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$f fiunigunbis. Sonntag den 7. März abends 7^ ^br ist Elternoersammlung im Gasthaus zum Ringhof . Cs gilt entscheidende Beschlüsse für die Wahl der Elternbeiräte zu fassen. Darum ist es Pflicht, aller wahlberechtigter Eltern, an der Versammlung teil- zunehmen. c _
St. knnigundis. Mit dem folgenden Sonntag den 14. März beginnt dis österliche Zeit. Es ist Pflicht eines jeden Katholiken, in dieser Zeit die heil. Sakramente der Buße und des Altars zu empfangen, andernfalls er sich selbst als nicht mehr der katholischen Kirche anqehärend bekennt. Für den Empfang der hl. Sakramente mögen die Katholiken der Kuratie Bettenhausen folgende Ordnung einhalten: Sonntag den 14. März Osterkommunion für die Jungfrauen, Sonntag den 21. März für die Schulkinder und die Jünglinge, Sonntag den 28. März (Palmsonntag) für die Frauen und Sonntag den 4. April (Osterfest) für die Männer, Außerdem wird 'ringend darum gebeten, daß sämtliche Katholiken der Kuratie, sowohl in Bettenhausen als in den übrigen Gemeinden, ihre Osterkommunion in der Kapelle empfangen.
Leffentliche Versammlung des Kartells der christl. Lewcrifchasien. An, Freitag Abend sprach der Ver- bandsvorsitzende des christlichen Textilarbeiterverbandes. Herr Otto aus Düsseldorf, in dem Saale des kleinen Stadtparkes über das Thema: „Die christlichen Gewerkschaften und die neue Zeit". Eingangs seiner Ausführungen wies der Referent darauf hin, daß wir uns zur Zeil noch mitten in den sozialen Umwälzungen befanden; die Revolution sei zu einem sehr großen Teil eine soziale. Leider müsse festgestcllt werden, daß die Revolution ethisch versagt habe. Anstatt neue moralische Kraftquellen zu erschließen, haben die moralischen Kräfte einen großen Niedergang erlebt. Pflichtgefühl, Verantwortung gegenüber der Volksgesamtheit sei nur noch in einem ganz geringen Maße zu finden. Im Hinblick auf die traurigen Zeiterscheinungen zeigte der Referent die Bedeutung der christl. Arbeiterbewegung und führte dabei aus, daß die heutige Verwirrung in Urbeiterkreifen zu einem nicht unerheblichen Teil darauf zurückzuführen sei, daß die Sozialdemokratie früher, fußend auf dem Gedanken des Sieges des Klassenkampfes, der Arbeiterschaft goldene Berge versprochen habe, welche sich niemals verwirklichen lassen. Die Mehrheitssozialdemokratie hat ganz gewaltig umlernen müssen. Die christl. Gewerkschaften vertraten stets und vertreten auch heute noch gesunde volkswirtschaftliche Grundsätze, was der Referent im einzelnen darlegte. In den freien Gewerkschaften tobt heute der Kampf zwischen Unabhängigen und Mehrheitssozialisten. Die christl. Gewerkschaften, parteipolitisch und konfessionell durchaus neutral, fußen aber mit ihren Bestrebungen auf dem Boden eines lebensstarken Christentums. Letzteres enthält die stärksten sittlichen Triebkräfte. Der Materialismus der Sozialdemokratie kann unser Volk nicht aus den heutigen traurigen Zuständen herausführen. Vor allem ist eine Aenderung der Gesinnung der Menschen notwendig, wenn wir wieder zu geordneten Zuständen kommen wollen. Die „Soziale Praxis", ein durchaus neutrales Organ, habe die christl. Gewerkschaften als das Salz der Arbeiterbewegung bezeichnet, weil sie u. a. frühzeitig und mit Nachdruck den Gedanken der Gebundenheit an Pflichten gegenüber der Gesamtheit betont haben. Mit einem Aufruf zu tatkräf
tiger Arbeit für dl- christl. Gewerkschaftsgedanken schloß der Referent feine mit großem Beifall aufgenommenen Ausführungen. Als erster Diskussionsredner trat von sozialdemokratischer Seite ein Herr Dergin aus, der die Ausführungen des Herrn Otto zum größten Teil zu den seinigen machte, aber meinte, daß das Christentum nicht die größten ethischen und moralischen Triebkräfte besitze. Auch seien die freien Gewerkschaften neutral. Ein anderer sozialdemokratischer Diskussionsredner erweckte mit feinen zusammenhanglosen und radikalen Schlagworten in einem großen Teil der Versammlung Heiterkeit. Herr Eberhardt vom Gewerkverein der Maschinenbauer (Hirsch-Dunker) verurteilte unter starkem Beifall den auch hierorts von den freien Gewerkschaften geübten Terrorismus. Herr Gewerkschaftssekretär Vogt widerlegte in klar und scharf durchdachter 9ßeife Herrn Vergin, und wies u. a. an Beispielen nach, daß von einer religiösen und parteipolitischen Neutralität keine Rede sein könne. Trotzdem es sonst wohl nicht üblich ist, und bei den freien Gewerkschaften auch nie geduldet wird, erhielt Herr Vergin vom Versammlungsleiter bereitwillig noch einmal das Wort, um feit# Ansichten gegenüber Herm Vogt zu retten. Es muß ihm doch wohl nicht ganz geheuer zu Mute gewesen sein, denn er verließ dann vor den packenden Schlußausführungen des Referenten das Lokal. Herr Otto widerlegte im Schlußwort in treffenden Worten die von den beiden sozialdemokratischen Rednern gemachten Ausführungen, und führte dabei auch aus, daß das Christentum den Menschen ein übernatürliches Ziel stelle und auf Grund dessen die höchsten ethischen Kräfte, welche beim Wiederaufbau unseres Vaterlandes unentbehrlich feien ,wirksam machen könne. Mit einem warmen Appell an die Erschienenen, das Gehörte nun auch in die Tat umzusetzen, schloß der Vorsitzende die prachtvoll verlaufene Versammlung, deren Besuch unter den gegenwärtigen Umständen als ein sehr guter zu bezeichnen war.
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Wereinsttarenöer.
Sonntag, den 7. März.
Katy. Jünglrngsverein St. Elisabeth. Morgens Generalkommunion. Nachmittags B’/a Uhr Versammlung mit Vortrag des Herrn Lehrers Schwab.
Lattz. JüugltagSaereia St. Familie. In der 8 Uhr- Messe gemeinschaftliche hl. Kommunion. Nachmittags 3 Uhr Versammlung mit Vortrag. Auch die Knaben des letzten Schuljahres sind freundlich eingeladen. Nach dem Vortrag Rollenlesung.
Der Präses: Himmelmann.
Kath. Gesellenverein Kassel. Abends 8 Uhr findet die verschobene Generalversammlung mit Wohl des Vorstandes statt. Das Erscheinen aller Mitglieder ist dringend erwünscht.
Kath. Männerveretn St. Joseph. Abends 8 Uhr Versammlung.
Kath. Aröeiterderei» Kassel. Die 11 Uhr-Messe wird für das verstorbene Mitglied Hohmann dargebracht Abends 8Vs Uhr Familienabend mit Vortrag. — Mittwoch abends 8 Uhr Vereinsabend.
Der Präses: Himmelmann.
Albertusverein. Generalkommunion in den ein- zelnen Pfarrkirchen.
Mittwoch, den 10. März.
Katy Jüngliugsverein St. Joseph. Abends V*8 Versammlung.
Verein kath. kaufm. Gehilfinnen und Beamtinnen. Abends 8 Uhr Vortrag des Herrn Rektor Dietrich über Richard Wagners Bühnenweihfestspiel.
Donnerstag, den 11. März.
Kath. Arbeiterinnenverein St. Elisabeth. Abends 8 Uhr Teilnahme an der Versammlung der Kongie» gation, danach Versammlung mit Vortrag des Herr» Lehrers Schwab über „Das Geld". (2. Teil).
GottesdienIordnung.
Sonntag, 7. März.
1. Pfarrkirche St. Elisabeth. (Friedrichsplatz 16): :*/s Uhr hl. Messe. 7 Vs Uhr hl. Messe. Danach Generalkommunion des Männerapostolates, der Schüler der Bürgerschule 9, welche Ostern aus der Schule kommen und der Schüler der höheren Schulen. 8Vs Uhr hl. Messe und Predigt für die Schulkinder. 9V« Uhr Hochamt mit Predigt. 11V« Uhr hl. Messe und Predigt. Abends 6 Uhr Fastenpreoigt und Andacht.
An den Wochentagen 6V«, 7 V« und 8 Uhr hl. Messen.
Donnerstag abends 8 Uhr Versammlung der Jung- frauen-Kongregatwn.
Freirag abends 8 Uhr Fastenandacht.
Gelegenheit zur hl. Beichte: Samstag nachmittags von 4Vs—7 und 7 Vs—8 Vs Uhr und Sonntag morgens von 6Vs Uhr an.
Austeilung der hl. Kommunion: An Sonn- und Feiertagen in der hl. Messe um 6Vs Uhr, vor und nach der hl. Messe um 7V» Uhr und nach dem Klndergottes- dienste um 8Vs Uhr; an Werktagen in den hl. Messen.
2. Pfarrkirche St. Familia. (Köln. Straße 53}: 3/«7 und 8 Uhr hl. Messen mit Austeilung der hl. Kommunion. Vor der 8 Uhr-Messe gemeinsame hl. Kommunion der Jünglinge. 7*10 Uhr liturg.' Hochamt mit Predigt. 11 Uhr hl. Messe mit Predigt. Abends 6 Uhr Segensandacht.
An den Wochentagen 710 und 7“ Uhr hl. Messen.
Freitag abends 8 Uhr Jastenpredigt und Segen.
Gelegenheit zu beichten: Samstag nachmittags von
4 Uhr an und Sonntag früh von 6V« Uhr an.
3. Pfarrkirche St Maria. (Hindenburgplatz): 7 und 8 Uhr hl. Messen mit Austeilung der hl. Kommunion. 1 slO Uhr Hochamt und Predigt. 11 Uhr hl. Messe und Predigt. Abends 6 Uhr Fastenandacht.
An Werklagen 710 Uhr hl. Messe.
Gelegenheit zur Beichte vor Sonn- und Feiertagen nachmittags von Vs5—7 Uhr, an diesen selbst morgens von Vs7 Uhr ab.
4. Pfarrkirche St. Joseph. (Vellmarsche Str. 32) ♦ 8 Uhr Frühmesse mit Austeilung der hl. Kommunion» gemeinschaftliche hl. Kommunion der Männer. 10 Uhr Hochamt mit Predigt. Nachmittags 2 Uhr Christenlehre, Vs3 Uhr Andacht.
An den Werktagen 7V« Uhr Pfarrmesse.
Freitag abends 8 Uhr Fastenandacht.
Gelegenheit zur hl. Beichte: Samstag nachmittags von 5—7 Uhr; Sonntag morgens von V,7 Uhr an.
Austeilung der bl. Kommunion: Sonntags in dec Frühmesse, werktags in der Pfarrmesse.
Ihringshausen. 9 Uhr Hochamt mit Predigt, vorher Gelegenheit zu beichten.
5. Kapelle St. Kuni^nndis. (Stiftstraße 27): 7 Uhr Frühmesse mit Monatskommunion der Männer und der Kinderkongregation, Vs 10 Uhr Hochamt mit Predigt, nachmittags 2 Uhr Christenlehre, Vr3 Uhr Andacht, 3 Uhr Versammlung der Kinderkon regation.
Werktags ist die hl. Messe um 71U Uhr.
Freitag abends V-8 Uhr Kreuzwegandacht.
Beichtgelegenheit: Samstag nachmittags von 5—7 Uhr, Sonntag morgens von V*7 Uhr ab, für die Auswärtigen noch vor dem Hochamt von 9_ll!)r ab.
Austeilung der hl. Kommunion: Sonntag in der Frühmesse und vor dem Hochamt, werktags in der hl. Messe.
Nächsten Sonntag Ostcrkommunion aller Jungfrauen und Monatskommunion der Jungfiauen-Kongregation
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Schriftleiluns: Zur den Textteil: Pfarrer Herbert, Znedrichspiatz lv. und für den Anzeigenteil: 3- Parzeller, Zulda. —---—— —. — - - - —. -