Pflichterfüllung, m geduldigem Kreuztragen. 2r^ bestes Giücksrezepi schreibe dir aus die Schwelle des neuen Lahres die Leerte des hl. Geltes: Glücklich der Mensch, der nicht gehet ir- len Rat '^r C t rosen und nicht steht auf dem Pfad der Sünder und nicht sitzt aus dem Stuhl her Schlecht gleit, sondern der am Gesetze des Herrn seine Freude hat." Der Burgpfarrer.
wünderhare Berufung rmö ßcheimmWä Gaden der 1>L drei Röntge.
Das göttliche Kind feiert am Fchte der Erscheinung Des Herrn seinen ersten Triumph cis r^ugodorener König, vor dessen Majestät die Reifen, die LertreLer der Heiden, im Staube liegen, nachdem die Laden ihm, durch die frommen H-rten schon gehuldigt haben und durch Maria und Joseph noch huld gen. Ganz verschieden von den Hirten, welche die Stimme eines Engels zur Krippe lud, haben die Weisen ihre Einladung durch die stumme Sprache des Sterns erhalten und Gott hat diese selbst gedeutet, indem er ihnen keinen eingeborenen Sohn offenbarte. Darin über» sagt ihre Berufung an Würde weit die der Hirten, die , Hur durch Engel diese Guru :tz.i>^ Friedens Nachricht .rhieiten Wunderbar wie ihre Berufung ist auch der Glaube der Weisen, als sie das arme Kirrölein im Stalle au Bet! lehem finbeu: Sie sind nicht überrascht von der Schwäche des 'Kindes, noch von der Armut der T-tutter, noch ron der Riedchgleit d.r Wohnung. Sie erkennen in ihm trotz seiner Niedrigkeit den Sohn Gottes und begreifen zugleich, daß der gute Eoèt, wenn rr, die Menschen erlösen wollte, zu ihnen in die tiefste Tiefe des menschlichen Elends herabsteigen musste. Be- n ändernd und liebend beten sie ihn an. Und wer wachte m »teilen, was sie mit Maria, seiner Mutier, tzefprochen? Jesus brach das S illschweigen seiner freiwill igsn Kindheit. nich . er nahm nur die Huldigungen der drei Weisen an, lächelte ihnen freundlich zu und sein Hündchen segnete sie. Nur Maria beant- -wortete ihre Fragen und tat ihnen kund die Geheim- nie ihrer jungfräulichen Mutterschaft zum Heile der W elf
Boll Freude über das große Geheimnis der Mensch- V erdung öffnen die hl. drei Könige ihre Schatze und G gern dem göttlichen Kinde drei Gaben von geheimnisvoller Bedeutung. Sie geben ihm, dem Herrn des Himmels' und der Erde, das Gold, um ihn als den höchsten König zu ehren- sie geben ihm, dem obersten Priester, den Weihrauch, weil er als der erst s Hohepriester die Welt m't Gott wieder versöhnen sollte: sie geben ihm die Myrrhe, weil er durch sein Leiden und Sterben sich als Gotimensch für die Menschheit opfern sollte. Die Wahl dieser drei Gaben hatte sie der hi Geist selbst gelehr; mit dem ersten Strahl des Ster N?s und noch bevor sie die weite Reife antraien, waren sie sich klar, was sie dem opfern wollten, den sie suchten: , das Gold der Liebe dem Könige, den Weihrauch des 'Gebetes dem Priester und d'e Myrrhe der Selbstverleugnung und Leiden bem Opfer.'
_ Eile auch du zum göttlichen Kinde, das auf dem mütterlichen Schoße sitzend, deine Geschenke erwartet. Erleuchtet vom Stern der Gnade im Lichte des hi Eei- stes, sage ihm: „0 Jesus, ich hebe dich über alles, nimm an mein Gebet, vereint mit dem Gebet der ganzen hi. Kirche, nimm auch meinen Leib, bereit zu allen Schmerzen und Kämpfen, welche d'e Welt, das Fleisch und der Geist der Bosheit über ihn bringen!" Lege auch deine Liebe, deine Gebete und deine Opfer als Gaben in die Hände Mariä, weil dem Sohne ganz besonders angenehm ist was er durch die Mutter empfängt.
Eine MiMsrde Heiden
gibt es noch auf der Welt, tausend Millionen Seelen 'Missen noch nichts von Jesus Christus Von den 1630 M!- kionen Menschen, die die Code bervohnen, haben erst ungefähr 520 Millionen die Frohbotschaft vom Heile an- genommen, und von diesen gehören erst 300 Millionen der katholischen Kirche an. Von den 420 Millionen Einwohnern Chinas z. V. sino nicht ganz 2 M» Honen Katholiken, von den 62 Millionen Einwohnern Japans gar nur 167 000. Sa sitzt die überwiegende Mehrheit her Menschen noch „in der Fi ist einig und im Scharten des Todes" (Lk. 1, 79). Eins gewaltige Missionsarbeit ist also katholischerserts noch zu leisten, um die vielen, viele r unsterl lichsn Heidenfselen dem Hrmoade und feiner hl. Kirche zuzuführen. Unsere Missionare arbeiten, was sie arbeiten iönnen. Gerne jedoch würden sie noch viel mehr unternehmen, mag zur Bekehrung her Hei en und zur Ausbreitung des Christentumes führen könnte. Leider fehlen ihnen hierzu die erforderlichen Mittel. Die
andersgläubigen Missionare besitzen solche im reichsten Maße, und deshalb nimmt ihre Mission nicht selten einen staunenswerten Aufschwung. Unsere katholischen Glau- bensboten aber haben vielfach nicht das notwendige Geld, um in ihrem Missionsgebiete die erforderlichen Schulen zu gründen. Kirchen und Kapellen zu bauen, Waisen- und Krankenhäuser zu errichten, Lehrer (Kate- cheten) zu besolden usw. Hätten sie immer hinreichende Mittel, — in manchen Gegenden würde die katholische Mission zweifellos rasch zu ungeahnter Blüte gelangen und das Reich des Heilandes würde sich gowallig a;g. dehnen. So aber geht die katholische Mission verhältnismäßig leider nur langsam voran: die günstigsten Augenblicke und Gelegenheiten vermag sie gar oft einzig wegen Geldmangels nicht auszunützen.
Will Du da nicht helfen und unseren Missionaren einen Trost, dem Heilande aber eine Freud» bereiten? Willst Du unsere Missionare nicht durch eine Wcih- nachtsgabe unterstützen? Sieh, für Dich ist im Christen' tum der Advent, die Zeit der Erwartung, des Erlösers, längst vorüber, Du feierst im Besitze des wahren Gtau-
harre aus . . .
d^arre aus! Es kommt der Tag
< Der auch dir Glück bringen mag.
Harre aus und habe Mut!
Glaub’, es wird noch alles gut!
Harre aus, fei nicht verr L , Nach der Nacht ein Mc tagt.
Harre aus und halte siaN
Niles kommt, wie Gott es will.
Heine Klemm.
MMMMM
beng ein ständiges Weihnachisfest. Willst Dri da nichr durch ein Misfionsalmofen den armen Heiden ihren la > gen, langen Advent abkürzen urid ihnen das baldige AAnbrechen der hl. Weihnacht ermöglichen helfen? Habe Mitleid und Erbarmen nm den Unglücklichen und verhilf ihnen durch Gebet und Almosen zu der Gnade des Christentums. Unterstütze nach Kräften den in allen Pfarreien unserer Diözese eingeführten Xaucriusuerein. In dieser hl. Weihnachtszeit aber gib dem Heilande zuliebe, der Mensch geworden ist, um alle Menschen in den Himmel zu führen, ein besonderes Mifsionsatmosen und sende dasselbe unter genauer Angabe Deiner Adresse durch Zählkarte (bis 25 Mk. nur 5 Psg. Porto, darüber 10 Pfg.) auf das Konto Nr. 82 014 des Prief-srnüfsisns. bundes in. Arrida bei bem Postscheckamt Frankfurt a. M. Gehi es mit dem Bermerts „Mffionsnütopfer" ein, so wird Dir auch portofrei jene Gegengabe vom Xaverius oerein zugesandt werden, von der in Nr. 56 des Boni- fuüusboten die Rede ist. Hast Du viel, so gib viel; hast Du wenig, so gib wenig. Für alle Fälle aber im voraus: „P-rgolt's Gott!
--„5^^ --------------- ßümümmelhc an das Ist herz Jesu
Unsere hl. Mutter, die Kirche, hat es von scher ver- stsnden, ihre Kinder gerade auf jene Kleinodien ihrer helügen Schatzkammer aufmerksam zu machen, bk ihnen :n den innersten Nöten und Bedürfnissen der Zoll die stärkste Hilfe bieten. Sie kennt auch unsere Bünden und da sie nach Trost und Rettung für uns suchte, fiel ihr Blick wieder auf den rotflammenden Glutrubin, der einst in der Kreuzesnacht des ersten Karfreitags mit sieghafter Macht zu leuchten begann und in dem schon GGbebrünzstn Altvordern in dunkler Z> 't die Fülle beglückenden Llcbessegvns fairden: auf das selbstlose, treue Herz Jesu.
Zu ihm führt sie die ganze leidbeschwerte Msn- schenwelt; zum Herzen des Erlösers weist sie heute besonders die christlichen Fanüllien durch die seit eim» ■er Zeit übliche Famsticurve he an das hl. H.r Jesu. Der eigentliche Gedanke, der dieser äußeren Weihe zugrunde liegt und gerade in unseren Tagen wirkfow werden soll, ist ein großer. Die Kirche erstrebt da nit die gründliche Erneuerung des christlichen Famstisn- sinnes nach dem Vorbilde des unendlich liebevollen und opferstarken Herlan"herzens. Es ist fre'üch nicht damit genug, das Herz-Jefubild aufzustellen u. die Weihrforrne! au beten. Immer und immer wieder betont auch der
Hl. Vater, daß es vor allem auf die Gesinnung an» komme, auf das überzeugte nachhaltige Bekenntnis aller Sich-Weihenden, daß sie zu start mutiger G!au- benstreue, zu Arbeit und Einfachheit, zu selbstloser und gegenseitiger Liebe entschlossen sind, um so das Keich des Herzens Jesu stets fester und glückbringender in sich zu begründen und durch ihr Beispiel immer weiter auszubreiten, mit andern Worten, daß sie auch die praktischen Folgerungen für das Leden daraus ziehen sollen, daß sie den Heiland zum all kbtm Fi tzrer, Lehrer und Herrscher in ihren Familien machen, daß sie ihm den Ehrenplatz geben in ihrem Herzen, in ihrem ganzen Handel und Wandel.
Wie wird sich nun diese Gesinnung, dieser rechte Geist zeigen in den dem Herzen Jesu geweihten Familien?
In einem dem Herzen Jesu geweihlen Haufe werden sämtliche Hausangehörigen jeden Morgen dem göttlichen Erlöserherzen ihr Tagewerk aufopfern. „Alles dir zu lieb, o göttliches Herz Jesu!" (300 Tage Ablaß jedesmal. Pius X., 2. November 1908.) Mit diesem Stoßgebet auf den Lippen werden sie mit einem Blicke aufs Herz Jesubild am Morgen aus ihrer S^'laf- Eammer in die Stube treten, um an ihr Tagewerk zu gehen, und mit einem Tlick der Reue über die zahllosen Beleidigungen und Nachiüssiaksiten. womit sie das göttliche $013 vielleicht betrübt haben, werden sie am Abend, bevor sie sich zur Ruhe begeben, com Herz JesubiO in einem kurzen Abendgruße Abschied nehmen.
In einem dem Herzen Jesu Mweihkev House er« tönen nicht die Wände von gotteslästerlich'n Flüchen und Verwünschungen, wie sie leider Gottes in so'vielen Familien heimisch geworden sind, nein, da herrscht Freude, weil alte des Apostel . Wort b:i < <•: „Seid milde gegen einander, ' barmherzig, emenber ner» : ebenb, wie auch Gott durch Christum euch verziehen hat." (Enhes. 4, 32.) Wann aber das Herz eines her Hausgenossen „von Zorn aufgeregt und mit feind- seh'm Gesinnungen erfüllt ist", dann wird das sanft« mutige Herz Jesu dafür sorgen, daß bk, welche ihm ergibt nicht Sklaven des Zornes, Stolzes und Ehrgeizes seien, sondern von ihm lernen demütigen und sanftmütigen Herzens ihm in seiner Erniedrigung nach- zufolgen.
In einem dem Herzen Jesu gervelhlen Ha-ose be« künden alle Famisienangehöriaen ein eifriges Ber« sauren nach dem öffu-llbheu Gottesdienste — tü-'ich wird das m: ober andere der Familie. allsonn' 'mlich' ,mte Famil " itsi 'der sich im Gotteehaust um das leil hastige .lebendige Jesuherz scharen, das da. unsichtbar schlägt hinter den goldenen Lak»ernakePiren, treu bem Grundsatz:
„Da möcht ich wohnen, da nröcht ich sein, an dem Herzen Jesu, Jesu mein."
Auch herrscht in einem solchen Hause der Geist unschätzbarer Hochachtung unb Verehrung der heiligen Eucharistie, keines unterläßt bis monatliche Standes- kommunion zur Sühne und zu Ehren des heiligsten He re ns Jesu. Der Vater, die Söhne im Anschluß an das Männerayostolat (1. Sonntag im Monat), die Mutter am Herz Jesufreitag selbst, die übrigen an irgend einem weiteren Sonntag im Mom' n Monatliche Kommunion sämtlicher Hausgenossen ist Kern der Farnilienwe'he — sie allein und nur sie hält den Gust des ersten WeihAages wach und läßt die Fanä'ien- mitglieder erst mit Wahrheit sprechen;
„Dem sind wir, Herr, dein wollen wir auch bleiben, auf ewig neu uns treu dir zu verschc !ben,
0 schreib du uns ins JAuheiz hinein, wir wollen dein, ja dem auf ewig sein."
In einem dem Herzen 2 ' ge,-seihten Hanse herrscht da. 11 der Grist unbegruruer L.ebe und kindlichen Gehörs-ms gegen Eltern u. Vorgrsttzte, der Geist der L de und unwandelbaren Treue und Anhänglichkeit zur heil. Mutter der Kirche, zu Papst, Bischöfen und Priestern — da geht Spartakussaat niemals auf.
In einem dem Herzen Jesu geweihten Hause hat Mildtätigkeit unb Freigebigkeit eine Heimstätte, niemand wird dort abgewiesen, neidlos verzichtet man in solchen Famslien auf jeden wucherischen Gewinn, der Teufel der Profilsacht wird niemals bei ihnen .e'mas vervisgen, durch Fleiß und Sparsamkeit. EinD '- cn in der Lebensführung, gepaart mit dem Vertrauen am die Verheißung des -khiken H rze^s: „D - -Cel oute werden vermittelt feier {kb;:-<müit?. tzieg-
! ^ Häse fiv en bei m sie für ihren •" m und den Geoen des Himmels in ß n ' - ein mbe6 Auskommen finden. , ...
In c^on? dem Hsrze vjc.a ( “b
die Lilie der Keulchl eit blühen bei jung und alt. Das H-Mjum der Ehe wird dort auch rein und heilig ge