feinen iauoensgenoffen nach seinem Vaterlands Sachsen zu- mgereyrt und zum Pfarrer nach Bad Lausizk berufen, igie er sowohl durch seine rednerische Tätigkeit bei den wnge!i!chen iogenannten Diözesan- und Pasiorenkon- renzen im Pirnaer Bezirk, als durch feine zahlreichen 'lehrten und tiefgründigen schriftstellerischen Arbeiten, >rch die er in ganz Deutschland bekannt wurde Her- ar. Erinnert fei nur an eines feiner Bücher:' „40 age in dec Wüste", durch das er die Exerzitien des hl Znatius von Loyola den protestantischen Kreisen zu- nnglich machte und derlei geistliche Uebungen ihnen '-Pfahl.
Schon seit ein paar Jahren sehen wir Dr. Albani suchen und suchen nach einem He (mittel, um die -Koere Wunde zu heilen, welche das deutsche Volk wie uw cm anderes empfindet, die Spaltung im Glauben, r. Albani mag vor.rst das naheliegende Ziel erstrebt
' it bem protestantischen Treuga-Dei kGottes ne^e)-Bunde der evangelischen Kirchs durch Lsiseüe- ltung der Differenz- und Streitpunkte und durch Stu-' mm ter ralhslischsa Lehren und Einrichtungen neue
Organ besitzt und an den Kern der Sache greift: das
Ältarsakrement darf nicht bloß Abendmahl, sondern muß Opfer sein! Nicht die Predigt, sondern das hl. Sakrament muss als Höhepunkt des Gottesdienstes gelten! Schafft ein evangelisches Hochamt, eine evangelische Messe. Das fordert aber auch Verständnis für ein Prie? ^ itevtum mit sakramentaler Weihe und eine Kirche mit Bischöfen! Als Albani in der Märznummer 1920 des Sächsischen Kirchenblattes in seinem Artikel über „Den Begriff der Kirche" schrieb: „Mir geben die Worte, die der Herr zum Felsenapostel Matth. 16 sprach, die Ueberzeugung, daß sich das Wesen der successiv apostolica (Nachfolge der Apostel) in befriedigender Weise heraus-
arbeiten lassen muß, daß . . . auch die Protestanten überzeugt werden," da ahnten manche, daß Albani nahe : am Ziele stand. Scharfe Gegnerschaft von gewisser Seite
hat Dr. Albani ebensowenig auf seinem „Gange zur Kirche" abg-schreckt, wie ihn der Versuch der Verunglimpfung nicht lähmen würde im Opferbringen, wenn er der erkannten christlich-katholischen Wahrheit folgt. Es mag für seine vorgesetzte geistliche Behörde eine schwere Aufgabe gewesen sein, eine Pension zuzubilligen, wenn ein evangelischer Pastor katholisch wird; lange Ueber-
legung kostete dies.
Dr. Albani ging inzwischen, um
Benebiktinerktostcr nach St. Ottilien bei München. Wie
der, und zwar nach über zwei Monaten, bestieg er die
der Not gehorchend, nicht dem eigenen Triebe.
Am 15. November hat er seine Amtsniederlegung ausgesprochen: Er wird Anstellung finden bei der „Gesellschaft für christliche Kunst" in München; Gott erweckte edle Männer, die ihm zu einem neuen Berufe verhalfen.
fp
Ernste Worte
einer Versammlung zu München Professor
Gau pp über den Alkohol. Man sollte sie jeden Tag
gehorchenö, sondern nur einer akademischen Sitte fol
gend —, 18 bis 24 Kindern die nahrhafte Suppe vom Munde und trage mein Scherflein dazu bei, daß Rachitis und Zuberfulofe den Leib derer verderbe, die dereinst nach den Jahren des Jammers und der Schmach ein neues befreites Deutschland zur Höhe führen sollen." Dies Letzte wendet sich an die Stu- denten; an alle richtet sich die andere Stelle: „Ein Volk, das in der Zeil der Rok und Verarmung in die Narkose des Alkohols flüchtet, ist zum Untergang reif; ein Volk, das wie Amerika in der Zeit der wachsenden Blüte diese Narkose von sich weist, geht einer großen Zukunft entgegen." Und Gaupp fügt hinzu: es ergibt sich daraus, was wir zu tun haben.
Es ist gut, bch wir eine Mutter haben.
In Galizien war es. Abends kniete ich im stillen Dorfkirchlein. Ich hatte viel auf dem Herzen. Eine schlMme Trauernachricht hatte ich am selben Tage von meinen Eltern erhalten. Ich ging zum Marienaltar und weinte mich aus. Es war dunkel. Nur das ewige Licht flackerte still und warf auch auf das Muttergottesbild einen leichten Schimmer. Ich glaubte mich allein. Plötzlich hörte ich im Turm der Kirche eine Stimme. Jemand sprach laut. Cs war ein deutscher Kamerad. Mit wem sprach er? — Mit dem Heiland im Tabernakel. Auch hatte er viel auf dem Herzen. Sein ganzes Herz schüttete er aus. Immer lauter und herzlicher wurde sein Sprechen. Bald näherte er sich dem ewigen Lichle und der Kom- munionbank und kniete dort nieder. Ein Weilchen war es ganz stille. Dann tastete er auch zum Ma- rienallare. Da sah er mich plötzlich an den Stufen fmen. Er war gar nicht überrascht. Er legte mir dir Hand schwer aus die Schulter, beugte sich zu mir nieder und sagte: „Gelt, Kamerad, es ist doch gut, daß wir eine Mutter haben." — Uns beiden standen die Tränen im Auge und doch waren wir so froh
________ Wir fetzten uns zusammen und to) er zähste ihm nun aüu) mein Leid, weil ich ja schon das feine gehört hatte. Wir saßen da, wie kleine Kinder. Wir waren ja auch Kinder — vor der Mutter. Nit vergesse ich diesen Abend vor dem Muttergottesbild ia weltentrückten galizischen Dorskrichlein.
K a i h o l l s ch e A i r ch c n sl e u e r.
Diejenigen Gememdemi gsisber, rodete mit Enl- richlung ihrer Kirchensteuer noch im Rückstand find, werden um deren recht bâlge Einzahlung ersucht.
Der Vorstand des Gesamèverbandes.
St. Joseph. Die Jungfrauen-Kongregation der Pfarrei St. Joseph begeht am kommenden Sonntag, den 23 Januar, abends 7 Uhr, im Saale des Bersinshau- ses, Wolfhager Straße 155, die Feier ihres Stiftungsfestes mit einer musikalisch-theatralischen Abenbm'.ier- Haltung. Es ist dafür ein sehr schönes Programm auf- gestellt worden. Zur Aufführung gelangen: „Zwei Mütter", religiöses Schauspiel von Haider; ferner: „Die musikalische Kochschule", humoristisches Gesamtste! Mit Gesang von Paul R. Lehnharb; „Künstlerpuppen . ein Reigen mit Gesang. Den Schluß bildet das Lustspiel: „Borgen macht Sorgen". Es wird zu dieser Feier freundlichst eingeladen.
Alberlus-Verein. Der hiesige Albertus-Verein, Ortsgruppe von „Neudeutschland" der Vereinigung katholischer höherer Schüler, veranstaltet am Montag, den 17. Januar, feinen diesjährigen Unterhaltungsabend. Die Veranstaltung findet im geheizten Großen Stadtparksaale statt und beginnt pünktlich'8 Uhr abends. Der Abend soll im großen MÄ ganzen vaterländisches Gepräge tragen; frei von allem übertriebenen Hurrapatriotismus will der Verein die Siebe zur deutschen Heimat und zum deutschen Volks- hime pflegen und hat es daher in den Satzungen allen Mitgliedern zur Pflicht gemacht, „freudig und opferfroh ihre Kraft in den Dienst des deutschen Vaterlandes zu stellen". Nun will der Verein in einer öffentlichen Veranstaltung zeigen, was unsere Dichter zu dem vaterländischen Gedanken sagen. Es werden an dem Unierhal- tungsabend Szenen aus Schillers „Wilhelm Teil , und aus dem Kleist'schen Drama „Die Hermannsschlacht zur Ausführung gelangen. Die Pausen sollen durch entsprechende Dsttaniationen sowie durch musikalische Vorträge des aus Mitgliedern des Vereins bestehenden Orchesters ausgefüllt werden. Möchtei' doch auch bei dem diesjährigen UnterHaltungsabend, ähnlich wie im Vorfahre bet der „Zrinlst'-Aufführung, recht viele erscheinen, zumal auch ein Teil des Reinertrages des Abends dem Kirchen- bant zu Kassel-Bettenhausen zugute kommen soll. Karten zum Preise von 5 M, 4 M, 3 Ji und 2 M sind bei den Mitgliedern des Vereins sowie abends an der Kasse zu haben.
Katholischer Arbeiterverein Am 23. Januar» nr 1 mittags 4 Uhr, (mcht am 30., wie zuerst geplant re ' wird der Verein im Gesellenhans einen Happener
(Tanz) abhalten. Es wird darauf schon Heu^s auftne^ sam gemacht. — Für Mittwoch, den 25. Januar, abends 8 Uhr, wird dann eingeladen zu einer außerordentlichen Generalversammlung der Mitglieder (n u r Herren), auf der zwei wichtige 2lngelegenbeiten besprochen werden sollen.
Volksvereln für das katholische Deutschland. Dienstag, 18. Januar, abends 8 Uhr, Kursus-Abend im Ritter. Die Kursusteilnehmer werden gebeten, pünktlich und vollzählig zu erscheinen.
Katholifcher Gesellenverein. Am iDreifönhstaq veranstaltete der kathol. Gesellenverein im Saale der „Stadt Stockholm" seine diesjährige Weihnachtsfe'lr. Zahlreich hatten sich die Freunde und Gönner des Vereins unter dem strahlenden Wsib.nachtsbaum eingeiun- ben, sodatz der Präses ein vollbesetztes Naus begrüßen konnte. Wie es der Zweck des Abends war, sollte noch einmal Weihnachten mit seinem Zauber die Nerzen bey Zuhörer gefangen nehmen. Und wirklich bauerte es gar nicht lange, so lag eine sichtliche Weihnachtsstim- mung über dem ganzer: Naus. Wcihnachtsstimmu.ng riefen hervor, die alten trauten Weihnachtslieder, die klangschön von der Gekangsabteilung z^m Vortrag bracht wurden. Die Weihnachtsgeheimnisse, die b' ■ fen Liedern besungen waren. wurden nun dem Pndl'- kum in mehreren lebenden Bildern vor Augen geführt. Noch erhöht wurde die Wsihnachtsstimmung, afs mehrere gefeierte Dichter zum Worte kamen und ihre Weih- nachtsstimmttngen zum Ausdruck brachten durch den Mund des Nerrn Lehrers Nilker, der es vorzüglich verstand, ihre Poesie wiederzugeben. Der volle Ws>y- nachrszauber aber wehte erst den Zuhörern entge en, als die beiden Wechnochtsstücke: „Ruck und Knecht Ruvr-'cht" und „Nächstenliebe" in Szene gingen. Vor- zünl-ch entledigten sich He Svieler ihrer Aufgaben und groß war bei Sllt und Jung der Beifall für den Genuß, der ihnen an jenem Abend bereite morden war. Voll Freude kann der Gesellenverein auf diese Veranstaltung zurückblicken und sie als ein Ruhmesblatt in seiner Chronik verzeichnen.