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! Erschein« täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. / Bezugspreis: Für den halben Monat 95 R-Pfg., für den ganzen Monat RM. 1.90 ohne Trägerlohn / Einzelnummer 10 R-Pfg., Samstag 12 R-Pfg. / Anzeigenpreise-. Für 1 mm Höhe im Anzeigenteil von 28 mm Breite 8 R-Pfg., im ReNameteil von 68 mm Breite 25 R-Pfg. / Ossertengebühr 50 R.pfg.

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Erfüllungsort und Gerichtsstand für beide Teile ist Hanau. - Sei unverschuldetem Ausfall der Lieferung infolge höherer Gewalt, Streik usw. hat der Bezieher keinen Anspruch auf Lieferung oder Nachlieferung oder auf Rückzahlung des Bezugspreises. / Fürplatzvorschrist u. Erscheinungstage der Anzeige wird keine Gewähr geleistet./Geschäftsstelle: Hammerstr. 9 / Femspr. 3956,3957, 3958

VotSsenifchei- in zwei Ländern

Dev kSchfifche SoUsentMetd ein LKMevkols - Dev Stdenbuvstsche Landtag aufgetS»

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Der Reichspräsident gibt folgendes bekannt: Aus Anlaß meiner Wiederwahl zum Reichspräsi­denten sind mir aus allen Teilen der Bevölkerung sowie von Ausländsdeutschen so zahlreiche Glück­wünsche zugogangen. daß ich unmöglich jedem ein­zelnen zu danken vermag. Ich bitte daher alle, die meiner in diesen Tagen durch Telegramme, Briefe oder sonstige Aufmerksamkeiten gedacht haben, auf diesem Weg meinen herzlichen Dank enkgegenzu- nehmen und überzeugt zu sein, daß jedes Zeichen der Verehrung und Anhänglichkeit gerade in dieser schweren Zeit meinem Herzen aufrichtig wohlgetan hat. e

Das LuftschiffGraf Zeppelin" ist heute, um 0,06 Uhr nachts zu seiner driften Südamerikafahrt unter Führung von Dr. Eckener gestartet. Der Start ging bei Mondschein, sternenklarem Himmel und Windstille sehr gut vonstatten. An Bord be­finden sich fünf Passagiere, nämlich Herr und Frau Käse, Herr Jentsch, Herr Generaldirektor v. Kehler und als Gast von D. Eckener Commander Booth. Nach einem Funkjpruch an Bord desGraf Zeppelin" befand sich das Luftschiff 7.30 Uhr MEZ. 47 Grad Nord und 0 Grad West. Das Luftschiff hat Kurs aus die Biscaya genommen.

* Reichskanzler Dr. Brüning hat gestern abend von 6 bis 7 Uhr in Begleitung von Staatssekretär Bülow eine erste Besprechung mit dem ameri­kanischen Staatssekretär Stimson gehabt.

* $>itter hat gegen sich selbst ein Difziplmar- «erfahren beantragt. Er habe nicht gesagt, daß die SA.-Auflösung auf Wunsch Frankreichs erfolgt sei.

Am Sonntag wurde in Wersten ein Umzug des Reichsbanners von 150 Kommunisten mit Steinen beworfen. Mehrere Personen wurden schwer ver­letzt. In Gerresheim gerieten etwa 130 Kommu­nisten mit 20 Mitgliedern eines rechtsgerichteten Wanderklubs zusammen, wobei fünf Beteiligte durch Messerstiche schwer verletzt wurden. Die Polizei nahm acht Personen fest*

Nach einer Meldung aus Breslau wurden dort auf dem Königsplatz acht Reichsbannerleute von etwa 100 Nationalsozialisten niedergeschlagen und mit Schlagringen und Stahlruten mißhandelt. Alle acht wurden erheblich verletzt.

An zuständiger Stelle in Berlin werden nach­drücklich die Behauptungen dementiert, daß irgend eine weitere Kürzung der Beamtengehälter ge­plant sei.

Aus Anlaß des 30jährigen Jubiläums des Ber­liner Philharmonischen Orchesters hat der Reichs­präsident dem Generalmusikdirektor Dr. Wilhelm Furtwängler die Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft verliehen.

Gestern abend kam es in Warschau in dem Pol­nischen Nationaltheater anläßlich der Erstaufführung des Stückes von MussoliniDie hundert Tage" zu anhaltenden antifaschistischen Kundgebungen. Von der Galerie wurden Flugzettel heruntergeworfem in denen zum Kampf gegen das System Mussolini auf­gefordert wurde. Trotz des Einschreitens der Polizei wiederholten sich die Kundgebungen bis zum Ende der Vorstellung. Vier Demonstranten wurden nach Theaterschluß verhaftet. Der Aufführung wohnten auch die Mitglieder der italienischen Botschaft bei.

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Aus Warschau wird gemeldet: Die bisher 200 Zloty betragende Gebühr für den polnischen Aus­landspaß wird ab 1. Mai auf 400 Zloty erhöht werden Der nach dem Ausland gerichtete Sommer- reiseverkehr völkischer Staatsbürger wird durch die Maßnahme auf eine Mindestmaß beschränkt werden.

WieMatin" aus Toulon meldet, wurden bei Erdarbellen in etwa 100 Meter Tiefe bedeutende Heliumgasvorkommen fsstgestellt.

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Aus Springfield (Illinois) wird gemeldet: Der wohlhabende italienische Konsularagent John Picco wurde, als er mit seinem sechs Jahre alten Sohn auf der Straße stand, von drei Männern durch Schüsse mit Dum-Dum-Munition getötet. Sein Sohn entkam unverletzt.

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Aus Paris wird gemeldet: Ein mit 5 Personen besetztes Motorboot ist gestern beim Wehr von Crë- teti gekentert. Von den Insassen konnte nur eine Frau gerettet werden, während die anderen 4 Per­sonen, darunter 2 Kinder,,ertranken,

Präsident Hoover hat offiziell seine Kandidatur für die amerikanischen Präsidentschaftswahlen im Herbst aufgestellt. _

D»>ese«tkcheid in Yachten und Gtdenvuvs

3 m Freistaat Sachsen und in Oldenburg fanden gestern Volksentscheide auf Auflösung der Landtage statt. 3n Sachsen ist der Volksentscheid erfolglos geblieben, in Oldenburg ist der Volksentscheid mit großer Mehrheit durchgekommen, so daß hier der Landtag aufgelöst wird. Die Reuwahl des Oldenburgischen Landtags wird vermutlich am 29. Mai slattfinden.

Dresden, 17. April. Der Volksentscheid auf Auflösung des Sächsischen Landtags ist wie vor­auszusehen war, erfolglos geblieben. Voraussetzung für das Gelingen wäre die Betei­ligung von mehr als die Hälfte der Stimmberech­tigten gewesen. Am Volksentscheid haben sich von 3 651786 Wahlberechtigten 1392 654, das sind 38,13 D. H., beteiligt. Daron stimmten mit Ja, also für die Landtagsauflösung, 1318 442, mit Nein 53 442; ungültige Stimmzettel wurden von 20 770 Personen abgegeben. Zur Beteiligung am Volksentscheid hatten die Nationalsozialisten, die Deutschnationalen und die Kommu - nistische Partei chre Anhänger aufgerufen, die übrigen Parteien hatten Wahlenthaltung empfohlen. Bei den Wahlen der letzten Jahre hatten die drei Volksentscheidparteien bzw. ihre Kandidaten für die Reichspräsidentschaft folgende Stimmen i erhallen: Landtagswahl am 22. Juni 1930 856 411

Reichstags wohl am 14. September 1930 1184 386 Reickspräsidentenwahl am 13. März d. J. 1766 870 Reichspräsidentenwahl am 10. April ü. J. 1 698 408

Die Beteiligung bleibt weit hinter den Erwar­tungen Mrück, welche die sächsische Volksentscheids­parteien gehegt hatten. Es bestätigte sich wieder einmal, daß Volksentscheide ihrem Namen zum Trotz nicht volkstümlich sind. Mit geringen Abweichungen ergibt sich für das ganze Land dasselbe Bild: Die Beteiligung reicht längst nicht ap die Stimmenzahlen heran,welche die Präsidentschaftskandidaten der drei radikalen Parteien am 13. März und am 10. April auf sich vereinigt hatten. Die Zahl der Ja-Stim- men liegt im allgemeinen etwas über den Hitler- Stimmen vom 13. März, aber unter den Hitler- Stimmen vom 10. April. Offenbar sind aus allen drei Lagern zahlreiche Wähler zu Hause geblieben, besonders viel wohl von den Kommunisten, was die Ergebnisse aus einer ganzen Reihe von Orten mit stark kommunistischem Einschlag beweisen. Dort ent­spricht das Minus der Beteiligung gegenüber den Zahlen für die drei radikalen Reichspräsidentschafts- kandidaten gerade den damaligen Stimmen für Thälmann. Es dürfte sich also in der Tat so ver­hallen, daß die Kommunisten im geheimen Wahl- enthaltung betrieben haben.

In Dresden beteiligte sich nur etwa ein Mertel der Wahlberechtigten, 136 000 von 504 000^ Hiller hatte am 13. März 110 000, am 10. April 144 000 Stimmen erhalten. Noch geringer war die Beteiligung in Le i p z i g ; sie betrug 132 000 bei 535 000 Wahlberechtigten. Auch hier ist die Be- telligungszahl um 22 000 größer und um 6000 kleiner als die Hitler-Stimmen vom 13. März bzw. 10. April. In Chemnitz hat dagegen der 1 Radikalismus weitere Fortschritte ge­macht. 115 000 von 252 000 Wahlberechtigten stimm­ten ab. Somit ist zwar die Zahl Hitlers vom 10. April um 20 000 Stimmen überschritten, der Ueberschuß der 34 000 Stimmen Thälmanns vom selben Tage aber, bei weitem nicht ausgeglichen.

Mit dem erfolglosen Ausgang des Volksent­scheids ist für Sachsen die Reihe der Wahlkämpfe einstweilen zum Abschluß gekommen. Der Herbst wird die Gemein dew ah len bringen, und die Aus­einandersetzung über den Bestand des Sächsischen Landtages wird wohl auf längere Zeit hinaus aus der Politik des Landes, wenigstens aus dem nicht- parlamentarifchöii Bereich, ausgeschallet bleiben. Daß der Landtag, dessen Wahlperiode bis zum Sommer 1934 läuft, sich selbst auf lösen sollte, ist nicht mehr anzunehmen. Der Volksentscheid war die schärfste Waffe, die den Gegnern des Landtags zur Verfügung stand. Nach langem Zögern haben sie von ihr Gebrauch gemacht, und sie hat sich als unwirksam erwiesen.

-Oldenbuegs Landtag ans «tost

Oldenburg, 17. April. Der heutige Volksent­scheid, der das Volksantragsverfahren der National­sozialisten und Kommunisten auf Landtagsauf­lösung abschloß, hat, wie erwartet, ine Auflösung des bisherigen Landtags gebracht. Die Volksentscheidsgegner, Sozialdemokraten, Zen- trum und Staatspartei, hatten Wahlenthaltung empfohlen: die Deutsche Volkspartei hatte keine Wahlparole ausgegeben. Für den Volksentscheid sind eingetreten Nationalsozialisten, Deutschnationale, Kommunisten und Landvolk. Abgegeben wurden

125 365 Ja- und 5796 Nein-Stimmen. Die Wahl­beteiligung betrug rund 35 v. H. In Oldenburg ist ein Volksentscheid auf Landtagsauslösung bereits mit der absoluten Mehrheit der abgegebenen Stim­men angenommen. Die Neuwahl des kommenden Landtags dürfte auf den 29. Mai festgesetzt werden.

Der bisherige Landtag, der am 17. Mai 1931 gewählt wurde, hatte folgende Zusammensetzung: Nationalsozialisten 19, Deutschnationale 2, Deutsche Volkspartei 2, Landvolk 1, Staatspartei 1, Zen­trum 9, Sozialdemokraten 11, Kommunisten 3. Eine arbeitsfähige Mehrheit war nicht vorhanden. Sie Rechtsparteien hoffen, bei den kommenden Landtagswahlen die Mehrheit zu erhallen. Nach dem Ergebnis der beiden Wahlgänge zur Reichs- präsiüentenwahl dürfte die Entscheidung über die Frage, ob Nationalsozialisten und Deutschnationale

Säe gleichmâSige Anwendung der Sätze

Ein Schreibe« KivdeubvesS a« Groener - Groener rechtfertigt sich

Berlin, 16. April. Der Reichspräsident von Hindenburg hat an den Reichsinnen- minister Groener ein Schreiben gerichtet, in dem Hindenburg unter Bezug auf das SA^ verbot die Rachprüfung ähnlich gearteter Organisationen anderer Parteien verlangt. Reichsminister Groener übergab am Samstag abend dem Wolff-Büro einen Artikel unter der UeberschriftMein Standpunkt", in dem er sich mit der Auflösung der SA. und mit dem Reichsbanner beschäftigt.

Das Schreiben des Reichspräsidenten an Reichs­minister Groener lautet,

Berlin, den 15. April 1932.

Sehr geehrter Herr Reichsminister!

Die das Verbot der SA. und SS. aussprechende Verordnung vom 13. April 1932 habe ich vollzogen, nachdem Sie mir in ernsten Worten die Schwierigkeit der politischen Lage dargelegt und den Erlaß dieser Verordnung zur Sicherung der Staatsautorität als unbedingt notwendig bezeichnet haben, und nachdem die Reichsregierung einstimmig Ihrem Anträge beigetreten war.

Inzwischen ist mir unter Ueberga&e von Beleg, material mitgeteilt worden, daß ähnlich ge­artete Organisationen wie die hier ver­botenen auch bei anderen Parteien bestehen.. In Erfüllung meiner überparteilichen Ausübung mei­nes Amtes und gleichmäßigen Anwendung der Ge­setze muß ich verlangen, daß falls dies richtig ist auch triefe Organisationen der gleichen Behand­lung verfallen. Ich übersende Ihnen anbei das mit zugegangene Material mit dem Ersuchen, es mit dem gleichen Ernst zu prüfen, den ich Ihrem An­träge entgegengebracht habe, und mir alsbald das Ergebnis Ihrer Prüfung und einen entsprechenden Vorschlag vorzulegen.

Mit freundlichen Grüßen (gez.) v. Hindenburg.

*

Das Schreiben des Reichspräsidenten hat in po­litischen Kreisen völlig überrascht. Es enthält keine Mitteilung darüber, um was für Material es sich handelt und von wem ihm das Material übergeben worden ist. Es steht aber außer Zweifel, daß das Material sich gegen das Reichsbanner richtet. In der Wilhelmstraße nimmt man an, daß der Reichs­präsident vonprivater" Seite, die dem parteipoli­tischen Leben fernsteht, unter Ueberreichung des entsprechenden Materials darauf hingewiesen war. den ist, daß die Erklärungen der Reichsregierung über die Gründe für das SA-Verbot im gleichen Umfang auch für das Reichsbanner zutreffen.

Schließlich scheinen auch die Ansichten maß­gebender Stellen der Reichswehr, die in der Frage der Behandlung der Verbände einen Standpunkt einnehmen dürsten, der sich nicht völlig mit dem des Ministers Groener deckt, den Entschluß des Reichs­präsidenten beeinflußt zu haben, den Reichsinnen­minister zur Nachprüfung der Verhältnisse beim Reichsbanner zu veranlassen. Da der Reichspräsi­dent von sich aus die Veröffentlichung seines Schreibens veranlaßt hat, was bei weitem nicht

die Mehrheit im kommenden Landtag erhallen, auf des Messers Schneide sichen.

Eutin, 17. April. Beim Volksentscheid über die Landtagsauslösung im oldenburgischen Landesteil Fürstentum Lübeck stimmten mit Ja 12 643, mit Rein 872 von insgesamt 25100 Stimmberechtigten. Für das Gelingen des Volksentscheids ist die Mehr» hell der abgegebenen Stimmen ausschlaggebend, nicht die der Stimmberechtigten.

SMev beautvast NisrivN- «avvevkabve« gegen 6ch

Berlin, 17. April. DerMontag" verbreitet die Nachricht, daß Wolf Hitler wegen der Behauptung, er habe vor der ausländischen Presse erklärt, die Auflösung der SA. sei unter Frankreichs Druck er­folgt, durch Rechtsanwalt Luetgebrune gegen sich selbst Antrag auf Einleitung eins Disziplinarver­fahrens gestellt habe. Für die Dauer des Er­fahrens habe Hitler Suspendierung von den Amts­geschäften bei der braunschweigischen Regierung be- antragt. Hitler soll gleichzeitig gegen den Chef­redakteur desBerl. Tageblatts" Theodor Wolff und gegen den Schriftleiter Dr. Rebholz Strafan­ttag gestellt haben, da er niemals die obenerwähnte und vomBerliner Tageblatt" wiedergegebene Er­klärung abgegeben habe.

in allen Fällen geschieht, nimmt man in politischen Kreisen an, daß dem Reichspräsidenten das vor- gelegte Material schwerwiegend genug erscheint, um auch der Frage eines Verbotes der Eisernen Front bzw. des Reichsbanners näherzutreten. Im Reichs­innenministerium wird das vom Reichspräsidenten übermittelte Material eingehend und schnellstens geprüft. Bevor diese Prüfung nicht beendet ist, wird sich naturgemäß ein endgültiges Urteil über das Material nicht fällen lassen.

Gvoe«evs Standpunkt

In dein Artikel des Reichsministers Groener Mein Standpunkt" erläutert Groener seinen Standpunkt zu dem Verbot der nationalsozialistischen Organisationen. Groener schließt sich im wesent­lichen den Ausführungen der amtlichen Verbot- gründung an und verwahrt sich besonders nach­drücklich gegen die Behauptungen, daß die Auf­lösung als eine Maßnahme des Wahlkampfes gegen die NSDAP, aufzufaffen fei.. Die Betätigung der Partei selbst fei ja in feiner Wese behindert. Interessant an dem Artikel Groeners ist die An­kündigung von Maßnahmen der Reichsregierung zur Ertüchtigung der Äugend. Der Minister schreibt hierüber folgendes:

Das Wohl und Wehe der deutschen Jugend liegt mir besonders am Herzen. Meine Bemühun­gen in der nächsten Zell werden dahin gehen,

die gesamte deutsche Jugend ohne Ansehen der Partei in Sportorganisationen zusammenfassen zur Ertüchtigung von Körper und Geist und zur Pflege staatspolitischen Denkens und Wollens.

Ich gibe mich der Hoffnung hin, daß diese Maß­nahme dazu beitragen wird,'die verschiedenen, viel­fach aus idealen Motiven sich befehdenden, Kreise unserer jungen Generation wieder einander näher zu bringen. Mein herzlichstes ètreiben ist, daß der Geist echter Vaterlandsliebe und die innige Verbundenheit mit dem Bolksganzen unsere gesamte deutsche Jugend zu einer inneren Einheit zu­sammenschließe."

Berlin, 17. April. Gestern abend, einige Stun­den nach der Bekanntgabe des Briefes, in dem der Reichspräsident den Reichsinnenminister eventuelle

Die vsuttse Nummer umfaßt 10 Seiten