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2t. Mai

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sich in rmer^enber, lickjlvoller Weise Elektrizitälsiverksdirektor La u te ul "an n- Marburg ; er wies nach, daß die Ueber- landzentralen sich auf die Betriebe kleinerer und mittlerer Elektrizitätswerke samt und fonberS günstig einwirken könnten, wenn diese Strombezieher der großen Ueberland;entralen werden und beide Teile bemüht seien, sich nicht als störende Konkurrenten zu betrachten. Bei Besprechung verschiedener Angelegenheiten, und von fragen, welche aus der Mitte der Versammlung heraus angeregt werden, wurde folgender An- trag des Bürgermeisters I o ch m n s - Cassel angenommen: Der Hessische Städtetag wolle eine zu bildende Kommission beauftragen, Vorschläge zu machen, wie eine anderweitige Regelung der Friedhofsverhältnisse im Regierungsbezirk Cassel in dem Sinne, daß die Friedhofseinrichtungen Sache der politischen Gemeinden werden und deren alleiniger Ver­waltung und Nutzung unterstehen, eventuell im Wege der Gesetzgebung erreicht werden muß. Darauf wurden die Verhandlungen abgebrochen und auf Samstag vormittag vertagt.

Hus Hanau Stadt und CandL

Hanau, 21. Mai.

* Hanauer Kunftgewerbe - Verein. Auf die General-Versammlung des Hanauer Kuustgemerbe« Vereins (heute abend J/a7 Uhr im Sitzungssaals der Haudels- kammer) und auf das zur Feier des 30jâhrigen Jubiläums des Vereins sich anschließende Abendessen im Bürger­verein werden die Mitglieder hierdurch nochmals aufmerk­sam gemacht.

* Kinder-Missionsfest. Wegen eingetretener Hinder­nisse kann das für morgen angezeigte Kinder-Misson s- fest nicht abgehalten werden. So Gott will, wird dasselbe am Sonntag den 19. Juni stattfinden und mit der Ein­weihung der Missionsglocke verbunden werden. Mor- gen vormittag wird Herr Missionar Ebbing einen Mis- stonrgoitesdienst in O st h e i m halten. Morgen abend wird derselbe im hiesigen Vereinshause einen Vortrag über sie Mission in Kamerun halten. Alle Freunde der Mission und der kolonialen Entwickelung unseres Vaterlandes sind herzlich hierzu eingeladen.

* Adolph Steyers Beerdigung Aps Leipzig wird Dom 20. d. Mts. geschrieben: Auf dem Nordfriedhos wurde am gestrigen Nachmittag ein Mann zu Grabe getragen, der sich um das Gastwirtswesen im allgemeinen und um den deutschen Gastwirtsstand im besonderen verdient gemacht hat. Die Anteilnahme bei dem Hinscheiden Adolph Steyers aus allen Gastwirtskreisen, die Vertretung bei seinem Be­gräbnis aus Nord und Süd und Ost und West des deutschen Vaterlandes waren dafür ein sprechender Beweis. Die Trauerrede für den Dahingeschiedenen hielt am Sarkophag in der Friedhofskapelle Herr Pastor Pescheck, Archidiakonus an der Matthâikirche. Er sagte, daß Adolph Steyer am Geburtstag seines jüngsten Sohnes in Hanau nach mehr- wöchigem Leiden, das aus geringfügiger Veranlassung eine Operation zur Folge gehabt habe, gestorben sei, und nun hier in Leipzig, wo er viele Jahre ein ersprießliches Wirken entfaltet habe, an der Seite seiner vor 5 Jahren ihm vor­angegangenen Gattin beerdigt werde. Der Inhalt seines Lebens war ein ungemein reicher und führte ihn zur ehren- DoUften Stellung unter seinen Berufsgenossen, denen er ein Vorbild von Pflichterfüllung gewesen ist. Wie er in seiner Berufsstellung ein ganzer Mann war, so war er in seinem Haus und seiner Familie ein ganzer Mensch. Anfechtungen and Verdächtigungen sind ihm, der Gottesfurcht und Zucht übte, nicht erspart geblieben. Neben seiner zweiten Gattin und zahlreichen Familienmitgliedern beklagt sein Hinscheiden ein überaus großer Kreis von Kollegen und Angehörigen des Gastwirisgewerbes. Nach der Rede des Geistlichen er­griff das Wort Herr Jaglin von der LogeApollo" zu Leipzig, der der Heimgegangene 24 Jahre hindurch angehört hat, um diesem im Namen der Logenbrüder, die zur Kette zusammentraten, in Freundschaft zu ehren und den Kranz mit den Farben der Treue am Sarge niederzulegen. Herr Rechnungsrat Arends von der LogeBraunfels zur Beharr­lichkeit" aus Hanau tat Gleiches. Der gemischte Kirchenchor von St. Johannis begleitete unter Leitung des Königl. Musikdirektors Kantor Röthig die ernste Feier mit Gesängen billiger Kritikasterei darstellen, sondern Tempel innerer Läuterung und Erhebung. Wahre Kunst wird stets den Fühlenden erheben. Denn sie ist das Bekenntnis von Seelen, die kraft besonderer Begabung höher Geschautes in die Form der Darstellung zu zwingen vermögen; der Künstler stand mit Ehrfurcht vor seinem Werke und heischt deshalb auch Ehr­furcht. Nur solch wahrer Kunst ward in Darmstadt eine Stätte bereitet. Mit einem gewissen Vertrauen darf sich deshalb der Besucher dem Eindruck hingeben, kann auch dort ver­sichert sein, einem Kunstwerk gegenüber zu stehen, wo sein Gefühl sich sträubt, sofort künstlerisch mitzuempfinden. Tiefe Kunst will und m u ß umworben sein, sie verlangt eine ge­wisse Demut, denn sie ist das Ergebnis ungeahnter Kämpfe und Mühen. Ein Kunstwerk wird in den allerseltensten Fällen wie aus einer göttlichen Inspiration geboren. Im iHgemeinen gingen seiner Vollendung mehr Arbeit voraus, als der Laie zu ahnen vermag, und man kann versichert sein, daß gerade die Arbeiten am meisten Mühe gekostet haben, die am mühelosesten erscheinen. Wie anmutig leicht, wie die Frucht einer glücklichen Sekunde, klingen uns Goethes Verse, und doch verdanken gerade diese nach dem eigenen Bekenntnis des Meisters endlosem Verbessern und Versenken ihre endgültige, mühelos erscheinende Form. Weiß man nun dieses Entstehungsgesetz der künstlerischen Form, so wird nur selten der Tadel sich hervorwagen. Nur vor einem sei man auf der Hut : vor dem blendenden Kunstwerk I Seine Hohlheit offenbart sich meist eher als die Größe wirk­licher Kunst.

So viel mßge allen denen mit auf den Weg gegeben sein, die st h aufmachen, um in Darmstadt tiefe und große Kunst zu genießen. Auf die Besprechung im einzelnen rammen wir in den nächsten Taarn zurück, Dr. F. L.

I und wirkte namentlich durch Raoec.es LiedAus der Jugend­zeit" ergreifend. Dem Zug nach der Grabstätte schritten Abordnungen des Deutschen Kellner-Bundes, des Genfer- Verbandes und des Vereins Deutscher Gastwirtsgehilfen Saponin mit den umflorten Fahnen voraus. Am offenen Grabe riefen dem Verstorbenen noch namens des Reichsver­bandes deutscher Gastwirtsverbände der Vorsitzende Herr Ringel-Berlin, namens des Deutschen Gastwirtsverbandes der Vorsitzende Herr Lasse-Berlin und namens des Bundes deutscher Gastwirte der Vorsitzende Herr Kämpf-Leipzig herz­liche Worte des Dankes in die Ewigkeit nach, ebenso Herr Kämpf für Frankfurt a. M. uub Darmstadt, Herr Treutler als Vorsitzender des Sächsischen Gastwirtsverbandes sowie je ein Vertreter aus Cassel für den Mitteldeutschen Gastwirts­verband, aus Hannover für den Nordwest Deutschen Verband, aus Straßburg für Elsaß-Lothringen, aus Stuttgart für Württemberg, aus München für München und Bayern, Herr Händler-Leipzig für Baden, ferner ein Vertreter für den Rhein-Main-Verband und schließlich für die schon genannten drei Kellner- und Gehilfenverbände die Herren Vorsitzenden Sturm und Kümmel ' sowie Herr Heber. Sie alle legten zu den ungezählten herrlichen Trauerspenden noch weitere Palmenwedel und Riesenkränze als Dankeszeichen. Gebet und Segen des Geistlichen sowie Chorgesang schloß die Feier.

* Der Verein Krauenbildmrg ^ranen- studiirm, Abteilung Frankfurt a. M., macht darauf auf­merksam, daß er in seiner Auskunftstelle für Frauenberufe (Sprechstunden Montag und Donnerstag 3J-4^/, Uhr, Stiftstraße 321), Frauen und Mädchen, die einen Beruf oder eint sonstige Beschäftigung ergreifen wollen, unentgelt­lich Rat und Auskunft erteilt. Schriftliche Anfragen aus der Umgegend Frankfurts werden gewissenhaft beantwortet. Gleichzeitig ist mit der Auskunftstelle eine Wohnungs­vermittlung für im Beruf stehende Frauen eingerichtet worden.

* In Der Kometenrracht würben viele Kometen­sucher des Bücherthals durch ein helles Licht gefoppt. Wie sich später herausstellte, hatte sich eine Laterne auf der Turbine der Gärtnerei Helfrich in Bruchköbel den Spaß erlaubt, als Ersatz für den unsichtbaren Kometen aufzu- treten.

* Das Tonbildtyeater Ecke Bangertftratze hat für die Meßwoche in Hanau ein besonders reichhaltiges, ge- nußversprcchcudes Programm vorgesehen, sodaß ein Besuch nur empfohlen werden kann. (Siehe Inserat.)

* Neberfahren. Gestern abend gegen 8 Uhr geriet am Uebergang am Westbahnhof der Kohlenhändler K. von Kesselstadt unter seinen mit Briketts schwer beladenen Wagen. Der Unfall verlief insofern glücklich, als K. mit einigen Hautabschürfungen und zerrissenen Kleidern davon kam.

* Gestohlen wurde gestern nachmittag einem Bäcker­lehrling ein Opelfahrrad mit schwarzem Rahmenbau.

* Freiw. Sanitäts-Kolonne. Sonntag morgen 7 Uhr praktische Uebung, wozu pünktliches und vollzähliges Er­scheinen erwartet wird.

* Der Konzertgarten zur guten Luelle kann sich zu den schönsten, schattigsten und staubfreiesten in ganz Hanau rechnen. Abgeschlossen von den großen Verkehrsstraßen und unbelästigt von dem Staub der Automobile und sonstigen Verkehrsvehikeln bietet er für jedermann Erholung und Genuß. Schöne ruhige dem Familiensinn angepaßte Konzerte mit volkstümlichen Liedereinlagen und humoristische Vorträge erhöhen den Reiz desselben. Wir möchten nicht verfehlen, darauf aufmerksam zu machen, daß der Quellengarten mit seinen großen Bäumen jetzt im herrlichsten Blütenschmuck sich befindet, was eine Sehenswürdigkeit ersten Ranges bildet. Für morgen Sonntag ist großes Jnstrumentalkonzert vor­gesehen.

* Mainwafserwârme 161/* Grad.

Weitere BerichteAus Stavt unD Land" im zweiten Blatt und in Der Beilage.

Ocsfciltlilher Wetterdienst.

Beobachtungen des Physikalischen Vereins, Frankfurt a. M. AorunsfichSliche Witterung für Die Zeit vom Abend Des 21. Mai bis zum nächsten Abend.

Fortdauernd warm und heiter, frische östliche Winde.

Hus Hab und fern.

c. Offenbach, 21. Mai. In das mysteriöse Dunkel der Dorndieler Raubmordaffäre scheint jetzt etwas Licht zu kommen, da man vermutlich dem richtigen Täter auf der Spur ist. Gelegentlich einer Razzia der hiesigen Kriminal­polizei wurde nämlich ein alter Zuchthäusler aufgegriffen, der bereits 39 mal bestraft ist unb dessen Personalien genau mit den von den Beteiligten gemachten Angaben überein« stimmten. Doch bei einer Gegenüberstellung des Verhafteten mit der Frau des Ermordeten konnte diese nicht in ihm den Täter erkennen. Es wurde aber bei dieser Gelegenheit der Name eines alten Zuchthäuslers bekannt, der sich an dem fraglichen Tage in Großumstadt befand und nach Dorndiel wollte, sich aber in der dortigen Herberge nicht aufgehalten hat. Nach diesem wird jetzt eifrig gefahndet.

Köln, 21. Mai. Als gestern die 20jährige Schwester eines Metzgermeisters den Hühnerstall schließen wollte, kam ihr ein Einbrecher entgegen, der sie zuerst würgte und dann durch Nevolverschüsse tötete; der Mörder entkam unerkannt.

Zur Banarbeiteraussperrnng

DresDen, 20. Mai. DerDresdner Anzeiger" meldet: Nachdem es gelungen ist, die Bereitwilligkeit des geschäfts- führenden Ausschusses des Deutschen Arbeitgeberbundes für das Baugewerbe sowohl als auch die Zentralvorstände aller beteiligten Gewerkschaften und des Zentraloerbandes christ­licher Bauarbeiter zum Eintritt in neue Verhandlungen über die Beendigung der Ausschließung im Baugewerbe herboi­zuführen, ließ gestern, wie wir von zuständiger Stelle erfahren, das Reichsamt des Innern den Vositzenden des Arbeitgeberbundes wissen, daß das Reichsamt des Innern Verhandlungen einleiten will. Darauf zog Ober­bürgermeister Dr. Beutler, der die Präliminarien bisher ge­führt hat, die Einladung zu einer ersten gemeinschaftlichen Verhandlung der Parteien, die morgen in Dresden stattfinden sollte. ÄuriicL

Predigt eine« Srrcn.*)

Wehe euch, ihr Deutschen! Es jammert mich eures / Elendes!

Der Herr schauet vom Himmel auf euch und eure Kinder, : daß er sehe, ob jemand klug sei und nach Gott frage. Aber ihr seid alle abgewichcn und allesamt untüchtig.

Ihr nehmet das Maul voll von euren Tugenden und i saget, daß ihr sie geerbet von euren Vätern. Aber wo ist die Treue? Ich muß zu den Hunden gehen und den Tieren

des Waldes, um sie zu finden, die Menschen haben sie ver­trieben aus den Stätten, da sie wohnen.

Die Gattin täuscht den Gatten; ihr Mund fleußt von Honig, aber in ihrem Herzen zischt eine Schlange.

Der Sohn hintergehet den Vater, und der Tochter Worte betrügen die Mutter.

Der Knecht betrüget den Herrn, und seine Hand greifet nach des Herren Gut, und wenn er seine Taschen gefüllet, fleucht er in dem Wagen, den das Dampfroß ziehet, oder

ist

über das große Wasser mit des Dampfes Kraft oder des ' Windes.

Alle trachtet ihr nach dem Reichtum und euer Sinn n stehet nach dem Golde. Nach Gold ruft ihr am Morgen i und Gold ist das Wort an eurem Abend.

Und Aaron entwarf's mit einem Griffel und machte ein gegossen Kalb, und sie sprachen: Das sind deine Götter.

Da das Aaron sah, baute er einen Altar vor ihm und ließ ausrufen und sprach: Morgen ist des Herrn Fest. Und standen des Morgens früh aus und opferten Brandopfer. Darnach setzte sich das Volk zu essen und zu trinken und standen auf zu spielen.

Der Herr aber sprach zu Mose: Sie sind schnell von dem Wege getreten, den ich ihnen geboten habe. Sie haben ihnen ein gegossen Kalb gemacht und haben'- angebetet.

So habt auch ihr Deutschen getan. Um ein goldene- Kalb tanzet ihr und der Bauch ist euer Götze. Ihr sorget nur: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Und wenn ihr den Bauch gefüllet, geht ihr in die Häuser, wo man schauspielet, und lachet über unzüchtige Reden.

Ihr fürchtet Gott nicht, aber viel in der Welt.

Deshalb ergrimmt Gottes Zorn über euch und frißt euch auf. Der Herr wird eure Feinde stärken, daß sie euch über­winden. Er wendet sein Angesicht von euch und blicket freundlich die an, die euch hassen, und sein Lächeln stärket sie.

Aber ihr saget: Dem Roß eine Geißel und dem Esel einen Zaum, und dem Narren eine Rute auf den Rücken I So sprechet ihr. Schlaget zu, mein Rücken spürt es nicht. Der Herr ist bei mir und salbet mich, und seine Salbe machet meine Haut gleich der des großen Tieres, von dem das weiße Elfenbein kommt, und des anderen, das ein Horn auf seiner Nase trägt.

Schlaget zu, ich lache eurer Schläge.

Seid klug und merket auf meine Rede.

Weil nicht bald geschieht ein Urteil über die bösen Werke, dadurch wird das Herz der Menschen voll, Böses zu tun. . Ob ein Sünder hundertmal Böses tut und doch lange lebt, so weiß ich doch, daß es wohl gehen wird denen, die Gott i fürchten, die sein Angesicht scheuen.

Gott ist langmütig und seine Mühlen mahlen langsam. Aber wenn das Maß der Sünden voll ist, fährt sein Grimm hernieder und seine gewaltige Hand zerschmettert die, so seiner spotten.

Tut Buße in euren Herzen und wendet euch ab von den Götzen, so ihr jetzt anbetet, zn Gott.

Ich bete zu dem Herrn, daß er euch gnädig sei!

*) Diese Predigt Würbe uns von hier wohnenden Verwandten eines Irren zur Veröffentlichung übergeben, weil sie nach ihrer Meinung neben ganz Unsinnigem doch allerlei Vernünftiges enthalte. Untere Leser mögen darüber urteilen. Der unglückliche Verfasser leidet nach Ausmgr seiner Verwandten an Größenwahn, würde also auch eine ungünstige Kritik, falls er sie erführe, nicht schmerzlich empfinden.

Sandel, Gewerbe und Verkehr.

Marktbericht.

Hanau, 21, Mai. (LebenSmittelpreise.) Geflügel: Tauben, das Pärchen 1.00 bis 1.20 Mark, ein alter Hahn 1.702.50 Mk.; ein junger Hahn 0.00 bis 0.00 Mark; ein Huhn 1.402.00 Mark; eine Ente 2.00 bis 2.50 Mark; eine Gans 0.00 bis 0.00 Mark; Gans, gerupft, 0000 Pfg., ^s Kilogramm. Fische: gewöhnl. Sorte 30 Pfg., bessere Sorte 4050 Pfg., Aal 0.001.00 Mk., Hecht 0.00 Mk., Bresem 0060 Pfg., Barben 60 Pfennig, Barsch 70 Pfennig, frische holl. Schellfische 00 00 Pfg., Kabeljau im Ausschnitt 00 Pfg., 1/2 Kilogramm. Gemüse: Meerrettich die Stange 0000 Pfg., Spargel, Pfd. 00.300.60 Mk., Blümenkohl | d.St. 0.20- 0.60 M., Kopfsalat d. St. 4-7Pf., Endivien, St. 0000 Pfg.; Rettich, das St. 1015 Pfg.; Ober- Kohlrabi, St. 10-20 Pfg.; Unter-Kohlrabi, St. 0000 Pfg., Wirsing, das Stück 0025 Pfg; Weißkraut, das Stück 0000 Pfg., Rotkraut das Stück 0000 Pfg., Sellerie das Stück 525 Pfg.; Gurken d. St. 25 50 Pfg., gelbe Rüben d. Bdl. 20 Pf.; neue Erbsen, Pfd. 40 Pf., Neue Bohnen, Pfund 60 Pfg., Schnittkohl, Port. 00 bis 20 Pf., Schwarzwurzeln, 1 Pfd. 0025 Pf., Spinat, l Pfd. lO Pf.; Lattig, Pfd. 00-00 Pf.; Schmalzkraut, die Portion 0000 Pfg.; Kartoffeln, neue, Kilogramm 30 Pfg., alte 78 Pfg. Obst; Erdbeeren, Pfund 0.00 Mark, Acpfel, das Pfund 2540 Pfg., Birnen, das Pfd. 00-00 Pfg., Zwetschen, d. Hdt. 0000 Pfg. ; Nüsse, das Hundert 00-00 Pfg.; Pfirsiche, d. Pfd. 0000 Pfg., Citronen, das Stück 6 Pfennig, Apfel­sinen das Stück 610 Pfennig; Paradiesäpfel, das Pfund 00-00 Pfg. Verschiedenes: Butter, das Pfd. 1,20 bis 1,45 Mk.; Käse, 1 Stück 4-6 Pfg.; Eier, da« Stück 59 Pfg.; Gänseeier, Stück 00 Pfg., Zwiebeln, 1 Pfd. 10 Pf.; Welschkorn, 1 Pfd. 00 Pfg,, Radieschen, Bündel 5 Pf.; Kastanien, Pfd. 00 Pfg.; Weizenmehl, 1. Sorte 00 Pfennig; 2. Sorte 00 Pfg., 3. Sorte 00 Pfennia; eine Soansau 00 Mk,