trehmg, Krieger und ungezählte Bürger und Bürgerinnen. Auf dem Marktplatz angekommen, hielt nach einer Begrüßungsrede des Herrn Bürgermeisters und einem von Fr!. Stiewe vollendet vorgetragenen Prolog Herr Pastor Malkmus die Festrede. In begeisterten Worten führte er uns zurück in die Tage von 1914 und schilderte noch einmal, was alles geleistet worden ist, wie die tapferen Krieger einer Welt von Feinden ge. trotzt, wie sie unsere Heimatscholle geschützt und unter welchem Heldenmut sie gelitten und gestritten, wenn auch der Endsieg ihnen nicht beschieden gewesen sei. In seiner vollen Größe würden das alles erst kommende Geschlechter verstehen und würdigen. Jetzt liegey wir, Gott sei es geklagt, wie ein edler Hirsch eingekreist, zu Tode gehetzt am Boden. Aber nicht verzagen, so führte der hochw. Festredner aus. Die deutschen Lande haben schon schlechtere Zeiten gesehen, traurigere Tage, als sie Gottes Hand uns jetzt auferlegt; er erinnerte an den 30jährigen Krieg mit seinen Folgen. Immer wieder hat sich der Deutsche rechtzeitig besonnen, erholt und aufge- rid/ti. Möchte das auch von uns gelten. Gemocht wurde sowohl in der Rede des Herrn Bürgermeisters als auch in den Ausführungen des Herrn Pastors unserer gefallenen Helden, über 100, bei 2300 Einwohnern eins überreichliche Zahl. Der einstimmig von den Kriagsteilnehmern gewählte Führer, Herr Kaspar Thill, dankte in bewegten Worten für die Ehrung der Krieger und ergreifend und erhebend war es, als er der Toten gedachte und aufforderte, entblößten Hauptes ihrer zu gedenken. Leiss spielte die Musik: »Ich halt' einen Kameraden". Feierliche Stille, Schluchzen, Weinen. . . . Tränen in manch bärtigem Kriegerantlitz. Traunioerfunken stand manche Witwe, Mutter und Braut, die Gedanken waren hinüber geeilt nach Flanderns Küste, nach Masuren, nach dem Karst, nach den einsamen Heldengräberu ihrer Lieben. Gott tröste Euch! Mit dem Dank an die Stadt und einem Hoch schloß Herr Thill seine Worte und der Zug ging durch die Stadt zur Festhalle. Wohlvorbereitet durch das Festkomitee, einig und friedlich verlaufen wird sich jeder ZestteUnehmer an diesen Tag gern erinnern. Einzig war das Fest. Wir wollen es als Richtschnur nehmen für die Zukunft und einig bleiben. Treu zusammenhaltend, treu uns gegenseitig dulden, lieben und unter« stützen, dann koinmt, so hoffen wir, auch wieder der Sonnentag für unser liebes deutsches Vaterland.
Fti^ar. Herr Negierungsbaumeister Dr. Becker dahier, dem die Wiederherstellung > es hiesigen Domes übertragen war, ist mit den: 1. Oktober d. J. als Negierungs- und Baurat nach Erfurt versetzt. Bis dahin müssen die Wieder- Herstellungsarbeiten dahier abgeschlossen sein. Gegenwärtig g^en die Arbeiten am Gestühl zu Ende,
dann kommt in nächster Zeit der große Windfang an das Westportal, auch daS alte, schöne Orgelgehäuse erhält demnächst seinen Platz an der Orgelempore. Inzwischen bekommen auch die Krypten und die untere Sakristei ein neues, würdiges Kleid. Auch die noch fehlenden Aliäre: Pfarr-, Josephs-, Bonifatius- und Elisabethaltar werden in Kürze errichtet Andere noch vorgesehene Arbeiten konnten leider wegen der Ungunst der Zeit ihre Erledigung nicht finden. So mußte wegen der gegenwärtig uner- chwinglichen Kosten die Anschaffung der neuen Orgel, der Beleuchtungskörper, dec zwei noch fehlenden Fenster im südlichen Seitenschiff, sowie die Wiederherstellung des großen Wandgemäldes im Elisa- bethchor auf bessere und billigere Zeiten verschoben werden. Aber die übrige gewaltige Arbeit der Wiederherstellung des hiesigen Domes, die mit dem Jahre 1912 einsetzte und auch während des Krieges nicht ruhte, wird mit dem 1. Ollober vollendet sein. Und man wird gestehen müssen, daß die Arbeit glänzend gelungen ist. Man wird selten einen so ehrwürdigen Bau finden, bei dessen Wiederherstellung so wie hier künstlerische und praktische Forderungen in gleicher Weise zu ihrem Rechte gekommen sind.
Jena. Hier findet Anfang September der Kongreß für deutsche Jugendfürsorge statt. Jesuiten paier Noppe!» München wird u. a. daran teil nehmen. — In nächster Woche ist hier die Tagung der Jugendgruppen der deutsch- nationalen Volksparlej für ganz Deutschland. — Unter Führung des Verlagsbuchhändlers Diârichs und unter der wehenden biaugelben schwedischen Flagge hatten sich dies« Tage Hunderte schwed. Studenten und viele Einheimische auf dem Landgrafen «maefimdon. Nach einem Festspiel der hier lebenden Dichterin Lulu von Strauß und Torney sangen die Schweden die schwedische Nationalhymne, Tänze der Lohalimderinnen aus Dirlos bei Fulda schlos- sen sich an. Muck-Lamberty, der Gründer der deutschen Volksgemeinschaft mit seiner Schar führte Spiele auf und berichtete, daß etwa Hunderttausend schon in Thüringen an seinen Volkstänzen teilnehmen. Sollte die Erneuerung des deutschen Wesens allein durch Singen tmö landen geschehen?
ermischles
Men) gefeiert, in Anwesenheit des päpstlichen Di Msgr. Bonzano, der Kardinäle Gibbons und D’i der Erzbischöfe von Newyork und St. Louis un- anderer H. H. Prälaten unb Priester aus der ganz, Liözefe. Nach den großartigen kirchlichen Feierli veranstalteten die 170 Pfarrschulen, Akademien uni schulen einen historischen Festzug mit über 25 Ml mehmerm. Von der Iubiläumskollekte bestimmte bischof Mundelein 1500 000 Fr. für den Ausba neuen kirchlichen Universität zu Aera, und die i 375 000 Fr. für charitatwe Werke.
St Josephs-Pfennig.
Bei der Fuldaer Aktiendruckerei gingen ein:
Kassel. N. d. M. 1. Rutoa. Desgl. 0,50. ®robenI6ber. 5 Eubenzell.D.esirl.5.Ed-l^ll.Dergl.25 KirLbalel.Desgl.5. Desgl. 80 Niederbieber. Drsal.5. Kerzell. Z. E. d. hl. Wend.5 A E d. afiftt. öeis. Iesu.5. Salzschlirf. 8-E. b. bbI. '. Sal Deösl ü. Dollvach DeSal. 20. Marbach. DeSal. 2. WistelS. Z bl. I n. W. 5. Kstbemann. N.d M. 5. DleterSbansen. Desnl. 8>ersell. Desol. 60. DieterSbausen. Desgl. 5. Marburg. E Kleinlüder. 3.6 d. bl. 1.1. Sassen. In e. Anl. 6. SilderS. U. ( Pfarrei ®er*?lb. 3. E. d. bl. F 50. DrSgk. Desgl. 2. Desgl. I H R. u. w. W. L 5. Eckweisbach. A. d. M. 5. Rotzbach. Desgl. 13.j oel ms. Desgl. 2. Maffenbaulen. Desgl. 60. Unterbimvadh. S '. e-fäto. An'.050. vom Lande.A.d. M.3. Sutbo.Desgl. 1 bars. Desgl. 3. Desgl. D. bL3. 6. g. u. w- w. b. 3. Desgl. N. k ElterS. 3. T. d. a. S. 1. Desgl. N. d. M. L Ung. 3. E. d. bl. L. Una. N.d. M. 1. Bilger, ell. Desgl. 1. Des.Desa«. 6. Bochrain. 2- Ung. 3 E. d. bl. y. 5. Uns. D. bl. I. b.a. u. w w. b 25. VK d. M. 2.6. G-esel. ®e8?L 1. Schwaben. Desgl. 10. Ung. Des Armenbor. Z. L. d. a- 6.1.
Bei dem bischöflichen General «Vikaüal gingen ei
Ans der Gemeinde Seiferts. 12. Durch Mr. Abert. 304.50 Lande. I. e. Q. 6. Aus Lausingku. U. g B. 23. A. d. Psarrei B Hansen. Z. S. d. &L S 5. Desgl. 10. DeSgl. 5. D. b. 6L 3. 60. ’S y ofenfelb. 161.20. Mr. Sien buch. 5â Mr. Boltsmariea. 9 Wevderö.S. Mr. Bovvendauieu. 70.
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In Chicago wurde das diamantene Jubiläum der Diözese Chicago zugleich mit dem silbernen Priesterjubiläum des H. H. Erzbischofs Msgr. Mundelein (eines Deut»
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