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Nr. 202

Montag, den 29. August 1932

Sette g

Scheintot, nicht tot!

ic erstaunliche Forschungsergebnisse Wieder- belebung beiTodesfällen".

Die Fortschritte der medizinischen Wissenschaft - en Ergebnisse gezeitigt, die nicht mehr und nicht tiger bedeuten, als daß in vielen Fällen, wo te der Arzt den Tod konstatiert und die Diag- e für die Todesursache stellt, es möglich ist, den >ü" rückgängig zu machen.

Ueber das Wesen des Scheintodes sind sich die ehrten nicht im geringsten einig, und erst die esten Forschungen bringen ein verheißungsvolles )t in dieses Gebiet. Verhängnisvoll aber können unklaren Anschauungen in Laienkreisen über den eintob werden, wenn es sich darum handelt, ein nschenleben zu retten, ohne daß ärztliche Hilfe Stelle ist. Fragt man einen Laien, so wird er ähnlich nur eine Schauergeschichte auftischen von ir Beerdigung, bei der aus dem Sarg plötzlich Klopfen ertönte und derTote" wieder zum en erwacht war.

Oft genug wird wohl auch, nach Meinung eines wrragenben Mediziners, der Tod vom Arzt n dann festgestellt, wenn eine Tätigkeit von s und Atmung völlig fehlt, während ein Toten- in in Wirklichkeit erst dann ausgestellt werden , wenn einwandfreie Zeichen einsetzender Ver- ung vorhanden sind. Von welcher fundamen- n Bedeutung diese Bestimmung ist, läßt sich vielen Beispielen, aber euch aus den neuesten ersuchungen über den Scheintod bei einem malen Todesfall erkennen.

Es gibt zahllose Fälle, wo der Puls und die mng stundenlang aussetzte, und trotzdem energisch ausdauernd durchgeführte Wiederbelebungs­uche von Erfolg begleitet waren. So wollte bei m Grubenunglück der anwesende Arzt bei einem unglückten die Versuche zur Wiederbelebung ) zwei Stunden als aussichtslos sinstellen; auf unermüdlichen und verzweifelten Bitten der gehörigen fuhr er mit seinen Bemühungen doch . Mehrfach wollte er die Versuche als zweck­beenden, und nur schwer war er zur Fortfüh- g zu bewegen. Nach sechs Stunden traten iache Lebenszeichen ein, und der schon aufge- »ne Verunglückte konnte gerettet werden.

In einem anderen Fall ertrank ernt Frau, bei erst nach sechsstündigen Wiederbelebungs­uchen die natürliche Atmung wieder einsetzte, gibt aber auch Falle, wo eine noch größere Aue- er erforderlich irt, um zum Erfolg zu führen 13 besonders zeigte sich das bei dem Selbstmord- uch einer Krankenschwester, die sich mit Veronal - listete. Infolge winterlicher Kälte war sie in onalnavkose verfallen, in dem der Stoffwechsel stark herabgesetzt war, daß die Wirkung der edingt tödlichen Dosis nicht eintreten konnte, h vollen 24 Stunden konnte sie wieder zum en erweckt werden.

Man hat festgestellt, daß beim Scheintod keine ige Lähmung der Herztätigkeit eintritt, son- t eine Art Flimmern der Herzkammer, das mit sten Meßinstrumenten festgestellt werden kann, wenn auch dieses Flimmern aufhört und der lstand des Herzens sowie d-r Leerlauf der Ar- :n durch die sogenannten Totenflecke erkennbar den, sind Wiederbelebungsversuche hoffnungs- Bevor aber die sicheren Zeichen des Todes Totenflecke und Leichenstarre auftreten, dürfen Versuche nicht aufgegeben werden.

Ist wird von ärztlicher Seite die Erkältung als eszeichen angesehen. Manchmal tritt aber durch leren sogar ein Scheintod ein, bei dem Wieder­bung so ersuche erfolgreich sind. In einem Falle bei einer Geburt ein lebloses Kind zur Welt. Versuche, es zum Atmen zu bringen, schlugen und der leitende Arzt ordnete an, die Leiche zubringen und sie ihm am nächsten Tage noch ral zu zeigen, damit der Totenschein ausgestellt )en kann. Die anwesende Schwester legte das ) in einen Eisschrank. Als sie am nächsten Mor- dieLeiche" herausholte, begann diese plötz- derart zu schreien, daß die Schwester vor eck beinahe ohnmächtig wurde.

Die wichtigsten Fälle, in denen der Körper be= lest werden muß, als wenn er scheintot ist, sind Sekundenherztod, die Lungenembolie und elek- He Unfälle. Hierbei kommt es oft genug zu einem lstand des Herzens und der Atmung, der nicht gültig und also noch zu beheben ist. Man hat estellt, daß das überaus wichtige Atemzentrum Gehirn durch Reflexe stillgelegt werden kann. zreNd bei Bewußtlosigkeit oder Narkose die Untätigkeit mit Ausnahme des Atemzentrums etzt, kann z. B. durch Schmerz, Schreck oder n anderen unerwarteten Reiz ein Reflex aus- st werden, der auch das Atemzentrum lähmt.

Aufhören der Atmung muß aber notwendig ünem Stillstand des Herzens führen.

Ein Beweis, daß diese Wirkung gerade durch 'wartete Reize besonders leicht ausgelöst wer- ' kann, läßt sich an den Unfällen durch Stark- nschäden mit Sicherheit führen. Wer sich näm- mit gespannter Aufmerksamkeit und Aufnahme- itschaft einen starken elektrischen Schlag holt, i diesen selbst bei Spannungen bis zu 5000 Volt e jede Schädigung ertragen womöglich sich so-

Sandelsteit.

Leimiger Seebst-Melke

X Leipzig, 27. Aug. Die Leipziger Herbstmesse hat ihre Pforten geöffnet. Es kann keinem Zweifel unterliegen, daß die Herbstmesse zu einem Zeit­punkt stattfindet, in dem die Weltwirtschaft wieder ein wenig Hoffnung gefaßt hat, dem Krisensturm widerstehen und ihn in absehbarer Zeit sogar überwinden zu können. Ueber ad zeigt sich einge­mäßigter Optimismus"". Die letzte Rede des Reichs­bankpräsidenten Dr. Luther und der gestrige Monatsbericht der DD-Bank betonten überein­stimmend die Hoffnung auf neues Vertrauen.

Die Leipziger Messe ist nicht nur eine Jnlands- schau. Sie soll vor allem auch helfen, der deutschen Ware den Exportmarkt mehr und mehr zu erschließen. Wenn das Ausland zwar auch dieses Mal wieder in stattlicher Zahl auf der Messe ver­treten sein wird, so kann doch kein Zweifel darüber bestehen, daß die Hoffnungen auf eine Belebung des Exportgeschäfts angesichts der derzeitigen wirt­schaftspolitischen und währungstechnischen Hemmun­gen in aller Welt gering sein müssen. Vorarbeit aber kann zumindesten geleistet werden, und es darf als sicher gelten, daß gerade unter diesem Ge­sichtspunkt auch die diesmalige Messe für die deutsche Exportindustrie von Wert sein wird.

Welches Interesse trotz aller Schwierigkeiten der Zeit noch immer für diese größte Ausstellung deutscher Erzeugnisse besteht, zeigt die Tatsache, daß nach einer vorläufigen Zählung die H e r b st - messe von 5 4 2 2 Ausstellern beschickt ist gegenüber 6619 Ausstellern im letzten Jahre. Das Ausland ist diesmal unter den Ausstellern mit 452 Firmen vertreten, während es im Vorjahr noch 639 waren. 18 verschiedene Nationen stellen neben Deutschland in Leipzig aus.

Dem belegten Ausstellungsraum nach haben sich die Abteilungen Haus- und Küchengeräte sowie Metallwaren den letzten Jahren gegenüber voll behauptet. Auch die Abteilung Reklame und Ver­packung, Edelmetall, Schmuckwaren, Uhren und Kunstgewerbe kehren kaum geschmälert wieder. Die Möbelmesse hat sogar an Umfang zugenom­men. Der Strom der Messekunden setzte schon am Samstag nachmittag ein. Die Messe-Sonderzüge, die am Samstag eintrafen, waren mäßig, die Schnellzüge gut, zum Teil sogar sehr gut besucht.

Dev LNessesonntag

X Leipzig, 28. Aug. Der Besuch der Messe­häuser der Altstadt und der Ausstellungshallen auf dem Technischen Gelände setzte gleich in den Mor­genstunden kräftig ein. Das Interesse der fach­männischen Besucher war in allen Häusern ziemlich gleich, am stärksten da, wo es sich wie bei Textilien, Glas und Porzellan um Gegenstände der Woh­nungseinrichtung und Ausstattung, um Dinge des dringendsten Gebrauches handelt. Damit kam überall der große, in den letzten Monaten immer weiter aufgesparte Bedarf zum Ausdruck. So hat sich bei der ausgesprochenen Sonntagskundschaft, die nur auf einen Tag aus der weiteren Um­gebung nach Leipzig kommen kann, auch schon eine leidliche Auftragserteilung entwickelt. Der Aus­landsbesuch stammt hauptsächlich aus Ländern, die die geringsten Schwierigkeiten der Einfuhr und des Devisenverkehrs haben. Er ist vielfach größer, als man gedacht hat. So stehen Holland und Belgien, die USA. und einige Randstaaten an erster Stelle. Auch die Tschechoslowakei hat viele Besucher ent­sandt. Schwächer ist England infolge seiner Hoch- schutzzollpolitik vertreten, und aus Skandinavien fehlen besonders die regelmäßigen Einkäufer

gar längere Zeit dem Strom aussetzen. Wer aber in einem Zustand der Unachtsamkeit und mangeln­den Aufnahmebereitschäft einen Schlag bekommt, kann, wie dies oft mit Elektromonteuren geschieht, dabei in höchste Lebensgefahr geraten.

In solchen Fällen, aber auch bei dem gar nicht seltenen nächtlichen Herztod handelt es sich darum, zu versuchen, das gelähmte Atemzentrum zu neuer Tätigkeit anzuregen. Funktioniert die Atmung, io wird durch sie auch das Herz leicht wieder zu regel­rechter Tätigkeit angeregt. Ebenso wie die Lähmung durch Reflex eintritt, kann das Atemzentrum von ihr auch nur durch einen Reflex befreit werden. Eine Einspritzung wäre dabei völlig zwecklos, weil der Blutkreislauf stillsteht und den eingespritzten Stoff gar nicht befördern konnte. Als einziges Mittel bleibt deshalb die künstliche Atmung, die das Blut in der Lunge mit Sauerstoff versorgt und gleichzeitig geeignet ist, einen befreienden Reflex nach dem Atemzentrum zu schicken. D'e Erfolge in vielen Fällen zeigen, wie wichtig es ist bei plötz­lichem Aussetzen aller Funktionen die Wiederbe­lebung zu versuchen, bis der Erfolg eintritt oder Totenstarre den Tod anzeigt. H. R. T.

früherer Messen. Eine Anziehungskraft, de alle Er­wartungen übertrifft, erweist der Mitteldeutsche Landwirtschaftsmarkt.

Don den DlamantenmSekten

X Amsterdam, 26. Aug. Am geschliffenen Markt herrschte zunächst einige Belebung, u. a. für grö­bere Artikel, Steine von 4 per Karat und prima Melee. Bald wurde es aber wieder sehr still. Die Unterbrechung der Haussebewegung an den inter­nationalen Effektenbörsen ruft am Diamantenmarkt wiederum größere Zurückhaltung hervor, wenn auch die Zukunft nach wie vor etwas zuversichtlicher be­urteilt wird. Am Rohmarkt herrschte eine sehr feste Stimmung: große Transaktionen kommen aber mangels geeigneten Materials nicht zustande.

X Antwerpen, 26. Aug. Neue Gerüchte bezüg­lich Meinungsverschiedenheiten zwischen Amsterdam und Antwerpen wirkten ungünstig. Im Verlaufe der Woche neigte der geschliffene Markt zur Schwäche: namentlich klein Brillant und Achtkant wurden eher billiger angeboten. Der Rohmarkt lag fest, was auch mit Kauflust für Amsterdamer Rechnung in Verbindung gebracht werden muß. Bezüglich der internationalen Diamantkonferenz und des Besuches des afrikanischen Bergbau­ministers Fourie an Antwerpen und Amsterdam ist nichts näheres zu berichten.

Svaur-uvtev srebmavkt

Vorbericht

Frankfurt a. M., 29. Aug. Vormittags 11.30 Uhr war folgende Marktlage: 1250 Rinder, 224 Ochsen, 135 Bullen, 503, Kühe, 338 Färsen, 659 Kälber, 31 Schafe, 5227 Schweine. Preise: Ochsen 2435, Bullen 2230, Kühe 1427, Färsen 25 36, Kälber 2740, Schafe, Schweine 3849. Marktverlauf: Rinder ruhig; Kälber und Schafe mittelmäßig; Schweine ruhig.

X Die Indexziffer der Großhandespreise vom 24. August 1932. Die vom Statistischen Reichsamt für den 24. August berechnete Großhandesindex­ziffer ist mit 94,8 gegenüber der Vorwoche um 0,2 v. H. zurückgegangen. Die Jedexziffern der Hauptgvuppen lauten: Agrarstoffe 89,4 (minus 0.4 v. H.), Kolonialwaren 83,2 (minus 0,2 v. H.), in­dustrielle Rohstoffe und Halbwaren 87,8 (plus 0,2 v. H.) und industrielle Fertigwaren 115,5 (minus 0,2 o. H).

X Einlösung der Iinsscheine 3tr. 4 zu den öprozentigen Schatzanweisungen der Deutschen Reichsbahngesellschaft vom Jahre 1930 Reihe I. Ab 1. September 1932 werden die Zinsscheine Nr. 4 zu den 6prozentigen Schatzanweisungen der Deutschen Reichsbahngesellschaft vom Jahre 1930 Reihe I bei den für die Einlösung vorgesehenen Zahlstellen eingelöst.

X Vorübergehende Stillegung des Eisen- und Stahlwerks Hösch. Das Eisen- und Stahlwerk Hösch, Köln-Neuessen, gibt bekannt, daß es wegen Auftragsmangels gezwungen fei, den gesamten Be­trieb vorübergehend still zulegen. Die Stillegung erstreckt sich auf den Zeitpunkt vom 27. August bis zum 5. September einschließlich. Bisher waren nur immer einzelne Betriebe gezwungen, bis zu 14 Tagen auszusetzen.

Lausend Lahve ohne Gesetz

Andorra sehnt sich nach Paragraphen

35 Generationen hindurch sind die Bürger von Andorra, der winzigen Bauern- und Hirtenrepublik in den Ostpyrenäen, ohne ein geschriebenes Gesetz ausgekommen. Nachdem annähernd 1000 Jahre nach dem mündlichen Verfahren Recht gesprochen worden war, ist jetzt eine Bewegung in Gang ge­kommen, die ein geschriebenes Gesetz verlangt. Zu der Einführung eines solchen bedarf es allerdings der Zustimmung des Präsidenten der französischen Republik und des spanischen Bischofs von Urgel, die bei der Regierung von Andorra mitzureden haben. Wenn ein Rechtsfall der Entscheidung harrte, so berief der souveräne Rat die Aeltesten ein und forderte sie auf, Stellung zu nehmen. Viel solcher Kriminalprozesse gab es in der Republik freilich nicht. Seit mehr als 50 Jahren wurde in Andorra sein Mord verzeichnet und seit dem Kriege nur Zwei Fälle von Diebstahl. Die Frage des geschriebe­nen Gesetzes wurde von denJung-Andorranern" angeregt, einer Gruppe, der es bereits gelungen ist, ein Berufsgericht ins Leben zu rufen. Advokaten und Anwälte sind bei dem Gerichtshof in Andorra unbekannt Der Kläger berichtet über den Fall, der

Verklagte erstattet feinen Bericht, worauf der Ge­richtshof das Urteil spricht. Im Falle eines Mordes aber eines geheimnisvollen Todesfalles spielt sich das Verfahren in seltsamen Formen ab, die durch die Ueberlieferung geheiligt sind. Es werden ein Doktor, ein Notar und ein Polizist beauftragt, die Leiche zu untersuchen. Der Polizist richtet in solchen Fällen an den Toten die Worte:Toter Mann, wer hat dich getötet?" Dann erklärt er:Toter Mann erhebe dich, das Gericht bedarf deiner". Ist diese Aufforderung, wie zu erwarten, erfolglos ge­blieben, so spricht der Polizist den dritten durch die Tradition geheiligten Satz:Wer nicht antwortet, ist tot". Dann stellt der Arzt den Totenschein aus, und der Notar beeilt sich, den gesetzlichen Formalitäten zu genügen. Seit der Feudalzeit werden an den Toten die drei Fragen gerichtet. Die jungen An­dorraner wollen diesen Brauch beseitigen und haben ein Taschenbuch der Rechtskunde äusgearbeitet, das jeder Bürger bei sich tragen kann.

Familienkragödie Gemeindevorsteher in Ostoberschlesien erschießt seine Frau und seine drei Kinder

Rybnik, 27. Aug. In Krolowka in der Nähe des Städtchens Sohrau erschoß heute früh der 60 Jahrè alte Gemeindevorsteher des Dorfes nach­einander seine Frau, feinen 20iährigen Sohn und seine 13 und 15 Jahre alten Töchter. Dann steckte er das Gehöft in Brand und jagte sich selbst Ane Kugel in den Kopf.

RetttnevbMe

Monatliche Beiträge für Juli 1932:

Dr. W. Heraeus 50 RM, 2. L. G. 30 RM, C. A. Traxel 20 RM, G. Siebert 20 RM, L. A. Pelissier 10 RM, Mainzer & Bruchfeld, Tietz, Wronker, Apotheker Krug, Dr. Heip, Dr. Klemm, Dr. Koref u. Moritz, Berlizheimer Söhne je 5 RM.

Vierteljahrs-Beiträge:

Hofbräu Nicolay, K. I. Cahn, Gebr. Stern, Carl Winkler, Gebr. Hauser je 10 RM, Gebr. Schaurer, F. Sauerwein, C. W. Almeroth, Ferd. Schlingloff, Wilh. Gref, Friedr. Kling, J. R. Eber- hard, CH. J. Lossow je 5 RM, Wilhelma G. m. b. H., Rosenberg, H. Brachmann, Otto Bernges Berger & Schmelzer je 3 RM, Breitenbücher. I. Louis Wörner, Dr. Rapp je 2 RM, E. F. Döring Lebensmittel, Jean Schlingloff 5 Zentner Briketts.

Ruudfunk-Vvosvanntt

Montag, den 29. August

6: Wettermeldung. Anfchl.: Morgengymnastik.

7: Wetterbericht, Nachrichten. Anfchl.: Frühkonzert. 12: Mittagskonzert. 14: Nachrichten, Werbekonzert. 15.20:Rund um den Rigaer Dom Reiseerleb­nisse im Baltikum", Vortrag. 16.20: Kätchen Pau­lus erzählt! Erste Fallschirmabsprünge: Aus den Jugendtagen des Freiballonsports. 17: Nachmit­tagskonzert. 18.25:Der erste planmäßige Trans­ozean-Luftverkehr", Vortrag. 18.50: Engl. Sprach­unterricht. 19.30: Lieder zur Laute: Landknechts­lieder und Schnurren. 20: Militärkonzert. 21: Eine Viertelstunde Lyrik:Rainer Maria Rilke". 21.15: Kleiner Knigge für 1932". 21.30: Klaviermusik.

22.20: Nachrichten. 22.45: Nachtmusik.

sten dev âktrsÄühue.

Modernes Theater. ,M." So geheimnisvoll und unheimlich wie dieser Titel ist der ganze Film.M" das ist die G eischichte von dem Kindesmörder den Schrecken der Mütter, der wie eine wilde Bestie die Kinder abschlachtet, wenn der Mordtrieb über ihn kommt. Er ist der Schrecken der Großstadt gewor­den. Die Polizei ist machtlos gegen den so unsichtigen Mörder. Razzien und Streifen werden abgehaltcn, aber es wird nur das Berufsverbrechertum auf» gescheucht, aber nicht der Mörder. Erst als die Ver­brecher selbst auf die Spur hinter den Kindsmörder gehen um ihn zu stellen gelingt es. Der spannende Film bringt gute Reportage über die Arbeit der Kriminalpolizei. Ausgezeichnete schauspielerische Leistungen sind zu verzeichnen, allen voran der Mörder Peter Lawes hier ist mit sichtlicher Ein­fühlung eine klinische Zeichnung eines Lustmörders gelungen. Bei der Polizei und den Jmmertreu- Leuten gibts prächtige Typen. Der Film der etwas nevoenreißendes hat, wird sicher beim Publikum ein großer Erfolg werden.

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