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halten, denn vom opferfreudigen Jesuheczen auf dem^ Familie ' one lernt das christliche Ehepaar nicht nur K- Genüße. sondern auch die Sorgen und Lasten des Lebens aus sich zu nehmen. Aber auch die Heran­wachsenden. Sohne und Töchter werden das reine Er- l^serherz nicht durchbohren durch geheime Sünden der Wollust, auch nicht durch frühzeitige und niemals durch sündhafte Bekanntschaften. Das Herz-JesuKüd am Ehrenple e der Wohnstube wird ihnen in Stunden der Versuchungen und Gefahr immer und immer wieder die Bitte auf die Lippen legen:Jesus, der re ren Lunafrau Kind, mach uns rein und keusch wie du, ziehe unsere Wünsche und Begierden hinauf zu dir, feßle sie durch das Band k .-uscher Liebe an dich und gestatte nicht, daß sie dir fenmls entrissen werde."

In einem dem Herzen Jesu geweihten Hanse wer­den keine Bücher und Zeitungen gelesen, die den hei­ligen Glauben und der christlichen Sitte feindlich sind. Saget cs selbst," sprech Fürstbischof Bertram von Vreclau am 9. Oktober 1917, als er bei Gelegenheit der Konsekration der nc.en Herz Jesukirche in Ber­lin zur Familienweihe an das heiligste Herz Jesu er­munterte,sagt es feil 5, wie würde es wohl zu- fammenpasfen, wenn in euren Häusern an der Wand das Bild des heiligsten H zens Jesu hängt und auf dem Tische dann Zeitungen liegen, die den religiösen Ingressen entgegengesetzt sind?"

Das ist der Sinn und die Bedeutung der Fami­lienweihe an das heiligste Herz Jesu. Der Geist des göttlichen Herzens, der Grist wahren, echten Chriftrn- tums soll in unseren Familien zur Herrschaft gelangen., er soll zündend nach und nach Überpreisen auf diesen oder jenen geistesverwandten Meyschènkreis und all­mählich zum Anstoß der mächtigen geistigen Erneue­rung in unserer ganzen Umwelt werden, nach der die große Sehnsucht aller Denkenden geht. So ist sede Betätigung der ernsten gut vorbereiteten und treu fest- gehaltenen FamilieuWeihe ein goldenes Saatkorn bes­serer- Zukunft, in der die Königsherrschast des gött­lichen Herzens Jesu wieder auf Erden aufgerichtet wird und sich erfüllen die frönen Schlußworte den Weltweihe Leo XIII. an der Jahrhundertwende:Lob sei dem göttlichen Herzen, welches uns das Heil ge­bracht, ihm sei Ruhm und Ehrs in alle Ewigkeit." Amen.

« -"«EffiteCw»

Das MMschèNtzeWäüfs

ober Wie der Mensch sich und ordere erziehen soS.

Don Alban Stolz.

Das Som liegt noch in Erd' und Schnee. Januar.

Es hat außer Gott alles seinen Anfang, auch der Mensch; und von dem menschlichen Anfang oder an- sänellchen Menschen soll zuerst die Rede sein.

Well in diesem Monat aber die Rede sein soll von Kindern. welche noch nicht zur Welt geboren sind und weil diese gar zu jungen Kinder noch nichts Ge­schriebenes und Gedrucktes lesen können so soll dieser Artikel sein Absehen haben aus Leu e, welche cm sol­chen Kindern im voraus vielen Schaden 'oder Nutzen m Echten können, je nachdem sie es angreifen. Darum soll für die Ehe'snle in biefem Monat eine besondere Christenlehre gehalten werden.

Wir wollen es kurz machen; wie alt meint ihr ^c-hl, daß das Kind sein müsse, bis man ihm Ehri- stentum beibringen solle? Jcy will euch nicht lange Herumraten lassen, denn ihr wißt es doch nicht, und werdet darüber vielleicht große Augen machen, oder gar meinen, es sei Spaß, wenn ich es sage. Aber es ist kein Spaß, sondern mein vollkommener Emst, wmn ich sage: ihr müßt mit der christlichen Erziehung schon anfangen, wenn von dem Kinde noch kein Stäub- lern auf Erdei zu finden ist. Nämlich ihr Eheleute enunet vor allem an euch selber Vorsorgen, daß ihr alles ungültige Wesen und alle nichtsnutzige Manieren ablegel uno de m einen gelaßenen frommen Sinn und Wcm- oel euch ins G. blut übergehen lastet; derm das werden chM ote künftigen Kinde' stark an den Gliedern und rm Herzen verspüren was ihr für Mân an euch gehabt habet. Wenn ton dem und der die Rede gs- wefen ist, fo hast du vielleicht selber schon gèfaat: Ja, m kein Wunder,,denen steckt es schon im G'blüt- sn;r Vater hat auch gestohlen, oder ihrs Mutter bat f M so be allen Tänzen sein wollen. Die Eltern kön- nen es müch den Kn Kern antun, und in dem Stücke e , eine Hai gehewce Künste zum EÄen oder zum- sen an ihnen aueüben. Es gibt eine Erbsünde, deren _ u., 'n von unserm Urgroßvater Adam immer noch

"' ^0 ^b Ding will nicht absterben und sich L^ to:âl lassen, solange es Menschen gibt: und mit

jedem neugeborenen Kinde wird jede Ursünde selber wieder neu geboren und stellt sich jung und frech auf die Hinterfüße, wie wenn sie das Recht hätte, und nimmt zu, wie an Aller, so an Torheit und Häßlichkeit vor Gott und den Menschen. Das ist der alte Wclt- schadrn, der Gift schwamm am Menschengeschlecht, die Erbsünde Aber ihr Eltern könnt außer dem Haupt- schaden euern Kindern noch besondere Schäden, Extra- Erbsändlein. und oft recht grobe und dicke, anhäugen als Aussteuer und wahres Mitgift.

Es ist eine sonderbare Geschichte, wenn man einem Huhn Enteneier zum Brüten unterlegt. Wenn das Entlein aus der Eierschale ausgeschlupft ist, da hat die Henne ihre liebe Not mit dem jungen Geschöpf: sie will es absolut nur zum Trocknen erziehen, und'doch läuft es alsbald ohne Anleitung von feilen der Henne, seiner Stiefmutter, dem nassen Wasser.zu, weil es eben von einer alten Ente herkommt und die Lebensart einer Ente mit auf die Welt gebracht hat. Das Huhn bekommt vielleicht ob dem Entlein, wie es sich in das Wasser stürzt, große Ärmsten Und lamentiert darüber, !bas sei unerhört, daß ein Hühnlein so aus der Art schlage und im Wasser bade.

Dies ist so eine Art von Bergleichnis. Gesetzt den fFall, du habest zum Krempel alle Abend Durst nach Getränke, wie man keines am Brunnen holt, und setzest ihm scharf zu, ober um es deutsch zu sa gèn, W seiest ein Säufer; und den Fall dazu gesetzt, es werde dir ein leibliches Söhnlein, ein Erbe zuteil: ferner: nun habe das Söhnlein das Glück, daß du bald wegst rbst, und es wird zu anderen Leuten ge an, die o;c. ich sind. Meinst du, deine Art, deine Sauferei werde dem Nachkömmling nicht in de Glieder schlagen? t s kann ganz leicht passieren, daß er gar bald ohne besondere Anleitung hem Trinken zulauft, sobald er zwei Zehner aufbringt, und wird vielleicht e n starker Trinker wer­den. Denn wie dir ein Nachkömmling mit den Jah­ren immer gleicher steht im Gesicht und ganzen Ge­wächs des Leibes, so wird er dir auch immer gleicher in den Gelüsten und den Manieren. Du darfst das sicherlich glauben. Oder du Weib, wenn du dein größ­tes Pläsier« gehabt hast in Schwatzereien, Ohrsnbläse- reien und anderen solchen Teufelsgeschäften, und deine Zunge ist ein tapferer Handlanger und rühriges Rüst­zeug des bösen Feindes gewesen, nun so kann ich dir 'm voraus weissagen: keine Töchter werden auch sehr gelenkige Zungen bekommen, und rechts und links da­mit hauen und stechen. (Fortsetzung folgt.)

Nach der letzten Statistik zählt man in den Ver­einigten Staaten Amerikas 17 13 533 Katholiken. Trotz der geringeren Einwanderung aus den katho­lischen romanischen Ländern Europas ist für das letzte Johr eine Zunahme von 186 229 Katholiken zu rèr= zeichnen. 23 635 Personen sind aus anderen Konfes­sionen zum Katholizismus übergetreten.

SL Joseph. Der kath. Männerverein St. Joseph hält heute abend 7 Uhr im Vereinshause feine Gene­ralversammlung ab.

Kath. Münnerverein St KumgÄnöls. Dis dies­jährige Weihnachtsfeier ist am Sonniag den 9. Januar. Näheres wird in der nächsten Nummer desSt. Elifabsthblattes" bekannt gegeben.

Kakh. Eefellcnverel». Auch in diesem Jahre feiert der kath. Gesellenverein Weihnachten mit einer beson­deren Verlosung, 'bie am Neujahrstag den 1. Januar abends um 8 Uhr im Saale des kath. Gesellenhausss vor sich geht. Die eigentliche Weihnachtsfeier findet erst am Dveikönigstag den 6. Januar abends um 7 Uhr im SaaleDer Stadt Stockholm" statt. Ein reich­haltiges Ws'hnachtsprogramm ist vorgesehen und wird sicherlich nicht verfehlen, Weihnachtsstimmungen in den Zuschauern Hervorzurusen. Es seien nur einige Punkte des Programms hervorgehoben: Rezitationen von èts'hnLè tserzWüngen durch Herrn Lehrer Hilker, Puck und Knechk Nuppvecht", ein Weihnachtsmärchen in einem Auszug und dann das dreiaktige Weihnachts- spielMchstsnliebe". Weihnachtsdskllchat'onen und Weihnachtslirder werden den stimmungsvollen Rah­men zu Mi Aufführungen schaffen. Mitglieder und Ehrenmitglieder, Freunde und Gönner des Vereins seien auch alle, die den Zauber des Wcih'nachtsfestes noch einmal verkosten wollen, sind zu dieser Weih­

nachtsfeier herzlichst eintzeladen. Eintritt beträgt ms?

1,50 Ji

- Der katholische Männervcrekn Kasse! hat es sich utchi nehmen lassen, seinen gefallenen Mi.: liebern zum dauern» den Andenken eine Ehrentafel zu miethe! De. Qiu« wÄhsng dieser Tafel har vor einigen Tagen flairflkmndsn, wozu sich eine stattliche Anzahl Ningne-e« ei^aeiuads!. IjAi^. Der Tors.«ei.de ^ S Tercins gedachte in .lUmeren Ausführungen der gefallenen Helden. Die Ledachmisird« H.ca o-err Pfarrer Dnr.i-ai... Er fchilder:« in -ergDfendan Worten bas Leben und das Wirken der Gefallenen im einzelnen und im Bereit und knüpfte Mrar die k- ne ende Mahnung, in die Füßlapien der gefallenen Jd« den einzutreten und im Interesse unserer selbst uns zum "Wohle und WiedSlaufvinh-n des lieben deutschen Varec- .ai.^es wieder zurüLzmet-ren, zum wahren (S Lauben ivo< durch e^wledex möglr^ sei, einen wirklichen Wiederauf Nau zu ermöglichen. Nur ein gefiticles und moralisch feiles Volk und Valerland würde der Herrgott wieder zum neuen Leben erblühn laffen. Herr Lehrer Bach-nunn vom Männergefuttgoereln Msssl-Wehlhewrir gcoach.r eben­falls in schlichten uns ecgreise.wcn Warren der gesallenen Hèrr. Die Gesangsavcellukig bis ralholischen Männer» gesangvereins verherrlichte den AvuH durch einige. Lie- Lotz Während aus der Reihe Ler Mi.g!'.:d-:r mehre:e Ge- dichie Z! m Boritvg kamen. Lsr^ Schöpfer der Ehrentafel ist das LereinsmitgNed H'r^ ^teuurmeifter Uthmarm in Kassel. Mit dem jchönr-n Liod;Ich hat einen Kame- lLdrn" schlov die Wick/tS aber wurTgs^eier.

ü'tth. Lüc-anLk- u. I:^.^ Dvrcein I^t E^-'-ßu. Der 'kath. Männer« u. Jüngl c^svereiu Jyri! g.Hanjett n.ro.ig.^ eis üii: 2. Wschrl ch.stug eine W.-Hnachls- feier u> d Absndumerhatlt ^g> bei welcher der Saal oes Gasthauses Ullrich bis cuf uvv lense Pi.ocheu gefüllt war. Ein schönes MüsiJtückc Ehtiflmeßgwckeuiötze^ ge= sp elü rem Quartaner Albert R ü b s â m, lâts die Feier ein. Nachdem ein urines DAochen ein.» kurzen Prolog:Dos EhtistkMÄ" ßefproö.rn, berühre der Präses des Vereins, H^rr Kaplan Auch, in herzlichen Worten alle Erfch-lenraerr, befoickers die hochw. Herren Pfarrer An Heimer und viel er HÜnfeier. Hierauf fef- 'eüe das liebliche Krippenspiel die Zuhörer. Unter vie­ler Mühe hatte es Frl. Kencper eing^liol und Dorberci . i. D e Kinder spielten herrlich. D.e Gesänge begleitete Frl. Theodora Worm aus Kassel mun erecht. Dann folgten Detlamatrollen: Wenn ich in Bethlehem war; Kinderfreuderr; Der kleine Reiters mann; Kmcht Rupp­recht; Des armen Kindes Weihenacht. Alle wurden sehr gut vorgetragen und zeuZlen von großem Fleiß imi) Begeisterung der Kiâr. Le m rührènoen Weih- imchtsstückchen: Erdenleid und W-n onachtsfreud, eben­falls von braven, fleißigen Kindern sehr schön und gut gespielt, reite manche Träne aus den Augen. Das unermüdliche Frl. .Lemper hatte wieder olles vorzüg­lich votier eitet B'e ftrahb« n dann aller Künder Augen bei der nun folgenden Bescherung. Frl. Worm begleitete das gemeinsame Lied: Stille "Nacht und die Barraü-nen über das Lied: Herbe', o ihr Gläubigen, welche von zwei Herren, bem Herrn Joseph Neuhaus und einem andern. Weicher nicht genannt sein will, auf der Geige meisterhaft zu Gehör gebracht wurden. Nach kurzer Pause begann Ler h-ftice Te l des Abends. Ein feuriger Galopp, ein Lustspiel, gespielt von ®af= feier Herren, aas ecke S^Mbèrpaar, welches wahre Lachsalven tKiromef, vier Kasseläner Stickerchen und weitere Musikstücke, brachten gehobene Stimmung. Allen Mr spielenden, Herren Photograph Kwäol, dem Kuh- stattdirektor Wupple. dem Koloratursänger Fridolin Haferschleim und dem Erfurter Käsejungen, dem In­haber des Kaufhauses zum wilden Kater und dem Nikolairs, sei herzlich gedankt. Nach dem Schlußwort des Präses sang ein Kmderchor von.Ihringshausen un­ter HaHnoniumbealeitung ein reizerwes Abendlied. Ein flotter Marsch schloß die Feier. Es war schon. Die Heine Diasporagemeinde Ihringshausen hat herrliche Weihnachten gefeiert Noch einmal sei besonders ge­dankt dem Präses des Vereins; dem verehrten Frl. Kenipcr und Herrn Kemper, sowie dem namenlosen Violinspieler.

3n fremden Spiegeln. Neuester Rouran Boul K e l- lcrs. Vergstadtoerkag. Breslau, geb. 20 Mck.

Die Liebe zur Heimat, die in feinem früheren Ro­man-Die Heimat" so finnig und erhebend zum A >s- druck kommt, hak dem weit und breit gschätzten Schrift­steller und Dichter in den ftvrmbunhtobten Tagen nach dem Zusammenbruch des Reiches die Feder zu diesem neuen Nom an geführt. Was wobt so männer in her Verzweifkung über unsere innerpcNtikchen BerhälMi -e und aus Ek l an dem Schmutze des Mischen Niedergan­ges tun möchte, das t:,t einer d"r Hauptträger d r Hand- kling in Begkeitung feines Vatters und eines Getreuen seines Hauses, sie reifen nach I -dien, um dort im Lande ter Wunder und Schätze, in fremden Spiegeln zu er­kennen, daß es auch ânderswv des Schlimmen über-