ParlamentarisKeS.
Die Finanzkornmission Ves ReichKtugS trat in dis Spezialberatung des Tabakstsuergesetzss in zweiter Lesung ein und nahm" den Antrag Kreth (fonf.) auf einen 4Opro= zentigen Wertzollzuschlag anstatt den in erster Lesung beschlossenen 30prozentigen Zuschlag an. Im weiteren Verlaufe der Debatte wurde der Antrag Kreth angenommen, nach welchem die Gewichtssteuer für inländische Tabakblätter auf 57 Mark pro Doppelzentner festgesetzt wird. — Der in der Finanzkommission auf 1200 Mark festgesetzte Zigarettenzoll entspricht dem Anträge Weber, den Zoll für den Doppel- zentner von 800 Mark auf 1200 Mark zu erhöhen. — In zweiter Lesung des Branntweinsteuergesetzes wurde zu § 1 (Gegenstand der Verbrauchsabgabe) der Antrag Zehnter (Ztr.), der zum Schutze der kleinen Obstbrenner, die nicht mehr als 30 Liter aus selbsterzeugtem Obst, Wein, Most oder Rückständen davon im Jahre brennen, die Verbrauchsabgabe um zwei Zehntel ermäßigt, gegen die Stimmen der Reichspartei und Nationalliberalen angenommen. Nächste Sitzung Donnerstag.
Hus aller Melt.
Die Kronprinzenspende für die Hinterbliebenen der Radbod-OPfer ist jetzt zur Verteilung gekommen. Es standen 200 000 Mark für die Witwen und Waisen zur Verfügung, die unter 1165 Personen zu verteilen waren; jede Witwe hat 171,60 Mark erhalten, und zwar in Form eines Sparkassenbuches. Die Witwen können über den Betrag frei verfügen, während die Beträge für die Kinder bis zu deren Großjährigkeit nicht abgehoben werden dürfen.
Ein Riesenstandbild. In Rom wird jetzt eifrig an der Errichtung des Viktor-Emanuel-Denkmals gearbeitet, das vor dem Kapitol seine Ausstellung findet. Dies Reiterstandbild wird wahrscheinlich das größte der Welt werden. Der Säbel der Figur ist 4 Meter lang und wiegt sieben Zentner. Der Kopf des Königs wiegt 42 Zentner und ist 2,50 Meter hoch. Das Innere des Pferdes ist so geräumig, daß darin bequem eine Festtafel für 30 Personen aufgebaut werden kann.
Julie von Kügelgen, die Witwe deS anhalt-bern- burgischen Kammerherrn und Hofmalers Wilhelm v. Kügelgen, eine Tochter Friedrich Adolf Krummachers, des westfälischen Parabeldichters, ist in Dessau im hohen Altsr von 104 Jahren gestorben. Die Greisin war bis zuletzt geistig rege.
Von einem Polizeihund entdeckter Räuber. Eine alte Frau, die auf der Heimkehr zu ihrem Hofe bei Lüdenscheid überfallen, schwer verletzt und beraubt worden war, wurde von ihrem Manne in ihrem Blute liegend aufgefunden. Sie war mit einem Peitschenstock übel zugerichtet worden. Man brachte nun einen Polizeihund auf die Spur, der aus mehreren Personen heraus einen siebzehnjährigen Burschen als Täter fand, indem er ihm direkt an die Kehle sprang. Nach längerem Leugnen hat der Bursche die Tat eingestanden.
Ein Wechselstilscher. Der Pferdehändler Schirzegge aus Mülheim a. d. Ruhr wurde wegen Wechselfälschvng^in Höhe von 30000 Mark im Verein mit seiner Mutter und Schwester zu vier Jahren Zuchthaus verurteilt. Die Mutter hatte im November v. Js. fünf Jahre Zuchthaus erhalten, die Schwester ein Jahr Gefängnis.
Erdbeben. In Chicago wurde gestern ein Erdbeben wahrgenommen und ebenso in ganz Nord-Illinois, Michigan, Wisconsin und Iowa. Die Gegenstände in den Zimmern mehrstöckiger Häuser schwankten stark.
Ein Geständnis nach 100 Jahren. Die Bukarester Zeitungen „Adeverul" und „Minerva" berichten über einen unglaublich klingenden Vorfall. In der Gemeinde Darmanesti (Bezirk Becan) starb dieser Tage ein gewisser Simion Mazilu in dem ungewöhnlich hohen Alter von 125 Jahren. Auf dem Totenbette gestand der Greis, daß er im Alter von 25 Jahren, also vor 100 Jahren, an der ungarischen Grenze in der Nähe des Dorses Pojana seine Geliebte ermordet habe. Mazilu schilderte den Mord in allen Einzelheiten und erzählte, daß er das Mädchen mit einer Hacke erschlagen und hierauf die Leiche verbrannt habe. Ueber das Geständnis wurde von der Behörde ein Protokoll ausgenommen.
Selbstmordversuch Ein Einjährig-Freiwilliger des Jenaer Bataillons stürzte sich gestern morgen aus dem Fenster seiner in der zweiten Etage eines Hauses der Weimar-Geraer Bahnhofstraße belegenen Wohnung auf dw Straße herab, wo er bewußtlos liegen blieb. Der nur mit Hemd und Drillichhose bekleidete schwerverletzte Soldat wurde von einem Passanten aufgefunden und in seine Wohnung gebracht, wo ihm durch den Stabsarzt die erste Hilfe zuteil wurde. Der Soldat stammt aus Berlin und soll aus verschiedenen Gründen keinen Gefallen am Soldatenleben gefunden haben.
Das Genick gebrochen. In der Nacht stürzte der Hotelier Karl Hoffmann in Halle in seinem Lokal die Kellertreppe hinab und brach dabei das Genick.
Der Gegensatz zwischen Meisten und Negern, der in Amerika sich oft genug in brutalster Weise bemerkbar macht, ist der Georgia-Eisenbahn-Gesellschaft verhängnisvoll geworden. Sie hat ihren Betrieb einstellen müssen, weil Heizer und Lokomotivführer streiken, da die Gesellschaft Schwarze als Kohlenschaufler angestellt hat. Das Publikum steht auf Seiten der weißen Arbeiter.
Eine amüsante Kamelgeschichte. Im äußersten Osten Berlins hatte ein Zigeunerstamm sein Wigwam aufgeschlagen — nicht gerade zum besonderen Entzücken der dortigen Bewohner. In der Siedelung dieser fragwürdigen Gesellschaft gab es nun Mittwoch morgen in aller Frühe einen Riesenskandal. Die ganze schwarzhaarige Gemeinde verfolgte schreiend ein großes Dromedar, auf dessen Höker sich krampfhaft einer ihres Stammes festzuhalten bemühte. Der Bursche, der bei einem Tierhändler im Dienst stand, wollte sich seinen Genossen gegenüber als Kamelreiter ausspielen und kletterte auf das Schiff der Wüste hinauf, statt daß er es hübsch am Halsterband herumführte. Das Dromedar verstand aber offenbar den Spaß nicht recht und opponierte ganz entschieden dagegen. Mit einem Machtsatz nahm es Reißaus und in einem ebenso mächtigen Bogen lag der kühne Reiter auf dem Straßenpflaster. Schnaubend durcheilte nun das grimme Tier die noch ziemlich menschenleeren Straßen des Berliner Ostens, verfolgt von der mobil gemachten Zigeunerbande. Erst in Berlin-Mitte konnte das wildgewordene Dromedar gestellt und dem an Händen und Füßen zitternden Reiter wieder übergeben werden. Also eine Dromedarjagd in Berlin. Wer glaubt nun noch nicht
____________________Donnerstag________________ , an die Juternationalität der so „unmondänen Reichs- Hauptstadt" ?
Panik bei einem Feuerwerk. Während eines Feuerwerks, das bei einem Feste in Relenzano bei Neapel abgebrannt wurde, flog eine Rakete auf das Dach eines Hauses, welches von Zuschauern dicht besetzt war. Unter diesen entstand eine furchtbare Panik und sie drängten hastig über die Treppe hinab. Zwei Frauen stürzten vom oberen Ende der Treppe herab, während zwei andere zu Fall kamen und von den übrigen Flüchtlingen getreten wurden. Alle vier Frauen sind schwer verletzt.
Verftiftete Lebensmittel. Aus Graz wird berichtet: Dorf Hamor bei Miskolcz war von einer Epidemie heimgesucht worden, der die Aerzte ratlos gegenüberstanden. Männer, Frauen und Kinder starben nacheinander unter Vergiftungserscheinungen. Endlich gelang es einer Untersuchungskommission, festzustellen, daß alle Lebensmittel vergiftet waren. Die Obduzierung der Leichen der Verstorbenen bestätigte das. Die Staatsanwaltschaft hat strenge Untersuchung eingeleitet.
Der Säugling im Koffer. Ein Polizist wurde auf eine lederne Handtasche, die er an der Ecke der Park Avenue und des Taaffe Place in New-Uork sah, aufmerksam gemacht. Die Tasche, die halb offen stand, enthielt ein in Zeitungen gewickeltes kleines Mädchen im Alter von ungefähr 24 Stunden. Das Kind, welches halb erstickt war, wurde sofort nach dem Cumberland-Hospital gebracht und starb dort nach zwei Stunden. Die Polizei sucht bisher vergeblich nach der liebevollen Mutter.
Ein reiches Vermächtnis ist, wie noch nachträglich bekannt wird, dem 3. Badischen Dragonerregiment Prinz Karl Nr. 22 in Mülhausen i. E. aus der Hinterlassenschaft des in Bern so plötzlich verstorbenen Grafen Rhena, Sohnes des verstorbenen Prinzen Karl von Baden, zugefallen. Er hat dem Unterosfizierkorps des Regiments, dessen Chef sein Vater war, 100000 Mk. vermacht und dem Trompeterkorps weitere 25 000 Mk., deren Zinsen in die Mufikkasse fallen sollen.
Ein nobler Regimentschef ist der Fürst von Thurn und Taxis. Er hat in Regensburg eine Villa um 180 000 Mk. gekauft und sie seinem von Dillingen nach Regensburg in Garnison kommenden 2. bayer. Chevauxlegers-Regiment „Taxis" als Kommandeurswohnung zur Verfügung gestellt.
Vergmannslos. Auf der Grube Velsen (Völklingen) sind vier Bergleute bei Sprengarbeiten verunglückt, zwei von ihnen sind tot.
Verhafteter Defrauvant. Der Stadtsekretär Plantz in Düsseldorf, der nach Unterschlagung amtlicher Gelder in Höhe von 8000 Mk. flüchtig geworden war, ist in Antwerpen verhaftet worden.
Wieder einer! Der Fabrikant Lustig in Szegedin, ein angesehenes Mitglied der Stadtvertretung, ist nach Hinterlassung von mehreren Hunderttausend Kronen Schulden geflüchtet. Gegen ihn ist ein Verfahren wegen Wechselfälschung, Unterschlagung und anderer Straftaten eingeleitet worden.
Wahnsinnstat eines Spaniers. Der Tapezierer Diego Rizo in Murcia (Spanien) tötete im Wahnsinn sein sechsjähriges Töchterchen durch 16 Messerstiche. Als auf das Geschrei des Kindes die Mutter herbeieilte, hieb er auch auf sie mit dem Messer ein und versetzte ihr 30 Stiche. Dann richtete er das Messer gegen sich selbst. Da es aber stumps geworden war, stürzte er sich aus dem dritten Stockwerke ans die Straße, wo er mit zerschmettertem Schädel liegen blieb.
Das Testament der Ehefeindin. Ein sonderbares Testament hat ein jüngst verstorbenes altes Fräulein in Soest L- W. hinterlassen. Nach den Bestimmungen der Erblasserin können sich ihre sämtlichen Geschwister in den Nachlaß teilen, nur der 60jährige Bruder Wilhelm soll leer ausgehen, wenn er noch heirate. Die Rechtsgelehrten haben den „alten Wilhelm" dahin belehrt, daß er nach dieser Verfügung überhaupt niemals einen Pfennig des Erbes erhält, da man bis zu seinem Tode warten müsse, ob er auf seine alten Tage noch heirate oder nicht.
Ein furchtbares Brandunglück hat in vorvergangener Nacht das hannoversche Dorf Urba chheimgesucht. 'In dem Gehöft des Landwirts Haneman brach gegen Mitternacht Feuer aus, das sich bei dem herrschenden starken Sturm bald auf die benachbarten Gehöfte verbreitete. Innerhalb dreier Stunden waren 18 Gehöfte ein Raub der Flammen geworden. Auch die Dorfkirche geriet in Gefahr, konnte aber gerettet werden. Viel Vieh, das gesame Mobiliar, Ackergeräte und landwirtschaftliche Maschinen sind mitverbrannt. Die Bewohner haben nur das nackte Leben gerettet. Der Schaden wird auf annähernd eine halbe Million Mark geschätzt. Die Entstehungsursach« des Brandes ist noch unbekannt.
Zur Steinheil-Affäre. Der in letzter Zeit mehrfach genannte Tardivel, dem eine Mitschuld an der Ermordung Steinheils beigemessen wurde, der dann aber sein Alibi hinreichend nachweisen konnte, soll heute oder morgen der Form halber dem mit der Lösung des Steinheil-Rätsels betrauten Richter Andrè vorgefllhrt werden. Dieser beabsichtigt, gewisse Feststellungen in Tardioels Gegenwart vvrzunehmen. In der Tat soll Tardivel eine in der Umgebung der Villa Steinheil ziemlich bekannte Persönlichkeit sein, die bei früheren Einbruchdiebstählen in jener Stadtgegend beteiligt gewesen ist und danach immerhin verdächtig erscheint, mittelbar auch bei der Ermordung des Malers seine Hand im Spiele gehabt zu haben.
Spionage Prozeß Schweng und Genoffen.
Leipzig, 26. Mai. Vor dem Reichsgericht begann heute der Spionageprozeß gegen den Kaufmann Schweng und Genossen wegen Verrats militärischer Geheimnisse. Der Antrag auf Ausschluß der Oeffentlichkeit wurde abgelehnt. Die Angeklagten Schweng und Bohn werden beschuldigt, dèn Versuch gemacht zu haben, einem Agenten der französischen Regierung, namens Renault, Pläne der Festung Istein zu verschaffen und Patronen für die Infanteriegewehre sowie Schrapnells und andere Geschosse für die Feldkanonen zu liefern. Die Frau und die Mutter Schwengs sollen Beihilfe geleistet haben. Schweng ist in der Hauptsache geständig, daß er sich an einen deutschen Vizewachtmeister und andere Personen gewandt habe. Mehrmals habe er auch kleine Mengen Pulver erhalten. Von dem französischen Agenten habe er 800 Francs bekommen. Seine Tätigkeit habe er nicht für die eines Spions gehalten. Bohn bestreitet die Schuld. Den Briefverkehr Schwengs hatte seine Mutter vermittelt, während der Verkehr des erwähnten Vizewachtmeisters mit dem Angeklagten
Veite 11
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mit Genehmigung der Vorgesetzten erfolgte. Während bei Vernehmung der 18 erschienenen Zeugen bekam der Angeklagte Schweng einen epileptischen Anfall, weshalb die Sitzung auf eine Viertelstunde unterbrochen werden mußte. In nichtöffentlicher Sitzung wurden sodann noch mehrer« Zeugen und Sachverständige vernommen. Die Beweisaufnahme im Spionaaeprozeß Schweng wurde im Laufe des Nachmittags zu Ende geführt. Der Sachverständige Medi- zinalrat Thümmler gab sein Gutachten dahin ab, daß der Angeklagte Hysteriker, in der Zurechnungsfähigkeit aber nur wenig behindert sei. Morgen beginnen die Plaidoyers.
LuMport.
Friedrichshafen, 26. Mai. Heute nachmittag 4 Uhr ist der neu erb au te Luftkreuzer „2 H" zu seinem ersten Fluge aufgestiegen. Um 4 V, Uhr manöverierte er in mäßiger Höhe von etwa hundert Metern über der Bucht von Manzell.
Friedrichshafen, 26. Mai. Um 4 Uhr 33 Minuten senkte sich der Luftkreuzer in einer Entfernung von etwa 500 Metern von der Reichsballonhalle ; das Motorboot „Weller" nahm ihn ins Schlepptau und brachte ihn in die Halle zurück. Die Uebungsfahrten dürsten morgen fortgesetzt werden. Die Neuerungen an dem Luftschiffe haben sich durchaus bewährt.
Stuttgart, 26. Mai. Wie der „Schwäbische Merkur" erfährt, ist heute in Offenburg unter der Firma Carbolimn- Gesellschaft eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung begründet worden, die durch explosive Spaltung des Kohlenwasserstoffes Kohlenstoff und gleichzeitig Wasserstoff herstellt. Die Gesellschaft schloß mit der Gesellschaft Luftschiffbau Zeppelin einen zehnjährigen Kontrakt über die Lieferung von Wafferstoff zur Füllung der Luftschiffe ab. Die erstere größere Anlage wird in Friedrichshafen unter dem technischen Beirat von Professor Dieffenbach von Darmstadt errichtet.
Stuttgart, 26. Mai. In der Finanzkommission bei Zweiten Kammer wurde heute die Errichtung _ einer Professur für Luftschiffbau und für den Bau von Kraftfahrzeugen an der Stuttgarter Technischen Hochschule angeregt, Kultusminister Fleischhauer teilte mit, daß die Regierung mit der Frage der Anstellung eines Dozenten für Luftschiffbau beschäftigt sei uud eventuell hierfür einen Nachtragsetat einbringen werde. Auch die Regierung sei der Meinung, daß es eine Ehrenpflicht für Württemberg sei, den Luftschiffbau wissenschaftlich zu fördern. Ein Antrag, die Regierung zur Einbringung eines Nachtragsetats aufzufordern, mürbe bis zur Plenarberatung zurückgestellt.
Stuttgart, 26. Mai. Wie der „Schwäbische Merkur" erfährt, hat Graf Zeppelin zu dem Reichstagsbesuch am 5. Juni auch den Bundesrat eingeladen.
Gebrauchs-Mu st er.
Nr. 367 877. Kurzschlußvorrichtung an elektrischen Bogen« lampen. Deutsche Beck-Bogen lampen-Ges. m. b. H. in Frankfurt a. M., vom 21. Januar 1909 ab. — D. 15 508. Kl. 21f.
Nr. 367 805. ElektrodynamometrischeS Meßgerät mit mehreren gekuppelten messenden Systemen. H a r 1 m a n n & Brau n Ä k t. - G e s. in Frankfurt a. M.-Bockenheim, Dem 21. Oktober 1908 ab. — H. 38 906. Kl. 21e.
Nr. 368 026. Hörnerblitzableiter, dessen beide Elektroden an ihren unteren Enden mit nach unten gerichteten Spitzen versehen sind. Felten & Guilleaume-Lahmey er- roerke A. - G. in Frankfurt a. M., vom 21. Januar 1909 ab. — F. 19 069. Kl. 21e.
Nr. 373 108. Blumenbroche mit zwei Haltebügeln für die Blumen. Ludwig Schlapp in Offenbach a. M., Rohr- straße 37, vom 10. März 1909 ab/ — Sch. 31 463. Kl. 44a.
Nr. 373 893. Halter für St. Blasius-Kerzen, Carl Rübsam in Fulda, vom 4. März 1909 ab. --- R. 23 455. Kl. 4a.
Nr. 373 339. Menageuntersatz. Anton Pfeiffer in Frankfurt a. M., Bergerstraße 145, vom 9. März 1909 ab. — P. 15 149. Kl. 34f.
Nr. 374 467. Linien- und Schraffurzieh-Apparat für die Herstellung von Druck- und Präzeplatien. Ph. Schaefer- Wei ffenb ach, LouiS Heck, Oskar GanS u. August Braunschmidt in Frankfurt a. M., Saalgasse 27, gern 27. März 1909 ab. — Sch. 31 690. Kl 75a'
Nr. 368 266. Halter für Drehstähle u. dergl. Fritz Heller in Schmalkalden, vom 25. Januar 1909 ab. — H. 40 017. Kl. 49a.
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CIGARREN»CIGARETTEN
FERDINAND SCHMIDT, r.7.?^,^
Herr Dr. R. am Hygiem Universiläts-Jnstitut in München schreibt: .
Vor einigen Tagen hatte ich in Mitteldeutschland Gelegenheit, Ihr alkoholfreies Getränk
„KomoU“
zu probieren, welches mir sehr gut mundete. Wollen Sie die Güte haben, mir ein Probekistchen zuzusenden, da ich solches unter Umständen weiteren Kreisen zugängig machen und hierzu empfehlen will. 18341t
Hochachtungsvoll
Dr. R.____
ßliciiiliii-Reiiiizer.
Entfernt Motten und Mottenbrut.
Beschädigung unter Garantie ausgeschlossen.
Heinrich Kling,
Möbelfabrik — Innendekoration. 11351t