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Seife 6

Dienstag, den 21. Juni 1932

Nr. 143

-krack im S«avekvvs,eS

Nochmalige Beweisaufnahme wegen des Angeklagten

Luding

Berlin, 20. Juni. Im Sklarek-Prozeß wurde heute noch einmal in die BeweisaufnalMe ein­getreten, um die Beschuldigungen gegen den an­geklagten Buchprüfer Luding in Einzelpunkten wei­ter Zu klären. Dabei kam es zu stürmischen Aus­einandersetzungen zwischen den Angeklagten Willy und Leo Sklarek aus der einen und dem Mitan­geklagten Buchhalter Tuch auf der andern Seite.

Zunächst setzte Rechtsanwalt Hildebrandt sein Plädoyer für den angeklagten Stadtamtmann Sokolowski fort, dessen Freisprechung er forderte. Dann wurde der Angeklagte Luding darüber ver­nommen, warum er seinerzeit bei den Sklareks nur das Unkosten-, aber nicht das Warenkonto geprüft habe. Luding erklärte, daß er nur Stichproben ge­macht und im übrigen die Sklareks für ehrliche Leute gehalten habe, worauf der Norsitzende erklärte: Dann hätten Sie auch zu Hause bleiben können. Hätten Sie damals richtig geprüft, dann wäre schon vor Jahren alles aufgedeckt worden und heraus­gekommen, daß die Wareneingänge überhaupt nicht in die Bücher eingetragen waren".

Der Sachverständige Steuerrat Dr. Sichel be­stätigte in seinem Gutachten, daß die Prüfung Lu­dings nicht als ordnungsmäßig zu bezeichnen seien. Als der Vorsitzende dann den Mitangeklagten Buch­halter Tuch fragte, auf wessen Veranlassung er Lu­ding die eigens zu diesem Zweck hergestellten Bücher vorgelegt habe, und Tuch Willy Sklarek nannte, kam es zu stürmischen Szenen. Williy Sklarek sprang auf und schrie in höchster Erregung:Das ist nicht wahr, Sie sind ein Lügner, Herr Tuch, ich werde die Beweise dafür bringen, daß es Max gewesen ist und daß es sich bei Ihrer Behauptung nur um einen Racheakt handelt." Auch Leo Sklarek unterstützte seinen Bruder in diesen Behauptungen. Rechtsan­walt Dr. Hase, der Verteidiger Tuchs, erklärte, daß sein Mandant sich dadurch beschwert fühle, daß die Sklareks im Laufe der Verhandlung ihn andauernd zu beeinflussen versucht hätten, daß er die Allein­schuld auf Max Sklarek schieben solle.

Das «viel mit der tösffe

Ein Toler, ein Schwerverletzter.

Swinemünde, 20. Juni. Durch unvorsich- kiges Umgehen mit einem allen Gewehr erschoß in Casekow der 15 Jahre alle Werner Henning seinen 12 Jahre allen Bruder und verletzte den 23 Jahre allen landwirtschaftlichen Arbeiter Willi Lempcke schwer. Werner Henning fand in einem Schuppen ein alles Gewehr, einen Vorderlader, das von Lempcke öfters zum Krähenschießen benutzt wurde, und legte in dem Glauben, das Gewehr fei nicht geladen, auf die beiden jungen Leute an. Ehe Lempcke es verhindern konnte, krachte ein Schuß und die Schrotladung drang dem Schüler Erwin Henning, dem Bruder des Schützen, in die linke Brustfelle. Der Junge brach bewußtlos zusammen und starb einige Minuten darauf. Auch Lempcke wurde von der Schrotladung getroffen und erlitt schwere Verletzungen im Rücken. Er wurde in be­denklichem Zustand in das Krankenhaus gebracht.

euMmt Muttat

Zwei Tote.

Marl, 20. Juni. Der Landwirt Groß-Schulle fand heute morgen auf der Diele feines Hauses feine 14jährige Tochter Maria tot auf. Das Mäd­chen war durch einen Schuß in die Schläfe getötet worden, wenige Schrille entfernt lag gleichfalls tot der 23 Jahre alle Dienstknecht Newy. Die Er­mittlungen der Polizei ergaben, daß Newy zunächst das Mädchen und dann sich selbst getötet hat. In der Hosentasche des Knechtes fand man noch fünf Schuß Munition. Aus einem hinterlassenen Brief geht hervor, daß die Tat auf Liebeskummer zurück- zuführen ist. Dem Täter war vor einem halben Jahr gekündigt worden. Der Hofbesitzer hatte ihn jedoch aus Mitleid behalten.

Eine Todesfälle fite Forscher

Der Tolenfluß, ein brasilianisches Rätsel

In London wird zurzeit eine Expedition aus­gerüstet, deren Ziel die Entdeckung des Totenflusses im brasilianischen Staate Matto Grosso ist. Man will, wenn möglich, endlich das geheimnisvolle Ver­schwinden des englischen Obersten Tawcett aufklärcn, der, wie bekannt, vor sieben Jahren auf einer Forschungsreise durch Matto Grosso spurlos ver­schwunden ist. Dieser Totenfluß ist der wichtigste Zufluß des Araguaya. Bisher ist er noch unentdeckt geblieben. Seinen Namen hat er von dem furcht­baren Ende einer Kolonne von brasilianischen und portugiesischen Goldsuchern bekommen, die dort von Jndianeren abgeschlachtet wurden. Für die Geo­graphen ist der Totenfluß ein Strom, der auf der nördlichen Wasserscheide der Sierra Ehapada ent­springt und an die 80 Klm. in östlicher Richtung unter dem Namen Rio Manso weiterfließt. Dann biegt er aber schräg nach Nordosten ab, um schließlich in den Araguaya zu münden. Er wurde bis zum Zusammenfluß des Araes 40 Klm. nördlich von den Wassenflächen erforscht. Was aber die 300 Kilometer seines weiteren Laufs betrifft, vermag niemand an­zugeben, was dieser unberechenbare Fluß treibt. Auf dem rechten Ufer des erforschten Teils wohnen die Boroyo-Coroados, die von den Missionaren zivilisiert sind. Auf dem linken Ufer wohnen deren Erbfeinde, die Cajamos. Es sind Menschen von Riesenwuchs, die die zum Christentum bekehrten Boraros mit ihren Keulen bekämpfen. Pfeil und Bogen kennen sie nicht, auch hüten sie sich, die Weißen anzugreifen. Trotzdem ist es noch keinem Weißen geglückt, sich ihnen zu nähern. Im Mittel­teil des Stusses wohnen die Chavantes, und gerade dort befinden sich die Gebiete die bisher allen Forschern verhängnisvoll geworden sind, denn keiner, der dort eingedrungen ist, ist je zurückgekehrt.

Betverbunssschreibe«, mit Blut sefdbciebett

Auch in Japan hat die Arbeitslosigkeit so über­hand genommen, daß die Arbeitssuchenden auf die seltsamsten Mittel verfallen, um die Aufmerksam­keit auf sich und ihre Not zu lenken. Nach Abschluß der Schulprüfungen hat sich das Heer der japa­nischen Arbeitslosen noch um mehrere Tausend Stu­denten vermehrt, die sich mit ihrer Bitte um An- stellung in erster Linie an die Eifenbahnvermaltung wenden. Auf 1200 zu besetzende Stellen entfielen

tvettkeiegsfeinde werden Freunde

Die deutschen Weltkriegsflieger von Schleich (links) und von Richthofen (Mitte), ein Vetter des gefallenen Fliegerhelden, mit dem englischen Fliegerleutnant Reece.

Der englische Aeronautical-Club bereitete jetzt den deutschen Kriegsfliegern von Schleich und von Richthofen in London einen ehren vollen Empfangs Der englische Flieger Reece, den von Schleich im Luftkampf ab geschossen hatte, war eigens aus Liverpool gekommen, um dem Deutschen zu danken, der ihn nach feiner Gefangennahmenicht als Feind sondern ehrenvollen Gegner und Freund" behandelt hatte.

»AmerSSasrisches Duell" mit

Tubeeselbarillen

Seltsame Folgen eines Eheskandals

In dem Sanatorium derHohen Tatra" spielt sich jetzt eine Liebestragödie ab, in deren Mitetl- punft ein Ingenieur aus Preßburg steht. Im vori­gen Jahr hatte der Freund des Ingenieurs gehei­ratet, und die junge Gattin hatte an dem Freund ihres Gatten großen Gefallen gefunden. Es kam zu innigen Beziehungen zwischen der Gattin und dem Hausfreunde. Als der Gatte davon Kenntnis er­hielt, forderte er feinen Freund auf Pistolen. Es wurde aber vereinbart, daß das Duell auf ameri­kanische Weise stattfinden sollte. Die ehemaligen Freunde einigten sich daraufhin, daß derjenige, der die schwarze Kugel ziehen sollte, binnen einem Jahr Selbstmord begehen müßte. Der Ingenieur war der Unglückliche, den das Los zum Tode verurteilte, denn er zog die schwarze Kugel. Am 1. Juli war das Jahr um, das ihm als Frist für feinen Freitod gesetzt war. Da die Art, die er sterben sollte, nicht festgelegt war, so wählte er Koch'sche Tuberkel­bazillen, die er selbst auf Kartoffeln gezüchtet hatte, als sonderbare L-elbstmordmethode. Er die Kar­toffeln und infizierte sich dadurch mit der Lungen­schwindsucht, deretwegen er das «anatorium auf­suchte.

Inzwischen hatten sich aber in der Ehe seines Freundes noch andere Dinge ereignet, die die Rach­sucht des Gatten milderten. Die junge Frau war ihm aufs neue mit anderen Männern untreu ge­worden, so daß er gegen sie die Scheidungsklage anftrengen mußte. Er fand nun, daß diese treulose Frau nicht den Tod eines ehemaligen guten Freun­des wert fei, und er suchte seinen Freund auf, um

5000 Angebote, von denen acht mit dem Blut der Bewerber geschrieben waren. Die verzweifelten Anwärter öffneten eine Ader und tauchten die m Japan üblichen Schreibpinfel aus Kamelhaar in das herausfließende Blut. In früheren Zeiten hätte diese Art der Bewerbung ihren Erfolg gewiß nicht ver­fehlt, heute aber erweisen sich auch diese Kraft­anstrengungen als vergeblich.

Straßenbahnzusammensloß

Stuttgart, 21. Juni. Gestern abend kam es in der Bahnhofstraße zu einem Zusammenstoß von zwei Straßenbahnen. Die beiden Wagen waren stark besetzt, beide Perrons wurden eingedrückt. 12 bis 15 Personen wurden verletzt, 34 davon schwer.

Entsetzliche Bluttat

Morscholz (Hunsrück), 20. Juni. Rodungsarbei­ter veranstalteten auf dem Arbeitsplatz ein Sauf­gelage. Es entstand eine wüste Keilerei, bei der das Messer eine Hauptrolle spielte. Der 22 Jahre alte Joh. Zimmer erhielt von dem gleichaltrigen Gimmler zwei tiefe Messerstiche in den Rücken, die die Lunge schwer verletzten. Außerdem wurden dem jungen Mann durch Messerstiche der linke Oberarm fast vollständig abgetrennt. Der tödlich Verletzte kam ins Krankenhaus Wadern. Der viehische Täter wurde verhaftet.

Wirbelsturm im Elsaß

Straßburg, 20. Juni. Der Sundgau wurde heute nachmittag von einem Wirbelsturm heimgesucht. Hunderte von Bäumen wurden entwurzelt und viele Häuser abgedeckt. In Uffenheim wurden fünf Scheunen eingerissen. Der Schaden, den das nur wenige Minuten andauernde Unwetter ange­richtet hat, wird auf mehrere Millionen geschätzt.

Kameradschaft

Washington, 20. Juni. Acht deutsche Kriegsteil­nehmer, die jetzt als amerikanische Bürger in New Jersey ansässig sind, brachten den hungernden Vete­ranen 2% Tonnen Lebensmittel. Die Spender er­klärten, sie wollten mit ihrer Gabe einen beschei­denen Dank für die Schiffsladungen von Lebens­mitteln abstatten, die nach Kriegsende aus den Ver­einigten Staaten nach Deutschland gesandt worden sind.

Empfang der Ozeanfliegerin Earhart in Newyork

Newyork, 20. Juni. Amelia Earhart-Pitnam, die kürzlich als erste Frau allein den Ozean über­flog, traf in Begleitung ihres Gatten auf dem DampferIsle de France" in Newyork ein. Der Empfangsausschuß fuhr ihr bis zur Quarantäne­

ihn zu beschwören, von der Ausführung des ameri­kanischen Duells Abstand zu nehmen, da er keinen Wert mehr darauf lege. Inzwischen war das Un­heil aber schon geschehen. Der Freund war an den Tuberkelbazillen schon schwer erkrankt. Nun begab sich der betrogene Gatte nach dem Sanatorium, um alles zu unternehmen, was möglich ist, dem Freunde das Leben zu retten. Die Aerzte sind nun bestrebt, durch ihre Kunst den furchtbaren Ausganc dieses amerikanischen Duells zu verhüten, zuma bei dem Reichtum des betrogenen Ehegatten Un­kosten keine Rolle spielen. Die hervorragendsten Forscher sind konsultiert worden und stellen ihre Kunst und Wissenschaft in den Dienst dieser eigen­artigen Liebestragödie. Sie Höffen, das Opfer des amerikanischen Duells am Leben erhalten zu kön­nen, da es sich um einen sehr kräftigen Mann han­delt, der von Hause aus über eine ausgezeichnete Körperverfassung verfügt. In solchen Fällen ist es häufig möglich gewesen, Patienten zu heilen, auch wenn sie schon von der Lungentuberkulose durch irgend einen unglücklichen Zufall, einer Evkältun" oder Ansteckung, ergriffen worden waren. Es kommt dazu, daß die Infektion des Ingenieurs mit Tu­berkelbazillen noch nicht alt ist. Die Krankheit be­findet sich also erst im frühen Stadium, in dem die Lunge noch ziemlich widerstandsfähig ist. Der In­genieur ist in dem Sanatorium jedenfalls der inter­essanteste Kurgast, denn es ist bisher noch niemals vorgekömmen, daß ein Mensch sich mit Absicht lun­genkrank gemacht hat, um sich auf diese Weise den Töd zu geben.

station entgegen. Nach der Landung fand der riesige Umzug auf dem Broadway mit Konfettiwerfen und Polizeiparade statt. An dem Festzug nahmen 15 Flugzeuge sowie das Goodyear-LenkluftschiffRe­solute" teil. Im Rathaus wurde die Ozeanfliegerin von Oberbürgermeister Walker begrüßt. Dem Empfangsausschuß gehören unter anderen die Ozeanflieger Chamberlin, Fitzmaurice, Pangborn und Balchen an. Heute abend findet ein Ehrenban­kett im Waldorf-Astoria-Hotel statt. Am Dienstag früh fliegt Frau Earhart nach Washington, wo sie von Präsident Hoover empfangen wird.

Todessturz in den Bergen

Linz, 20. Juni. Drei einheimische Touristen stürz­ten am Erlakogel am Traunsee 400 Meter ab. Die Abgestürzten waren sämtlich auf der Stelle tot

Kraftwagenunfall in Oesterreich. Fünf Tote

Linz. 20. Juni. Ein mit 20 Personen besetzter Lastkraftwagen verunglückte im Bezirk Groebming. Zwei 2lrbeiter wurden getötet, außerdem von den Insassen drei Personen. Zehn weitere wurden schwer verletzt.

SvovtnachvlAten

Schmer^ng-Ghavkev

(Letzte Meldungen)

Newyork, 20. Juni. Zu dem Weltmeisterschafts­kampf sind bis zum Vortag etwa 55 000 Karten verkauft worden. Beide Boxer befinden sich in bester Verfassung. Hiesigen Pressevertretern ge­genüber äußerte Sharkey, daß er Schmeling in der 6. Runde k. o. schlagen werde. Der Deutsche äußerte sich nur im allgemeinen außerordentlich zuversichtlich. Der frühere Schmeling-Manager Bülow hat sich, nachdem er beide Boxer im Trai­ning beobachtet hat, dahin geäußert, daß Sharkey keine Chance habe. Die Wetten stehen nach wie vor 1011 :9 für Schmeling. Jack Dempsey hat in letzter Minute das Amt des Ringrichters abge­lehnt. Beide Boxer dürfen ihre Bandagen auf Antrag Joe Jacobs erst im Ring anziehen, so daß der Beginn des Kampfes sich um etwa eine halbe Stunde verzögern wird. Der Kampf wird selbst­verständlich wieder im Rundfunk übertragen und dürfte etwa um 8 Uhr (3 Uhr MEZ.) beginnen. Ueber die tatsächlichen Chancen der beiden Gegner ist natürlich außerordentlich schwer etwas zu sagen. Sharkey wird etwa 91 Kilo, Schmeling 86 Kilo in den Ring bringen. Beide sollen in bester Form sein. Ohne den Amerikaner zu unterschätzen, erwarten wir doch einen klaren Sieg des Deut­schen, dem es u. E. sogar gelingen könnte, seinen Gegner etwa in der 11. bis 12. Runde k. o zu schlagen.

Seldbevsfeft

Das Feldbergfest verlief, begünstigt von beste, v Wetter, ausgezeichnet und gestaltete sich zu eint machtvollen Kundgebung der Turnerschaft. Pünktlh begannen die Wettkämpfe, die bei den Turnern au einem Vierkampf (100 Meter, Kugelstoßen, Wei! sprung und Freiübung) bestanden. Die Turnerinne turnten gleichfalls einen Vierkampf, wobei an Stet des Weitsprunges Hochsprung trat. In der Oberstix siegte Ritzel TV. Bieber, vor dem bis jetzt wem hervorgetretenen Spielmann, Seligenstadt. Von de beiden vorjährigen ersten Siegern Groß, Wiesbade, und Großmann, Bieber, kam ersterer in den vierte Rang, während letzterer wegen Verletzung aufgai

Bei den Turnerinnen war Else Bickelhaus (Mtv. Gießen) ihren Mitbewerberinnen um ] Punkte voraus. Die vorjährige erste Siegeri Bochnik (Neu-Isenburg) mußte sich mit Frl. Biro (Tbd. Wiesbaden) in den 2. Platz teilen, dann folc ten die Sachsenhäuser Turnerinnen Schäfer un Fuchs.

Die Ergebnisse:

Oberstufe, Turner (498 Teilnehmer, 442 Sieger 1. A. Ritzel (Tv. 61 Bieber) 97 Punkte; 2. V. Spie' mann Tgs. Seligenstadt) 94; 3. Ernst Stengel (Ti Großlinden) 93; 4. Al. Groß (Tb. Wiesbaden) 90 5. J. Neudecker (Klein-Auheim), L. Winter (Ti Groß-Gerau) 89; 6. W. Heinlein (Tgs. Offenbach W. Wagner (Tv. Lorsbach) 88; 7. P. Schubert (Ti Eschborn), Fr. Kropp (Tv. Wiesenau) 87; 8. f Werner (Tv. Weilmünster), P. Meyer (Tv. Biebet 86; 9. O. Lindenstruth (Tv. Gießen), Chr. Plöcke (Tv. Eppstein), Ad. Dens (Tv. Heusenstamm) 8k 10. Ad. Muth (TG. Rödelheim), Fr. Orthwein (Tgn Fulda), Ph. Trumm (TV. Vorwärts Niederraden Ernst Roth (Tv. Bieber) 84.

Jungturner (303 Teilnehmer, 254 Sieger): 1. A Schupbach (Tv. Runkel) 98 Punkte; 2. K. Jehnc (Tv. Bad Nauheim) 97; 3. W. Jstel (Tv. Vorwärt Villmar) 95; 4. A. Bickel (Tv. Oberreifenberg), Freund (Tv. 60 Hofheim) 91; 5. G. Gebhardt (T> Oppenheim), K. Maier (Tgm. Unterliederbach) 81 6. A. Leichum (Tv. Niederrad) 88.

Alterslurner. Jahrgang 1887 und Aeltere (5 Teilnehmer, 50 Sieger): 1. H. Petry (Tbd. Wie­baden) 90 Punkte; 2. K. Weber (Tgm. Darmstadt 88; 3. A. Lohrmann (Tv. Schwanheim), Th. Katt rein (To. Lorsbach), F. Müller (Tgm. Darmstadt 85; 4. A. Weil (Tv. Nied) 84; 5. M. Müller (Ti Vorwärts Bockenheim), E. Schumacher (Tv. Jah Lüdenscheid) 81.

Jahrgang 18881892 (53 Teilnehmer, 51 Siegers 1. F. Tritschler (Eltagsportverein Frankfurt) 9 Punkte; 2. G. Burkhardt (Tv. Sindlingen), E. Koste (Tv. Kirdorf) 90; 3. J. Kraus (Tgm. Bockenheim 88; 4. H. Silbereris (Tgm. Unterliederbach), H. Koc (Tv. Herborn), W. Höhler (Tgs. Koblenz) 87; 5. ß Gliesche (Tgm. Wiesbaden) 84.

Jahrgang 18931899 (69 Teilnehmer, 66 Sieger) 1. A. Schall (Tv. 1860 Frankfurt) 93 P.; 2. K. Kur (Tv. Bieber) 89; 3. E. Barbe (Tv. Vorwärt Bockenheim), W. Schmitt (Tv. Schwanheim 87; 4 G. Götzinger (TV. Bonames), A. Weber (Tgm Griesheim) 85;. 5. W. Volkhart Tv. Vorwärt Bockenheim) 82,

Turnerinnen (163 Teilnehmer, 143 Sieger): 1 E. Bickelhaupt (Mtv. Gießen) 101 Punkte; 2. > Bochnick (Tv. Neu-Isenburg) 89; 2. E. Biran (Tbt Wiesbaden) 89; 3. L. Schäfer (Tgs. Sachsenhausen 88; 4. A. Fuchs (Tgs. Sachsenhausen), E. Röhmii (Mtv. Gießen) 80; 5. E. Priester (Tgm. Ober-Jngel Heim), E. Baller (Tgm. Niederursel) E. Kreßmam Tgm. Friedberg), T. Reinheimer (Tgm. Fried berg 78).

Jahnstafsel (5 mal 100 Meter, Oberstufe, 5 Mann schäften): 1. Tgde. Fulda 60,4 Sek.; 2. Tgs. Offen bach 60,4 (Brustbreite zurück); 3. Tv. 1860 Frank furt 60,5.

Emanuel-Schmuckschild (5 mal 100 Meter Staffel, Unterstufe, 11 Teilnehmer): 1. Tv. 1861 Hosheim 62,1 Sek.; 2. Tvgg. Kirn 62,4; 3. Tgs Offenbach 63,2.

Brunhilde-Schild (4mat 100 Meter-Staffel, Tur nerinnen, 2 Mannschaften): 1. Mtv. Gießen 42,2 Sek.; 2. Tv. 1860 Frankfurt 46,3.

sruudfunk-Nvosvamm

Dienstag, den 21. Juni

6: Wettermeldung. Anschließ. Morgengymnastik. 7: Frühkonzert. 12: Mittagskonzert. 14: Nachrichten und Werbekonzert. 15.20: Hausfrauen-Nachmittag. 16: Aus Schuberts Geburtshaus in Wien (anl. der Wiener Festwochen: 10. Internationales Musikfest: Schubertiade". 17: Nachmittagskonzert. 18.25: Die Entmündigung", Dortrag. 18.50:Abend in Brüssel", Vortrag. 19.15:Gesunde Frau, gesundes Volk", Reportage. 19.30: Russische Volksmusik. 20.30:Meister Oelze", Drama. 21.30: Symphonie- Konzert. 22.30: Nachrichten. 22.50:Zum 14. To­destag des Dichters Hermann Essig" (Gedichte und Prosa). 23.10: Nachtmusik. 0.301: Tanzmusik. In den ersten Morgenstunden (genaue Zeit wird noch lekanntgegeben): Aus Chicago: Weltmeister-Box-, kampf: SchmelingSharkey.

vereine, Versammlungen

Einlracht-Lehrersängerchor. 8% Uhr Singstunde.

Alles muß erscheinen. 683

StädtisMs NeVanutmaibuuse«

Der städtische Haushaltsplan für das Rechnungs-' jahr 1932 liegt gemäß § 76 der Städteordnung vom Mittwoch den 22. Juni 1932 ab acht Tage lang in Zimmer 33 des Rathauses zur Einsicht der Ge- moindeangehörigen offen. 103

Hanau, 20. Juni 1932.

Der Magistrat geiz. Dr. Blaum.

V^T^ZurkoteiM

Stärk I RM 1.60 u. 2.50, Stärk H SWR 1.75 iL 3., Stärke III RM 1.90 u. 3.50.

Drogerie Hans Schlegel, Marktplatz li.