«è *
SiMlt«t
« «pr«
Der Aufruhr der französischen Winzer. Ueber die Verhältnisse in der Champagne, die allmählich zu einem wilden Ausbruch der Leidenschaft unter den Winzern geführt haben, wird den „Leipz. N. N." von einem in Leipzig lebenden Franzosen, der aus der weinbauenden Bevölkerung des Marnegkbietes stammt, folgendes geschrieben: Solange es nur erstklassige Firmen gab, die Sekt aus den in der Champagne gekelterten Weinen Herflellten, fühlte man die Notwendigkeit einer Abgrenzung des Weinbaugebietes nicht. Diese wurde erst gefordert, als verschiedene Häuser billigere Weine auS anderen Gegenden Frankreichs bezogen, um die teuren Produkte deS Champagnebezirks damit zu verschneiden. Das geschah hauptsächlich im Interesse der Konsumenten, denn der Unterschied zwischen den Preisen dieser Verschnitte und den Preisen des unverfälschten Champagners stand nicht im Verhältnis mit dem Unterschied der Qualität der beiden Weine. Andererseits mußte aber auch die Lage der Wein- bergbefitzrr in Betracht kommen. Diese Leute haben jahrzehntelang Versuche gemacht, um die besten Weinstöcke zu finden, die jetzt sehr bukettreiche Weine geben. Gleichzeitig hat sich aber infolge der Qualiiâistcigerung die Quantität bedeutend vermindert. (In diesem Gebiet keltert man durchschnittlich jabrein jahraus 18—20 Hektoliter pro Hektar, anstatt 40—50 im Bordeauxgebiet und 80—100 im Onde- bepartement.) Nur Handarbeit ist möglich, so daß die An- bauspestn jährlich eine Summe von etwa 4000 Fr. oder 3200 Mk. pro Hektar erreichen können (inkl. Kapital- zinsen und Steuern). Der Weingmsbesitzer muß also seine Weine teuer verkaufen, um auskommen zu können. Sobald billige Weine auf den Markt gebracht werden, um die echten zu ersetzen, werden die Preise so gedrückt, daß ein Nutzen ausgeschlossen ist. Bis zum Jahr 1900 war die Lage noch ermöglich. Aber seit dieser Zeit wurde es immer schlimmer, da die Reblaus zu allem anderen noch Schäden verursachte, die die Ergebnisse jahrelanger Arbeit vernichteten und viele Leute um ihr Einkommen brachten. Muiig fingen die Winzer die Wiederherstellungsarbeit an. Diele mußten dazu Geld borgen, und man hatte gut 5 Jahre vor sich, bis die neue Pflanzung Früchte geben konnte. Nach und nach verschlimmerte sich die Lage; es gibt Teile des Bezirks, die seit zehn Jahren keine gute Ernte gehabt haben. Die Ausgaben nahmen zu, das Einkommen nahm ab — ein Zuwachs der Schulden war die Folge. In jener Zeit gründete man das Winzersyndikat der Champagne, um die Rechte der Wein- gutsbesitzer zu verteidigen, und man fing an, von einer Abgrenzung zu sprechen. Bis jetzt hatten die Gegenden deS Bezirks, die die besten Weine Einteilern, nicht an der Bewegung teilgenommen; denn um den Geschmack des Champagners zu erhalten, müssen die Sektfabrikanten Weine in Ay, Bonzy, Verzenay usw. kaufen. Aber nach der Mißernte im Jahre 1908 schlugen sich auch diese Teile zu den anderen, um den Kampf um die Abgrenzung gemeinsam zu unternehmen. Im Jahre 1909 konnten sie glauben, ihr Ziel er« reicht zu haben. Eine Abgrenzung wurde für die Weinbau- bezirke der Champagne — unter Ausschaltung des Aube- departements — durchgeführt. Aber die Weinbergbesttzer, die davon so viel erwarteten, wurden enttäuscht: die Abgrenzung genügte nicht, um sie ganz vor der Fälschung des Champagners zu schützen, so daß immer noch eine Lücke blieb. Trotzdem war bis 1910 die Gegend ruhig. Erst durch eine neue Mißernte wuchs die Erregung der Winzer wieder. Eine Massendemonstration fand in Epernay statt, wo der Entschluß gefaßt wurde, sich direkt an die Regierung zu wenden. Unglücklicherweise wurde dann vor kurzem im Senat ein Antrag angenommen, die Abgrenzung der Champagne wieder aufzuheben. Das war der Funke, der in ein Pulverfaß fiel. Nach allen bisherigen Erfahrungen scheint es doch das Richtigste zu sein, das Weinbaugebiet der Champagne abzugrenzen und die Seftfabritation gegen Fälschungen zu schützen, so daß nur die Gewächse der Champagne unter dem Namm „Cham» pagner" verkauft werden können.
Ter Roman einer Artistin. „Etelka Wittenberg, geb. am 25. Juli 1883 zu Czany bei Kassau in Ungarn," so lautet das Nationale einer Varietesängerin, die vor einigen Tagen mit ihrem Geliebten, dem berüchtigten Hoteldieb Norbert Neumann in einem Berliner Hotel festgenommen wurde. Ter Lebenslauf dieser Artistin ist reich an Abwechslung, und es verlohnt sich, das Schicksal dieser Frau, wie es sie in die Höhen und Titten der menschlichen Gesellschaft geführt hat, näher zu betrachten. Man berichtet hierüber: Etelka Wittenberg stammt aus einer guten Familie; ihr Vater war Militärarzt, ihr Bruder diente als Einjähriger bei einem Wiener Regimeut, sie selbst ergriff einen gut bürgerlichen Beruf und wurde Beamtin der ungarischen Staatsbahn. DaS ruhige Leben behagte aber dem jungen Mädchen auf die Tauer nicht. Temperamentvoll und mit einer leidlich angenehmen Stimme begabt, wurde sie Varietesängerin. Schnell wechselnde Engements trieben sie bald hier-, bald dorthin. In Wien gab sie sich 1908 als Ernestine de Wittenberg aus und behauptete, Französin zu sein. Ein Mitglied eines ausländischen Fürstenhauses schmachtete, wie sie erzählt, eine Zeitlang in ihren Fesseln und fand sie schließlich durch eine Summe von 60 000 Kronen ab. 7500 Frank, die sie noch beim Credit Lyonnais in Paris stehen hat, sollen den Rest dieser fürstlichen Generosität bilden. Nachdem sie in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres noch im Olympia- Variete und Casino de Paris aufgetreten war, ging es sehr schnell rückwärts. Der „Musikprofessor" Paul Fosse in Paris wurde ihr Verlobter, aber das Verhältnis ging zu Ende, und nun kam Robert Neumann an die Reihe, der sich auch Winter, KlingShammer, Hartwig, Merres, Foster, Berger, Meyer, Brahms, Ranke nannte. Bei ihrer Festnahme gab die Wittenberg an, sie sei der deutschen Sprache nicht mächtig, als aber Kriminalkommissar Weiß sie auf französisch vernahm, stellte sich in der Verhandlung heraus, daß ihr auch das Deutsche ganz geläufig ist. Ihr Leugnen, mit Neumann zusammen gereist zu haben, mußte sie inzwischen aufpeben, da bereits das Gegenteil festgestellt wurde. Nur die Teilnahme an den Diebstählen leugnet sie nach wie vor. Wie aber die feinen Einbruchswerkzeuge zwi'chen ihre Sachen gekommen sind, warum beide immer in verschiedenen Ho: els gewohnt und häufig, nachdem nämlich der eine oder andere Teil eine gute ©ekgen^eit zu einem
Coup ausbaldowert hatte, ihre Quartiere vertauschten, darüber vermag sie keine bündige Erklärung abziigeben. Erstaunlich ist auch, in wie kurzer Zeit daS Pärchen die Aufenthaltsorte gewechselt hat. Ruhelos ging es von Ort zu Ort. Köln, Düsseldorf, Magdeburg, Nürnberg, Bamberg, Hrid«, Hamburg, Kiel, München, Aachen, Osnabrück, Münster, Prag, Wien, Budapest, Ostende waren die Etappen auf ihrer Jagd nach unrechtem Gut. Im Februar d. I. war sie bereits einmal in Berlin: sie verkehrte hier mit französischen Falschspielern, in deren Besitz Diebeszeug gesehen worden ist, wie es nur routinierte Verbrecher besitzen. In dem Schlüssel- sortiment Neumanns entdeckt« man einen Tresorschlüssel, den er in Budapest gefunden haben will. Auf der einen Seite ist „Wien" und die Nummer „9719”, auf der anderen Seite das Kennwort „MadierSflügel" eingraviert. Wer mag der Besitzer sein? Zahlreiche Pfandscheine und Briefschaften, die alle noch der Durchsicht harren, werden bald noch weitere Klarheit in die Affäre bringen und das kunstvoll aufgebaute Lügengewebe zerreißen.
Eine Wette kam kürzlich zum Austrag, deren Gegenstand weitere Kreise, namentlich unsere HauSfrauenwelt, interessieren dürfte. ES handelte sich um die Herkunft des Wortes „Maggi" bei MaggiS bekannten Fabrikaten. Der Gewinner hatte richtig argumentiert, daß es ein italienischer Eigenname sein müsse. In der Tat ist Julius Maggi der Sohn eines aus Italien stammenden Großindustriellen, der in der Schweiz mehrere bedeutende Getreidemühlen besaß. Der Sohn erweiterte deren Betrieb und befaßte sich auf Anregung einer Reihe hervorragender Aerzte und Gelehrter namentlich mit Spezialstudien und Versuchen auf dem Gebiete der Volksernährung. Dabei erkannte er schon damals — in den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts — die physiologische Notwendigkeit des Wohlgeschmacks. Das Endergebnis dieser Arbeiten sind Maggis allenthalben eingebürgerte Erzeugnisse (Maggis Würze, -Suppen, -Bouillonwürfel), die bekanntlich ihren Flug längst durch die ganze Welt genommen haben.
Raubmorv. Im Dombrowaer Stadtwalde wurde der Landwirt Hein aus Miechowitz ermordet. Allem Anschein nach liegt Raubmord vor.
Zwei Kinder bei einem Zimmerbranve umge- kommen. Bei einem Zimmerbrande in Essen erlitten drei Kinder schwere Brandwunden. Zwei starben alsbald.
Attentat auf einen Eisenbahnzug in Japan. In der Nähe von Kioto wurde durch Dynamit das Bahngleis gesprengt und ein Eisenbahnzug zum Entgleisen gebracht. Der Maschinist und der Heizer sind schwer, 10 Passagiere leicht verletzt. Die Lokomotive und 1 Waggon wurden zertrümmert.
Schadenfeuer. In Laningen an der Donau brach in dem Anwesen des Oekonomen Jäger ein rasch um sich greifendes Feuer aus, dos bald das Anwesen der Privatiere Gramm und das Wohnhaus der Mayer ergriff. Die Gebäude wurden in Asche gelegt. Da in der letzten Zeit mehrere Brände hier stattfanden, so vermutet man Brandstiftung. Der Schaden beläuft sich auf ca. 100000 Mark.
Zur Errichtung eines Ausstchtsturmes auf dem Hühnerberg bei Wachenbuchen gingen weiter ein:
Bei der Anpflanzung deS Hühnerbergs
Hohe Lohe, gestiftet von Ludwig HauS 1.— Mk.
Mitglieder-Beittäge 1911: Peter Als- ftabt 1 M., Theodor Döring 1 M., zusammen......2.— „
Von Herrn Georg Amler aus Nürnberg bei Gastwirt Müller in Wachenbuchen gesammelt ......3.42 „
Georg Amler aus Nürnberg gestiftet . 0.50 „
Herrn W. Winke, Hanau-Kesselstadt stiftete fünf Cigaretten, Erlös . . . 2.65 „
Eine Ansichtskarte.....0.10 „
Turm im Bürgerbräu, Besitzer I. Berentzen 2.— „
Weil auf der Konfirmation bei Herrn Uhl in Bruchköbel einige Teilnehmer im „Rundgesang" nicht gesungen haben, Strafgelder für den Hühnerbergturm 0.50 „
Voriger Betrag 2739.81 „
Zusammen 2751.98 Mk.
Weitere Spenden nimmt gerne entgegen
Redaktion des „Hanauer Anzeigers."
Für Errichtung eines Unterknnftshauses auf dem Bnchberge bei Langenselbold gingen ein:
Auf freundliches Bitten
Kam diese Mark rasch angeritten 1.— Wieder zahlte ein treues Mitglied den
Jahresbeitrag pro 1911 mit . 1.—
(Auch dieser Name steht im „Goldenen
Buche" auf Seite 5)
Reinerlös aus 600 Buchbergturm-Eintrittskarten (L10 Pf.) verkauft durch den Turmwatt . . . 48.—
Neuer Buchbergfreund stiftete auf dem Turm . 1.—
Bescheiden . 3.—
Im Wald die Knospen sprangen, Im Wald die Vöglein sangen. Viel hundert Personen den Turm bestiegen, Ja, das war ein Vergnügen! . . —.50
Voriger Betrag . 807.—
Mk.
Zusammen bis jetzt 861.50 Mk.
Weitere Spenden nimmt gerne entgegen die Redaktion des „Hanauer Anzeigers".
EiterariTcbes.
Ein Buch von Ernst v. Wolzogen für 20 Pfennige bedeutet, ohne daß der Inhalt besannt ist, schon ein Ereignis. Wieviel mehr erfreuen nun aber die fünf darin enthaltenen Erzählungen, die vom Ureigensten, dem feinen, mit ein ganz klein wenig Spott untermischten Humor des Dichters zeugen. DaS Kaisermanöver, die Cholerazigarre, der Herr Assistenzarzt, die Lunge des Herrn Aktuarius und Wasserscheu, aus deren Inhalt ich nichts verraten will, als daß unsere Lachmuskeln wohl in etwas starke Bewegung beim Lesen kommen. Und nun empfehle ich jedem, sich das Bändchen, das in Kürschners Bücherschatz als Band 769,
Hermann Hillger Verlag, Berlin W 9, Preis 20 Pf., erschienen ist, zu besorgen.
„Ostern" nennt sich das neueste Heft der „Deutschen Moden-Zeitung" und bringt uns mit den schönen Vorbildern für festliche Kleidung und feinen an daS bevorstehende Fest gemahnenden hübschen Gedichten und Artikeln in die richtig« Feiertagsstimmung. Der ganze Inhalt dieser beliebten Familiènzeilschrift ist dem Empfinden in der deutschen Bürgerfamilie angepaßt, und so sind auch die auS einem Preisausschreiben hervorgegangenen goldenen Regeln für Gastgeber und Gäste wieder richtige Treffer. Während der Roman „Die vom Reimershofe" die höchste Spannung auslöst und zum Schlüsse drängt, beginnen sich in „Sanna Rutlands Ehe", bem neuen Roman, bie Knoten zu schürzen und wirbt die Schriftstellerin jetzt schon starke Sympathien für die geschickt gezeichneten Charaktere. Die „Deutsche Moden-Zeitung" kostet vierteljährlich nur 1.25 M.
Bandet Gewerbe und Verkehr.
Marktbericht.
Hanau, 15. April. (Lebensmittelpreis«.) Geflügel: Tauben, das Pärchen 1.00 bis 1.20 Mark, ein alter Hahn 1.50 bis 2.00 M.; ein junger Hahn 0.00 bis 0.00 Mark; ein Huhn 1.40—2.00 Mark; eine Ente 2.40—2.80 Mark; eine Gans, junge, 0.00—0.00 Mark; Gans, gerupft, 00—00 Pfg., '/, Kilogramm. Fische: gewöhnl. Sorte 00—40 Pfg., bessere Sorte 00—00 Pfg., Aal 0.00-1.10 Mk., Hecht 0.00—0.00 Mk., Bresem 00—00 Pfg., Barben 00—00 Pfg., Barsch 00—00 Pfennig, frische M. Schellfische 00—00 Pfg., Kabelsau im Ausschnitt 00 Pfg^ Vs Kilogramm. Gemüse: Meerrettich die Stange 20—30 Pfg., Spargel, Pfd. 0.00—0.00 Mk., Blumenkohl d.St. 0.60—0.80 M., Kopfsalat d. St. 15-17 Pf., Endivien, Pfd. 00—00 Pfg.; Rettich, das St. 20-30 Pfg.; Ober- Kohlrabi, St. 0—00 Pfg.; Unter-Kohlrabi, St. 10—15 Pfg., Wirsing, das Stück 60-70 Pfg; Weißkraut, das Stück 20-40 Pfg., Rotkraut, das Stück 50-60 Pfg., Sellerie das Stück 10—20 Pfg.; Gurken d. St. 00 —00 Pfg., Gurken zum Einmachen das Hundert 0.00 Mark; gelbe Rüben das Pfund 12—00 Pf.; neue Erbten, Port. 60—00 Pfg., Braunkohl Portion 00—00 Pfg., Rosenkohl, 1 Pfd. 00 bis 00 Pf., Schwarzwurzeln, 1 Pfd. 25—30 Pf., Spinat Pfd. 00-25 Pf.; Lattig, Pfd. 10-20 Pf.; Schmalzkraut, die Portion 10—20 Pfg.; Kartoffeln, das Kilogramm 0—12 Pfg. — Obst: Kirschen, das Pfund 00 bis 00 Pfg., Stachelbeeren das Pfund — bis — Pfg., Johannistrauben, d. Pfd. 00 bis 00 Pfg., Trauben, d. Pfd. 00 Pfg., Erdbeeren, das Pfd. — Pfg., Himbeeren, daS Pfund 00—00 Pfennig, Heidelbeeren, das Liter 00 biS 00 Pfennig, Aepfcl, das Pfund 15—30 Pfennig, Birnen, d. Pfd. 00—00 Pfg., Pflaumen, d. Pfd. 00 bis 00 Pfg.; Zwetschen, das Hundert 00—00 Pfennig; Nüsse das Pfund 60-70 Pfg., Pfirsiche, daS Stück 00—00 Pfg., Citronen, das Stück 5—7 fßfenmg, Apfkl- sinen das Stück 5—10 Pfennig; Paradiesäpfel, daS WRb 00—70 Pfg. Bohnen b. Pfd. 00 Pf., Linsen d. Pfd. 00 Pf. Dersch.: Butter, das Pfd. 1,30 bis 1,50 Mk.; Käse, 1 Stück 4—6 Pfg.; Eier, das Stück 6—9 Pfg.; Gänseeier, St. 15-00 Pfg., Zwiebeln, 1 Pfd. 12 Pf.; Welsch körn, 1 Pfd. 0—00 Pfg., Radieschen: Bündel 0—12 Pf.; Kastanien Pfd. 00—00 Pfg.; Weizenmehl, 1. Sorte 00 Pfennig; 2. Sorte 0 Pfg., 3. Sorte 00 Pfennig; eine Svansau 0 — 00 Mk.
Berlin, 13. April. Weizen Mai 201.—, Juli 200.50, Sept. 194.25. Roggen Mai 155.—, Juli 159.25, Sept. 158.75. Hafer Mai 159.50, Juli 161.25. Mais Mai -.—, Juli —.—. Rüb öl April —.—, Mai 59.10. Oktober 58.70. Weizenmehl 24.— bis 26.75. Roggen» mebl 19.— bis 21.— Mk.
Hamburg, 13. Avril. Kaffee good average Santos Mai 52'/,, Septbr. 50'/«, Dezbr. 49'/., März 49— Pf. Rohzucker April —. , Mai —. , Juni —.—-, August —.--, Oktbr.-Dez. —.--, Januar-März —.—-. Amerik. Baumwolle April 75—, Mai 75'/-, Juni 75'/, Br. —.
Mannheim, 13. April. Weizen Saxonia 78/79 Ko., alter Mk. 153-, neuer 76/77 Ko. 150-. Ulka 9 p. 30 Mk. 149-, Mka 10 p. Mk. 152—. Rumänischer 77/78 Ko. Mk. 151.-, 79/80 Ko. Mk. 157.—. Laplata März-April-Abl. Bah.-Bank, 79 Ko. Mk. 150'/-. Red. Winter n Mk. 154-. Kansas 0 Mk. -.—. Russ. Roggen 9 p. 10/15 Ko. Mk. 108-, Mais Laplata März-April Abi/ Mk. 106.—.
Paris, 13. April. Roggen April 17.60, Mai 17.50, Mai-Aug. 17.25, Sept.-Dez. 17.—. Weizen April 26.25, Mai 26.60, Mai-Aug. 26.35, Sept.-Dezbr. 24.70. Mehl April 34.85, Mai 34.85, Mai-Aug. 34.95, Sept.-Dezbr. 32.60. Rüböl April 68—, Mai 68—, März-Juni 67’/«, Mai-Aug. 68—, Spiritus April 60'/», Mai 61—, Mai-Aug. 61’/«, Sept.-Dez. 491/«. Z u ck er,Rohzucker 88%> loco 32'/«, Zucker April 35'/,. Mai 35‘/«, Mai-August 35’/», Sept.-Dez. 31’/». Leinöl Mai-August 104’/«, Sept.-Dez. 93'/-. Talg 78.—. Budapest, 13. April. Weizen April 12.22. Roggen April 8.72. Hafer April —.—. Mais Mai 5.75. Raps Aug. 13.95
—«WT^I—irJH—WtaMtTIWyMP.'«-.'-’, ar,, r- - ir fhhuh — iiibml jjuil.. umu l u. j hu ihm ,u„ ,, . , ,,,, .„.-- . _
WellÄ
Wenn die Wirkung eines bisher unbenutzten Mittels n^hzu- lassen beginnt, bringt EmodeHa wegen seiner genau dosierten Zusammensetzung den gewünschten Erfolg, ohne den Darm irgendwie zu reizen. Ueber die Bedeutung eines zeitweiligen Wechsels des Abführmittels wird Ihr Arzt Sie gerne aufklären. Erhältlich in den Apotheken. Niederlage in Hanau ' Hotapotheke, Markt 9. 275t
Vor Katarrh sich schützen ist wichtiger als ihn vertreiben und leichter dazu; denn es genügt bei drohender Erkältung, rauhem Hals u- bergt. ein paar der bekannten Wybert -Tabletten zu nehmen, die dem Hals so wohl tun, die Verschleimung beheben und die Stimme frei und klar machen. Die Schachtel kostet in allen Apotheken 1 Mark. Niederlagen in Hanau Hofapotheke, Markt 19; Eugelapotheke, Markt 12; «nd Altsta-tapotheke. 6911