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14» August

Freitag

Dette 3

Bazillen binnen 24 Stunden, Cholerabazillen sogar schon in einer halben Stunde. Und noch wunderbarer : setzt man die Zitronenlimonade direkt der Sonnenbestrahlung aus, tann geht die Sterblichkeit zwölfmal schneller vor sich! So lauten die Ergebnisse neuerer wissenschaftlicher Untersuchungen auf dem Gebiete der Bakteriologie, die gewiß eingehende Be­achtung verdienen.

Diè fixe Idee eines offenbar Unzurechnungsfähigen, der allen Ernstes beabsichtigte, den Schwurgerichtssaal des Land­gerichts I. Berlin, wo ein Strafprozeß gegen seine Frau statt­finden sollte, samt den Richtern, Geschworenen und Zeugen durch Dynamit in die Luft zu sprengen, beschäftigt die Kriminalpolizei. Die zum Abschluß gelangten Ermittelungen führten gestern früh zur Verhaftung des Schuhmachers Albert Clement, Krausenstraße 61. Später erfolgte seine Ueber- führung in die Irrenanstalt der Charitee.

Erstochen. Der etwa 50jährige Tapezierer Kehrmann in Hannover, ein arbeitsscheuer, dem Trunke ergebener Mann, erstach gestern nachmittag in seiner Wohnung nach kurzem Wortwechsel seine Ehefrau mit einem Taschenmesser und er­griff darauf die Flucht. Bisher konnte der Mörder noch nicht festgenommen werden.

Schlagwetter. Ein weiterer Bericht der königlichen Bergwerksdirektion besagt in der Hauptsache folgendes: Die Dudweiler Grube ist gestern von dem Vertreter des Handels­ministers, Geheimen Bergrat Meißner, befahren worden. Die Untersuchung ergab, daß die Strecke, in welcher fid) die Ex­plosion ereignet hatte, von einem Sprung durchsetzt wird. Anscheinend sind die Schlagwetter durch die Sprungkluft auf den in der Nähe gelegenen Flözen in die Vorstrecke gedrungen und haben sich an einer möglicherweise beschädigten Lampe eines Bergmanns entzündet. Ein Teil der auf der Ausfahrt begriffenen Leute hatte die Strecke bereits durchfahren, ohne etwas Auffälliges bemerkt zu haben. Bei der gestrigen Be­fahrung wurde, ebenso wie bei den vorherigen Befahrungen durch die Organe der Bergbehörden in der Srrecke und in den nahe gelegenen Bauen weder Schlagwetter noch Kohlen­staub gefunden. Die Mitwirkung von Kohlenstaub bei der Explosion erscheint ausgeschlossen. Daß die Bewetterung der Strecke für gewöhnlich ausreichend gewesen ist, beweist der Umstand, daß bereits wenige Minuten nach der Explosion Rettungsmannschaften auch ohne Benutzung von Rettungs- apparaten an die Unglücksstelle vordringen und die Verletzten fortschaffen konnten.

Aufgespiestt. Aus Parchim in Mecklenburg wird ge­meldet : Eine neunzehnjährige Büdnertochter sprang von einem hohem Wagen in eine aufrechtstehende Heugabel hinein. Der abgebrochene Stiel blieb ihr im Unterleib stecken. Der Tod trat bald ein.

Neber ein trauriges Vorkommnis, das unter Um­ständen ein Menschenleben kosten kann, wird demSalz. Tgbl." aus Hermannsrode berichtet: Der Schachtarbeiter Karl Wenzel war gestern nachmittag in Gemeinschaft mit mehreren Dorfbewohnern im Walde bei Merkers mit Holz­abfahren beschäftigt, als sich der Forstwart der Lengsfelder Revierverwaltung zu den Leuten gesellte. Im Laufe des Gesprächs kam die Rede auf den Lengsfelder Klotzbach, und gab dies dem Forstwart Veranlassung, den Männern vor- zuführen, wie ec s. Z. den gefürchteten Wilddieb gestellt hatte. Er trat in der Aufregung über das damals gehabte Ren- kontre auch heute wieder in Anschlag. Niemand ahnte aber, daß aus diesem harmlosen Getue bitterer Ernst werden sollte. Plötzlich krachte ein Schuß und der in der Schußrichtung stehende Karl Wenzel brach blutüberströmt zusammen. Die ganze Ladung war dem Unglücklichen ins Gesicht gegangen und hatte ihm den Unterkiefer total zerschmettert- Mittels einer schnell aus Zweigen hergestellten Babre wurde der Schwerverletzte nach Tiefenort befördert, nach Anlegung eines Notverbandes durch die schleunigst requirierte "Salzunger Sanitätskolonne nach hier gebracht und gestern abend noch in das Landkrankenhaus nach Meiningen überführt.

Rätselhafter Selbstmord. Aus Neuenburg (Westpr.) wird berichtet: Der seit dem 6. August von hier ver­schwundene Rektor Klose ist im Walde zu Netzheim bei Bromberg erschossen aufgefunden worden. Was den 63 Jahre alten hochgeachteten Mann in den Tod getrieben hat, ist unbekannt.

500 Schafe von Banditen erschaffen. Acht mit Flinten und Dolchen bewaffnete Banditen überfielen einen Schafhirten in Bitti bei Sassari, banden ihn und schossen dann seine ganze Herde von 500 Schafen ab. Es handelt sich um einen Racheakt gegen den Besitzer. Seit Januar wurden in der Gemeinde Bitti von Briganten über 1500 Schafe und 400 Rinder auf diese Weise abgeschlachtet, ohne daß es gelungen wäre, die Banditen zu fassen. Die Be­hörden haben über 100 Verhaftungen vorgenommen.

Literarisches.

Herm. Olaf Heinemann hat eine Auswahl seiner lyrischen Dichtungen unter dem Titel:Aus der Jugendzeit" bei Josef Singer in Straßburg erscheinen lassen. Wenn das Bändchen dazu dienen soll, dem Leser ein möglichst vollständiges Bild der Dichterindividualität Heinemanns zu vermitteln, so ist die Absicht gut erreicht, allerdings auf Kosten des realistischen Teils, der nur wenige Proben des wuchtig-farbenglühenden Gestaltungsver­mögens des Verfassers enthält.Rausch" undEinmal noch . .'." sind fast die einzigen Vertreter dieser Richtung; die düsteren plastischen Großstadtnachtbilder, die dem Dichter so gut gelingen, sind vielleicht einer allzu bedenklichen Selbst­zensur zum Opfer gefallen. In den mehr liedartigen Ge­dichten spricht ein ' inniger, zarter Ton besonders an. Juninacht",Herbst",Allerseelen" haben einen tiefen Stimmungsgehalt und die Form schmiegt sich weich und lückenlos dem Gefühl oder Gedanken an. Das prächtige Zigeunerlied" übertönt mit seiner wilden, qualtiefen Weise alles andere in dem Bändchen. Hier und da läuft etwas Allzupersönliches, manchmal auch eine kleine Trivialität mit unter, die starken Töne der guten Stücke aber verwischen leicht diese Spuren einer offenbar zu wenig gründlichen Sichtung.. Das Bändchen ist elegant ausgestattet und wird vielen eine willkommene Gabe sein.

Schiffsttachrichtc«.

(MitgelciN von cigem Ad. Trcul ch - Hanau.)

Hambütg, 12. August. Der DampferNordamerika" von der Hamburg - Amerika - Linie ist gestern in Montreal und der DampferBelgravia" vorgestern in Boston ringe» troffen.

Hus Ban au Stadt und fand.

Haira«, 14. August.

Zeppelin-Spende.

BeimHanauer Anzeiger" gingen ferner ein: Uebertrag aus voriger Nummer 1735.40 Mk. Kar^Frièdrich' "

Jean Siebert, Fabrikant, Hanau 50. Hch. Horst, Oekonom . . 3. Hch. Ehl« . 1.

W. B...... 4.50

E. Scht.....3.- Summa 1826.90 Mk.

Für die Abgebrannten in Donaueschingen gingen ein: S. D......25.- Hch. Ehle . . . . 1.-

L. D. u. E. N. . . . 6. K. Sch. . . . . 10.- Von den Schülern der 2. Klaffe der 1. Bezirksschule . . . 1.85 E. Scht. . . . . 7. Vorheriger Betrag . . . 170.

Zusammen 220.85 Mk.

* Um den Kaiserpreis. In den letzten Tagen fand in sämtlichen Infanterie-Regimentern des 18. Armeekorps das sogenannte Vergleichsschießen für das Kaiserpreisschießen statt. Die besten Leistungen erzielten hierbei der Reihe nach die 1. Kompanie des Jnf.-Regts. Nr. 115, die 5. Kompanie vom Juf.-Regt. Nr. 166, die 11. Kompanie vom Jnf.-Rgt. Nr. 87 und die 4. Kompanie des Jnf.-Rgt. Nr. 115. Diese vier zum engeren Wettbewerb nigelassenen Kompanien finden sich heute Freitag auf dem Schießplatz bei Messel zusammen, wo das Schießen um den Kaiserpreis statifindet. Demselben wohnt außer den Offizieren der vier genannten Kompanien auch der kommandierende General des 18. Armeekorps, General v. Eichhorn, bei.

* Mariettkirchenchor. Den Mitgliedern sei hiermit bekannt gegeben, daß die regelmäßigen Uebungen nächsten Montag wieder ihren Anfang nehmen. Alle bisherigen Mitglieder sind dazu freundlichst eingeladen. Sehr wünschens­wert wäre es, wenn noch recht viele stimmbegabte Damen und Herren die edlen Bestrebungen des Vereins durch ihre Unterstützung und Teilnahme an den Proben fördern helfen wollten. Anmeldungen werden zu jeder Zeit in der Wohnung des Dirigenten, Bruchköbeler­laudstraße 23, und vor der Ucbungsstunde im Saale des Stadtschlosses entgegengenommen.

* Landwirtschaftliches Fest in Hanau. Listen zum Einzeichnen für das Festessen am Samstag den 5. September liegen auf in den drei hiesigen Buchhandlungen sowie in der Centralhalle.

* Wetterattische Gesellschaft. Am 10. August konnte die Wetterauische. Gesellschaft auf ein 100jähriges Be­stehen zurückblicken. Aus mehreren Gründen hat der Vor­stand eine würdige Feier dieses seltenen Ereigniffes ver­schoben auf Sonntag den 11. Oktober. Dann soll ein Fest­akt mit Festrede und Begrüßung im Stadtsaal und ein Festmahl statlfiuden. Der Vorstand hofft, daß die Mit­glieder und Freunde mit ihren Damen sich an den Ver­anstaltungen lebhaft beteiligen werden. Am Jahrestag waren bereits die ersten Exemplare der Jubiläumsschrift fertig gestellt, die demnächst zur Ausgabe an die Mitglieder gelangen werden. Es ist ein recht stattliches Werk mit Ab­handlungen aus ganz verschiedenen Gebieten, wie es der Aufgabe der Wetterauischen Gesellschaft für die gesamte Naturkunde durchaus entspricht. Später soll darauf zurück­gekommen werden.

* Zur Bieneuwirtschastlicheu Ausstellung des Jmkervereins Fulda wird geschrieben: Die Mitglieder des Jmkervereins Fulda sind schon empsig an der Arbeit, die projektierte Ausstellung ihrer Vollendung entgegen zu führen. Mit wahrem Bienenfleiß regen sich die Hände der Fuldaer Imker, um die vielen Kisten zu öffnen und die vielen hunderte von Sachen und Sächelchen auszupacken und ge­schmackvoll aufzustellen. So ist z. B. schon im Freien ein prachtvolles Pavillon für Bienen von einer Fabrik für Bienenwohnungen aufgestellt und teilweise mit Völkern be­setzt. Sehr interessant sind auch die vielen Bienenwohnungen der verschiedenen Systeme, die sich alle durch große Sauber­keit in der Arbeit als auch durch ihre Nettigkeit auszeichnen, woran auch- der Nichtimker sicher seine Freude haben wird. Ueberhaupt läßt die allerdings noch im Werden begriffene Ausstellung erkennen, daß sie für den Imker sehr lehrreich ist und daß sie dem Nichtfachmann viel des Interessanten und Neuen bietet, und daß er hochbefriedigt die Ausstellung verläßt. Möge die Ausstellung und die damit verbundenen Vorträge jener Jmkergrößen den beabsichtigten Zweck, Weckung des Interesses für die Bienenzucht in den weitesten Kreisen, in Erfüllung gehen und der Imkerei immer mehr Freunde zuführen, damit Deutschland endlich in die Lage komme, den Honig, den es konsumiert, selbst zu produzieren, damit die vielen Millionen Mark, die seither für importierten Honig ins Ausland flossen, im Vaterlande bleiben.

* Kriegerverein Kesselstadt. Nach dem einstim­migen Beschluß in der letzten Monatsversammlung beteiligt sich der Verein an den Festlichkeiten der deutschen Kricgs- netcranen zu Hanau. Der Kommers, welcher SamStag abend imDeutschen Haus" stattfindet, beginnt um 8 Uhr. Sonn­tags' nehmen wir mit der Fahne am Fcstzug teil. Versamm­lung dazu :/s2 Uhr im Vcreinsloknlzum Schwan", dann Abmarsch nach demDeutschen Haus". Sofern Ehren- und Vereinsabzeichen angelegt sind, ist der.Eintritt frei. Hoffent- lieh beteiligen sich sämtliche 116 Kameraden an dem Fcstzugc, denn dann ehren mir nicht allein unsere Veteranen, sondern auch unsere Fahne.

* Verbaudstag der deutschen Kriegsveteranen. Morgen nehmen die Veranstaltungen für den Verbaudstag der deutschen Kriegsveteranen 1870/71 ihren Anfang. Nach dem Empfang der von auswärts eingetroffenen Gäste findet nachmittags eine Sitzung des Zentralvorstandes statt, an die sich die Delegiertenversammlung schließt. Abends findet Kommers im Deutschen Hause statt. Auf die übrigens schon mehrfach bekannt gegebenen Veranstaltungen am Sonntag und Montag werden wir in der folgenden Nummer zurück­kommen.

* Im Zoologischen Garten veranstaltet Samstag die Frankfurter Turngemeinde ein Sommer- Nachtfest, das um halb 8 Uhr beginnt und zu dem der Eintrittspreis an der Abendkasse 1 Mark beträgt. Das Abonnement ist an dem Tag von 5 Uhr an aufgehoben, die Abonnenten haben aber für 50 Pfennig Zutritt zu dem Fest.

* Gartenfest desMännervereins". Sonntag den 16. August, von nachmittags 4 Uhr ab, veranstaltet der bekannteMännerverein" im Restaurant zur Stadt Bremen ein Gartenfest, verbunden mit Konzert, Gesang, Tanz, Preisschießen für Damen und Herren sowie Kinderbe- lustigungen und vielen anderen lustigen Ueberraschungen. Allen Besuchern dieses Festes dürften einige recht fröhlich« Stunden zutusichern sein.

* Waschet alles Obst. Das Waschen des Obstes vor dem Genusse wird nur zu oft in leichtsinniger Weise unterlassen. Es ist nicht nur Ekel erregend, staubiges Obst, wie es vom Markte kommt, auf den Tisch zu bringen, son­dern auch sehr nachteilig für die Gesundheit. Besonders Kindern kann ungewaschenes Obst verhängnisvoll werden.

* Französischer Club. Die durch die großen Ferien eingestellten Ausflüge nehmen heute wieder ihren Anfang. Es ist ein Ausflug nach dem ForsthauS geplant und ver- sammeln sich die Mitglieder punkt 8 Uhr am Vereinslokal Bernhardseck. Gäste sind willkommen.

O Oberissigheim, 14. Aug. (MissloN 8 fest) Nächsten Sonntag den 16. d. M., nachmittags 2 Uhr, wird dahier ein Missionsfest abgehalten. Festprediger sind Pfarrer Kranz- Homburg v. d. H. und Missiionssekretär Pfarrer O l p p - Barmen. Alle Missionsfreunde sind herzlichst ein­geladen. (Siehe Inserat.)

Barometerstand.

12 Uhr am 13.,8. 14.,8.

Sehr trocken

Beständig

Schön

Veränderlich

Regen

Viel Regen 74t-_

Sturm 730

710^

Oeffentlicher Wetterdienst.

(Beobachtungen des Physikalischen Vereins, Frankfurt.) Voraussichtliche Witterung für die Zeit vom Abend des 14. August bis zum nächsten Abend.

Veränderlich, noch mehrfach Regenschauer, Temperatur wenig geändert.

Für Errichtung eines Aussichtstnrmes auf dem Buchberge bei Langenselbold gingen ein

Philipp Emmerich, Oekonom .

1.- Mk.

Touristen-ClubEdelweiß" Nieder­rodenbach ....

5.-

F. W. senior.....

0.75

F. W. junior.....

0.25

Ungenannnt, Motto:Mut wachs'"

1.-

Voriger Betrag ....

2447.-

Zusammen bis jetzt 2455. Mk.

Weitere Spenden nimmt gerne entgegen die

Redaktion desHanauer Anzeigers."

Hus Hab und fern.

r. Marburg, 13. Aug. Den Konststorialrâten Pros. Dr. Achelis und Prof. Dr. Budde wurde der Titel Geheimer Kousistorialrat verliehen.

FC. Von der Rhön, 13. Aug. Am 10. August ist ein Fahrversuchskommando des Westfälischen Train-Bataillons Nr. 7 aus Münster i. W. in Gersfeld eingetroffen, um von dort aus in der gebirgigen Rhön auf den schwerpassterbarrn und unprakükabcin Feldwegen Kriegsfahrzeuge auf ihre Brauchbarkeit zu prüfen. Das Kommando besteht aus 6 Offizieren, 70 Unteroffizieren und Mannschaften, 95 Pferden und 18 Kriegsfahrzeugen, darunter Wagen mit Pantons­und Brückcutrain, ein neuer transportabler Feldküchenwagen, Lazarett-, Kranken-, Feldpost-, Proviant- und Bagagen­wagen. Die Uebung, die fünf Tage dauert, findet am 14. August in der Rhön ihren Abschluß.

^ranffuti a. M., 14. Aug. Auf dem Viehmarkt standen gestern zum Verkauf: 14 Ochsen, 2 Bullen, 101 Kühe und Rinder, 971 Kälber, 66 Hämmel und 926 Schweine. Die Preise stellten sich wie am Montagsmarkt. Das Geschäft in Großvieh ging mittelmäßig, es verblieb ein kleiner Ueberstand. In Kälbern war das Geschäft gut, sämtliche Kälber mürben umgesetzt. In Hämmeln und Schweinen war das Geschäft auch gut, ein Ueberstand ver-