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vollstäudig sich außerstande cvhen würde, einen große- nun, in diesem Jahre mich mit einer besonderen Bitte ren Krieg, und gar noch mit der zurzeit und wohl auch an Euch zu wenden. .

Die entsetzliche Teuerung macht es dem Bonl-

für eine lärme Zukulst stärksten MituorwaMt ces z,on-; , _ .

tinents, zu führen. Was das deutsche Volk jetzt und fatiuscercfn unmöglich, wie früher für die nolweuoig- sicher auch auf Generationen hinaus will, ist ein wirk- steu und dringendsten Bedürfnisse der Diaspora auf» Wr Frede, ter hm Zeit und Viittel gibt, an seinem zukommen! Mit ten bisherigen geringen Gehältern inneren Wiederaufbau zu arbeiten und die furchtbaren können die Geistl chen und die Lehrpersonen in ten ta- Wunden, die ihm der Weltkrieg und der Schmachfruede ^tholischen Privatschulen der Diaspora unmöglich mehr . von Versailles gesä-Iogen, auszuhe len. Und hiezu ausfommen. Die Unterhaltung ter katholischen Schu­braucht es die Zeit und die Kräfte von Generationen, ten und Anstalten, die Einrichtung von Reügious- Aber die Machthaber ter ontote turn nid^s. e Vol?s- 'unterricht für die in oft weit entlegenen Orten zer- stimmung zu korrigieren, die Franzosen haben es von streut lebenden, armen Diasporal'mder oerschiingt jegt jeher geliebt, sich mit nationalen Phrasen vomErb- Summen, welche die bisherigen Eirmahmen des Do- feind" jenseits des Rheins zu berauschen. Für ten Eng- nisaiiusvereins bei weitem übersteigen.

länger ist diese Kriegspsychose das (Bängdbenb, mit dem

Sm letzten Sommer habe id) wieder einen proben

w ß zur Ehre anrechncn und dem an sie ergehenden lRufe willig Folge geben. Jeder Bezirk wird bann seine Werberinnen und Werber zu einer gemeinsamen Aussprache einladen. Für die demnächst staltfän- Lerr Bezirksoerjammlungen wurden ge­meinsame Richtlinien gegeben Die weitere Ausspraci>e ließ erkennen, daß allenthalben der Wunsch besteht, d'.e Zentrumsorganisacion in bei Stadt Fulda in zweck­mäßigster und idealster Weise zur Durchführung zu bringen. Deshalb Milorbe terinnen und Mitarbeiter, jung und alt, vorab aber die Jungssnonnschaft, an die Front!

= 85 Jahre alt wurde am 4. Dezbr. der frühere Pedell des Bischösi. Generalvikanats, Herr Nikolaus Schleichers Trotz der Last der Lahre ist fein körperliches Befinden bei völliger Geistcsfrische zu­friedenstellend.

-t. Amerikanische Lebensmillespakete. Auf mancher­lei Art sucht man in Amerika uns zu helfen, so u. a. auch durch die Uebersendung von Lebensmittelpaketen. Es hat sich zu diesem Zweck unter Le tung des bekann­ten Herbert Hoover dieAmerican Retief Administra- tion Warehouses" gebibet, die in Deutschland in Hom­burg, Berlin, Dresden und Frm:ksurt a. M. Ausgabe­stellen besitzt. Die Gesellschaft kauft in Amerika Le­bensmittel und sendet sie in ganzen Schiffsladungen nach Deutschland, her werden sie m Pakeien von ver- sch'edenem Umfang verpackt und den Adressaten zuge­sandt. Wie bekommt man nun ein solches Paket? Das ist nur möglich durch Vermittlung von Verwandten ober Bekannten in Amerika. Diese müs-

es das französische Volk in ter Hcmh hat. Der Deutsche Teil unserer Diaspora bereist. Tiit yreuten konnte ist gleichsam das rote Tuch, mit dem er nach Bedarf den ich zwar dabei sèststellen, wie viel Gutes durch den gallischen Hahn bis zum Fieberporoxysmus reizt, um Bonifatiusverein zur Linderung der kirchlichen und ihn, ohne daß dieser es merkt, dahin zu lenken, roo ers -el schen Not der Diasporakatholiken schon geschehen (der Engländer) haben will. Denn darüber ist wohl ist, mit welchem Eifer, mit welchem Erfolge Geistliche kein Zweifel, daß der Engländer' geradesowenig unser. und Lehlpci ionen dort ihres heiligen Amtes malten, völliges Wiederouskommen will wie der Franzose, > aber mit Sorge und Bekümmernis sah ich dabei auch, daß er uns geradeso haßt wie dieser, nur versteht er, mie viel, viel noch zu tun übrig ist, um jene Gegen­still und nüchtcril wie er mm einmal ist, diesen Haß den einigermaßen kirchlich zu versorgen. An die so

besser für sich auszunutzen, mir sagt ihm die Vernunft, bitter notwendige Neugründung von Seelsorgs- und daß ihm der lebende deutsche Sklave mehr nützen kann Schvlstellen, von Anstalten usw. kann im gegenwärtig

als der tote. Dabei hat er noch ten moralisclien Vor- gen Augenblicke nicht gedacht werden. 21 ter soll und

tel in ten Augen der übrigen Menschheit und sogar! darf das, was bisher unter so großen Opfern erreicht recht vieler Deutscher, als ter barmherzige Samaritan' worden ist, jetzt wieder aufgegeben und dem Ume-- zu erscheinen, d-r dem unter die Räuber gefallenen ^Mvge preisgegeben werden? Denkt an die furefabar Deutschen wenigstens das Leben gerettet hat. schrecklichen Zahlen: 75 000 Katholiken, 40 000 Kin-

ter, d e, wie zuverlässig festgestellt worden ist, der fen bei einem der in allen amerikanischen Siädlen be- katholischen Kirche in der Diaspora alljährlich ver- sinnlichen Büros der Relief-Administration für 10 leren gehen! Könnt Ihr es zugeben, daß noch mehr ^Dollars oder 53 Dollars eineLebensminelanweijung"

Ein Schlag insKonlor

für die Entente sind die (Ereignisse in Griechenland, tno bekanntlich der ententefreundliche lVeniselos bei den

Wahlen eine schmähliche Niederlage erlitten hat. Das unsterblicye Seelen m d^ Diaspora ihrem Glauben i kaufen. Diese Anweisung geht an das H a uptl aper

griechische Volk hatte seine Herrschaft satt und will sei­nen König Konstantin wieder haben. Am vorigen Sonntag haben 99 Prozent der Abstimmenden sich für

und ihrer Kirche entfremdet werden? Sicher werdet in Hamburg und gleichlautend unter eingeschriebenem

Ihr darauf antworten:Nein, und abermals nein!" Brief an diejenige Person, auf die sie lautet, die von

Ich bitte und beschwöre Euch daher, geliebte Diöze-| öen amerikanischen Freunden als (Empfänger der Le-

fernen, helft Euerem Bischof in seiner schweren Sorge

feine Rückkehr ausgesprochen. Es fragt sich nun, was j>^ querem WH m >emer Iw^n aurye Sie Entente hm Wirt, falls König Stonftaniin Mrâck. um 6« Scfporal sperrtet gern und ^chkch «n na», kehrt unZ die Regterunq übernimmt. 2n einer Kund- i^ ?? Connlag und i^nrhmipt wich sonst ihr een La-

gebung nach Athen spielt die Entente die gekränkte Leberwurst, die englische, französische und italienische Regierung hätten beständig die Interessen des Helle­nischen Volkes unterstützt und ihm bdi der Verwirk­lichung seiner Jahrhunderte alten Hoffnungen geholfen, sie seien deshalb auf das peinlichste überrascht gewesen durch die Ereignisse, die sich in Griechenland abgespielt hätten. Sie wollten sich zwar nicht in die inneren An­gelegenheiten Griechenlands einmischen, müßten aber die Wiedereinsetzung König Konstantins als einen feindseligen Akt ihnen gegenüber auffassen und sich volle Handlungsfreiheit Vorbehalten, um die Situation zu regulieren. Es ist das ein Meisterstück von Heuche­lei, Zweideutigkeit und Hinterhältigkeit. Die Alliierten erklären zwar, sie wollen sich nicht in die inneren An­gelegenheiten Griechenlands ein missen; in dem näch­sten Satze aber schon drohen sie mit allem Möglichen, wenn die Griechen von ihrem Selbstbestimmungsrecht einen den Alliierten unerwünschten Gebrauch machen. Wenn sie weiter behaupten, sie hätten beständig die Interessen des Hellenischen Volkes unterstützt, so ist das eine der vielen Lügen, mit denen die Entente ihre Völkerrechtsbrüche zu beschönigen und in Vergessenheit zu bringen sucht. Die Entente hat das griechische Volk gegen seinen bestimmten Willen in den Krieg hinein- gezrvmrgsn, es der schrankenlosen Diktatur eines Ver­brechers ausgesetzt, es in die unseligsten inneren Wir­ren gestürzt und ihm einen endlosen Krieg nach dem Weltkrieg eingebrockt. Heute noch muß das verhältnis­mäßig kleine und arme Griechenland, dank dieser Unterstützung" seitens der Entente und auf deren Ge- heiß, in Kleinasien ein Heer von 100 000 Mann er­halten, was Kosten verursacht, die weit über die finan­ziellen Kräfte des griechischen Volkes oehen. Man kann gespannt sein, wie die Sache sich weiter ent­wickelt. Wenn Griechenland fest bleibt, wird die En­tente es sich wohl noch überlegen, ob sie es zum Bruch kommen läßt.

irifatiusverein.

HÄst, daß das apostolische Werk unseres Glarrbens- vaters, des hl. Bonifatius, auch in jenen Gegenden immer fester und tiefer Wurzel fasse. DeherFget darum recht die Mahnung des ApostelsTud Gutes allen, besonders aber den Glaubensgenossen". (Galat. 6, 10.)

Fulda, den 30. November 1920.

Joseph Damian, Bischof von Fulda.

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Ein Freudentag für das Kloster Frauenberg war der vorige Sonntag, da die W«he der nkr neuen Glocken vorgenommen werden LonnLsi. Zahü^ch waren die Gläubigen aus Stadt u. Land herbeigekommen, um am Freudenfest der Ordensgemeinde teitzunchmen. Seit 3 ^L* Jahren ertönte vom Turme der Kloster rirebe nur das eintönige Geläute des Etifabethglöcklems, da seine Milschwestern dem Krieg zum Opfer gefallen waren. Nach dem Gesang des ^Vent creator" sprach Herr P. Guardian über die Bedeutung der Kirchenglocken und sagte allen Outtätern, besonders dem Paramen- tenverein des Frauenbergs, der Maraniichen Druder- 'chafl und dem 3. Orden ein herrlichesDeroelts Gott!" Die Kosten feien zwar rroch nicht ganz gedeckt, ober hoffentlich fänden sich noch weitere Wohltäter. De Marienglocke wird täglich zürnEngel des Herrn" am Morgen und Mittag die Gläubigen auf­fordern, die Franziskusglocke soll tee Ordens­brüder zu den vor geschriebenen Chorgebeten rufen, die Elisabethglocke lautet beim Tagesschluß den Engel des Herrn" (sie kommt an die Stelle der bis­herigen Elisabethglocke) und die Antoniusglocke ladet das gläubige Volk mehrmals jeden Vormittag zum Besuch der hl. Messe ein. Die vorgeschriebene Weihe der vor dem Hochaltar aufgestellten, schön geschmückten Glocken nahm Herr P. Provinzial vor, der nach der folgenden Andacht das Tedum anffmmte, das vom Volke freudig fortgesetzt wurde. Die Feier sckloß mit dem sakrament. Segen. Mögen btt neuen Klosterglok» ken vom lieben und gern besuchten Frauenberg« viele, vüle Jahre über die Bornfâtmsstadt imb das ganze Fuldatal erschollen zum Lobe des Allerhöchsten und zur Ehre seiner Heiligen.

bensmittel bezeichnet ist.

Die Anweisung wird nah

Zur Empfehlung der Kollekte für den BonifirNus-

verrin, die am heutigen Sonntag statt findet, wurde

Der Hauptvorstand der Zentrums-Ortsgruppe Fulda trat in der vorigen Woche zusammen, um über die weitere Organisation zu beraten.

am vorigen Sonntag folgendes Hirtenwort des Hoch-Es wurde allgemein anerkannt, daß die Grundlage würdigsten Herrn Bischofs verlesen: (für den weiteren Ausbau der Organisation, die Heran-

Am nächsten Sonntag (Henle) faltet wie alljährlich bildung von Werberinnen und Werbern, zunächst zu vor dem Feste des hl Sturmius, des treuesten Lün- schaffen sei. Demgemäß werden m den nächsten Tonen gers unseres hl. Apostels Donisatius, in den Kirchen bie Vorstände ter einzelnen Bezirke nebst den gewähl- der Diözese Fulda eine Kollekte für den Bonifatius- ten Obmännern zur Wahl von Werberinnen und Wer- verern statt. Bitterste Not der Diaspora zwingt mich bern anfammentreten. Die Erkorenen werden es sich ge-

Empfang wie ein Scheck auf der Rückse te unterschrieben und nach Hamburg gesandt, worauf das Paket durch die Post zugesandt wird; die kleinen Pakete enthalten: Mehl (24 V? enpl. Pfund), Neis (10 engl. Pfd), Speck (8 engt. Pfd.), 8 Dosen Milch, Zucker und Kakao, oder statt Speck Speiseöl D e großen Pakete enthalten Mehl (140 engl. Pfund), Res (50 engl. Pfd.), Speck (10), Schmalz (15), Eorned Bee» (12), Milch (48 Dosen), Zucker und Kakao oder statt Speck, Schmalz und Eorned Beet 45 engl. Pfund Speiseöl. Bei der Einrichtung ging man von dem Gedanken aus, daß es praktischer ist, statt Geld Lebensmittel zu schicken, an denen es bei uns fehlt, die man auch für Geld in ausreichender Menge nickst bekommen kann. Die Einrichtung hat auch den Vorteil, daß durch den En- groseinkauf und die Versendung ganzer Schisfsladun- aen nach Hamburg den Konsumenten in Deutschlaiü» nicht nur Nahrungsmittel in bester Qualität geliefert werden können, sondern auch zu Preisen, die mit den augenblicklich ist Amerika bestehenden Kleiichandels- preifen ungefähr auf einer Stufe stehen. Gewiß kön­nen von Amerika mich ohne Vermittlung der Organi­sation Pakete direkt geschickt werden, aber sie sind teurer, erleiden größere Verzögerung und sind dem Risiko i^i Verlorengehens und des Verderbens ausgesetzt, was bei den durch das Warenhaus ver­sandten Paketen nicht der Fall ist. Es besteht mich für alle auf Grund dieses Planes eingeführten Lebens­mittel Zoll- und Abgabefreiheit, sie werden mich nicht auf die Rationen angerechnet. Wer also Freund« oder Bekannte in Amerika hat, der versuche es einmal, sie zum Kauf einer solchenLrbensmittelcmweisung" zu veranlassen. Das wäre ohne Zweifel ein ganz annehmbares Wehnachtsgeschenk. Auf Postkarten vorgedruckte Aufrufe an Freunde und Ver­wandte in den Vereinigten Staaten kann man von der American Relief Administration Warehouses, Ferdi- ncmdstraße 58 in Hamburg" bekommen. Für die Mit­glieder katholischer Vereine sind sie beim Caritas- f e t r e t a r i a t in beschränkter Zahl zu haben. Man kann auch diese Notiz ausschne'den und sie einem Brief an die amerikanischen Freunde beilegen, die wissen dann schon, was sie zu tun haben.

Die große Vergangenheit Fuldas, des Klosters und der Schule, hat wohl kein würdigeres Denkmal in der Literatur gefunden als den historischen RomanDas Lob des Kreures" unserer jüngst verstorbenen Heimat- Schriftstellerin Josephine Grau. Wie uns der Der'ag I. P. Bachem anzeigt, ist vor kurzem eine neue Auf­lage, das 8 big 11. Tausend, des Buches erschienen. Auch Im Gewände der an materiellen Gütern armen Nachkriegszeit macht das Buch, das ohne Sortimentszu- lchlag geheftet 25 Mk., gebunden 30 Mk. kostet, einen überaus gediegenen Eindruck. Der innere Wert düser Kloster- und Hofgeschichte aus der Z it der Karolinger" ist im Fuldaer Lande weiten Kreisen hinlänglich ba-