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Tage der Errichtung on, Herrn Postageni S ch l e i - ch er, brachte der Krieger-verein aus Dankbarkeit für die geWijstnhafte Beförderung der Sendungen an Lie Kriegsteilnehmer eine Ovation dar. Herr Lehrer Hof und Herr Reinhardt feierten dabei die Vsrdiencke des Jubilars, welcher auch Kassierer des Kriegsroer- eins seit dessen Gründung ist.
Tränkeoc ^bl-coda ü'han). „Es ru - bu: irr. der heißt Tod, der hak t emh vorn lieben G Ui". Tie Wahrheit die.es Worles luno auch cher Lena tigt durch die Todesnachricht der Fäi ueröw.'.we Asel- bé.d Schleicher, geb. Hurtmanu Vor sechs Moch n hat Ulan den Gemahl zu Grabe getragen, und am Freitag was die Beerdigung der Witwe. Im Jahre 1915 hatten beide ihe goldenes Ehesub!! rum gefeiert in ziemlich guter Geutndhei' und ' -èner Harmonik Gott gebe ihnen nun den enrc.n m des Hruunels.
Aus der FJ)M Der Fuldaer Zeitung wird ticschrie- den: Die Rhön ist geradezu mit auswärtigen Butterund Eierauskäusern überschwemmt, die den Lundwirts- fraUi'N derart hohe Wrlcherprsife anbieten, daß schon ein großer moralischer Mut dazu gehör, die verlockenden Angebote abzulehnen. Mit allen Mitteln müssen diese geldgierigen Elemente aus Frankfurt, Offenbach usw. und ihr gewissenloses Handwerk bekämpft werden, um die landwirtschaftlichen Produkte der AU gcmcJgeit in genügender Menge zuzuführen. Von mehreren Rhouern ist dem Schreiber dieses besannt, daß dort ein Buteraufkäufer allwöchentlich an die 20 Pfund Butter zu hohen Preisen auskauft und sie dann mit Hchc anderer, die mit ihm unter einer Decke stelln, nach Frankfurt verschiebt. Keine Frau, die noch etwas christliches Gefühl zu der Not der Armen und Kranken in den Liädien hat, dickste das verbrecherische Tun solcher Menschen unterstützen. ^t<t
Mo 'zdc ; (Kr. v.uJl'). Am 1. Juli wurde der erste Lehrer Herr He 11 mi£ Hauswurz in sein Am> eins! ührt. Ain Tage vorher hacken die beiden Lehr- hefi' von Mackenzell als Abschiedsgruß von ihren seitherigen Schülern Begleitung geleistet bis zur Hiesi eil Schule.
Hersfeld. Zu der vorigen Woche feierte das husche Gy-nnainnn icin 350jähriges Besteden.
Aus dem Kreise Schlüchtern. Die sozialdemokratische Parteikasse muß viel Geld haben. So wurden bei der letzten Wahl in verschiedene kath. Dörfer Aufpasser geschickt, die die Wahlhandlung beaufsichtigen »rußten. Nach eigener Aussage erhielt jeder 40 Ji ghm die Kosten für Fuhrwerk. Für eine Pfarrei, die 10 solcher Aufpasser erhielt, wurden also allein an Vergütung 400 Ji ausgegeben. Dazu werden die Ar- beiu rorosch. i verwandt.
Pam Main. Eine rührige Tätigkeit entfaltet der Sücckrntsche Verband des Kreuzbündmfses. Haupt- gefchäftssührer derselben ist bekanntlich Herr Pastor Weidner in Seckbach. Dieser Tage warb er, wie wir der» „Deutschen Volksblatt" entnehmen, nachdem er vorher in Heilbronn und Ulm sich ausgehalten, in Stuttgart drei Tage für die großen Ziele des Verbandes in ben Nöten der Gegenwart. Dank dem Entgegenkommen der Volèsfchulrektorate und Stadtpfarrämter konnte er für fünf Schulkomplexe in einzelnen Kirchen über den Segen des Schutzengelbundes reden. Ein Abend war allgemeinen Beratungen gewidmet, ein anderer galt der katholischen Lehrerschaft. Am Sonntag den 27. Juni, dem Haupifestlag, war gemeinsame Kommunion und um halb 5 Uhr begann die überaus gut besuchte Festoersammlung im Festsaal des Gesellenhouses, in deren Mittelpunkt die einstündige, großzügige und sein psychologisch angelegte Festrede von Pastor Weidner stand. Er führte aus: Der Weltkrieg ist, wie Johannes, zum großen Bußprediger geworden gegen Mommonismus, Genußsucht, Alkoholismus; jetzt heißt es, dem Ernst der Zeit entsprechend wiederaufbauen helfen; nicht jammern über die verwahrloste Jugend, sondern handeln, mit gutem Beispiel vorangehen. Dazu gehört auch die Ueberwindung des Trinkzwanges und der Trinksilten. Der Schutzengslbund soll seine Fortsetzung finben im Quickborn für die Jugend höherer Lehranstalten, im Sturmtrupp (früher Johannesbund) für dck anderen Jugendlichen; eine abstinente Jugend ist vor vielen Gefahren bewahrt und in Opfergesinnung geschult, wenn anders die Abstinenz aus religiösen und sittlichen Beweggründen geübt wird. Kein katholischer Jugendverein ohne eine Abteilung Sturmtrupp! Das muß die Losung der nächsten Zukunft sein.
Fritzlar. Am 1. Juli beging Herr Oberlehrer F i i t h a u t sein Silberjubiläum als "Leiter der hiesigen Präparandenanstalt. Auf seinen Wunsch blieb die Feier auf eine kleine Schulveranstaltung beschrankt. Herr F lthaut hat sich als Lehrer-Erzieher durch seinen tief- gründigen Unterricht, fein gutes Lehrgeschick und durch
den in der Präparandenanstalt gepflegten christlichen Geist reiche Verdienste um die Ausbildung der kathol. Lslksschullehrer fm Bezirk Kassel erworben. Seine mjmd^n ehemaligen Schüler, es sind mehr als 800, werden in diesen Tagen gewiß gern in Dankbarkeit ins einstigen Lehrers gedenken.
Marburg. Am 1. und 2. Juli fanden hier zwei i hochbsdeutsame Vortragsabende statt. Auf Einladung I des Kath. Akademiker-Ausschusses sprach der Kölner Unwerfüatsprosessor Max Scheler in dem von Dozenten und Studenten überfüllten größten Saale des Physikalischen Instituts mit einer geradezu wunderbaren Sprachgewalt über „Reue und Wiedergeburt", wobei er im Hinblick auf den sittlichen Tiefstand der Zeit an jeden persönlich die unbedingte Forderung richtete, Einkehr bei sich zu halten und die Reue als Form der Selbstheilung zur Wiedergewinnung moralischer Kräfte zu benutzen. Der Kath. Akademiker- Ansschuß kann auf diese eindrucksvolle Veranstaltung mit Recht stolz sein.
Volkmarsen. Unter dem Vorsitz des stellvertretenden ; S.adtoerordnetenoorstehers Freimuth wurde der neuge- N'ählte Bürgermeister, fjerr Engel, am 4. Juli durch ' Hrrn Landrat von Uslar feierlichst in sein Amt einge- ’ ührt. Bei dieser Gelegenheit schilderte Herr Landrat die Nöten unserer Zeit in unverblümter Weise und ridj- tete dringende Mahnworte an die Körperschaften der Giabt, in ehrlichem Sinne an der Gesundung des Vaterlandes treu mitzuarbeiten. Die Worte fanden in der Antwort des neuen Bürgermeisters und eines Stadtverordneten innigen Widerhall. Im weiteren Verlauf der Fe'er wurde noch des verstorbenen Herrn Bürgermeisters Rumpf gedacht und dem seitherigen Vertreter Herrn Beigeordneten Scherf der Dank für seine selbstlose Aufopferung zum Ausdruck gebracht. — Herrn En- ael herzliche Wünsche; möge er die Stadt einer frohen Entwickelung und besseren Zeiten entgegenführen.
Welda. Am letzten Sonntag im Juni scharten sich im Restaurant Kötsch zum letztenmale um ihren langjährigen Scelenhirten, Herrn Pastor Kemper, die getreuen Pfarrkinder, um ihm Lebewohl zu sagen. Seitens des Arbeiter- und Marienvereins und der Schule wurde ihni in warmen Worten aufrichtiger Dank ausgesprochen für seine aufopfernde Tätigkeit. Durch fein männlich ernstes, offenes, entschiedenes Auftreten, verbunden mir Freundlichkeit und Güte gewann er sich die Liebe und das Vertrauen derer, die ihn verstanden, und vollste Anerkennung und Achtung Andersdenkender. Mit Klugheit und Milde war er unablässig bemüht, die Wunden zu heilen, die frühere traurige Vorkommnisse und der Kripg mit seinen bitteren Nachwehen unserer Gemeinde geschlagen haben. So arbeitete er unverdrossen trotz herber Enttäuschungen an einem Fundamente, auf dem ein ebenso tüchtiger Nachfolger mit Umsicht und Geduld ein festes, stolzes Gebäude aufrichten kann. Unsere herzlichsten Wünsche begleiten ihn in seinen neuen Wirkungskreis Büchenberg.. Möge er dort wohlverdiente Ruhe finden nach den langen Jahren größter Opfer und bitterster Erfahrungen. Wir werden seiner treu gedenken.
Jena. Der jetzige Nsichv-ErnährungsminIstsr machte keine-. Studien in Jena. Sein Lehrer war Geheimrat Pierstorff hier, Direktor des volkswirtschaftlichen Seminars. — Dre diesjährige Thürinaer Katholikentag wird im September in Weimar stattfinden. Auf dem Katholikentag in Apolda waren die Redner Dr. Marschmann und Rektor Herzig-Berlin, in Jena der jetzige Reichs- ; sanier Fehrenbach und Dr. Meffert, in Erkürt Weih- j bllchok Hählmq von Lanzenauer, Pfarrer Sck/atter und j Redakteur Ritter. — Ain Sonntag, den 18. Juli, tref- i fen sich die kath. Vereine von Jena und Avolda auf dem • historischen Schlachtfeld? von Dierzehnhelligen.
Eine Schwester Pius X., die verwitwete Frau Thersse Parolin, geb. Ssrks, einer Schwester Pius X., ist kürzlich gestorben. Ihr Tod hat große Trauer in der Gitta Leo- nina in Rom hervorgerufen, wo die Verstorbene wohnte und, dank ihrem päpstlichen Bruder sowie durch eigene Sparsamkeit dazu in den Stand gesetzt, in freigebigster Weise sich der Bedürfügen und Notleidenden annahm. Frau Therese Parolin war 1839 geboren und hatte elf Kinder, von denen sechs noch am Leben sind, darunter der Priester Johann Baptist Parolin, leit 1914 vatikanischer Domherr. Der ehemalige Staatssekretär Kardinal Merry del Val sowie die früheren Geheimsekretäre Pius X., Besian und Pescini, statteten der Kranken wiederholte Besuche ab.
Geworben ist die frühere Kaisen» Eugenie von von Frankreich, hjg Gemahlin Napoleons III. im Alter von 94 Jahren. Seit 1873 war sie Wiiw?. Ihren einzigen Sohn, besannt unter dem Namen Lulu, hat sie als englischer Offizier im Kampf gegen die Koffein verloren.
©efturben ist der berühmte Plastiker, Radierer und Maler Max Klinger, der christliche Pädagoge i Prof. Dr. Otto Willmann und der frühere Minister j G e tz in a n H, einer der hervorragendsten Mitarbeiter
.Luegers als Gründer der christlich sozialen Partei in Wien und Oesterreich.
Alles will gelerttf sein. Aus dem Schwabenlande berichtet die Südd. Ztg. (Stuttgart) folgendes hübsche Ge- schichtchen, das, wie sie beifügt, sicherlich auch dem hohen Herrn in Friedrichshafen, den es betrifft, eine stille Freude machen wird. Geht da irendwo auf der schönen Schwa- benalb der Herr Pfarrer gemütlich durch sein Dörfchen, da und dort ein paar freundliche Worte mit seinen Pfarrkindern wechselnd. Da kommt er auch an das Haus der alten Vergdäuerin. Emsig werkelt sie, aber mit un- fröhlicher Miene. „Nun, wie geht's immer, Vas Anna- marei, grüßt sie der geistliche Herr, „immer fleißig?" „Ma mueß wohl, Herr Pfarrer, s' goht jo sowieso alles drunter und drüber, 's ist a Schänd und a Spott!" Der Pfarrer beruhigt das Weiblem und meint, es werde mit der Zeit auch wieder besser kommen, nur Mut zum Ausharren müsse man haben und Gottvertrauen. Darauf das alte Mütterle bekümmert: „Oh Herr Pfarrer, 's halt nix meh', feit mer kein g'lernte König meh' hent."
Der Aufschwung des Kakhollz^smus in Australien wird vom „Off eroatore Romano" an der Hand von statistischem Material beleuchtet. Die eine Million Katholiken in Australien und Neuseeland bringt alljährlich zwei Millionen Pfund Sterling auf, um 1000 Volks- und 500 Mittelschulen zu erhalten. Es gibt einzelne Diözesen, in denen jede Woche eine neue katholische Schule eröffnet wird. In der Erzdiözese Melbourne wurde allein für kirchliche Neubautcr' eine halbe Million Pfund Sterling ausgegeben. Zwei prachtvolle Kathedralen entstanden in Lismore und Armidale,
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Zeitgemäße Veschärfigung. „Was treibst denn Du den ganzen Ta?" — „Ich? Ich wundste mich!"
heutzutage. „In Ihrer Gegend sieht man wieder gar keine Maikäfer!" — „Hm, am End' sind s' verschobm worden?"
Angcpaßt. — „Jeder seiner Töchter gib, der Bäuml« eins von seinen Häusern mit. — „Tu, da nimm die lange Gertrud, die gehört gerviß zr, dem vierstöckigerrl^
Aus der Zeit. „Bitte, eine Tasse Kaffee.- — „Ersatzkaffee, Ersatzbohnenkaffee, Bohnenkaffee ober wirklichen Bohnenkaffee?"
Aus der Schule. Lehrer (im gramackschen Unterricht) : „Wcr wollen jetzt Sätze bilden mit den persönlichen Fürwörtern : ich, du usw. Wenn z. B der Vater sagt: Ich gehe aus, wie sagt dann die Mutter zum Vatèr?" — Schüler: „Du bleibst zu Häusel"
St Josephs-Pfennig.
Bel der Fuldaer Mriendruckerei gingen ein:
Kanan. 3. E. d.g. Ä S u. B. e S. 10. Svabl. D. d. bl.3.10. Roth«- mann. 3 E. 0. t l. A. u. 3.3.20. Neubof. 3. (8. d hl. I. 2. Ung. N. d. M. 5. TlrtvS.Ht.M.b.2. Istergiesel.. 3. E. d hl. W. 5. Klemlüder. R. b.Ui.!. Äünkeld. N. d.M. 5. Rhotemann. D. bl. I. b. g. u. w.w. h. 0 50. Fulda. 3. E. b. hl. 3- 060. Kleinlüder. 3. D. 6. Langenselbold. N. d. M. 10. Brügge. 3. & d. bl. I. e H. g. u. w. w. b. 15. Avver'.. R. d. M. 2. Wiesen. N. d. M. 4. Fulda. 3. e. A. 1. Keulos St. b. M. 1. Neuhof - Ovder;. Desgl. 10. Memlos. Desgl. 5. Dorvs. 3- E. d. bl. W. !. (Srèwüdcr. N. d. M. 2 Enaelbelms. Z. C. d. bl. Farn, um al. St. 2. Kleiwassen. R. d. M. 2. Fulda. Desgl. 3. St. Um gute ‘tmber- erz. 2. Uug. Hl. 3. b. i. e. Aul. 20.
Abtsroda. R. b. M. 3. Niederbieber. DeSgl. 2. Ung.Fulda.Desgl. ISO. Doriborn. DoLgl. 10. Blankenau. 3. E. d. bl. I. u. W. 2. Desgl. 'J?. d.M. 6. Bovveiibausen. N. b. M. 20. Orb. DeSgl. 4^0. Raumburg. Kl 3. b. m. i. e. A. 20. GroKlrotzenbnrg.N.ö M 1,50. Des.il. Z.E. b. N.W. 1^0. Schletzenhausen.N.b. M. 10. Ung.Z.E. b. hl. A ».W. 4. Notbemann. N. d. M. ü.b<>. Schletzenhausen. Dcsal !(. Sickels. DeSgl. 13. Hilders. Desgl. >0. Slmei^U. Desol 5. BèckelS.Desgl.2. Ung. Z. E. d. bl. J. il.W. 1. Rotbemann Dl. M, bl. I. b. f. u- 1. Roder- grund. N. d. M. 5. Marburg. Desgl. 5. Mamreien nun. Kl. 8. b. r. n. 5. Mittelkatbach. Z. E. d. bl. 8.5. DSUback ösfeiiN.Dank dem bl Petrus camiluJ und dem bl. stud. Tbad. tür wunderbare Erlösung im des. Aul. 50 Bad Orb.R. d.M. 22. EberSb-ra.Desgl. 50. Groben- 3 lüder. DeSgl. S,b0. Pil-erzeU. Desgl. 5. Fulda Fl. 3. b. 1. Ung Für b. arm. Seel. 20. Desgl. 3. D. IG M. Desgl. 100. Ung. N. b. M. 1. ! Rödergrund. Desgl. 20.
Bei Herrn Joseph Schmitt gingen ein:
Rönshausen.3.D.5. Fulda.N. d.M. 3. Rothemann.Desgl. 1.
WMMWßßW'kMWW!
Dieses Mahnwort sollte heutzutage mehr als je berücksichtigt werden. Aber mit den Pflanzen allein ist es nicht getan, man muß auch etwas über Pflege und Wartung der Bäume usw. wissen, ßkW W Ritzt öle Me M.
Das unbedingt Wissenswerte über Gartenbau findet man in knapper, leichtverständlicher Form in dem Gartenbou- ka ender des Bonifatius - ftidenbers für 1921, der soeben ei schienen ist. Die geringe Ausgabe (211?. 1.20) siltz U tzM tzezstzit WM