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wum «Stadt und Land

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Mr. 102

Montag, den

2. Mai

1932

Osten wollte Damts besetzen?

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Nieke wahnsinnige Absicht in letzter Stunde vevhindevt Die Lage bleibt evnst

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Das LuftschiffGraf Zeppelin" ist heute früh 5.03 mit 10 Passagieren zu seiner vierten Süd- amerika->Fährt glatt gestartet. Führer ist Kapitän Lehmann.

Zum Semesterbeginn fand 'm der Berliner Drei- fultigkeitskirche ein Gottesdienst der Studentenschaft statt, an dem auch Reichspräsident von Hindenburg sm Begleitung des Staatssekretärs Dr. Meißner teilnahm: Zu dem Gottesdienst waren die Rektoren der Berliner Hochschulen und die Chargierten der Korporationen mit ihren Fahnen erschienen. Bor dem Gotteshaus hatte sich ein großes Publikum an- gesammelt, das den Reichspräsidenten ehrfurchtsvoll begrüßte.

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Die Nationalsozialisten beabsichtigen, als Prä­sidenten des neugewählten Preußischen Landtages den Abgeordneten Kerrl (Peine), der schon im alten Landtag Abgeordneter der NSDAP, war, zu prä­mieren. Diese Meldung wurde von der Geschäfts- stelle Peine der NSDAP, bestätigt.

Polizeibeamte durchsuchten in der vergangenen Macht überraschend ein nationalsozialistisches Ver- ^»hrslolal in der Alexandrinenstraße in Berlin. Bei ^«nei der Anwesenden mitr^»« P^-lcn gesunden. isr,.^°^., fuino man aus der Erde zerstreut mer gvistolen, einen Dolch und zwei Tränenaasrevolver. -r»a sich nicht fest stellen ließ, wem die wertem offenen 'vaffen 2 hörten, wurden sämtliche 67 Personen mr^ 1 dem Polizeipräsidien zur Feststellung ihrer or chnalien gebracht. Zwei von ihnen, bei denen I| -an die Pistolen gefunden hatte, blieben in Ge- twahrsam, die anderen wurden später wieder ent­lassen. '

2er Staatssekretär im Reichssmanzministerium, Dr. Schaeffer, tritt mit dem 1. Mai einen längeren Urlaub an. Man kann annehmen, daß in der Zwi­schenzeit sein Abschiedsgesuch genehmigt wird. Als sein Nachfolger werden Graf Schwerin-Krosigk und M Zarden genannt.

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i Berühmte Kleinodien aus dem Mainzer Dom, die von der hohen deutschen Kunst vor beinahe ein= tausend Jahren zeugen, werden in dieser Woche in «einer Londoner Ausstellung gezeigt, die Kardinal Bourne heute eröffnen wird. Unter den Schätzen sind wertvolle Gemälde aus dem 12. und 13. Jahr­hundert, silberne Bucheinbände mit wunderbarer Reliefarbeit und der goldene Ring des Erzbischofs von Mainz aus dem 11. Jahrtzundem, der vor we­nigen Jahren gefunden wurde, als man die Grab­stelle im Mainzer Dom aufdeckte. Zwei juwelen­besetzte Goldbroschen in Filigranarbeit, die man in London zeigt, wurden im Jahre 1896 in einem Kehrichthaufen neben dem Dom entdeckt; sie sollen aus dem Besitze Giselas, der Gattin Kaiser Kön- vads IL, stammen.

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Die 11. Internationale Posener Messe wurde am Sonntag durch den polnischen Handelsminister Zar- gycki eröffnet. Die Messe steht vollständig im Zei­chen der Krise. Die Ausstâungsftäche ist gegen das Vorjahr stark verringert worden. Dis landwirt­schaftliche Maschinenindustrie zeigt nur einen ge­ringfügigen Bruchteil der Ausstellung im vergan­genen Jahr. Deutsche Firmen haben'offiziell über­haupt nicht ausgestellt. Die Messe wird bis 8. Mai ' dauern. *

Bundespräsident Miklas nahm gestern an der (Eröffnung der Passionsspiele in Erl bei Kufstein teil. Auch der deutsche Generalkonsul Geheimrat Dr. Salier und verschiedenen Vertreter der baye­rischen Behörden und Aemter waren erschienen.

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Nachdem die deutsche Grenze für polnische Wan­derarbeiter gesperrt worden ist, versucht Polen, seine Landarbeiter anderweitig unterzubringen. Es ha­ben in Wilna Besprechungen mit lettischen Behör­den stattgesupden, polnische Landarbeiter in Lett­land zu beschäftigen. Die Besprechungen ergaben, daß derartige Möglichkeiten bestehen. Es sollen auf «einer weiteren Zusammenkunft die Einzelheiten ge­klärt werden.

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Die Budgetkommission des lettischen Parlaments beschäftigte sich in ihrer letzten Sitzung mit den Doppelverdienern unter den Staatsbeamten. Es wurde ein Antrag angenommen, der vorsieht, daß alle Nebenverdienste über 20 Prozent des Grund­gehaltes hinaus vom Gehalt abzuziehen sind.

Daily Telegraph" meldet aus Tokio, im An­schluß an die Ministerkonferenz hat der Gesandt- schaftsvat Hamo von der Gesandtschaft Weisung erhalten, sofort nach Schanghai zu gehen, um die Waffenstillstandsoerhanblungen weiter, zu führen, die infolge der Verletzung des japanischen Gesandten zum Stocken gekommen sind.

Dev polnische Vian

London, 2. Mai.Daily Expreß veröffentlicht in sensationeller Aufmachung einen Bericht feines Sonderkorrespondenten in Danzig, in dem es heißt: Polen habe neue Pläne für die Besitzergreifung des Freistaates Danzig fertig gestellt. Kut ein in 11. Stunde erfolgter Schritt Frankreichs habe verhindert, daß die polnische Flagge gestern

aber über Danzig wehte.

Der Korrespondent sagt, eine maßgebende Persönlichkeit am Ort und Stelle kein Pole oder Danziger habe ihm erklärt, die Polen haben ihren Kopf verloren. Die Behörden hätten befürchtet, daß die polnische Flotte in den Danziger Hasen einfahren und wie im Falle der Wegnahme von Wilna, die Welt vor eine vollendete Tatsache stellen würde. Graf Kami na habe sich dringend an das Sekre­tariat des Völkerbundes gewandt und habe in Genf weinend von dieser Gefährdung des euro­päischen Friedens Mitteilung gemacht.

Die Wahlen in .^rarrersith

Nev etRe Wahlgang Non 611 Abgeovdneien wurden ernte asti gewählt Lür 350 Abgeordnete «Stichwahl

Wienen Nass «n »

Paris 2. Mai. Der erste Wahlgang für die französischen Kammerwahlen hatte gestern früh um 9 Uhr begonnen. Die Wahl fand um 18 Uhr ihr Ende. Die Zahl der Stimmberech- tigten beläuft sich auf 11500 000, entspricht also dem dritten Teil der Gesamtbevölkerung. Zur Wahl standen 611 Abgeordnetenmandate, um die sich rund 3600 Kandidaten bewarben. Nach den bisherig vorliegenden Meldungen Hal der erste Wahlgang die Entscheidung in rund 250 Fällen gebracht, so daß also die restlichen 350 Abgeordnetenmandale erst beim zweiten Wahlgang am kommenden Sonntag besetzt werden. Der Wahltag ist nach den bis jetzt vorliegenden Nachrichten in ganz Frankreich ruhig verlaufen. Lediglich in der Um­gebung von Paris ist es am frühen Vormittag zu verschiedenen Zwischenfällen gekommen, die jedoch durch die Polizei rasch beigelegt werden konnten. Dabei wurden mehrere Personen verletzt, andere verhaftet. Auch in Belfort kam es heute nacht zu blutigen Schlägereien, ver­anlaßt durch die nationalen Frontkämpfer. Zwei Personen wurden verletzt.

Paris, 2. Mai. Um 6 Uhr früh lag das Er­gebnis aus 607 Wahlbezirken vor. 4 Resultate stehen noch aus. Die im ersten Wahlgang endgültig Gewählten verteilen sich aus die Parteien wie folgt:

Gewinn Verluste Rechtsstehende . , » * . 3 0 1 Marin-Gruppe . . < . 72 6 8 Linksrepubl. . .... 33 2 10 Rechtsstehende Radik. . . 23 4 1 Radikale ...... 60 4 1 Sozialrepubl. . .... 17 Sozialisten . .... 40 3 2 Kommunisten ..... 2 1 1

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Zum Verständnis obiger Statistik über das Er­gebnis der fran,zösischen Wahlen seien folgende Parteibenennungen von rechts nach links ange­geben:

1. Unter der Bezeichnung Rechtsstehende sind zu verstehen, bte Reaktionären, die Royalisten und die Bonapartisten.

2. Alsdann folgt zusammengenommen die Partei Marin und die Partei Maginot, zu welcher Gruppe auch die Katholischen Demokraten hinzugezählt werden.

3. Unter der Bezeichnung Linksrepubli­kaner ist die Fraktion Tardieu zu verstehen.

4. Unter der Bezeichnung R e ch tsst eh e n d e Radikale sind vereinigt: die Radikale Linke (ehemalige Fraktion Loucheur), Gruppe Franklin- Bouillon und die Gruppe der Unabhängigen Linken.

5. Die Radikalen (Herriot).

6. Sozialrepublikaner, zu denen auch die rechtsstehenden Sozialisten gerechnet werden (Chabrun).

7. Die Sozialisten.

8. Die Kommunisten.

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Bezeichnend für den ersten Wahlgang ist die überraschend große Anzahl der Stichwahlen. Dieser Umstand erlaubt einige politische Schlußfol­gerungen, besonders wenn man näher zusieht, welche Kandidaten in die Notwendigkeit versetzt worden sind, sich dieser Stichwahl zu unterwerfen. Und da zeigt es sich, daß zahlreiche Abgeordnete der Rechten, die bei den letzten Wahlen auf Anhieb durchgekommen waren, nun die Entscheidung noch einttml suchen müssen, und zwar viele von ihnen in ungünstiger Situation. Hierin liegt die Chance d e r L i n 6 e n, insbesondere der R a - d i k a l so z i a l is t e n.

Der Korrespondent desDaily Herold" sagt in einer Meldung, die radikalen Elemente in Deutschland und Polen warten nur darauf, daß die andere Seite die Feindseligkeiten er­öffnet. Die Katastrophe sei gestern vermieden worden, aber die Lage bleibe ernst und bedürfe sorgfältiger Behandlung.

Daily Mail" berichtet ebenfalls, daß eine neue internationale Verwicklung mit knapper Not vermieden worden fei.

Stichwahlen entscheiden in Frankreich überhaupt immer zugunsten der Linken, da die zu diesem Flügel zu rechnenden Gruppen, also vor allem die Radikalsozialen und die Sozia­listen, gewöhnlich erst im zweiten Wahlgang die Bündnisse vornehmen, ^die ihnen erlauben sollen, den gemeinsamen Gegner auf der Rechten zu schla­gen. Es handelt sich übrigens bei allen diesen Kämpfen um Verschiebungen, die sich in unseren Augen als Nuancen darstellen. Eine Verschiebung des politischen Gewichts um 40 Sitze reicht aus, um der Abgeordnetenkammer ein völlig anderes Aussehen zu geben. Ob diese Verschiebung eintre­ten wird, ist zu dieser Stunde noch gar nicht ab­zusehen und keineswegs sicher. Die Liste der bisher gewählten Kandidaten zeigt in bezug auf die ge­wählten Führer keine Üeüerraschungen.

Tavdisu und Kevviot wledevgewahlt

Paris, 1. Mai. In Belfort ist Ministerpräsident Tardieu mit 12178 Stimmen gewählt worden: sein ernstester Gegenkandidat erhielt 2852 Stim­men. Bemerkenswert ist von den bisherigen Er­gebnissen die Niederlage des Generalsekretärs der Sozialistischen Partei, Paul Faure, in Creusot. In zwei Wahlkreisen, nämlich in Nantes und Bordeaux, haben die Sozialisten bereits zwei Linksrepublikanern (Fraktion Tardieu) Sitze abge­nommen. In Lyon sind außer Herriot noch zwei Radikale und ein Sozialist gewählt, ferner der ehemalige Minister und radikale Abgeordnete D a l i n i e r.

W i ed er gew äh l t wurden in Blois der radikale Abgeordnete C h a u t e m p s, der sozia­listische Abgeordnete L è o B l u m in Narbonne. (Blum 6226 Stimmen, der nächstfolgende Kandidat ein Radikaler, erhielt 2926 Stimmen, der darauf folgende Kandidat der Marin-Gruppe 1344 Stim­men.) Gewählt wurde der sozialistische Abgeordnete F r o t in Montargis. Wiedergewählt wurden außerdem _ber Bürgermeister non Roubaix, L eb a s (Sozialist) und der Bürgermeister von Lille, S a l e n g r o (Sozialist). Wiedergewählt wur­den ferner der ehemailge Ministerpräsident P a i n - leve im Wahlkreis Gex, der Abgeordnete Louis Marin in Nancy, der' ehemalige Minister Desire Ferry in Nancy, der bisherige Abgeordnete Montigny im Departement Sarthe (aber dies­mal nicht als radikaler Kandidat, was er bisher war, sondern als rechtsstehender Radikaler). Ge­wählt wurde ferner der Sozialist M o u t e t, fer- (Fortsetzung auf Seite 2)

Snievnaiionale Kviess- kchulden und 4tGA

Von David Lloyd George

Aus dem neuesten Buch von Lloyd GeorgeDie Wahrheit über Reparationen und Kriegsschulden". Das Buch ist, von Edgar von Schmidt-Pauli übersetzt, so­eben im Verlag für Kulturpolitik in Ber­lin erschienen.

Eine dauernde Regelung der Finanzpro­bleme in Europa ist ohne gutwillige Mitarbeit der Vereinigten Staaten unmöglich. Ebenso wahr ist es, daß keine Rückkehr zu früherem Wohlstand für die U. S. A. möglich ist, solange die Finanzprobleme Europas nicht zufrieden­stellend geregelt sind. Ihre Ernte läuft immer Gefahr, durch den frostigen Wind von den eisigen Gefilden Europas vernichtet zu wer­den. Zölle können den Ostwind nicht abhalten,

Zurzeit sind nicht weniger als 14 Rationen Amerikas Kriegsschuldner. Die Iahreszah- lungen auf Hauptforderung und Zinsen der Schulden, die es zu empfangen hat, sollten ihm ein Jahreseinkommen von über 260 000 000 Dollar einbringen, wovon mehr als die Hälfte auf England kommt. Der gegenwärtige Kapi­talwert dieser Annuitäten, diskontiert auf einer Basis non 4% Prozent, müßte eine Ge-^ famtfume von 7 000 000 000 Dollar 'ausmachen. Es ist leicht, das Entsetzen zu verstehen, das die Vereinigten Staaten erfaßte, als angeregt wurde, eine solche Schuld zu streichen.

Aber das Bild hat auch eine andere Seite. Da die Schulden zu einer Zeit ausgenommen worden sind, in der die Preise hoch waren, und kapitalisiert wurden zu einer Zeit, als die Preise noch hoch waren obzwar nicht ganz so hoch, hat der plötzliche Preissturz in erster Linie die Wirkung gehabt, den wahren Wert der Schulden ungeheuer in die Höhe zu schrauben. Ueber die letzte Reparationsver­einbarung sagt das Baseler Komitee in seinem Bericht folgendes:

Seit der Ioungplan in Kraft getreten ist, hat nicht nur der Welthandel an Umfang ab­genommen, sondern auch der außergewöhnliche Preissturz in den letzten zwei Jahren hat so­wohl die Lasten der deutschen Annuitäten, als auch alle in Goldwert berechneten Zahlungen stark vergrößert."

Im ganzen kann gesagt werden, daß dieser Preissturz den realen Wert der den U. S. A. geschuldeten Beträge gemessen an der Kaufkraft des geschuldeten Geldes um 50 Prozent erhöht hat. Noch einmal soviel an Waren muß von dem Schuldner geliefert wer­den, umx denselben Betrag in Dollar zu be­zahlen. Was die englische Schuld anbetrifft, bedeutet der Umstand, daß wir keinen Gold­standard mehr haben, eine weitere Erhöhung unserer Verbindlichkeiten, denn, da unsere Schulden in Dollar zu bezahlen sind, haben wir nicht nur die Vergrößerung unserer Verpflich­tungen zu tragen, die durch den Preissturz im Großhandel verursacht ist, sondern auch die weitere Erhöhung, die durch den Kurssturz des Sterlings gegenüber dem Dollar hervor­gerufen wird ein Sturz, der wiederum die schon angeschwollene Schuld um fast 50 Pro­zent erhöht.

Zweitens nützt es nichts, die Augen vor der Tatsache zu verschließen, daß die Mehrzahl der Schulden jetzt faul ist. Ich habe darauf hingewiesen, daß ihre Bezahlung bis jetzt von der Leistung der deutschen Reparationen ab­hängig war. Diese Quelle ist nunmehr aus­gepumpt. Um sie von neuem in Gang zu setzen, müßte man nicht nur etwas Wasser hin­einleiten, sondern man müßte fortfahren, mehr hineinzugießen, als man daraus schöpfen kann. Das ist die Erfahrung mit der Dames-Pumpe und der an ihr durch den Poungplan vorge­nommenen Verbesserung gewesen. Die nächste Patentpumpe wird genau so versagen. Die ganze Geschichte der Reparationsfrage hat ge-

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