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Gelte T

Programm, das ist b"S eigentliche Wesen der Sozial­demokratie. Nicht dem Arbeiter zu Reffen ist ihr Ziel, das widerstrebt ja auch der Marx'schen Dcrelendungstheoric, die ; noch heute ihren Grundstein und Kern bildet, sondern den : Anschein zu erwecken, als ob sie helfen wolle, dabei jedoch so weit über das Ziel hinauszuschießen, daß sie auf eine Annahme ihrer Anträge nicht rechnen kann. Unzufriedenheit zu stiften und zu erhalten, ist ihr oberstes Ziel, und aus den * Reihen der aus irgend einem Grunde Unzufriedenen rekrutiert j sich auch ein großer Teil ihrer Anhänger, die, durch ihre Versprechungen betört,non ihnen Abhilfe erhoffen. Nicht weil sie ihnen gefällt, weil sie mit ihren Prinzipien einverstanden sind, hat die Sozialdemokratie eine so große Zahl von Mitläufern an sich gezogen, sondern weil sie in der Lage ist, Ver- sprech ungenzu machen und Hoffn ungen zu erweckens die jede andere Partei zu machen zu ehrlich ist. Die Sozialdemokraten schimpfen ja über Geschäfte und Behörden, die ihre Arbeiten im Submissions­wege an nicht tariftreue Druckereien vergeben, aber wenn der Leipziger Konsumverein, diese durch und durch sozialistische Genossenschaft, ihre Arbeiten einer Druckerei gibt, die nicht den tariflichen Abmachungen der organisierten Buchdrucker entsprechend entlohnt, dann sagt Bebel einfach:Ohne Profit raucht kein Schornstein

Die Sozialdemokratie, die gegen alle Gesetze gestimmt, die der Arbeiterwohlfahrt und der Hebung des Mittelstandes dienen, die an praktischer Arbeit noch gar nichts geleistet hat, die noch nie zur Hebung irgend eines Notstandes im Lande zu haben war, diese Partei schüttet jahrein jahraus Spott und Hohn uns über die Leute des Bürgertums und ruft in einem zu, ihr tut eigentlich gar nichts für die Arbeiter. Eine solche Partei kann nicht das Recht für sich in Anspruch nehmen, als ernst und ehrlich zu gelten. Redner betont, daß man die Sozialdemokratie nicht bekämpfen dürfe durch politische Ausnahmegesetze, durch politische Schikanen, nicht dadurch, daß man die Arbeiterklasse entrechte, sondern man müsse sie bekämpfen durch treue und ehrliche Arbeit, durch Vertrauen- i erwecken und Entgegenkommen bei den Arbeitern. Wenn s jeder in dieser Beziehung seine Pflicht tut, dann gibt | er die Hoffnnng nicht auf, daß die deutschen Arbeiter

sich wieder darauf besinnen, daß des Reiches Interessen 5

auch ihre Interessen sind. Er gäbe die Hoffnung nicht auf, daß unser Vaterland, das sich durch den kon- $

fessionellen Zwiespalt, durch die Kämpfe des 8)jâhrigen ,

Krieges hindurchgearbeitet har, auch durchkämpfen wird durch : die Not der Gegenwart.

Traute deutsche Brüder alle, dort meine Worte, alt imb neu, Nimmer kommt das Reich zu Falle, wenn ihr einig seid und treu. Stürmischer, langanhaltender Beifall folgte den Aus­führungen des Redners.

Herr Fabrikant Dr. Wilh. Heraeus betont, an die letzten Worte des Vorredners anknüpfend, daß jeder, dem ; das Vaterland lieb und wert ist, die heilige Pflicht habe, - dazu beizutragen, daß dem unheilvollen Einfluß der Sozial- ! demokratie endlich einmal Halt geboten wird. Er sei ein t warmer Freund der Arbeiter und wisse, wie viele brave und * tüchtige Leute es darunter gibt, aber umso mehr sei es zu i bedauern, daß auch diese hinter der roten Fahne herwandeln. ' Redner wies auf England hin, wo die Arbeiter starke und l mächtige Organisationen haben, wo aber ein jeder Arbeiter an seinem Vaterlande hängt, wo er an Patriotismus hinter - keinem anderen Stand ^urücfbleibt. An Frankreich sei zwar ! die Sozialdemokratie mächtig, aber diese sei dort aus einem i ganz anderen Holz geschnitzt als bei uns. Werden dort von r der Regierung Forderungen gestellt, die sie für die Wohl- f fahrt des Landes für erforderlich hält, dann sind von der äußersten Rechten bis zur äußersten Linken alle über die An­nahme derselben einig. Schamröte müsse einem ins Gesicht steigen, wenn man das dort allgemein herrschende National­gefühl betrachtet und sieht, wie bei uns die Sozialdemokratie ; stets nur Hohn und Spott hat für alles, was zum Schutze, ! was zum Blühen und Gedeihen des Vaterlandes erforderlich | ist. Auch bezüglich des indirekten Steuersystems verwies < Redner auf Frankreich, wo es noch heute fast keine direkte Steuern gibt, wo noch heute fast alles durch indirekte Steuern j aufgebracht wird, obwohl sogar Sozialdemokraten im ; Ministerrate sitzen. Das Koalitionsrecht der Arbeiter dürfe ' uicht aufgehoben werden, sie müssen das Recht behalten, bessere Lohn- und Arbeitsbedingungen sich zu erkämpfen.

Herr Jünemann-Frankfurt richtete hierauf einen begeisterten Appell an die Wähler und führte aus: Als am 13. Dezember die Negierung den Reichstag auflöste, tat sie es in der Hoffnung, daß am 25. Januar Millionen national gesinnter deutscher Wähler an die Wahlurne schreiten werden, um für die Ehre und das Ansehen Deutschlands einzutreten. ES muß feierlichst Protest eingelegt werden gegen die Der- âumdungen der Sozialdemokratie, welche unsern Beamten­stand als morsch und verfault hinstellen will. Fehler sind gemacht worden, aber es ist auch der energische Wille vor- Handen und durch die Tat bewiesen worden, daß sie ans- gemerzt werden sollen. Das letzte Flugblatt der Sozial- demokratie rede von Wucher und Ausbeutung, aber es sei bewiesen, daß nirgends mehr Steuern von den Arbeitern erpreßt werden, als wie im roten Lager. Die Sozialdemo- i kralle mache die größten Anstrengungen, den letzten Mann | an die Urne zu bringen, um ihrem Kandidaten schon im ersten Wahlgange zum Siege zu verhelfen, weil sie wisse, daß ihre Chancen in der Stichwahl schwinden. Dem setzen wir den festen Willen entgegen, es doch zur Stichwahl zu bringen und alles aufzubieten, daß bei uns kein Sozialdemo, krat in den Reichstag zieht. Die Wahlenthaltungsparole des Zentrums sei so inkonsequent wie nur möglich, denn 1903 lautete die Parole, einstimmig für Herrn Dr. Lucas einzu­treten, weil es keinen toleranteren Mann wie ihn gäbe. Ich fühle die heilige Verpflichtung, heute vor der breitesten Oeffentlichkeit festzustellen, daß Herr Dr. Lucas von dieser - Toleranz noch kein Tüpfelchen aufgegeben hat, darum i müssen alle Katholiken ihm ihre Anerkennung zollen und wieder für ihn eintreten. Es wird damit krebsen

Freitag

gegangen, daß Herr Dr. Lucas die Jvee begünstige, das Reichstagswahlrecht anuttaften. auch dagegen muß feier­lichst Protest erhoben werden. Das einzige Mitglied der nationaQiberalen Partei, das vor Jahren einmal einem der­artigen Gedanken Ausdruck gab, wurde sofort von der Partei ausgeschlossen. Aus Wahlschwindel heraus wird heute Herrn Dr. Lucas unterstellt, er ginge mit ähnlichen Plänen um. Seine Tätigkeit während der letzten 3 Jahre war eine auf das Wohl aller Siände gerichtete und an wahrer Ar- beiterfiiriorge läßt er sich auch noch nicht von einem August Bebel übertreffen. Wo cs notwendig war, hat er das Wort ergriffen, aber er lehnt es ab, Reklamereden zum Fenster hinauszuhalten. Von der Sozialdemokratie ist die Parole ausgegebcn worden, keine Versammlungen der Bürgerlichen zu besuchen, warum unterbindet man den Leuten die Gelegen­heit, diese Versammlungen zu besuchen? Weil man fürchtet, sie könnten bei uns die Wahrheit hören und zu dem Entschluß kommen, den Zettel, den ihnen der Genosse in die Hand ge­drückt, in die Tasche zu stecken und einen für Dr. Lucas ab* zugeben. Die Partei der Nichtwähler muß am 25. Januar verschwinden, aber das kann nur geschehen, wenn Jeder seine Pflicht tut. Die Säumigen und Faulen müssen ausgerüttelt und zur Wahlurne geschleift werden, denn es gilt des Vater­landes Wohl und Wehe. Sorgen Sie dafür, daß morgen und am Stichwahltage über dem Wahlkreise HanauGeln- bausen Orb wieder das nationalliberale Banner weht. Stürmischer Beifall begleitete diese Worte.

Hierauf nahm Herr Dr. Lucas noch einmal das letzte sozialdemokratische Flugblatt unter die Lupe. Es wird ihm darin vorgeworfen, daß er für die letzten Handelsverträge gestimmt und nicht durch Ablehnung der­selben die Regierung gezwungen habe, neue bessere Handels­verträge vorzulegen. Er traue sich viel zu, aber die Re­gierung zu zwingen, andere Handelsverträge vorzulegen, das traue er sich nicht zu. Redner erinnert an die Vorgänge im Kousumverein, der einst baut gegründet wurde, den Arbeitern aus dem Konsum der notwendigsten Lebensmittel einige Vor­teile zu sichern. Hier sei wieder ohne Bedenken die sozial­demokratische Partei gekommen, und habe den Ueberschuß im Betrage von vielen tausend Mark eingestrichen. Der Reichs­tag hat mit der Mantkanalisalion auch nicht das geringste zu tun, ihm das Nicbteintretcn dafür im Reichstag vorzu­werfen, das bringe eben nur sozialdemokrati'che Logik fertig.

Aus der Mitte der Versammlung sprach noch Herr Kalif- mann Jean Fran k-Hauau. Er sehe sich veranlaßt, unserm, seitherigen Abgeordneten für seine 3jährige wackere Tätigkeit, die nicht in unfruchtbarer Verneinung, sondern in positiver redlicher Arbeit bestanden habe, den Dank der Wählerichaft auszudrücken. Die'e Tätigkeit war tausendmal mehr wert, wie diejenige, in der Reden zum Fenster hinaus- gehalten wurden. Man habe Herrn Dr. Lucas Fahrt nach Ostasien als Vergnügungsreise hingestellt. Uns gebiete die einfachste Anstandspflicht, Herrn Dr. Lucas den wärmsten Dank dafür au^ufprecben, daß er die Mühen und Gefahren einer derartigen Reise nicht gescheut hat, um persönlich sich davon zu überzeugen, wie bei uns im Auslande gearbeitet wird, um persönliche Erfahrungen zu sammeln und sie im Dienste der Allgemeinheit zu verwerten. Diesen Dank können wir am besten dadurch abstatten, daß wir alle kräftig dafür wirken, daß Herr Dr. Lucas in die Stichwahl kommt. Dann wollen wir wieder rüstig weiter I arbeiten. (Beifall).

In einem Schlußwort führte der Vorsitzende, Herr Dr. Heraeus, noch aus : Der morgige Tag ist ein Markstein in der Geschichte unseres Volkes. An ihm soll sich ent­scheiden, wie in den nächsten 5 Jahren die Geschicke unseres Vaterlandes geleitet werden. Es scheint, daß der Ruf, den die Regierung an das Volk gerichtet hat, verstanden worden ist, denn überall wird mit nie gekannter Energie für den Sieg der guten Sache gekämpft. Redner streifte noch die Schtvierigkeiten, die sich bei der Ausstellung der Kandidatur Lucas ergaben und bezeichnete die Zentrumsparole als eine tief bedauerliche, der man aber hoffentlich seitens der Wähler nicht folgen werde. Redner schloß: Wir wollen auseinander- gehen und ich rufe ihnen zu:Glück auf! für morgen I*

* Die Wahlbeteiligung in der Stadt Hanau ist eine außerordentlich große.

* Das Resultat der heutigen ReichstagSwahl werden wir Rente abend durch ein Extrablatt bekannt geben.

* Die 'Anhänger der Kandidatur LucaS finden sich heute abend zur Verkündigung der Wahlresultate in der Centralhalte ein.

* Das Fernsprech - Bcrmittclnngsamt an den Wahltagen. Am Tage der allgemeinen Reichstagswahl unb an den Tagen der Stichwahlen wird das Fernsprech- Vermittelungsamt w ä h r e n d der Nacht bis 12 Uhr und im Bedarfsfalls über 12 Uhr hinaus dienstbereit sein.

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Erfreuliche Kundgebung.

Virstein, 23. Jan. In einer gestern nachmittag im Saale deS SchloßhotelS abgehaltenen Wählerverfammlung ergriff auch der Fürst z u I s e n b n r g - B i r st e i n das Wort. Redner berichtete über die Verhandlungen, die ge­pflogen worden seien, um ein Eintreten der Centrumspartei für einen Kompromißkandidaten zu ermöglichen. Leider seien die Verhandlungen ergebnislos verlaufen. Nachdem Herr Dr. Lucas ihm (Redner) ausdrücklich versichert habe, er sei ein Mann des konfessionellen Friedens, habe er sich ent­schlossen, schon im ersten Wahlgange Herrn Dr. LucaS seine Stimme zu geben, und er hoffe immer noch, daß es gelingen werde, die Aenderung der vom Centrum ausgegebenen Wahlparole zu erreichen. Lebhafter Beifall begleitete diese Erklärung des Fürsten, der zugleich erwähnte, daß er auch den von den nationalen Katholiken ausgehenden Düsseldorfer Aufruf unterschrieben habe.

25+ Januar.

Hus Hanau Stadt und fand.

Hanan, 25 Januar

* Viehseuchen, Im Regierungsbezirk sind zur Zeit folgende Ortschaften verseucht: Tollwut: Landkreis Han.au: Bergen: Kreis Schlüchtern: Schlüchtern, Alten­gronau, Bellings, Steinau ; S ch w e i n e i eu ch e (Schweine­pest) : Stadtkreis Caffel: Castel; Landkreis Cassel: Doll» marvhaustn , Heckershausen, Niederzwehren, Ihringshausen, Oberzwehren; Kreis Etchweg^: Schemmern; Kreis Fritzlar: Großenenglis, Besse, Dissen, Gudensberg; Kreis Fulda: Mittelkalbach, Kohlhans, Bachrain, Dipperz; Kreis Geln­hausen: Roth, Orb, Neuses, Geislitz; Landkreis Hanau: Bergen, Niederrodenbach, Mittelbuchen, Niedernsigheim, Ra­volzhausen, Rüdigheim; Kreis Hersfeld : Hersfeld; Kreis Hpkgeismar: Friedrichsfeld, Hohenkirchen,Trendelburg, Greben- stkin, Oedelshcim, Schachten, Immenhausen: Kreis Homberg: Lützelwig, Gombeth, Homberg; Kreis Melsungen: Elfers­hausen; Kreis Rotenburg: Rittergut Liebenz; Kreis Graf­schaft Schaumburg: Ohndorf, Kleinenwieden; Kreis Schlüch­tern: Schlüchtern; Kreis Schmalkalden: Steinbach-Hallen» berg ; Kreis Wolfhagen: Rittergut Hohenborn; Kreiâ Ziegen» Hain: Neukirchen; Influenza der Pferde: (Brust- seuche): Stadtkreis Cassel: Castel; Landkreis Cassel: Wolfs» anger; Kreis Hofgeismar: Hofgeismar, Westuffeln.

* Selbstmord 7 Am Mainufer zwischen dem Gasthause zur Manifeste und der Kinzigmündung wurde ein abge­schossener Revolver gefunden. An der Kaimauer befanden sich auch Dlntspuren, sodaß es den Anschein hat, als ob ein Lebensmüder sich einen Schuß beigebracht und dann in den Main gestürzt ist. Der Revolver gehörte einem seit einigen Tagen abgängigen Fahrburschm von hier.

* Das katholische Kasino Eintracht begeht Sams­tag den 26. Januar 1907 das GeburtSsest Sr. Majestät des Kaisers durch Festversammlung im Vereinslokal.

* Der katholisch-soziale Lesezirkel hat seine Kaiser­geburtstagsfeier für Sonntag den 27. Januar, abends 8 Uhr, im Hotelzum Lindenhos" festgesetzt. Alle Mit­glieder mit Familien, sowie werte Freunde unserer Be­strebungen sind zu dieser Festlichkeit herzlich willkommen. Herr Bahnmeister Decker wird die patriotische Festrede halten. Ein vollzähliges Erscheinen ist patriotische Ehren­pflicht.

* Stadttheater. Auf da? heute ytr Aufführung kom­mende interessante Werk Henrik Jblen'sHedda Gabler", sei nochmals besonders hingewiesen. Das am Sonntag zur Feier des Geburtstages Sr. Majestät des Kaisers all Festvorstellung mit Prolog und Festouvertüre in Szene gehende reizende Lustspiel Franz v. Schöuthans und Koppel- Ellfelds : ,.D i e g 0 l d n e Eva" ist hier stets mit so außer­gewöhnlich großem Erfolg gegeben worden, daß el auch am Sonntag wieder seine bedeutende Zugkraft bewähren wird. Der Vorverkauf findet morgen Samstag nachmittag von 45 Uhr an der Theaterkasse statt.

* Arbelterbewegnng. In der Frankfurter Maschinen­fabrik, A.-G. zu Großauheim sind zwischen der Direktion und der Arbeiterschaft Differenzen ausgebrochen, ble jedoch nicht auf dem Lohngebiet liegen. Zur Schlichtrmg der Differenzen bezw. zur Beratung über eine herbeizuführende Einigung haben die Arbeiter eine Frist erhalten, infolge-- dessen der größte Teil des Betriebes vorläusig ruht. Zn Frage kommen zirka 200 Arbeiter.

Barometerstand

12 Uhr am 24. 1. 25. 1.

Sebr trocken

Beständig

Schön

veränderlich

Sturm

770-

760:

720

Regen (Wind?b0

viel Regen 74

780

710

Bericht des öjsciitlichcil WettndieilßcS.

DkenMtlle Wefsbnrg a. d. L. (Landwirtschaftsschule)s Donnerstag, 24. Januar 1907, 8 Uhr morgens.

Wittknmq im Kclüct während der letzten 24 Stunden.

RicderschlaaSmenaen in Dentsch- land während der letzt. 24 Stunde« (in Pitfrn auf brn nm1

Marburg

Meist heiter.

Hamburg

0

Dresden

0

Hachenburg

Meist heiter.

Memel

0

Breslau

0

Wiesbaden

Meist heiter.

Aachen

0

Metz

0

Fulda

Meist heiter.

Hannover

0

Karlsruhe

0

Cassel

Meist heiler.

Berlin

0

München

0

Allgemeine Uebersicht.

Der nördliche Tiefdruckwirbel entwickelt sich sehr kräftig und breitet sich südostwärts aus. Dadurch ist daS Hoch­druckgebiet südwärts zurückaedrängt, sodaß die Winde bet unS mehr und mehr nach Osten drehen. ES hält also das heitere, trockene Frostwetter an. Doch ist keine weitere Ver­stärkung des Frostes eingetreten.

Zwar dürfte der nördliche Tiesdruckwirbel noch weiter südostwärts vordrängen. Doch ist das Hochdruckgebiet noch so kräftig, daß unser Gebiet morgen unter seinem Einfluß verbleiben dürfte. Wir hätten dann morgen noch meist heitereS, trockenes, doch ein wenig milderes Wetter bei süd­östlichen Winden zu erwarten. Ztig'.eich verstärkt sich aber die Aussicht auf einen baldigen Umschlag.