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erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. / Bezugspreis: Für den halben ironat 95 R-Pfg., für den ganzen Monat RM. 1.90 ohne Trägerlohn / Einzelnummer 10 R-Pfg., Samstag 12 R-Psg. / Anzeigenpreise: Für 1 mm Höhe im Anzeigenteil von 28 mm Breite JUpfg.» im ReNameteil von 68 mm Breite 25 R-Pfg. / Offertengebühr 50 R-Psg.

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Erfüllungsort und Gerichtsstand für beide Teile ist Hanau. ' Lei unverschuldetem Ausfall der Lieferung infolge höherer Gewalt, Streik usw. hat der Bezieher keinen Anspruch auf Lieferung oder Nachlieferung oder aus Rückzahlung des Bezugspreises. / FürPlahvorschrift u. Erscheinungstage der Anzeige wird keine Gewähr geleistet.xGeschäftsstelle: Hammerstr.9 / Fernspr. 3956/ 395Z, 3958

22. August

1932

Grütze Atamen-^undgebung

!dC coc Kuudseder - Abordnung ans anderen Landern Aür aAgemetne Abrüstung

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* Dr. Warmbold gab einem amerikanischen ^urnalisten Erklärungen über die deutschen pri- ien Schulden. *

* In Dixmuiden fand eine große Flamenkund- jung statt, an der auch eine deutsche Abordnung 5 Aachen teilnahm.

'* Beim Freiburger Bergrekord fuhr Caracciola f Alsa Romeo einen neuen Bergrekord. Bullus j NSU. war der Beste der Motorradfahrer.

Bei einem Eisenbahnunfall in Stralsund wurden Personen verletzt.

Amtlich wird bestätigt, daß zwischen Vertre- ün der deutschen und der belgischen Regierung i Montag in Brüssel Verhandlungen über die ntingentierung der deutschen Kohlenausfuhr nach lgien beginnen. *

Der Reichsverkehrsminister Freiherr v. Elz- benach ist an Grippe erkrankt und hat sich bis : Wiederherstellung seiner Gesundheit in ein natorium im Berliner Westen begeben.

^ Wie von zuverlässiger Stelle verlautet, wird äsident Hoover auf der für den 26. August ein- cufenen Depression-Konferenz den dort versam- qtcn Industriesührern zur Aufrechterhaltung der uflraft die sofortige Einführung einer füns- pgen Arbeitswoche Vorschlägen.

Für den verstorbenen früheren Chef der arineleitung, Admiral Zenker, findet eine Trauer- ? »r in seinem letzten Wohnsitz Osterode a. Harz i Dienstag, 23. August, nachmittags 16 Uhr, tt. Die Leiche wird danach eingeäschert. Die che wird aus Wunsch des Verstorbenen in die irüsee versenkt werden..

In der Nacht zum Samstag hielten bei Haan oltngen) Kommunisten verbotene Geländeübun- a ab. Die Polizei, die die Teilnehmer verhaften iHte, wurde beschossen. Verletzt wurde niemand.

Verhaftungen wurden vorgenommen.

Bei einer Explosion im Pulverlager von ürerillos kamen, wie Havas aus Santiago Chile meldet, ein Ingenieur und vier Arbeiter 15 Leben. Viele Personen sind verletzt worden.

In Rankweil (Tirol) wurde der Kommandant 5 Gendarmeriepostens Gmeiner, als er im Hause 5 Frachtführers Dobler die Herausgabe eines woloers, mit dem Dobler während der Nacht rumgeschossen hatte, verlangte, von diesem mit ei Schüssen schwer verletzt. Der Gendarmerie- mmandant verschied kurz darauf im Spital in ^ldkirch. Der Mörder, der ein starker Alkoholiker ar, flüchtete nach der Tat in einen nahe gelegenen all» und erhängte sich an einem Baum.

. Der Pariser Kassationshof hat die Berufung s Präsidentenmörders Gorguloff am Samstag end nach einstündiger Beratung abgelehnt. Das idesurteil ist damit rechtskräftig geworden.

Wie verlautet, hat der spanische Generalstaats- iwalt beschlossen, gegen die Hauptangeklagten der rfstandsbewegung die Todesstrafe zu beantragen.

Mit einem Festakt wurde heute mittag die 20. rutsche Ostmesse eröffnet Namens des abwefen- n Oberbürgermeisters begrüßte Stadrat Ullrich , Vertreter der Behörden und die Delegation, in ren Erscheinen er die Anerkennung der Bedeutung r Königsberger Ostmesse als Mittlerin zwischen rutschland und dem deutschen Osten erblicke. Reichs- nenminister Frh. v Gahl entbot namens des eichskanzlers und der Reichsregierung Gruß und ant für die in der Ostmesse erkennbar werdende siervolle Gemeinarbeit. Die deutsche Wirtschaft üsse wieder Selbstvertrauen haben, das sich be­hüt sehen möge durch befriedigenden Umsatz und nknüpfung neuer Wirtschaftsbeziehungen zur Ar- itÄbeschasfung für viele unfreiwillig ruhende ände.

*

General Sanjurjo hat den früheren, zur Zeit der Monarchie im Amte befindlichen Minister Berga- in mit seiner Verteidigung betraut. Bergamin it den Auftrag angenommen. Die Hauptangeklag- n der Aufstandsbewegung, nämlich General San- trjo, General de la Harranz, Oberstleutnant Este- an Infantes und der Sohn Sanjurjos, Hauptmann ianjurjo, werden in beschleunigtem Verfahren ab- eurteilt werden, die übrigen Angeklagten in ge­wöhnlichem Verfahren Der Prozeß wird am Dienstag oder Mittwoch beginnen.

*) Näheres siehe politischen Teil.

SlämiWe Totenfeier in Dixmuiden

Vrüffel, 21. Aug. An die 200 000 Flamen versammelten sich heule am Ufer der Iser bei Dixmuiden, um in der Huldigung für die Toten des Weltkrieges sich für die Fort­entwicklung der flämischen Heimat einzusetzen und ein Bekenntnis für den christlichen Welt­frieden abzulegen. Die Wallfahrt der Waffen, die aus allen Teilen Belgiens, aber auch aus Holland und dem flämischen Norden Frankreichs in Dixmuiden zusammenströmten. war die größte und eindrucksvollste, die sich seit dem Ende des Weltkrieges abgespielt hat.

Auch die in französischer Sprache erscheinende Abendpresse steht sichtlich unter diesem Eindruck. Es ist in diesem Jahre auch zu keinen nennenswerten Zwischenfällen gekommen, weil Militär und Gen­darmerie dem flämischen Ordnungsdienst das Feld vollkommen geräumt hatten.

Die Feier begann am Samstag vormittag mit einem Totengottesdienst für die Gefallenen in Kaaskerke. Die Feldmesse wurde an der West­seite des 50 Meter hohen Totenturmes abgehalten, der oben in ein Steinkreuz ausläuft. Auf den vier Seiten des Sockels befindet sich auf Niederländisch, Französisch, Deutsch und Englisch die Inschrift: Nie wieder Krieg!" Zuoberst des Turmes stehen die fünf Anfangsbuchstaben der Parole: Alles voor Vlaanderen, Vlaanderen o o o r Krist". Die Stadt Dixmuiden war aus­schließlich mit der flämischen Fahne, dem schwarzen Wappenlöwen auf gelbem Grunde geschmückt. Un­ter den Massen, die sich vorwiegend aus Landvolk züsammensetzten, fielen zahlreiche studentische Grup­pen auf. Auch der Klerus Flanderns nahm in gro­ßer Zahl an der Feier teil. Man bemerkte unter den Teilnehmern auch Dr. Borms, der erst vor drei Jahren begnadigt wurde, nachdem er ursprünglich wegen seiner Teilnahme amRat von Flandern" während des Krieges zum Tode verurteilt worden war.

Gegen 1 Uhr fetzte sich der Fahnenwald in Be­wegung. Voraus trug man die Fahne des Nieder­ländischen Verbandes, der zu beiden Seiten der bel­gischen Grenze sich für die kulturelle Zusammen­arbeit der Niederländer einsetzt. Hinter den Hun­derten von Fahnendeputationen kamen die sieben Särge mit den sterblichen Ueberresten der im Welt­kriege gefallenen flämischen Soldaten, unter ihnen die Leiche des flämischen Künstlers Joe English. Das Denkmal für Joe English wurde enthüllt. Das Komitee der Dser-Wallfahrt ließ heute an allen Kriegerfriedhöfen Flanderns, darunter insbesondere dem deutschen von Langemark, Blumen niederlegen.

Das Aiode-WsaE ausgerlÄlel

Visbev Lote gebovsen

Kiel, 21. Aug. Am Sonntag morgen lag die Niobe" noch immer mit Schlagseite zwischen den Hebeleichtern. Obwohl die SchleppdampferSim­son" undEapella" jetzt auch zum Lenzen der Niobe"-llnlerwasserräume mit herangezogen und enorme Wassermengen herausbefördert wurden, tauchte der Schiffskörper zunächst nur wenig weiter aus dem Wasser auf, ohne die Schlagseite zu ver­lieren. Es wurde dann sestgestellt, daß der See- kadellenunterrichlsraum Miltschiff nicht dicht hielt. Erst als dieser Raum und auch das Achterschiff durch Taucher abgedichlet waren, hatten die ver­stärkten Pumparbeiten Erfolg. Das Wrack tauchte merklich schneller auf und verlor an Schlagseite.

Um 9.30 Uhr konnten die Hebetrossen, die bis­her das Wrack gehalten hatten, abgenommen wer­den, so daß der Schiffskörper jetzt nach dem ßeer= pumpen verschiedener Abteilungen durch eige­nen Auftrieb schwimmfähig gewor­den ist. Die Stützbalken zwischen den auf beiden Seiten derNiobe" liegenden Bergungsschiffe wur­den ebenfalls abgehoben. Ein Eindringen der Taucher in die bisher unbegehbar gewesenen Räume, in denen bereits vom Oberschiff einige weitere Tote gesichtet werden konnten, war jedoch zunächst nicht möglich, da die Zugänge vorläufig noch durch Gegenstände aller Art, die im Wasser treiben, verkeilt sind.

Später wurde dann gemeldet: DieNiobe" ist jetzt vollkommen aufgetaucht und hat nur noch geringe Schlagseite nach Backbord. Fast alle Räume sind jetzt leer gepumpt, um zu den Toten zu gelangen, die sich zumeist im Wachraum befanden. Bis um 17 Uhr waren alle Räume der Niobe" genau nach Toten durchsucht worden. Es ist nicht anzunehmen, daß in den bisher noch nicht leer gepumpten Hellegats sich noch weitere Tote befinden.

Anschließend hielt Professor Franz Daels als Vertreter der flämischen Frontkämpfer die Gedenk­rede. Weitere Ansprachen wurden von holländischen und südafrikanischen Vertretern gehalten. In sämt­lichen Reden wurde der Opfermut der flämischen Gefallenen verherrlicht, die durch ihren Tod zur Befreiung Flanderns hätten beitragen wollen. Es wurden dann zwei Entschließungen verlesen, eine für die Abrüstung, die andere für die Am­nestie flämischer Aktivisten. Am Fuß des Denkmals wurden zahlreiche Kränze nieder­gelegt, so von den alten flämischen Frontkämpfern und von Abordnungen aus der Wallonei, Frank­reich, Amerika, Irland und einer deutschen Ab­ordnung aus Aachen. Vermerkt wurde auch die Anwesenheit einer Abordnung von Frontkämp­fern aus Eugen-Malmedy. Am Schluß der Kund­gebung leisteten die vielen Tausende den Treue­schwur für Flandern. Die Kundgebung wurde durch keinen größeren Zwischenfall gestört. Ledig­lich in der Nacht zum Sonntag hatten einige flä­mische Studenten vor dem Denkmal des Generals Jacques, des Kriegskommandanten, Kundegbungen versucht, die von der Gendarmerie schnell zerstreut wurden.

Für allgemeine Abrüstung

Folgende Entschließung zugunsten der all­gemeinen Abrüstung wurde angenommen:Wir 250 000 an der alljährlichen Wallfahrt zu den Grä­bern an der Dser Versammelten, in überwiegender Mehrheit ehemalige Frontkämpfer und Hinterblie­bene von Gefallenen, beschwören die Völker, das wort des Evangeliums:Du sollst nicht- f en zu einer allgemeinen lebendigen Wahrheit zu machen. wir erwarten von der Abrüstungs­konferenz, daß sie des blutigen Opfers von Millio­nen junger Männer engedenk den Weltfrieden für alle Zeiten durch die vollständige Abrüstung aller Staaten, auf dem und nicht auf der Gewalt gründet."

- 35 werden «och vermißt

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Geborgen wurden folgende Toten: Oberleut­nant zur See Reinhard, Wachtoffizier, München; Oberverwaltungsgast Walter Engels, Hagen in Westfalen; die Signalgsfreiten: Kraus-Arnolds- weiler bei Düren, Gück-Kafsel, Rothe-Gevelsberg.

Die Seekadetten: Hans Andersen-Hannover, Erich Guß-Berlin, Klaus Freygang-Göppingen, Karl Helmut Gerlich-Berlin, Helmut Geiger-Stettin, Karl Lüdke-Stettin, Erich Meißenbach-Opladen bei Köln, Harald Rudloff-Vegesack, Kurt Schlangenfeldt- Mörs, Hans Günther Schmidt-Wilhelmshaven, Dimitri Schmidt-Vegesack, Fritz Georg Schrewe- Cranz in Ostpreußen, Werner Schulz-Berlin-Wil- mersdors, Richard Schpetzler-Rheinhausen-Frie- mersheim, Diether v. Dircker-Rheinhausen-Friemers- Heim, Herbert Vogler-Bad Oldesloe, Otto Weih­müller-Seitz, Hans Georg Göing-Wilhelmshaverr, Manfred Rienau-Wilhelmshaven

Sanitätsmannschaften: von Albedyll, Dr. med. Gelhaar- Frankfurt a. M., Gutfahr-Berlin, Kruse-Flensburg, Otto Heuer-Lüneburg, Kurt Klotzke-Rendsburg.

Weiter wurde ein Toter geborgen, der noch nicht erkannt werden konnte. Es sind demnach am Sonntag aus dem Schiff 31 Tote geborgen, mit den schon früher geborgenen 3 Toten zusammen 34. 35 werden weiter vermißt. Auffallend ist es, daß sich unter den Toten einige befinden' von denen die Geretteten behaupten, sie hätten sie schwimmen sehen, während andererseits Vermißte, von denen man bestimmt annahm, daß sie im Schiffe seien, nicht gefunden worden sind.

Die Dotensedenkserev

Die Gedenkfeier für alle Toten derNiobe" findet am Dienstag, den 23. August, 16 Uhr, auf

(Fortsetzung auf Seite 2)

Das Sloitetwütten geht weliev!

Der Londoner Vertrag Theorie und Praxis

Daß selbst Rüstungseinschränkungen das Wettrüsten nicht hindern können, wird über­zeugend von den Vorgängen bewiesen, die sich augenblicklich in den Marineleitungen fast aller Länder, in erster Linie aber Amerikas, abspielen. Die Einschränkung der Seerüstun­gen ist bekanntlich nicht das Werk von Genf. Sie wurde schon viel früher auf den Seeab­rüstungskonferenzen von Washington und London vereinbart. Gerade der Londoner Vertrag sollte die neue Aera in der Geschichte der Kriegsflotten der fünf wichtigsten See­mächte einleten. Was ist daraus geworden? Jeder sucht die Bestimmungen des Londoner Vertrags zu seinen Gunsten auszunutzen.

Amerika hat auf diesem Gebiet den Re­kord geschlagen. Laut dem Londoner Ver­trag darf Amerika achtzehn 10 Tonnen-Kreu- zer gegenüber den fünfzehn Englands führen. Während aber die englische Quote bereits voll ausgenutzt ist, hat die amerikanische Admriali- tät mit der Vergebung eines großen Teiles der Aufträge gezögert. Dies hat seine guten Gründe. Bei der Unterzeichnung des Lon­doner Vertrages war England bereits im Be­sitz der sämtlichen 15 Schlachtschiffe. Amerika hatte dagegen nur 8. Jetzt wird die Lücke schnell ausgefüllt, aber auf welche Art! Die Amerikaner bauen Kreuzer nach den neuesten Methoden, während die englischen Schlacht­schiffe dieser Kategorie heute bereits als ver­altet angesehen werden müssen. Die entschei­dende Neuerung, welche die Amerikaner jetzt einführen, besteht in der außerordentlich star­ken Bepanzerung der verhältnismäßig kleinen Schiffe. Die amerikanischen Ingenieure nehmen dabei leichten Herzens eine Verminderung der Geschwindigkeit in Kauf. Die neuen amerikanischen Kreuzer werden nicht mehr alsBlechgeschütz" bezeichnet werden. Sie sind imstande, mühelos sehr schwere Artillerie­feuer auszuhalten. Sie werden in ihrer Art die stärkste in der ganzen Welt sein.

England ist dadurch stark ins Hintertreffen geraten. Umso peinlicher wirkte es auf die englische Admiralität, daß auch die Franzosen ihrerseits ihre Kanalflotte verstärken. Eine Reihe von Schlachtschiffen, die bisher im Mittelmeer untergebracht waren, werden künftighin in Cherbourg und Brest ihre Basis haben. Zwar behaupten die Franzosen, zu dieser Maßnahme durch die wachsende Stärke der deutschen Flotte (!) gezwungen zu sein. Aber die britische Admiralität findet, daß die beiden französischen Nordkriegshäfen nahe ge­nug der englischen Küste liegen. Frankreich seinerseits ließ sich durch die diesjährigen Marinemanöver Italiens stark beeinflussen. Die Tatsache, daß bei diesen Manövern sowohl der König wie Mussolini anwesend waren, verfehlte in Paris ihre Wirkung nicht Die französische Presse macht sich über die italienischen Seerüstungen Gedanken, was Italien selbstverständlich nicht hindert, den Ausbau sener Flotte eifrig fortzusetzen.

Was die fünfte Hauptseemacht, Japan, be­trifft, so braucht kaum gesagt zu werden, daß auch dieser Unterzeichner des Londoner'Ver­trags nichts unterläßt, um seine Kampffähig- kelt zur See trotz aller Verträge, ja auf Grund dieser Verträge, erfolgreich zu erhöhen. Der Londoner Vertrag ist in Kraft und wird von allen sorgfältig befolgt und doch ist er durchlöchert. Die Absicht, in der er perfekt gemacht wurde, ist vergessen. Das Seerüsten geht munter weiter.

Der englische Flieger Mollison, der heute nach­mittag auf dem Roosevelt-Flugplatz gelandet ist, legte die 600 Meilen lange Flugstrecke von St. John (Neubraunschweig) in 5 Stunden 3 Minu­ten zurück.

Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten