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General SMzeLger Lür^M^-Mta« Stadt und Land

Erfüllungsort und Gerichtsstand für beide Teile ist Hanau. / Be. unverschuldetem Ausfall der Lieferung infolge höherer Gewalt, Streik usw. hat der Bezieher keinen Anspmch auf L.eferung oder Nachlieferung oder auf Rückzahlung des Bezugspreises. / Für platzvorschrist u Erschemungstage der Anzeige wird keine Gewähr geleistet.^Geschäftsstelle: Hammerstr.9 / Feruspr. 3956,3957,3958

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1932

âmmt der Ausnahmezustand?

Wettgehende Vollmachten für Nasen - NSnttse Swi-chensStte am Sonntag - Allein in Altona 12 Tote

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Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Reichstages, Dr. Frick, hat die Reichstagsver­waltung gebeten, eine Stellungnahme der Aus­schußmitglieder zu dem kommunistischen Antrag auf Einberufung des Auswärtigen Ausschusses her­beizuführen. Er hat dabei nochmals seine Bedenken wegen Beanspruchung der Mitglieder im Wahl­kampf hervorgchoben. Der Vorsitzende erwartet die Erklärungen bis zum 22. Juli, um dann über den Einberufungsantrag endgültig zu entscheiden.

Die Vorstände Ler belgischen Sozialistischen Par­tei und der Gewerkschaftskommlssion haben die Ar­beiter des ganzen Landes und aller Industriezweige I lausgefordert, die Arbeit wieder aufzunchmen.

* Der Große Autopreis von Deutschland auf dem Nürburgring wurde von Caracciola auf Alfa- »Romeo gewonnen.

Mit den bis zum 15. Juli 1932 neu bewilligten Kleinsiedlerstellen ist deren Gesamtzahl nunmehr auf 17 933 Stellen in 223 Gemeinden gestiegen. Die Gesamtzahl der bewilligten Kleingartenftellon be­trägt rund 51 000 in 285 »Gemeinden.

* Kube hat den Antrag auf ein Disziplinarver- ,fahren gegen Polizeivizepräsident Dr. Weiß zurück- « Lezo gen.

Nach einer am Samstag vorausgegangenen Begrüßungsfeier trat am Sonntag vormittag im Opernhaus zu Nürnberg die 58. Hauptversammlung des Deutschen und Oesterreichischen Alpenvereins zu­sammen,

Im Juni 1932 betrug die Zahl der über den Hamburger Hafen ausreisenden Personen 3451 gegen 4060 im Juni 1931. Hiervon waren 1686 Deutsche und 1765 Ausländer gegen 1745 Deutsche 1 I und 2315 Ausländer im Juni 1931. Ausgewandert sind über den Hamburger Hafen im Juni 368 Per­sonen gegen 610 im Juni 1931. Die Zahl der über den Hamburger Hafen einreisenden Personen be­trug 6911 gegen 7843 im Juni 1931.

Das französische Parlament hat sich in der Nacht zum Sonntag bis Anfang Oktober vertagt. Das Schlußdekret wurde in der Kammer von Ministerpräsident Herriot, im Senat vom Justiz­minister Rene Renault verlesen.

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Ministerpräsident Herriot verließ gestern abend Paris, um sich nach Genf zu begeben. Kriegs­minister Paul-Boncour. und Marineminister Ley- gues begleiten den Ministerpräsidenten. Lufkfchiff- fahrtsminister Painlevë begibt sich im Automobil nach Genf.

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Die Zahl der Arbeitslosen in Frankreich ist nach der amtlichen Statistik in der Woche vom 2. bis 9. Juli um über 2000 auf 261922 gestiegen. Davon werden rund 259 000 aus dem Arbeitslosen-Fonds ^nd rund 3000 aus Mitteln der Wohlfahrt unter- - Lützt.

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Die Arbeitslosenzahl in Italien ist im Juni um 85 000 vom 968 000 aus 903 000 gefallen. Don die­sen erhielten nur 268 000 Arbeitslosenunterstützung.

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Der gestrige Wahlsonntag in Rumänen verlief im ganzen Lande vollkommen ruhig. Nur einige unbedeutende kleinere Zwischenfälle werden ge­meldet. Die Wahlbeteiligung war stark, die Wähler konnten von ihrem Stimmrecht ungehindert Ge­brauch machen. Die Ergebnisse sind zwar noch nicht bekannt, doch scheint der Sieg der Nationalen Bauernpartei sicher zu sein.

Der amerikanische Kongreß hat sich gestern bis . zum Dezember vertagt.

Aus Rom wird gemeldet: Während einer Schießübung mit Flugzeuabwehrgeschützen auf dem italienischen KreuzerTrieste" explodierte eine Gra­nate vorzeitig kurz nach dem Verlassen des Ge­schützes. Drei Artilleristen wurden getötet und 13 Mann der Besatzung verletzt, darunter drei schwer. *

Aus Prag wird gemeldet: Vor den Augen zahl­reicher Badender spielte sich gestern eine Tragödie ab, die 3 Menschenleben forderte. Eine 23 Jahre alte Frau geriet in eine Untiefe und versank, ihr Gatte eilte ihr zu Hilfe, ging aber gleichfalls unter. Ein Dritter, der den Verunglückten zu Hilfe kommen wollte, ertrank ebenfalls.

*> Näheres siehe politischen Teil.

Vor dem Ausnahmezustand?

Berlin, 17. Juli. Nachdem am Samstagvormittag Reichskanzler von Papen aus Neudeck zurückgekehrt war, trat um 11 Uhr das Reichskabinett zu einer Sitzung zusammen, die in den ersten Nachmittagsstunden beendet war 3m Vordergrund der Beratungen des Kabinetts standen die innerpolitischen Probleme. Der Reichskanzler und der Retchslnnen- minister erstatteten dem Kabinett über ihre Besprechungen mit dem Reichspräsidenten Be­richt. In erster Linie handelte es sich dabei um die Frage, ob angesichts der sich immer be­drohlicher zuspitzenden innerpolitischen Lage die Anwendung besonderer Vollmachten not­wendig erscheint.

Man bezweifelt in politisch orientierten Kreisen nicht, daß der Reichspräsident grundsätz - lich dem Reichskanzler die Ermächtigungzur Verhängung des Ausnahmezustandes gegeben hat. Ob dieser Ausnahmezustand sich im gegebenen Falle zunächst regional auf Preußen oder auf das ganze Re' ch erstrecken wird, kann im Augenblick noch nicht gesagt werden. Die Handhabung des Ausnahmezustandes würde, wie man in unterrichteten Kreisen erklärt, in die Hand eines Reichskommissars gelegt werden.

Nachdem sich am heutigen Sonntag die Lage wei­ter zugespilzl hat Straßenschlachten in Altona

12 Tote, 55 Verletzte in Altona âommuttistiMev KsrrevWesfM auf Katlo«Msz§aMe«

Altona, 18. 3uli. Bei einem Aufmarsch der Nationalsozialisten in Altona kam es am gestrigen Nachmittag zu fürchterlichen Zusammenstößen mit Kommunisten. Wie Augen­zeugen berichten, gaben die Kommunisten, als der nationalsozialistische Zug das Arbeiter­viertel passierte, Schüsse aus den Häusern und von den Dächern aus die Zugteilnehmer ab- Eine Reihe Nationalsozialisten brach getroffen zusammen. In dem Zug entstand eine ungeheure Verwirrung. Die anrückende Polizei wurde ebenfalls aus den Hausern heraus beschossen, so daß sie gezwungen war, das Fe uer zu erwidern. Insgesamt wurden etwa 150 Schüsse abgegeben, wobei es zahlreiche Tote und Verletzte gab.

Die blutigen Zusammenstöße entstanden bei einem nationalsozialistischen Aufmarsch am Sonn­tag nachmittag in Altona. Anfangs hatte sich der Aufmarsch in vollkommener Ruhe abgewickelt. Erft als der Zug in die ausgesprochenen Arbeiterviertel einbog, kam es zu Anrempeleien, aus denen sich die blutigen Zusammenstöße entwickelten. Nach An­gaben von Augenzeugen wurde aus verschiedenen Häusern aus den marschierenden Zug sowohl wie auf die ihn begleitenden Polizeibeamten beschossen. Die Polizei, die ebenfalls aus den Häusern beschos­sen wurde, eröffnete gleichfals das Feuer und nahm geichzeitig Haussuchungen von Häusern und Durch­suchungen von Passanten vor, die im Verdacht stan­den, an den Zwischenfällen beteiligt gewesen zu sein. Der nationalsozialistische Zug mußte seinen Marsch unterbrechen und wurde aufgelöst. An ver­schiedenen Stellen wurde der versuch gemacht, die Straße aufzureißen und Barrikaden zu errichten. Dies konnte jedoch von der Po­lizei verhindert werden. Die hamburgische Polizei hatte an der Stadtgrenze zum Schutze gegen ein Uebergreifen der Unruhen starke Kräfte postiert. Ein hamburgischer Polizeibeamter erhielt bei einem Kugelwechsel auf Altonaer Gebiet einen Schuß in den Fuß.

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Altona, 17. Juli. Zu den Zusammenstößen gab das Polizeipräsidium um 22 Uhr einen Bericht aus, in dem es u. a. heißt, daß die Zwischenfälle offenbar auf ein planmäßiges Vorgehen der Antifaschistischen Aktion zurückzu­führen seien, welche bereits am Samstag durch Flugblätter zu Störungen des Aufmarsches der NSDAP, aufgefordert hatte. In der Gegend der Hamburger Grenze wurden der Demonflrationszug und die ihn begleitenden Polizeimannschaften von Dächern, Balkönen und aus Häusern heraus be­schossen. Die Polizei erwiderte das Feuer und nahm sofort Haussuchungen vor, ohne jedoch die Täter festnehmen zu können. Insgesamt fielen 150 bis 200 Schüsse. Die Altoner Polizei seht alle ver­fügbaren Kräfte ein, u. a. auch zwei Panzer­wagen. An der Altoner Grenze wurde außerdem ein Kommando Hamburger Polizei um Hilfeleistung gebeten. In derKleinen Freiheit" hatte man ver­sucht, durch Leerstellen von Kohlenwagen Hinder­nisse zu schaffen, von denen aus die Polizeibeamten beschossen worden sind. In der Adolfstraße wurde eine Straßenbahn angehalten, Führer und Passa­giere zum Aussteigen gezwungen und der Wagen laufengelassen. An einer anderen Stelle hatte man einen Straßenbahnwagen umgeworfen. Die poli­zeiliche Aktion dauerte bis in den späten Abend, da sich überall noch Ansammlungen bildeten, vor allem vor den politischen Verkehrslokalen.

und Hamburg, Tote in Hamburg, Berlin und Greifswald, Einsatz der Reichswehr in Fürstenwalde usw. wird die Reichsregierung sich genötigt sehen, recht schnell einschneidende Beschlüsse in oben er­wähnter Richtung zu fassen.

Die Verhängung des Ausnahmezustandes wurde bedeuten, daß auf Grund des Artikels 48 der Reichsverfassung die Verfassungsartikel 114118, ferner 123, 124 und 153 ganz oder teilweise außer Kraft gesetzt werden und daß zur Wiederherstellung Ler öffentlichen Sicherheit und Ordnung erforder­lichenfalls die Hilfe der bewaffneten Macht in An­spruch genommen werden kann.

Das Städtische Presseamt Altona gibt einen Be­richt heraus, dem wir folgendes entnehmen: Die Feuerüberfälle auf die Spitze des nationalsozialisti­schen Zuges (etwa 800 bis 1000 Wann) ereigneten sich in dem gefährlichsten Bezirk nahe der Hambur­ger Grenze. Der erste lleberfall erfolgte in der Breiten Straße, Ecke der Kirchenstraße, der zweite in der Brunnenstraße und der dritte in der Großen Johannisstraße. In letzterer wurde Polizeiaufge­bot eingesetzt. Die darauf erfolgte Umleitung des Zuges und seine Auflösung am Lresckow-Platz voll­zog sich reibungslos. Nach dem Bericht des Städt. Presseamtes sind 55 Personen ins Altoner Städt. Krankenhaus eingeliefert wor­den, darunter befanden sich neun Tote und 28 Schwerverletzte. 18 Personen konnten alsbald wie­der entlassen werden. Von den Toten sind bisher sechs namentlich sestgestellt, unter ihnen befindet sich eine Frau. Der Personalien der Schwerverletzten tonnten bisher noch nicht festgestellt werden, da der größte Teil sich im Operalionssaal befindet. Die Polizei teilt auf Anfrage mit, daß während der Nacht keine weiteren Meldungen ausgegeben wür­den, da selbst die Polizei im Krankenhaus keine Auskünfte bekommen kann, weil die Aerztefchaft vollauf mit der Betreuung der Verwundeten be- schäftigt ist.

Altona, 17. Juli. Wie die Polizei auf Anfrage mitteilt, herrschte gegen Mitternacht wieder voll­kommene Ruhe in Altona.

12 Tsie

Altona, 17. Juli. Nach den letzten Berichten von privater Seite sind den Straßenkämpsen in Altona bisher 12 Personen zum Opfer gefallen. Unter den Verletzten befinden sich auch sechs Frauen, die zum Teil sehr schwere Verletzungen davonge­lragen haben.

Die Unvuhe lu Altona dauevt an

Altona, 18. Juli. Ueber die blutigen Er­eignisse Hegt kein neuer amtlicher Bericht vor. Nach privaten Mitteilungen soll die Zahl der Toten mindestens 12 betragen. Man rechnet auch noch mit dem Ableben verschiedener Verletzter und glaubt, daß von den Beteiligten weitere Todes­opfer den Behörden gegenüber geheim gehalten werden. Die Erregung in den Straßen ist heute wieder aufgeflackert, so daß die Polizei mit starken Kräften eingesetzt werden mußte. Von der NSDAP, wird mitgeteilt, daß sie zwei Tote und 30 Verletzte zu verzeichnen Hal.

«eichswehv gegen Kommunisten eingesetzt

Fürstenwalde a. L. Spree, 17. Juli. In der Nacht zum Sonntag wurde auf Ler Chaussee von Lange­wahl nach Ketschendorf bei Fürstenwalde ein Last­auto mit Nationalsozialisten von einer großen Menge Kommunisten beschossen. Die Nationalsozia­listen sprangen ab und es entwickelte sich ein Han^ qemenge, bei dem vier Nationalsozialisten durch Dolchstiche und Schläge verletzt wurden. Ein Kommu­nist wurde durch den Schuß eines Schupo-beamten verletzt. Die Nationalsozialisten befand-en sich aus dem Wege zu einer großen Kundgebung in Fursten- maibe, auf der der Abgeordnete Gregor strassc sprechen wird. Die Kommunisten zogen sich nacy dem U-eberfall in das Lokal von Tininus in Ketschen­dorf zurück. Da sich außer dem Landjäger nur wenige kommandierte Schupob-eamte in Ketzendorf befinden und anzunehmen war, daß die Kommu­nisten, die schwer bewaffnet schienen, weitere Ueber- fälle auf die nach Fürstenwalde fahrenden National­sozialisten unternehmen würden, erbat Landrat sr. Wiskott in Beeskow vom Regierungspräsidenten m Potsdam den Einsatz eines Schup-okommandos. Da jedoch ein rechtzeitiges Eintreffen der Beamtenl in­folge der weiten Entfernungen der in ^rage kam menden Kommandoftellen unmöglich war, wurde im Einvernehmen mit dem Regierungspräsidenten m Potsdam ein Zug der 1. Eskadron des Reiterregi­ments 9 in Fürstenwalde mit Maschinengewehren eingesetzt, der das Lokal in Ketschendorf umstellte und bewachte. Die Landjäger und das Schupo­kommando durchsuchten dann das Lokal und die sich dort nufhaltenden 140 Kommunisten. Sie fan­den bei diesen selbst keine Waffen mehr, dagegen wurden im Lokal eine Reihe von Revolvern, Brow­nings,, Te-rzerolen, zahlreiche Dolche, eine große Menge von Gummiknüppeln, Schlagringen und Stöcken und außerdem ein großer Posten Munition beschlagnahml. Die Waffen sind von den Kommu­nisten offenbar fortgeworfen worden. Die Kommis nisten wurden sämtlich zwangsgestellt und nach Fürstenwalde gebracht. Bei der Feststellung der Personalien ergab sich, daß es sich fast ausschließlich um Berliner handelte. Sie wurden unter polizei­licher Bedeckung nach Berlin abgescho-ben. Später traf dann ein Schupokommando aus Kottbus in Fürstenwalde ein, das die weitere Ueberwachung der Kundgebung übernahm. Die Reichswehr rückte nach Durchsuchung des Lokals sofort wieder in ihre Kaserne ab. Sie brauchte nirgends aktiv emzu- .greifen. Bereits ihre Anwesenheit wirkte auf die

Gemüter sehr beruhigend.

Vlutlses Wochenende in Wit

Berlin. 17. Juli. Auch am Wochenende ist es in der Hauptsache wieder zu politischen Zusammen­stößen gekommen, bei denen leider Opfer zu be­klagen sind. Der 23 Jahre alte Nationalsozialist Friedrich Schröder wurde, als er nachts mit mehreren Kameraden sich auf dem Heimweg be­fand, plötzlich aus dem Hinterhalt beschossen. Schrö­der brach schwer getroffen zusammen und starb bald nach seiner Einlieferung ins Krankenhaus. Die Polizei nahm zwei Kommunisten unter dem dringenden Verdacht, an dem Uebersall beteiligt ge­wesen zu sein, fest. Auf der Straße wurden auch sieben Patronen gefunden, deren Besitzer noch nicht ermittelt werden konnte. In Lichtenberg wurde der 19jährige Radfahrer Lindenau Dorf Nationa-lsoMisten durch Messerstiche schwer ver­letzt. In Pichelsdorf feuerte ein Radfahrer zwei Schüsse ab, ohne indes jemand zu treffen. Der Schütze konnte in der Dunkelheit verschwinden. Ein ähnlicher Zwischenfall ereignete sich in der Nähe des Kreuzberges. Im Norden der Stadt wurde der 51= jährige nationalsozialistische Arbeiter Ernst Deutsch von Kommunisten überfallen und durch Messerstiche verletzt.

2 Tote und 25 Seeletzte

Greifswald, 17. Juli. Nach einer national­sozialistischen Kundgebung kam es zu schweren Zu- sammenstößen zwischen Nationalsozialisten und Kommunisten, bei denen sieben Nationalsozialisten und 1 Kommunist mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden mußten. Kurze Zeit später wurden heimkehrende Nationalsozialisten auf der Loitzer Landstraße von Kommunisten beschossen. 17 SA.Leute mußten mit Schußverletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Zwei davon, der

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