17. Start
Donnersias
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Meisters Gutenberg durch Veranstaltung von Johannisfesten. Das diesjährige Fest der hiesigen Buchdrucker findet am Sonntag den 27. Juni in der „Stadt Bremen" statt und zwar wird nachmittags ein Gartenfest veranstaltet und abends eine Abendunterhaltung mit Tanz. Karten sind durch die Mitglieder und an der Kasse zu haben
* Münchener Kellerfest. Kommenden Samstag und Sonntag findet im Garten zur guten Quelle. Ecke Stein- heimerstraße und Wallweg, großes Münchener Bierfest mit Maßkrugbetrieb, urfidelem Konzert, humoristischem Preis- kegeln und sonstigen Volksbelustigungen statt. Die Grundidee ist ein echtes Münchener Kcllerfest mit seinen Spezialitäten zu kopieren, bei gut besetzter Bauernmufik, zweckent- sprechender Dekoration, überhaupt ein vollständiger Ersatz für das verregnete Lamboy-Waldfest.
* Karlsruher Futzballveretn i Hanau Viktoria I Trotz der etwas späten Jahreszeit macht sich gerade für dieses Spiel weit über Hanau's Grenzen ein lebhaftes Interesse bemerkbar und zwar mit vollem Recht, denn die Spiele, welche der Karlsruher von jeher austrug, verdieuten dieses. Wir erinnern nur an den jahrelangen Besitz der süddeutschen Meisterschaft und die Spiele mit internationalen Mannschaften. Selten gelang es einer Mannschaft gegen den ge- fürchteten Gegner günstig abzuschneiden. Und gerade gegenwärtig befindet sich die Mannschaft in vorzüglicher Verfassung und zwar dürfte dies der Erfolg eines vom Karlsruher Verein feit Anfang des Jahres fest angestellten englischen Trainers sein. Die im letzten Vierteljahre erzielten Erfolge find beispiellos. So wurden die Freiburger und Straßburger und die besten Rheinländer Vereine mit großer Ueberlegenheit besiegt. Zu Ostern verloren die bekannten „Berliner Preußen" mit 9 : 1 gegen die englischen Berufsspieler „Piratus" stellte Karlsruhe daS Resultat auf 1 : 1. Vor 3 Wochen verliert Pforzheim 3 : 1. Acht Tage später Stuttgart Kickers 2 : 0 und am letzten Sonntage Kaiserslautern (Westkreismeister) 7 : 0. Diese Resultate sprechen für sich selber. Die Viktoriamannschaft wird an diesem Spiele ohne Ersatz antreten, hoffentlich gelingt es ihr, gegen diesen gewaltigen Gegner ehrenvoll abzuschneiden.
§ Bischofsheim, 16. Juni. (GoldNe Hochzeit.) Am Sonntag den 13. d. M. feierten der Landwirt Johannes Grimm 9r und seine Ehefrau Eva geb. Kaiser dahier das Fest der goldenen Hochzeit. Beide sind noch überaus rüstig, üjre Haare sind nicht gebleicht, ihre Arbeitslust und ihre Arbeitsleistungen sind noch sehr achtungswert. Durch ihren achtbaren Lebenswandel und durch ihr freundliches heiteres Wesen erfreuen sich beide hierorts einer allgemeinen Beliebtheit. An ihrem Jubeltagr konnten sie daher auch in überschwenglicher Weise au sich erfahren, daß Liebe erntet, wer Liebe säet. Von hier und von auswärts liefen Glückwünsche in großer Menge ein und erfreuten das Jubelpaar, das umgeben von Kindern und Kindeskindern sich seines Ehrentages freute. Der Gesangverein „Eintracht", der die Söhne des Jubelpaares zu seinen treuesten und besten Mitgliedern zählt, trug bei der kirchlichen Feier ein entsprechendes Jubel- lied in vollendeter Weise vor und half an seinem Teil das Fest verschönern, das den Feiernden gewiß in der ange-
firmsten Erinnerung bleiben ivird. Möge ihnen au^E zunehmen, und zwar für Gemeinden 33 000 Mark und für schieden fein, bie diamantene Hochzeit feiern zu können. Private 12 385 Mark. Für die Gemeinden Niederhone und
Gerichtssaal.
Sitzung des Schöffengerichts Langenselbold vom 16. Juni 1909.
Wegen Fsrstdiebstahls, begangen in den Langenselbolder Gemeindewaldungen, wurden 16 Personen aus Langenselbold zu je 1—15 Mark und den üblichen Nebenstrafen verurteilt. Der Maurer Konrad W. von ebenda, der mit 30 Mark evtl. 6 Tagen Gefängnis bestraft worden war und wegen der Höhe der Strafe Einspruch erhoben hatte, behielt die Strafe gleichfalls, da die Beweisaufnahme die Voraussetzungen des Dorangegangenen Strafbefehls bestätigten. — Sodann wurde mehrere Stunden gegen die Witwe Johannes H. 6. von Langenselbold wegen Diebstahls verhandelt. Die Anklage legte ihr zur Last, dem Landwirt Johannes B. 9. einen Regenschirm, dem Schuhmachermeister Philipp Sch. eine Schuhsohle und dem Kaufmann Salomon S. Kleiderstoffe, wie Barchent, gedruckten Kattun und eine Kinderhose gestohlen zu haben. Die bisher noch unbestrafte Angeklagte leugnete. Es wurde aber festgestellt, daß der in ihrem Besitz gewesene Schirm dem B. gehörte und daß derselbe, als er von dem Vater des B. bei dem Schuhmachermeister Sch. vergessen worden, von der hier als Arreitèfrau beschäftigten Angeklagten entwendet worden war. Hinsichtlich der Schuhsohle konnte ein ausreichender Beweis nicht erbracht worden, so daß sie hiervon freigesprochen wurde. Dagegen wurde festgestellt, daß sie wiederholt und weit mehr wie die Anklage annahm, dem Kaufmann S. gestohlen hatte. Sie war im Hause desselben, aber in einer anderen Familie, als Arbeilsfrau beschäftigt, wobei sie Gelegenheit fand, den unbewachten Laden des S. zu betreten und sich hier Stoffe abzuschneiden oder fertige Sachen anzu- rignen. Sehr erschwerend fiel für die Angeklagte ins Gewicht, baß sie, als sie von der ihr bevorstehenden Haussuchung erfuhr, schnell einen Posten zusammenraffte und ihn nach dem nahen Bachufer trug, von wo sie ihn, nachdem die Beamten fort waren, wieder holte. Das Gericht verurteilte sie wegen Diebstahls in 2 Fällen zu 12 Tagen Gefängnis. — Wegen gemeinschaftlichen Forstdiebstahls, begangen im Dionat Januar im Gemeindewaldt zu Langenselbold, erhielten der Znnmer- lehrling Friedrich K., Maurerlehrling Johannes H. und Maurer Konrad S. von ebenda, je 3 Mark eventuell 1 Tag Gefängnis zuerkannt. Die üblichen Nebenstrafen wurden gleichfalls ausgesprochen. Von der Verhängung einer Zusatzstrafe, die hier hätte eintreten können, nahm das Gericht in Anbetracht der Jugend der Angeklagten für diesmal Abstand. — Dem Arbeiter Johannes G. von Langenselbold waren infolge ergangenen Urteils '/. Fuder Hafer und 6 Rm. Buchenholz gepfändet worden. Angeblich aus .tot hatte er die Pfandstücke in seinem Interesse verwertet Das Gericht glaubte ihm in dieser Beziehung und ließ ihn mit der geringsten zulässigen Strafe von Tag
Gefängnis davonkommen. — Die Sache gegen die Ehefrau des Eisenbahnstalionsvorstehers Heinr. 8. von Langendiebach kam zu einem plötzlichen Abschlusse, der allerdings nur ein vorläufiger ist. Sie war angeklagt, wiederholt Cognac, Rum, Zmetschenbranntwein und Likör aus dem Keller des Bahnhofswirts D. dortselbst entwendet zu haben. Einmal war sie dabei von D. auf frischer Tat betroffen worden. Sie hatte sich hier ungefähr ein Litergefäß voll aus vier Fässern entnommen. In den Keller war sie vermittels eines Schlüssels gelangt, den sie von früher her besaß. — Hinsichtlich des Kellers stand ihr angeblich ein Benutzungsrecht zu, sie hatte in ihm auch Wein und Gemüse aufbewahrt. Die Meinungen über den Fall gingen sehr auseinander. Der Amisanwalt hielt einfachen Diebstahl für vorliegend — ans diesem Gesichtspunkt war auch das Hauptverfahren eröffnet —, der Verteidiger faßte die Sache als Mundraub auf, während das Gericht in der Handlung einen schweren Diebstahl erblickte und infolgedessen den Fall wegen Unzuständigkeit an die Strafkammer in Hanau verwies. Es nahm an, daß der zum Aufschlüßen des Kellers verwendete Schlüssel nicht als ein zur „ordnungsmäßigen Oeffnung" desselben bestimmtes Werkzeug zu betrachten war.
Has Hab und fern.
Cassel, 16. Juni. Zur Feier des 70. Geburtstages des Oekonomierats Gerland war schon am frühen Morgen eine Abordnung der Burschenschaft Brunswig« von Göttingen eingetroffen, um ihren alten Herrn zu beglückwünschen, daran reihten sich Abordnungen des Casseler landwirtschaftlichen Kreisvereins, des Obstbauvereins für den Regierungsbezirk Cassel, der landwirtschaftlichen Zentralgenoffenschaft (System Raiffeisen), der hessischen Bezirks- und der hessischen Einund Verkaufsgenoffenschaft, sowie der Bureaubeamten der Landwirtschaftskammer, während der Vorstand derselben mit den übrigen Beamten vollzählig erschienen war. Nachmittags vereinigten sich die nächsten Verwandten und Freunde des Jubilars zu einem frohen Festmahl im Pensionshaus zu Wilhelmshöhe, das erst am späten Abend die Feier bei Tages beschloß.
r- Marburg, 16. Juni. Die Feier der Ankunft der 2000ften Studenten ist nun wieder verschoben worden. Aus diesem Grunde wird die übliche Bismarckstier der Marburger Studentenschaft mit dem anschließenden Fackelzuge am nächsten Montag in hergebrachter Weise bei der Bismarcksäule abgehalten.
r- Biebenkopf, 16. Juni. Bei dem Bahnübergang bei Langenau rannte ein führerloses Gefährt gegen einen Rangierzug. Ein Pferd wurde getötet und der Wagen demoliert.
Eschwege, 16. Juni. Der Kreistag hat beschlossen, zugunsten der in diesem Frühjahr durch Hochwasser geschädigten leistungsschwachen politischen Gemeinden und besonders unterstützungsbedürftigen Privatpersonen aus den
vom Staat zur Verfügung gestellten Fonds Darlehen auf
Reichensachsen ist die Gewährung direkter Unterstützungen aus der Staatskasse und vom Bezirksverband in Höhe von */s der liquidierten Schadensbeträge in Vorschlag gebracht worden.
FC. Wiesbaden, 16. Juni. Gegen 37 Grundbesitzer in Dotzheim, die für den neuen Exerzierplatz der hiesigen Garnison an den Reichsmilitärfiskus Gelände verkauft und vor längerer Zeit die von Sachverständigen - Schätzungen festgesetzten Kaufgelder, ohne daß besondere Bedingungen daran geknüpft wurden, ausbezahlt erhielten, wurde Klage vom Reichsmilitärfiskus auf Zurückzahlung eines Teiles dieser Beträge erhoben, weil der Preis für das Gelände doch zu hoch bemessen. Von manchen dieser Grundbesitzer wurden Beträge von 250, 3000 bis 3500 Mark zurückoerlangt. In der Sache standen vor dem hiesigen Landgericht Civilkanimrr III und dem Amtsgericht heute Termine an. Während die Civilkammer kurz verhandelte und weiteren Termin auf den 2L September d. J. ansetzte, wies das Amtsgericht nach Anhör die Klage des Reichsmilitärfiskus glatt ab.
W. Bad Nauheim, 16. Juni. Der Gouverneur von Kuba, Charles Magoon, ist zur Kur hier ringetroffen.
Buhbach, 16. Juni. Ein bedauerlicher Unfall ereignete sich gestern bei den Erdarbeiten am Bahnbau Butzbach-Ebersgöns bei der Ausschachtung am Windhof, indem durch nachstürzende Erdmassen einer der Arbeiter, ein Sträfling der hiesigen Zellenstrafanstalt, verschüttet wurde. Er wurde schnellstens aus seiner Lage befreit und der gerade vorbeifahrende Arzt Herr Dr. Küchel leistete die erste Hilfe und verbrachte den Schwerverletzten in seinem Automobil nach der Strafanstalt, woselbst er jedoch bald an den erlittenen inneren Verletzungen verstarb. Der Verunglückte ist ein noch junger Mann, stammt aus Rieder-Saulheim und hatte eine nur kurze Strafe zu verbüßen.
Für Errichtung eines Aussichtsturm-s auf dem Buchberge bei Langenselbold
gingen ein
Der Grundsteinlegung wohnte ich bei
Und da ich denke, wie herrlich es sei
Wenn man einst von des Turmes Höhen
Das Heimatland sich kann besehen, So ließ auch ich mich zur Spende erweichen, Denn ich möchte bald den Turm des Buchberges
besteigen.
Eine Buchbergfreundin
~ ~ 0.20 Mk.
E. L. .
B.-T. „Gasthaus zum Freigericht", Besitzer Gottfried Simon, Somborn Die Spänbrenner aus Rest. Mohr .
Voriger Betrag.....
2.50
5.—
3216.25
Zusammen bis jetzt 3223.95 Mk.
Weitere Spenden nimmt gerne entgegen die Redaktion des „Hanauer Anzeigers."
Drahtnachrichten
Die neuen Dreadnoughts.
London, 17. Jnnü Wie die „Morningpost" erfährt, würden neun Dreadnoughts 13,5zöllige Geschütze führen, d« so angeordnet seien, daß das gesamte Feuer von beiden Breitseiten ausgehe. Die Anordnung der Schornsteine und der mitschiffS gelegenen Ausbauten werde dadurch weientlich beeinflußt, demnach würden die Dreadnoughts wahrscheinlich an beiden Breitseiten auch Batterien von 6zölligen Geschütze« führen. Infolge der Neueinteilung der Mannschaft werd« diese an Zahl nicht stärker sein, als gegenwärtig.
Der Zusammenstoß auf der Stadlbah«.
Berlin, 17. Juni. Nach der llnfallftelle deS gestrigen Stadtbahnzusammenstoßes zogen gestern abend Tausend« von Paffartten, sodaß die Polizei Mühe hatte mit der Absperrung. Vom Alexanderplatze aus bot sich ein selten gesehene- Bild. Dott standen die beiden ineinandergefahrenen Züge; d« letzte Wagen des Hinteren Zuges zum Teil hoch aufgerichtet, mit zertrümmerten Scheiben und verbogenen Puffern, und dahinter die unter Dampf gebliebene, fauchende Lokomotiv«. Erst zwei Stunden nach dem so glücklich abgelaufenen Zusammenstoß« gelang es, di« beiden Züge auieinanber zu bringen.
Famili-nzwistigkeite«.
Berlin, 17. Juni. Der Kaufmann Konczak au- Wilmrr»- dorf erschoß gestern abend bei Neu-Zittau seine beiden Kinder, Knaben im Alter von 3 und 5 Jahren, und darauf sich selbst Als Ursache werden Familienzwistigkeiten angegeben.
Zusammenstotz.
Triest, 17. Juni. Gestern abend kam ei vor dem Narod« nidom zu Zusammenstößen zwischen Italienern, Slovener» und der Sicherheitswache. Gendarmerie trennte die Parteien und räumte den Platz. Von dem Fenster des DereinSlokalS der Mazzinianer wurde ein Revolverschuß abgefeuert, wodurch ein Passant verletzt wurde. Die Polizei drang sofort in daerste Stockwerk ein und nahm eine Durchsuchung deS Hause- vor. Hierbei wurden verschiedene Waffen gefunden; vierzig Mazzinianer, darunter der Führer, wurden verhaftet. Insgesamt wurden im Laufe deS Abends 120 Verhaftungen vor» genommen. Gegen Mitternacht trat Ruh« ein.
Ausgeraubte Schutzhüllen.
Innsbruck, 17. Juni. Mehrer« Schutzhütten wurde« erbrochen und auSgeraubt, darunter sämtlich« Hütten im Paznauntale, sowie die Wiesbadener Hütte am Piz Buin und die Sonklarhütte der Alpenvereinssektion TeuferS.
Die Spekulativ« in Wertpapiere«.
New-York, 16. Juni. Der Bericht des SonderauS- schusseS, der vom Gouverneur des Staatei New-York zur Untersuchung der Frag« der Spekulation in Wertpapiere« und Waren im Staate New-Yott eingesetzt war, ist nunmehr erschienen. Bei der Mehrheit der Reformen wird empfohlen, daß ei den Gouverneuren der verschiedenen Börse« überlassen werden soll, sie in Wirksamkeit zu setzen. WaS die New-Yorker Börse anbetrifft, so wird für den Fall, daß Corners, Auflauferringe entdeckt werden, das Einschreitea des Gouverneurs ungeraten mit bet Machtvollkommenheit, den Preis der betreffenden War« festzusetzen. Ferner wird vorgeschlagen, daß die Gouverneure der Börsen di« Vollmacht haben sollen, von Zeit zu Zeit di« Bücher der Mitglieder der FondSbörs« einzusehen. Die Fondsbörse wird darauf aufmerksam gemacht, daß daS Publikum auf Reformen von Außen bestehen wird, wenn die jüngst zu Tage getretenen Mißstände von der Börse selbst nicht abgestellt werden. Der Bericht bei Ausschusses schließt mit einer kurzen Darlegung der Untersuchung der Börsenverhält» niffe in Deutschland im Jahr« 1892 und der Wirkungen beim Jahr« 1896 in Deutschland erlassenen BörsengesetzeS.
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Leipzig, 17. Juni. An einen Lehrling, der auf bet Post gegen einen Scheck 3000 Mark abgeholt hatte und di« Scheine offen in der Hand trug, trat in der Nähe der Hauptpost plötzlich ein Unbekannter heran und entriß ihm bit Scheine und entkam. Ein anderer Mann, anscheinend bet Komplize bei Räuber-, rourbe durch die Passanten festgehalten, verweigerte jedoch jede Auskunft. Durch die Polizei wurde festgestellt, daß er und der Räuber anscheinend Russe« find, die in einem Gasthaus« der Nikolaistraße unter ben Namen Glücksmann und Perelstedt gewohnt hatten.
Konstantinopel, 16. Juni. Die Zeitung „Sabah* dementiert die Meldung des „TempS" über Verhandlungen der Türkei mit Griechenland wegen der Insel Kreta.
Santiago -e Chile, 16. Juni. Das neue Ministerin« ist gebildet und setzt sich wie folgt zusammen: Innere-Henri Nodriguez, Arußeres, Kultus und Kolonien Auguste Edward-, Finanzen Joachim Figueroa, Justiz Dominiqu« Ammategui Solar, Krieg und Marine Robert HunceuS, Judustri« und öffentliche Arbeiten Pierre Garcia de la Huerta.
Schiffsb-richte.
(Mitgeteilt von Agent Ad. Treusch»Hanau.)
Hamburg, 15. Juni. Der Dampfer „Slavonia' von der Hamburg - Amerika - Linie ist gestern in Colon und der Dampfer „Arcadia" vorgestern in Montevideo ««getroffen.
Schiffsnachrichten.
Mitgeteilt vom Vertret« des Norddeutschen Lloyd in Bremen, Dt. Schuster, Fahrstraße Nr. 1.
Der Dampfer „Kaiser Wilhelm der Große" bei Norddeutschen Lloyd ist am 15. Juni wohlbehalten in New-York angenommen.
New - Bork, 16. Juni. D«r Dampfer „Noorda«" von der Niederländisch - Amerikanischen - Dampfschiffahrt-« gesellschaft ist gestern hier eingetroffen.
Patent-Erteilungen.
Nr. 211611. Verfahren zur Darstellung von hochwertigem Stahl durch Verfeinern von Martinstahl u. bergt Felten & Guilleaume-Lahmeyerwerke ®!t* Ges. in Frankfurt a. vom 2. November 1906 ab. — F. 22 493. St 18b.