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Nr. 206

Freilag. den 2. September 1932

dl. 1932 ein schlechtes Honigjahr. Wie uns aus den Kreisen lurhessischer Imker mitgeteilt wird, ist das Jahr 1932 als ein recht schlechtes Honigjahr anzusprechen. Man muß sehr lange zurückdenken, um auf ein ähnlich schlechtes Honigjahr zu stoßen, das eine fast völlige Mißernte wie das Jahr 1932 brachte. Die Ursache für diese Mißernte in Honig liegt nach Ansicht der Imker in der zu großen Trockenheit und der dadurch abgekürzten Zeit der Blüte. Von namhaften kurhessischen Imkern hören wir, daß bis zum Schluß der Haupttracht, Ende Juli, die unermüdlichen Bienen kaum so viel Blü­tensaft einzutragen vermochten, als sie selbst zum Leben brauchten. Ihr Sammelergebnis deckte also nicht einmal ihren Eigenbedarf und den ihres Nach­wuchses. Die spätsommerlichen heißen Tage haben dann die Blütenpracht schnell, beendet und damit die Nektarquellen für die Bienen versiegen lassen. So kam es, daß die fleißigen Immen zu einer Zeit, in der sonst die Beuten voll köstlichen Honigs duf­teten, von den Imkern gefüttert werden mußten. Wo es versäumt worden war, den Bienen Zucker zu geben, weil man glaubte, sie würden genug Nahrung in Feld und Wiese, in Wäldern und Gär­ten finden, mußte man es erleben, daß die Bienen in ihrer Not als Hungerschwärme aus ihren Kör­ben auszogen. An das Schleudern von Honig war daher in diesem Jahre nur in den allerseltensten Fällen zu denken; es war ein Jahr enttäuschender Hoffnungen für die kurhessischen Imker, die ohne­hin schon unter dem Wettbewerb des billigen Aus­landshonigs empfindlich zu leiden haben.

* Freibank-verkauf am Samstag, 3. September von 8 bis 10.30 Uhr vormittags. Zum Verkauf kommt Rindfleisch, Preis pro Pfund 38 und 26 Pfg. Höchstgewicht 6 Pfund. Der Verkauf erfolgt nur in der genauen Reihenfolge der ausgegebenen Karten. Kartenausgabe im Schlachthof am Samstag, den 3. September, von 7.50 Uhr vormittags ab bis zum Ende des Verkaufs.

* Vorsicht mit Abzahlungsverpflichtungen. Die Amtsgerichte sind stark mit Abzahlungsverpflich- tungsfachen beschäftigt. Abzahlen ist eine beliebte Einrichtung und überschreitet man beim Einkauf nicht die Grenzen, die einem von seinem Einkom­men gezogen werden, so ist es gar nicht einmal zu verurteilen. Aber es gibt da Werbedamen und Firmenvertreter, die die Menschen in ihren Woh­nungen aussuchen und ihnen unter Anwendung aller möglichen und unmöglichen, oft auch schmutzigen Tricks Dinge aufzuhängen versuchen, die sie nicht benötigen und die durch ihre Kosten die Verhält­nisse der Käufer bei weitem überschreiten. End- ersolg ist dann fast immer Klage und Prozeß, die den armen Käufer, der sich breitschlagen ließ, noch mehr schädigen. Der Schluß eines solchen Kaufes spielt sich dann fast immer aus dem Amtsgericht ab. Darum: Vorsicht!

Wettevvevicht

Ueber England hat sich ein kräftiger Ausläufer des isländischen Tiefdruckwirbels entwickelt. Er wird mit seinem ausgedehnten Regengebiet ostwärts wandern und dabei vornehmlich in den nördlichen Teilen Deutschlands, aber auch bis in unsern Be­zirk übergreifend, Niederschläge Hervorrufen. Wei­tere Störungen werden Nachfolgen. Vorhersage bis Freitag abend: Nach meist noch klarer Nacht zunehmende Bewölkung, dann auch Auftreten von Niederschlägen, etwas frischer, südwestliche Winde. Witterungsaussichten für Samstag: Veränder­liches, doch meist wolkiges Wetter mit einzelnen Regenfäsien, bei südwestlichen bis westlichen Win­den nur mäßig warm.

Laudkyers Sauau

Großkrotzenburg, 2. Sept. Hohes Alter. Ihren 80. Geburtstag begeht Samstag den 3. September Frau Anna Limbach, Lishfrauen- straße 183.

Langendiebach, 1. Sept. Jubiläumsfeier. Der Musikverein Langendiebach, der in diesem Jahr auf ein 25jähriges Bestehen zurückblicken kann, veranstaltet am 3. September, abends von 8^ Uhr ab, imGasthaus zur Krone" eine Jubi­läumsfeier. Musik- und Gesangsvorträge werden miteinander abwechseln. Der Eintritt ist frei.

Dörnigheim, 2. Sept. Goldene Hochzeit. Am Samstag feiern der Kirchendiener Christian Kegelmann und Frau Anna geb. Heck, Kirch- gqsse 7, bei seltener geistiger und körperlicher Rüstig­keit das Fest der goldenen Hochzeit.

Seers Gelnhausen

©ec âveis Gelnhausen legt seinen veewaitunssbeelAt vor

s Gelnhausen, 2. Sept. Der Kreisausschuß hat soeben seinen Verwaltungsbericht für 1931 vorge­legt. Er vermeldet zunächst, daß der 64 394 ha. umfassende Kreis aus drei Städten, 70 Landgemein­den und einem Gutsbezirk besteht und die Einwoh­nerzahl sich bei der letzten Schätzung auf 51223 Personen belief; die Gesamtbewohnerschaft des Kreises hat sich seit 1885 um rund 10 000 Personen vermehrt. Von der Gesamtbodenfläche des Kreises werden 25 082 Hektar landwirtschaftlich, 33 413 als Wald, und 5899 Hektar als Weide- und Oedlän­dereien genutzt. Das Eigentum der Kreisgemeinden setzt sich aus 3828,8 Hektar Feld und Wiesen und 6451 Hektar Wald zusammen. Der durch Kreis­steuern zu deckende Fehlbetrag nach dem Vor­anschlag von 1931 mit 361 268 RM (einschl. 123 000 RM Bezirkssteuer) wurde durch Erhebung von 66,15 Prozent Zuschlägen zu den Ueberweisungen an Einkommen- und Körperschaftssteuern und 57.15 Prozent Zuschlägen zu den Realsteuern aufgebracht. Die Reichssteuerüberweisungen sind bei der Ein­kommensteuer von 45176.92 RM auf 26 469.35 RM zurückgegangen; die Kraftfahrzeugsteuer ergab 1930 noch 83 284.82 RM und 1931 67 387.81 RM.

Die Landwege des Kreises betrugen in der unterhaltenen Länge im Jahre 1931 281,7 Klm., von denen 265,6 Klm. auf den Kreis, 13,89 Klm. auf den Forstfiskus, und Reichsbahn und Reich zu­sammen etwa insgesamt 2,1 Klm. entfielen. Von den für die Unterhaltung der Kreiswege vorge­sehenen 199 500 RM werden aufgewendet nur. 162 408,86 RM, was einer Aufwendung von 611.30 RM pro Klm. entspricht, der in früheren Jahren der Betrag von rund 1000 RM pro Klm. gegen- üb erstand.

Staci rum internationale»« Elieser-Wochenende

Von Berlin Tempelhof starteten mehrere der deutschen Teilnehmer am Europaflug, sowie die Sportfliegerinnen Elli Beinhorn u. Hertha Mirow nach London-Heston, wo sie, einer Einladung der englischen Flieger folgend, das Wochenende verbringenwerden.Jnsgesamtversammeln sich mHeston rund 100 Flieger der verschiedensten Nationen zu dem Freundschaftstreffen.

«Bitt Wohltat-«! her Mcm>hheit gestorben

Der Tod des Philanthrops S. Canning Ehild. vom Zündholzverkäufer zum Millionär

vor dem Abflug von Berlin

3m Flugzeug vorn Elli Beinhorn und hinten Hertha Mirow, vor dem Flugzeug die Europa- flieger Seidemann und Vitt (rechts).

Ans Newyork wird berichtet, daß S. Canning Child, der große amerikantsche Philanthrop, auf feiner Besitzung in Weft-Collingswood im Alter von

73 Jahren gestorben ist.

Child hat eine abenteuerliche Lsbenslaufbahn hinter sich und es dauerte einige Jahrzehnte, bis aus dem Sohne eines einfachen Lohnarbeiters einer der reichsten Männer der Welt geworden ist, der in die Lage kam, durch seine zahlreichen Stiftungen und persönlichen Unterstützungen Hunderttaufenden, ja Millionen Menschen zu helfen.

Die wird man Millionär?

Als S. Canning Child im Jahre 1869 in dem kleinen englischen Dorf Wakefield als Sohn eines armen Hilfsarbeiters das Licht der Welt erblickte, dachten seine Eltern durchaus nicht daran, daß er einst der Herr unzähliger Millionen und einer der größten Unternehmer der United States werden wird. Als der Junge drei Jahre alt war, wanderten feine Eltern mit ihm nach Nordamerika aus und schon mit fünf Jahren handelte der kleine Canning in den Straßen NewyoUks mit Zeitungen, Streich- hälzem und Schnürsenkeln. Noch in feinem 9. Lebensjahr sah man ihn mit Streichhölzern in der Hand in der bitteren Kälte des Newyovker Winters an der Straßenecke stehen. Mit zehn Jahren kam er als Lehrling zu einem Kolonialwarenhändler und stand jahrelang hinter dem Ladentisch. Nach vielen, vielen Entbehrungen ersparte er sich ein kleines Kapital und kaufte sich auf Ratenabzahlungen einen kleinen Laden. Zu dieser Zeit konnte er noch nicht lesen und schreiben und erwarb sich diese Kenntnisse in- schlaflosen Nächten. Fleiß, Geschicklichkeit und Glück vermehrten bald das kleine Vermögen des jungen Kaufmannes. Mit zwanzig Jahren besaß er bereits ein Kapital von 10 000 Dollar.

Da kam das große Glück. Ein angesehener Finanzmann stellte ihm einen großen Betrag zur Verfügung, mit dem er das große Lebensmittel­warenhaus Nswyorks errichten konnte. Das Geschäft

Die G e m e i n d s a n g e 1 eg e n h e i t e n und ihren Stand im Jahre 1931 schildert der Bericht in Worten, die an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lassen:Die finanzielle Notlage der Gemein­den hat sich gegenüber dem Berichtsjahr 1930 in­folge her immer noch anwachsenden Fürsogelasten immer noch verschlechtert. Da den Gemeinden ge­genüber diesen steigenden Ausgaben der Weg zur Kreditinanspruchnahme durch Notverordnung ge­sperrt ist und die Steuerkraft immer weiter sinkt, befindet sich der größte Teil der Gemeinden in einer verzweifelten Lage. Die dringlichsten laufenden Ausgaben können nicht getätigt, die Gehälter der Gemeindebeamten seit Monaten nicht ausgezahlt werden. Versuche, Staatsbeihilfen zu erhalten, sind gescheitert, da die Voraussetzungen zur Bewillgung solcher Beihilfen kaum erfüllbar sind. Pfändungen zeigen meist negativen Erfolg. Wenn die Dinge so weiter gehen, ist der finanzielle Zusammenbruch der Gemeinden unvermeidlich.

Die Schulverbände des Kreises hatten im Berichtsjahre auch weiterhin unter der Ungunst der finanziellen Verhältnisse zu leiden. An Fortbil­dungsschulen waren 1931 24 (1930 35), gewerbliche Fortbildungsschulen 4 in Tätigkeit, und zwar in Gelnhausen, Bad Orb, Wächtersbach und Somborn. Das Feuerlöschwesen erfreut sich eines guten Stan­des und steht im Zeichen steten Ausbaues.

Unter der Ungunst der Zeit hatte besonders die Industrie des Kreises Gelnhausen 1931 zu leiden.

Die Lage der Landwirtschaft hat sich auf keine Weise gebessert, zumal durch ungünstige Witterung ein großer Teil Ernte verloren ging.

Verhältnismäßig günstig gearbeitet, und als eine wesentliche finanzielle Stütze des Kreises er­wiesen haben sich die treiseigenen Betriebe, das Kreiswasserwerk, das Elektrizitätswerk und vor allem die beiden Sparkassen des Kreises in Geln­hausen und Bad Orb.

schlug ein und im Laufe einer dreißigjährigen Tätig­keit baute S. Canning Child 163 Warenhäuser in den verschiedenen Städten der Vereinigten Staaten. Er wurde einer der größten Unternehmer der Welt, die Zahl feiner Angestellten überstieg 300 000 und der Wert feinez Vermögens war ihm selbst unbe­kannt. Als er zur Erkenntnis feines unermeßlichen Reichstums kam, trat in seinem Leben ein Wende­punkt ein.

3d) möchte es Ihnen zurückgeben-

Aus jener Zeit stammt fein berühmtes Wort: Ich habe mein Vermögen dem Vertrauen kleiner Leute zu verdanken. Ich möchte ihnen das bei mir investierte Geld zurückgeben." S. Canning Child, der dies sagte, hielt auch, was er versprach. Er wurde zu einem der größten Wohltäter der Menschheit. Es konnte kein wirklich Bedürftiger sich an ihn wen­den, dem er nicht geholfen hätte. Aber er schätzte die organisierte Wohltätigkeit höher, als die indivi­duelle. Eine ganze Reihe von Stiftungen trägt sei­nen Namen. In allen Teilen der Vereinigten Staa­ten gibt es Spitäler, Armenfürsorgestellen, Alters­heime, Blindeninstitute, Erholungsheime, die von ihm gegründet wurden. Vor fünf Jahren erkrankte dann auch dieser edle Mensch und kam nach Europa, um in Karlsbad Heilung zu suchen. In dem be­rühmten tschechoslowakischen Kurort praktiziert im Sommer gewöhnlich der Wiener Arzt Dr. Adolf Edelmann. Dieser erkannte die schwere Krankheit des Millionärs^ er litt an Magenkrebs. Durch einen raschen Eingriff konnte er Canning Child das Leben retten. Aus Dankbarkeit übergab der große Philan­throp dem Arzt einen Betrag von anderthalb Mil­lionen Schilling zur Gründung eines Krebsfor- fchungs-Jnstitutes in Wien. Das Institut wurde er= baut und bringt Tausenden von Menschen Heilung. Nun ist der eigentliche Begründer, der eine an Er­eignissen so reiche und befruchtende Laufbahn be­schritten hatte, gestorben.

Aus Svanksuet a. â

Der Tod unter dem Lasienwagenanhänger

r Am 1. Februar trug sich auf dem Kohlen­lagerplatz der I. G. Farbenindustrie in Höchst ein schwerer Unfall zu, der dem Arbeiter Heinrich Klee das Leben kostete. Dieser bediente als Beifahrer den Anhänger eines Motorlastwagens, der Anhänger war durch zwei Ketten mit dem Motor­lastwagen verbunden, die mit einer mit einem Stöpsel versehenen Gabel verbunden gewesen sind. Klee war neu eingestellt und der Lenker des Mo­torlastwagens, Friedrich Schmidt, ein sehr zuver­lässiger Mann, hatte ihn genau unterwiesen, wie das Anhängen zur erfolgen haben. Es war dabei vereinbart worden, daß das Herunterfallen der Gabel auf die Erde ein Zeichen ixifür fein sollte, daß der Anhänger abgehängt sei und der Motor­lastwagen fortfahren konnte. An dem Tage wollte der Zufall, daß die Gabel krachend zur Erde fiel, aber die beiden Verbindungsketten noch nicht ge­löst waren und der Anhänger ins Rollen geriet. Obwohl Sch. sofort bremste, ließ sich nicht mehr verhindern, daß Klee überfahren und auf der Stelle getötet wurde. Sch. bekam eine Anklage wegen fahrlässiger Tötung und wurde vom Amtsgericht Höchst zu 6 Wochen Gefängnis verurteilt. Die Art und Weise, wie das Abhängen des Anhängers erfolgte, genüge nicht den Anforderungen, die man an die Sorgfaltspflicht des Angeklagten stellen mußte. Die Beendigung des Abhängens hätte zwei­felsfrei erkennbar sein müssen. Es hätte gepfiffen oder geklopft werden müssen. Das Aufschlagen der Gabel allein könne nicht als zuverlässig angesehen werden, zumal auf dem Kohlenlagerplatz allerhand. Lärm herrschen konnte, der zu Verwechselungen An-1 laß geben konnte. Auf die Berufung des Kraftfah­rers erkannte die Große Strafkammer auf Frei­sprechung. Der Angeklagte habe den Getöteten ged

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nau instruiert gehabt, wie alles zu handhaben war und er konnte nicht annehmen, daß Klee bei den verhältnismäßig einfachen Funktionen versagen werde.

3nfernationate Diebin festgenommen

: Am Dienstag ist hier eine internationale Diebin wegen Verdachts des Diebstahls und der Urkundenfälschung festgenommen worden. Sie hat im In- und Auslande eine Anzahl von Diebstahlen begangen, Schwindeleien in Hotels verübt. Sie logierte sich stets in erstklassige Hotels ein und suchte die Bekanntschaft von Personen, bei denen sie viel Geld vermutete. Sie spricht verschiedene Spra­chen und hält sich viel in Spielklubs und Wett­lokalen auf. Im hiesigen Hauptbahnhof lernte sie kürzlich einen Ausländer kennen, der der deutschen Sprache nicht mächtig war. Ihm bot sie sogleich ihre Hilfe an. Nach kurzer Bekanntschaft besuchten sie beide ein hiesiges Freibad und im Anschluß da­ran verschiedene Lokale. Die Hochstaplerin ver­stand es, das Vertrauen dieses Mannes zu gewin­nen. Als sich das Pärchen in den frühen Morgen­stunden trennte, mußte der Ausländer, nachdem er in sein Hotel zurückkehrte, feststellten, daß ihm 20 RM aus seiner Geldtasche fehlten, die nur von sei­ner Begleiterin entwendet worden sein konnten. Nach ihrer Festnahme unternahm die Diebin einen Selbstmordversuch; sie konnte jedoch von Polizei­beamten noch rechtzeitig daran gehindert werden. Nach ihrer Ueberführung vom Polizeipräsidium in das Gefängnis unternahm sie einen weiteren Selbstmordversuch. Sie sprang in einen etwa 2,5 Meter tiefen Schacht. Bei dem Sprung erlitt sie nur leichte Hautabschürfungen an den Knien und am Ellenbogen. Hierauf wurde sie in die Straf­anstalt Preungesheim verbracht.

Der Verletzungen erlegen

r Die 19jährige Elisabeth Fischer aus Füssen die vorgestern abend von der Ratsbrücke auf die Gleise sprang und schwer verletzt wurde, ist in der ver­gangenen Nacht ihren Verletzungen erlegen.

Aus Äab und Seen

Gegen die Losreißung der Grafschaft Schaumburg und der Herrschaft Schmalkalden von Hessen-Nassau

Kassel, 1. Sept. Der Verein für Heimatschutz in Kurhessen und Waldeck e. V., Landesverein des Deutschen Bundes Heimatschutz hat an das Preu­ßische Staatsministerium eine Eingabe gerichtet, in der er Stellung nimmt zu der beabsichtigten

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