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WM Stadt

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Nv. 118

Moatas, den

Erfüllungsort und Gerichtsstand für beide Teile ist Hanau. ' Sei unverschuldetem Ausfall der Lieferung infolge höherer Gewalt, Streik usw. hat der Äezleher keinen Anspmch auf Lieferung oder Nachlieferung oder auf Rückzahlung des Sezugspreises. / Fürplahvorschrifi u. Erscheinungstage der Anzeige wird keine Gewähr geleistet./Geschäftsstelle: Hammerstr.9 ^ Feruspr. 3956,3951,3958

23* Mai

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Sinam- und LVivtschaftsvlan fertig

Nev KegkevungsbeschluS übev den Reichshausbalt, die Avbettslosenfüvsvvse und die Äivbettsbeschaffuns

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* Der preußische Ministerpräsident Braun hat in den Landtagspräsidenten ein Schreiben gerich- et, in dem er den Rücktrit der Regierung offiziell j nitteilt.

In der Sitzung des Anhaltischen Landtags am Samstag wurden Regierungsrat a. D. Freyberg ms Quellenburg zum Ministerpräsidenten und Mi- üsterpäsident a. D. Dr. Knorr-Dessau zum Minister iewählt. Freyberg gehört zu den Nationalsoziali- ten, Dr. Knorr zu den Deutschnationalen.

Der nationalsozialistische Schriftleiter Hildebrand >at in mehreren nationalsozialistischen Zeitungen >es Rheinlandes gegen den Prälaten Kaas den Bormurf erhoben, dieser habe sich an einer Bewe­gung beteiligt, die die Loslösung des Rheinlandes >om Reiche zum Ziel hatte. Der Oberstaatsanwalt in Koblenz hat gegen Hildebrand Anklage wegen ibler Nachrede erhoben. *

* Deutschland siegte in der zweiten Runde um ren Davispokal in Wien gegen Oesterreich 3:2.

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Brauchitsch auf Mercedes-Benz wurde Sieger reim Avusrenven.

Der Dölkerbundsrat hat beschlossen, der Doll- lersammlung die Einberusung einer Weltkonferenz ;ur Prüfung der Probleme des internationalen Handels und der Erzeugung vorzuschlagen.

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Zu den aus Warschau und Basel stammenden Gerüchten, die von /inem erfolgten Monatoriums- nsuchen Oesterreichs wissen wollen, erfahren wir auf Anfrage an unterrichteter österreichischer Stelle, daß eine Meldung über ein österreichisches Moratoriumsgesuch nicht vorliege.

Der neue Erzbischof von Schweden, Professor Eidem, wurde gestern im Dom zu Upsala feierlich in sein Amt eingeführt. Unter den zahlreichen ein- geladenen Gästen befanden sich der König und mehrere andere Mitglieder des königlichen Hauses, Lertreter der Regierung, der verschiedenen Behör­den usw. Die deutsch-evangelische Kirche mar durch den Bischof von Holstein, D. Mordhorst-Kiel ver­treten. *

Zu den von einem Korrespondenten der Havas- '! agentur aus Basel gemeldeten Ausführungen auf Grund einer Umfrage in den Kreisen des Völker­bundes und der BIZ. Über die Aufgabe der Lau­sanner Konferenz erfahren mir aus zuverlässiger ls Quelle, daß die von betn Korrespondenten der Haoasagentur wiedergegebene angebliche Auffassung der BIZ. lediglich die französische Auffassung dar­stellt. Die gebrachten Einzelheiten geben keineswegs etwa die überwiegende Anschauung der in der BIZ. Vertreterin Länder wieder.

Nach demPetit Parisien" werde auch Finanz- minister Flandin an der Unterredung teilnehmen, die morgen zwischen dem Präsidenten der Republik Lebrun, dem zurückgetretenen Ministerpräsidenten Tardieu und dem Radikalen Parteiführer Herriot im Elysee stattfinden werde.

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Bei einem Gastspiel des Zirkus Sarrafani in Antwerpen im Januar d. J. war bekanntlich Feuer ausgebrochen, das einen Teil des Tierb estandes, u. a. mehrere Elefanten vernichtete. Sarrafani hatte wegen dieser Vorgänge Klage wegen Brandstiftung erhoben. Das Untersuchungsverfahren wurde mangels Beweisen eingestellt.

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Die Lage in Bombay, wo es in den letzten Tagen zu schweren Zusammenstößen zwischen Hindus und Mohammedanern gekommen war, hat sich gebessert. Immerhin gab es gestern bei gelegentlichen Rei­bereien einen Toten und sieben Verletzte.

Wie der Washingtoner Korrespondent der Balti­more Sun" meldet, hat Japan die Vereinigten Staaten ersucht, an einer Rundtischkonferenz in Tokio zur Beratung gemeinsamer Maßnahmen Großbritanniens, Frankreichs, der Vereinigten Staaten, Italiens und Japans zum Schutze von fielen und Eigentum ihrer Staatsangehörigen teil­zunehmen. Diese Einladung soll Staatssekretär Stimson in beträchtliche Verlegenheit gebracht haben. Der Korrespondent meldet weiter, die kom­mun stische Gefahr in Amoy habe das Staatsdepar­tement veranlaßt, Kulangsu, die Landung von Mannschaften eines Patrouillenfahrzeuges zu ge­nehmigen, wenn andere Mächte eine gleiche Aktion unternehmen sollten.

* 1 Näheres siehe im politischen Seit

Eine amtliche Mitteilung

Berlin, 22. Mai. Ueber den Abschluß der Kabinellsberalungen wird die folgende amtliche Mitteilung veröffentlicht, die allerdings nur Angaben über die technischen Disposi­tionen der Reichsregierung enthält, aber noch nichts über den Inhalt der finanzwirtschaft- lichen und sozialpolitischen Maßnahmen sagt.

Die mehrwöchigen, nur durch die beiden Pfingsttage unterbrochenen Beratungen des Reichs­kabinetts über die nunmehr in Aussicht zu nehmen­den sinanz-, sozial- und wirtschaftspolitischen Maß­nahmen konnten am Samstag nachmittag in allen grundsätzlichen Fragen in voller Ueberein­stimmung zum Abschluß gebracht wer­den. Zu den unter dem Vorsitz des Reichskanzlers Dr. Brüning stattgehabten Beratungen waren das Reichsbankdirektorium und, soweit erforderlich, die drei Reichskommissare für Preisüberwachung, Ban­kenaufsicht und die vorslädtische Randsiedlung, sowie die vorstädtische Randsiedlung, sowie der Vorstand der Garanliebllnk hinzugezogen worden. Die Ent­schließungen des Reichskabinetts fanden wertvolle Förderung durch nebenhergehende Beratungen mit den berufenen Vertretern der beteiligten Bevölke­rungskreise.

Das Gesamtprogramm erstreckt sich im wesentlichen auf die endgültige Fertigstellung und Abdeckung des Reichshaushaltsplanes 1932, die Sicherung de Arbeitlosenfürforae und andere sozial­politische Resormmahnahmen, sowie auf ein Arbeits- beschaffungsprogramm unter gleichzeitigem Ausbau des freiwilligen Arbeitsdienstes.

Der Reichshaushallsplan geht nun­mehr dem Reichsral zu, dessen Beratungen unter Beteiligung der Reichsregierung und der Finanz­minister der deutschen Länder demnächst beginnen werden. Die übrigen vorerwähnten grundsätzlichen Beschlüsse der Reichsregierung unterliegen augen­blicklich noch der endgültigen Formulierung der zu­ständigen Stellen, mit der sich das Reichskabinett alsdann abschließend im Anfang dieser Woche be­fassen wird. Weitere Einzelheiten hierüber können im Augenblick noch nicht milgekeilk werden, da zu­nächst ein Vortrag des Reichskanzlers beim Herrn

Zwei wefi-DK-SzearrMse

Sean Eavhavt in 15^ Stunden nach Leland - No v in 15 Stunden 5 Minuten auf die Azoren

OseanfUeaeein Savhavt in London

London, 22. Mai. Die Ozeanfliegerin Amelia Earhart, die am Freitag um 20.50 Ahr Ortszeit von Harbour in Neufundland startete, ist am Samstag 15.45 Ahr Ortszeit etwa 4 Kilometer von London­derry auf Irland auf einer Wiese glatt notgelandet. Sie ist die erste Frau, die allein im Flugzeug den Ozean überquerte.

Wiß Lindi, wie die Fliegerin genannt wird, setzte sich sofort telephonisch mit Dublin in Verbin­dung und teilte mit, daß sie nicht verletzt fei. Auch das Flugzeug wäre heil geblieben. Während der Reise hätte ungefähr 10 Stunden lang der Auspuff fast versagt, weil er ausgebrannt war. Auf einer großen Strecke des Weges hätten heftige Stürme, Regen und teilweise auch Nebel den Flug sehr er­schwert. Außerdem war der Benzinmesser gebro­chen, was die Fliegerin gezwungen habe, in Irland nolzulanden. Die Fliegerin hat mit ihrem Flug­zeug zwei Erstleistungen aufgestellt. Sie ist einmal die erste Frau, die allein den Atlantik im Flugzeug überquerteund außerdem die einzige Frau, die zweimal den Atlantik überquerte.

Die Fliegerin legte die Strecke von Neufundland nach Londonderry in der Rekordzeit von 15 Stun­den und 39 Minuten zurück. Die Strecke beträgt rund 2026,5 Meilen. Be; ihrer Ankunft weigerte sich Amelia Earhart, etwas zu sich zu nehmen.. Sie wurde sogleich in einem Kraftwagen nach London­derry gebracht.

London, 22. Mai. Die Ozeanfliegerin Amelia Earhart, traf aus dem Londoner Flugplatz Han- worth am Sonntag abend von Londonderry kom­mend, ein. Bis Blackpool war sie in der Maschine einer amerikanischen Filmgesellschaft geflogen und dort stieg sie in ein englisches Flugzeug um. Bei ihrer Ankunft wurde sie von dem amerikanischen Botschafter Mellon und Vertretern der Behörden begrüßt. Ihre Ankunft war nur wenigen bekannt, denn ursprünglich wollte sie auf dem Croydon- Flughafen landen, wo eine große Menge wartete, um die Pilotin zu begrüßen.

Reichspräsidenten über das Gesamtprogramm im Laufe der Woche skaltsinden wird."

In dem hier wiedergegebenen amtlichen Com- tmmigué über dsn Stand der Kabinettsberatungen heißt es, daß der Kanzler dem Reichspräsidenten Vortrag über das Gesamtprogramm halten werde. Entweder also wird der Kanzler die Rückkehr Hindenburgs nach Berlin abwarten, oder er, und nicht Staatssekretär Meißner, wird nach Neudeck in Ostpreußen fahren. In politischen Kreisen folgert man daraus, daß der Kanzler bei der Gelegenheit dem Reichspräsidenten auch Vorschläge über bi e Neubesetzung namentlich des Ret ch s w e h r m i n i st e r i-ums unterbreiten wird und es verlautet mit Bestimmtheit, daß Dr. Brü­ning entscheidenden Wert auf die Betrauung des Generals v. Schleicher mit diesem Posten legt.

Aus der neuesten Erklärung der preußischen Z e n t r u m s f r a k t i o u glaubt man hier und da auf eine stärkere Bereitschaft des Zentrums zu Koalt tionsver Handlungen mit den Nationalsozialisten schließen zu können. In der Bemerkung, die Fraktion gedenke abzuwarten, bis man an sie he ran trete, erblicken diese Jnter- pretcüoren eine ermutigende Geste an die National­sozialisten, sie mögen mit Vorschlägen zum Zentrum kommen. DerBerliner Börsen-Courier" redet sogar derälteren und reiferen Partei" zu, den ersten Schritt zu tun und mit der jetzt größ­ten Fraktion des Preußenhauses die Verbindung aufzunchmen. Da aber die Nationalsozialisten nach unserer Kenntnis entschlossen sind, auf den von Dr. Göbbels proklamierten Bedingungen, nämlich der Reichstagsauflösung und der Abkehr vom Brüning­kurs, für die vom Zentrum geforderte Herstellung eines politischen Iunctims in Reich und Preußen unerschütterlich zu bestehen, erscheint eine Verstän-

Nev SreauSlus des No '

Berlin, 22. Mai. Wie aus Horta gemeldet wird, ist das Flugschiff Do X, das am Samstag morgen um 8 Uhr in Neufundland zu feinem Ozeanflug auf gestiegen war, gestern abend um 11 Uhr in der Bucht von Horta auf den Azoren ge­landet. Es hatte zur Zurücklegung der 2300 Klm. langen Flugstrecke von Neufundland bis zu den Azoren 15 Stunden 5 Minuten gebraucht. Es herrschten auf dem Flug durchweg südliche Gegen­winde mit Nebel- und Regenstreifen, ab und zu bestand Gelegenheit zur astronomischen Beobach­tung. Der Flug wurde in 200 Meter Höhe über dem Meeresspiegel zurückgelegt.

Nachdem das Flugschiff 20 000 Liter Brennstoff übernommen hatte, startete es heute morgen um 9.20 Ahr in Richtung auf die spanische Küste. Der Start erfolgte bei einem Gewicht von 55 Tonnen und machte trotz starker böiger Winde keine be- sonderen Schwierigkeiten: er erforderte an Zeit 110 Sekunden. Um 11 Ahr sandte das Flugschiff eine Standorlmeldung an die Dornier-Metallbau- tey, aus der sich ergab, daß an Bord alles klar ist und das Flugschiff mit 170 Klm. Geschwindigkeit mit Kurs Viago in Spanien fliegt.

Madrid, 22. Mai. Do X ist heute um 19.48 Uhr in Mgo eingetroffen und glatt vor Anker gegangen!.

Vigo, 23. Mai. Der Do X hat heute nacht sei­nen Betriebsstoffoorrat ergänzt. Er wird wahr­scheinlich im Laufe des Vormittags nach Deutschland weitersliegen.

Slusrettsabstttvr

London, 22. Mai. Ein Eindecker stürzte 10 Mei­len südlich von Stranraer in der Grafschaft Wigton nahe der Küste ab. Die beiden Insassen wurden ge­tötet. Das FlUAieug war auf der Rückfahrt von Londonderry, wo der Passagier, ein Pressephoto­graph, Aufnahmen von der Ozeanfliegerin Earhart und ihrem Flugzeug gemacht hatte, die er nach Lon­don bringen wollte.

digung so gut wie aussichtslos. Denn im Zentrum erklärt man mit der gleichen Entschiedenheit diese Voraussetzungen für unannehmbar. DerVor­wärts", der die innenpolitische Entwicklung dies­mal nach dem Fall Gröner immer argwöhnischer betrachtet, plädiert für die Erhaltung einerfest auf dem Boden der Verfassung stehenden Reichsgewalt". Kommt aber der Tag, an dem es sicher wird, daß es eine solche Reichsgewalt nicht mehr gibt, dann gilt nur noch eines: Der Zusammenschluß der Arbeitermassen zu einem festen Abwehrblock unter der Fahne der Demokratie und des Sozialismus.

Miede« «uv Stüâveer

.Die Reichsregierung hat ihre Beratungen ab­geschlossen. Zwar liegen die beschlossenen Maßnah­men in ihren Einzelheiten noch nicht vor, aber es steht doch schon in großen Umrissen fest, was der Oesfentlichke-it als das Ergebnis in der Gestalt einer neuen Notverordnung vorgelegt werden wird. Im wesentlichen handelt es sich bei den Beratungen um die Finanzierung der Arbeitslosenunterstützung. Rund drei Milliarden RM werden in dem laufen­den Finanzjahr für Versorgung der Erwerbslosen erforderlich sein. Da nur etwas mehr als eine Mil­liarde RM durch die Versicherung selbst ausgebracht wird, so müssen rund zwei Milliarden auf anderem Wege beschafft werden. Neben einem Reichszuschutz von 800 Millionen für die Kristnsürforge mW hr« Reichskabinett den Ertrag der verlängerten Krisen- steusr und einer neugeschaffenen Beschäftigungssteuer diesem Zweck dienstbar machen.

Man wird erst ein abschließendes Urteil ge­winnen können, wenn die Notverordnung selbst vorliegt. Aber man hat nach dem, was bis jetzt bekannt geworden ist, unbedingt den Eindruck, daß mit der geplanten neuen Notverordnung abermals nur wieder Stückwerk geleistet wird. Mit dem Er­laß der letzten großen Notverordnung verknüpfte die Reichsregierung die Versicherung, daß nunmehr die Anspannung der Steuerkrast am Ende angelangt fei und daß neue Steuern dem Volke nicht wieder auferlegt werden sollten. Aber wie es in der Na­tur der Dinge liegt, wenn man nicht ganze Arbeit leistet, sondern immer nur einer dringenden Augen- bbicksnotwendigkeit Rechnung trägt: nach kurzer Zeit stellt sich heraus, daß die Lösung doch nicht als endgültig betrachtet werden kann, und neues Stück­werk muß hinzugefügt werden. Abermals übt eine Augenblicksnotwendigkeit ihren Druck aus und abermals müssen neue Steuern erhoben werden, obgleich das Gegenteil feierlich versprochen wurde. Soll man nun zu dem neuen Stückwerk Vertrauen haben?

Die Arbeitslosenversicherung ist schon längst reif für eine grundsätzliche Reform. Die Reform ist schon vor zwei Jahren im Parlament gefordert worden. Wer sie ist bis jetzt ausgeblieben. Das Kabinett weiß keinen anderen Ausweg, als die W- kürzung der Versicherungsdauer und eine entspre­chende Verlängerung der Dauer der Krisenunter­stützung. Die Belastungen werden verschoben damit ist die Wirkung dieser Maßnahme erschöpft. Und zur Stillung des wachsenden Geldbedarfs weiß die Regierung-kein anderes Mittel, als eine aber­malige Anspannung der Steuerschraube. Wir kön­nen in Deutschland gewiß die Arbeitslosigkeit nicht aus eigener Kraft bannen. Aber wir können doch eine Wirtschaftspolitik und Finanzpolitik treiben, die der Arbeitslosigkeit entgegenwirkt. Daß eine Vermehrung des Steuerdrucks der verkehrteste Weg ist, wenn man zu diesem Ziel gelangen will, sollte nicht mehr der Betonung bedürfen. Wenn man ich aber einmal auf den verkehrten Weg begeben hat, scheint eine Umkehr sehr schwer zu sein.

DasBerliner Tageblatt" meint, er­freulich sehe das neue Notprogramm nicht aus. Aber neue Steuern feien schließlich zu erwarten ge­wesen. Wer noch so glücklich sei, in einigermaßen gesicherter Position arbeiten zu können, werde an­gesichts der Erwerbslosennot auch diese Abzüge ver­schmerzen können. DieD. A. Z." schreibt von derweiteren Uöberdröhung der Steuerschraube" und fragt, warum nicht Selbstkostensenkung und Verwaltungsreform? Die Regierungskunst bestehe darin, mit dem Wenigen hauszuhalten und nicht an die Stelle der Ausgabensenkung Fn allen Etats und bei allen Etatspositionen bürokratische Versuche

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