Einzelbild herunterladen
 

Aâs Aeldkreuz.

gilt Fivercz ant Labten, flattert Stein

Jim g5efle»i-4xnöe stsyt

^nö reckt sicQ vscH zur Macht hinein, "pam kühlen HSlnü u»^»ueht.

Mnrraascht von fsüsternöem Kezweig, HLestruhlt vom Alsnhenlichr,

Aas sich am harten Klein Jo weitQ Kn Meißen Kurven bricht.

Mn- anäadK»vo$ -er Stern Lein Khov M»rn Krrnnrel nieberschaut,

Mn- zarter Mevel feuchter Alor Kur Meihe es betaut.

Mn- wertn ich nachts varâb ergeh Kurch -iese Kinsamkeit,

Spricht mir -as Krercz vom Leid un- Weh^

Mn- »•« der — Kneigkeit.--

Otte Bergter *-

Kleine kirchliche K^chrichierr.

Der HochwLrd?Fle f;crr Bif4es Dr. korum von Trier feierte tiefer Tage unter allgemeiner Teilnahme seinen 80. Geburtstag. Der hl. Vater sandte ein eigenhändiges G.ückwunschschreiben; auch der ehe» ma&ge Kaiser gedachte in einem Slütfmunfdrtele» -ramm des Bischofs. Bei der Festster hielt der Bi­schof eine längere Ansprache, die interessante Erinne­rungen aus seiner ZLjährixsn SSirtNnfeit in Trier enthielt.

Die badischen Allkachrl kea haben nunmehr die letzte in den stetiger Jahren ihnen van der badischen libera­len Regierung zugewiesene katholische Pfründe verloren; die seit 1874 in ihren hinten gewesene Pfarrpfründe S«Ädorf (Amr Meßlnch) ist vom KrUlusminister den Katholiken zurückiiberAiese« warten. Dstmit dürste die halbhundertjahriqe" Geschichte über den LltkatholizismuS in Boden chr Ende erreicht haben.

Ivr hie denssches Tuisfionare scheint dn? Werburg zum Besseres e ntreten zu sollen; wie bestimmt mit» geteilt wird, haben die britischen Behörden in London Anweisung gegeben, alle Ausweisungen deutscher und österreichischer Pr ester und Miffisnvarbeüer au» den Ländern des britischen Reiches emzustcüen. In Pa- löstma und Aeeyptzn durften auch die sä?on von ihren Posten eertrieberen Deutschen sofort zurückkehren. In den anderen G-b rten haben die ausgewiksenen Mis- , slonare xwsr noch n’^i die Erlaubnis der Rückkehr, «Mein es schroben in Rr.m Skrbinblungen mit der britischen Negier ihm, wonach zu hoffen ist, daß wewg- Sens einige der Hu «gewiesenen zurückkehren dürfen.

n Indien kam tiefe Nachricht von London gerate »roch rechtzeitig an, um die Abreise einer Anzahl von Schwe­stern zu verhüten, die im Begriffe standen, nach Deu-schisr-b absurrfen.

Der Dere n vom hl. Land hat dies« Tage in Köln Kn erzbischi stich?« Palais sein« tyerratoersammlunz «b- gehalten. Erfreulich ist die Mitteilung, daß die ze ts.hen Ordensleute, die Lozarist-n in Tab^a und die Seme­stern in krnaus und cholla ihre TSligkeit trotz der ver. änderten H«keit«verhâlmisie fort'ehen können. Die lel- glichen Benediktiner sollen bald wieder da» Kloster aus Sion verlassen und deutschen Patres Platz machen. Das Paulushafp z am Dmnarkuslnr. das ebenso wie die evangelische ^aiserin-A- g»sst,-St!stung auf dem Velber« noch als Reql'ru' gsgcbzude dient, soll, sobald ein ’-cuct Regierun-» 'kbâude erstellt ist, seiner Imeckbestimmung zurückgeneb-n werden. An Schwierigkeiten auf elle-i Seiten fehlt es nicht: deshalb btrt der Verein auch un­ter den veränderten Verhöttnisi n feine Bedeutung nicht verloren. Für die e gmt iche Mllgliedlchaft sollten vor allem außer brg lstcrten Pa âstinafreunden und Pilgern sämtliche katholische Lolks». Vereins- und Schulbibliotheken geivon en we d-n. Pi qerlahrten ine hl. Lan> werden für cbsehbare Z it ellerd nga n'cht mehr möglich sein.

Wenig erfreulich ist die Sirchenanstriklgbewegnng h Veukschlovd. Nach der Kreuveitung sind im Jahre 1919 in der Provinz Brandenburg fast 80 000 Pro­testanten, darunter 50 000 in Berlin, aus der Birdie

ausgetreten und konfessionslos geworden, aus der ka­tholischen Kirä-e sind 60UÜ Austritte oorgetommen, verhältnismäßig auch eine große Zahl.

Ueber die kalhcdra'r in Krim« erklärt der dortige Erzbilchoi, daß man in keiner Welfe non einer Zer­störung des Doms reden könne. Die Mauern haben ihre alte Festigkeit, die Türme chre ursprüngliche Höhe behalten. Mit einem Aufwände von 144 009 Franken könnten alle Beschädigungen der ^r-egszrit wieder gutgeniacht werden. — Das wurde alles während des Krieges über die Zerstörung des Domes von Reims durch die deutschen Truppen zusammen» gdagen! Ob die Dett nicht endlich einsicht, wie sie von der EiÄentepresse durch die Märchen von der deutschen Barbarei düpiert wurde.

Das bistovksche Papstschioß in Avignon, in dem die Päpste von 1309 bis 1417 residierten, ist voll- ständig restauriert worden und soll setzt auch im Innern mit mittelast erlichen Möbeln aus biem Vatikan aus-estattet werden.

In Rom haben die internationalen Drteneuni» versitaten der Franziskaner in der Dia Menitana und der Benebiki-'ner in San Anselmo am Aventin ihren vollen Betrieb wieder ausgenommen. Zahlreiche deutsche Lei'-rkröste wirken wieder an beiden Anstal­ten mch noch für dieses Semester werden auch wieder Zöglinge in altem Ausmaß aus Oesterreich und Deutschtand entartet. Mit großer Herzlichkeit wur­den die kürzlich in' Rom weilenden bessfixn Pi ger überall von den Ränrern ausgenommen. Nicht nur die Behördrm. auch die Ckfdxüsi» leute und de Bevölkerung zeigen den Deutschen, welche die Ewige Stadt auffiichen, wufrichtiges Ent- wfenfomenen. — In der beutfdKn Nationrlkirche der Asiwa wurde in Anwesenheit der Pilaer des fiSlrer Pilger, zußes, seit dem Pfmsstscste 1915 wieder bas erste s-iertiche Hecharnt unter Mitwirkung der berühuUen beutfehen Cßoifdnile gehalten.

Krrdin^ Errhrfchoi Aerrarl vsn Mastavd ist noch längerer Aranktz«n g iforben; fein letzter Hirtendr ef falt der Errichtung enrer kacholischen Untoersstät in Mailand, welche demnächst eröffnet werden e rb. Ferrari kann neben dem STarbinal Masst vsn Pisa als der erste Kirchenfürst Italiens bezeichnet werten, «sicher m e nem aueaedehntcn Kirchensprenscl die prrkischen Sohren des christlichen Ssziallsm»» zur tat« fäflbli^en Durchführung brachte. S«1 dem Korève van 1914, in dem Bencd kt XV. gewählt wurde, v^r- band den Mailänder Erzbifos eine innige FrermLschaft m't dem verstorbenen STarbind von Köln, dem er mit en im Weltkrieg in Mailand Gastfreundschaft ge­währte, mrch mir Kardinal Fischer mar er befreundet, er besuchte ihn und nahm an der Essener Kathol ken- Derfemrlimp test, wo er das Wort sprach: „Germania boret*. Den schlanv ist das Borbilb für die Katholiken ter Wett.

Die kacholstcke Bewegung habe in England setzt ihren „Zenirh" lHihepunkts errercht, erklärte der Füh- rer des linken liberalen Flügels der preteftanifeßen Richtung im Angtikoniemus Dr. Inge. Kanonikus an ter Londoner onsiikanifchen St.-Pauls-Kathedrote, im „Daily Telegraph". Die eoangclifd)« und liberale Gruppe in der anglikanischen Sirdje sehen deprimiert, weil sie getrennt seien Nur eine eine Bereinigung aller Richtungen sönne die anglitan sche Kirche vor dem Ansturm Roms ret en. Bei der Eröffnung des Scmi- nars für moderne Sprachen in Oxford betonte der Prorektor Sir Warren die Dicht'gkeu der Kenntnisse moderner Sprachen, um die Möglichkeit der Aussöh- mmg der orthodoxen, ter englischen und der römischen Kirche aneubahnen. Ueberall zeige sich ein „Schenn nach Rom".

Mrzlich trat der englische Gouverneur sen Golklea, Major Harrington, zur katholischen Kirche hter und empfing in ter Derkündigungskirche zu Nazareth die hl. Taufe. Dabei vertrat P. Gassi den hl. Baser, der sich bereit erklärt hatte, bei dieser Hochbedeutsomen Konversion und Taufe die Rolle der lasfpakii zu übernehmen. Noch der tirchNchen Feier fand ein Empfang ffffO. an dem auch die wisitösst^^ und '^raerlichen Behörden teilnahmen und Ansprachen in arabisch, srimMsch und tituicßifcß schallen wurde«.

TFtmr^ sieht es in reNgläfer Drzlehung im neuen Tscheckenstaat aus; in Böhmen schlle schon seither die lebendige Giaubcnsbetätigung, ter Katholizismus war vielfach erstorben. Die Nachwirkungen ter Irr­lehren des Hus machten sich immer mietet bemerkbar, man strebte nach einer „Nationalkiräx" nach dem Muster ter serbischen, bulgarischen und rusiischen. Nachdem jetzt ausgesprochene Kirchenfeinde im neuen Staate ans Ruder gekommen sind, ist es noch schlim­mer geworden. „Mit Dien haben mir abgerechnet, jetzt teerte« wir noch mst Rom abrechnen!" hat ter Präsident der Republik Masaryt erklärt. Da braucht man sich nicht zu wundern, wenn Stadtverwaltungen in Aufrufen offen zum Abfall von ter kathotifchen Kirche auffordern und der Neuhusitismus frecher als je fein Haupt erhebt, umerftüßt von der tschechischen Salböles ta. Die böhnüschen Bischöfe mußten in einem Hirtenbrief die schmerzliche Feststellung machen, baß im Jahre 1919 allein dreihundert (!) Kirchen ansfieraubt und systemntisch gepliintert, fünfhundert Heistgenstatuen, darunter die berühmte Mariensäul« in Prag, zerschossen, zerschlagen und nictergeriffcn und sogar aus 1513 Schulen die Kreuze hin. aufgeworfen worden sind. Leider ist auch das „Salz ter Erde", ter Klerus, vielfach schal geworden. Don den ca. 2500 Priestern haben ca. 3 4 0 den Bi­schöfen ten Gehorsam verweigert. In Prag haben emipe sich einer Kirche bemächttgt und dort rinen tschechischen ©otteaèieirft ernoeri djtet. Ke'n Wunder, daß die Aluwnknzeh! ter kircher»-rv -en Tschechen im Prager Priefbcrseminar für die böhmisch-tschechisch« Bevötkening auf 15 gedunsen ist gegenüber 45 deut­schen. Der frühere Kardmal-Erzbifchof Skrbeneky hat vor einigen Jahren bereits resigniert und brr neue, ein Tscheche, steht vor schweren Kämpfen. Zu allem anderen hat der Minister des Aeußeren, B-n?sch, dem fK^pen Stuhl mittest en lassen, baß die T Ichechoslowa­kei die Ireennng von S'aat und k'rcke durchzuführen pebrnfe. Dielsti« ist, daß die Slowakei durchweg sehr tirAentren ist unb die Slowaken mit Entrüstung und Erbisterung gegen die Kirchenfrenel sich gecoendet ha­ben. Aber die Tschechen hân das Heer und di« BeneaHimg in den Händen und gebrauchen beides rüiiksickNstos. Don ten rum Tschechenstaat gehangen deutschen Katholiken in Nordböhmen ist kein großer Diderftcmb m erwarten; auch unter ihnen herrscht große religiöse Gleichgiltigkeit. Dor hatte s. Z. dk Po» von Äatribetovgcng einen günstigen Boden ge­funden.

3m neue« SSHstaweustgal der Serben, Kroaten unb Slowenen gab es für bk orthodoxen Serben seither fünf verschiedene Patriarchen entsprechend der post-ischen Zugehörigkeit; jetzt ist für alle ein „ser­bisches" Patriarchat ter orthodoxen .Kirche des König­reichs der Serben, Kroaten und Slowenen errichtet und der seitherige Metropolit von Serbien Dinitrije oewshlt worden, der seinen Sitz in Marab hat. Die Franks. Ztg. macht anläßlich der Wahl die bezeich­nende Bemerkung, „über die ge-stlichen Bezirke hin­aus komme der Patriarchenwahl keine tiefere Bedeu- hing ju, denn, ob in der allen, ob in der neuen Form, die orthodoxe Kirche ist stets, wie bei uns die «s<m§estsLe, ehne Macht. Selbständigkeit nnb kigen- leben vom Staat abhängig." — Die fatßol'fdie Kirche lwrd in dem neuen Staat jedenfalls nicht auf Rosen gebettet sein, wenn es ihr auch vielleicht nicht so ftbümm geht wie den K«tboliken von Siebenbürnen, Ne unter rumänischer Herrschaft stehen. Ihr Bischof Graf Mostskh ist in Rom eingetroffen, um teim Papst Hilfe für die verfolgten Katholiken Setenbürart» zu erlangen. Der B schof war bisher mit ten Mitglie­dern seines Domkapitels ein Gefangener im eignen Haus. In einer Reihe von Fällen wurden katholische Pfarrer mit 25 Stockhieben bedroht, weil sie sich wei­gerten. sich nach schismatisäxr Art zu befr-nvnen. Au, Allerseelentaq zertraten die walachischen Soldaten euf den Friedhöfen die auf den katholischen G obern anqezündeten Kerzen. In Esiksxreba mimten sämt­liche Kiräxnsönger mit 25 Stockhieben bestraft, weil sie das ungarische MarienNed sangen. Allen Predig­ten wohnt ein rumänischer Zensor bei, welcher den Prediger anschreit, sobald er von dem der Zensur «früher tot gelegten PucbiLtHema atuvelcht.