29, Januar
SamSta«
Hus aller Mett.
Eine Belohnung von 5000 Mk. ist für die Ermitt- _ nq des Ranb.nörders Micbael Koczinski mrsneletzt, der in Doguslawice (Provinz Posen) eine vcktköpfige Banerniamilie ermordete. Der Täter ist etwa 24 Jahre alt, 1,70—1,72 Meter gross, besitzt Tätowierungen auf dem linken Unter» arm. wahrscheinlich auch auf dem rechten.
Abenteuer zweierFremvenlegkonäre. Zwei deutsche Arbeiter, die sich der Wehrpflicht entzogen hatten, waren in die französische Fremdenlegion einaetreten ; doch nach längerer Viertelt desertierten sie und flohen nach Melilla. Hier wandten sie sich an die spanischen Behörden, die sie nach Malaga expedierten und sie dort dem deutschen Konsul über» lieferten. Dieser unterstützte sie mit Geldmitteln und gab ihnen den Rat, nach Deutschland zurückzukehren und sich dort zu stellen. Sie schlichen sich als blinde Paffagiere auf den Dampfer „Mogador" und kamen erst auf hoher See zlim Vorschein. Doch arbeiteten sie auf der Heimreise so fleißig, daß der Kapitän von einer Anzeige absah und ihnen noch Zehrgeld mit auf den Weg gab. In Jamburg wurden die beiden Deserteure von der Polizei in Empfang genommen und den Militärbehörden überliefert.
Die Neberschwemmung in Paris»
Paris, 28. Jan. Das anfangs als übertrieben angesehene Wort, daß Paris das Bild einer belagerten Stadt bietet, scheint sich allmählig bewahrheiten zu wollen. Aus den Vororten strömen massenhaft Menschen nach Paris, um hier Zuflucht zu finden, während wieder zahlreiche wohlhabende Leute die Stadt zu verlassen beginnen. Namentlich die Fremden beschleunigen ihre Abreise. Im Geschäftsleben ist eine schwere Stockung eingetreten. In der Bevölkerung, die bisher im Großen und Ganzen eine ruhige Stimmung beobachtet hat, greift nunmehr eine tiefgehende Besorgnis Platz. Die Hoffnung, daß die Uebecschwemmung heute ihren Höhepunkt erreicht hat, scheint zu nichte zu werden. Seit mehreren Stunden regnet es in Strömen. Außerordentlich groß ist die Gefahr, welche den bisher verschonten Stadtteilen durch die Untergrundbahn erwächst, welche bei der Place de Havre bereits bis an den Rand mit Wasser gefüllt ist. Im Theater Frangaise, in einzelnen Häusern der Avenue de L'Opera und der Rue de Quatre Septembre ist das Wasser bereits in den Keller eingedrungen. Die Lage wird im allgemeinen als sehr ernst angesehen. Der Polizeipräkekt hat einen Aufruf erlassen, in welchem er unter Hinweis auf die unzureichenden Nettungsmittel an alle Personen, die Wagen, Boote oder irgendwelches Fahrzeug besitzen, die Bitte richtet, dieselben ihm zur Verfügung zu stellen. Die Polizei- kommissare wurden übrigens angewiesen, im Notfälle die Wagen zu requirieren. Aus den Kriegshäfen treffen ununterbrochen Rettungsboote ein. In der Rue de Rome wurde von Truppen ein Notdamm errichtet, um den Abfluß der Wassermassen, welche gegenwärtig vor dem St. Lazare-Bahnhof einen regelrechten See bilden, zu verhindern, da zu befürchten ist, daß von dort aus die großen Boulevards überflutet werden könnten. Ta viele Straßen teils wegen der Senkungen abgesperrt, teils überflutet sind, steht für den Wagenverkehr, namentlich im Zentrum der Stadt, nur eine beschränkte Anzahl von Straßen zur Verfügung. Die Verkehrsstörungen sind oft unüberwindlich. Viele Lohnkutscher drohen, daß sie unter diesen Umständen lieber zu Hau^e bleiben wollen. In die Kellerräume der österreichiscb nngarischen Botschaft, zu der man nur auf großen Umwegen gelangen kann, ist heute vormittag Wasser eingedrungen, doch besteht für den Bot- schastspalast, der vom Ueberschwemmungsgebiet ziemlich weit entfernt ist, keine Geiahr.
Paris, 28. Ian. Infolge der Verkehrsschwierigkeiten und der verhältnismäßig wenigen Abgeordneten, die zu der Vor- und Nachmittagssitzung der Kammer erschienen sind — ein großer Teil ist in hohen Stiefeln gekommen — wurde in den Wandelgängen lebha't darüber gestritten, ob man weiter sitzen solle. Man machte dagegen geltend, daß man das Budget auch später erledigen könne, wenn man solche Reden, die nur für die Wahlkreise der betreffenden Redner Interesse hätten, vermeide, und daß das Personal der Kammer jetzt beim Rettungsdienste besser am Platze sei.
Paris, 28. Ian. Das Wetter hat sich weiter ausge- heitert und die Temperatur war nachts nnae'ähr auf dem Gefrierpunkt. Nach den letzten Nachrichten steigt die Seine nicht mehr und man gibt sich abermals der Hoffnung hin, daß das Hochwasser allmählich abnehmen werde. Dagegen füllen sich die Sammelkanäle und die Untergrundbahn immermehr mit Wasser und dies wird so lange andauern, bis der Wasserstand dort den der Seine erreicht haben wird.
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E ner der Ingenieure, die die Ausführung der Notdämme zwischen der Invaliden- und Alma-Brücke überwachen, erfärte ein^m Berichterstatter um '/s2 Uhr nachts, wir kwffin. daß die Gefahr von der Außenseite her vorüber ist. Viel fcbPmmer ist es jedoch, daß der Boden unter unseren Füßen sich jeden Augenblick senken kann, denn dann würde das Wasser an zahlreichen Stellen hervordringen undin wenigen Augenblicken den Concordiaplatz und die benachbarten Straßen überschwemmen. Der Chefarchitekt der Stadt gab einem Mitarbeiter des „Echo de Paris" die beruhigende Erklärung ab, daß im gegenwärtigen Augenblick in Paris kein einziges Gebäude vom Einsturz bedroht sei. — Aus Toulon sind gestern abend mit Souderzug 60 Rettungsboote mit 75 Matrosen abangangeu. — Aus St. Malo wird gemeldet, daß eine An-ahl Neufundländer Fischer aus eigenem Antrieb mit einem Dutzend Nettungskähnen nach Paris abgegangen sind. Die Verproviantierung in einzelnen überschwemmten Straßen ist mit großen Schwierigkeiten verbunden. In vielen Häusern des besonders stark heimgesuchten Viertels Groß-Caillou in der Nähe des Invalidendomes riefen viele Bewohner von den Fenstern aus dringend nach Brot; sie befinden sich feit Mittwoch ohne Lebensmittel. — Trotz der beruhigenden Mitteilungen, die von den Behörden bezüglich der Lebensmittelversorgung von Paris abgegeben wurden, macht sich doch auch in dieser Beziehung jetzt eine unleugbare Besorgnis geltend. Alle Lebensmittelhandlungen sind seit gestern überfüllt. Personen aller Schichten suchen sich mit Lebensmitteln für mehrere Tage zu versorgen. In zwei Spezereiwarengeschäften in Faubourg du Temp'e, Oie ihre Preise erhöht hatten, verübte die Menge arge Ausschreitungen. Die Läden wurden teilweise geplündert und mehrere Personen im Handaemenge verwundet.
Ronen, 29. Ian. Die Seine erreichte eine Höhe von 9 Meter 85 (Zentimeter und überschwemmte die Quaisanlagen Viele Häuser sind umflutet. Mehrere Werke stehen still.
Paris, 28. Jan. Um 8 Uhr nachmittags wurde amtlich bekannt gegeben, daß die Seine an der Austerlitzbrücke seit mittag um einen Zentimeter gefallen fei, aber voraussichtlich bis morgen wieder um neun Zentimeter steigen werde; darnach werde auf das Fallen des Wassers gerechnet. — Von den Küsten des atlantischen Ozeans und des Aermel- kanals werden heftige Stürme gemeldet. Bei Lledyeu scheiterte ein Schiff, wobei sieben Menschen den Tod fanden.
Paris, 28. Jan. Im Senat wurde der Antrag, weiteer 2 Millionen Francs für die von der Überschwemmung Betroffenen bereitzustellen, einer Kommission überwiesen,"' was den Arbeitsminister zu der Bemerkung veranlaßte, daß die Regierung keines Anspornes bedürfe, um ihre Pflicht zu tun.
Paris, 28. Jan. Das Wasser steht jetzt im Faubourg Saint Antoine einen Meter hoch und ist auch in die Comédie frangaife eingedrungen. Durch den gestrigen Einsturz des Dammes bei Gennèvilliers sind die Gemeinde Gennevilliers, der untere Teil von Colombes und einzelne Straßen von Asniäres vollständig überflutet. Viele Bewohner dieser Orte sind schon geflüchtet, andere sind noch ir ihren Häusern eingeschlossen, sollen aber durch Pioniere und Matrosen mit Booten gerettet werden. — Präsident Fall'eres und Ministerpräsident Briand haben am Nachmittag Clichy besticht, wo der Präsident dem Magistrat die Unterstützung der Regierung zusagte.
Randel, Gewerbe and Verkehr.
Marktb etiAt
Hanau, 29. Januar. (L e b en s m i t t e l v r e i s e.) Geflügel: Tauben, das Pärchen 0.80 bis 1.20 Mark, ein alter Hahn 1.50—1 70 Mk.; ein junger Hahn 1.00 bis 1.20 Mark; ein Huhn 1.50—1.70 Mark ; eine Ente 0.00 bis 0.00 Mark; eine Gans 0.00 bis 0.00 Mark ; Gans, gerupft, 00—00 Pfg., ^i Kilogramm. Fische: gewöhnl. Sorte 00 -00 Pfg., bessere Sorte ÖO—00 Pfg., Aal 0.00 Mk., Hecht 0.00- 0.00 Mk., Bresem 00 Pfg., Barben 00—00 Pfennig, Barsch 00 Pfennig, Karpfen 0.00 Mk., */, Kilogramm. Gemüse: Meerretfich die Stange 10—30 Pfg., Spargel, Pfd. 00 Pfg., Blumenkohl d. St. 20—60 Pf., Kopfsalats). St. 00—15 Pf., Endivien, Pfd. 10 Pfg.; Rettich, das Stück 0—00 Pfg.; Ober- Kohlrabi, St. 00-0 Pfg.; Unter Kohlrabi, St. 10—15 Pfg., Wirsing, das Stück 10 — 25 Pfg; Weißkraut, das Stück 15-30 Pfg., Rotkraut das Stück 15-30 Pfg., Sellerie das Stück 10 bis 20 Pfg.; gelbe Rüben, das Pfd. 10 bis 15 Pfg.; Braunkohl, Port. 15 — 30 Pfg., Rosenkohl, Pfd. 25 bis 30 Pfg., Schwarzwurzeln, 1 Pkd. 00—25 Pfg, Spinat, 1 Pfd. 25 Pf. ; Lattig, Pfd. 00 Pfg. ; Schmalzkraut, die Portion 15—20 Pfg.; Kartoffeln, Kilogramm, 7 bis 8 Pfg. — Obst: Trauben, Pfund 00-70 Pfg., Aepfel, das Pfund 15-25 Pfg., Birnen, das Pfd. 00-25. Pfg., Zivetschen, d. Hdt. 00—00 Pfg.; Nüsse, das Pfund 00 — 50 Pfennig ; Pfirsiche, Pfd. 00 Pfg., Citronen, das Stück 0—6 Pfennig, Apfelsinen das Stück 4—10 Pfennig ; Paradiesäpfel, das Pfund 00—80 Pfg. Verschiedenes: Butter, das Pfd. 1.20-1,45 Mk.; Käse, 1 Stück 4-6 Pfg.: Eier, daß Stück 6—10 Pfg.; Gänseeier, Stück 00 bis 00 Pfg., Zwiebeln, 1 Pfd. 10 Pf.; Welschkorn, 1 Pfd. 0—9 Pfg., Radieschen, Bündel 10 Pf. : Kastanien, Pfd. 25 Pfg.; Weizenmehl, 1. Sorte 00 Pfennig ; 2. Sorte 00 Pfg., 3. Sorte 00 Pfennig ; eine Span'au 0—0 Mk.
Zur Errichtung eines Ausffchtsturmes auf Vem Hühnerberg bei Wachenbuchen
gingen ein: Bei Gastwirt Fritz Müller, Wachenbuchen für den Hühnerberg gestiftet von Fahrradhändler Wilhelm Grimm, Hmmu, Schützenstr. 8 u. 10 als erste Rate . . . 46.— Mk. Fritz Maukel, Eisenach . . • 1--“ •/ Urban, Bruchköbel . . . • 1-— „ Voriger Betrag . . . 679.03 „
Zusammen bis jetzt 727.03 Mk.
Weitere Spenden nimmt gerne entgegen die Redalion des „Hanauer Anzeigers."
G e b r a u ch s - M u st e r.
Nr. 396 898. Sireckenunterbrecher für Einfachkoniakt- leitungen. Felten & G u i l l e a u m e - L ah m e ver-
werke A, - G. in Frankfurt a. M., vom 7. Oktober 1909 ab. — F 20 886. Kl. 20k.
Nr. 398 353. Befestigung der Bespannung bei Sieb» Maschinen. Karl Maxauer in Frankfurt a. M., Wittelsbacher Allee'7 7, vom 12. Oktober 1909 ab. — M. 32 061, Kl. 50b.
Nr. 398 128. Umlegevorrichtung für SchachtelherstellungS- Maschinen' Heinrich A. Ka ysa n in Cassel, Wilhelmshöher Allee 4, vom 5. März 1909 ab. — K. 38 004. Kl. 54a
Nr. 402 446. Als Rastenscheibe ausgebildete, kapsel- förmige Halslagertraverse für Drehschalter. Voigt & Haeffner Akt. - Ges. in Frankfurt a. M.-Bockenheim. vom 22. November 1909 ab. — V. 7693. Kl. 21c.
Nr. 400 395. Hntgestell aus Draht. Friedrich Bechtold in Frankfurt a. M., Eckenheimerlandstraße 26, vom
8. November 1909 ab. — B. 45 180. Kl. 3b.
Drahtnachrichten
Schneestürme.
Berlin, 29. Jan. Während in Berlin gestern ruhiget Frostwetter herrschte, trafen au« Norddentschland ununterbrochen Nachrichten über schwere Schneestürme ein, so aus Lübeck, Ostfriesland usw. Am Niederrhein befürchtet man, daß das Hochwasser zu einer Katastrophe führt. In den Irrten 24 Stunden stürmte, schneite und regnete es ununterbrochen. Rhein und Ruhr traten aus ihren Ufern, wie man es seit langen Jahren nicht mehr erlebte. In Duisburg- Meiderich ist die ganze Unterstadt unter Wasser.
Parlamentseröffnuug.
London, 28. Jan. Nach amtlicher Bekanntmachung wird der König das Parlament am 21. Februar eröffnen.
Tarif-Mindestsätze.
Washington, 28. Jan. Die Tarifbehörde empfahl dem Präsidenten, Dänemark, Holland, Norwegen, Schweden, Belgien, Aegypten und Persien die Mindestsätze einzurâumen, da sie Amerika keineswegs unterschiedlich behandelten.
Wahlergebnisse in England.
London, 28. Jan. Nach den bis Mitternacht bekannten Wahlergebnissen beträgt die Zahl der gewählten Liberalen 263. In den übrigen Zahlen hat sich nichts geändert.
Die Diktatur des Militärbundes.
Athen, 28. Jan. Der ganze gestrige Tag war ausgefüllt mit Verhandlungen zwischen Venizelos, als Vertreter des Militärbundes, und Rhallis und Theotokis. Eine Verständigung darf als sicher gelt-n, da Theotokis einsieht, daß eine Ermutigung des Kabinetis Mavromicalis durch ihn Anlaß zu Mißdeutungen geben würde. Morgen wird die Kammer eine Sitzung abhalten, in der das Kabinett durch die beiden Oppositionsparteien gestürzt werden wird. Inzwischen ist jeder Verkehr zwischen dem Militärbund und der Regierung abgebrochen. Der Kriegsminister und der Marineminlster kommen nicht mehr in den Ministerrat. Die Truppen haben bis morgen Kasernenbereilschaft.
Köln, 28. Jan. Der „Köln. Ztg." wird aus Berlin gemeldet: Die Nachrichten aus Griechenland werden hier als sehr bedenklich aufgefaßt. Namentlich meint man, daß die Forderung auf Einberufung der Nationalverfammlung, der sich der König bisher widersetzte, zu umstürzenden Ereignissen führen könnte. Man nimmt hier an, daß die Entscheidung in wenigen Tagen fallen muß, und betrachtet den Gang der Ereignisse, die zu immer größerer Verwirrung führen, nicht ohne Besorgnisse.
Zollfragen.
Ottawa, 29. Jan. In seiner Erwiderung auf eine Anfrage, ob Kanada es ablehne, mit Deutschland wegen Beseitigung der Zollzuschläge - zu verhandeln, erklärte der Premierminister, es fänden über die Angelegenheit wohl unverbindliche Besprechungen, aber keine Verhandlungen osfi» ziellen Charakters statt.
Rodelunfälle.
Hagen, 29. Jan. Ein Soldat wurde von einem Rodelschlitten so heftig angefahren, daß er an inneren Der- leyungen starb. — In Hemer bei Iserlohn verunglückte ein 16jähriges Mädchen beim Rodeln, sodaß es auf der Stelle verstarb.
Messerstecherei.
Bottrop in Westfalen, 29. Jan. $ei einer Messerstecherei zwilchen italienischen und polnischen Arbeitern erhielt einer der Beteiligten sieben Messerstiche in den Kopf und Rücken; noch zwei andere wurden lebensgefährlich verletzt.
Feuer.
London, 29. Jan. Unweit der City Road Station im Osten Londons brach in einem dreistöckigen Gebäude im obersten Geschoß, in dem sich fünf Kinder im Alter von acht Monaten bis 12 Jahren allein befanden, Feuer aus. Als die Feuerwehr die brennenden Stuben erreichte, fand sie bii Kleinen in Flammen stellend und furchtbar verletzt vor. Drei starben auf dem Wege zum Hospital, die anderen beiden bald nach ihrer Ankunft.
Gegenerklärung.
Rom, 29. Jan. Elenore Düse erklärt die Nachricht, von ihrer Versöhnung mit Gabriele d'Annunzio und von ihrer Verheiratung mit einem Pariser Schneider für er» funden. —
Schiffsberichte.
(Mitgeiell' vo - ?>gem Av. '? reu 5 ch - Hanau.)
Homburg, 26. Januar. Der Dampfer „Georgia* von der Hamburg - Amerika - Linie ist gestern in Baltimore und der Dampfer „Nicodemia" vorgestern in New-OrleanS eingetroffen.
Bremen, 25. Januar. Der Dampfer des Norddeutschen Lloyd „Lothringen" ist gestern in Colombo einaetroffen.