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Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. / Bezugspreis: Für den halben Monat 95 N-pfg., für den ganzen Monat NM. 1.90 ohne Trägerlohn / Einzelnummer 10 R-Pfg., Samstag 12 R-Pfg. / Anzeigenpreise: Für 1 mm Höhe im Anzeigenteil von 28 mm Breite 8 N-Pfg., im Reklameteil von 68 mm Breite 25 R-Pfg. , Offertengebühr 50 R-Psg.

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Montag, de«

Erfüllungsort und Gerichtsstand für beide Teile ist Hanau. ' Sei unverschuldetem Ausfall der Lieferung infolge höherer Gewalt, Streik usw. hat der Bezieher keinen Anspruch auf Lieferung oder Nachlieferung oder aus Rückzahlung des Bezugspreises. / FürPlahvorschrist u. Erscheinungstage der Anzeige wird keine Gewähr geleistet./Geschäftsstelle: Hammerstr.9 / Fernspr. 3956,3951,3958

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Muff-Uni über Deutschland

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Deutschland «mS gleichberechtigt fei«

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Das LuftschiffGraf Zeppelin" ist heute früh I 6.24 Uhr zu seiner letzten diesjährigen Südamerika, fahrt aufgestlegen. An Borb befinden sich 12 Passagiere.

Reichskanzler v. Papen wird heute in einer Rede vor der Berliner Handwerkskammer auch Kaas und Hitler antworten.

Sie Verordnung über die beschleunigte Durch­führung des Osthilfeverfahrens ist am Samstag er­lassen worden.

Die Verkündung der Entscheidung in der Staatsgerichtsklage Preußen Reich des Staats­gerichtshofes ist jetzt doch auf morgen mittag 12 Uhr angesetzt.

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Eine für heute anberaumte Sitzung des Börsen­vorstandes zu Berlin, Abteilung Produktenbörse soll, wie WTB.-Handelsdienst erfährt, u. a. zu den in den letzten Tagen gegen den Berliner Produkten­markt gerichteten Presseangriffen Stellung nehmen und in diesem Zusammenhang die Frage der Schlie­ßung des gesamten Produktenverkehrs erörtern.

Die Frist zur Einreichung der Reichswahlvor- schläge ist gestern abgelaufen. Beim Reichswahl- Litef sind bis zu diesem Zeitpunkt insgesamt 23 ,'Reick ^aykvorschkäge eingereicht worden. Ueber die Zulassung entscheidet der Reichswahlausschuß in feiner morgigen Sitzung.

DerStahlhelm" teilt mit:Der zweite Bundes­führer des Stahlhelms, Düsterberg, hat sich ent­schlossen, wegen einiger Artikel in verschiedenen nationalsozialistischen Blättern, in denen ihm Feig­heit und Unehrenhaftigkeit vorgeworfen wird, im Strafverfahren vorzugehen."

* Der Graf Posadowsky-Wehner ist im Alter von 88 Jahren gestorben.

Der -deutsche Weltflieger Wolfgang v. Gronau ist in Colombo gestern früh um 6.20 Uhr nach Mangalore (vor der indischen Westküste) gestartet.

Der österreichische Bundespräsident hat den a. o. Professor an der Technischen Hochschule in Karlsruhe und Abteilungsleiter im Hauptlabora­torium der IG -Farbenindustrie A.-G. Ludwigs­hafen, Dr. Hermann Mark, zum ordentlichen Pro­fessor für Chemie, unter besonderer Berücksichtigung der physikalischen Chemie, an der Universität in Wien ernannt.

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Von der russisch-plonischen Grenze wird berich­tet, daß im Gepäckwagen des MoskauPariser Schnellzugs zwischen Kolosowo und Razino das Ge­päck eines nach Paris reisenden russischen Diplo­maten gestohlen wurde. In den entwendeten Ge­päckstücken sollen sich außer diplomatischen Schrift- ' stücken auch sehr wertvolle Schmucksachen befunden haben. Die GPU. habe Nachforschungen eingeleitet.

Wie Havas aus Chambery meldet, erfolgte gestern im Augenblick der Abfahrt eines Zuges, in dem sich eine Anzahl italienischer Faschisten befan­den, die sich zur Teilnahme an der heutigen Feier­lichkeit nach Turin begeben wollten, eine anti­faschistische Kundgebung.' Wie es in dem Bericht weiter heißt, sollen auf die antifaschistischen Mani­festanten Revolverschüsse abgefeuert worden sein.

Der Lohnstreit in der englischen Baumwoll­industrie ist beigelegt. Die Löhne werden mit Wirkung vom 31. d. M. ab um 18% d je Pfund gekürzt Die Arbeit in den Spinnereien wird mor­gen wieder ausgenommen.

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Aug. Natchey wird gemeldet: Ein schweres Un­glück ereignete sich auf dem Mississippi. Als ein vollbesetzter Autobus den Fluß auf einer Fähre überqueren wollte, stürzte er aus unbekannter Ur­sache in den Strom. 18 Neger fanden in den Fluten den Tod.

Aus Detroit wird gemeldet: Vor 20 000 Zu­hörern griff Hoover Roosevelt scharf an. Er be­tonte wiederholt, die Zeiten hätten sich geändert und es wäre von außerordentlicher Bedeutung, daß sein Wechsel in der Strategie und Taktik eintrete mitten in einer siegreichen Bewegung Er fügte hinzu, die Notwendigkeit, den Schutzzolltarif auf­recht zu erhalten, sei noch nie so groß gewesen wie jetzt.

*) Näheres siehe politischen Test.

Mussolini soeben Zusammenarbeit

Turin. 23. Okt. Mussolini hielt am Sonntag vormittag bei der faschistischen Zehnjahres. feier in Turin vor einer etwa 200 000köpfigen Menschenmenge eine Rede, die sich vor allem

mit den Kernfragen der Außenpolitik befaßte.

Dank der Energie des britischen Premierministers befinde sich heute das Reparations- und Kriegsschuldenschiff wohl geborgen im Hafen von Lausanne. Aber, so fragte er weiter, will jetztdas große Volk der Sternenbanner­republik" das Schiff wieder auf die hohe See zu­rückstoßen, dieses Schiff, auf dem sich die Hoffnun­gen und Sorgen so vieler Völker befinden? Als die Menge auf diese Frage mit einem lauten Nein antwortete, erklärte Mussolini:Ich wollte, daß dieses Nein, das Ihr eben hier ausgesprochen habt, mit Donnerstimme über den Atlantischen Ozean hinüberkäme und im Herzen jenes Volkes Wider­hall findet.

Mussolini ging dann auf die A b r ü s t u n g s - frage ein. Er wandte sich zunächst dagegen, daß die von Italien in der Abrüstungskonferenz vorge­brachten konkreten Vorschläge irgendwelchen maechi- avellistischen Berechnungen entsprungen seien. Aus dieser Grenzstadt, die niemals den Krieg ge­fürchtet hat, erkläre ich, so fuhr Mussolini fort, damit alle Welt es hört, daß Italien eine Politik des wahrhaften Friedens treibt, eines Friedens der Gerechtigkeit, eines Friedens, der Europa das Gleichgewicht wieder gibt, eines Friedens, der die Menschen wieder mit Hoffnung und Glauben erfüllt. Aber jenseits der Grenzen gibt es Narren, die dem faschistischen Italien nicht verzeihen, daß es auf dem Posten ist. Für jene rückständigen Ueberbleibsel ist allerdings der Faschismus ein unerhörter Skandal; denn feine Existenz dokumentiert, daß ihre Grundsätze von der Zeit überholt sind. Aber das Spiel ist bereits von Anfang an entschieden; denn diejenigen Grundsätze, die sich durchsetzen, werden über die veralteten Grundsätze siegen, die verblassen.

Mussolini wandte sich dann der Völker­bundsfrage zu. Italien werde, so er­klärte er, auch weiter im Völkerbünde bleiben. Besonders heute, wo der Völkerbund schwer krank sei, verlieren seine Anordnungen im Verhältnis zu der räumlichen Entfernung an Wirk­samkeit. Wenn der Völkerbund in Europa noch sein Wort wirksam sprechen kann, so bleibt dies jedoch ohne jede Bedeutung, wenn es sich um den Fernen Osten oder Südamerika handelt. Immer­hin, erklärte Mussolini, glaube er, daß, wenn mor­gen auf der Grundlage der Gerechtigkeit und der Anerkennung der heiligen Rechte Italiens die er­forderlichen Voraussetzungen für eine Zusammenarbeit der vier Groß­mächte in Westeuropa zustandekämen, Europa in politischer Beziehung beruhigt werden würde, und daß sogar vielleicht die Weltkrise, die alle erfaßt hat, zu Ende gehen würde.

Mussolini ging dann auf die deutschen Gleichberechtigungsforderungen in der Rüftungsfrage ein. Er erklärte hierzu wörtlich: Auch in dieser Frage hat der Faschismus bestimmte Gedanken und Richtlinien. Die deutsche Forderung nach Gleichberechtigung ist juristisch vollkommen berechtigt. Je schneller man das anerkennt, umso besser wird es sein. Indessen kann Deutschland, so lange die Abrüstungskonferenz dauert, in keiner Weise irgendeine Wiederaufrüstung verlangen. Wenn aber die Abrüstungskonferenz zu Ende ist und ein negatives Ergebnis gehabt hat, so wird Deutschland nicht im Völkerbund bleiben kön­nen, falls nicht diese Unstimmigkeit aufgehoben wird.

Den außenpolitischen Teil seiner Rede schloß Mussolini mit den Worten ab: Wir wünschen keine Hegemonien in Europa. Wir werden gegen die Anerkennung von Hegemonien jeglicher Art sein, insbesondere aber dann, wenn eine Hegemonie eine Position offenkundiger Ungerechtigkeit ver­ewigen will.

Innenpolitisch führte Mussolini noch aus, die Faschistische Partei nehme wieder neue Mit­glieder auf. Allein in Turin lägen nach den An­gaben des Parteisekretärs 20 000 Aufnahmegesuche vor. Die politische Organisation des Regimes fei eine Partei, und diese Partei habe die Revolution gemacht. Partei in diesem Sinne habe aber nichts gemein mit dem früheren Begriff der Partei. Die nationale Faschistische Partei, so führte Mussolini aus, ist vielmehr eine Armee oder, wenn Ihr wollt, ein Orden. In die Partei tritt man nur ein, um

zu dienen und zu gehorchen. Mussolini schloß seine Rede mit den Worten: Das Losungswort für das

......... .... _____ . , _____.... sehr viel, daß eine Regierung entschlossen zur Tat zweite Jahrzehnt, dem wir entgegengehen^ heißt: übergegangen sei. Das Volk könne aber nach der

Marschieren, bauen und, wenn nötig, kämpfen und siegen!

Ein galtet! Guk

Paris zur Mussolini-Rede

Paris, 23. Okt. Obwohl der Sonntag dem fran­zösischen Volk wieder eine ganze Reihe von Mi­nisterreden beschert hat, gelten die Kommentare der Politiker ausschließlich der Turiner Rede Mussolinis. In Pariser Regierungskreisen haben die Ausführungen des Duce einen äußerst deprimierenden Eindruck gemacht. Die Zusicherung Mussolinis, daß Italien weiterhin im Völkerbund bleiben werde, kann nicht über das vor­behaltlose Eintreten der italienischen Regierung für deutsche Gleichberechtigung hinweg­trösten.

Nach der schnellen Zusage Italiens, an der Vier­mächtekonferenz teilzunehmen, war man in Paris auf eine derartige Verteidigung der deutschen Gleichberechtigungsforderung nicht mehr gefaßt. Mehrere Pariser'Abendzeitungen messen im Gegen­teil der Rede Mussolinis stärkste Bedeutung zu. Der Ratschlag des italienischen Regierungschefs, Deutschland müsse nach einem Schei­tern der Abrüstungskonferenz aus dem Völkerbund austreten, stößt in Paris auf gar kein Verständnis. Es wird als offene Drohung gegenüber der in Frankreich vertretenen Völkerbundspolitik bezeichnet. Die nationalistische Presse unterstellt dem Duce, daß er im Gegensatz zu seinen Erklärungen, Gegner der deutschenAuf­rüstung" zu sein, den deutschenGeheimrüstungen" gegenüber gerne ein Auge zudrücke, weil Italien daraus offenbar Vorteile zu ziehen hoffe.

Die italienische Sorge bezüglich der Hegemonie- bestrebungen Frankreichs in Europa, die nicht nur in der Rede Mussolinis, sondern auch in einem offenbar von ihm beeinflußten Artikel desCor- riere della Sera" zum Ausdruck kam, bezeichnet man in amtlichen Kreisen als vollkommen unbegründet.

Vom Wahltamvi

Mnseldev: MitHivdenbuvg für Deutschland

Düren, 23. Okt. In einer großen Kundgebung der Deutschen Völk spartet sprach gestern abend hier im dichtgefühlten Stadtparksaal der Parteiführer Dingeldey. Seinen etwa einstündigen Arsführungen legte er das Thema:Mit Hinden­burg für Deutschland" zugrunde. Eine dreifache Sehnsucht trage jeder rechtlich denkende Deutsche in sich: die nach einem wieder geregelten Wirtschafts­leben, nach der Wiedererlangung der Macht und Geltung im Bunde der Völker und schließlich die Sehnsucht nach innerer Ruhe und Ordnung. So einig das Volk in der schweren Zeit sein müßte, so wenig habe es in den letzten Jahren diese Einheil zu verwirklichen vermocht. Das große Ziel der Einigung könne nie und nimmer erreicht werden, solange ' Deutsche ihre Meinungsverschiedenheiten auf blutige Weise austrügen. Dingeldey übte dann charfe Kritik am Nationalsozialismus. Mit sehr charfen Worten kritisierte Dingeldey dann das be­mannte Beuthener Telegramm Hitlers.

Es gezieme sich in ernster Stunde, einen Blick auf den Reichspräsidenten und die von ihm be­stätigte Regierung zu werfen. Hindenburgs Verdienst fei es gewesen, den Zusammenhang zwi­schen Preußen und dem Reich wiederherzustellen. Das sei nach echt Bismarckschem Grundsatz gehan­delt. Bei den Vorwürfen, die man der Regierung Papen mache, solle man bedenken, daß ein Zauber­mittel, die Lage mit einem Schlag zu ändern, noch nicht erfunden sei. Die deutsche Volkspartei billige im Grundsatz die letzten Notverordnungen und das Wirtschaftsprogramm, verhehle aber nicht, daß daran noch manches zu verbessern sei.

Diejenigen, die heute noch in Brot und Arbeit stehen, müßten für die Notleidenden Opfer brin­gen. In Zeiten der Hoffnungslosigkeit bedeute es

Maßgebende Palitiker richten an die Regierung Herriot den dringenden Appell, endlich mit den französisch-italienischenMißverständnissen" Schluß zu machen und eine offene Aussprache mit Mussolini herbeizuführen. Frankreich könne sicher­lich auf ein offenes Ohr in Rom rechnen, zumal die französische RegierungKompensationen" anbieten könnte, um eine engere italienisch-französische Zu­sammenarbeit wirkungsvoll oinzuleiten.

GüuMsev «ittbemt bete M«tt»,inr-«ede in London

London, 24. Okt. Mussolinis Rede in Turin wird in der Morgenpresse besonders wegen ihrer Ausführungen über die deutschen Forderungen nach Gleichberechtigung, die Frage der Kriegsschul­den und den Völkerbund, als bedeutungsvolle poli­tische Kundgebung gewürdigt.News Cro - n i c l e" rühmt die Offenherzigkeit, mit der sich Mussolini geäußert habe und sagt. die Unterstützung, die er in feiner Rede bet deutschen Forderung nach Gleichberechtigung habe zuteil werden lassen, sei nur eine sehr laute und deutliche Widerholung dessen, was schon feit langer Zeit als italienischer Standpunkt bekannt war. Es sei aber wertvoll, eine so unverhohlene und entschiedene Zusicherung zu besitzen. Diese Erklärung, ebenso wie die an Deutschland gerichtete Warnung vor einem Auf« rüsten würden dazu beitragen, die Luft zu klären. Der Korrespondent desDaily Tele­graph" führt aus, die Rede wird in britischen Kreisen warm begrüßt, denn in ihr mache Musso­lini noch deutlicher, als in seinen früheren Kund­gebungen, wie nahe der britische und der italieni­sche Standpunkt in den europäischen Hauptfragen einander sind. Die Anerkennung, die der Duce in derenergischen Initiative" Macdonalds auf der Lausanner Konferenz und den dort erreichten be­merkenswerten Erfolgen zollt, ist besonders befrie­digend und zeigt, daß der nicht besonders günstige Eindruck, der zunächst bei der italienischen Oeffent- lichkeit entstanden war. jetzt verflogen ist und daß das Ergebis von Lausanne jetzt besser gewürdigt wird. Mussolini ist mit Macdonald einig bezüglich der Zweckmäßigkeit der Abhaltung der Viermächte­konferenz zur Erörterung der deutschen Gleich­berechtigungsforderung. Rom ist ebenso wie Lon­don bereit, diese Forderung als recht und billig und außerdem auch im Interesse der internationa­len Solidarität und Zusammenarbeit zu unter­stützen und befindet sich mit London in Ueberein- stimmung in der Verurteilung einer etwaigen deut­schen Wiederaufrüstung.

spitzfindigen Weimarer Verfassung keine Gesundung finden. Zum Schluß betonte Dingeldey, wenn es bei der bevorstehenden Reichstagswahl nicht ge­linge, die schwarz-braune Macht zu brechen, dann wüßten besonnene Menschen nicht, wie es im deutschen Vaterland weitergehen solle. Die Deutsche Volkspartei habe in der Zeit der Not und des Zweifels nie an Hindenburg gezweifelt. Er sei der einzige, der das deutsche Volk wieder zusam­menschmieden könne. Der Parteiruf laute:Wir kämpfen mit Hindenburg für Deutschland!"

Hugenberg im Ln-ustelegebiet

Gelsenkirchen, 23. Okt. Auf seiner Werbesahrt kam der Führer der Deutschnationalen, Geheimrat Hugenberg, heute in das Gebiet seiner früheren in­dustriellen Tätigkeit. Die große Versammlung, die die hiesige Ausstellungsrundhalle füllte, begrüßte ihn sehr herzlich. Hugenberg setzte sich eingehend mit den Nationalsozialisten und noch schärfer mit dem Zentrum auseinander. Der Nationalsozialis­mus, von dem der Geist der Zersetzung und die Zwietracht der Diadochen Besitz ergriffen hätten, habe den günstigsten Augenblick zur Arbeit ver­paßt. Jetzt verbinde sich, was mit besonders schmerz­licher Bewegung festzustellen sei, der Nationalsozia­lismus sogar mit der schwarz-roten Front und stehe in engster Fühlung mit dem Zentrum, das die na­tionalsozialistischen Führer noch im letzten Wahl­kampf alsschwarze Pest" hingestellt hätten. Auf der anderen Seite redeten die Nationalsozialisten heute von ihren Kampfgenossen als deutschnatio­nalen Galiziern und sprengten mit Terrormaßnah­men deutschnationale Versammlungen, nicht etwa kommunistische. Auch die Nationalsozialisten wür-

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