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Nr. Zf

Dienstag, den 16. Februar 1932

Sette i

HANDilL UND WDDTSCNAH

raSvesel« geseu ^av'taMucht durch wavenkSuke

X Es hat sich herausgestellt, daß in einzelnen Uen Warenkäufe im Ausland zum Zwecke der pitalfludjt vorgenommen werden, und zwar in : Weise, daß E'nzel- oder allgemeine Geneh- gungen zur Bezahlung der Wareneinfuhr erwirkt irden, die gekaufte Ware aber tm Ausland be- jen und dort unter Verletzung der Devisenbestim- ingen später wieder verkauft wurde, wobei der lös im Auslande stehenblieb.

: Die Deoisenbewirtschaftungsstellen werden daher sitig bei der Erteilung von Genehmigungen zur Zahlung von Wareneinfuhren die Verpflichtungs- lärung verlangen, daß der Bezieher die Ware (testens innerhalb eines Monats nach Leistung : Zahlung tatsächlich ins Inland verbringt. Auch Inhaber von allgemeinen Genehmigungen rver- t zu einer entsprechenden Erklärung gegenüber t Devlsenbeschaffungsstellen veranlaßt werden.

Der deutsche Außenhandel im Sanuar

wâvev Rückgang der Einfnbv nm 65 Millionen, der Ausfuhr

um 166 MLMoneu Mark

Smmev «och tatfSchlichev Ausfubv

übevßchutz in H-he von 105 LNMionen Mark

El« ueuev vla«

hi feie Mommunalumichulduttg aiffion von 600 Mill Umschuldungsobligalioneu durch die Deutsche Girozentrale

X Wie dieFranks Ztg " aus Berlin erfährt, webt zurzeit ein neuer Plan, um die vorjährig 5 Stocken geratene Kommunalumschuldung nun ch in Gang zu setzen Die Gemelnschaftsgruppe istscher Hypothekenbanken wird danach nicht mehr lnchmen, sondern die Umschuldungsobligationen von M 600 Mill sollen allein von der Deutschen G'ro- 1 trale emittiert werden. S'e werden einen festen ns von 5 Prozent tragen, wamst ein wesentliches ndernis fortfiele. Sie Reichsbank hatte seiner it eine höchstens Sprozentcge Nominalverzinsung wünscht. Die Kommunen müßten aber 6 Proz. ganzen zahlen, weil 1 Prozent für die Prämien- slosung bereitgestellt werden soll Den Charakter Prämienanleihe will man also aus dem alten ojekt übernehmen. Mit der niedrigen Nominal- 'zinsung wird es an sich schwieriger, den Gläu- iern die Annahme der Schuldverschreibungen, die r mit 2 Prozent Tilgung ausgestattet sein sollen, zumuten, denn vorerst wird dieses Papier den .ristand wohl nicht erreichen Daher ist vorge- en, daß die Kommunen den Gläubigern für läng» is brü Jahre die Differenz zwischen der 6proz. iftung auf die Anleihe und den Zinsen für die derweit beschafften Ersatzmittel der Gläubiger in statt eines Zinszuschusses direkt vergüten. Es weben noch Verhandlungen darüber, ob und wie ser Zinszuschlag begrenzt werden soll, nach drm ichsbankdiskont oder auf einen festen Satz von strozent, aber er stellt, wie man sieht, einen neu- igen Versuch dar, um den Gläubigerinteressen gegenzukommen. Die Reichsbank dürfte jetzt be= t sein, etwa ein Drittel der Emission zu lombar- ren, soweit es ihr Stutz gestattet. Sie Gläubiger rben m Falle der Umschuldung etwa ein Drittel er Forderung aus Hauszinssteuermitteln (wie 'her schon vorgesehen) in bar erhalten und zwei ittel in der neuen vorstehend geschilderten An- he. Beabsichtgit scheut auch die Bildung von nderfonds für evtl, außerordentliche Tilgungen, e Umschuldung soll freiwillig sein. Ein etwaiger rang durch Notverordnung kommt nach wie vor ht in Frage.

X Die für Januar festgestellte Einfuhr bezif­fert sich auf 440 Mill. RM; die tatsächliche Januar- Einfuhr betrügt jedoch nur 425 Mill. RM, da in der ausgewiesenen Zahl noch rund 15 Mill. RM an Lagerabrechnungen aus dem Vorjahr enthalten sind. Gegenüber dem Vormonat ist die Einfuhr um 65 Mill. RM zurückgegangen. Diese Abnahme des Ein­fuhrwertes erklärt sich zunächst durch ein weiteres Absinken der Preise, denn der gewogene Durch­schnittswert der Einfuhr liegt um 3 v. H. niedriger als im Dezember. Der Mengenrückgang der Ein­fuhr, der etwa 10 v. H. beträgt, ist zum Teil faison- mäßig begründet; im übrigen spiegelt sich in den mengenmäßig geringen Einfuhren, die bei allen Waren gruppen, voran den Rohstoffen, verzeichnet sind, der weiter anhaltende Tiefstand der Produk­tionstätigkeit wieder. Soweit bereits Ländernach­weise vorliegen, zeigt sich ein Einfuhrrückgang bei Warenbezügen aus Großbritannien, Italien, Ruß­land, Britisch-Jndien, Frankreich und den Nieder­landen. Eine, im wefenllichen faifonmäßige Zu­nahme zeigt die Einfuhr aus Argentinien (Wolle) und China. Kaum verändert ist die Einfuhr aus der Schweiz, wohl eine Folge der Voreindeckungen, die im Hinblick auf die Kündigung und den in­zwischen erfolgten Ablauf des Handelsvertrages vor­genommen worden sind; an sich wäre auch bei der Schweiz wie bei anderen Bezugsländern für Fertig­waren nach Beendigung des Weihnachtsgeschäftes saisonmähig eine Einfuhrabnahme zu erwarten ge­wesen.

Die Ausfuhr ist von 708 Mill. RM im De­zember (ausgewiesen 738 Mill. RM, d. h. einschließ­lich 30 Mill. RM nachträgliche Sammelanschreibun­gen) auf 542 Mill. RM im Januar zurückgegangen Die Reparationssachlieferungen, in diesen Zahlen enthalten, betragen im Januar 12 Mill. RM gegen 26 Mill. RM im Vormonat. Für die Gesamtausfuhr (einschließlich der Reparatlons-Sachlieferungen) er­gibt sich demnach ein Ausfuhrrückgang um 166 Mill. RM; die Fertigwaren find daran mit 143 Mill. RM beteiligt. Dem Wert nach beträgt die Wnahme der Ausfuhr 23 vom H. Der mengenmäßige Rückgang ist etwas geringer, da der gewogene Ausfuhrdurch­schnittswert um annähernd 2 v. H gesunken ist. Saisonmähige Einflüsse sind im Monat Januar nur in geringem Umfang wirksam. In der Hauptsache ist der Ausfuhrrückgang durch die Hemmungen begrün­det, die wirtschaftspolitische Maßnahmen der ver­schiedensten Art dem internationalen Warenaustausch bereiten. Besonders deutlich zeigt sich dies in der scharfen Schrumpfung der Ausfuhr nach Großbri­tannien, die nach einem Rückgang im Dezember um 20 Mill. RM tm Januar einen Sturz von mehr als

erheblich vermindert ausgewiesen; jedoch hier im wesentlichen wohl nur als Folge der Ueberhöhung der Dezembernachweise durch die Sammelabschrei­bungen. Ebenso wie die Einfuhr aus der Schweiz hat auch die Ausfuhr nach der Schweiz eine durch Voreindeckungen begründete Zunahme erfahren.

Die Handelsbilanz zeigt im Januar einen tatsächlichen Ausfuhrüberschuß von 105 Millionen RM; einschließlich der Reparations-Sachlieferungen ist die Handelsbilanz mit 117 Mill. RM tatsächlich aktiv (gegenüber 218 Mill. RM im Dezember bei Absetzung der damaligen Sammelabschreibungen).

Im einzelnen ergeben sich gegenüber dem De­zember folgende Veränderungen:

Die Rohstoffeinfuhr zeigt eine rückläufige Bewegung vornehmlich bei Baumwolle (4,6 Mill. RM), Bau- und Nutzholz (-3,7 Mill RM), Oel- früchten und Oelsaaten (3,1 Mill. RM), Holz zu Holzmasse und Steinkohlen, Wolle und andexe Tier­haare sind um 3,2 Mill. RM vermehrt eingeführt worden.

Unter den Lebensmitteln hat die Einfuhr an Obst (5,6 Mill. RM), Reis (2,4 Mill. RM), Eiern, Fleisch, Butter und Südfrüchten aügenom- men.

Die Gruppe Fertigwaren weist in der Ein­fuhr Minderbezüge an Wollgeweben (1,8 Mill. RM), Wollgarnen und Lederwaren auf.

Die Ausfuhr von Fertigwaren ist nach den Anschreibungen am stärksten bei Maschinen, Kesseln und Maschinenteilen50 Mill. RM) zurück­gegangen; doch enthielten wie bereits erwähnt die Nachweise dieser Warengruppen im Dezember Ueberhöhungen durch Sammelanschreibungen tm Betrage von 30 Mill. RM, so daß der tatsächliche Rückgang dieser Waren auf rund 20 Mill. RM an- Öen ist. Erheblich zurückgegangen ist auch die uhr von Eisenwaren (23 Mill. RM) und Textilwaren (19 Mill. RM), namentlich von Ge­weben aller Art (zum Teil fast völlig unterbundene Ausfuhr nach GroßbrUannien). Der Rückgang von elektrotechnischen Erzeugnissen9 Mill. RM) und Kinderspielzeug (5 Mill. RM) ist wie derjenige einiger anderer Fertigwaren nach Abschluß des Weihnachtsgeschäftes vorwiegend fmsonmäßig be­gründet. Erwähnt sei ferner der Rückgang der Aus­fuhr um jeweils 45 Mill. RM von Papier- und Papierwaren, Lederwaren, Waren aus Kupfer, Glas und Glaswaren.

Von den wichtigsten Reparations-Sach­lieferungen im Januar gehören zur Gruppe Rohstoffe: Kohlen aller Art mit 3,3 (Vormonat 3,5 Mill. RM: zur Gruppe Fertigwaren: Eisenwaren mit 5,3 (5,9) Mill. RM und elektrische Maschinen nebst anderen elektrotechnischen Erzeugnissen mit 1,1 (1,0) Mill. RM. Die Lieferungen an nichtelektrischen Maschinen sind von rund 13,1 Mill RM im Dezem-

DevlieumSvVie

Der Dollar weiter schwach

X Berlin, 15. Febr. Am Devisenmarkt war der Dollar infolge der amerikanischen Krediterwei- terungspläne international weiter schwach, was sich besonders in Paris auswirkte, wo er mit 23,34% unter dem Goldpunkt gehandelt wurde; auch in den übrigen Ländern lag der Dollar meist abgeschwächt. Die 'Reichsbank ließ die Dollarnotiz mit 4,213 RM unverändert; man erwartet aber, daß sie morgen ebenfalls eine Ermäßigung des Kurses vornehmen wird. Das englische Pfund konnte sich dagegen neuerdings etwas befestigen; die Reichsbank erhöhte die Notiz auf 14,51 (zuletzt 14.50) RM. Auch die nordischen Devisen zogen teilweise leicht an. Ferner wurde Schweiz höher notiert, während Spanien wieder etwas nachgab. Auch d-r japanische Pen neigte zur Schwäche Am Geldmarkt war täg­liches Geld im Zusammenhang mit dem Medio- hedan mehr gesucht. Erste Adresien bewilligten bis 7% Prozent. In Wechseln kam etwas Ware heraus, doch zeigte sich andererseits auch Nachfrage, da heute eine Schatzanweisungsemission zurnckaezahlt wurde. Der Privatdiskont blieb unverändert 6%6% Prozent.

3fttiffid)c CEinheifsfurfe

BerlinFrankfurt a. M. ^om 15. Februar

lem Port . Helsingfor . , D -Österreich , Prag . . Budapest , , Sofia . , , Holland . , Ehristiania , Kopenhagen , Stockholm . , London . . Buenos-Atres Brüssel . . Italien . . , Paris » Schweiz . e Spanien , Danzig . . Japan . . Rio de Janeiro Südslawien . Portugal . .

Frantturker

50 Mill. RM erfahren hat. Ferner zeigt u. a. der Warenabsatz einen stärkeren Rückgang nach den skandinavischen Ländern und den Niederlanden. ...

Auch ist die Ausfuhr nach Rußland und Frankreich ber auf 0,3 Mill. RM im Januar zurückgegangen.

Geld

Brief

Ji

LA

4

20,9

4

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5.24

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53,6

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25,2

7

46.3

7

47,7

13

19

13

21

Assr-'bobörie

vom 15. Februar (Amtlich)

Je 1 Tonne tn Goldmark: Weizen. 1 Dual, neuer Ernte Roggen neue. Ernte . . Wintergerste neuer Ernte . . Sommergerste für Brauzwecke . fiafer (inländischer) . .

Je 100 Kg. in Goldmark:

25^.00000,00 Em 225 00000.00 .

000.00 - 000, 0 .

185.000(0.00

150.00-155.00 ,

rauRfursev EektenfvervevVebr

X Frankfurt a. UL, 15. Febr. Die weitere Ussestimmung an der Newyorker Börse bewirkte H im hiesigen Telephonverkehr zu Beginn der ren Woche eine weiterhin sehr feste Tendenz, zu- l auch die Wiederkandidatur Hindenburgs als ichspräsident eine merkliche Beruhigung in die ihen der Börsenkretse brachte. Das Geschäft hielt * aber in sehr engen Grenzen, da sowohl Ver- tfer als auch Käufer starke Zurückhaltung bekun- en und die weitere Gestaltung der Börsenlage »arten wollen. Kleine Publikumsorders führten der Enae des Marktes schon Kurserhöhunqen 1 24 Prozent herbei. Im Vordergründe des teresses standen wiederum Elektroaktien, von ien besonders Siemens Gesfürel, Licht u. Krast d Schuckert mehr beachtet waren. Auch I. G. oben und am Montanmarkt Rhein. Braunkohlen iben reges Interesse. Emen sehr starken Kurs- oinn verzeichneten von Auslandswerten Chade- ien, die 10 RM anzogen. An den übrigen Aktien- rkten waren keine größeren Veränderungen zu merken. Am Markt der festverzinslichen Werte r die Grundst'mmung recht freundlich, doch hielt f die Umfatztätig^est in engsten Grenzen, weil sich $ Hauptinteresse au' den Aktienmarkt konzen- :rte. Es ergaben sich auf fast allen Gebieten etwa »rozentige Besserungen die jedoch später meist ht immer behauptet blieben. Größere Kursge- ine verzeichneten von Schatzanweisungen Kölner ) Frankfurter, die bis zu 2 Prozent höher notier- . Von Industrie-Obligationen zogen I. G Far- l und Reichsbahn-Vorzugsaktien je 1 Prozent Auf der Basis vom vergangenen Samstag ren einige Vorkriegs-Obligationen gesucht. Von mden Werten waren Mexikaner etwas gefragt. H ohne nennenswerte Kursveränderuna. Im eiverkehr des Nachmittags blieb die Stimmung cchaus fest, obgleich die Kurse gegen den Vor-

mittag keine wefenllichen Veränderungen aufwiefen. Auch hat die Geschäststätigkeit keinen größeren Um­fang annehmen können, well die Zurückhaltung be­stehen blieb Lediglich einzelne Elektrowerte konn­ten nochmals etwa 1 Prozent anziehen. Von totalen Werten waren Scheideanstalt mit plus 2 Prozent gesucht Am Rentenmarkt hielt die Geschäftsstille an. Einiges Interesse zeigte sich für Liquidations- Pfandbriefe, währe.ch Gold-Pfandbriefe eher offe­riert wurden. Von Industrie-Obligationen waren öprozentigc Krupp und 7er Stahlverein besser be­achtet. Im übrigen ergaben sich keine Veränderun­gen. Am Geldmarkt war bie_ßage immer noch recht angespannt, doch blieb der Satz für Tagesgeld mit 6^ Prozent unverändert.

Sva«rf«vtev srehmavkt

X Frankfurt a. M., 15. Febr. Der Auftrieb des Hauptmarktes bestand aus 1409 Rindern (gegen 1365 am letzten Hauptmarkt), darunter befanden sich 374 Ochsen, 127 Bullen, 454 Kühe und 410 Fär­sen, ferner aus 622 (546) Kälbern, 75 (129) Schafen und 4813 (4988) Schweinen. Bezahlt wurde pro Zentner Lebendgewicht in Mark: Ochsen al) 3033, a2) 2629, bl) 2225; Bullen a) 2730, b) 21 bis 26; Kühe a) 2527, b) 2024, c) 1519; Fär­sen a) 3033, b) 2629, c) 2225; Kälber a), b) 3538, c) 3034, d) 2529); Schafe al) 28 bis 30, b) 2427; Schweine a), b) 4245, c) 43-45, d) 4145, e) 3642, f), g) 3338. Im Preisverhältnis zum letzten Hauptmarkt blieben Rinder, Kälber und Schafe be-

Hauptmarktes bestand aus

hauptet, Schweine zogen um 12 Mark an. Marktoerlaus: Rinder ruhig, nahezu ausverkauft. Schweine ruhig, geringer Ueberstand. Kälber und Schafe langsam, geräumt. Fleischgroßmarkt: Ochsen- und Rindfleisch I 4856. II 4248; Bullen­fleisch 45-47, Kuhfleisch II 30-^38, III 2025; Kalbfleisch I 6068, II 5058; Hammel- und Schaffleisch nicht notiert; Schweinefleisch 5057. Geschäftsgang des Fleischgroßmarktes ruhig. .

X Der NuhviehmarN in Wächtersbach findet am Mlltwoch den 24. Februar statt. (Siehe An­zeige.)

X Dyckerhoff & Widmann AG., Wiesbaden- Amöueburg. Die erste Hälfte des Geschäftsjahres 1931 verlief noch einigermaßen befriedigt, vbwoyl naturgemäß wie in den letzten Jahren eine volle Kapazitätsausnutzung nicht erreicht wurde. In der zweiten Hälfte ging der Austragsbestaird wesentlich zurück Im Interesse einer vorsorglichen Politik wird die Gesellschaft für 1931 das 8 Mill. RM betragende AK. ohne Dividende lassen, gegenüber 8 Prozent i. V. Das Auslandsgeschäft war im wesentlichen nicht viel besser als das deutsche, soweit das süd- amerikanische Geschäft in Frage kommt. Die Aus­sichten für das Jahr 1932 werden, wie allgemein in der Bauwirtschaft, als unklar und wenig hoff­nungsvoll betrachtet.

X Ausgabe von Schatzscheinen in Japan. Ein kaiserlicher Erlaß ermächtigt das japanische Schatz­amt, Schatzscheine für eine Gesamtsumme von 34 Millionen Pen zur Deckung der Kosten der Schanghaier Operationen auszugeben.

X 14 Millionen Dollar Gold für Frankreich. Am Sonntag sind in Le Havre aus Newyork wieder 364 Fässer Gold im Wert von über 14 Millionen Dollar eingetroffen, die für eine Reihe von Pariser Großbanken bestimmt sind.

X Ferd. Rückforlh Nachfolger AG.. Stettin. Dividendenlos. Unter Berücksichtigung des Vortrages von 0,23 (0,15) Mill. RM wird ein Gewinn von 2903 (254 772) RM ausgewiesen, der vorgetragen werden soll. In der Bilanz (in Mill. RM) haben sich langfristige Darlehen auf 0,30 (130) ermäßigt. Da­gegen sind die Verbindlichkeiten gegenüber der Reichsmonopoloerwaltung für Spritlieferungen auf 0,46 (0,34) angestiegen. Beteiligungen haben sich aus 5,22 (6,03) vermindert, Warenvorräte auf 0,59 (1,15)' Außenstände für Warenlieferungen erscheinen mit 0,80 (0,77).

Mats (gelb)...... Weizenmehl (südd. mit Aus. taujchweizen) ..... südd. Sondermahlung . . , Weizenmehl (niederrh. m Aus. tauschwerzen)...... Niederrhein Sondermahlung . Roggenmehl, 60% Ausmahlung Weizenkleie . ...... Roggenkleie . . . .

Erbsen, je nach Oual.,f Speisezw. Linsen do.

Heu. südd.. gut. gef.. trocken. . Weizen- u. Roggenstr., drahtgpr. gebündelt

Treber getrocknet.....

Tendenz: fester.

00.0000.00

37/5-38 30

35.4036.55

37.1538.05

35.40 - 36 30

3 i.OO-32.00

8.60-8 70

9.00-0(0

26.00-35.00

24.0052.00

5.0000 0

4.004 25

4 00-4 25

12.2512.50

Berliner Metallmarkt (Vom 15. Februar)

Rupfer

I Februar März . . Aprü Mai . . Juni . Juli . . August .

Blei

G

B

G

B

54.25

51.50

Februar

20.75

22

54.23

54 75

März. .

21.

22.50

55-

55.-

April

2l.5i'

22.50

55 50

55.75

Mai . .

22.-

23

55.50

56 -

^uni . .

22 50

23 25

56 25

56.50

Juli . .

23-

23.75

5o 50

57.-

August .

24.

24.25

(Mk. für 100 Kg.)

G

B

Elektrolyt . . . .

Rohzink (Freiverkehr) Ungeschm Zink Aluminium . »

do. Barren ,

Rtckel . ,

Antimon Ra. . . ,

Silber 900 sl Kg. .

59.75

160.

164.

350.

52-54

44.7545

£3

Zwangsversteigerung

Im Mittwoch den 17. Februar 1932, 14 Uhr, rde ich in Hanau, Steinheimerstr 2:

2 Nähmaschinen, 3 Schreibtische, 1 Schreib­maschine (Adler), 1 Klebepresse, 1 Fahrrad, 2 Bufetts, 2 Bücher,. 1 Küchen-, 1 Akten- und 1 Eissckrank, 1 Vertiko, 1 Schrank, 1 weitzpol. Schlafzimmer, 1 Ladenregal, 1 Klavier, 1 Grammophon, 1 Gasherd, 1 Sessel, 10 Stühle, 1 Bild

entlief) meistbietend gegen Barzahlung gern.

banau den 16. Februar 1932.

Sâmidt

Obrraerichtsoollzieher

ver-

zMWMWW

Die nachstehend verzeichneten Gegenstände sollen öffentlich meistbietend gegen gleich bare Zahlung versteigert werden:

Mittwoch den 17. Februar 1932, nachm. 2 Uhr, 'm Saale des Rathauses bzw. vor dem Rat- Hause:

1 Kastenwagen, 1 Säemaschine, 3 Pferde, 4 Kühe, 3 Rinder, 7 Läuferschweine, 4 Schweine, 2 Nähmaschinen, 1 Kleider­schrank, 1 Bett (komplett), 1 Wagen, 1 Kommode, 1 Vertiko 1300

Narköbel den 15. Februar 1932.

Gemelndèkasse Marköbel, als VoUstreckungsbehörde.

Draht

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seh las er tnr Anzeiger und Reklamen Fr Wirbel, h ö harr, «Amtlich in Hanan Rotationsdruck der Walrinhio»bechdr oeker I Hanan Fer» prechanschlnß Mr BOSfi 391» 3958

AZersletzklUg

MwenbertiQtiintttaeinMi

Freitag den 19. Februar kommen im Langen- bergheimer Gemeindewald, Distrikt Unterwald, zur Versteigerung:

Eichen-Stämme 3 bis 7. Klasse, 7.73 Fstmtr.

Buchen-Stämme, 2. Stück, 4,32 Fstmtr.

Fichten-Stämme 3. Klasse, 14,79 Fstmtr.

Fichten-Derbstangen. 10,98 Fstmtr.

Eichen-Nutzscheit, 4 Rmtr.

Lärchen-Zaunpsosten, 18,4 Rmtr.

Zusammenkunft norm. 10 Uhr am Eingang 'n den Wald. 1303

Langenbergheim den 15. Februar 1932.

Hessische Bürgermeisterei: Bopp.

. MWverWelW

_ 6m Auftrag des Finanzamts Hanau soll am Februar 1932, vormittags

12 Uhr, im Finanzamt, Zimmer Nr. 16: t Schreibmaschine (Adler)

meistbietend gegen sofortige Barzahlung ver­steigert werden. 1305

Vollstreckungsstelle des Finanzamts Hanau. '

Damenschneideritt en--

Zwangs-Innung

Die Lehrmädchen, welche am 30. April die Lehrzeit beendet haben, wollen sich am 18. swd 19. Februar 1932 bei der Vorsitzenden, Betty Kl oha. Engelhardstratze 30a, zur ©efenenprufung anmelden. Vorzulegen ist selbstgeschriebener Lebenslauf, Lehrvertrag und Lehrzeugnis. 1308

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