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hat. Seine Frau ging mit dem Gedanken um, sich von ihm wegen seines Zustandes scheiden zu lassen. Daß Ehe- verbältnis war kein glückliches. Es herrschten forigc'etzt Eifersuchtsszenen.

Butter» und Eierkrieg in Belgien. Seit einigen Tagen Wütet, nach einer Meldung aus Brüssel, in den Orten an der belgisch-französischen Grenze ein heftiger Frauen­krieg, der durch die ungeheuere Preissteigerung der Lebensmittel, namentlich der Preise für Butter und Eier, hervorgerufen wurde. Am Freitag, dem Haupt­markttage in Belgien, fanden in einigen Orten regel­rechte Kämpfe zwischen den Käuferinnen und den Bauern­weibern statt. In Chapelle veranstalteten etwa hundert Frauen einen Umzug unter Vorantritt einer Musik­kapelle. Mit einer roten Fahne ausgerüstet, begaben sie sich nach dem Marktplatze. Dort wollten sie den Lauern die Preise diktieren.

Hus Dab und fern.

Ein fünffacher Mord.

Rendel, 26. Aug. Ueber die gräßliche Bluttat, die sich hier ereignete, geben wir nachstehend zu­sammenfassend eine Darstellung der Vorgänge:

Es war heute morgen gegen 5 Uhr, als die Einwohner des Dörfchens durch mehrere Schüsse aus ihrer friedfertigen Ruhe aufgeschreckt wurden. Eilig liefen alle nach dem Ge­höft des Landwirts Eberhardt, aus dem die Schüsse her­kamen, und waren hier Zeuge eines entsetzlichen Blutbades, das der Schwiegersohn des Landwirtes Eberhardt, der 26 Jahre alte Gutsbesitzer Friedrich Wilhelm Gunterloch, unter feiner eigenen Familie anrichtete und dem niemand Ein­halt zu bieten wagte. Eunterloch, der am 23. August 1885 zu Rendel geboren wurde, war seit etwa 5 Jahren mit der jetzt 26 Jahre alten Elise Eberhardt verheiratet. Die Ehe, der zwei Kinder entsprossen, war von Anfang an sehr un­glücklich, da Eunterloch noblen Passionen huldigte und sein Geld leichtsinnig ausgab, wozu er die Mittel aus seinem nicht unbeträchtlichen Vermögen schöpfte. Schließlich ver­schleuderte er sein Cut für 58 000 Mk. und yerschwand mit diesem Celde spurlos, nachdem er noch gedroht hatte, er werde eines Tages wiederkommen und alles kalt machen; er werde eine Bombe mitbringen, um das Haus seiner Schwie­gereltern, mit denen er nur in Streit und Zank gelebt habe, in die Luft zu sprengen. Er fuhr dann in der Welt herum, hielt sich auch einige Zeit in Offenbach auf und wurde mit einer Kellnerin von der bayerischen Staatsanwaltschaft steck­brieflich verfolgt, weil sich die Kellnerin des Verbrechens gegen das keimende Leben schuldig gemacht haben sollte. Vor kurzem kehrte Eunterloch von England zurück, um seine fürchterliche Drohung zum Teil wahr zu machen. Heute früh gegen 5 Uhr begab er sich mit seiner geladenen Jagd­flinte und in seiner Jagdausrüstung in den Hof seines Schwiegervaters Eberhardt, den er im Hofe erwartete. Nach wenigen Minuten kam dieser auch aus dem Hause, um nach dem Viehstall zu gehen. Kaum hatte er jedoch den Hof betreten, als ihm auch schon sein Schwiegersohn, mit der Büchse im Anschlag, entgegentrat und, ohne ein Wort zu sagen, sofort 2 Schüsse auf den alten Mann abgab, der so­fort tot zu Boden sank. Eunterloch hatte so den Weg ins Haus, das er nunmehr betrat, frei. Auf die Schüsse war seine Schwiegermutter aus ihrem im ersten Stock gelege­nen Zimmer auf die Treppe geeilt. Kaum hatte sie der Mörder erblickt, als er auch sofort auf sie anlegte und sie vom Hausflur aus in den Unterleib schoß, sodaß auch die Frau tot zusammenbrach. Nun wandte sich der Unhold nach dem^ Zimmer seiner verheirateten Schwägerin, Johanna Wissenbach, einer Schwester seiner Frau. Diese hatte, da sie die Vorgänge mit angesehen hatte, ihr Zimmer verriegelt und war, nur mit dem Hemd bekleidet, an das offene Fen­ster gelaufen und schrie um Hilfe. Die Nachbarn waren auch in großer Anzahl auf diese Hilferufe und die Schüsse hin versammelt, doch getraute sich niemand dem Mörder zu nahen, da dieser auf jeden kaltblütig anlegte. Eunterloch, der ein kräftiger Mensch ist, sprengte die Türe seiner Schwä­gerin mit Gewalt auf und riß die Füllung heraus. In der Tür legte er dann sein Gewehr an, und als die Schwägerin auf ihn zustürzte, um die Flinte beiseite zu schlagen, wurde sie durch zwei aufeinanderfolgende Schüsse tödlich getroffen. Ihr Mann, der noch im Nebenzimmer zu Bett lag, war in­zwischen, nur notdürftig bekleidet, in die Pfarrgasse ge­flüchtet. Eunterloch hatte ihn aber bemerkt, und als der Fliehende über die Straße eilte, sandte er ihm aus dem Hausflur zwei Kugeln nach, sodaß auch dieser tot auf der Straße zusammenbrach. Nun war nur noch seine eigene Frau übrig geblieben, die das ganze Drama miterlebt hatte und, unter gräßlicher Todesangst und ohne jede Hilfe, war­ten mußte, bis die Reihe an sie kam. Auch sie eilte ans Fenster, und als sie vergebens nach Hilfe rief, versuchte sie sich über das Dach nach einem Nebengebäude zu retten. Sie hatte gerade etwa 20 Ziegeln vom Dache geworfen, um einen Stützpunkt zu finden, als ihr Mann die verschlossene Türe ebenfalls eintrat und auf sie anlegte. Mit zwei Schüssen streckte er sie tot nieder. Die Leiche lag halb über dem Fensterbrett auf die Straße hinaus. Hierauf lud der Mörder teilte Büchse, legte sie über die Schulter, als ginge er zur Jagd, und verließ ruhig und friedlich das Haus. Niemand von den Zuschauern, die dem furchtbaren Drama zugeschaut hatten, wagte, ihm entgegenzutreten, da er jede Annäherung mit einem Schuß beantwortet hätte. Bis auf einen Sohn hat der Mörder die ganze Familie Eberhardt vernichtet. Dieser diente im 115. Infanterie-Regiment in Darmstadt. Seine beiden Kinder ließ der Mörder unbe­rührt. Der Mörder scheint die Tat in einem Zustande geisti­ger Unzurechnungsfähigkeit verübt zu haben. Für seine geistige Minderwertigkeit spricht sein ganzes ausschweifen­des, nur dem Vergnügen geweihtes Leben. Hierfür spricht der von ihm früher ausgeführte Brudermord. In einem

Mantia

Wortwechsel hat er seinen Bruder in früheren Jahren über den Haufen geschossen, war aber freigcsprochen worden. Kurz nach der Tat wurde die Polizei alarmiert. Aus Gießen trafen 3 Beamte mit Polizeihunden ein, um den flüchtigen Täter suchen zu helfen. Die Spuren führten über einen Feldweg nach Niederdorfelden in einen Kartoffelacker. Etwa einen Kilometer von Rendel entfernt, schlugen die Hunde plötzlich laut an und kurz darauf fand man an der Grenze des Ackers die Leiche des Mörders. Er hatte sich mit seiner eigenen Flinte erschossen, indem er an dem Abzug ein Stück Kordel befestigte und mit dem Fuße abzog. Die Gießener Staatsanwaltschaft befindet sich noch in Nendel, um den Tatbestand aufzunehmen.

Rendel, 27. Aug. Die Ueberführung der Leiche des Mörders Gunderloch nach Gießen fand Sonntag morgen statt. Gegen 7 Uhr früh fuhr ein Break aus Klein-Karben an dem Leichenhause vor und der Sarg mit den irdischen Ueberresten des Gunderloch wurde auf den Wagen gestellt. Dann fuhr dieser nach der Station Karben, von wo die Leiche mit dem nach 8 Uhr abgehenden Zuge zur Anatomie in Gießen weiterbefördert wurde. Die Beerdigung der Opfer des Verbrechens wurde mit Zustimmung der kreis- ärztlichen Behörde schon heute vorgenommen. In Rendel erfolgte die Beisetzung der Eheleute Eberhardt und der Ehe­frau des fünffachen Mörders. Es war 8 Uhr früh, als sich ein schier endloses Leichengefolge an den drei Grabstätten versammelte. Der Ortszcistliche, Herr Pfarrer Deicke, hielt die Gedächtnisrede, in der er folgendes ausführte:Ein gar trauriger Sountagsmorgen ist unserem Dorfe heute beschieden, denn wir stehen an den Gräbern von drei Gemeindegliedern, die durch ruchlose Hand auf entsetzliche und schaurige Weise ihr Leben lassen mußten. Ein dunkles Blatt in der Chronik unseres Ortes ist es, das hier aufgeschlagen vor uns liegt. Der äußere Segen fehlt der hiesigen Gemeinde nicht, möge doch auch in unser aller Geist ein innerer Friede Einzug halten. Gebe Gott als eine Frucht dieser Schreckenstat, daß mehr denn je die Eltern mit Kraft und Ernst daran arbeiten, die jüngere Generation zu Religion und Sittlichkeit zu er­ziehen, zu Ehrfurcht vor allem Edlen und Hohen nach guter, alter Väter Sitte." Der Pfarrer schloß mit dem Wunsche, daß nunmehr sonnigere Zeiten für die Gemeinde kommen und die Blätter der Chronik von einer frommen und edlen Sinnesart deren Einwohnerschaft in Zukunft nur erzählen möchten. Nachmittags 4 Uhr fand in Büdesheim die Beerdigung der Eheleute Wissenbach statt, deren Leichen man noch am SamStag abend spät von Nendel dorthin über­geführt hatte. Das Leichengefolge war hier ebenfalls ein sehr großes. Am Grabe amtierte Herr Pfarrer Bernbeck, der seiner Trauerrede den Psalm 46, Vers 11, zugrunde legte.

PC. Gießen, 27. Aug. Eine Versammlung milch­produzierender Landwirte. ImFelsenkeller" dahier fand gestern auf Anregung des Vorstandes derVereinigten Land­wirte von Frankfurt a. M. und Umgegend" eine Versamm­lung von Landwirten aus Gießen und Umgegend statt, die sich mit der Milchpreisfrage und einem Zusammenschluß ge­nannter Landwirte beschäftigte. Die Versammlung war sehr gut besucht. Landwirt Wilhelm Weil-Langgöns, Mitglied der Landwirtschaftskammer leitete sie. Direktor Hirschel- Friedberg und Landwirt Adolf Hensel-Dortelweil referierten eingehend über die diesjährige Lage des Milchmarktes, den Milchpreis in der Provinzialhauptstadt und über einen Zu­sammenschluß der milchproduzierenden Landwirte in Gießen und dessen Umgebung. Zufolge des Milchpreisaufschlages der Milchhändler/ sowie der durch die herrschende Dürre hervorgerufenen Milchknappheit sei eine Regulierung des Milchpreises im Interesse der schollenpflegenden Bevölkerung umgehend notwendig. Eine anregende. Aussprache knüpfte sich an die Referate, an der die Landwirte Weil und Schauer- Langgons, Keßler- Großen-Linden, H. Gottmann-Gießen, Jung- Leihgestern, die Molkereibesitzer Philipp Frey-Langgöns, Grieb- Gießen, Wiczorek-Gambach und der Milchhändler Brück- Langgöns sich beteiligten. Die Redner waren der Ansicht, daß ein Zusammenschluß der Milchprobuzenten in dem nord­westlichen Teil der Provinz Oberhessen geboten sei. Fünf­zehn Landwirte aus Gießen, Bersrod, Großen-Linden, Leih­gestern, Langgöns, Lumda, Odenhausen, Rüddingshausen wurden gewählt, die die vorbereitenden Arbeiten in die Wege leiten sollen für eine am 3. September d. J. in Gießen statt­findenden konstituierenden Versammlung.

FC. Vom Taunus, 27. Aug. Der Müller Horne wurde während eines niedergehenden Gewitters in Niedern­hausen vom Blitz erschlagen.

S Cassel, 26. Aug. Der Schluß der Kolonialwirtschaft­lichen Ausstellung ist von dem hiesigen Vorstand der Deutschen Kolonialgesellschaft auf Sonntag den 3. September abends festgesetzt. Es bietet sich daher in der nächsten Woche noch Gelegenheit, diese belehrende und interessante Ausstellung zu besichtigen.

Vom Mittelrhein, 27. Aug. Folgenschwere Unwetter find tu den letzten Tagen im Rheingau und in Rheinhessen nitdergegangen. Wolkenbruchartig ging der Regen auf den Höhen des Rheingaues und auch in den im Tal am Rhein liegenden Gemeinden und Gemarkungen nieder. In kürzester Zeit waren die Gemarkungen überschwemmt und die ge­waltigen Wassermengen brausten durch die abfallenden Wein­bergszeilen, den ganzen Grund und Boden dabei mifführend. So ist es im Rauenthaler Berg gegangen. In den Rhein- orten sammelten sich, von den angeschwollenen Bächen ge­bracht, Holzstâmme, Türen, alle möglichen Wäschestücke, Bretter it. a. In Oestrich schlug der Blitz in die Stallung eines Gasthauses. Er zündete nicht, riß jedoch eine Mauer ein. Zn Hattenheim ist die sich ansammelnde Wassermenge in Häuser 'und Keller eingedrungen. Die Züge durch den Rheingau wurden durch das Geröll und den Schlamm, der sich in Mengen auf dem Bahndamm ansammelte, sogar auf- gehalten. Die Weinstöck- selbst sind im allgemeinen wohl gut wcggekommen, wenn der Hagel auch etwas Schaden an­gerichtet hat. Sebr stark vom Unwetter wurde in Rhein­

Hessen die Gegend von Monzernheim und Gundersheim heim» gesucht.

Lohr, 25. Aug. Die ledige Frida Schecher, Schwägerin des Metzgermeisters Michael Held, entfernte sich gestern vor­mittag aus dem Geschäft. Abends wurde durch Wasser­bauarbeiter die Leiche bei Neustadt a. M. geländet. Fräu­lein Schecher war früher schon einmal geisteskrank.

Bamberg, 25. Aug. Nach einer Felddiènstübung erhielt vorgestern ein Soldat von der 7. Kompanie des 5. Infan­terie-Regiments den Auftrag, die Vorposten davon zu ver» ständigen, daß eingerückt werden kann. Der Beauftragte kam diesem Befehl nach, er selbst aber begab sich in die nahegelegene Wirtschaft des Weilers Kramersfeld und ließ sich von dem Wirt auf einige Stunden eine Zivilkleidung geben. Mit dieser flüchtete er und ist bis heute noch nicht zu seinem Truppenteile zurückgekehrt. Die Sache kann auch noch für den Wirt ein unangenehmes Nachspiel haben, denn daß ein Soldat nicht mit voller Ausrüstung und noch dazu in der Extramontur beurlaubt wird, mußte der Wirt wissen.

Rothenburg o. T., 25. Aug. Weil die Herrschaft zu ihr sagte, sie brauchten sie nicht mehr, zündete das 12jährige Zugehemädchen Sintelline hier das Stallgebäude ihrer Herrschaft, der Eastwirtseheleute Hofmann, vor dem Klingentor an. Das Stallgebäude brannte nieder, doch ge­lang es der hiesigen Feuerwehr, das angebaute Haus zu retten. Die Tat erfolgte heute früh 7% Uhr.

W. Neustadt sHaardt), 27. Aug. Heute vormittag um 11 Uhr fand im hiesigen Stadtpark an festlich geschmückter Stätte die Weihe des am Herzog-JohaNn-AIbrecht-Weg er­richteten und von der Stadtverwaltung, den hiesigen Orts­gruppen der Deutschen Kolonialgesellschaft und des Deutschen Flottenvereins, sowie dem hiesigen Gewerbeverein gestifteten Gedenksteines für den verstorbenen Wirklichen Geheimen Admiralitätsrat Georg von Neumayer statt, der 28 Jahre lang als Direktor der Deutschen Seewarle in Hamburg Vor­stand. Das Denkmal zeigt das vom hiesigen Bildhauer F. Sieger geschaffene Medaillenbildnis mit der Inschrift: Georg v. Neumayer. 18261909. Der Sockel zeigt einen Leuchtturm, dessen Scheinwerfer einem auf wogender See fahrenden Segelschiff den Weg weist. In Anwesenheit der Vertreter der Stüdtverwaltund, einer Reihe von Korpo­rationen, der Mitglieder der Familie Neumayer usw. über­nahm Bürgermeister Wand das Denkmal in die Obhut der Stadt. Professor Dr. Schott, Abteilungsvorstand bet Deutschen Seewarle in Hamburg, hielt die Festrede, in der er die unvergänglichen Verdienste des Verewigten um di« Seeschiffahrt und auf den verschiedensten Gebieten der natur­wissenschaftlichen und geographischen Forschungen hervorhob, Von der Deutschen Seewarle, der Geographischen Gesellschaft in Hamburg und anderen wurden Kränze an dem Denk­stein nledergelegt. Ein Festmahl im Saalbau beschloß die Frier.

W. Heidelberg, 27. Aug. Ein heute nacht nach '/»2 Uhr in der Schulbankfabrik Grauer u. Cie., Bergheimer­straße 107, aus unbekannter Ursache entstandenes Schaden­feuer äscherte das nach der Eppelheimerstraße gelegene Ma- fchinen- und Werkstättengebäude bis auf die Grundmauern ein. Den vereinten Bemühungen der Heidelberger Feuer­wehren gelang es, um 4 Uhr das Feuer zu löschen, so daß die bedeutenden Lagerräume der Fabrik, sowie das nur durch die Straße von der Brandstätte getrennte städtische Gaswerk verschont blieben.

][ Cölbe bei Marburg, 26. Aug. Zwischen hier und Bürgeln, da wo sich die Ohm am steilen Waldrande entlang windet, bei der sogen. Cölber Kuppe, liegt im Flußbette ein gewaltiger Stein, der die Form eines Taufbeckens hat. Nur bei sehr niedrigem Wasserstande, wie in diesem Sommer, ist dieser Wunderstein sichtbar. Wie die Sage erzählt, wurde dieser Stein nach der Zerstörung einer dort befindlichen Ort­schaft von der steilen Höhe ins Wasser gestürzt. Jetzt haben einige Leute den Stein, der fast 30 Zentner wiegt, ans Ufet geschafft.

][ Wasenberg, 26. Aug. Der auf der Domäne Schafhos beschäftigte Hofmeister Knoch von hier kam gestern dadurch zu Tode, daß ihm beim Reinigen der Presse der Dresch­maschine ein Greifer die Gurgel aufriß.

bandet Gewerbe und Verhebt«

Berlin, 26. Aug. We izen Sept. 205,75, Oktbr. 207.25, Dezbr. 209.25. Roggen Sept. 175., Oktober 176.75, Dez. 178.50. Hafer Sept. 172.75, Dezbr. 178.. Mais Sept.., Dez... R ü b ö l Oktober 66.30, Dezbr. .. Weizenmehl 25.50 bis 28.50. Roggen mehl 21.50 bis 23.60 Mk.

Hamburg, den 26. August. Kaffee SantoS Septbr., Dezbr., März ---, Mai ---Pf-, Rohzucker Aug. 14.80, Sept. 14.82V», Oktbr.-Dezember 14.55, Jan.-März 14.42V», Mai 14.45-. A mer. Bau m- wolle August 66Vi, Sept. 58'/-, Oktbr. 58*/« Br. Weizen Mecklenbg. Aug. 206. Gerste Südruss. Aug. 121.50 Mais ruh. Amerik mix. Aug.-Sept. 125. La Plata Aug. .. Rüböl ruh. Loco verzollt 67, P e - troIeum ruh. Amerik. 6.50 Salpeter fest. Loco 9.40, Sept.-Okt. 9.40Febr.-März (1912s 9.80- Sch malz fest. Amerik. steam 47, Chamberlain 48 /«. Cacao. Guayag. sh. 60, Trinidad 60.

Paris, 26. Aug. Roggen Aug. 19., Sept. 19.25, Sept -Dez. 19.50, Röv.-Febr. 19.75. Weizen Aug. 24.60, Sept. 24.75, Sept.-Dezbr. 25.05, Nov.-Febr. 25.45. Mehl, Aug. 82.15, Sept. 32.25, Sept.-Dezbr. 32.25, Nov.-Febr. 32.40. RüböI Aug. 70'/«, Sept. 70'/«, Sept.-Dez. 71'/«, Jan.-April 72'/«. Spiritus Aug. 56'/,, Sept. 57, Sept.-Dez. 54'/«, Jan.-April 54'/, Zucker, Rohzucker, loco 41'/a, Zucker August 45, Sept. 44, Oktbr.-Jan. 39*/», Jan.-April 40 Leinöl August 94'/,, Sept. 94, Sept.-Dez. 93'/., Jan.-April 85'/«. Talg 76..

Bttvapest, 26. Aug. Weizen Oktober 11.61, April 11.81. Roggen Oktober 9.82, Hafer Oktober 8.97. Mais August 0.00, Mai 8.22. Raps Aug. 17.-.