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Steinhaufen herauSqerissen. Da es ihm bei so unzarter Be­handlung noch nicht einfiel, zu explodieren, wagte man sich doch an eine nähere Untersuchung heran. Dank vorsichtiger Oeffnung legte man denn auch ohne Unfall den Inhalt bloß er bestand aus fünfhundert einzelnen Pfennigstücken, mit denen ein von Bremerhaven nach Berlin verzogener Mann namens Schulze in boshafter Weise ein Strafmandat in Höhe von fünf Mark bezahlte.

Der Streit der Rosenköniginnen Em eigenartiger Streik ist in dem lieblichen französischen Ort Granges-le-Roi in der Nähe von Dourdan ausgebrochen. Wie mele fron- zösische Städte hatte auch der Magistrat von GranaeS-le-Roi ein Maienfest eingeführt, bei dem aus den tugendsamen Ar­beiterinnen deS Ortes eine Rosenkönigtn gewählt wurde, der man als Grundstock für ihre spätere Hochzeit ein Geschenk von 200 Mk. überreichte. In diesem Jahre aber verweigerte die vom Magistrat gewählteRosenkönigin-» die Annahme der Würde und gab als Grund an. die Summe von 200 Mark sei viel zu gering für ein Mädchen von 25 Jahren, bas so viele Tugenden aufweisen müsse. Der Magistrat war starr vor Staunen und wählte eine andere Königin. Aber auch diese verzichtete dankend auf die Ehre und sagte: Ich wünsche nicht für die lumpige Summe von 200 Mark als Rosenkönigin zu paradieren, denn es ist nicht die Hoff­nung, einmal dies Geld zu erhalten, die mich tugendhaft erhalten hat." Der Bürgermeister versammelte den Magistrat zu einer dritten Wahl. Aber auch eine vierte, fünfte und sechste mußte stattfinden, denn alle Erwählten lehnten die Wahl ab. Der Magistrat hat endlich beschlossen, von einer weiteren Wahl in diesem Jahre abzusehen, das Maiensest aber dennoch, wenn auch ohne Königin, abzuhalten.

Nach 33jühriger Zuchthaushaft begnavigt. Die Witwe des früheren Gutsbesitzers Ruhnke aus Lüllemin im Kreise Stolp ist jetzt, nachdem sie 33 Jahre lang im Zucht­haus gesessen hat, begnadigt worden. Die jetzt 80jährige Matrone war am 13. Februar 1874 vom Schwurgericht in Stolp i. P. einmal wegen eines im Jahre 1873 versuchten Giftmordes zu zehn Jahren Zuchthaus und dann wegen voll- führten Giftmordes an ihrem Ehemann zum Tode verurteilt worden. Die Todesstrafe wurde später im Gnadenwege in lebenslängliche Zuchthausstrafe umgewandelt. Jetzt ist die alte Frau infolge ihrer guten Führung vom Kaiser gänzlich begnadigt und sofort aus der Strafanstalt entlassen worden.

Eine wendische Riesenhochzeit wie sie immer seltener werden, wurde in dem Dorfe Kotten bei Wittichenau ge­feiert. Die Festlichkeit legte Zeugnis ab von dem Wohl­stände der Hochzeiter, denn an der Feierlichkeit nahmen nicht weniger als 700 Personen teil, und für deren Bewirtung wurden geschlachtet 2 starke Rinder, 8 Schweine, 5 Kälber. Zur Löschung der Durstes dienten 18 Hektoliter einfaches Bier und 5 Hektoliter Schnaps. An Böhmisch- und Lager­bier wurden nebenbei 4,5 Hektoliter ausgeschenkt. Den Tanz bezahlte dec jedesmalige Vortänzer mit 10 Mark für die Stunde. Das ganze Dorf nahm an der Feier teil, in allen Häusern wurde Kuchen gebacken und überall sah man Teile der Hochzeitsgesellschaft, 'bie auf Kosten der Hochzeitgeber mit Kaffee und Kuchen bewirtet wurden. Die Kosten für diesen Hochzeilsschmaus allein sollen sich auf über 2000 Mark be­laufen haben.

Fünf Personen vom Blitz erschlagen. Zu dem schrecklichen Unglück in Pottenstein in Bayern, wo fünf Per­sonen durch Blitzstrahl getötet wurden, sind noch folgende Einzelheiten nachzutragen. Sechs Einwohner aus Potten­stein waren in der Kommunewald-AbteilungBeernetz" mit Anpflanzen von jungen Bäumen beschäftigt, als gegen 4 Uhr nachmittags ein schweres Gewitter aufzog. Infolgedessen stellten die Leute sofort die Arbeit ein und suchten unter einer großen Buche Schutz. Plötzlich zuckte der Blitz nieder und traf alle sechs Personen; fünf von ihnen, meist ältere Leute, wurden auf der Stelle getötet, nämlich : ein Schneider, ein Maurer, ein Drahtflechter und zwei verheiratete Frauen. Nur die 24jährige unverehelichte Engelhardt kam mit dem Leben davon, obwohl ihre ganze linke'Körperseite verbrannt war. Man hatte in Portenstein keine Ahnung von dem furchtbaren Ereignisse. Erst als gegen Abend ein Fuhrwerk die nach dem Walde führende Chaussee passierte, kam auf halbem Wege die schwerverletzte Engelhardt dahergekrochen. Die Hilflose wurde sofort nach dem Städtchen Zurückgebracht, wo man sich auf die Kunde von dem Unglück beeilte, unter Assistenz eines Arztes schleunigst Hilfe zu bringen. Leider trafen die Retter in dem Walddickicht nur dienebeneinander liegenden Leichen der Erschlagenen. Die Unglücklichen wur­den unter großem Zulauf nach der Pottensteiner Leichenhalle gebracht. Ob die schwerverletzte Engelhardt am Leben er­halten werden kann, steht noch dahin.

Verhaftet. Aus Berlin, 18. Mai wird berichtet: Der Bankbeamte Neumann, welcher am 13. Mai nach Unter­schlagung von 5Q000 Mk. flüchtig geworden ist, wurde heute früh auf dem Landsberger Platz in Berlin verhaftet. Die 'Berl. Ztg." meldet hierzu: Heute früh 7'/» Uhr erkannte ein Passant den Bankdesraudanten Neumann auf dem Lands­berger Platze und machte einen Schutzmann aufmerksam, der Neumann verhaftete. Neumann folgte ohne Widerstand nach dem Polizeirevier. Man fand bei ihm 4900 Mk. Ueber den Verbleib des Geldes verweigert er jede Auskunft. Nach einer anderen Meldung hat er seinen Freunden erzählt, daß er für Verbüßung einer ihm wegen Sittlichkeitsverbrechens angeblich unschuldigerweise zudiktierten. Strafe von 2 Mo­naten wegen seiner bevorstehenden Verheiratung einen Ersatz­mann beschafft und ihm viel Schweigegeld habe geben müssen. Er habe von dem Gelde nichts für sich verwendet. Neumann hatte noch seinen früheren Anzug und gab mehrere Stellen an, wo er Geld versteckt habe. Ein Teil des Geldes wurde bereits gefunden. Es steht zu erwarten, daß die betrogene Firma nur geringen Schaderr erleiden wird. Der verhaf­tete Neumann machte bei dem Verhör die Aussage, daß er auf dem Friedhof Lichtenberg Geld vergraben habe, wo auch tatsächlich in einer Glasbüchse 40 Tausendmarkscheine ge­funden wurden. 2000 Mk. will Neumann zwei Männern, die ihn erkannten, als Schweigegeld gegeben haben.

Konknrsverbrechen. In der vergangenen Nacht wur­den in Reichenbach im Schnellzuge Baumstr. Strunz aus Ober- Wiesa und Steinmetzmeister Fiedler aus Ebersburg verhaftet. Gegen beide war seitens der Staatsanwaltschaft Chemnitz ein Steckbrief wegen Konkursverbrechens erlassen worden. Die Verhafteten waren im Begriff, nach der Schweiz zu entfliehen.

Untergegangen. Nach einer Meldung aus Thorshaon, der Hauptstadt der Farörinseln, ist ein mit acht Mann be- «tzteS Fischerboot aus Hove untergegangen.

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Grstzfener. In Bijsk (Gouvernement Tomsk) sind 150 Häuser niedergebrannt und mehrere hundert Bewohner da­durch obdachlos geworden. Infolge eines heftigen Sturmes breitete sich das Feuer so schnell auS, daß die Löschungs­arbeiten unmöglich waren.

In die Parnitz gestürzt.

Stettin, 19. Mai. (Amtliche Meldung.) Heute früh halb 5 Uhr sind eine Lokomotive und sechs Wagen eines Rangierzuges dicht am alten Breslauer Bahnhof in Stettin bei offener Drehbrücke in die Parnitz gestürzt. Der siebente Wagen entgleiste und blieb auf der festen Brücke stehen. Die'Brücke ist nicht beschädigt. Der Lokomotivführer ist leicht, sonst niemand verletzt. Ursache: Unaufmerksamkeit deS Personals.

Eisenbahnunglück.

Schlangenbad, 19. Mai. Der hier 5.38 Uhr abge­fahrene, aus 3 Personenwagen bestehende Zug der Klein­bahn Schlangenbad-Eltville ist kurz vor Rauental da­durch verunglückt, daß die Koppelung zwischen der Loko­motive und dem ersten Personenwagen wahrscheinlich infolge zu raschen Fahrens riß. Der Wagen stürzte um und legte sich quer, sämtliche Insassen, etwa 30, erlitten Verletzungen, darunter sehr erhebliche. Die Verwundeten wurden teils nach Kloster Tiefental, teils nach hier und nach Eltville ge­bracht, nachdem der von Eltville herbeigeholte Dr. Bernh. Hoffmann die erste Hilfe geleistet hatte. Unter den ernstlich Verwundeten befindet sich Direktor Kolm Frankfurt. (Frks.Z.)

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Gemeinnütziges.

Ein vorzügliches, jedoch wenig bekanntes Hansmittel gegen Rheumatismus und Frost­beulen ist die Walderdbeere. Der berühmte Natur­forscher Stnné war einst dermaßen von Rheumatismus heim­gesucht, daß er Schlaf und Appetit verlor. Nachdem er zufällig die Entdeckung gemacht hatte, daß er sich nach dem Genuß von Erdbeeren besser fühlte, versuchte er es mit einer kleinen Erdbeerkur, die ihm tatsächlich zur Genesung verhalf. Ebenso sind Walderdbeeren ein sicheres Mittel gegen Frost­schäden. Wer davon befreit werden will, nehme im Sommer folgende Kur vor: Frische, vollkommen reife Walderdbeeren werden auf den im Winter von Frost befallenen Stellen zer­drückt, worauf man den Saft in der Sonne eintrocknen läßt. Wird diese Prozedur während der Erdbeerzeit mehrere Wochen hindurch täglich wiederholt, so kann man dem Winter mit der tröstlichen Ueberzeugung entgegensehen, von diesem Leiden befreit zu sein.

4. Preußischer Lehrertag.

In Magdeburg trat am 18. d. M. der 4. Preußi­sche Lehrertag zusammen. Die Beteiligung übertrifft die aller bisherigen Lehrertage. Es sind weit über 2000 Lehrer aus allen Teilen der Monarchie erschienen.

Nach der Eröffnung wurde in den einzigen Punkt der Tagesordnung eingetreten:

Stellungnahme zu der bevorstehenden Neuregelung der Lehrerbesoldung.

Lehrer Webe r-Magdeburg führt im Auftrage des ge- schäfsführenden Ausschusses folgendes aus: Zum vierten Mal sind wir hier zusammengetreten, und zum vierten Mal müssen wir uns mft der Besoldungsfrage befassen. DaS ist eine harte Notwendigkeit. Wir handeln nicht nur im Interesse der Lehrer, sondern wir leisten mit der gehaltlichen Besserstellung der Lehrer gleichzeitig dem ganzen Volke einen Dienst. Auf dem Gebiete der Volksschule ist vieles versäumt worden. Für unS genügt es, fsstzustellen, daß infolge jener Versäumnisse sich Zustände in der Lehrerbesoldung entwickelt haben, deren Unhaltbarkeit laut nach Abhilfe schreit. (Bei­fall.) Nun will man durch die Neuregelung der Lehrer­besoldung die schreiendsten Mißstände beseitigen. Was uns hier zusammenführt, ist, daß wir ausdrücken müssen, was wir für notwendig anerkennen und fordern müssen. Welcher Betrag ist notwendig, um dem Lehrer zu ermöglichen, mit einer durchschnittlichen Familienkop'zahl gut leben zu können ? Rèan hat die verschiedensten Berechnungen aufgestellt und ist zu den verschiedensten Ergebnissen gelangt. Das liegt auch daran, daß zu verschiedenen Zeiten verschiedene Ansprüche gestellt werden müssen. Bei der Preissteigerung für alle Lebensmittel sind zwar die Arbeiterlöhne gestiegen, nicht aber die Gehälter der Beamten und Lehrer. ES ist wiederholt geäußert worden, wir müßten jetzt ganze Arbeit leisten. Es ist ja auch mit einer Einmütigkeit wie nie zuvor die Not­wendigkeit der Aufbesserung aller Beamtengehälter gefordert worden. Deshalb ist unsere Situation jetzt günstiger als auf den frühreren Lehrertagen. Für die Besoldung der ver­schiedensten Beamtenkreise ist nun maßgebend ihre soziale Bedeutung. Mag auch, unsere Unterrichtstätigkeit der Art nach nicht wesentlich verschieden sein von der der Lehrer an den höheren Schulen, so ist doch klar, daß wir uns nur den­jenigen Beamtenkategorien gleichstellen können, von denen keine akademische Vorbildung gefordert wird. DaS sind die mittleren Staatsbeamten. Mit welchen Kategorien von diesen wir uns wiederum vergleichen. Das ist Sache des Gefühls und deS Takts. Man hat den Kostenaufwand für die Ausbildung des Lehrers und drs Subalternbeamten genau berechnet und mit einander verglichen. Alle diese Berechnungen ergaben, daß der Lehrerstand innerhalb deS Beamtenstandes heute nicht die Stellung hat, die ihm ge­bührt. (Lauter Beifall.) Nach und nach erkennen die ein­sichtigen Stellen den Wert und die Bedeutung des Lehrer- berufes an., Für die bevorstehende Revision der Lehrer­besoldung forbern wir eine rasche Erreichung des Höchst­gehalts, stärkeres Anwachsen des Gehalts der mittleren Dienstjahre, Beseitigung der Benachteiligung der Lehrer ohne eigenen $au§ftanb und Erhöhung deS Wohnungsgeldzu- schusses. Die Forderungen, die wir aufstellen, verlangen wir für alle Lehrer, für Stadt- und Landlehrer. Die heutigen Unterschiede sind die Quelle tiefster Unzufriedenheit. Lehrer, die dieselbe Bildung genoffen haben, die dieselbe Arbeit leisten müssen, müssen auch dasselbe Gehalt bekommen. (Lebhafter Beifall.) Redner legte darauf namens des geschäftsführen­den Ausschusses folgende Forderungen vor:

, 1- Wenn die preußische Volksschule ihrer Aufgabe im Dienste der Volksbildung und Volkserziehnng vollaufgerecht werden soll, so ist in erster Linie eine Lehrerbesoldung er­forderlich, bis der Bildung der Lehrer unh der Bedeutung

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ihrer Wirksamkeit sowie den allgemein wirtschaftlichen Ser- hältniffen unserer Zeit entspricht.

2. Demnach faßt der Preußische Lehrerverein angesichts der bevorstehenden Revision des Gesetzes vom 8. März 1897 seine Wünsche bezüglich der Neuregelung der Lehrerbesoldung dahin zusammen, daß ,

a) eine einheitliche Besoldung aller Lehrer ohne dir biß- herige unbillige Berücksichtigung der örtlichen Verhältnisse nach der Art der Besoldung dec Lehrer an höheren Schulen geschaffen werde; daß b) den Lehrern ein Einkommen ge­währt werde, welches nach Höhe und Art deS Anwachsens dem der nichttechnischen Sekretäre in den staatlichen Be­trieben und Verwaltungsbehörden gleich ist, eventuell mit den Abänderungen, welche durch eine etwaige frühere end- gilltige Anstellung der Lehrer und die Gewährung der vollen Mietsentschädigung an sie bedingt sind; und daß c) bei den dauernd mit einem kirchlichen Amte verbunde­nen Stellen das aus dies em fließende Einkommen nichl auf das Lehrergehalt angerechnet werde.

Frankfurter Theater.

Opernhaus. Dienstag 21. Mai, abends 7 Uhr:Pellea- und Melisande." Im Abonn. Große Preise. Mitt­woch 22. Mai, abends 7 Uhr: Abonn.-Vorstellung für einen ausgefallenen SamStag.Tannhäuser". Große Preise. Donnerstag, 23. Mai, abends 7 Uhr: Violetta." Im Abonn. Gew. Preise. Freitag, 24. Mai, abends 71 /> Uhr: Vorstellung bei ermäßigten Preisen.Die Fledermaus." Außer Abonn. SamS- tag, 25. Mai, abends 7'/» Uhr:Salome." Im Abonn. Große Preise. Sonntag, 26. Mai, abends 6 Uhr: Die Meistersinger von Nürnberg." Im Abon. Große Preise. Montag, 27. Mai, abends 7V» Uhr:Die luftige Witwe." Außer Wonn. Gew. Preise.

Schauspielhaus. Dienstag, 21. Mai, abends 7 Uhr: Ein Wintermärchen." Im Abonn. Gewöhnl. Preise. Mittwoch, 22. Mai, abends 7 Uhr:Der Pfarrer von Kirchfeld." Im Abonn. Gewöhnl. Preise. Donnerstag, 23. Mai, abends 7'/- Uhr: Vorstellung bei ermäß. Preisen.Husarensieber." Außer Abonn. Freitag, 24. Mai, abends 7 Uhr:Fiorenza". Im Abonn. Gewöhnl. Preise. Samstag 25. Mai, abends 7 Uhr: Ein Wintermärchen. Im Abonn. Gewöhnl: Preise. Gewöhnl. Preise. Sonntag, 26. Mai, abends 6 Uhr:Ein Wintermärchen." Im Abonn. Gewöhnl. Preise. Montag, 27. Mai, abends 7 Uhr: Gesamt-Gastspiel des Deutschen Theaters zu Berlin. Zum ersten Male:Das Friedenssest." Außer Abonn. Erhöhte Preise. Dienstag, 28. Mai, abends 7 Uhr: Gesamt-Gastspiel des Deutschen Theaters zu Berlin. Zunr ersten Male:Frühlings Erwachen." Außer Abonn. Erhöhte Preise. Mittwoch 29. Mai, abends 7 Uhr: Gesamt-Gastspiel des Deutschen Theaters zu Berlin. Zum ersten Male:Der Gott der Rache." Außer Abonn. Erhöhte Preise.

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Gebrauchs-Muster.

Nr. 308 497. Wagenfeder mit wulstförmigen Anschlägen. Adler Fahrradwerke vorm. Heinrich Äle per in Frankfurt a. M., vom 11, März 1907 ab. A. 10 006, Kl. 63b.

Nr. 303 763. Triebwerkanordnung bei pneumatischen Bohrmaschinen. Pokorny & Wit tekind, Maschi­nenbau N. - G. in Frankfurt a. M. - Bockenheim, vom 13. März 1907 ab. P. 12 147. Kl. 49a.

Nr. 297 921, Elektrische Signalglocke, dadurch gekenn­zeichnet, daß die Signalgebung durch die einziehende Wirkung einer vom Strom durchflossenen Spule auf einen Eisenkern erfolgt. Ludwig Bald in Cassel, Mombachsiraße 26, vom 13. Dezember 1906 ab. B. 32 938. Ki. 74a.

Nr. 297 888. Schaltapparat mit metallischen Haupt- und flüssigen Hilfswiderständen. Felten & Guilleaume- Lahmey er werke Akt. - Ges. in Frankfurt a. M., vom 7. Januar 1907 ab. F. 15 015. Kl. 21c.

Nr. 296 043. Porzellan - Steckkontakt - Oberteil mit Zwischensteg für Zugentlastung. Elektrotechnische Fabrik Offenbach vorm. Schroeder & Co. in Offen­bach a. M., vom 10. Dezember 1906 ab. E. 9622. Kl. 21c.

Nr. 302 564. Verdeckt liegender Türoerschluß im fest­stehenden Ständer. Fa. Val. Hamm er an in Frank­furt a. M., vom 31. Januar 1907 ab. H. 32 298, Kl. 34i.

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ein grosser Segens

I F- K., not. cand., in Stuttgart schreibt: So lange ich denken kann, war ich nur ein halber Mensch. Ich bin stets müde und A abgespannt gewesen, hatte, obgleich ich blutarm war, immer Nasen­bluten und sah aus wie der Tod. Tas ganze Jahr war ich in ärztlicher Behandlung, nahm alle möglichen blutbildenden Mittel ein, aber von einer Besserung war keine Spur. Mit der Zeit wurde ich melancholisch. Ein Freund von mir bestellte für mich 80 Flaschen Lamscheider Stahlbrunnen: schon nach der 5. Flasche be­merkte ich eine wesentliche Besserung. Ich wurde frischer, leb­hafter. Nachdem ich alle Flaschen verbraucht hatte, war ich ein anderer Mensch. Wenn ich mich abends um 10 Uhr zu Bette legte, war ich nicht so müde als früher, wenn ich morgens auf­wachte. Und ^aS danke ich nächst Gott Ihrem wunderbaren Wasser.

. F^- D« in Klausthal: Weit großer Freude teile ich Ihnen wit, dah mich Ihre berühmte Stur Lamscheider Stahlbrmmen von meinem, mich seit langen Jahren quälenden Nervenleiden beft-eit hat. Alles ging ohne Bcrufsstönmg; meine Gesundheit Hatsch mcht nur gebessert, sondern ich bin jetzt vollständig her- Derartige Dankschreiben infolge glänzender Heilerfolge bei Blutarmut, Blerchsucht, versch. Arten von Frauenkrankheiten, Magen- und Darm- leiden, nach erichöpfendm Krankheiten, Operationen, Bmwerlustm usw. desttzt die Verwalfilng des Lamscheider Stahldrunnm zu vielen Hun­derten; sie sind der beste Beweis für die vortrefflichen Eigenschaften dieser Herlquelle. Trinkkuren im Hause ohne Berufsstönnig. - Auskunft über Bezug des Brunnens, Gebrauch der Kur, wettere Herlcrfolgc kostenlos durch: Lamscheider Stahlbrunn« m Düffel- dork W. 125. 81571