SS. Altgast
haben: „Die künftige politische Lage in Marokko" und „Wirtschaftliche Neuerungen in Marokko". Diese Anordnung erschiene im französischen Interesse um so dringender geboten, als von deutscher Seite bisher jeder Anhaltspunkt dafür fehlt, wie weit man in Berlin über das Abkommen von 1909 hinaus zu gehen vor habe. Die allgemeinen Aeußerungen des Herrn von Kiderlen-Waechter im vorigen Monate seien unzureichend. Frankreich verlange, so heißt es weiter, ein regelrechtes, alle politischen und wirtschaftlichen Angelegenheiten erschöpfendes Protokoll, welches auch die Mittel enthalten soll, deren sich Frankreich bedienen wird, um die in Marokko erworbene Machtstellung dauernd festzuhalten. Frankreich will, daß das Hoheitsrecht des Sultans über die öffentlichen Arbeiten und das ganze Verkehrswesen einschließlich der Post und des künftigen Telegraphen unangetastet bleibe. Was die unterirdischen Produkte anbetreffe, so würde ein Einvernehmen zwischen der Union des Mines und dem Mannesmann in die Wege geleitet werden. Der von einigen Abendblättern nach der Pariser Agenture Information mitgeteilte Text der von Frankreich zu machenden Zugeständnisse wird vom Ministerium des Acußeren als apokryph bezeichnet. — Im übrigen hat heute Minister de SelveS dem Präsidenten Fallières in Rambouillet einen Besuch gemacht, um ihm über die Marokkofragen Bericht zu erstatten.
Die Nationalliberalen zur Marokkofrage.
Berlin, 27. Aug. Eine zahlreich besuchte Versammlung von Vertrauensleuten der Nationalliberalen Partei in Berlin und der Provinz Brandenburg hat heute folgende Entschließung zur Marokkofrage angenommen: „Die Vertrauensmänner der Nationalliberalen Partei in Berlin und der Provinz Brandenburg sind in zuversichtlicher Erwartung, daß unsere Reichsrcgierung bei den schwebenden Verhandlungen mit Frankreich die Ehre, das Ansehen und die in Betracht kommenden bedeutsamen politischen Interessen Deutschlands voll zu wahren wissen wird. Das Deutsche Reich hat in 40 jähriger Geschichte die Friedlichkeit seiner Politik aller Welt bewiesen. Wir erwarten aber auch, daß die übrigen Staaten dem Deutschen Reiche und Volke dasjenige Maß wirtschaftlicher Ausdehnungsmöglichkeit und politischen Einstusses zugestehen, das wir Kraft unserer Stärke, unserer schnell wachsenden Bevölkerung und unserer Stellung in der Welt beanspruchen können und müssen. Für die Entwicklung wichtiger Teile unserer Volkswirtschaft bietet Marokko Möglichkeiten, wie sie zu unserm Gunsten kaum noch in der Welt vorhanden sind. Deutschland darf sich daher von diesen zukunftsreichen Gebieten nicht hinwegdrängen lassen. Das angebliche Anerbieten Frankreichs, uns für Zugeständnisse in Marokko Teile des französischen Kongogebiets zu übereignen, muß als gänzlich ungenügend zurückgewiesen werden. Wir sind der Zuversicht, daß auch unsere leitenden Staatsmänner den Ernst der Zeit in voller Stärke erkannt haben. In dieser Ueberzeugung, die Reichsrcgierung unserer Gefolgschaft bei einer ruhig erwägenden, aber selbst vor dem letzten Mittel nicht zurückweichenden Politik in der Vertretung der Weltstellung der deutschen Nation öffentlich zu versichern, ist uns Gebot der Pflicht und Bedürfnis." Diese Entschließung soll dem Reichskanzler übermittelt werden.
Kandimrtlcbaftlicbes.
Eine Mißernte in den Vereinigten Staaten. Bei dem in den Vereinigten Staaten gegenwärtig herrschenden wirtschaftlichen Drucke, dem Darniederliegea der Gewerbetätigkeit hatte man die ganze Hoffnung auf einen baldigen Wiederaufschwung auf den Ausfall der diesjährigen Ernte gesetzt. Eine reiche Ernte erhöht naturgemäß die Kaufkraft und Konsumfähigkeit der Ackerbau treibenden, etwa 12 Millionen zählenden Bevölkerung der Union, sie führt den Bahnen große Frachten zu und trägt zur Ermäßigung der Lebensmittelpreise bei. Der jetzt veröffentlichte Regierungsbericht über die Ernteaussichten dieses Jahres läßt die Er- aus den breiten Volksschichten zusammeusetzende Zuhörerschaft auf den Inhalt des zur Aufführung bestimmten Werkes vor- zubereiten. Auch den Schüler-Opernvorstellungen, zu denen der Eintritt 30 Pfennig beträgt, geht eine in das Werk einführende Belehrung voraus, und das erfreulichste ist vom sozialen Standpunkt aus, daß nach einem Paragraph in dem von der Stadt festgesetzten Bühnenvertrag bei diesen Volksaufführungen alle Plätze gleichwertig sind, die Logen der Patrizier nicht mehr kosten als die Galeriesitze.
Der Riesenraum der Festhalle, in der der deutsche Männer-Sängerkrieg stattfindet, begünstigt jene Bestrebungen, die den Genuß guter Musik nicht nur als ein Vorrecht der Wohlhabenden, sondern auch als ein Recht des Volkes wollen gelten lassen. Wie dieses Streben gewürdigt wird, das bewies die begeisterte Aufnahme, die die auf Anregung von Dr. Quark in der Festhalle veranstaltete Aufführung von „Judas Maccabäus" gefunden hat. Den Kreisen der Arbeiter entsprang dieses ernste, künstlerische Ereignis, das auch in den Gesellschastsschichten freudige Anteilnahme fand.
Das Frankfurter Mäzenatentum, dessen Wohltätigkeits- sinn ja so viel gerühmt wird, fördert ernste und vornehme Kunst, die es genießt, liberal und gentil. Wollte es durch seine Opferfreudigkeit das Sehnen des Volkes, das im wesentlichen seine musikalische Kost durch das sehr fleißige Palmengartenorchester erhält, edle Musik in edier Form kennen zu lernen, fernerhin prakiisch unterstützen, so würde auch hier wiederum durch die Kunst mancher gesellschaftliche und soziale Gegensatz gemildert werden.
Kunst und Leben.
Btthnengrösten verdienen. Man er- ronnn Tenorist Fritz Werner eine Jahresgage von w » 0 Mark beziehen wird. Obwohl diese Summe einen metord oarstettt, sind ähnliche hohe Gagen in Berlin durch- „ Seltenheiten, und werden durch Varietegagen sogar Uvertrossen. So bezog, wie der „(Sons.“ meldet. Iulius
Monraa
Wartungen auf einen unmittelbaren ökonomischen Aufschwung nicht nur zu schänden werden, sondern erfüllt mit Besorgnis für die Entwickelung der nächsten Jahre. Nach der Bewertung der Regierungssachverständigen liegt unter Berücksichtigung der erweiterten Anbauflächen eine Mißernte für Gerste und Hafer vor. Weizen und Mais zeigen starke Ausfälle im Vergleich mit den Ernten des Vorjahres. Die Gesamtweizenernte wird, da der Frühlingsweizen stark gelitten hat, nur 664 Millionen Bushels betragen, und die Maisernte im Umfang von 2620 Millionen Bushels wird nicht nur um etwa 500 Millionen Bushels hinter dem vorjährigen Ergebnis zurückbleiben, sondern trotz der größeren Anbaufläche die kleinste Maisernte der letzten vier Jahre sein. Tabak und Leinsaat versprechen dem Regierungsbericht zufolge höchstens schwache Mittelernten, und für Heu und Kartoffeln ist wiederum mit Mißernten zu rechnen. Einen Lichtpunkt bildet in dem trüben Bilde der diesjährigen Erntecrwarlungen die Baumwollernte, für welche die Annahme einer Rekordernte von über 14 Millionen Ballen zurzeit noch berechtigt ist, und die — wie es schon früher der Fall gewesen — es verhüten mag, daß die Handelsbilanz der Vereinigten Staaten im Außenhandel eine passive wird. Die politischen Zustände sind ebenso wenig wie die Ernteaussichten geeignet, das Vertrauen in die Zukunft zu stärken. Das draufgeherische und nicht sehr planvolle Einschreiten der Regierung gegen Trusts und Eisenbahnen und Großkapital beginnt den gesamten wirtschaftlichen Aufbau zu erschüttern, die Unzufriedenheit der Arbeiterbevölkerung ist infolge der höheren Preise für Lebensmittel und Bedarfsartikel im Wachsen begriffen, die Präsidentenwahl des nächsten Jahres und die Wahrscheinlichkeit einschneidender Aenderungen in der Zollpolitik deS Landes werden vermutlich ihre störende Wirkung bald äußern. Und so hat die Gesamtsttualion manche Aehnlichkeit mit derjenigen des Jahres 1891, durch welches vor und nach der Präsidentenwahl von 1892 die schwere wirtschaftliche Krisis von 1892 und 1893 eingeleitet wurde.
Hus aller Meit.
Fälschungen. Die Meldungen Brüsseler Blätter über die Fälschungen zahlreicher Obligationen der Aumetz- Friede-Eesellschaft sind sehr übertrieben gewesen. Insgesamt wurden nur für 75 000 Francs in Umlauf gesetzt, die bei verschiedenen Wechselmaklern und einer Bank verpfändet wurden. Alle Falschstücke sind bereits aufgefunden und beschlagnahmt worden.
Jugendlicher Raubmörder. Aus Bonn wird gemeldet: Die Besitzerin des Gasthofes „Kölner Hof" in Plittersdorf, die Witwe Sauer, fiel in der letzten Nacht einem jugendlichen Mörder, dem 17jährigen Schlosser Johann Biermann, zum Opfer. Der Mordbube wohnte in dem Easthause und hatte am abend noch im Kreise von Nachbarn am Stammtisch gezecht. Nachts gegen 2 Uhr erwachte die Kellnerin Winter durch ein verdächtiges Geräusch, Hilferufen und Stöhnen der Wirtsfrau. Sie hörte dann an ihrer Tür arbeiten und sprang in ihrer Todesangst aus dem Fenster der 1. Etage auf die Straße. Hierbei riß sie die über der Tür befindliche Laterne herunter und verletzte sich durch die Scherben und den Fall schwer. Sie hatte aber noch die Kraft, sich bis zu dem Wirte Peter Mundorf zu schleppen und Mundorf von dem Geschehenen in Kenntnis zu setzen. Mundorf alarmierte sofort die Feuerwehr und stellte fest, daß Frau Sauer im Bette erdrosselt war. Auf dem Zimmer des Täters fand man die geleerte Geldkassette nebst Schußwaffen. Die sofort aufgenommene Verfolgung hatte den Erfolg, daß man den Mörder auf der Landstraße nach Rolandseck festnahm. Viermann hat die Tat eingestanden.
Ein schweres Schiffsunglück ereignete sich in der Kieler Bucht. Das deutsche Linienschiff „Hessen" überrannte den schwedischen Dampfer „Askersund", der sofort sank. Die aus
Spielmann im Neuen Operettentheater monatlich 5000 M., da er aber zwei Monats Urlaub hatte, erreichte seine Jahresgage nur 50 000 M. Spielmann fingt jetzt nur in Rußland und soll in fünf Monaten ebensoviel verdienen. Fritzy Massary hatte zuletzt am Metreopoltheater 42 000 M. pro Jahr mit zwei Monaten Urlaub, und da sie noch mehr zu verdienen erhofft, löste sie ihren Vertrag und hatte sich um eine höhere Gage an einen Impresario mit Haut und Haaren verkauft. Sie muß jetzt dort singen, wo der Impresario abschließt. Ebenfalls 42 000 M. hat Herr Giampietro, wogegen Guido Thielscher „nur" 38 Mille in die Tasche steckte. Da Herr Thielscher für große, gesellschaftliche Veranstaltungen eine begehrte Kraft ist, sind seine Nebeneinkünfte sehr bedeutend. Der elegante Lebemannsdarsteller Joseph Josephi ist auch mit 38 000 M. ins Metropoltheater zurückengagiert worden. Herr Waßmann bekam für sein Gastspiel in der „Schönen Risette" 200 M. pro Abend. Frl. Mizi Wirth erhält am Neuen Operettentheater laut neuem Kontrakt 3000 Mark pro Monat bei 20 Spielabenden und sämtliche Kleider. Für jeden Extraabend noch 100 M. Die Rekordgage bei der dramatischen Fakultät hat Albert Bassermann mit 60 Mille im Deutschen Theater. Nicht weniger bezieht Harry Walden im Neuen Schauspielhaus und Deutschen Theater. Eine Gage von 40 000 M. bot Direktor Reinhard Irene Triesch, und daß sie nicht kam, bewies, daß sie bei Brahm nicht weniger hat. Sind, wie man also steht, die Sterne des Theaters ganz gut bestellt, so erreichen sie die goldenen Berge des Varietes noch lange nicht. Im Wintergarten _ ist jetzt ein Verwandlungskünstler Aldrich zu sehen, der nicht unter 15000 M. pro Monat zu haben ist. Der jetzt im Passagetheater arbeitende Rechenkünstler Emanuel Steiner macht im Jahre 1912 eine amerikanische Tournee von dreißig Wochen und bekonimt dafür 46 000 M. Wir haben sogar erstklassige Brettlnummern, die nicht zu bezahlen sind und nur auf Teilung mit dem Direktor eingehen, eo z. B- Siloester Schäffer, der 50 Prozent der Bruttoeinnahmen bekommt. Der arme Direktor muß aus seiner Hälfte noch die Spesen bestreiten. Da aber Schäffers Auftritt auf Wochen hinaus gefüllte Häuser garantiert, ist der „arme Direktor" noch ganz gut daran. i
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10 Mann bestehende Besatzung des schwedischen Schiffes konnte gerettet werden. Der Unfall ereignet sich zur Nacht« zeit. Das deutsche Kriegsschiff befand sich auf einer Uebungsfahrt und fuhr mit abgeblendeten Lichtern. Bei solchen Uebungen in vielbefahrenen Gewäffern werden dis Kaufahrteischiffe vorher gewöhnlich mit Fahrtinstruktionen versehen. Der schwedische Dampfer scheint die Warnungen nicht beachtet zu haben; als man die Gefahr bemerkte, war es jedenfalls zum Ausweichen zu spät und der Panzer traf den Dampfer mittschiffs. Innerhalb 4 Minuten sank das getroffene Schiff. Die Hälfte der Mannschaft des schwedi« schen Dampfers, unter der sich auch zwei Frauen befanden, schlief bereits in den Kojen und konnte nur mit Mühe gerettet werden. Die Leute haben ihre gesamte Habe verloren.
Mittelalterliche Barbarei in Amerika. In Purcell (Oklahama) verbrannte ein Volkshaufen von 3000 Personen einen Neger auf einem Scheiterhaufen, der eine weiße Frau beleidigt hatte. Der Neger war von den ordentlichen Gerichten bereits verurteilt worden, wurde aber von der entmenschten Menge aus dem Gefängnis geholt und gelyncht.
Schwerer Unfall eines Motoromnibus. Ein Motoromnibus mit 33 Insassen rannte bei Conseit infolge Versagens der Steuerung gegen einen Baum und wurde vollständig zertrümmert. Zehn Personen wurden getötet, mehrer« verletzt.
Auf der Jagd erschossen. Im Dorfe Stoppach ereignete sich ein schwerer Jagdunfall. Eine Jagdgesellschaft hatte sich vor dem Hause eines Landwirts versammelt, um der Hühnerjagd obzuliezen. Der Steinbruchbesitzer Geiger legte zum Scherz auf eine vor dem Hause befindliche Kinderschar an. Das Gewehr entlud sich, und das einjährige Kind des Korbmachers Engelhard war sofort tot Mn zweites Kind, das das erschossene trug, wurde schwer verwundet. Als Geiger sich der Tragweite seiner Handlung bewußt wurde, ging er hinter das Haus und erschoß sich mit seinem Jagdgewehr.
Eine blutige Familientragödie hat sich in Allenstein zugeiragen. Die Frau des Arbeiters Krutzki in Niederwitz war mit ihrer zehnjährigen Tochter auf dem Bahnhof eingetroffen und wollte sich zu ihren Eltern begeben. Auf dem Wege dorthin lauerte ihnen ihr Mann, der von ihr getrennt lebt, auf dem Felde auf. Er feuerte einen Schuß auf die Frau ab, der sie in den Kopf traf. Sie war sofort tot. Einen zweiten Schuß feuerte der Mann auf seine Tochter. Der Schuß ging jedoch fehl, und das Mädchen entkam. Der Mörder schoß sich hierauf selbst eine Kugel in den Kopf und verletzte sich lebensgefährlich.
Festnahme eines internationalen Hoteldiebes. In Bad Reinerz schlich sich nachts ein vornehm auftretender inter- nationaler Hoteldieb, der sich als Kurgast Turkus in einem Hotel angemeldet hatte, in das Schlafzimmer des Kurgastes Dr. med. Grodzienski aus Warschau, entwendete dessen Geldbörse mit 50 Rubel und sprang, als der Schlafende erwachte, tollkühn durchs Fenster ins Freie. Da man ihn erkannt hatte, wurde er am Morgen verhaftet. Im Strumpf fand man bei ihm die gestohlene Börse.
Furchtbares Familiendrama. In der Nacht zum Samstag hatte in Plauen im Hause Haußnerstraße Nr. 7, in den sogenannten Aktienhäuiern, der Zimmermann L. Hager mit seiner Frau Steit. Nachts bewaffnete er sich mit einem Rasiermesser und überfiel seine schlafende Frau. Er brachte ihr mit dem Messer eine etwa 30 Ztm. lange, sehr tiefe Wunde im Rücken bei. Darauf nahm er einen Hammer und zertrümmerte seiner 9jährigen Tochter den Schädel. Der Mörder ergriff dann die Flucht und versteckte sich in dem Grundstück des Tennera-Asyls, wo er sich mit dem Rasiermesser die Kehle durchschnitt. Er war sofort tot. Frau und Kind, die nach dem Krankenhause gebracht wurden, dürften kaum mit dem Leben davonkommen. Hager war längere Zeit in der Jrrenabteilung des Krankenhauses und ist vor einiger Zeit erst entlassen worden. Man nimmt deshalb an, daß er die Tat in einem Anfall von Geistesstörung verübt
Frankfurter Theater.
Opernhaus. Montag den 28. Aug., 6 Uhr: „Der Ring des Nibelungen", zweiter Tag: „Siegfried". Außer AL. Gr. Pr. — Dienstag den 29. Aug., 7 Uhr: „Die romantische Frau". Im Abonn. Gew. Pr. — Mittwoch den 30. Aug.: Geschlossen. — Donnerstag den 31. August, 7 Uhr: „Madame Butterfly". Im Ab. Gr. Pr. — Freitag den 1. Septbr., 6 Uhr: „Der Ring des Nibelungen", dritter Tag: „Götterdämmerung". Außer Ab. Gr. Pr. — Samstag den 2. Septbr., 7 Uhr: „Die romantische Frau". Im Ab. — Sonntag den 3. Septbr., 7 Uhr: „Violetta". („La Traviata)". Im Ab. Er. Pr. — Montag den 4. Septbr., halb 8 Uhr: „Der Bettelstudent". Auß. Ab. Kl. Pr. — Dienstag den 5. Septbr.,
7 Uhr: „Cavalleria Rusticana". Hierauf: „Der Bajazzo". Im Ab.
Schauspielhaus. Montag den 28. August, 7 Uhr, Zu Goethes Geburtstag: „Iphigenie auf Tauris". Im Ab. — Dienstag den 29. Aug., 7 Uhr: „Der Herr Hofrat". (Der Krampus.) Im Ab. — Mittwoch den 30. Aug., halb 8 Uhr: Letztes Austreten von Frl. Poldi Sangora. Vorstellung bei ermäßigten Preisen: „Alt-Heidelberg". Käthi: Frl. Pvldi Sangora. Auß. Abonn. — Freitag den 1. Septbr., halb 8 Uhr: Vorstellung bei ermäßigten Preisen: „Glaube und Heimat". Auß. Ab. — Samstag den 2. Septbr., 7 Uhr: „Hamlet". Im AL. — Sonntag den 3. Septbr., halb 4 Uhr: Vorstellung bei ermäß. Preisen: „Glaube und Heimat". Autz. Ab. — 7 Uhr: „Die Ratten". Im Ab. — Montag den 4. Septbr. 7 Uhr: „Flachsmann als Erzieher". Im Ab. — Dienstag den 5. Septbr., 7 Uhr: „Die Braut von Messina". Im Ab. — Mittwoch den 6. Septbr., 7 Uhr: „Madame Bonivard". Im Ab. — Donnerstag den 7. Septbr., halb 8 Uhr: Zum 50. Male: Vorstellung bei ermäß, Preisen: „Glaube und Heimat". Außer Ab,