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General-Anzeiger
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Erscheint täglich mit Ausnahm« der Sonn- und Feiertage, mit belletristischer Beilage.
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Nr. 213 irmttyredjflnWtiR Nr. 230. Dienstag den 12. September ^ernsprechanschlittz Nr. 230 1911
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Amtliches.
^satzwahl eines Abgeordneten im 14. hiesigen Wahl- bezirk. (Kreise Hanau Stadt und Land.)
Nachdem das Mitglied des Hauses der Abgeordneten für bat 14. hiesigen Wahlbezirk, Rentner Junghennin Hanau- Wilhelmsbad, am 20. Juli d. J. verstorben und eine Ersatzwahl angeordnet worden ist, setze ich mit Ermächtigung des Herrn Ministers des Innern als Tag für die erforderlichen Wahlmämnr-Ersatzwahlen
Dienstag, den 10. Oktober 1911, und für die Neuwahl des Abgeordneten
Dienstag, den 17. Oktober 1911, hierdurch fest.
Wahlmänner-Ersatzwahlen sind erforderlich:
a) im Stadtkreis Hanau:
1. im 1. Urwahlbezirk in der 3. Abteilung für den verzogenen Wahlmann Goldarbeiter Julius K a m m a n d e l, 2. im 2. Urwahlbezirk in der 1. Abteilung für den verzogenen Wahlmann Apotheker Max Kühn,
3. im 2. Urwahlbezirk in der 2. Abteilung für den verzogenen Wahlmann Fabrikbesitzer Dr. Wilhelm Heraeus,
4. im 3. Urwahlbezirk in der 1. Abteilung für den verzogenen Wahlmann Rentner Karl Wiegand,
5. im 3. Urwahlbezirk in der 3. Abteilung für den verzogenen Wahlmann Geheimer Sanitätsrat Dr. Heinrich Eisenach,
6. im 3. Urwahlbezirk in der 3. Abteilung für den verzogenen Wahlmann Bureauvsrsteher Hermann Kießling,
7. im 4. Urwahlbezirk in der 2. Abteilung für den verzogenen Wahlmann Lehrer Karl Friedrich Appel,
8. im 4. Urwahlbezirk in der 2. Abteilung für den verstorbenen Wahlmann Privatier Heinrich Jost,
9. im 4. Urwahlbezirk in der 3. Abteilung für den verzogenen Wahlmann Schreiner Anton Hagemann,
10. im 4. Urwahlbezirk in der 3. Abteilung für den verzogenen Wahlmann Maschinist Georg Merz,
11. im 5. Urwahlbezirk in der 2. Abteilung für den verzogenen Wahlmann Privatier Heinrich Trapper,
12. im 6. Urwahlbezirk in der 1. Abteilung für den verzogenen Wahlmann Kaufmann Gustav Schmidt,
13. im 6. Urwahlbezirk in der 2. Abteilung für den verzogenen Wahlmann Vollziehungsbeamter a. D. Wilhelm Bildhâuscr,
14. im 6. Urwahlbezirk in der 3. Abteilung für den verzogenen Wahlmann Silberarbeiter Valentin Dèrrhöfer,
15. im 7. Urwahlbezirk in der 1. Abteilung für den verstorbenen Wahlmann Fabrikant Ferdinand Graf,
16. im 7. Urwahlbezirk in der 3. Abteilung für den verzogenen Wahlmann Etnisschreiner Wilhelm Neuber sen.,
Stadttheater in Hanau.
Zum Beginn der bevorstehenden Winterspielzeit 1911/12.
Die Prospekte für die kommende Winterspielzeit des Hanauer Stadttheaters mit dem Verzeichnis des engagierten Personals, der in Aussicht genommenen Stücke, Gastspiele sowie der Abonnementsbedingungen sind bereits am Freitag voriger Woche in den Besitz der Leser dieses Blattes gelangt. Einige weitere Exemplare sind gratis, so lange der Vorrat reicht, in den beiden hiesigen Buchhandlungen von Alberti und König erhältlich, und über die Abonne- mentsbedingungen gibt auch die heutige Annonce im Inseratenteil dieses Blattes nochmals ausführliche Uebersicht. Anstatt des Herrn Hans Kugelberg, dem es nicht möglich war, eine bereits vorher eingegangene anderweitige Verpflichtung zu lösen, ist es der Direktion unter beträchtlichen Opfern gelungen, den Operettenbuffo Herrn Alfred Haase vom Metropoltheater in Köln und zwar als Gast für die Saison zu verpflichten. Herr Haase war zunächst 5 Jahre als Bonvivant am Berliner Schillertheater tätig und wandte sich dann der Operette zu; auf beiden Gebieten leistet derselbe ausgezeichnetes, verfügt überdies über eine prächtige Viihnenfigur und ein überaus elegantes Auftreten, sodaß er sich bald die Gunst des hiesigen Publikums rn vollem Maße erringen dürfte. Im Sommer dieses Jahres gehörte er zunächst dem Frankfurter Komödienhaus an, wo er in der Vaudeville-Posse „Polnische Wirtschaft" die Partie des „Willy Hegewald" sang und daher schon manchem Ha- nauer bekannt sein dürfte. Mit diesem Stück wird auch hier am Sonntag den 24. September die Spielzeit, die fünfte unter der Direktion des Herrn Adalbert Steffter, eröffnet und zwar außer Abonnement. „Polnische Wirtschaft" ist momentan das erfolgreichsteSingspiel und bringt seinen Autoren ein Vermögtzn ein: schon das Libretto ist ein köstlicher
17. im 7. Urwahlbezirk in der 3. Abteilung für den verzogenen Wahlmann Goldarbeiter Otto Neuber,
18. im 8. Urwahlbezirk in der 1. Abteilung für den verzogenen Wahlmann Fabrikant Christoph Rau,
19. im 8. Urwahlbezirk in der 1. Abteilung für den verstorbenen Wahlmann Rentner Ferd. Ed. Fiedler,
20. im 8. Urwahlbezirk in der 2. Abteilung für den verzogenen Wahlmann Landmesser Alfred Faulenbach,
21. im 8. Urwahlbezirk in der 3. Abteilung für den verzogenen Fahrradhändler Georg Brech,
22. im 8. Urwahlbezirk in der 3. Abteilung für den verzogenen Wahlmann Polizeikommissar a. D. Robert Christiani,
23. im 9. Urwahlbezirk in der 1. Abteilung für den verzogenen Wahlmann Landgerichtsrat Dr. Rob. Kleinmann,
24. im 9. Urwahlbezirk in der 2. Abteilung für den verstorbenen Wahlmann Postsekretär Karl Heinr. Läger,
25. im 10. Urwahlbezirk in der 2. Abteilung für den verstorbenen Wahlmann Kaufmann Louis Schien,
26. im 10. Urwahlbezirk in der 3. Abteilung für den verzogenen Wahlmann Buchdrucker Hermann Salomon, 27. im 10. Urwahlbezirk in der 3. Abteilung für den verzogenen Wablmann Diamantschleifer Wilhelm Adam,
28. im 11. Urwahlbezirk in der 2. Abteilung für den verzogenen Wahlmann Kassenaisistent Ludwig Schneider, 29. im 11. Urwahlbezirk in der 2. Abteilung für den verbogenen Wahlmann Oberbriefträger a. D. Georg Weyershausen,
30. im 12. Urwahlbezirk in der 1. Abteilung für den verzogenen Wahlmann Fabrikant Paul Richard Schmitt- mann,
31. im 13. Urwahlbezirk in der 2. Abteilung für den verzogenen Wahlmann Kaufmann Otto Schröter,
32. im 18. Urwahlbezirk in der 3. Abteilung für den verzogenen Wahlmann Heizer Jakob Wilhelm Noli,
33. im 14. Urwahlbezirk in der 1. Abteilung für den verzogenen Wahlmann Rentner Kornelius Duncker,
34. im 14. Urwahlbezirk in der 1. Abteilung für den verstorbenen Wahlmann Bankier Valentin Klug,
35. im 14. Urwahlbezirk in der 3. Abteilung für den verzogenen Wahlmann Goldarbeiter Georg Bock,
36. im 16. Urwahlbezirk in der 1. Abteilung für den verzogenen Wahl mann Ncchnungsrat Julius Korsch,
37. im 16. Urwahlbezirk in der 2. Abteilung für den verzogenen Wahlmann Proviantamtskontrolleur Albert Beckmann,
38. im 19. Urwahlbezirk in der 1. Abteilung für den verzogenen Wahlmann Kaufmann Heinr. Bubenberger,
39. im 19. Urwahlbezirk in der 2. Abteilung für den verzogenen Wahlmann Landkrankenhaus - Inspektor a. D. August Kämmerer,
Schwank der bekannten Schriftsteller Kurt Kraatz und Georg Okonkowsky, während die Musik des so schnell berühmt gewordenen Jean Gilbert, welcher übrigens auch die Operette „Die keusche Susanne" komponiert hat, Schlager auf Schlager bietet; letztere haben sich bereits fast alle Musikkapellen zu Nutze gemacht und längst unserem Ohr eingeprägt. „Wer kann dafür?"
Den Reigen der Abonnementsvorstellungen eröffnet am Dienstag den 26. September ein Werk von Friedrich Hebbel. Sein Schöpfung „Judith" ist es, die uns, auf das sorgfältigste vorbereitet, nach längerer Zeit wieder dem großen Dichter näher bringen soll. Die Titelrolle bietet der wiederengagierten Sentimentalen Frl. Marta Arens reiche Gelegenheit, die hervorragende Entfaltung ihres prächtigen Talentes zu zeigen, mit dem sie im Sommer dieses Jahres am Fürstlichen Schauspielhause zu Putbus das Publikum entzückte und in der Rolle des „Holofernes" wird sich der neue 1. Held, Herr Josef Krahe, vorstellen, dem ebenfalls ein vorzüglicher Ruf vorausgeht. Gleich die erste Spielwoche bringt, abgesehen von „Polnische Wirtschaft", zwei weitere, recht erfolgreiche Novitäten, und zwar ein reizendes, feines Lustspiel von Alfred Schmieden, betitelt „Mein erlauchter Ahnherr", sodann „Der scharfe Junker", Komödie von Georg Engel, ein hochinteressantes Werk, dessen feffelnde Handlung in Gutsbesitzerskreisen spielt, und ferner am zweiten Sonntag die Erstaufführung von „Sommerspuk", ein fröhliches Spiel von Kurt Küchler. Dieses heitere Studentenstück dürfte dem Geschmack sämtlicher Theaterbesucher entsprechen und den ihm beigelegten Titel eines zweiten „Altheidelberg" wohl verdienen. „Sommerspuk" spielt ebenfalls in einer kleinen Universitätsstadt und enthält ein lustiges, dabei aber auch stimmungsvolles Studentenmilieu und besonders der Akt in der Studentenkneipe mit „kommentmäßiger Kneiptafel" ist von außerordentlicher Wir- kung. Die beiden Hauptpersonen der Handlung sind der prächtige Student Walter Ditt. ein Seitenttück rum Earl
40. im 19. Urwahlbezirk in der 3. Abteilung für den ver» zogenen Wahlmann Kaufmann Karl Hoffmann,
41. im 20. Urwahlbezirk in der 3. Abteilung für den verzogenen Wahlmann Buchhändler Friedr. Feddersen,
42. im 21. Urwahlbezirk in der 1. Abteilung für den verstorbenen Wahlmann Kaufmann Joleph Waltz,
43. im 21. Urwahlbezirk in der 2. Abteilung für den verzogenen Wahlmann Sekretär Konrad ©leiser,
44. im 22. Urwahlbezirk in der 1. Abteilung für den verstorbenen Wahlmann Fabrikant Ludwig Neresheimer, 45. im 22. Urwahlbezirk in der 3. Abteilung für den verzogenen Wahlmann Goldarbeiter Franz Nagel.
b. im Landkreis Hanau:
1. im 3. Urwahlbezirk in der 2. Abteilung für den ver« zogenen Wahlmann Amtsrichter Dr. Heinrrich Heldmann in Bergen,
2. im 3. Urwahlbezirk in der 3. Abteilung für den verzogenen Wahlmann Portefeuiller Friedrich Höbel in Bergen,
3. im 10. Urwahlbezirk in der 3. Abteilung für den verzogenen Wahlmann Eisendreher Philipp H e ck in Fechenheim,
4. im 13. Urwahlbezirk in der 3. Abteilung für den verzogenen Wahlmann Eisendreher Jean Puth in Fechenheim.
5. im 14. Urwahlbezirk in der 2. Abteilung für den verzogenen Wahlmann Rektor Philipp Schilling in Fechenheim.
6. im 15. Urwahlbezirk in der 3. Abteilung für den verzogenen WahlmannZigarrenmacher Wilhelm Hofmann in Großauheim.
7. im 16. Urwahlbezirk in der 1. Abteilung für den verzogenen Wahlmann Werkmeister Karl Lehmann in Großauheim,
8. im 17. Urwahlbezirk in der 3. Abteilung für den verzogenen Wahlmann Goldarbeiter Leonhard Kronenberger in Großauheim.
9. im 26. Urwahlbezirk in der 1. Abteilung für den verzogenen Wahlmann Amtsrichter Arno Hesse in Langm» selbold.
10. im 27. Urwahlbezirk in der 3. Abteilung für den verzogenen Wahlmann Maurer Johannes Halbs ch midt 4. in Langenselbold.
11. im 34. Urwahlbezirk in der 1. Abteilung für den verstorbenen Wahlmann Landwirt Friedrich Bauer in Ravolzhausen.
Zum Wahlkommissar habe ich den Königlichen Landrat Herrn Freiherrn Laur von Münchhofen in Hanau ernannt. (A. I. 3652.)
Cassel, am 4. September 1911.
Der Regierungs-Präsident. J. V.: v o n W u s s o w.
Heinz, sowie die Kabarettsängerin Elvira Lotti. Letztere kommt durch einen Zufall in die kleine Universitätsstadt und erobert sich im Sturm nicht nur die Herzen der Studenten, vor allem natürlich Walter Ditt's, sondern auch dis der „alten Herren", und urkomisch sind die dadurch entstehenden Situationen. Die genannten beiden Hauptrollen werden von Frl. Alide Ballin und Herrn Alfted Haase dargestellt werden. Die Saison wird also einen recht verheißungsvollen Anfang nehmen und es sei der Wunsch ausgesprochen, daß die künstlerischen Bestrebungen der Direktion durch rege Anteilnahme seitens des hiesigen Publi- fums unterstützt werden. Ld.
Eiterarifebes,
Zu dem Praktischsten, was eS auf dem Gebiete bet Svrachführer gibt, gehören Otto Robert's Kleine Sprachführer, die im Verlage von Otto Maier in Ravensburg erscheinen. UnS liegt das italienische Bändchen vor. In der Abteilung Konversation fällt uns zuerst die gesetzlich geschützte Neuerung in der Anordnung des Textes auf. In einet Spalte neben der Konversation steht eine reiche Sammlung von einschlägigen Ausdrücken. Wer in Italien z. B. einen Gasthof betritt, braucht nur den Abschnitt „Gasthof" aufzn- schlagen, und er hat alles beisammen, die Wörter, deren er bedarf und die Fragen, die er zu stellen hat. Von der An- fuhrung der Antworten der Einheimischen hat man abgesehen, diese erfahrungsgemäß doch stets ander« lauten all ba§ Konversationsbuch annimmt. Jwei aus der Praxi« hervorgegangene Notwörterbücher sowie eine klar abgefaßt« italienische Grammatik vervollständigen den Inhalt des zierlichen Bändchen. Der Preis ist mit 0.80 Mk. für da« Bändchen als sehr wohlfeil zu bezeichnen. Das praktisch« Düchlein ist ein Auszug aus den Robert'schen „Taschen, Wörterbüchern und Sprachführern", die M. 1.40 kosten.