dieser Kreuzesstürmer und alle seine Genossen gt sem lassen, daß fdon G'ößere wider daß uz angestürmt sind. Aber alle haben sie umsonst »ekampft. Das Kreuz hat eilte eigene gebeime fülle Macht und bohrt sich selbst seinen fana- ifteit und mächtigsten Gegnern irgendwo und ndwie in das Leben und in das S erben.
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ringischen Teil der Diözese angelrelen. Am l eutigen Sonntag (12.) nimmt er an dem Katholikentag in Weimar teil. Seine Rückkunft erfolgt am 15. September.
Herr Professor Dr. Lübeck, gulba, der sich um die Missionssache praktisch und aus wissenschaftlichem Gebiete verdient gemacht hat, wurde auf der Tagung des Franziskuâ-Xaveriusvereins. die kürzlich in Bonn stattsand, zum Mitglied des Generalvorstandes gewählt.
Die Krbritrn an der Ostgrnst des Domes sind nun in der vorigen Woche in Angriff genommen worden. Man hoffst, wie wir hören, in 4—5 Wochen b:e geplanten Wtederheritellungsarbeiten zu Ende zu führen, was mit Rücksicht auf die Ende Oktober beginnende Mission sehr wünschenswert ist. _
Am vergangenen Sonntag fand die herkömmliche D^rkwÄtfahri auf den Frauenberg fttt. Ueber 300 Jahre schon besteht diese Prozession, die 1615 zum erstenmcä veranstaltet von der akademischen Kongregation der allerseligsten Jungfrau und geführt von den Bäkern der Gesellschft Jesu nach dem lieben Frauenberg zog. Wenn auch der äußere Glanz, der sie damals altszeichnete geschwunden ist, so betrachtet doch auch in der neuen Zeit ein großer Teil der Fuldaer Katholiken es immer noch als eine !)l. Ehrenpflicht, an dieser letzten Prozession des Jahres teil- zmrehmen, um der Himmelskönigin den schuldigen Tribut der Verehrung mid Dankbarkeit darzubringen und sie amuflehen, daß sie auch ferner von ihrem trauten H^iiAtum segnend ihre Hände ausbreite über Stadt und Land. Leider macht sich besonders bei der männlichen Jugend der Einfluß der vielen weltlichen Ver§«ü§rnUen und Lustbarkeiten, die Sonntag für Sonntag in und um Fulda statffmden und vor allem die funken Leute anlocken, bei derartigen kirchlichen KunÄgeb»?§en in recht bedauerlicher Weise geltend. Auch am Sonntag hätte die Jugend bei der Prozessier stärker vertreten sein können, im übrigen war die Beteiligung aus allen Kreisen recht erfreulich. Die Eirrfü-unz einer zweiten Musikkapelle fand allgemeinen Beifall. Das Merheisigste trug der Hochw. Herr Prst»noftw Dr. Arenhold, in der Predigt am Frauenberg »eriünbele Pater Ignatius das Lob der Gottesmutter. Zmn größten Bedauern der Wallfahrer schwießen die Domt-locken, die bekarackich vor dem Kris« ein elektrisches Läutewerk erhalten haben. Wie wir hören, hatte das Elektrizitätswerk dem Ersuchen des TftnerÄvikariats um ausnahmsweise Stromlies»- rimfl nicht stattgegeben.
Vir Z^s^tzleUnng des Kath. kaufm. ver- Nns hâ am vergangenen Dienstag in der Harmonie eine Auft»hmrfe«r veranstaltet und dazu die Eltern ,und alle Mits^er des Stammvereins und der Ima geladen. Der Dizepröses Herr Jos. Brehl gab seiner Freude boräber Ausdruck, daß die Eltern der Neuauf- zunehrnenLkri in so großer Anzahl erschienen waren. Der geistliche Beirat des K. K. V. und Präses der Iu- gendâteilrurg, Herr Kaplan Lins, legte den Elter« b« Ziele des Vereins dar und hob besonders hervor, daß §erâ die jetzige Zeit die NotwerLigkeit erweise, die siursrn Leute -irfammerrzufcharen und zu brauchbaren, ^era'kr festen Männern heranzubitden, zu Männern, die ihre Bikung auf Grund religiöser ©efimttsig Ausbauen und auch im öffentlichen Leben immerdar und ohne Menfchenfurcht sich zu ihren Richtzielen bekennen. Er freue sich berichten zu können, daß 26 junge Leute als Mitglieder neu ausgenommen werden könnten, gewiß ein Zeichen, daß die Iugendabteilung chrer Aus§abe wohl gewachsen fei und sich der Sympathie der Diirgerschaft erfreue. Frohsinn und Scherz fanden ebenfalls in der Iugendabteilung eine liebevolle Pflege und so hätten sich denn auch heute abend schon einige begabte junge Anfangskünstler an die Wiedergabe eines luftigen Einakters herangewogt. — Das Stückchen wurde dann unter Leitung des Herrn Breh! flott und sicher gespielt und mit großem Beifall ausgenommen. Die Musikkapelle der Iugendabtsstung stellte ihr Können ebenfalls in den Dienst der Sache und löste ihre Ausgabe den Zuhörern zu herzlichem Dank. Die Sugenbabt eihing hat bei dieser Gelegenheit gezeigt, welch pesrZ-Ler Kern in ihr steckt und es ist zu wünschen, daß alle katholischen Jünglinge, die sich dem Kauf- manns ftarâe gewidmet haben, ihr beitreten. Estern unh Prinzipale sorgt dafür!
Der BMkSK»rein für das katholische De»ts^- land hatte am vorigen Montag in der „Hscu^m«" fixe 53*0^9 Anzahl der im Fuldaer Land im Stoiber« treffen bet katTischen Bewegung stehenden Persön- lichkeite», ©cdtfi^e und Laien, Männer und Fvarre», zu einer Konferenz versammelt. Herr Volks- bereinSfehetär Frank, der die Verhandlungen teitat^ «tzch^ ^rjMe. PeürüßunLLwyM an btt
Vem rusitsch-psini^en Urisg
en alle. lei unkonrrollie-bare Nachrichten vor, en Wiedergabe sich n cht lohnt. Gelogen Wirt cheinend, wie das gewöhnlich im Kriege geht und ! wirs im Weltkrieg ja zur Genüge erfahren ha- , auf beiden Seiten. Es scheint, da; in den mpfbandlungen eine gewisse Ruhepause eingelreten
Zu? Zeit sind die Polen ohne Zweifel im rtcil. Sie sind wobl in eine^ âhnlrchen Lage wie ? im Frühjahr 1918 nach dem siegreichen Anfang serer Offensive, e n Rückschlag ist immer noch lich. Nrcht ohne die Befürch ung eines solchen ickschlags hat nicht nur der Hl. Vater den Polen äßigung in den FriedeRrdedingu'^en mit Rußland geraten, sondern auch Frankreich und England ben die Polen ernstlich gewarnt, sich nicht zu weit n ihren Sre^rgeküften treiben zu lassen. Zw chst haben sich die FriedensverhantInnren in in ff zerschlagen, was nach een pol nisten Erfolgen kauszusehen war. Sie sollen auf neut«ikin Boden Riga wieder auftenommen werden. Wenn die )len nicht von allen entrn Gerstern der lassen fin\ lten sie mit den Russen .sich verständigen, sonst nn das Land und ganz Dâruhla»d dir Echrrck n id das Elend eines „30jährige» Krieger" erleben, in ra'chn Friedensschtuß w ft e u ^ so vernänfker, 5 im Innern des neuen Polenreiches scharfe Gensätze zwischen dem alten Kongrehpolen mH den emals zu Deutschland gehörenden ProvÄrzrn Posen td Westgreußen (Ponunsrellen) sich geltend machen, e bereits zu einem militärischen Putsch in Graudenz "führt haben; auch der alte Streit zwischen Polen ch Litauen ist wieder neu auf gelebt und droht zu ieger-schen Verwicklungen zu führen. Grund genug r die Polen, so bald als vw-tich mit den Richen M Frieden zu kommen.
Ar A^«nr
at das Parlament dm Gesetzentwurf über Sinstihvmig er Prügelstrafe für Schieber, Wucherer und äh-ckiches jesindel eingenommen; so etwas könnte ar«h bei uns ichts schaden.
Erne „Mdse SMe^t“
st im Werden begriffen; sie umfaßt die TjcfMchsslo- zakei, Rumänien und Jugoflavien und ächtet sich vor Hem gegen Ungarn, das *om tschechischen Außen mini - ter Dr. Bevesch als „eine phâastische, expansive ausdehmrngslüsterne) Nation, die sich nicht leicht m'k >er jetzigen Situation abfinden wird", bezeichnet wird. Blau traut den Magyaren nicht mehr, seitdem sie sich ms eigener Kraft den Bolschewismus vom Halse ge- chafft und zu den Ueberlieferungen der Stephanskrone urückgekehrt sind. Man glaubt, daß Ungarn früher ider später die Feffeln des ihm auferzrmkngenen Gewaltfriedens sprengen wird. England und Frankreich wollen von dieser kleinen Entente nichts tröffen, sie vollen — natürlich unter ihrer Lormmchschaft — eine reue Gestaltung des Gebietes der ehemal. Habsburger Monarchie, in der auch Deutsch-Oesterreich mit embc- ogen werden soll, um es vom Anschluß an Deutschland abzubringen. In Prag und Belgrad will man edoch davon nichts tröffen und wacht eifersüchtig über eine Unabhängigkeit. Uebrigens sind England und Frankreich auch unter sich wohl kaum in dieser Frage einig. Das Zustandekommen der kleinen Entente bedeutet übrigens eine weitere Beiseitesetzung des Völkerbundes, denn sie widerspricht dem Geiste desselben. Das Bündnis gilt der Niederhaltung eines Feindes (Ungarn), dem man mißtraut und muh notwendigerweise zur Wiederaufnahme des unseligen Systems der Was- fenbündniffe führen, wodurch eine, neue Gefahr für den Frieden Europas heraufbeschworen wird. Der „ewige Friede" ist und bleibt eben ein Phantom.
t. * ^ '*VM, J
e^ Diözese Fulda. *^
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Der Hochwürdigste Herr Bischof hat in der vorigen Woche «ine ifii tpung 5ieile in de« chü-
Erschienenen. Dann verbreitete sich Herr Redakteur Ritter (M.-Gladöach) in gründlicher, tiefschürfender Weise über die Fragen, die zurzeit die veutsche Bolksgemeinichast beschäftigen, namentlich die Fragen, dre das politische Leben nach den Wahlen aufge» morsen hat. Er kennzeichnete das moderne Arbertsprogramm, das der Volksverein für den kommenden Winter auf den verschiedenen Gebieten seiner Tätigkeit entfalten will. Anschließend entwickelte sich eine sehr rege Aussprache, in der eine Reihe von Fragen geklärt wurden, die zurzeit die öffentliche Meinung beschäftigen. Die Tagung hat sicherlich die alten und jungen Kämpfer für die katholische Welt auf- faffung mit neuem Mute für ihr saueres und opfervolles Wirken erfüllt.
Eine Geschäftsstelle des kurhrMche» V-Aenrserrkns ist am 1. September eröffnet worben; sie befindet sich , im Halben Mond, Friedrichstraße 7, Tel. 537. Das Sekretariat steht den Mitgliedern in allen Angelegenheüen zur mündlichen Auskunft vormittags von 9—12 Uhr zur Verfügung. Schriftliche Anfragen können jederzeit eülgereicht werden. Die Sreisbaiternpereine Fulda und Gersfeld haben sich ziksammengeWoflen und bilden den Grundstock des neuen kurhessischen DauenmereWS, der wie die übrigen Banernorrelne, parteipolitisch und konfessionell neutral, auf christlicher Grundlage steht. Zum 1. Vorsitzende« wurde Herr B i s p i n k - Trätzhof und zum 2. Vorsitzende« Herr Reinhard- Mouerschell gewählt. Als GArrral- fefrelcrr wurde der bisherige Leiter der OrganisationLab- t-eihmg des rheimfchcn Bauernvereins Herr Dr. Fritz Gratz- Köln berufen. Der Verein hat den Zweck, neben der Interessen wahr n ehvmng der Lar-d wirte eine Zufsm- tnenfnffung der wftlschaftspolstischen Kräfte des nahrungserzeugenden Standes herbeizuführrn, um diese auf dem Wege der Verständigung und des Zusammenwirkens der Stände in rein sachsicher Weise für unser darmedeâsgen- des Wirtschasisleben nutzbar zu «schrn.
Gestorben ist im 70. Lebensftrhr Kardinal Amette, Erzbijchof von Paris. Er war vorher Coadjutor des greisen Erzbischofs Richard. Sein Amtsantritt fiel in die erste Zeit d^r Trennung von Etaat «nd Kirche. Er machte stch gleich ans Werk, aus den Verfolguutzen der Kirche und ebenso aus der ihr durch die TrennuuMM^etze versehenen Un«lbbL»giG feit vom Staate Nrryen zu ziehen. Als vorz^K^el OrtzanAator verlegte er sich besonders auf eine B«x Zehrung der Kirchen und ©eröjotgtstellen, auf bt! Ausbau des katholischen Schulwesetts und auf ein«! engeren Zusauimesschluß aller treu kirchkche^ Elemente. Er hat auch die französischen Btf^ofi 'ouftreuzen insLrbeu gerufen nud war oktèsh! »ic^ Primas von Frsrikreich — das ist der ErHbi^Vs bo^ Lyon — doch faktisch der Führer des sr auzösischer Episkopats. Es wurde ihm in Dsut-chland zu Unters ein Deutschenhaß nachgesagt, er hat sich vielmehr bei öfteren sehr anerkennend über das religiöse Leben tt Deutschland ausgesprochen. Er tonnte auch deus Eucharistrschen Kongreß in Köln bei N»rch den, Knege legte der ErAffchof gleich Hand an, um dt( vielfach nachteilige« Einwirkungeu rö^ langen Vvliev ringens wieder auszrtgleichen. Am meinen Freud« wird ihm in der letzten Zeit sein Priesterftmin«« bereitet haben, das noch nie eine größere Besuchs zrffer auszuweisen haste, darunter viele Offiziere und
Wer nimmt um Gotteslohn zwei arme, schwächlich- Jungen für einige Wochen zur Erholung auf? Des. gleichen 4—5 10jährige schwächliche Mädchen? Nur solche, die die Kinder nicht ausnutzen, sondern ein gutes Werk tuen wollen, mögen sich melden.
Caritassekretariat Fulda.
GottesHienftordnnntz.
Sorrntag, 12. Sept. Tom. V.6, 6, V»7 u. 7 M Um V*7 Gen.-Kom. d. christenlehrpfl Jungfr. i. Dom, 8 Pfarramt u. Pr., 9'A Kathedralautt u. Pr., 11 Chr. f. d. Jüngl., 11V, M. u. Pr., IV* A. z. Ehren d. schmerzhaften Mutter Gottes, 2 Chr. ft d. Jungfr., 4 Pr. u. A, 7 Herz-Ma:ia°Brudcrschofi m. Pr. u. Legen. Montag V,8 Rosenkranz-N. — Stahtpfarrkirch», (DiözesanmonatSkollekte.) KV, Kom, 69A M. u Kom. d. 'Dlenstmâdche»-Ko>'.gr*ü«tion, 6*A M. u. Som. d. Jungfr,Sod. u. d. übrigen christenlehrpfl. Iurr^fr., 8 M. u. Pr. (1. Schuld.), 9*/5 Pfarramt u. Pr., 11 M. «. Pr. (2. Schulgd), SV, Chr. f. b. Jürrgl. i. b. Seneri- kirche, 27s Bruderschaft v. d. Lodetangst d. Herrn, 3V* A. f. d. Fungfr.-Sod., 4V* A. f. d. Dienstm.-Konsreg. — Psnrxkirch zum hl. «eis«. tKw»LL AndrtnnsO Sam Stag