Lanâreis Hanau.
Vertretung des Kreistierarztes.
Der Königliche Kreistierarzt Wittlinger hier ist für die Zeit vom 24. d. Mts. Lis vorläufig zum 21. August d. Js. beurlaubt.
Mit seiner Vertretung ist, soweit es sich um die Feststellung von Rotz, Milzbrand, Maul- und Klauenseuche, Lungenseuche des Rindviehs und Beschälseuche, sowie die bei der Bekämpfung dieser Seuchen vorkommenden amtstierärztlichen Obliegenheiten handelt, der Königliche Kreistierarzt Schirmer in Gelnhausen, dagegen bezüglich aller übrigen Dienstgeschäfte, insbesondere Feststellung und Bekämpfung der Schweineseuche, Untersuchung der Händlerschweine und des von außerhalb in den Regierungsbezirk eingeführten Viehs, der Vieh- und Wochenmarktkontrolle, Verkörungen und Ergänzungsfleischbeschau der praktische Tierarzt Hufnagel in Hanau (Telephon 465 Amt Hanau) beauftragt worden.
Hanau den 22. Juli 1911. V 7452
Der Königl. Landrat.
Frhr. Laur.
Proviantamt Hanau kauft fortgesetzt Heu und Roggenstroh (Flegel- und Langpreß-Stroh). 17861
Gefundene und verlorene Gegenstände re.
Gefunden: 1 Schlüssel mit Mesfingplättchen, auf diesem der Ntzme ..Leipzigerftraße"; 2 Zeugnisse für Berta Bucher.
Verloren: 1 Schlüsselring mit 6 Schlüsseln und einem Feuermeldeschlüssel mit Nr. 383.
Hanau den 22. Juli 1911.
Hus Hanau Stadt und Tand«
Hana«, 22. Juli.
Der Ranauer freiw. Feuerwehr
zum 50 jährigen Jubiläum!
Des Nächsten Gut zu schützen in den höchsten Nöten, Was könnt es Edleres auf Erden geben?
Ihm Hilfe, Rettung bringen vor dem grausigen Tode, Nicht achtend die Gefahr fürs eig'ne Leben? — Feuer! — Schon stehen mut'ge Männer
Im Augenblick zum schweren Kampf bereit
Mit den vernichtenden Naturgewalten;
Mit Kühnheit, Kraft und mit Besonnenheit! —
Wie jede Tat im Dienst der Menschenliebe
Dem rechten Mann das Herz läßt höher schlagen, Wird das Gefühl der treuersülltrn Pflichten
Als schönsten Lohn sie in sich selber Kragen! — Und tönt der Ruf zum ernsten, schweren Werke, Dann schütze Euch des Vaters starke Hand I — Alle für Einen, Einer stets für Alle! Der Vaterstadt zur Ehre und dem Vaterland! —
22. Juli 1911. Fr. J. G.
50jährige Jubelfeier der Freiwillige« Feuerwehr.
Ein Rundgang über den Festplatz.
Ein idealer Festplatz, staubfrei gelegen und von herrlichen, dem Auge sich bietenden Naturschönheiten umgeben, das sind in kurzen Worten die Eindrücke, die Schreiber dieses von dem Platz gewonnen hat, über den viel hin und her geredet wurde, ob er zur Abhaltung der 50jährigen Jubelfeier der sichtbar, mehrere Arbeiter mit Fahrrädern erscheinen. Das erste Geschäft, ein Laden mit Lebensmitteln, öffnet sich.
5& Uhr. Ein Ulanenoffizier reitet zum Dienst. Vereinzelte Morgenspaziergänger — ältere Herren — streben hinaus. Ein Schutzmann zu Rade schießt vorüber, Peitschenknallen, Wagen- und Tagesgeräusch wird vernehmlich. — Da ist auch der vielbegehrte Eis-Günther schon. Mit 1, 2, 3 Wagen erscheint er auf dem Plane, denen später noch der 4. und 5. folgen. Die Arbeiter zu Rad mehren sich, nicht minder Offiziersburschen, Spaziergänger und die von allen Seiten austauchenden Hunde. Rollladen gehen in die Höhe; auch auf der Eisenbahn wird es lebhafter. Arbeiter zu Fuß, Geschäftsleute ziehen vorüber, Bauernwagen mit Gemüse und Obst fahren stadteinwärts. Die Schornsteine, aus denen Rauch aufsteigt, mehren sich. Sie zeigen, daß auch die Frau, die bisher nicht sichtbar war, nach und nach an ihr Tagewerk geht.
5^ Uhr. Arbeiter zu Rade in Scharen, Wagen, Spaziergänger und da — auch das schwache Geschlecht. Ein Mädchen, tipptopp angezogen, frisch und keck wie der junge Morgen, wandert ins „Geschäft". Touristen, ein Wagen mit Ziegeln. 2 lllanenburschen reiten, die Pferde ihrer Herren zu bewegen, fort. Ein Steuerbeamter geht zum Dienst.
6 Uhr. Die erste Sirene ertönt. Grell, rauh, hart klingts, wie sie ihre Mannen in die Fabrik ruft. Weitere Pfeifen und Nebelhörner werden laut. Ein städtischer Arbeiter, oben Dragoner, unten Kürassier, geht an sein Tagewerk .Auf dem Balkon dort plaziert sich schon eine junge Dame mit einer Handarbeit. Da und dort Frauenköpfe, sehr der Friseuse bedürfend, lugen hinter Gardinen hervor. Ein Eisenbahneroffizier per Rad strebt der Negimentskaserne zu. Soldaten, die erste Elektrische (allerdings ohne Fahrgast), Postbeamte, Arbeiter, überhaupt Menschen — der Tag ist da. — Es lebe das Leben!
6K Uhr. Hanau ist erwacht, der Tag in seine Rechte getreten. Wir empfehlen uns mit einem „Guten Abend!" — Wie? Guten Abend — jetzt am Morgen? Allerdings. Wir gestatten uns. Der Abend ist ausschlaggebend — der Richter über den Tag.
„Erst am Abend wird klar es werden, Wie du gehandelt und wie du gedacht."
Jeder Tag ein neues Leben. — Darum ..Guten Abend!"
Bk.
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Freiwilligen Feuerwehr geeignet sei. Seit einer Reihe von Tagen sind viele Hände an der Herrichtung des unmittelbar an der „Schönen Aussicht" gelegenen Festplatzes beschäftigt, es wurde gegraben, gehämmert und gepinselt und was nun fertig vor aller Augen steht, das — eS muß offen anerkannt werden — ehrt jeden, der sein Teil dazugetan. In wenigen Minuten ist vom Kinzigstege auS der Festplatz erreichbar, dessen Hauptcingang eine prächtige Ehrenpforte ziert. Lenkt der Besucher seine Schritte rechts, so gelangt er an zwei je 50 Meter langen, sich schmuck präseulierenden RestamationS- zelten vorüber in die Münchener Bierhalle. Alle drei Zelte sind bequem ausgestattet und geeignet, den Besuchern einen angenehmen Aufenthalt zu bieten. Die Beleuchtung wird in den langgestreckten Hallen durch zirka 40 Gaslüster mit je 3 Flammen bewerkstelligt. In der Münchener Halle ist „bei Schrammelmusik Maßkrugbetrieb, die Bedienung der Gäste besorgen Münchener Madln, in den beiden anderen Restaurationszelten gelangt ein vorzügliches helles Kailerbräu zum Ausschank. Der Wirtschaftsbetrieb, der in den Händen des Herrn Restaurateurs Leipold liegt, ist. den Verhältnissen entsprechend großzügig eingerichtet und wird jeden Anforderungen zu genügen imstande sein. DaS für die turnerischen und gesanglichen Vorführungen errichtete Podium ist 3 Meter hoch und 12 Meter breit und so günstig in der Mitte der Rückseite deS FestplatzeS gelegen, daß alles sich auf demselben Abspielende ohne Klettern auf Stühle und Tische von jeder Seite aus übersehen werden kann. In unmittelbarer Nähe des Podium? befindet sich die für die Sanitätswache er« richtete Station, die mit dem Elektrizitätswerk telephonisch verbunden ist, damit die Sicherheit in der Stadt nicht gefährdet wird. Etwas abseits, neben dem eigentlichen Festplatz, ist der Tanzplatz, der abends von 4 Bogenlampen beleuchtet wird. Schreitet man weiter, gelangt man in ein äußerst gemütlich eingerichtetes Cafözelt -mit geräumiger Terrasse. WaS eS sonst noch zu sehen gibt auf dem Feste? Alles aufzuzählen fehlt hier der Raum. ES sei deshalb nur erwähnt: ein photographisches Atelier, Schießbude, Schiffsschaukel, 2 Karussells. Hieraus ist zu ersehen, daß für angenehme Verbringung der Zeit Sorge getragen ist. Alles ist bereit, um Einheimische und Fremde mit geistigen und materiellen Genüssen zu sättigen. — Nicht unerwähnt soll bleiben, daß der Festplatz Sitzgelegenheit für 5000 Personen bietet und durch 27 Bogenlampen von 400 bis 1000 Kerzen« stärken beleuchtet wird. Auch ein Postbriefkasten ist zur Bequemlichkeit der Festbesucher vorhanden.
Der Fackelzug.
Mit einem Fackelzug wurden gestern abend die JuLi- läumsfeierltchkeiten eingeleitet. Wenn aus der Begeisterung, welche unsere Bürgerschaft dieser Veranstaltung ent- gegenbrachte, auf die für heute, morgen und übermorgen angekündigten Festivitäten ein Schluß gezogen werden kann, so bedeutet es für diese ein gutes Omen. Alle Straßen, welche der Zug passierte, waren von einer Kopf an Kopf stehenden Menschenmenge besetzt. Es gewährte einen schönen Anblick, die blitzenden Helme der Fackelträger aus dem Feuermeer hervorlugen zu sehen. Von der Wilhelmstraße aus bewegte sich der Zug unter dem Vorantritt der Stadtkapelle durch die reich beflaggten und teilweise schön illuminierten Häuserreihen nach dem Paradeplatz, wo nach dem Vortrag einiger Musikstücke abgeschlagen wurde. — Wie uns mitgeteilt wird, brannte der neue Besitzer der Engelapotheke ein prächtiges Feuerwerk ab, das die Aufmerksamkeit aller Straßenpaffanten auf sich lenkte.
Der Samstag.
Heute abend findet auf dem Festplatz großer Kommers unter Mitwirkung der vereinigten Gesangvereine, der Turngemeinde Hanau und des Turnvereins Kesselstadt und der Stadtkapelle statt.
Ausgestellt.
Im Schaufenster der Hofbuchhandlung von R. Altmannsperger ist seit heute ein großes Bild des Steigerkorps ausgestellt, welches gestern abend nach dem Fackelzug dem Steigerkorps überreicht wurde. Das gut gelungene Bild, dem photographischen Atelier Frickel entstammend, fand allgemeinen Beifall. Die wirklich künstlerische Umrahmung, welche Herrn Elasermeister Augustin übertragen war, erhöht den Effekt des Bildes auf das wirksamste, sodaß eine Besichtigung nur zu empfehlen ist, zumal das Bild nur einige Tage ausgestellt bleibt.
* Verliehe« wurde dem am hiesigen Amtsgericht be» schâftigtm Obersekretär Günther der Charakter als Rech« nungSrat.
* Emil Junghenn f. Die „Nationalliberale Korrespondenz" schreibt: „Die Nationalliberale Fraktion deS preußischen Abgeordnetenhauses hat abermals einen schweren Verlust erlitten. Wie der Draht meldet, ist Herr Rentner Emil Junghenn seinem schweren Herzleiden ist Meran, woselbst er Besserung suchte, erlegen. Der Abg. Junghenn ist am 5. August 1850 in Hanau a. M. geboren. Er wurde 1893 für den Wahlkreis Hanau Stadt und Land gewählt und hat den Kreis ununterbrochen bis jetzt vertreten. Er hat als Reserveunterossizier an den Schlachten am 16. und 18. August 1870 teilgenommen und wurde mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet. Bei St. Privat trug er eine schwere Verwundung davon. Der Frakiion war er ein treuer und zuverlässiger Freund. Er war durch lange Jahre hindurch ihr Geschäfts- jührer, bis ihn die Anfänge seines Leidens zwangen, von dieser ihm lieb gewordenen Stellung zurückzutreten. Fraktion und Partei werden ihm stets ein ehrenvolles Andenken bewahren." — Die Beisetzung des Verstorbenen findet am Montag den 24. d. Mts., nachmittags 5 Uhr, in Hanau von der Friedhofskapelle auS statt, in der zuvor eine Trauerfeier abgebolten, werden wird.
* Zur Beachtung. Bei den Behörden geht, obgleich auf das Unzweckmäßige dieser Gepflogenheit seitens der Presse schon häufig hingewiesen worden ist, täglich eine große Anzahl von Schriftstücken ein, deren Außenadressen den Namen des Vorstandes der betr. Behörde oder eines der Behörde zugehörigen Beamten trägt. Daß hiedurch leicht für alle ^Beteiligten, Absender wie Empfänger, llnanneümlichkeite«,
ja empfindliche Nachteile entstehen können, zeigt ^sich namentlich auch alljährlich besonders in den vom 15. Juli bis 15. September dauernden Gerichtsferien, während deren stets ein Teil der Beamten auf Urlaub ist, bei den Gerichten. Jede Eingabe, deren Adresse den Namen eines Beamten enthält, kann bei Abwesenheit dieses Beamten im Sekretariat der betr. Behörde nicht geöffnet werden, sondern wird dem Beamten an seinen derzeitigen Aufenthaltsort nachgesandt. Vis ein solches Schriftstück den möglicherweise auf Touren befindlichen, schwer erreichbaren Beamten erreicht, von ihm geöffnet und an die Behörde zurückgeschickt werden kann, kann viel Zeit vergehen und wenn es dann endlich bei der Behörde wieder eintrifft, ist womöglich der Termin, für den es bestimmt war, bereits vorüber, sodaß sein Inhalt nicht mehr berücksichtigt werden kann, oder die Verfügung, die es abwenden sollte, ist inzwischen schon ergangen. Man setze deshalb auf die Adresse von Eingaben an Behörden oder an einen Beamten niemals den Namen eines Beamten, adressiere also z. B. nicht an den Herrn Landgerichtspräsidenten Schulte-Uffelage, nicht an den Hern Landgerichtsrat Dr. Kleinmann und nicht an den Herrn Amtsgerichtsrat Bohns, sondern stets nur an den Herrn Landgerichtspräfidenten zu Hanau, an das Königl. Landgericht bezw. an das Königl. Amtsgericht zu Hanau. Auf diese Weise erreichen die Schriftstücke am sichersten und am raschesten ihr Ziel; sie werden dann bei der zuständigen Dienststelle geöffnet und sofort dem zuständigen Dezernenten vorgelegt.
Hk. Der Syndikus der Handelskammer, Herr Dr. phil. Grambow, wird vom 24. Juli bis 20. August verreist sein.
* Svjähriges Jubiläum der freiw. Feuerwehr. Die am Sonntag nachmittag um 2 Uhr stattfindende Hauptübung wird auf dem Paradeplatz durch Paradeübung eingeleitet. Hierauf unternimmt das Steigerkorps einen Rettungsangriff am Vrandobjekt „Marktplatz und Fahrstraßenecke", der alsdann in Bewegung gesetzte große Alarm ruft die gesamte Feuerwehr zum Angriff. Wir verweisen an dieser Stelle auf die im Anzeigenteil befindliche Bekanntmachung des Kommandos, welche zur Beruhigung unserer verehrten Einwohnerschaft dienen soll.
* Zur schönen Aussicht. Zur Verherrlichung des Feuerwehrfestes hat Herr Restaurateur Elsässer „Zur schönen Aussicht" für nächsten Montag abend ein großes Kellerfest vorgesehen, bestehend aus Konzert der gesamten Ulanenkapelle und Illumination des ganzen Kellers.
* Die Handelskammer Hanau hat in ihrer in Gelnhausen abgehaltenen Plenarversammlung beschlossen, dem Königl. Kriegsministerium die ergebenste Bitte zu unterbreiten, wohlgeneigtest dafür Sorge tragen zu wollen, daß bei Vergebung der Arbeiten und Lieferungen für die baulichen rc. Anlagen auf dem Truppenübungsplätze bei Bad Orb nach Möglichkeit solche Gewerbetreibenden vorzugsweise berücksichtigt werden, welche im dortigen Bezirk ansässig sind.
Hk. Neue Sonntagskarten ab Hanau-Ost. Auf eine Eingabe der Handelskammer ging folgender Bescheid ein: Die in Hanau-West aufliegenden Sonniagskarien 3. Klasse nach Bingen oder Nüdesheim, sowie nach Mainz- Hauptbahnhof oder Süd oder Mainz-Kastel sind zu den gleichen Fahrpreisen auch in Hanau-Ost aufgelegt worden. Den Sonntagskarten von Hanau nach Mainz auch Gültigkeit nach Biebrich-Ost beizulegen, ist nicht angängig ; ebensowenig würde die Auflegung besonderer Sonntagskarlen von Hanau nach Biebrich-Ost einem Bedürfnis entsprechen.
* Kurhaus Wilhelmsbad. Heute abend von 7 Uhr ab Promenaden-Konzert. — Morgen Sonntag von 4 Uhr ab großes Militär-Konzert, abends von 8 Uhr ab Promenaden-Konzert.
* Sommerfest mit Militär-Doppelkonzert. Heute Samstag abend, von 8 Uhr ab, findet im Zoologischen Garten zu Frankfurt ein großes Sommerfest mit Militär-Doppelkonzert der beliebten Hanauer Ulanenkapelle unter Leitung des Königl. Obermusikmeisters Herrn Urbach und der Kapelle des Artillerie-Regiments Frankfurt unter Herrn Musikmeister E e o r g i 's Leitung statt., Feenhafte Illumination des Gartens, bengalische Beleuchtung der Insel, Ochsenbraten am Spieß, Wurstbraten usw. ist vorgesehen.
* Tonbildtheater. Wie aus dem Programm zu ersehen ist, bietet die Direktion auch in dieser Woche wiederum Sehenswertes.
* Centraltheater. Das Programm dieser Woche ist im Inseratenteil veröffentlicht und sehenswert.
* Mitteilung der Handelskammer in Hanau betr. Herbstbezüge mit ' Wagengestellung. Die beteiligten Firmen werden nachdrücklich darauf aufmerksam gemacht, alle für den Herbstbedarf erforderlichen Waren tunlichst schon jetzt zu beziehen, damit der Herbstverkehr mit Gütern auf der Eisenbahn sich glatt abwickelt und Wagenmangel nach Möglichkeit vermieden werde. Hierzu können Versender und Empfänger wesentlich auch dadurch beitragen, daß sie die Wagen umgehend be- und entladen lassen und das Ladegewicht stets voll aurnutzen, namentlich bei den Güterwagen zu 15 Tonnen.
♦ Haslwanters Kinematograph. Auf das im Inseratenteil bekanntgegebene Programm sei aufmerksam gemacht.
* Die Neu- und Umbauarbeiteu der Smyrna-Teppich- fabrik <Hallensleben G. m. b. H. wurden der Firma Fr Kellermann Hanau-Kesielstadt übertragen.
* Hanauer Kriegerverein. Morgen, Sonntag vormittag von 7 Uhr ab, Scheibenschießen auf Stand 3 der Garnison-Schikßstände.
* Hundeausstellung. Wir machen auch an dieser Stelle aus den Meldeschluß (4. August) aufmerksam und empfehlen den Herren Ausstellern, schon jetzt zn melden. Alles Nähere siehe Inserat.
G Langenselbold, 20. Juli. (O b st v e r w er t u n g.) Zu der vergangenen Woche wurde im hiesigen Obstbauverein durch den Kreisobstbautechniker ein Obst- und Gemüse- verweriungskursus abgehalten. An demselben beteiligten sich 23 Frauen unserer Mitglieder, die bi« Inna konnten, wie