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noch weiter auszirpressen. Mit Ausnahme von chiand, Oesterreich und Rußland, die noch nicht .würdig" befunden wurden, ist heute so ziemlich Land und Ländchen im Völkerbund. Wer zählt toller, nennt ins VlsmaT? S^gar di« Negerrepu- Liberia in Afrika ist dadÄ! Für uns ist aus dem nbund nichts zu hoffen. Er ist eine Froimaurer- fung und steht nicht aus dem christlichen Stoben Gerechtigkeit und Liebe. Darum hat man auch den t in diesem Vökkerdrmd nicht bemühen können. Er nur zu oft ein unbequemer Mahner geworden, sind ganz allein auf uns selbst angewiesen, auch terruten Internationale", von der trotz bitterster äujchung die Sozialdemokraten das Heil erwarten, > nichts. Was hat denn bèerote Internattsirat?", i. die Sozialdemokraten aller Länder gegen den g getan? Was zur tßerfür 1,1mg desselben? Was Milderung der Wsffenstillstrmds- und Friedsns- rgungen? Nichts! Im Gegenteil, alle emsländt- Sozialdemokraten, auch die radikalsten, haben zeit zu ihren Regienmgen gehalten, wenn diese noch to kapitasistisch und imperialistisch (eroberungs- ig) handelten. Nur bei uns ist es anders, beson- unsere Unabhängigen wissen nichts Besseres zu als der Regierung .Knüppel zwischen die Bestie verfen, sie beim Ausland zu nunzieren und so rn Feinden in die Hände zu arbeiten, damit wir mehr geknechtet und unterdrückt wetten.

Eine fast ungSmrbVche Singst

dem Katholizisinus und den Jesuiten offenbarte auf dem deutschen Protestantentog, der dieser Tage Berlin stallfand. Eine Entschließung fordert alle glirder der evangelischen Landeskirche yrm Zu- >menschluß auf, um gegenüber der wachsenden cht Roms gerüstet zu sein. Estre zweite Entschlie- g wendet sich gegen den Jesuitenorden. Im mo- ren Soyaftemus sah ein Redner den Träger hoher turideale und forderte dessen Durchdringung mit sittlichen und religiösen Kräften des Evangelsirms. e Anzahl Redner sprach sich für den kirchensresin rgionsunkerricht aus. Don demneuen Pfarrer »erte Pfarrer Heitniann, daß er sich stark von der weit abheb«, er müsse ein Mönch fein unter seinen Menschen, da die Zukunst der Kirche im sittlichen l^ufe, der Entsagungskraft und dem Opfersirm Pfarrers ruhe, nicht aber bemi Bekenntnis md in Verfassung der Kircl-e. Dies« Forderung fand e Befürworter. In ihr drückt sich die Sehafuchl H dem katholischen Priesierldeal aus.

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Danzig.

Königin der Deichsel", soll bekanntlich ein Frel- tf werden, allerdings nur im Schatten einer polni- n Oberherrschaft, wie es schon vor Jahrhunderten H dem Abfall der Stadt vom Deutsch-Orden einmal Fall gewesen ist. Zur Zeit beschäftigt sich der Bot- iftsrat in Paris mit dieser Frage. Die Danziger Bür- ichaft, die in ihrer überwiegenden Mehrheit deutsch verlangt natürlich eine möglichst grosse Sclbständig- und sichere Bürgschaften gegen die polnischen Macht- trebungen. Ob das gelingt, ist sehr fraglich, denn die len haben das Ohr der Entente, die sich wohl kaum an obhalten lassen wird, die Selbständigkeit Danz'gs, ter der man deutsche Bestrebungen wittert, möglichst beschneiden; auf der anderen Serie liegt es aber doch H im allgemeinen Interesse des Völkerbundes, das ib, das er in dem Freistaat Danzig in die Welt ge- t hat, möglichst lebensfähig zu erhalten, wie ja auch

Internationalisierung (unbeschränkte Zugänglich- chung für alle Staaten) des Danziger Hafens den rtschaftlichen Interessen namentlich Englands ent. icht und deshalb kann vielleicht doch noch ein annehm- 's Produkt herauskommen.

Bei den Wahlen in Oesterreich

rd«, wie 'chon kurz gemeldet, die Kraft der roten eil« gebrodelt. Trotz der mit fabelhaften Geldmitteln bster Herkunft gespeisten Propagmstxl der Roten, tz Lügenmanövern und Drohungen, halxn sie den (irreren gezogen. Statt ihrer ziehen die Christ ich- jyalen als stärkste Partei in das Parlament ein, die stherige Vorherrschaft der Sozialdemokraten ist ge= lotsen. Allerdings ist ter Zuwachs ter Chrftlich- )Vden noch nicht so stark, daß sie allein die Majorität tren, die Sozialdemokraten haben es irnerer noch aus rige 60 sitiandate gebradft, was darauf sästießen läßt, ß doch noch erstem-ich viel ßaiie, trotz ter fchiechten Fahrungen, die sie mit ter sozialdemokratischen Herr­aft gemacht haben, an dieser ooffenbar immer noch cht genug bekommen haben. Da die Sozicldemokro-- t, ähnlich wie bei uns, eine Mitarbeit abtehnen. wird wohl zu einer Koal't'ion ter bürgerlichen Parteien mmen, der ChrisNich-Sozicsten und ter sog. Groß-

bsutschen (unseren Librrräen entsprech^-), wobei die Christtich-Sozralen natürlich die Führung haben werden. Freilich ist es ein überaus böses Erde, das ihnen do zufällt,> es wird ganz außerordentlicher Anstren- Zungen chrerseits bedürfen, wenn sie den Staatskarren, den ter Sozialdemokraten in den antertt>aiLb Jahren ihrer velderblichen Tätigkeit so gründlich in den Sumpf gefahren haben, wieder aus diesem hercmszkhen und fahrbar machen wollen. Die sekcherigen soziatdemokra- tischen Mmister hân ihre Aemter bereits niete rgelegt. 3M der Wahl ist übrigens aud) noch bemerkenswert ter klägliche hierein fall der Kom missten, was ein Beweis dafür ist, daß man in Wien und Oesterreich von dem Bolichewismus nichts wissen will. Interessant ist auch bei den Wahlen ter Umstand, daß die kleinen Grüpp­chen vollständig ausgefallen sind, so èaß es in Oester» reich eigentlich nur 3 Parteien gibt Christlich-Soziale, Liberale und Sozialdemokraten, ein für parlamen- irisch regierte Länder durchaus erwünschter Zustand.

Gegen den Sojiaüsnius

haben auch die schweizerischen Bischöfe in einem ge­meinsamen Hirtenbnf zum Eidgenössischen Bettag Stellung genommen. Im Anschluß an das Rund­schreiben Papst Leo XIII. vom 28. Dezember 1878 Ueber die Sekte ter Sozialisten" zeigt ter Hirtenbrief, daß mit dem Christentum urwerembar ist die Haupt- grundiage des Sozialismus, der vollendete Unglaube oder Atheismus; ferner die Forderung auf Abschaffung des Privateigentums, auf Auflösung der Familie. Der Sozialismus treibt zum entsetzlichsten aller Kriege, zum Bürgerkrieg. Die Oderhirten bttken und beschwö­ren »diejenigen, in deren Hand das öffentliche Leben legt, dem Sozialismus oder Kommunismus als sol­chem jede Förderung zu versr^irn". »Eine Förderung wäre es aber, wollte man das Staats- und Familien­leben,. das Unterrichts- und Erziehungswcson m der Weise gestalten, daß die christliche Religion dabei zu Schaden käme", »wollte man die Freiheft der Kirche unterbieten und sie hindern, unter den Menschen ihre vollen Segenskräfte der Wahrheit und Gnade zu kitt­falten". Öre Bischöfe bitten die Seelsorger, dem Dolke zu erklären, »daß wir jederzeit für die soziale Besser­stellung des Volkes einzustehen bereit sürd, daß wir aber niemals billigen können, daß dieses Ziel mit un­erlaubten Mitteln an gestrebt werde". In der be­deutsamen Schlußbestimnuing sagen die Bischöfe:Auf Grund obiger ©ariegung scheu wir uns wie die Bi­schöfe anderer Länder veranlaßt, unsere ©lautens- brütet vor dem (Eintritt in die sozialistische Vereine und Verbände ernstlich zu warnen und für den Bereich unserer Bistümer folgende Richtlinien aufzustcllen: 1. Wer zum Sog alismus als System, zu seinen Grund- anschammaen und Hauptsielen sich offen bekennt, oder wer offen für die sozialistische Sache kämpst und wirbt, entbehrt, solange er in dieser Gesinnung unbelehrt oer- harren w ll und verharrt, derjenigen Vorbedingung, welche zum würdigen Empfang eines Sakramentes un- erläßlich ist. 2. Wer glaubt, aus schwerwiegenden Gründen gezwungen zu sein, einem sozialistischen Verbände anzugehören, ohne daß er zum Sozialismus als System sich bekennt oder für die sozialistische Sache wirkt (agitiert), der hat sich barüber mit seinem Psarr- amte zu verständigen. 3. Wrd vom Pfarramte ein vorläufiges Verbleiben als duldbar erklärt, so ist uirter- dessen alles zu tun und zu vermeiden, hauptsächlich in bezug auf sozialistische Preffeerzeugnisse, damit für ihn oder andere keine schweren Gefahren der Seele er­wachsen." _

Holland

hat ein neues Schulgesetz bekommen. Danach beziehen alle Lehrer an Volksschulen, ob diese nun öffentlich ober privat sind, Ihr Gehalt vom Staate. Das Gehalt ist für jede Schule gleich, sodaß Lehrer und Lehrerinnen an den ^rivotschulen, auch wenn sie geistlichen Slandes sind, iich finanziell genau so stehen wie die Lehrkräfte an ten Staatsschulen. Die einzige, den Privatschulen aufgelegte Bedingung zur Erlangung der staatliche i Be­soldung ist daß sie nicht weniger als zwanz g Kinder haben. Man Fann wohl sagen, daß in dieser Gese!^- gebung das Ideal der Untrrrichtsfrerheit soweit wie möglich erreicht ist. Die holländischen Kathali'enk ne­ben sich der Hoffnung hin, daß die Lehrer an ihren PUvatschulen sich in Zukunft sogar finanziell besser stehen a's die übrigen, weil sie von jeher von den Eltern der Kinder mit freiwilligen Gaben unterstützt wurden und kaum zu befürchten steht, bah diese Freigebigkeit i^ht eingestellt wird. Dadurch würden die katholischen Schulen noch leistunasfähiaer afg andere, was bei den Bemühungen um die sogenannte Einheitsschule, die auch in Holland sich immer noch geltend machen, sehr zu be= grüßen ist. Die katholische Dolkspartej hofft, bah setzt, da ein Anfang gern acht ist, auch an den höheren Schulen sowie an den Universitäten derselbe Grundsatz der Gleich­stellung nach und nach zur Anwendung kommen wird.

In Irland

ist der Bürgermeistl.r von Ecrk, Mr. Sroiney, noch 73tägigem Hungerstreik gestorben und damit im Kampf« gegen Lloyd Cxorge u. die brutale Willkürherrschaft Eng. Laubs über Irland unterlegen. Von den übrigen elf arischen Gefangenen, die ebenfalls zur Waffe des Hun­gerstreiks gegriffen hatten, ist bis jetzt erst einer ge­storben. Mac Swinry ist ihm mm als zweiter na-chge- folgt. Das englische Kriegsgericht halte ihn zu zwei Jahren Gefängnis wer »teilt, weil man in seinem Schreibtisch einen Geheimschlüssel des Royal Irish Eon- stabutary auf getunten. Dem Akt der Gewalt, ten er in seiner Verurteilung erblickte, beschloß er mit der moraL Waffe selbstauferlegten Hun-gers zu begegnen. Zahl- teid^ Gesuche um Freilassung nicht nur von irischer Seite wurden an die Regierung von England gerich­tet; Lloyd Georg« blieb unversöhnlich. Man muß da­rauf rechnen, daß das Ableben des Bürgermeisters schwerwiegende Folgen nach sich ziehen wird. Zweifel­los wird der Tod dir Gegensätze in Irland und die Feindschaft gegen England von neuem erheblich ver­schärfen. _______________

Iallenifche und französische Freimaurer

waren kürzlich in Paris beisammen; was sie da de» schlossen, zeigt, wes Geistes Kind diese Leute sind U. a. beschloß man einen parlamentarischen und sournalisti- schen Feldzug gegen den örtlichen Einfluß des Kl tus in Elsaß-Lothringen, gegen die Zulassung des peisttichen Personals zum Echeüunterricht in den Kolonien und gegen die Wiederouftwhnee der amttichen Beziehungen zum Vatikan und für die Aufrechterhaltung des Rcgi- mes der Trennung.

-EIS»- - --

Der junge König von Griechenland ist cmgedlich durch einen Affendiß von einer etwas rät» fernsten Krankheit befallen wertem, an ter er gestorben ist. Man munkelt, daß es sich bei der Krankheit um eine Bergifttmg handelte, bei der der alte RevotuKonär der Kreter. Venlos, die Hand im Sptele Hobe.

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i ^-y Diözese Fulda. ^*^

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Mtfiion in §aisa.

Kathollschr Ar ärmer und Imigsinge, jetzt ergeht cm Euch ter Ruf Christi:fromm, folge mir! Wer mir nach folgt, ter wandelt nicht in ter Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben." Schlagt den Ruf nicht aus. Sagt nicht-Ich habe keine Zeil." Gewiß, tei mußt arbeiten, um das tägliche Brot, mußt ringen um dein Erdendasnn aber vergiß nicht, daß es noch eine wichtigere Sorge gibt, das eine 7t st wendige, die Rettung ter Seele, die Sorge um teuie Ewigkeit. Kurz ist das Lcden, ungewiß sein Ende, heute noch kann es der Tod enten. Bist du bereit? Sag nicht: Ich habe keine Luft. Zu gar «elem hat der Mrnsch keine Lust und er muß es doch tuen, weil es eben notwendig und Pflicht ist. Wir müßen starke Männer ter Pslicht, nicht Spielbälle der Launen und Stimmungen sein. Der teil. Paulus richtet an Euch das Wort: ScÄ wachsam; stehet fest im Gluvb-n, handelt murrn lieb und sew stark. Wenn in deinem H rzen der schwere Kampf tobt zwr. schen Glaube« und Zweife;, werm ter w ite Sturm der Leidenjchcfl es câl h!». bis in feine inn-rften T' .cn. wenn dein religiöses Leben erloschen ist, wenn Du in Der Irre wandelst, bann höre auf die Missionsglocken: Surge, illunuuare! Sieh auf, laß dich erleuchten, komme zur hl. Mission. Viele von Euch haben Jahre lang fern der Heimat im schweren Kampf gestanden für das Vaterland, für Hmrs und Herd. Da draußen habt ihr feine Furch, gekannt, laßt euch jetzt reich durch Mcnschenfurcltt von der Teilnahme an der hl. Mission ab- l)alten. Was Menschen vielleicht an Euch gefehlt haben, könnt Ihr doch den Herrgott nicht entcrelien lassen. Großes habt ihr geleistet, Schweres durchgemachi, f^t aber hört bas Wort des Herrn: Siebe ich g wahre chnen Vernarbung urÈ Heilung, und beMe sie und er­öffne ihnen den Dritten und die Mahrb oft (Fer. 33, 6). Und ihr IünplinZö vor allem, die ihr vielleicht ferst zum erstenmal Gelesen heit h^bt, eine Volks^'siion mii- zumachen, kommt alle ohne Ausnahme. « Gedenke tei» nes Schöpfers in den Tagen der Junend", auch den Frühling des Lebens mußt du deinem Herrgott weihen. Darum laß dir sitzt in diesen hl. Tagen das Lebensziel klar vor Augen führen, betritt unter sicherer Führung ten Weg zu Diesem Ziel, so allein schmiedest Du dein zeitliches und ewiges ©lütf.