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Nr. 229

Donnerstag, den 29. September 1932

Sette 7

-sütische Nachrichten

LtnwvuG -oS pveußiMe« Staatsvates

gegen Vorverlegung der Gemeindewahlen

- Berlin, 28. Sept. Der Derfassungs- und der 'meindeausschuß des preußischen Staatsrates be-- >äftigten sich am Mittwoch nachmittag mit dem f Antrag der Nationalsozialisten vom Landtag be­gossenen Gesetz auf Vorverlegung der normaler­eise erst Ende Herbst 1933 fällig werdenden G e - ei nde wählen in Preußen auf den 6. ovember d. I. Nach dem Verlauf der Ausschuß- rhandlungen ist, wie das VdZ.-Büro hört, mit icherheit damit zu rechnen, daß der Staatsrat am onnerstag mit allen gegen die Stimmen der Kom- unisten Nationalsozialisten sind im Staatsrat s ordentliche Mitglieder nicht vertreten gegen as Gesetz Einspruch erheben wird. Da für is Zustandekommen des Gesetzes nach dem Ein­ruch des Staatsrates eine % Mehrheit des Land- ges erforderlich wäre, die aber nicht vorhanden , so kann die Absicht, die Gemeindewahlen gleich- itig mit den Reichstagswahlen stattfinden zu ssen, schon jetzt als gescheitert bezeichnet werden.

Nie AbwvachaMo« fite Seeschiffe

Berlin, 28. Sept. Die Reichsregierung hat sich -kanntlich bereit gefunden, zum Abwracken von )0 000 BRT. veralteten Schiffsraums im Rahmen :s allgemeinen Arbeitsbeschaffungsprogramms nen Betrag bis zu 12 Mill. RM als Beihilfe zu Mähren. Es ist vorgesehen, dem Reeder, der achweist daß ein ihm gehörendes Schiff ver- hrottet bzw. dessen Verschrottung gesichert ist, einen uschuß bis zu 30 RM für die BRT. zu zahlen, ür die Gewährung des Zuschusses sind u. a. fol- ende Bedingungen vorgesehen:

Nach der Durchführung des Abwrackprogramms nrd etwa ein Zehntel der deutschen Handelsflotte bgewrackt fein. Voraussichtlich werden auf die iroßreedereien 49 Schiffe mit rund 275 000 BRT., uf die übrige Schiffahrt etwa 59 Schiffe mit rund 25 000 BRT. entfallen. Da die benötigten 12 Mil­anen RM im Reichshaushalt 1932 noch nicht zur Verfügung gestellt werden konnten, wird der Be- ag provisorisch im Wege der Wechseldiskontierung nter Einlösungsgarantie des Reiches durch ein ^ankenkonfortium beschafft. Die Durchführung des lbwarckens obliegt einer in Hamburg gegründeten Rsederei-Treuhand-Gefellschaft m. b. H.", in der te eher und Werften paritätisch vertreten sind und ei der sich das Reich ein weitgehendes Aufsichts- nd Prüfungsrecht gesichert hat. Die Werften rech­en damit die zur Abwrackung gelangenden 00 000 BRT innerhalb von etwa 18 Monaten zu verschrotten. Durch diese Arbeiten werden 1000 bis 500 Arbeiter auf anderthalb Jahre beschäftigt verden können.

L»v»ettSk-«M« in dev

Weißenfels, 28. Sept. Der in der vergangenen Poche ausgebrochene Arbeitskonflikt in der Wei­ßenfelser Schuhindustrie hat jetzt zur Aussperrung icr Arbeiter in allen Betrieben geführt. Die Ge- amtbelegschaft der Weißenfelser Schuhfabriken hc* rügt etwa 2500 Mann. In fünf Betrieben sind n der vergangenen Woche 850 Mann wegen -er auf Grund der Notverordnung erfolgten Herabsetzung der Löhne bei gleichzeitiger Vermeh- 'ung der Belegschaft in den Streik getreten. Huf Antrag des Reichsverbandes der Schuh- nduftrie, Zweigverein Weißenfels, ist vom hiesigen llmtsgericht im Wege der einstweiligen Verfügung ingeorbnet worden, daß die am Streik beteiligten Iewerkfchaften bzw. deren Funktionäre gehalten and, die sofortige Wiederaufnahme der Arbeit von ihren Mitgliedern zu verlangen, jede tatsächliche )der finanzielle Unterstützung der Streikenden so­wie die Weiterorganisierung des Streiks oder öffentliche Kundgebungen an die Einwohnerschaft zu unterlassen und mit allen Mitteln darauf hin- zuwirken, daß in den Weißenfelser Schuhfabriken der tarifliche Zustand wieder herbeigeführt wird. Für jede Zuwiderhandlung wird den Gewerkschaf­ten eine Geldstrafe von 3000 RM in jedem Einzel­fall angedroht.

Der Aufforderung der Arbeitge­ber, die Arbeit wieder aufzunehmen, ist nirgends Folge geleistet worden. Demzufolge wurden in allen Fabriken die Aus­sperrungskündigungen mit einer Kündigungsfrist von 14 Tagen ausgesprochen.

. Gegen die einweilige Verfügung haben die Ge­werkschaften Einspruch erhoben. Darüber wird am Freitag vor dem hiesigen Arbeitsgericht ver­handelt werden

Nie allgemeine Aussprache in der voikevbunds- versammluns

Motta über die Vertrauenskrise

Genf, 28. Sept. In der Völkerbundsversamm­lung wurde heute vormittag die allgemeine politische Aussprache fortgesetzt. Die Ausführungen der Vertreter Boliviens und Paraguays, die von der Tribüne der Versamm­lung ihren Friedenswillen bekundeten, gaben dem Präsidenten der Versammlung, De Valera, Gelegen­heit, die beiden Staaten zur Befolgung der Völker­bundssatzung zu mahnen, damit dieunglückselige Meinungsverschiedenheit" aus der Welt geschafft werde. Der schweizerische Bundespräsident Motta sprach zur Vertrauenskrise des Völkerbundes. Keine Regierung könne die Verant­wortung für ein Scheitern des Völ­kerbundes übernehmen, der ein Boll­werk des Friedens sei. Der Mann auf der Straße sei der unnützen Worte müde. Man dürfe das Instrument der internationalen Zusammen­arbeit nicht zerbrechen. Denn wenn es einmal zer­brochen wäre, könnte es nicht mehr wieder herge­stellt werden.

Die nächste Sitzung findet Donnerstag vormittag statt. In die Rednerliste haben sich außer Heriot noch der italienische Vertreter Staatssekretär Aloisi und Lord Robert Cecil eingetragen.

Sevvloi will in Genf nicht gegen den Reichskanzler polemifleven

Paris, 28. Sept. In einer Havasmeldung aus Genf wird zu der Rede, die Ministerpräsident Herriot morgen im Verlaufe der Generaldebatte der Völkerbundsversammlung angekündigt hat, bemerkt, daß sich der französische Ministerpräsident nicht der Völkerbundstribüne bedienen werde, um gegen den Reichskanzler zu polemisieren.

vmbiidung des rumänischen -Kabinetts

Bukarest, 28. Sept. Ministerpräsident Vajda Wojwod wurde heute erneut vom König in langer Audienz empfangen. Wie aus politisch gut unter- rtchteten Kreisen verlautet, erscheint es nicht aus­geschlossen, daß wegen der Meinungsverschieden­heiten zwischen der Regierung und Titulescu das Kabinett Vajda Wojwod umgebildet wird, und zwar in der Weise, daß der bisherige Finanzminister Mironescu, der gute Beziehungen zu Titulescu unterhält, anstelle des interimistischen Außenministers Vajda Wojwod das Außen­ministerium übernimmt. In diesem Falle würde der jetzige Gouverneur der Nationalbank, Angelcscu, das Finanzministerium übernehmen. Eine Ent­scheidung dürfte jedoch erst dann getroffen werden, wenn Innenminister Mihalache, der dieser Tage nach Wien reisen soll, in Frankreich mit Titulescu zusammengetroffen ist und sich mit ihm im Namen der Regierung ausgesprochen hat.

Abbruch dos Hungerstreiks der eumäniitben peuiionirvte« Vntevosfiziove

Bukarest, 28. Sept. Der Massenhungerstreik der pensionierten rumänischen Unteroffiziere, die im Amphitheater der römischen Arena von Bukarest in den letzten Tagen einen Kongreß abhielten und in der Arena auch biwakierten, ist heute abgebrochen worden, da es zu einer Einigung mit der Regie­rung über die P e n s i o n s fo r d e r u n g e n der Unteroffiziere gekommen ist.

Bei Abbruch des Hungerstreiks haben sich in der römischen Arena lebhafte Szenen abgespielt. Die Arena war von fliegenden Lebensmittelhändlern seit zwei Tagen umzingelt, die sofort nach Verkün­dung des Abbruchs des Hungerstreiks sturmartig in die Arena eindrangen. Sämtliche Lebensmittel wurden ihnen von den Ausgehungerten im Nu ab- genommen. Die pensionierten Unteroffiziere treten schon heute den Rückmarsch in die verschiedenen Provinzen an.

Anschlag auf einen anglo- indischen Aoueuallsto«

Kalkutta, 28. Sept. Der Herausgeber der Tages­zeitungStatesman" Sir Alfred Watson wurde heute nachmittag durch mehrere Revolverschüsse ver­letzt. Der Angreifer ist entkommen. Es handelt sich um den zweiten Mordanschlag auf Watson, der wegen seiner den Extremisten nicht zusagenden Politik zahlreiche Todesdrohungen erhalten hatte.

Seibftmov- vou zwei TStev«

Kalkutta, 28. Sept. Von den drei Männern, die heute auf den Herausgeber der Tageszeitung Statesman", Watson, einen Anschlag verübt und ihn schwer verletzt hatten, haben sich zwei vergiftet. Der dritte Täter ist geflohen.

SeeiidfieUnns des Mittel­landkanals gefährdet?

Berlin, 28. Sept. Im preußischen Staatsrat hat Dr. Zehle-Magdeburg von der Fraktion der Arbeitsgemeinschaft folgende förmliche Anfrage an das preußische Staatsministerium gerichtet:

Nach Zeitungsberichten wird die Fertigstellung des letzten Mittelstückes des Mittelkanals dadurch gefährdet, daß Preußen sich weigert, die fällige an­teilige Rate zu zahlen. Ist das Staatsministerium bereit, Auskunft über den wirklichen Stand zu geben?"

Schwere Zuchthausstrafen des Veuthener Sondergerichtes

Veuthen, 28. Sept. Das Beuthener Sonder­gericht verurteilte heute sechs Arbeiter, die am 5. August einen Polizeibeamten, der sie wegen nächt­licher Ruhestörung verwarnt hatte, überfallen, ent­waffnet und mit seinen eigenen Waffen schwer mißhandelt hatten, zu Zuchthausstrafen von 12, 11, 10 und 8 Jahren und zu Gefängnisstrafen von drei bzw. zwei Jahren. Der Staatsanwalt hatte ins­gesamt 60 Jahre Zuchthaus beantragt.

Bauchtyphus in der Katkowiher Gegend

Katlowih, 28. Sept. Unter den Soldaten der hiesigen Garnison ist, wie trotz der Geheimhaltungs- verfuche der Behörden nunmehr bekannt wird, eine Bauchtyphusepidemie ausgebrochen, die bis jetzt fünf Todesopfer gefordert hat. Insgesamt hat man bis jetzt 88 Erkrankungen gezählt.

Eisenbahnunglück bei Temesvar Drei Tote

Temesvar, 28. Sept. Bei einem Zusammenstoß zweier Güterzüge auf der Strecke nach Orsova ent­gleisten die beiden Lokomotiven und drei Güter­wagen und stürzten die Böschung hinab. Ein Lokomotivführer und zwei Fahrgäste wurden tot aufgefunden, der andere Lokomotivführer und ein Bremser erlitten schwere Verletzungen.

Gorillas gebe« ins Ain»

Im Vorraum des Käfigs, wo die Gorillas des Londoner Zoos Haufen, hat man dieser Tage ein Kino eingerichtet, dem die weißgetünchte Wand des gegenüberliegenden Hauses als Leinwand diente. Der Zweck dieser ungewöhnlichen Filmvorstellung galt der Beantwortung der Frage, ob dre Menschen­affen ihre Artgenossen im Bild erkennen. Man hatte deshalb zu der Vorführung Teile des Films Congorilla" gewählt, den das Ehepaar Martin Johnson in Mittelafrika ausgenommen hat. Mok, der eine Gorilla zeigte nicht das geringste Interesse für den Film. Mit stoischer Gleichgültigkeit blickte er auf die vorgeführten Bilder, bis zu dem Augen­blick, als die Großaufnahme eines Artgenossen er­schien. Dann geriet er in große Erregung, schrie und trommelte mit den Händen nervös auf der Brust. Dagegen war Moina, Moks Gattin, die mit ihm den Käfig teilt, trotz Zurufen und Freudenbezeu­gungen ihres Gemahls nicht zu bewegen, den Käfig zu verlassen und den Vorraum zu betreten. Die zahlreichen Zuschauer verfolgten mit regem Inter­esse den Verlauf des Experiments, an das man an­gesichts der Intelligenz des Menschenaffen besondere Erwartungen geknüpft hatte. Hierzu bemerkt der wissenschaftliche Mitarbeiter eines Londoner Blat­tes:Seit geraumer Zeit schon hat man umfang­reiche Versuche dieser Art gemacht. Sie haben ge­zeigt, daß viele hochentwickelte und mit hoher In­telligenz ausgestattete Tiere, wie die Hunde, voll­ständig versagen, wenn es sich darum handelt, photographische oder gemalte Wiedergaben von Gegenständen, mit denen sie im täglichen Leben vertraut sind, wiederzuerkennen. Aber mit dem höchstorganisierten Tier, dem Menschenaffen, ver­hält es sich doch anders. Vor rindigen Jahren habe ich selbst zahlreiche Versuche mit dem berühmten Gorilla John Daniel, der damals in einem Pri- vathause lebte, gemacht. Hierbei zeigte es sich, daß sowohl er, wie ein junger Schimpanse aus meinem Hause ein Porträt erkannte, wobei beide zärtlich das Gesicht streichelten und Freudenschreie aus­stießen. Daß diese Affen ein Bild erkennen, setzte mich in Erstaunen, da ja viele primitive Wilde da­zu außerstande sind, solange sie Nicht die Umrisse der Photographie oder des Bildes zu betasten ver­mögen, was sie mit den Kindern jüngsten Alters gemein haben. Ueberrafchender aber als die Wahr­nehmung, wie die Affen auf ein Menschenbildnis

Gieger im Govdon-Bennett- We«ve««e«

Der amerikanische BallonU. S. Navy", links fein Führer Leutnant Settle Von den in Basel zum diesjährigen Gordon- Bennett-Rennen gestarteten 17 Freiballons vermochte der AmerikanerU. S. Navy" am längsten in der Luft zu bleiben. Unter Führung des Leutnant Settle legte er eine Strecke von rund 1550 Klm. bis in die Nähe von Wilna zurück und errang damit den ersten Platz.

reagieren, war ihr Erkennen von Reproduktionen lebloser Gegenstände. Als ich einmal eine einfache Zeichnung von Weintrauben gemacht und sie einem jungen Schimpansen gezeigt hatte, war das Ergeb­nis für mein Zeichentalent außerordentlich schmei­chelhaft. Er bezeugte die Freude über das Bild nicht nur durch laute Schreie, sondern gab auch seine Enttäuschung unverkennbar zum Ausdruck, als er sich überzeugen mußte, daß die Weintrauben nur vorgetäuscht waren."

RvttdfunkpviSÄvÄMM

Donnerstag, den 29. September

6: Wettermeldung. Anschl. Morgengymnastik.

7: Wetterbericht, Nachrichten. Anschl.: Frühkonzert. 12: Mittagskonzert. 14: Nachrichten u. Werbekonzert.

15: Stunde der Jugend. 17: Nachmittagskonzert. 18.25: Zeitfragen. 18.50: Stunde der Bühne. 19.20: Neues aus aller Welt. 19.30:Die Regimentstoch­ter" (Kom. Oper). 21.30: Stunde der Kammer­musik. 22.20: Nachrichten.

Dors des MMobMrie.

Eentrallheaker. Solch eine märchenhafte Reise zu Zweien ins Glück, wie sie die kleine, allerliebste Verkäuferin (Magda Schneider) in dem humor­sprühenden LustspielZwei in einem Auto" antreten darf, kennt man halt nur im Film. Desto mehr freut man sich aber über die mit Verwick­lungen und Ueberraschungen größten Formates ge­pflasterte Verlobungsfahrt an die Riviera, die eine Fülle herrlicher Aufnahmen und neckischster Epi- södchen aufweist. Wenn sich dann zum Schlüsse der vermeintliche Oberbuchhalter Bösecke als ein wasch­echter Lord (Karl Ludwig Diehl) entpuppt und dem Zauber der geteilten Reisekasse durch einen kräftigen Verlobungskuß ein Ende bereitet, ist man weit weniger überrascht als die neue reizende Lebens­gefährtin, der man das große Glück von ganzem Herzen gönnt. Ein neuer Star Richard Romanowsky als echter Brösecke und unglücklich verliebter Ha­nomagbesitzer sorgt im Verein mit Ernst Verebes, Kurt Gerron und weiteren Lustspielkanonen für die nötigen Heiterkeitsausbrüche, die sich bei dem lusti­gen Spiel recht häufig einstellen.

Vereine, Versammlung««

Vogelsberger-Höhen-Elub (VHC.). Wanderung: Sonntag, 2. Dft., FriedbergZiegenbergButz­bach. Abfahrt Nordbhf.: 6.04 Uhr, Sonntags-Karte Nauheim 1.80 RM und 0.50 NM Rückfahrt von Butzbach. Marschzeit 6 Stunden Rückkehr Nord­bahnhof 19.34 Uhr. Wanderpläne bei Goerke und Klee. Gäste willkommen! Freitag, 30. Seps., 20.30 Uhr, Singstunde. Am 3. DEL, Hotel Riesen, Monatsversammlung (20.30 Uhr). 951

Statt Karten.

Danksagung

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme sowie für die Kranz- und Blumenspenden bei dem Heimgänge meines lieben Mannes und Vaters

Herm Andreas Ruppel sprechen wir allen unseren innigsten Dank aus. Insbesondere danken wir dem Jugendbund des Gesangvereins Sumser sowohl für den erhebenden Gesang, wie auch für die Kranzspende, ferner allen Lieferanten die dem Entschlafenen durch einen Blumengruß die letzte Ehre erwiesen haben.

H a n a u , den 29. September!932.

Vorstadt 27.

Die trauernden Hinterbliebenen:

Lina Ruppel geb. Scheerer nebst Kinder.

Zwangsversteigerung.

Am Freitag, den 30. ds. Mts. werde ich öffenttid) meistbietend versteigern um 9 Uhr vorm. an Ort und Stelle

ca. 2 Morgen Kartoffeln.

Zusammenkunft der Kausliebhaber Hafenplatz. Um 2 Uhr nachm. Bersteigerungslokal Stein- heimer Straße 22,

2 Büfetts, 2 Sekretäre, 1 Flügel, 1 Vertiko, 1 Nähmaschine, 3 Schreibtische, 2 Rollpulte, 1 Rollschrank, 1 Ladenkasse, 1 Kassenschrank, 1 Schreibmaschine, 1 Radioapparat, 1 Geige, 1 Kanu, 2 Skiausrüstungen. 1 Bücherregal, 1 Ladenregal, 2 Ladentische, 2 Ausstellungs­schränke, 1 Warenschrank, 1 Glasschaukasten. 1 Spindelpresse. 1 AutoOpel", 1 Anhänger u. a. m. 1

Schwedhelm, Obergerichtsvollzieher.

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