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Ar. 244

Montag, den 17. Oktober 1932

Selfe S

p-WNche KachviGte« aus ccc Arbeitsdienst- willige im SvsiwMge« Slvbettsdlenft

Berlin, 15. Okt^ Nach Mitteilung des Reichskom- liffars für den Freiwilligen Arbeitsdienst waren m 30. 9. 32 270 375 Arbeitsdienstwillige beschäf- gt, also doppelt so viel wie am 1. August und die 1 std re i fache Zahl gegenüber den vor Erlaß der Verordnung vom 16. Juli Beschäftigten. Unter den andesarbeitsbezirken steht das Rheinland an erster »teile. Ihm folgen Hessen und Westfalen.

Günstiger Fortgang der VuttevvesNveÄunsen

Berlin, 15. Okt. Wie wir hören, nehmen hier die Besprechungen über die Neuregelung der Butterein- chr mit den Vertretern Dänemarks und Finnlands bisher einen befriedigenden Verlauf. Ran hofft, Anfang nächster Woche zu einem Ergeb- is zu kommen, mit dem die beteiligten Regierungen Unverstanden sein würden.

chSDSlv-Tveffe« in Loburg

Loburg, 16. Okt. Anläßlich der zehnjährigen Wiederkehr des Tages, an dem Hitler seine erste lebe außerhalb Münchens in Coburg gehalten hat, eranstaltete die NSDAP, hier ein Treffen, an dem lüolf Hitler selbst teilnahm. Bei einem Empfang n Rathause wurde Adolf Hitler die Ehren- ürgerschaftsurkunde der Stadt überreicht, in einer Ansprache stellte Hitler die Entwicklung er NsDAP. während der verflossenen zehn Jahre ar und erklärte u. a., die NSDAP, wolle die po- itische Macht, nicht Ministerposten. Wenn seine Gegner glaubten, die NSDAP, sei in der Auflösung egriffen, so würden sie am 6. November eine Ant­iort erhalten, daß ihnen Hören und Sehen oer= ehe. Er habe die Hoffnung, daß die NSDAP, aus lilem Wahlkampf un-erschüttert hervorgehe.

Die Seuatstvablen in Frankreich

Paris, 16. Okt. Das Schlußergebnis der Senats- rneuerungswahlen nach bem dritten Wahlgang ist olgmdes: Die 111 zu vergebenden Sitze verteilen ich auf die verschiedenen Parteien wie folgt: R-echts- tehende 6 (Gewinn 0 Verlust 1); rechtsstehende Re- lubliifaner 11 (3 bzw. 2); Linksoepublikaner 26 (6 fzw. 10); rechtsstehende Radikale 18 (8 bzw. 6); Radikale 49 (10 bzw. 7); Sozialisten 1 (0 bzw. 1); Kommunisten und Dissidenten 0 (0 bzw. 0); Gesamt: 11, Gewinn 26, Verlust 27.

âu«»e Meldungen

Das LuftschiffGraf Zeppelin" ist gestern früh 1 Uhr zum Rückflug nach Deutschland gestartet.

Von einem Berliner Morgenblatt wird der dcichsregierung erneut vorgeworfen, daß sie Zei- mgeü - außerordentliche Zuwendungen habe zu- o.nmen lassen. So soll u. a. eine große westdeutsche Leitung auf Grund derartigè' Zuwendungen ihren Mrs zugunsten der RegtëcungStn gewechselt haben. Ion amtlicher Seite werden diese Behauptungen ls Verleumdung der Reichsregierung bezeichnet.

*

Wie aus Kreisen der holländischen Rheinschiff- chrt verlautet, soll nach Beendigung der neuen Zu- ammenkunft des internationalen Studienausschusses är die Rheinschiffahrt, die am 21. d. M. in Köln tattfindet, eine neue internationale Vollkonferenz er verschiedenen an der Rheinischiffahrt interessier- m Gruppen nach dem Haag einberufen werden, irft auf dieser Vollkonferenz soll die Entscheidung jarüber fallen, in welcher Weise die beabsichtigte Sanierung der Rheinschiffahrt vor sich gehen soll.

Wie demLokalanzeiger" aus Beuchen gemel- et wird, soll nach polnischen Pressemitteilungen die lenehmigung zur Eröffnung des polnischen Privat- ymnasiums in Beuchen unter der Voraussetzung rteilt werden, daß zwei der von der polnischen öchuloereinigung angebotenen Lehrkräfte zurückge- ogen und dafür zwei andere Lehrkräfte namhaft emacht würden. Die Gewährung des Oeffentlich- eitsrechts kann, wie wir dazu erfahren, erst dann 1 Betracht gezogen werden, wenn das Gymnasium on der Sexta bis zur Oberprima voll aufgebaut 4 und eine Reihe von Bewährungsjahren vergan­gen sind. Zunächst kommt nur die Genehmigung ymnasialer Vorbereitungsjahre in Betracht.

SandeMM.

Belebung des deutschen Außenhandels

X Die Einfuhr im September ist gegenüber dem Vormonat um 29 Mill. RM auf 360 RM g e- st i e g e n. Diese Zunahme bedeutet sowohl dem Wert als auch dem Volumen nach eine Mehrein­fuhr um etwa 8t4 v. H Wenn sonach das durch­schnittliche Preisniveau für die Gesamteinfuhr keine bemerkenswerte Veränderung erfahren hat, so wei­sen doch die eingeführten Rohstoffe, auf die 20 Mill. RM der Mehreinsuhr entfallen, zum Teil eine be­deutende Steigerung ihrer Durchschnittswerte auf, während das durchschnittliche Preisniveau der ein- geführten Lebensmittel und Fertigwaren weiter ab­gesunken ist.

Im Gesamtdurchschnitt ist das Preisniveau der eingeführten Rohstoffe, deren Einfuhr der Menge nach um etwa 8 v. H., dem Wert nach um etwa 11 v. H. zugenommen hat, um 3 v. H. gestiegen. Bei einzelnen Rohstoffen geht jedoch die Steigerung der Einfuhrdurchschnittswerte bedeutend über diesen Prozentsatz hinaus und ereicht schon 10 und 15 v. H-, in einem Fall sogar mehr als 30 v. H. Zu den Rohstoffen, deren Durchschnittswerte gestiegen sind, gehören z. B. Felle und Häute (Pelzwerkfelle, Kalb­felle und Rindshäute), Thomasphosphatmehl, Kupfer, Rohtabak, Textilrohstoffe (Baumwolle, Wolle), Oelkuchen, Tierfett und Tran, Mineralöle. Alle diese Waren, mit Ausnahme von Wolle, deren Einfuhr gesunken ist, gehören übrigens zu denjeni­gen Rohstoffen, deren Einfuhr auch der Menge nach gestiegen ist.

Auch die übrigen Warengruppen weisen sowohl der Menge als auch dem Wert nach eine Einfuhr­zunahme auf. Doch sind die Durchschnittswerte für die eingeführten Lebensmittel und Fertigwaren um rund 3 v. H. gesunken. Bei der Einfuhr von leben­den Tieren ergibt sich infolge einer Preissteigerung für eingeführtes Rindvieh, das die Preisrückgänge bei Schweinen und Pferden überkompensiert, ein Ansteigen des durchschnittlichen Preisniveaus um etwa 5 v. H.

Die Zunahme der Gesamteinfuhr verteilt sich auf eine größere Anzahl europäischer und außereuro­päischer Bezugs gebiete. Soweit es sich schon über­blicken läßt, gehören zu jenen Frankreich, Großbri­tannien, die Tschechoslowakei, Polen, die Nieder­lande, Oesterreich, Schweden und Belgien-Luxem­burg, zu den Ueberseeländern Bri'tisch-Jndien, China und die Vereinigten Staaten von Amerika. Zurückgegangen ist die Einfuhr aus UdSSR, und aus Italien.

Die Ausfuhr hat gegenüber dem Vormonat eine Zunahme um 16 Mill. RM auf 444 Mill. RM erfahren. Dem Volumen nach ist sie um 7% v. H., dem Wert nach jedoch nur 3% v. H. gestiegen, da ihr durchschnittliches Preisniveau gegenüber dem Vormonat um weitere 3 bis 4 v. H. gesunken ist. Es macht sich jetzt die Preisschere, die den deut­schen Außenhandel wegen seiner unterschiedlichen Warenstruktur in Ein- und Ausfuhr ständig be­herrscht, und die bisher, während der Krisen- und Depressionsmonate, im Sinn einer Entlastung der Handelsbilanz wirkte, in der Richtung einer preis- mäßigen Belastung der Handelsbilanz nachteilia be­merkbar. Don diesen Preiseinflüssen wird das deutsche Außenhandelsergebnis der nächsten Zeit wesentlich mit crbhängen. Denn es ist damit zu rech­nen, daß die hauptsächlich die Ausfuhr ausmachen­den Fertigwaren im Preis zunäch t noch weiter sinken, während die den größten Teil der Einfuhr bildenden Rohstoffe im Preis schon steigen.

Den stärksten Anteil an der Ausfuhrzunahme haben die Lebensmittel infolge einer um 7 Mill. RM gestiegenen Weizenausfuhr. Die Fertigwaren­ausfuhr hat bei um 2 v. H. gesunkenen Durch­schnittswerten um 6 Mill. RM zugenommen; einer mengenmäßigen Zunahme um 2 v. H. entspricht daher nur eine wertmäßige Zunahme um 2 v H.

Soweit sich die Ausfuhrgestaltung in ihrer Rich­tung schon überblicken läßt, hat der Absatz nach den europäischen Ländern (mit Ausnahme der Tschecho­slowakei) im allgemeinen zugenommen, der Absatz nach Uebersee dagegen einen Rückgang erfahren.

Die Handelsbilanz schließt im September mit einem Ausfuhrüberschuß in Höhe von 84 Mill. RM (August 97 Mill. RM) ab.

Im einzelnen zeigt die Warenbewegung im Sep­tember folgende Veränderungen:

Unter den Lebensmitteln hat die Ein­fuhr von Eiern (plus 3 Mill. RM) und Butter (plus 2 Mill. RM) zugenommen; abgenommen hat Einfuhr von Küchengewächsen ( 4 Mill. RM),

Weizen ( 3 Mill. RM) und Roggen ( 2 Mill. RM).

An der Zunahme der Einfuhr von R o h st o f - fen sind beteiligt Tierfett und Tran (plus 4 Mill. RM), Mineralöle (plus 3 Mill. RM), Kupfer, Pelz­werkfelle, Thomasphosphatmehl, Kalbfelle und Rindshäute, Oelkuchen, Baumwolle, Rohtabak (mit jeweils rund 2 Mill. RM). Zurückgegangen ist die Einfuhr von Wolle und Bau- und Nutzholz (um jeweils 2 Mill. RM).

Die F e r t i g w a r e n e i n f u h r weist eine Zunahme der Textilwaren um 2 Mill. RM auf.

Bei der Fertigwarenäusfuhr ver­zeichnen eine Möhrausfuhr die Textilfertigwaren um 6 Mill. RM (darunter Kleidung und Wäsche um 4 Mill. RM, Wollgewebe um 1 Mill. RM), Wasserfahrzeuge um 4 Mill. RM, Werkzeugmaschi­nen, Pelze und Pelzwaren, Kinderspielzeug um je­weils rund 2 Mill. RM, Stab- und Formeisen um 1 Mill. RM. Zurückgegangen ist u. a. die Ausfuhr von Kesseln und Maschinenteilen ( 2 Mill. RM), schwefelsaurem Kali und Chlorkalium, elektrischen Maschinen, Papier und Papierwaren (um je 1 Mill. RM).

In den ersten neun Monaten des Jahres 1932 (1931) hat die Einfuhr 3444 Mill. RM (5269 Mill. RM), die Ausfuhr einifchl. Reparations-Sachliefe­rungen 4291 Mill. RM (7233 Mill. RM) betragen. Der Ausfuhrüberschuß beziffert sich sonach für diesen Zeitraum auf 847 Mill. RM (1964 Mill. RM) unter Einbeziehung der Reparationssachlieferungen.

Gegenüber den ersten neun Monaten des Jah­res 1931 ergeben sich folgende Veränderungen:

Die Gesamteinfuhr ist dem Wert nach um 35 v. H., dem Volumen nach um 12 v. H. zu­rückgegangen; das durchschnittliche Preisniveau ist um 26 v. H. gesunken. Es beträgt der Wertrückgang der Einfuhr von Lebensmitteln 26 v. H., von Roh­stoffen 36 v. H., von Fertigwaren 43 v. H.; der Volumenrückgang beziffert sich für die Lebensmittel auf weniger als 14 v. H., für die Rohstoffe auf 12 v. H., für die Fertigwaren auf 28 v. H. Die Durch­schnittswerte sind gesunken bei den Lebensmitteln um 26 v. H., bei den Rohstoffen um 28 v. H., bei den Fertigwaren um 20 v. H.

Die Gesamt aus fuhr (einschl. Reparations- Sachlieferungen) ist dem Wert nach um 41 v. H., dem Volumen nach um 30 v. H. zurückgegangen; das durchschnittliche Preisniveau der Gesamtaus­fuhr liegt um 15 v. H. niedriger. Die Fertigwaren­ausfuhr allein verzeichnet einen Wertrückgang um 39 v. H., einen Volumenrückgang um 30 v. H.; der Durchschnittswert der ausgefuhrten Fertigwaren ist um 13 v. H. gesunken.

Svankfuvtev Viehmavkt vorberichl

Frankfurt a. 217., 17. Okt. Vormittags 11.30 Uhr war folgende Marktlage: Rinder 1538, darunter Ochsen 427, Bullen, 135, Kühe 512, Färsen 397, Kälber 420, Schafe 120, Schweine 5115. Preise: Ochsen 2032, Bullen 2128, Kühe 1626, Fär­sen 22*32, Kälber 3043, Schafe 26, Schweine 3746. Marktverlauf: Rinder ruhig, Kälber und Schafe mittelmäßig, Schweine ruhig.

X Indexziffer der Großhandelspreise. Die vom Statistischen Reichsamt für den 12. Oktober be­rechnete Großhandelsindexziffer ist mit 94,6 gegen­über der Vorwoche um 0,2 v. H. gesunken. Die In­dexziffern der Hauptgruppen lauten: Agrarstoffe 88,4 (minus 0,1 D. H.), Kolonialwaren 83,6 (minus 0,7 v. H.), industrielle Rohstoffe und Halb­waren 88,5 (minus 0,3 o. H.) und industrielle Fertigwaren 114,8 (unverändert). Für Froduk- tionsmittel beträgt der Index 116,9 (unverändert), für Konfumgüter 113,2 (minus 0,1 v. H.)

X Hermann wronker A.G., Frankfurt a. 217. Die ao GV. nahm Mitteilung gemäß § 240 HGB. vom Verlust von mehr als der Hälfte des AK. ent­gegen. Mitgeteilt wurde, daß das Gericht inzwi­schen den Vergleich mit einer Quote von 35Prozent bestätigt habe. Ueber die Höhe des Verlustes könn' ten noch keine endgültigen Angaben gemacht wer­den. Erft in der nächsten o. GV. werden bekannt­gegeben werden, in welchem Verhältnis das noch 3 Mill, betragende AK. zusammenzulegen fei.

Schweres Eisenbahn­unglück in Frankreich

Paris, 17. Okt. Sonntag abend fuhr unweit des Bahnhofs Eërence (Departement Blanche) ein voll­besetzter Personenzug in höchster Geschwindigkeit aus einen rangierenden Güterzug aus. Die ersten Wagen des Personenzuges u. mehrere Wagen des Gülerzuges wurden buchstäblich zertrümmert. Sieben Rei­sende, 5 Wanner und 2 Frauen wurden als Leichen geborgen. 15 Reisende wurden schwer verletzt.

Gebeinmisvollo Rückkehr bulsavifchev Swisranie«

Sofia, 16. Oktober. Von den Grenzbehörden wurden in einem Eisenbahnzuge 20 Emigranten angehalten, die sich bisher in Jugoslawien aufhiel­ten und jetzt ohne Pässe nach ihrer Heimat Bul­garien zurückkehren wollten. 14 von ihnen waren im Besitze von jugoslawischen Grenzübertrittsaus­weisen. Sie wurden der Polizei übergeben. Sechs der Emigranten, darunter die ehemaligen Minister Athanassöff und Stojanoff, wurde der Grenzüber­tritt verweigert, da sie keinerlei Papiere bei sich hatten. Sie nahmen den ersten Zug, um nach Jugoslawien zurückzukehren.

Amokläufer toten 12 Menschen

Vudhata (pundshab), 17. Okt. Aus Erregung über das verschwinden einer Kuh, an dem angeb­lich Mohammedaner schuld sein sollen, haben drei Sikhs eine furchtbare Bluttat begangen, die 17 Todesopfer forderte. Sie liefen Amok und schossen auf jeden Mohamedaner, der ihnen in den Weg kam. 8 Personen wurden getötet und 9 verwundet. Die Täter gingen dann in ein 2 Kilometer entfern­tes Dorf und erschossen dort 9 Menschen.

Zugzusammenstoß im Bahnhof Herzogenbusch.

Amsterdam, 17. Okt. Auf dem Bahnhof von Herzogenbusch, der Hauptstadt der Provinz Nord- ibrabant, stieß heute früh ein öintausendsr Gäterzug mit einem Rangierzug zusammen. Dèr Anprall war so heftig, daß er in der ganzen Stadt deutlich gehört wurde. Etwa 40 Wagen des Güterzuges ent­gleisten. Mehrere Wagen wurden auf ein Weichen- stellsrhäuschen geworfen. Drei in ihm befindliche Eifenbahnarbeiter kamen wie durch ein Wunder mit leichten Verletzungen davon. Der angerichtete Ma­terialschäden ist sehr groß. Der Zugverkehr hat län­gere Untövbrechungen erlitten.

In Berlin wurden im Jahre 1675 die Raucher mit Gefängnis und Pranger bestraft. Wer noch zu Anfang des vorigen Jahrhunderts in der Reichs­hauptstadt in den Straßen rauchte, mußte zwei Taler Strafe bezahlen. Später, als dies Verbot auf­gehoben wurde, blieb aber die Vorschrift bestehen, daß Zigarren in einem Drahtgestell zu tragen und sie vor jedem Posten aus dem Mund zu nehmen seien.

Stnndfnnk-Nvosvamm

Montag, den 17. Oktober

6: Wettermeldung. Anschl.: Morgengymnastik.

7: Wetterbericht, Nachrichten. Anschl.: Frühkonzert. 12: Mittagskonzert. 14: Nachrichten u. Werbekonzert. 17: Nachmittagskonzert. 18.25:Deutschlands Stel­lung zum Südosten", Vortrag. 18.55: Engl. Sprach­unterricht. 19.30: Unterhaltungskonzert. 20.30: Kammermusikstunde. 21:Das Wunderbare", Hör­folge. 22:Deutschland und der Südosten" (Von der Konferenz in Stresa). 22.30: Nachrichten. 22.45: Nachtmusik.

VtriagsdirckHon: Pan) N a e k,

Hanptsobriftleiter: Richard H o 11 e e b.

Verantwortlich für Politik und allgemeinen TeU: Richard H n I t a o b für Lokales and Feuilleton: Werner Rühle* mann für Sport und Provinz: Hana Oehl» söhliger für Anzeigen and Reklamen: Fr. Sieben* h ü h n * r, sämtlich in Hanan Rotationsdruck der Weieenbauebacbdroekerei Hanau. Fern- eprecbansohlnß Nr 3956. 8957. 8958.

Sprechstunden der Schriftleitung täglich von 121 Uhr mittags und von 56 Uhr nachmittags. Beiträge sind zu richten: An die Schriftleitung, nicht an einzelne Mitglieder der Schriftleitung Für un­verlangt zugesandte Manuskripte kann eine Haftung nicht übernommen werden. Rücksendungen erfolgen nur bei bei­gefügtem Rückporto.

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Die trauernden Hinterbliebenen.

Die Beerdigung findet Mittwoch, den 19. Oktober, vorm. 9*/i Uhr, von der Friedhofskapelle aus statt. 7893

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nach einem arbeitsreichen Leben unerwartet schnell im Alter von 71 Jahren zu sich in die Ewigkeit abzurufen.

Ostheim (Hanau-Land), 16. Oktober 1932.

Namens der trauernden Hinterbliebenen:

Katharine Kittel geb. Mehrling

Die Beerdigung findet statt Dienstag, den 18. Okt., nachm. 3 Uhr, vom 'Sterbehaus, Hinterstraße 37, aus^