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kstzen^wmer
HÄ bie SoziodemskrÄie befallen, ob des schlechten Ausfalls der Wahlen in Sachsen; in der roten Presse kommt das deutlich zum Ausdruck. „Wer birst Niederlage übersieht," schreibt z. B. das mehrhertssozia- Ustische Blatt in Augsburg, „dem ist nicht mehr zu helfen. Sachsen, das ehsmcckge „rote Kömsreich", ist als „Republik" âht mehr rot." Das Blatt tröstet sich imd feine Glauben sllrrdmAs mit dem Hürrseis, Laß die Wahlen hauptfächkch euren ZusÄMmesbruch dos RkdFiârnsrs bedeuteten. Während die Mehrheits- fcchachemokratie gegenüber den ReichstaKSWshlen sich un^fähr behauptet habe, sei de U. S. P., die am 6. Juni fast ebenso stark düstcmd wie die erstere, aus fast die Hälfte ihrer Stimmen zusatmrWnsrstiwzt. Sehr nett ist, was das soziaidAnokra^fch« Watt über die Gründe dieser Niederisge sagt: „Man hat die Massen erst von der Sozialdemokratie wsMchetzt und Wen ^cs mogiche verhe-ßsr, wenn sie sich den Unkerâ- kÄen Gruppen enschLirßen würden. Bei den Lnâ- radikalen angc'angt, haben die Sfr^kt mch4s gefnaben tis sezknsei-iK VeZeiferarkß, esfcofe Zerspallunz URb cadikeLLs INkLihekdenLnm. Jetzt ziehen sie sich enttäusäst von der PÄitik überhsu^ zurück unb blieben em Wahltage zu Haust " Ja, ja di eEuttüufchung über das Maulheldentum des SotiaKsmus, der ^ldri^e Berge verspricht und nachts hält, macht schließlich auch b»8 Dümmsten küpfschm. Uebrigens ist u. E. gar nicht so viel Unterschied zwischen Mrhrtzeüssozial und Un- abhänG'gen, es kommt dabei xcmg aus das Maßwerk des jeweBgen Fichrers cm. DerarRne ErfcheitÄM-ren wie die Niederl^ der Soz^drmokraLs M Sachsen, so erfreulich sie für uns find, sollen uns aber nicht in Sicherheit wiegen. Bei uns muß bas Volk die „Segnungen des SozialisnLrs" wahrfchesSch erst noch bester kennen kernen, ehe es sich von der krnerev hs^hril des Sozialismus überzeugt der große Worte mech^ und rüästs zu leisten vermag.
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In Iclsnd
verfchieâsterl sich die Lage von T«g zu Tag. Ueber 300 Jahre dauert der Kampf der katholischen Irländer gegen die Et^lärcker. $lber ebenso hart urÄ unnachgiebig wie diese ist der erotische Ministerpräsident Lloyd George. Jrlaiü) ist s«Ä dem Krisge aus der Unruhe nicht mehr herau-Lgstommen mW viele Bluttaten sind leider auf beiden Seiten geschehen Neuerdings ist es in Dublin zur Ermordr»^ von englischen Offizieren gekommen, was natürlich neue G«valtmaß- nrchmen der Engländer zur Folge hat. Die krachen Bischöfe haben in einem gemeinsamen Hirtenschreiben gegen die englische Schreckensherrschaft protestiert. Es wird da von „orgamsierten Me^eleien" gesprochen. Martern von einer barbarischen Grausamkeit würden cm den Männern vollzogen. Nicht fetten sind die Fälle, da den Müttern mitten in der Nacht chre Kinder WLggeristen werden, ohne daß diesen auch nur erlaubt würde, süh anzukleiüeir. . . . Verantwortlich für diese Missetaten sind nicht die bezahlten Agenten, sondern ihre Vorgesetzten. Die Bischöfe weisen hin auf die mtterschiedliche Lehcmdlung, bie dem protestantischen Ulsterlcmd zuteÄ wird. Wenn Irland sich in den Zustand der Anarchie herabgetâkt sieht, so ist die direkte Ursache davon in der flagranten Parteilichkeit zu suchen, die die Haltung der britischen Regierung gegenüber dem ulstcrianischen Nordwesten einnimmt. Die Begünstiger der Anarchie in Irland sind die M- Nister der Krone. Es wird die gange verschiedene Ulsterpolitik der britischen Regierung ausgedeckt und gebrarÄmarkt, die darin besteht, Ulster unter allen Umständen seine Vorherrschaft zu bewahren und wenn das ganze Land darüber zugrunde geht. Die irische Frage könne nicht durch rücksichtslose Unterdrückung, sondern nur die Zuerkennung des unabänderlichen Rtthtes Irlands, wie jeder anderen Ration gelöst werden, sich jene Regierungsform zu wählen, unter der sein Volk zu leben haben wird. Der „Osservatore" selbst, das offizielle Organ des Vatikans, »ersieht dieses Dokument mit einor Redaktionsnote, die die Tatsachen als foid)e noch unterstreicht und die Forderung der Bischöfe der britischen Regierung aufs bringenbfte der Erfüllung empfiehlt.
In Griechenland
ist die Volksabstimmung über die Rückkehr des Königs Konstantin auf den 5. Dezember verschoben worden. Frankreich will angeblich dagegen protestieren, auch England soll Schwierigkeiten machen und be Absicht haben, dem König den Verzickst zu Gunsten des Kronprinzen zu empfehlen. Die Entente droht, daß
Griechenland den größten Teil feines Landzuwachsts wieder verlieren soll, wenn es auf feinem Vorsatz, den König Konstantin zurückzuführen, besteht. Was wird, läßt sich zur Zeit noch nicht sagen.
Am kommenden Sonntag, der dem Fete unseres hl. Diözesan Patrons Sturmius vorausgeü,! findet die herkömmliche zweite jährliche StirnenloScfie für den Bonifatiusverein statt. Tre Kund- g e b u n a des Hochwürdigsten Herrn Bischof-, ire heute zur Verlesung kommt, wird alle unsere Lerer gewiß erneut in der Ueberzeugung bekräftigen, daß die Unterstützung des BsnisatruSvereiaS die Haupipflichi der Katholiken Deutschlands ist und sie veranlassen, am Bonntaa freudig ihr Scherflün in spenden.
Die Seelsstge in den Laadkrantenhänssra des Brzirksverbander des Regierungsbezirks Kassel war in der letzten Sitzung des Kommunallandtages Anlaß zu einer von den Unabhängigen angeregten Debatte gewesen. Diese verlangten bekanntlich Die Streichung der für die Seelsorge eingesetzten Beträge. Der Landes- ausschuh hat sich nun in seiner letzten «Sitzung er« , neut mit dieser Frage beschäftigt. Da die aufgewand- • ten Beträge gegenüber den andern Abgaben verhält- ' niemähig gering sind und zahlreiche Anstaltsinsassen die Seels»rge als einen Teil der ihnen in den Anstalten zu- i kommenden Belnrndlung nicht missen möchten, beschloß »er Landeraurschuh, in dieser Frage ünstwellen keine Aenderung eintret«n zu lasten.
[] LerZèst. Am Feste der hl. Etlsabeth »»Szoq sich hier ète | eterli die Einweihung des Krier-Sdenk- mal8, daS dem Andenken an 5 doffnunstSvotle, in der Blüte ihrer Jahre von dem schrecklichen Weltkrieg Hin- wegßerisssnen Helden gewidmet ist Nach einer für die Seelenruhe Der lieben Gefallenen ab^eb^tetu-n Stosenkranzandacht wurde die ^eier durch die Traurr- k änye des durch die hieftge Musikkapelle vorgetrasesen Lhorsls „Herr, wir bitten Dich, ach, denke" ein Gleitet Der Gesangverein „Liederkranz" sang dann unter Lei tung seiner Tirtpenten, des Herrn Lehrers Agricola, die altehrwürdige Weise ^Christus, der ist mein Leden" Hieran schloß sich die eigentliche Weihe des Denkmals surch die zu Herzen gehende Trauerrede deS hach- wkrdizen Heirn P. 3 b a l b e r t u § 0. F. M. vom Kloster Krauender^ Die feierliche Trauerstimmun-i wurde durch das folxenöe, in liebensWiirdiaer Weise von Herrn Kantor Scherer zu Fulda für den Gesan verein kompon-erie und zu der Feier des TagcS so wunderschön pnstend« Lied „Den Gefallenen" noch versturki Nach einer von einer Gruppe ehemaliger Frontsoldaten und KrievSzesangenen abiiegebenen Ehrensalve brachte die Musikkapelle unter der Leitung des Herrn Sebroab »an hier einen Trauermarsch zu Gehör, worauf ein weiterer Vortrag des Gesangvereins folgte. Dann idjleh die Feier mit den Klängen deS alten Soldaten. liedeS: „Ich hatt' einen Kameraden". Die grotze Beliebtheit der Äefnllenen sowie auch die religiöse Opfer- freudigkeit unserer Gemeinde, der nach der Erbauung unseres Gotteshauses nun auch die Aufstellung des «criezerdenkmatS zu verdanken ist, kamen so recht zum Ausdruck in der großen Anzahl Kränze, die von jedem Verein und auch von den Personen, die den Ge- faHencn näher stehen, an dem Denkmat niedergelegt wurden. DaS Denkmal, das nahe der Landstraße rechts vor dem Hauptportal des neuen Gotteshauses Aufstellung gefunden hat, stellt ei en Engel dar, der mit dem Kreuze in der hocherhobenen Hand den gebrochenen Blick deS zu seinen Füßen liegenden, sterbenden Kriegers zum Himmel werft. Es ist ein Werk der Firma Gebr. Fleck auS Fulda.
Lütter. Eine zahlreich besuchte Versammlung wurde am vorigen Sonntag bei Gastwirt Rehberg abgehaUcn. Der Dekanatsgeschäftsführer deS Volks- Vereins Herr Lehrer Storch aus Weyhers eröffnete die Versammlung und verbreitete sich in zündenden War en über die beiden Grundübel unserer Zeit: Mammomsmus und Maierialismus. Vor allem die Iusend ermunterte er zu treuem Festhallen an den Lehr c» des Christentums und zu einem Leben aus dem Glauben. Die Herren Voltsvereinsielretär Frank und Pfarrer Günther widerlegten klar und überzeugend Die Behauptung unserer auf den Gimpelfang ausgehenden Gegner, Daß ein gläubiger Katholik auch Sozialdemokrat fein könne. Gemem- ichaslllche Kreder umrahmten die einzelnen Reden. -
— Gelnhausen. Die ehemalige Peterskirche, festher in Privatbesitz, ist durch Kauf in den Besitz der kath. Pfarr gemeinde übergrgan- gen. Es wird beabsichtigt, diesen altehrwürdigen, majestätischen Bau möglichst in feiner früheren Gestalt erstehen zu lassen und feinem ursprünglichen Zwecke wieder zuzuführen. Die Petrrskirch« stell' auf ihrem Standorte im Westen der Stadt ein präckstiges Gegenstück zur madigen evangelischen Marienkirche im Osten dar. Es dürfe daher das Unternehmen der kath. Gemeinde allseitiges Jnteresie und recht viele
Gönner und Förderer finden, zumal damit ein sehr denkwürdiges. Historisches Bauwerk aus bum frühesten MMelal er, an denen unsere Stadt so reich ist, wieder hergefteUt werden soll.
Rheinische Starter erzählen folgende Geschichte: Als bis Feuerwehr in iNssß eines dort susgebrochc-nen ©refe« feuers nicht Herr werden formst, telegraphierte sie noch Düsseldorf, von wo man sogleich em«r Moiorlöfchzug ab- rikiea ließ. Als er die ^tyeinbrüde zwifch^r Düsseldorf und Neuß pafiicrie, begab sich solgendes: Die belgische Brückendesotzung warf die Gewehre weg unb stand, e»» schkeßlich -des befehlshaberrLvn Offiziers, mit „Hände hach" düdfäickruarstg fafiungstos da — und ganz Düsseldorf lacht. Lacht in dem Bewußtsein, daß selbst die feind- iichm, aus Deutschem Boden inmitten eines entkräfteten mÄ wehrlos gemalten Volkes steigen Armeen immer noch von der alten Angst vor deutscher Wrhrhaftigkeit erfüllt sind und daß nur die Feuerwehr auszurücken braucht, um die Fk-nde das choskitPa.mer ergr»kfan ^u losten. Gegen die Deutschen Zeitungen im bef-ßten Gebiet, die diesen Vorgang berichteten, wurden natürlich drakonische Maßnahmen angeroenbet. Der Kommondsni von Nc^ch aber «hirii seine Ablösungsorder, der 'BrS^enoffijkr wurde detzvadiert und 26 Mann schwer bestraft.
Für 14jährigen Jungen wird Gieße als Steiner- lehrlinq gesucht bei freier Kost u^d frei-m Lo^is.
Larrlsrickretscial.
GKtteshien^srdmrm.
Sonntag, 5. Dez. (2. «»venbsssnnprs.) Dom. ' ,g. 6, */s7 u. 7 M, um Vi7 seftiftete bl M. m. Arr- spräche und G n-Konrm. deS Männernpsstolatö, um g Udr Pfarramt u. Pr , ’MO Kachedrrlamt u Pr., 11 Thrrstenlehre f d. >ün 1, V$ 12 9t u. Pr, V-2 Advent?- andacht, 2 Lhriftrn'ebre f. d. Iunsir., 4 Vred. u. Andacht. Mani»., 5 Uhr Rosenkranz — Etabtpfarrkirche, 5Vi Kom, 5S/« M., 63'« M. u. Som d. Männerspostcx latS, 8 M. u. Pr. (L S4ulq s, 9*, Pfarra- t u. Pr , 11 M. u. Pr (2. Srdutg?, 9V* Cdr. f. d Iüasl. i D. Severi- kirche, nachmitta 8 VS Christenlehre für die Jung- fronen, 2' r Ros-mkranzbruderschaft. - Pfsrrkirch - zum hl. Geist '/«7 Kom., 7 Frü^m., 8 Pr., Amt m. Kom., 4*S Chr., 5 A. — Ss^rikirchr. GonnürgS u. Werktag H,7 M —Herz-Jesu-Heim. 6 Frührn., 8 Amt m. Pr., 2 A. (Mittw. abend: 8 A.) — sfraurnürrg. 5, 6, 67i u. 7 M., 8 SrrröersctzaftSm. m. Pr.. 9 Hochamt m Pr., nachm. 2 Preditzt, TinD<scht und Umgang f. ö. Marian. Bruderschaft. — MichaelSticchz. An den Werktagen der AdvenbSzeit mit Ausnahme der Montage jeden Morgen nm 7 Norateamt.
Frsnkfnrt-Bockenheinr. a) Kapelle deS 8t. Etrsabettzsn- krankenhauseß, (Sderstr. IX): H M., vor derselben Austeilung der hl. Kom., bl Pfarrkirche «t. Elisabeth Elisabetheuplatz (am Kurfürftenviatz:: x/i7 M., vor und nach derselben AuSteilun i der hl. Kom., '/,8 M. m. Pr., vor und nach derselben Auèteitung der hl. Kom. (nur für Erwachsene), */«9 Kinder ottesdienst m. Pr. und Austeiluni der hl. Kom. (nur für Kinder), 10 Hochamt m. Pr., vor demselben Austeilung der bU Kom., 7*12 hl. Messe m. Pred., 2 Christenlehre m. kurzer Segensandacht auch für Erwachsene, V,5 A. m. sakramentalem Segen. — An Wochentagen: 6 11. M., 7 U. Schulamt, 8 Mesie. Freitag abends 8 Krewzweqandacht. danach Berchtgelegenheit. — Beichsttetcgenheit: Täi-lich^, Stunde vor jeder hl. Meffe. An Sonn» und Feiertagen von morgens 6 an. An den Voradenven Derselben von 4—7 und von 8 an. — Ginnheim. 107* Uhr Amt und Pred. — Eschersheim 9 Uhr Amt und Pred. — Eckenheim. 77* (im Sommer 7) Frühm., 7*10 Pr. u. Hochamt. Nachm. z Chr. u. A.
Hofgeismar 8,Earlshafen 10,Eschwege 77* Frühin., ^>10Hochamt, Wanfried u,ig, Melsungen lO, Rotenburg 7*11, Bebra 7*9, Hersfeld 7*7 Fruhm., 7*10 Hochamt m. Pr., Schmaltaloen 97* Hochamt in. Pr.,Fiege»- Hain 8'/, Hochamt m. Pr., Schlüchtern 7*10 Amt m. Pr., nachmittags 2 Andacht und Cyriitenleqre, Kirchhain 7 Früh meße, 7*10 Amt. Bacha S1/* Amt. Lilenach 77» Fruhm., 97* Hoiha.nl u. Pred., 7* * abends SegenS- anducht. Freitag abcnü 77* Andacht, Krautenberg i. H. 9*/» Hochamt in. Pred., nachm. 2 Andacht, Allendorf (Werra) 7*10, Gi^euhaujen 7*10, Ho nderg Bz.Kagel) 7*10, JhringShaufen 97, Amt m. tireb., vor. zer Beichtgelegenyeii, Jeua 7*8 hl. Meße und Predigt, 10 Hochamt und chreoigt, abends 7*8 AnLachi, Lteu»uiy 7*il Gottesdienst, Bad Orb Sonn- u. Feiertags: 7 Frühm., 7*9 erster Schvigd., e/*10 Hauptgd., 11 zweiter Schulgd., 7*2 Segens-^A. Wochentags 7*7 u. 7*8.
Mittwoch, den 8. Dez. Frauenberg. (Fest der Unbifl. EiiipfängNls Mariä, Tltuiarfeit des Franzis- lanerordens. Abtatztag für alle Gläubigen.) Hi. M. von 5-7 Uhr, 8 Noscnlranzm, 9 Fegpr. uno Levitenamt m. Aussetzun.i, nachm. 3 feiert Vesper, Andacht U, sakrain. Segen, Generaiabfoiaiton für ore Tertiären«