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Nr. 244

Monkag, den 17. Oktober 1932

Selle J

Gvfolse dev tl^t^anie?

Moskau. 15. Okt. Der bekannte Biologe Pro- ssor Kolizow, Leiter des hiesigen Instituts ir experimentelle Biologie, berichtet über drei- hrige Versuche des Dr. A. A. Samkow mit njektionen sterilen Urins schwan- erer Frauen, die erstaunliche Verjün- ungserscheinungen bewirken sollen. Vor ei Monaten wurde Samkow hier ein Laborato- um zur^ Verfügung gestellt. Das überall leichr ^stellbare Präparat aus dem Urin schwangerer rauen erhielt den Namen Gravidan. Samkow ng von den Forschungsergebnissen der deutschen rofessoren Zondek und Aschheim aus, die das orhandensein mehrerer Hormone im Urin schwan- werFrauen herstellten. Nach tausenden von Tier- wsuchen ging Samkow zu Versuchen an Menschen, id zwar sogar an verantwortlichen Rätefunktio- Iren, über und stellte fest, daß in der Mehrzahl ;r Fälle vor allem eine geistige Kräftigung und erbesserung des Schlafs eintrat, so daß offenbar ondeks Schlafhormon als Bestandteil des Gra- dan nachgewiesen erscheint. Injektionen mit dem ruen Mittel wurden auch erfolgreich zur Therapie Misser Geisteskrankheiten angewandt, die bisher icht geheilt werden konnten. Kolizow fordert für e neue Therapie größte Aufmerksamkeit und sagt ir eine glänzende Zukunft auch in der zoologischen ;raxis voraus.

Gsfa«se«o des Elses

Eine kleine Polizeitruppe ist in Bache im Polar- :eis durch gewaltige Eismauern von der Welt äb- eschnitten. Die Expedition, die die kanadische Re- ierung alljährlich einmal nach dem hohen Norden hickt, hat die Nachricht nach Hause gebracht. Die Spedition hoffte, die in Bache stationierte ^a- ouille dieser nördlichsten Polizeistation der Welt n Bord nehmen und die Ablösungsmannschaft, die 1 den nächsten drei Jahren hier den Dienst ver- chen soll, landen zu können. Aber die hochgetürm- M Eisbarren verhinderten eine Landung. Jetzt ürd die Polizeitruppe noch mindestens bis 1933 uf Ablösung warten müssen. Das Expeditionsschiff onnte mit den ab geschnittenen Polizeimannschaften i drahtlose Verbindung treten und sich über das Wohlbefinden der Truppe vergewissern. Gleichzei- g wurde der Besatzung mitgeteilt, daß alle Be­mühungen der Patrouille, den Aufenthaltsort des eutschen Gelehrten Dr Krüger feistzustellen, erfolg- 35 geblieben seien. Die Schiffsmannschaft hatte ei dem verzweifelten Versuch, die Patrouillen in Zache zu ersetzen, unerhörte Schwierigkeiten zu iberwinden Das Schiff, das am 9. Juli von Mon­real abgefahren war, hatte Clyde und Baffinland mgelaufeN, bevor es feinen Kurs nach Bache nahm. Zald machte aber Treibeis die Weiterfahrt unmög- iH, und nach einem langen und verzweifelten kampf mit den Eisschollen sah sich die Expedition genötigt, weitere Versuche, an die Küste Heranzu- ommen, aufzugeben.

Unselige Schießerei

Bochum, 16. Okt. Schauplatz einer blutigen Tra- iölHc war in der vergangenen Nacht das Haus iner Familie an der Wäffü''straße in Bochum- Vcilmor Die Haustochter war gegen 12 Uhr in Begleitung eines jungen Milchhändlers aus Bochum mach Hause zurückgekehrt und geriet mit ihm in inen Wortstreit. Der angetrunkene junge Mann verabreichte dem Mädchen eine Ohrfeige. Dem Bru­der des Mädchens, der sich nun auch einmischte, ge- ang es nach einer kurzen Rauferei, den erregten Begleiter aus dem Haus zu entfernen. Dieser aber iro^e, in einer Viertelstunde wieder auf der Bild- läche zu erscheinen. Ahnungsvoll erwartete ein weiter Bruder des Mädchens die angekündigte Rückkehr. Schon nach kurzer Zeit erschien der junge Rann auch aus einem Fahrad und gab, ohne ein Wort zu verlieren, drei Schüsse aus einer Pistole ruf den ihm in den Weg tretenden Bruder ab, der mrch einen Oberschenkelschuß leicht verletzt wurde. Dann stürmte er, in der rechten Hand die Pistole haltend, in der linken eine brennende Taschenlampe, ne Treppe hinauf in die Küche der Familie. Er faßte das Mädchen und tötete es durch einen Kopf­schuß. Dann brachte er sich selbst einen Schläfen- schuß bei, der auch ihm kurz nach seiner Einliefe­rung ins Krankenhaus den Tod brachte.

Zwei Todesurteile in einem Mordprozeß

Saarbrücken, 15. Okt. Das Schwurgericht hat heute nacht zwei Todesurteile gefällt. Angeklagt waren die Witwe Elisabeth Linz und ihr Liebhaber, der Hilfsarbeiter Josef Klein, beide aus Ommers­heim (Saarpfalz). Die Angeklagten waren beschul­digt, in der Nacht zum Karsamstag gemeinschaftlich ben Eheman der Linz mit Beilhieben ermordet zu haben. Beide Angeklagten wurden wegen Mordes zum Tode verurteilt Ob das Urteil vollstreckt wer­den wird, steht noch nicht fest.

Kurz vor dem 112. Geburtstag gestorben

London, 15. Okt. Im Alter von 111 Jahren starb am Freitag in Ballymascanlan in Irland Fräulein Kctharina Plunkett, eine Tochter des früheren Bischofs von Tuam, Baron Plunkett. Sie hätte am 22. November ihren 112. Geburtstag feiern können. Katharina Plunkett ist in ihrem langen Leben niemals in einem Kraftwagen gefahren oder im Flugzeug geflogen. Sie hatte ferner eine außer­ordentliche Abneigung gegen den Rundfunk.

Kirchenbrand in Lossiemouth

Lossiemouth, 16. Okt. Die hiesige Kirche, in der Premiermn ister Macdonald am Gottesdienst teil­zunehmen pflegt, ist heute früh auf die Umfassungs­mauern mebergebrannt.

Tschechoslowakischer Herrenreiter tödlich verunglückt

Pardublitz. 16. Ok. Der bekannte Herrenreiter Papitän Popler ist heute mit seinem Pferde im

Linroln-Drevittch in Berlin

Der geheimnisvollste Mann der Well Der Mann, der Reiche gründete Lincoln und Trebitsch beim Kapp-Putsch Thronkämpfe in Afghanistan Buddhistischer Priester

Lincoln-Trebibsch, der größte Abenteurer der Welt, ist augenblicklich in Berlin und beabsichtigt hier Vorträge' zu halten. Er kann viel erzählen, denn es gab wohl keine der großen Umwälzungen, bei denen er nicht seine Hand im Spiele gehabt hätte. In Wirklichkeit heißt er Ignatz Trebitsch und wurde im Jahre 1879 in Ungarn als Sohn eines jüdischen Lehrers geboren. Er wechselte aber bald sein Glaubensbekenntnis und wurde in London Missionar. Von hier begab er sich nach Newyork, wo er erklärte, ein Urenkel des Präsidenten Lincoln zu sein und er nannte sich nunmehr Trebitsch- Lincoln. Im Jahre 1910 gelangte er in England ins Unterhaus und wurde Generaldirektor einer Petroleumsgesellschaft in Rumänien. Im Kriege hat er zahlreiche dunkle Abenteuer erlebt. Er soll Spion gewesen sein und floh nach Amerika, da er von Scotland Park verfolgt wurde. Er kam ins Ge­fängnis und erlangte im Jahre 1919 die Freiheit. Mit einem Heimtransport von deutschen Kriegs­gefangenen kam er nach Deutschland und stattete auch einen Besuch in Amerongen ab. Als der Kapp­putsch in Berlin zustande kam, war Lincoln in der Reichshauptstadt. Auch in diesem Putsch spielte er eine geheimnisvolle Rolle. Es scheint, als ob nir­gends in der Welt eine Empörung oder eine Staatsumwälzung vor sich gehen konnte, ohne daß dieser Mann nicht seine Hände im Spielt gehabt hätte. Nach deyr Zusammenbruch des Kapp-Putsches hielt er es für richtig, aus Europa zu verschwin­den, und er ging nach Afghanistan, wo inzwischen der Kampf zwischen Amanullah und seinen Gegnern ausgebrochen war. Hier traf er auf den anderen großen europäischen Abenteurer, nämlich den eng­lischen Obersten Lawrence, der sein Gegner wurde. In Kabul wurde er gefangen genommen, konnte

Kinsky-Memorial gestürzt. Er war auf der Stelle tot.

Lappoführer hungern sich frei

Die elf wegen der Teilnahme an der Aufstands­bewegung in Mäntsälä verhafteten Lappoführer, deren von dem Obersten Gerichtshof im August beschlossenen Freilassung die Regierung aus poli­tischen Erwägungen nicht zulassen wollte, begannen einen Hungerstreik. Die Regierung hat darauf vier derHungerstreikenden" Lappoführer aus der Haft entlassen. Die vier weigerten sich jedoch, das Ge­fängnis zu verlassen, wenn der Freilassungsbeschluß nicht auch auf die übrigen sieben Gefangenen aus­gedehnt würde und erklärten, den Hungerstreik fortsetzen zu wollen. Infolgedessen sahen sich die Behörden veranlaßt, die vier Freigelassenen ge­waltsam aus dem Gefängnis zu entfernen.

K«Wa«ds Vo^ansev

Zum 50. Todestag des Generals Skobelew- erscheinen neue Archivveröffentlichungen über einen der gefährlichsten Kriegstreiber in Rußland, dessen Hetzrede beinahe zu einem deutsch-russischen Krieg geführt hätte.

Es sind jetzt gerade 50 Jahre her, daß im Hotel d'Angleterre in Moskau ein General, der Europa in dauernder Spannung und Unruhe gehalten hatte, eines ebenso plötzlichen wie geheimnisvollen Todes starb: Michael D. Skobelew. Die Anhänger Skobelews behaupteten, er fei einem Racheakt der zum Schutz des Zaren gebildetenHeiligen Liga" zum Opfer gefallen und von Gardeoffizieren erfordet worden. Die Gegner, vor allem die Petersburger Hofkreise, erklärten dagegen, derweiße General" so wurde er wegen seiner Kürassieruniform ge­nannt wäre nach einer wüsten Orgie einem Herz­schlag erlegen. Skobelew wurde zwar mit allen mili­tärischen Ehren bestattet, doch der Hof und die Generalität blieben der Beerdigung fern. In Zarskoje Sselo atmete man auf.

Skobelew, der nicht Berufssoldat, sondern Stu­dent der Mathematik in Moskau war, hatte zuerst als Freiwilliger bei der Unterdrückung von Un­ruhen teilgenommen, war dann in der Armee ver­blieben und schnell avanciert. Mit 32 Jahren war er bereits Generalmajor, im russisch-türkischen Kriege Divisonskommcurdeur und bei San Stefano Befehlshaber aller Okkupationstruppen, kurz dar­auf, 38 Jahre alt, General der Kavallerie und Rit­ter dreier Georgkreuze. Im Volke wurden über die Tapferkeit Wunderdinge erzählt; in der Armee ge­noß er das Ansehen Suworows. Zu Wereschtscha­gin, dem großen Schlachtenmaler, äußerte Skobe­lew' einmal:Man hält mich für tapfer, was für ein Unsinn! Ich bin feige. Wenn die Schießerei be­ginnt, gehe ich ins Feuer, denke dabei aber, jetzt geht es schlimm aus. Ein Soldat kann feige und tapfer sein, es kommt darauf an, in wessen Händen er ist". In der Geschichte wird Skobelew nicht allein als Sieger von Plewna, sondern auch als der Weg­bereiter des russisch-französischen Bündnisses fort­leben.

Skobelew war ein über alle Maßen ehrgeiziger Mann, der nach Erreichung feines militärischen nur noch ein persönliches Ziel kannte: Rußland in den Krieg zu treiben, um die Balkanfrage durch die Er­oberung Konstantinopels und die Vereinigung aller slawischen Völker unter russischem Protektorat zu lösen. Der Ausgang des Berliner Kongresses, den die russischen Militärs als Schimpf empfanden, hatte Skobelew den Moskauer Panslawisten und deren Häuptling Absakow nähergebracht. Skobelew wurde zum politischen Agitator, zuerst im kleineren Kreis unzufriedener Militärs, die insgeheim gegen Alexan­der III. rebellierten, um den Krieg gegen Deutsch­land zu entfesseln. Aber auf die Dauer genügten ihm diese Konventikel nicht, die weder zur Revolution, noch zum Kriege gegen Deutschland führten; er nahm Urlaub und ging nach Paris. Dort suchte er

aber wieder flüchten, so daß ihm das kurze Inter­mezzo in Afghanistan nur wenig schadete. Schon vorher hatte er einen großen Schmerz erfahren. Sein Sohn John hatte in England einen Raub­mord begangenen und war deswegen zum Tode verurteilt worden. Er bat, daß die Hinrichtung auf­geschoben werde, bis er seinen Sohn noch einmal gesehen hatte. Trotzdem er auf schnellem Wege mit dem' Flugzeug nach England raste, konnte er nur noch das Grab seines Sohnes besuchen. Nun begab er sich nach China, wo er als Ratgeber Wupeifus den Rang eines Mandarins erhielt. Er hat aber auch hier nicht Ruhe gefunden. Nachdem er ver­sucht hatte, in Moskau, in Mesopotamien und in zahlreichen anderen Ländern eine Rolle zu spielen, ging er schließlich nach Tibet. Er nahm einen neuen Religionswechsel vor und beschloß nunmehr, sich vollständig von der Politik zurückzuziehen. In der Stadt Lhasso führte er angeblich ein Leben der Ent­sagung und des Schweigens, denn er war in­zwischen Buddhist geworden und hatte zu dem buddhistischen Mönchsorden Zutritt gefunden. Als buddhistischer Mönch hat er auch einen neuen Na­men erhalten. Er heißt jetzt weder Trebitsch noch Lincoln-Trebitsch, sondern Chao Kung. Schon vor einiger Zeit hatte er den Versuch gemacht, nach Deutschland zu kommen, um hier Vorträge über den Buddhismus zu halten. Da er aber als ein politischer Abenteurer berüchtigt war, so wurde ihm die Einreise verweigert, denn man fürchtete offen­bar, daß er auch jetzt wieder in Deutschland irgend­welche Schliche im Sinne hatte. Offenbar muß er aber jetzt als harmlos erkannt worden sein, denn seiner Einreise wurden Schwierigkeiten nicht mehr in den Weg gelegt.

Anschluß an den emigrierten Revolutionär P. Lawrow, der jedoch eine Begegnung mit Skobelew ab lehnte. Skobelew hieß in Paris damalsMon­sieur le Premier conful". Man wußte, daß Skobelew zu jedem Pronunziament bereit und seiner Popu­larität im russischen Heer bewußt, auch vor einem europäischen Kriege nicht zurückschrecken würde. Diese Reise Skobelews endete mit einem euro­päischen Skandal. In feiner überreizten Stimmung empfing er eine serbische Studentenorganisation mit folgender Ansprache:Rußland ist gegenwärtig nicht Herr seiner eigenen Lage, sondern durch aus­ländischen Einfluß paralysiert. Der allgemeine Feind Rußlands und der Slawen ist Deutschland. Der Krieg des Slawentums mit Deutschland ist un­vermeidlich Der Krieg wird lang und schrecklich sein. Die Slawen werden triumphieren. Ihr Serben werdet nicht allein sein. Es kommt die Stunde, da wir gegen unseren gemeinsamen Feind Deutschland kämpfen werden".

Diese Ansprache schlug in Berlin und Peters­burg wie eine Bombe ein. In Berlin stürzte in 24 Stunden der Rubelkurs. War doch Skobelew Oberbefehlshaber der russischen Streitkräfte an der deutschen Grenze! Skobelew sagte später zu Absakow:Ich hätte die mir in den Mund geleg­ten Worte ableugnen können, doch überredete mich Gambetta, das nicht zu tun; er betonte die nütz­liche Wirkung meiner Worte auf die Jugend, Armee und Flotte. Ich wollte beweisen, daß wir eine Kraft sind. Dadurch, daß ich nach der Veröffent­lichung schwieg, wollte ich das für uns und für Frankreich nützliche Erwachen zum natürlichen Mißtrauen gegenüber den Deutschen. Ich näherte mich einer gewissen französischen Presse, die mit uns mehr leidenschaftlich als vorsichtig zu sym­pathisieren wünscht. Ich bin überzeugt, daß es keine Regierung gibt, die es verhindern kann, daß Frankreich angreift, wenn sich die Verhältnisse für Deutschland ungünstig gestalten".

Im ersten Schreck glaubte die russische Regie­rung, daß Skobelew, da er doch aktiver Grenzkom­mandeur war, durch seinen Pariser Auftritt den Krieg heraufbeschworen hatte. Zwischen Berlin und Petersburg setzte ein Notenaustausch ein. Ruhland erklärte, es rüste nicht zum Kriege. Ein Ukas be­fahl Skobelew nach Petersburg zurück. In Gatschina verlangten die Hofkreise, Skobelew sollte von 18 Generälen und Ministern abgeurteilt und feines Postens enthoben werden. Als Skobelew in Peters­burg eintraf, präsentierte ihm der Finanzminister Bunge eine Rechnung: den Sturz des russischen Rubelkurses an der Berliner Börse. Dann trat Skobelew einen Bittgang zum Zaren an. Die Unterredung fand unter vier Augen statt. Zwar behielt Skobelew das Korpskommando; aber er verließ Gatschina völlig zusammengebrochen und reichte sein Urlaubsgesuch ein. Er ging nach Mos­kau zu feinen Freunden. Es folgten Orgien, von denen ganz Rußland sprach. Als er plötzlich starb, behauptete ein Teil der Pariser Presse, Skobelew sei auf Befehl des Zaren vergiftet worden. In Wirklichkeit wurde er in höchst eindeutiger Gesell­schaft vom Tod überrascht; ein wenig rühmliches Ende für den Erneuerer der Nation.

Goldklumpen, so svotz wie Zitronen

Die Jnkafchähe gefunden?

Unter anderen Schätzen sollen in den Inka- gräbern in Ecuador Goldklumpen von Zitronen­größe gefunden worden sein. Die Gräber wurden auf der Alamoa Ranch entdeckt, die einem Spanier namens Lorenzo Tous gehört. Man fand dort angeblich 140 Klumpen aus massivem Gold, Teile goldener Rüstungen, Halsbänder und andere kost­bare Gegenstände. Die Suche nach den Inka- schätzen hat eine lange Geschichte. Eine Ueberliefe­rung will wissen, daß sie bei Quito, der Hauptstadt

Glue Mette Größe ittt Deut­schen Vevuksspovilevlasev

Albert Richler-Köln

der junge Amateur-Weltmeister der Flieger, schlug bei feinem Debüt als Berufsfahrer Weltmeister Scherens-Belgien (Siehe Sportbeilage)

Ecuadors, vergraben wurden. Aber bisher war es noch nicht gelungen, Funde zu machen, die die Wahrheit der Legende bestätigt hätten.

vereine, Versammlungen

Ocaforienocrein. Morgen Dienstag Probe im klemm Saal desHotel Adler". Damen %8, Herren 8 Uhr. 999

Deutsche Volksparlei (Fvauengruppe). Mittwoch, dm 19. bs. Mts., nachm. 4 Uhr, im Bürgerverein, Zusammenkunft. Herr Oberst!, a. D. Apel wird sprechen. 998

Deulschnationaler Handlungsgehilfen - verband. Heute abend ^9 Uhr imRiesen" Eröffnungsfeier für die Winterarbeit. Gaubildungsobmann Arndt- Frankfurt spricht. Eintritt frei. Gäste herzlich will­kommen. 1003

Zentrumspartei. Heute abend ^9 Aussprache­abend imHecht". 1002

Gesangverein der Marienkirche. Die Chorstyn- den dieser Woche finden statt: Heute Montag 8 Uhr für die Damen, Freitag, 21. 10., abds. 8 Uhr, für die Männer, jeweils in der Kirche. 1001 Erster Hanauer Schwimmverein 1912 e. V. Mor­gen, Dienstag, Beginn der Turnstunde (Gebsfchus- Schule, Aepselallee). 6%7% Jugend bis 15 Jahre. Ab 7^ die Heiteren Freitag, 21. 10 32, 6 Uhr abends. Iugendversammlung im Jugendheim. 784 Raturheilverein Prießnitz e. V. Mittwoch, den 19. 10., abends 8 Uhr, im kleinen Saal b.Sänger­heim". Langstraße MonatsversamMlung. Vortrag von Herrn Rektor Jäneke, Vereinsanaelsoenheiten usw. Zahlreiches Erscheinen aller Mitglieder, der Damen der Frauengruppe und der Faustballer ist sehr erwünscht. 1000

srentnevhttfe

Monatliche Beiträge für September

Dr. W. Heraeus 50 Mk.; Quarzlampengesell­schaft 30 Mk.; C. A. Traxel, G. Siebert G. m. b. H. je 20 Mk.; L. A. Pelissier 10 Mk.; Dr. Klemm, Dr. Heip, Apotheker Krug, Dr. Koref u. Moritz, Berlizheimer A.-G., Wronker A.-G., Tietz A.-G., Mainzer u. Bruchfeld je 5 Mk.

vierteljahresbeiträge

Latscha A.-G. 25 Mk.; Louis Ditter, Stück A.-G., H. Zwernemann je 5 Mk.; Jakob Koch, B. S. je 3 Mk; Joh. Kost, Klenk, Dilgen je 2 Mk.; Chr. Fuchs, Lampert, B Claus je 1 Mk.; Seb. Schwind 3 Zentner Briketts; L. Hein 1 Zentner Briketts; Fr. Beilstein, Fr. Rumpf, W. Klaus, L. Kretzler, Joh. Reußwig je 10 Brote; Anton Glaab 8 Brote; I Jünger, H. Schneider je 6 Brote; Bach, Meier je 5 Brote, Reuhl 4 Brote; Halm 3 Brote; Aug Weidert 5 Pfund Mehl; Ed. Behringer 5 Pfund Fett: Ed. Schlingloff

1 Pfund Fett; M. Kneisel, I. L. Deibel, Julius Müller je Lebensmittel.

GtSdtèWe VekanntmaOrrnsen

Die Heberolle über die von den Unternehmern land- und forstwirtschaftlicher Betriebe im Bezirk des Stodtkreiscs Hanau einschließlich Schloß Phi­lippsruhe und Domäne Wilhelmsbad zu zahlenden Vorschußumlage 1932 zu den Ausgaben der Ge­nossenschaft liegen in Gemäßheit der §§ 1021 ff. N- V. O. während zweier Wochen, und zwar vom 17. Oktober bis einschließlich 31. Oktober 1932 zur Einsichtnahme der Beteiligten im Zahllokal der Stadtkasse, Marktplatz 18, 1. Stock, aus.

Binnen 2 Wochen nach Ablauf der Frist können die Unternehmer gegen die Umlagebeitragsberech­nung bei dem Sektionsvorstand Stadtkreis Hanau Langstraße 41, 1. Stock, links, gemäß § 1023 R. V. O. Einspruch erheben, sie bleiben aber zur vorläufigen Zahlung verpflichtet.

Hanau, den 14. Oktober 1932. 146

Der Sektionsvorstand Stadtkreis Hanau der Sesien- Rafsauifchen Landw. Berufsgenossenschaft

I V.: gez. Dr. Müller.