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rNikkwoch. den 13. 3uH 1932

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Zum Tode des GtbuhkSurgs Vata Die gestern kurz gemeldet, ist der tschechische l uhkönig Thomas Baia auf seinem eigenen Alug- !r-?^okomih in Mähren mit seinem Flugzeug - estürzt. Der Pilot und Bala selbst wurden ge-

Thomas Vata.

Ueber den Absturz werden noch folgende Cinzel- ion bskannt: Heute um 6 Uhr früh flog Bata in ism Eindecker, Typ Fokker, den sein Pilot Brou- Imkte, von seinem Flugplatz Otrokowice in Mäh- ab. Das Flugzeug stieg zunächst sanft in die He. In einer Höhe von 700 Metern verlor der parat aus unbekannter Ursache das Gleichgewicht ) stürzte jäh zu Boden, wo er gänzlich in Trüm- r ging. Unter den Trümmern wurde Thomas ta i* tiefer Bewußtlosigkeit aufgefunden. Er Tete aus Nase, Mund und Ohren: bei der Ueber- nung ins Krankenhaus starb Bata. Inzwischen vde in der Nähe des Flugplatzes auch die Leiche > Piloten gefunden, der bei dem Absturz auf der eile getötet worden war.

Die Reise Botas war entgegen den ersten Mel­angen keine Geschäftsreise, sondern sollte dem Be­he seines Sohnes dienen, der sich gegenwärtig in : Schweiz aufhält.

Der tödliche Absturz des tschechischen Schuh- ligs Thomas Bata hat in den tschechischen Wirt- afts- und Finanzkreisen große Bestürzung heroor- lufen. Die Verwaltung der Batawerke veräffent- )t eine vom Stiefbruder des Verstorbenen und n Prokuristen der Firma gezeichnete Erklärung, besagt, daß keine Ursache zur Beunruhigung ge- ten sei. In der bisherigen Leitung der Bata- Triebe werde keine Aenderung eintreten.

Thomas Bata wurde im Jahre 1876 in Alin tähren) als Sohn eines Schuhmachers geboren.

erlernte bei seinem Vater das Schuhmacher- coerbe. Frühzeitig machte sich bei ihm der Selb-, ndigkeitstrieb geltend. Im Jahre 1894 gründete" feinen ersten eigenen Betrieb. In der Hauptepoche r Mechanisierung und Rationalisierung groß ge- irden, war er bestrebt, auch seinen kleinen Betrieb ch den Grundsätzen der Rationalisierung zu orga- itoten. Er ging nach Deutschland, um sich dort m Studium der für feine Branche in Betracht mmenden Spezialmaschinen zu widmen. Die Züchte dieses Studiums wandte er im Jahre 1904 i der Errichtung einer kleinen Fabrik an, bei der e Handarbeit weitestgehend durch Maschinen ersetzt urde. Seinen hochgespannten Anforderungen ge­igte aber dieser Betrieb nicht. Er ging mit einigen ner Arbeiter nach Amerika, um die dortigen Ar- itsmethoden zu studieren. Er selbst verdingte sich s einfacher Arbeiter, da er nur so die Grundlagen r amerikanischen Betriebsfassung auf das genaueste ' erfassen glaubte. In die Heimat zurückgekehrt, eilte er zunächst nur Leinenschuhe her, die sich auf 'm österreichisch-ungarischen Markt günstig obsetzsn eßen. In dieser Zeit begannen seine ersten Ver- che, den Export möglichst großzügig zu betreiben, er Krieg, vor allem durch die Produktion von Mi- tärschuhen, nötigte ihn, auch zur Erzeugung von ederschuhen überzugehen. Don nun an nahm die Produktion seiner Betriebe einen phantastischen Um= ing an. Bereits im Jahre 1917 lieferte er täglich si einem Stamm von 4000 Arbeitern 10 000 Paar -chuhe. Der Idee der vertikalen Konzentration fol- end, ging er dazu über, die Schuhfabrikation vom riften Rohstoff bis zum Kunden in seiner Hand zu ereinigen. Er gliederte seinem Stammunternehmen nmer mehr Hilfsindustrien an. Ende 1930 befan- en sich allein in Zlin 32 Batatabriken, in denen und 16 000 Arbeiter eine Tagesleistung von 100 000 Saar Schuhen erbrachten.

Neben seiner industriellen Tätigkeit widmete sich 3ata auch den Angelegenheiten des öffentlichen Le-

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bens in weitem Maße. In feiner Geburtsstadt Alin war er Bürgermeister. Außerdem gehörte er der mährischen Landesoertretung an.

Explosion in einer Brikett-Fabrik

Oberhausen. 12. Juli. In der Brikettfabrik der ZecheAlstaden" erfolgte heute früh eine Explosion. Fünf Arbeiter wurden verletzt.

Ergänzend wird mitgeteilt, daß der Schwerver­letzte, der Vorarbeiter Viktor Finzel, inzwischen ei­nen Verletzungen erlegen ist. Die übrigen Verletzten befinden sich außer Lebensgöfähr. Es handelt sich bei dem Unglück um eine Staubexplosion, die einen Brand entfachte, der aber sofort gelöscht werden konnte. Der Betrieb wird voraussichtlich schon am Mittwoch wieder ausgenommen werden.

Falsche Fünfzigpfennigstücke nach einem Gipsmodell

Wegen Münzverbrechens verurteilte das Schöffengericht Berlin-Wedding einen 54jährigen, schon vielfach bestraften Arbeiter zu zwei Jahren Gefängnis und fünf Jahren Ehrverlust und eine Arbeiterin zu einem Jahr sechs Monaten Gefängnis und drei Jahren Ehrverlust, die zusammen in einer Laube seit Frühjahr 1931 nach einem Gipsmodell etwa 300 falsche Fünfzigpfennigstücke hergestellt und in Umlauf gebracht hatten.

Von einem Flugzeug getötet

München, 12. Juli. An der Grenze des Flug­platzes Schleißheim wurde heute nachmittag der 35jährige landwirtschaftliche Arbeiter, als er mit einer Mähmaschine Gras mähte, von einem nieder­gehenden Flugzeug vom Bulldogg gerissen und tödlich verletzt. Der Pilot erlitt leichte Verletzungen, das Flugzeug wurde erheblich beschädigt.

Roher lleberfall polnischer Schützen auf eine deutsche Schule

Konitz, 12. Juli. Bei einem geselligen Beisam­mensein im Anschluß an ein Kinderfest der deut­schen Schule in dem überwiegend von Deutschen bewohnten Grenzdorf Blumfeld (Kreis Konitz), das in den Schulräumen stattfand, drangen in den späten Abendstunden plötzlich mehrere Angehörige des Polnischen Schützenverbandes in die Klassen­zimmer ein und griffen die Anwesenden an. Meh­rere Personen wurden dabei verletzt, eine davon schwer. Die Teilnehmer des Festes verließen flucht­artig die Schule. Die gesamte Einrichtung der Schule und die Fensterscheibe wurden von den Friedensstörern zertrümmert.

Fvankveich will das »Blaue Baud des Sreaus" eveiuseu

Der gröhle Dampfer der Well im Bau

Frankreich will mit aller Macht dasBlaue Band des Ozeans" an sich reißen. Die französische SchiffahrtsgesellschaftCompagnie Transatlan- tique" baut einen Riesenüberseedampfer, der bas größte und schnellste Schiff der Welt werden wird. Einige Maschinenteile des Schiffes wie z. B. die Vierwellenblöcke, die zusammen 300 000 Kg. wie­gen und das Ruder, das ein Gewicht von 120 000 Kg. hat, find bei den tschechischen Skodawerken an= gefertigt wo den und bereits fertiggestellt. Einzelne dieser Riesenmaschinenteile sind bereits auf beson­deren Waggons nach Bremen befördere worden, von wo aus sie zu Schiff nach Frankreich befördert werden sollen. Das Schiff, das augenblicklich noch den NamenT 6" führt, soll eine Größe von 68 000 Tonnen haben. Es wird also beträchtlich größer sein, als dieBremen". Die Länge des T 6" soll 305 Meter betragen, gegenüber der Länge derBremen" von 280 Meter. Die Breite des französischen Riesenschisfes ist auf 35 Meter festgesetzt, während dieBremen" nur 30 Meter breit ist. Auch die Maschinenleistung, die auf 160 000 PS festgesetzt ist, stellt einen Rekord dar, der noch nicht erreicht worden ist. Alles in allem wird also dieses neue im Bau befindliche Riesen­schiff tatsächlich eine ungewöhnliche Leistung der Technik sein. Man erinnert sich, daß England nach den großen Erfolgen der beiden deutschen Dampfer Bremen" undEuropa" die Absicht hatte, ein neues Schiff zu erbauen, mit dem es Deutschland dasBlaue Band des Ozeans" entreißen wollte, das England so oft besessen hatte. Die Krise hatte aber diese Pläne zunichte gemacht. Frankreich tritt nun jetzt auf den Plan, um dasBlaue Band" an sich zu reißen. Bisher hatte Frankreich noch nie­mals diese schönste Auszeichnung der Schiffahrt er­halten. DieCompagnie Transâtlantique" will nun eine gewaltige Summe aufwenden, um das schnellste Schiff der Welt zu bauen. Am 25. März 1930 hat dieEuropa" dasBlaue Band" mit

einer Fahrtdauer von 4 Tagen 17 Stunden und 6 Minuten errungen. Die Strecke gilt von Cher­bourg bis zum Ambrosse-Feuerschiff. Mit dieser Leistung wurde die Reisezeit des Schnelldampfers Bremen" um 36 Minuten unterboten. Das Schiff hatte eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 27,91 Seemeilen gegenüber der Durchschnittsgeschwindig­keit von 27,72 Seemeilen des DampfersBremen". Das neue französische Riesenschiff soll nun eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 2930 Seemeilen entfalten. Das sind phantastische Pläne, die wohl kaum in Erfüllung gehen dürften. Es genügt nämlich nicht, möglichst gewaltige Schiffsbauten durchzuführen, um tatsächlich das beste Schiff zu erhalten. Die Hauptsache sind die Maschinen, in deren Herstellung Deutschland an der Spitze steht. Frankreich will mit der Erringung desBlauen Bandes" nicht nur zum ersten Mal diese Auszeich­nung gewinnen, sondern auch zugleich die geschäft­lichen Vorteile erlangen, die damit verbunden sind. Die Rekkordfahrten der deutschen Schiffe haben in der ganzen Welt das Ansehen unserer Schiffs­reedereien gehoben. Die Glanzleistungen der Bremen" undEuropa" haben dazu beigetragen, daß die Fahrt auf deutschen Schiffen als die sicherste angesehen wird. Diese Anschauungen von den Vorzügen der deutschen Schiffe und Maschinen sind natürlich auch geeignet, einen geschäftlichen Vor­teil zu bringen. Das neue Schiff derCompagnie Transatlantique" wird die Reederei vor schweren Entscheidungen stellen, weil die Höchstdruckdampfan­lagen in der letzten Zeit eine bedeutsame Entwick­lung angenommen haben, die für die Ausgestaltung der neuen Schiffe sicherlich von ausschlaggebendem Wert sein muß. Es ist zu erwarten, daß sich die französische Schiffahrtsgesellschaft die Vorteile dieser neuen Maschinen zu Nutze machen wird, um tat­sächlich einen Dampfer zu erbauen, der die höchste Geschwindigkeit erreichen kann. Es wurde berechnet, daß mit den neuen Maschinen Geschwindigkeiten von 32,5 Knoteen oder 60 Klm. in der Stunde zu erreichen sind. Der neue Dampfer könnte dann, wenn er tatsächlich so gebaut wird, der ersehnte Viertage-Schnelldampfer" von Kontinent zu Kon­tinent werden. Nun wollen wir abwarten, wie die Verwirklichung dieser kühnen Pläne aussehen wird.

3 KvMous« Slnsevabdvüâ

Selbstschutz und Verbrecherabwehr

Die Aufmerksamkest der amerikanischen Behör­den wendet sich in zunehmendem Maße dem neuesten Verbrechenszweig, demKidnap ing" zu. Sie sind der Ansicht, daß das System der Finger­abdrücke zur Unschädlichmachung der Verbrecher noch weiter ausgebaut werden könnte. Finger­abdrücke sind zuverlässiger als Staatssiegel, denn diese können nachgeahmt werden, aber der Finger­abdruck kommt nur einmal vor. Man kann die Fingerabdrücke auch verwenden, um sich gegen falsche Verdächtigung zu schützen, und es wird in den Vereinigten Staaten neuerdings üblich, daß Personen ihre Fingerabdrücke bei Gericht oder bei einem Notar deponieren. In den meisten Kliniken und Säuglingsheimen werden von den kleinen Kindern Fußabdrücke genommen, um Verwechse­lungen zu vermeiden. Allen Privatangestellten in den Vereinigten Staaten werden ebenfalls Finger­abdrücke abgenommen. In dem großen Gebäude des Bundesgerichts sind heute bereits drei Millio­nen Abdrücke registriert und geordnet. Der tägliche Zugang in Fingerabdrücken beträgt 1200. Die Be­amten des Erkennungsdienstes beim Bundesgericht haben eine große Fertigkeit, in dieser Geheim­sprache der Natur zu lesen, und brauchen nur ganz kurze Zeit, um aus der ungeheuren Masse der'Ab­drücke den gesuchten herauszufinden. Die Finger­abdrücke verlieren ihre Bedeutung nie. Sie ver­ändern sich nicht, nur die Abstände zwischen den Papillarlinien werden größer. Beim Säugling kommen mehr als neun Linien auf einen Milli­meter, deshalb nimmt man den Neugeborenen auch keine Finger-, sondern Fußabdrücke.

Selbstmord in den Kiagava- fällett

Michael Semenow, ehemals eine Zierde des Moskauer Balletts und auch von Gastspielen im übrigen Europa bekannt, hat sich unter dramatischen Begleitumständen das Leben genommen, um durch seinen Freitod gegen die Entartung der Tanzkunst zu protestieren. Er sprang vomTafelfels" am Niagara und verschwand in den tosenden Strudeln 3er Fälle. Die Polizei, die von der Absicht des rus- ischen Tänzers unterrichtet worden war, kam zu pät. Ein Kleidungsstück, das Semenow zurück­gelassen hatte, ermöglichte es, die Persönlichkeit des Selbstmörders festzustellen. Semenow war vor zehn Jahren nach den Vereinigten Staaten gekom­men und hatte sich fünf Jahre später in Cleveland niedergelassen, wo er durch Erteilung von Tanz­stunden seinen Lebensunterhalt verdiente.

Nie GeoMadt soll gevuKlos werde»

Versuche mit derGasmaske" für Automobile. Ein Gasfilter wird an dos Auspuffrohr des Ver­suchswagens geschraubt, zwei lange Gummischläuche führen von dem Kühler in die beiden Glasglocken, unter denen sich eine Maus und ein Kanarienvogel befinden. Die Auspuffgase dringen nun zu den Tie- ren, die sich dadurch nicht im geringsten stören las­sen, da die Gase gereinigt und unschädlich geworden sind.

Um die Großstadtluft, die in den letzten Jahren durch die zunehmende Industrialisierung und Auto- mobilisierung immer mehr verseucht wurde, zu rei­nigen, werden jetzt von der I. G. Farben interessante Versuche gemacht. Vor allem wird eineGasmaske" für Automobile erprobt, um so den Bezingeruch aus den Straßen verschwinden zu lassen und die gesund­heitsschädliche Wirkung der Auspuffgase zu besei­tigen.

Rundfuttk-Nvosvamm

Mittwoch, den 13. Juli

6: Wettermeldung. Anschließ.: Morgengymnastik. 7: Frühkonzert. 12: Mittagskonzert. 14: Nachrichten und Werbekonzert. 15.15: Stunde der Jugend. 17: Nachmittagskonzert. 18.30:Arbeitslosigkeit und Volkspolitik", Vortrag. 19: Schrammelmusik. 19.30: Konzert aus der Passauer Domorgel. 20:Pelleas und Melisande (Musikdrama mit Gotthold D i t- t e r und Ria Ginster). 22: Schauturnen der 10 besten deutschen Geräteturner der DT. (Schall­plattenbericht). 22 20: Zeitbericht:Der Kampf um das Frauenstimmrecht in Frankreich". 23: Nach­richten.

Soveiue, Bersammlunge»

Gesangverein der Marienkirche. Morgen abend 8 Uhr außergewöhnliche dringende Chorstunde im Sälchen der Kirche. Anschließend Ehrenständchen. Erscheinen aller Mitglieder unbedingt geboten.

etättHd&e WesauntmaGunsen

Die Reichsbahndirektion Frankfurt, a. M. hat auf Antrag der Stadtverwaltung eine Sonntags­rückfahrkarte nach Büdingen (Oberhessen) einge­führt und zwar ist diese Fahrkarte eingegliedert in die bisher bestehende Sammelkarte nach Heigen­brücken oder Obernburg-Elsenfeld oder Höchst (Odenwald) oder Salmünster-Bad Soden.

Hanau, den 5. Juli 1932.

Der Magistrat, gez. Dr. Blaum.

Miße MmWiwh

Iagdverordnung

Der Bezirksausschuß hat in der Sitzung ,om 24. Juni 1932 auf Grund des § 40 der Zagdverordnung vom 15. Juli 1907 (0. S. S. 07) beschlossen, die Schonzeit für männliche Kehkälber auf das ganze Jahr auszudehnen; ür weibliche Rehkälber verbleibt es bei der mich § 39 Abs. 1 Ziff. 6 a. a. O. gegebenen Schonzeit. 48/12

Kassel, den 4. Juli 1932.

Der Regierungspräsident.

Wird veröffentlicht.

Hanau, den 9. Juli 1932-

Der Landrat u. Polizeidirektor: Kaiser.

Die Hessen-Nassauische landw. Berufsgenossen- schaft hat einen 4. Nachtrag zu den Unfallver­hütungsvorschriften erlassen, der vom Reichs- versicherungsamt genehmigt ist und bei den Ge­meindebehörden (in der Stadt Hanau auf dem Sektionsbüro Langstrahe) zur Einsichtnahme offen liegt.

Die Betriebs-Unternehmer im Land- und Stadtkreis Hanau werden hiermit auf die Neuerung mit dem Anheimgeben aufmerksam zu Macht, alsbald Einsicht zu nehmen. 21

Der Vorsitzende des Sektions-Vorstandes 3 V.: Fitte.

Mm^X^W^,

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Zwangsversteigerung

Am Donnerstag, den 14. Juli 1932, 14 Uhr, werde ich in Hanau, Steinheimer Straße 22, 1 Opel-Limousine, 1 Nahmaschine, 1 Bohr­maschine, 1 Waschmaschine, 1 Schleifmaschine (Germania), 6 Hobelbänke, 1 Schreibmaschine (Olympia), 1 Fournierpresse, 1 Büfett, 2 Kre­denzen, 2 Kassenschränke, 2 Bücherschränke, 1 Rollschränkchen, 1 Schrank, 1 Kommode, 1 Flurgarderobe, 1 Vertiko, 1 Äktenschrank, 1 Büchergestell, 1 Eisschrank, 2 Ladentheken mit Glastüren u. Schubladen, 4 Schreibtische, 1 Glasaufsatz, 1 Rollschreibtisch, 1 Schreib­pult, 1 Tisch, 1 Rauchtisch, 1 Sofa, 1 Korb­garnitur, 2 Spiegel, 3 Klavier^ 1 elektr. Klavier, 4 Sefsel, 6 Stühle, 1 Automaten­billard, 1 Billarduntergestell, 1 Kunstschloß, 2 Bände Sittengeschichte, 1 Radioapparat mit Lautsprecher, 6 Paar Metzgerstiefel, 1 Dezi­malwaage, 1 Fruchtpresse, 1 Reibmaschine, 2 Tellermaagen, 42 Mundharmonikas, 1 Posten: Kristallschalen, Gabeln, Messer, Löffel, versch. Hausgeräte, versch. Schuhe, versch. Farben, öffentlich meistbietend gegen Barzahlung ver­steigern. , 6619

Hanau, den 13. Juli 1932.

Schmidt, Obergerichtsvollzieher, als Vertreter des OGV. Kirch.

Beschluß

In dem Vergleichsverfahren über das Ver­mögen des Kaufmanns Heinrich Lukas in Niederrodenbach ist infolge Bestätigung des Vergleichs das Verfahren aufgehoben. 5510 Hanau, den 8. Juli 1932.

Das Amtsgericht, Abt. IV,

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