Wochenkalender.
Sonntag, 26. Sept. 18. nach Pfingsten. Cyprian und Justina, M.
Montag, 27. Sept. Kosmas und Damian, M.
Dienstag, 28. Sept. Lioba, Jgfr., WènceStaus, M.
Mittwoch, 29. Sept. Fest des hl. Erzengels Michael.
Donnerstag, 30. Sept. Hierony ms, Kchl.
Freitag,1.O!t. Remigius, Bisch. u. Bel.Herz-Jesu-Freitag
Samstag, 2. Olt. Fest d. hl. Schutzengel.
Achtzehnter Sonntag nach Pfingsten.
(Ev. Matt:.. 9, 1-9 )
In jener Zeit stier, Jesus in ein Schifflein, fuhr über und kam in feilte Stadt (Kapharnaum). Und siehe. sie brachten zum ihm einen Gi tbrüchigen, der auf einem Bette lag. Da nun Je.us ihren G auben sah, sprach er zu dem Gichtbrüchigcn: sei getrost, mein Sohn, deine fünden sind dir vergeben. Und siehe, einige von den Schrift elchrten sprachen bet sich selbst: Dieser lästert Gott! Und da Fefus ihxe Gedanken sah, sprach er: Warum den,et ihr Böses in euern Herzen? Was ist leichter, zu sa en: Deine Sünden sind dir ver- geben, oder zu sa en: Stehe auf und wandle umher? Damit ihr aber wisset, daß des Menschen Sohn Macht habe, die Sünden zu vergeben aus Eiden, «prach er zu dem Gichtbrüchi en: Steh auf, nimm dem Bett un> geh in dein Haus! Und er stand aus und ging in sein Haus. Da aber das Volk dieses sag, fürchtete es sich und pries Gott, der solche Macht den Menschen gegeben hat
von Gottes Angesicht.
er Monat September, der nun feinem ^^^' ^ ®‘be zugeht, ist. dcn Engeln und b^-.â^ â Schutzengeln heilig. Von ihnen sagt der göttlichen Heiland, daß „sie â^^'^^ allzeit das Angestmt des Vaters schauen, der tm Himmel ist". Aller Segen, alle Liebe, alle Gnade geht von die ein Angesicht aus wie von einer lict ter füllten, strahlenden Sonne. Wenn darum die frommen Israeliten im alten Bund den Segen Jehovas über ihre Person, ihre Felder und Unternehmu 'gen l erabflehen wollten, so baten sie Golt, er möge „lein Angesicht über ihnen leuchten lassen". So ist es auch im Psalm 66, hegen milden Tonen mir heute einen Augenblick laujchât wollen
Psalm 66: bitte nm den göttlichen Legen.
1. Erzene, Herr, uns dein Erbarmen Uns spende gnäcng deinen Se^en.
2. Latz leuchten über uns dein Antlitz Und ruederprahlen beut Erbarmen.
3. Daß deine Wege wir erkennen Und alles Fleisch den Heiland schaue.
t. Lobpreisen sollen dich die Herden, Lobpreisen dich die Heiden alle.
5. Frohlocken sollen alle Völker, Du führest sie auf rechten Bahnen.
6. Lobpreisen sollen dich die Heiden, Lobpreisen dich die Heiden alle.
7. Auf Erden sprossen ute Früchte: Es blüht Gerechtigkeit und G 'e.
8. Gott, unser Herr, o segne, segne, Dir huldigen der Erde Grenzen.
SESSEL
" Heute gilt’s! =
M ß'.Mer »MM We InrWiw M BoiMiuSMtins!
Am 6. Dezember 1913 schrieb Pap t Pius X. an den Präsidenten des Bonifatiusvereins: Wir sind der Meinung, daß von allen Veranstal- t ungen, in denen sich der Eifer des kotholiichen Deutschland für das Wachstum der Religion so wunderbar kundgibt, keine fruchireicher und keine zen- gemäßer ist, als Euer Verein und daß mit vollem Recht gesagt werden kann:
Sie -WWW Sek to»i SEMM ist
Sie MMWz des IWflteiirâis.
Wenn wir dabei bedenken, von wie vielen Ihr Unheil abgewendet uns wie vielen Ihr zum Segen gewo den seid, rann sagen mir dem barmherzigen Gott innigen Dank, der Euch diese Kraft und diesen Eiser gegeben und Euch gleichzeitig die Unterstützung so vieler anderen ver chafft hat. Jetzt aber heißt es standhaft beim begonnenen Werke ausharren, ja, wie die Z-itverhälinisse es verlangen, von Tag zu Tag mit nochgrößerem Eifer lätigzuseln.
Der heutigen Nummer liegt die Zählkarte für den BonijatlUsverein bei; wir bitten alle Leser, ein wenn auch kleines Sch erste n zu op er«. Betrüge bis zu 25 Mk
Koten 5 Pzg. Porto, höhere Beträge 10 Psg
TLLLLLLLLLLLLLLLT
Möge der Herr auch uns sein Angesicht zuwenden und mögen wir unser Angesicht zu ihm wenden. So machen es die Engel. „Allezeit ichauen sie das An gesicht des Vaters." Wie i|t das möglich, wirst du denken, da doch Gott keinen Leib, keine Augen, keine Stirne und mithin auch „fein Angesicht" Hal? Da er ein körperloses, ein geistiges Wesen ist? Und zu alledem haben auch bte Engel selber keine Augen, um Gottes Angesicht zu schauen, selbst wenn er
eines hätte. Wie ist also dieses Schauen zu versehen? Und was haben wir uns unter dem göttlichen Angesicht zu denken? Verninim die Erklärung. Die Engel schauen Gottes Angesicht, wenn sie Gottes Wesen, Gottes He bqfeit, Gerechtigkeit, Allmacht, tüte, Ew gkeit und alle seine Eigenschaften und Vollkommenheiten erkennen, erforschen und durchdringen. All rdings ist dieses Erkennen und Durchdringen kein alsteitiges, und kein lückenloses, kein boH« ländiges, und kein erschöpfendes. Kein Geichöpf, und märe es der höchste un er den Engeln und der gescheideite unter den Cherubim, vermag Gottes un» erschaffenes und tnertorschliches Wesen zu erforschen und zu ergründen.
Weißt du, welche Bitte einstens Moses an den Herrn gerichtet hat? Zeige mir, sprach er, deine Herrlichkeit. Der Herr aber erwiderte: ich will dir alle Güte zeigen, mein Antlitz aber kannst du nicht schauen; denn kein Mensch kann mich schauen solange er auf Erden lebt, soweit es aber einem sterblichen Auge möglich ist, sollst du meine Herrlichkeit schauen. Es ist ein Ort bet mir und du wirst dich auf den Felsen stellen, und wenn dann meine Herrlichkeit vorübergeht, will ich dich an den Rand des Felsens stellen und ich werde dich tchützen mit meiner Rechten, bis ich bor* nbergegangen bin; und ich werde meine Hand wegziehen und du wirst mich von rückwärts schauen: mein Antlitz aber sollst du nicht sehen.
. So sah al o Moses den Herrn. Wie der Mond glänzt, wenn die Sonne ihn belichtet, so glanzte fortan das Antlitz des Moses, so daß er dasselbe mit einem Tuche bedecken mußte, so oft er mit den Jsraelitteu redete. Und doch schaute er nicht Gottes Wesen, 'andern nur seine Herrlichkeit, sein angenommenes Aeußere, sein Bild und gleichsam seinen Schatten.
Aus dieser Geschichte magst du ermessen, was es mit dem „Schauen Gottes" für eine Bewandtnis hat, magst du ersehen, w e groß Goties Herrlichkeit, Majestät und Wesen eit in, Und dieses göttliche We en, das schauen die Engel. Wenn schon die Naturforscher und Astronomen immer Neues entdecken an der Erde und an den Hinimelskörpern wie viel mehr werden die Engel immer Neues und !6undervolles entdecken an Gott, dem Schöpfer und Herrn des Himmels und der Erde. Wie manches Plätzchen wird es noch geben in der Sahara,wie manches Plätzchen un den Eisfeldern von Alaska, wie manches Plätzchen auf den Schneefi nen der Alpen, wie manches Plätzchen am Nordpol und Südpol, das noch keines -Dien sehen Fuß betreten, noch keines Menschen Auge geschaut. Wie viele und große Dinge mag es dann in der Gottheit geben, welche weder eines Menschen noch eines Engels Weisheit je ergründet. Da gibt es immer neue Entdeckungen zu machen, welche die Engel mit dem größten Interesse erfüllen und ihnen die höchste Befriedigung gewähren. Deshalb bekommen sie auch keine Langeweile, keinen Ueberdruß im Anschauen Gottes. Obwohl sie darum das Antlitz des Vaters allezeit" schauen, wie der Heiland sagt, es schauen ohne Unterbrechung und Pause, bei Tag