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Licht ihres Glaubens auszublasen. Aber das alles en Franzosen gleichsMfl — ihnen ist Gambetta iNann. der nach Sedan Tirmeen aus dem Jaden pfte und das m feinem ieto^e' tief verletzte fran- He Volk mit fernen Nwanche-Phrosen berauschte.

3n Italien

n bei den Provinzialratswahlen die Sozialdemokra- im allgemeinen schlecht abgeschnitten, besonders in >el und Florenz haben sie eine schwere Niederlage en »gesiegt allerdings nur mit knapper Mehrheit n sie in Mailand. Aus Freude darüber haben sie zwei Tage gestreikt, was wohl der Höhepunkt Verrücktheit ist.

Die Tonsur und die niederen Weihen erhielten in vorigen Woche 10 Alumnen des Priesterseminars der Diözese Limburg, nämlich die Herren: Joh.

I aus Eltville, Frz. Schaller aus Frankfurt, Theod.

uer aus Thalheim, Johann Gläßer aus Salz, Los. ck aus Frankfurt, Johannes Calmano aus Frank-

Joseph Behr aus Büdingen (Westerwald), Wilh, zeiüer au- Niederbrecken, Rudolph Wagner aus iburg v. b. H. Hermann Wehrle aus Frankfurt, Alumnen der Fuldaer Diözese, nämlich die Herrn:

4 Brandstetter aus Fulda, Paul Sauerbier aus hach Kr Hünfeld und Karl Klingebiel aus ‘eis. Außerdem wurden zwei Fratres aus dem ikntiofter Hünfeld geweiht: Frater Franz Drößler Krater Franz Schönen. Die Oviatenfrätres aus Hünfeld Wilhelm Jürgens, Jo eph Seidler, Wli- nSchwiele, Joieph Lövenich, Franz Drößler und in’ Schönen erhielten di Subdinkonatsweide.

Eène akademische Feier veranstalteten am 8. Na­rbe r die Söhne des hl. Franziskus auf dem menberge zu Ehren des ehrw. Iohannes Duns otus, des gefeierten Lehrers der FranZiskaner- te. Als Gäste waren der Hochw. Herr Bjâ-of, r Protonotar Dr. Arenhold, die Vertreter des Dom- tels und der Geistlichkeit, das Alumnat unb einige unde des Masters erschienen. Im Mittelpunkt der n stand der geistvolle, fesselnde Vortrag Fr. Do- ikus Krucker's: „Das altchristliche Martyrium, e Tatsache und apologetische ^deutuna." Den enfchaftücheu Test umwob ein Kranz edler musi­scher Darbietungen, unter denen besonders zwei nnerchöre, eigene Kompositionen von Peregrinus after Frauenberg) lebhasten Beifall fanden. Die chende Feier bewies aüfs Neue, welch hohes ge:- es Streben für Wissenschaft und Kunst hinter den atern unseres Frauenberges blüht.

Zentrumsleule organisiert euch! Dieser Ruf muß Gesichts der bevorstehenden Wahlen für Land, avinz und Kreis erneut erhoben wepden. Wohl sen wette Kreise unserer Wählerschaft sich bereits Frühjahr in die Listen einschreiben lassen, je-

; stehen noch viele außerhalb der Organisation. Es zu wünschAl und heiligstes Gebot der Stuirde, daß h l^ese sich restlos eintragen lasten. Mehr wie je sten sich alle christlich denkenden Kreise zusammen^, ießen, um den auf der ganzen Linie entbrannten mps um die chr'stliche Weltansck-auung zu unsren nst-n zu enlscl-eiden. Die Zentrumspartei i-* ^ zige Partei, die mit vollem Nachdruck die IMere^sn 1 katholischen Volkstests vertritt. Deshalb herein in ZerttrumsreitzM unb herein in die Organisation! genügt heute nicht mchr, daß wir den Stimmzettel eenen, sondern restlos müssen wir uns zusammen- ließen.

Der AlberlUL'Derelv höherer Schüler hat sich un- üig ein Verdienst erworben durch Veranstaltung t zwei Paul Keller-Llbenden. In der stimmungs- len Gymnasiolaula hatten sich die Verehrer des Dick)- ' und Schriftstellers zahtreich eingefunden um feilten rbietungen zu lauschen. Paul Keller, der Heraus- ier der vortrefflichen „Bergftâ", ist ohne Zweifel e der martanteften lrterarstchen Persönlichkeiten

Gegenwart. Mit seinen Erzählungen und Ro­men ist er über feine Heimat Schlesien weit hinaus irungen und hat sich überall dankbare Leser chaffen: daß er auch Äs Mrrtragskünstler auf der he steht, davon hat sich jedermann überzeugt, der

; gehört hat.

Die Fuldaer Stadiverorduelenurrsammlutig be- iftigte sich n ihrer letzten Sitzung mit der mangel- iten Mstchlieferung; sällochter wie jetzt könne sie st mehr werden, erklärte der Oberbürgermeister, es nen nur 2000 Liter Milch in die Stadt. Vin- mnig wurde folgende Entschließung angenommen:

Die Stodwerordnetenversammlning nimmt mit asm t*1“«^“?“' H^'"i n'i i7Sam. nahm Missions rllnMötzten Bedauern Kermtnis von Mttteilunaen. der Oblaten (Heft 10-11) berichtet, naym ^H-

welche über die Milchbeli^erung der Stadt von Per­sonen gemacht werden, die mit der amtlichen Revision betreut sind. Es geht daraus zweifellos hervor, daß ein großer Teil unserer L-andwüstchoft chren Pflichten inbezug auf Milchliefernng m letzter Zeit sehr f ch l e ch:t entsprochen hat.

Die Dersammlung verurteilt dieses Derhasten vor allem deshalb aufs schärfste, weil Kinder und Kranke am härtesten davon getroffen werden. Sie ersucht alle behördlichen Instanzen, aber such dir Vorstände der londwirffchastüchen Beruf s- ^nd genos- senschafttichen Sjeretmgungrn in den einzelnen Es- meinten, diesem gewissenlasen handeln mit allen mög­lichen Mitteln cistgegen zu wirken.

Wo der Appell an Pflicht unb Gewissen nicht mehr genügt, sollten über die Pflichtvergessenen d i e schärf­sten Strafen verhängt unb ihre Namen in der Presse veröffentlicht werden.

Auch wir möchten unsere Leser dringend bitten,

doch alles cmfzub'eten, damit im wohlverstandenen eigenen Interesse der Landwirtschaft die Ablieferungs­pflicht überall gewissenhaft erfüllt wird. Wir entrüsten uns mit Recht über die Entente, d'e uns die Milch­kühe rauben und somit unsere Kinder morden will. Aindermörder mitten in Deutschland sind aber mich alle die, die aus schnöder Gewinnsucht sich über ihre Verpfliästungen hinwcgsehcn. Das ist eine himmel­schreiende Sünde, die den Zorn Gottes auf die Be­treffenden hrrabz'shen muß.

Große Wohnungsnot herrscht überall auch in Fulda; nicht weniger als 750 Wohnungen werden verlangt. Darunter sind 217 Anträge von Heirats- lustiaen, 86 Anträge von Flüchtlingen aus dem Westen und .Osten und 66 von Beamten, die nach Fuld" versetzt worden sind.

Die landwirtschaftliche Schule Fulda eröff­nete mit 114 Schülern in 2 Klassen ihr neues Schuljahr. In das Lehrerkollegium sind neu einaeteten: Herr Landwirtschaft r»hrer Hahn seither Leiter des Versuchsgut R unershof bei Bonn) für landwirtschaftliche Fächer und Natur- wlssen.schaft, ferner Generalsekretär Dr. Groß, für Gesetzes« und Verwaltungskunde und Einführung in die Volkswirtschaftslehre. Das Lehrerkollegium besteht nunmehr aus 10 Herren. Bei der diesjährigen Auf­nahme sind in ersterLinie die älteren.Schüler berücksichtigt worden. Der Vorbildung nach haben 12 den Be- rrchtiaungsschein zum Einjährigen, die anderen Schüler haben meistens die ländlichen Fortbildungs­schulen besucht.

Flieden. Sonntag, den 14., wurde hier eine öffentliche Volksversammlung abgehalten. Z neck der­selben war, zu beraten, in welcher Weise man den gefallenen Helden unserer Pfarrei ein würdiges Denkmal letzen könne. Einstimmig wurde beschlossen, als Kriegerdenkmal ein Schwesternhaus zu erbauen. Ein wirklich edler Gedanke, unsere lieben Toten in solch herrlichem Werke fortleben zu lassen.

Schlüchtern. In Anwesenheit der Kreis- und städtischen Behörden, der L-hrerjchnft vieler Land­wirte des Kreises und sonstiger Gäste wurde in der vorigen Woche die landwirtschaftliche Win tcrschule in Schlüchtern eröffnet.

H8nfe!d Wie schon kurz berichtet, wurde bei dem GencraUapitel der Genoffenschaft der Oblaten P. Safftepe um Gencralassistenten gewählt. Der letzte General- kapitel tagte im Oktober 1908. Bereit» tüt den 1. Oktobe 1914 war das nächste Genera. apitel nach Rom zusammen, berufen worden, mutzte aber infolge des unglückseligen Weltkrieges bis zum Oktober dieses Jahres verschoben werden Es waren alle Oberen der zehn Provinzen und zwölf Vikarrate aller fünf Weltteile in Rom ver- sammelt Äls Vertreter der deutschen Orüenèprovmz nahmen teil P. Provinzial Leyendecker und der erwählte Delegierte B. P Pietsch. P. Kass'epe, bekanntlich lan e Seit Provinzial, stand zuletzt a!» Oberer der Nieder- mfiuna in St. Nikolaus bet Capellen (Rhld., vor. Be­sonders im Vollsmissionswesen war P. Kaptepe — der vor seinem Eintritt in den Orden «-chrelnergeselle in Essen und Mitglied deS kath. Gescllenverelns war — bahn, b echend. Erwähnt sei nur fein Wert über Volks- misstoncn. AufK-Uholikenoersammlungen und Kongreßen war P. Kaffi-pe ein gern gehörter Redner Gelegentlich des Heneralkapit^lS ist ein kurzer Ueber bild über die Aus­breitung der Genossenschaft der Oblaten von ^merege. Sie zählt augenbhcfM) tu den fünf Erdteilen 400 Kleber» käm en und fast 3000 Mitglieder, abgesehen von rund 650 Missionskandidaten. — Die deutsche Ordensprovinz mit dem Mutterhause und der theologischen ^tuoien« anstatt Hünfeld zählt zurzeit^ 20 Nlederlahu^ mit 142 Patres, 108 Brüdern, 81 Lcholaptkern, 32 jvh.rifer und 12 Brudernomzcn, sowie 15\3unumftem Jn di- Missionen deS überseeischen Auslandes wirken .13 beuiy e Patres und 41 Biü r auf den vermiedenen Pasten efiuf^ö In Kroonstadt (Transvaal) starb am 14. Juli 1920 einer her ältesten Afrikaniffswucwe, Pater Anton Kempf aus der Kongregaiton der Oblaten am Herzschlag. Me Peter Böruke ^ Krügersdorp (Transvaal) unterm 4. August an die Morm^blatter

b'schof Tox die Beerdigung vor. Pater Kempf hat 1899 den Burenkrieg milgemacht. — Nachdem Elsaß- Lothringen durch den Früden von Versailles arr Frankreich gekommen ist, sind die früher zur deutschen Ordensprovinz gehörigen drei Niederlassungen der Oblaten in Straßburg, Nemrkirch unb St. Ulrich zu einer selbständigen Provinz erhoben worden. Leiter ist Pater Loos, früher Leklor der Tftora! in Hünfeld. Aus Elsaß-Lothringen sind zurzeit 78 Oblatenpatres und 30 Laienbrüder in den Missionen tätig. Die neue Ordensprovinz zählt 28 Patres und 12 Brüder.

hstnfrld. Am verflossenen Sonntag, fand im kath. Gesellenhause eine Volksvcreinsversamm. lang statt. Herr Volksvereinssekretär Frank- Fulda sprach in überzeugender Weise über die Not­wendigkeit des VolksvcreiUs im neuen Deutschland. Der beifällig aufgenommene Vortrag zeiti te den Er­folg, daß ein neuer Geschäitsfüh'-er und 11 Vertrauens, Personen, darunter auch zwei Damen, sowie 13 neue Mitglieder gewcnnen wurden. Herr Dechant Ley trat wärmstens für die Förderung deS Votksvereins ein, der als Schulverein in heutiger Zeit wichtige Aufgaben zu erfüllen habe und darum notwendiger sei wie in der Vergangenheit.

ZeiLgemäße Landkarte. „Warum hast Du auf Deiner Landkarte die Orte farbig angestrichen?" — „Rot be­deutet Fleisch, gelb Eier, blau Milch und grün Butter.

GMeMenkèordNMg.

Sonntag, 21. Nov. Dom. 1/s6r 6, ’/s7 u. 7 M., 8 Pfarramt m. Umg.,Pr. u. Segen, '/^O Kathedralamt m. Pr., 11 Chr. f. d. Jüngl., V,12 M. u. Pr., */a2 Sakraments. A., 8 Chr. f. d. Jungfr., 4 Sakraments-Bruderschaft m.Pr. u Seaen,7 A. (Montag 5 Roienlranz) —Stadtpfarrkirche. Diözesanmonatskollekte. 51/» Kam, 5*/* M., 68/« M. u. Hom. d. Jüngl., 8 M. u. Pr. (I. Schulgch 9b - Pfarra t u. Pr, 11 M. u. Pr (2- Schutz.), 9V» A. f. d Jungt.. Kongregation i d. Severikirche, nachm. IV* Chr. f. d. Jungfr., 2*^ Bruderschaft vom hochwürdigsten Gut — Pfarrkirche zum 1)1. Geist. '/«7 Kom., 7 Frühm., 8 Pr., -lmt m. Kom., *4*/a Chr., 5 A. — Sodalität. 7*10. — Severikirche. Sonntags u werktags '/»7 M. — Herz- Jesu-Hcinr. 6 Frühm., 8 Amt m. Pr., 2 A. (Mittw. abends 8 A.) — Frauenberg. 5, 6, 6Vz u. 7 M., 8 Rosen- tranzm. m. Pr., 9 Pr. u. Hochamt m. Pr., nachm. 2 Merl. Vesper in. farram. Segen. Generalabsolution f. b. Terziaren wegen des Festes Mariä Opferung. -» Kapelle b:8 Jose^hSheimS (Fest der Anbetung.) '/«7 u. >/,8 M., ‘19 feierliches Hochamt m. Pr., 10, 12, 2 u. 4 Betstunden, 6 Schlußandacht.

Frankfart-Bockeuheim. a) Kapelle des St. Elisabethen« krankenhauses, (Ederstr. 12): 6 M., vor derselben Aus- teilung der hl. Kom., b) Pfarrkirche St. Elisabeth Elisabethenplatz (am Kurfürstenplatz): *77 M., vor und nach derselben AuSteilun i der hl. Kom., V*8 M. m. Pr., vor und nach derselben Austeilung der hl. Kom. (nur für Erwachsenen, */«9 Kinder iottesdienst m. Pr. und Austeilung der bi. Kom. mit für Kinder), 10 Hochamt m. Pr., vor demselben Austeilung der hl. Kom., 7*12 hl. Messe m. Pred., 2 Christenlehre m. kurzer Segens- andacht auch für Erwachsene, Va5 Ä. m. sakramentalem gegen. — An Wochentagen: 6 II. M., 7 U. Schulamt, 8 Messe. Freitag abends 8 Kreuzwe mndacht.^danach Jcichtgelegenheit. — Beichtgelegenheit: Täglich'/-Stunde vor jeder hl. Mesie. An sonn- und Feiertagen von morgens 6 an. An den Vorabenden derselben von 4—7 und von 8 an. — Ginnhrim. IO1/* Uhr Amt und Pred. — Eschersheim. 9 Uhr Amt und Jred. - Ettenheim. 7V* um L-ommer 7) Frühm., 7-10 Pr. u. Hochamt. Nachm. 2 Chr. u. A.

Hofgeismar8,Carlsl>ateu l0, Es chwegc 7'/- Frühm., l/,10 Hocdalnt, Wanfried ' ,10, Melsungen 10, Rotenburg * ,11, Bebra Vs9, Hersfela v*7 Fruhm., 7,10 Hoch- amt in, Pr., Schmalkalden9'/» Hochainl m str..Frezen » bain 8'/, Hochamt ni. PL, Schlüchtern 7,10 Amt m. 3r„ uachmitta zs 2 Andacht und Christenlehre, Kirchham 7 Frühmesse, 7,10 Amt. Vacha 87, Amt. Eisenach 77« /rruhm., 97* Hochamt u. Pred., 77* abendS Segenc- andacht. Freitag abend 77* Andacht, Fran leu» uerg i. H. ii8/« Hochamr in. Pred., nachm. 2 Anoacht, Allendorf (Werra) 7,10, Witzenhanjen 7*10, Homberg Bz.Kaisel) 7,10, FhringShauien 9'/- Amt m. strso., vor- aer Berchtgelegenheit, Jena 7,8 hl. Meye und predigt, 10 Hochamt und Predig!, avends 7*8 Andacht, Zteituiii j 7*11 Gottesdienst, Äad Orb Sonn- u. Feiertags: /,«/ Frühm., 8 erster Schvlgd., 7*10 Hauptgd., 11 jioeiter Lchulgd., 712 Segens-A. Wochentags *j,7 u. 7*8.