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DiettSiafl
«Les. Derb, „Normanni«": Klubabend im „Urvengärtchen*.
Ev, Männer- und Iiinglingsverein: Iüuglingsvnciu: Bibeibesprechung. Jungsraueuverein: Flickabend (Cb. BereinihanZ),
Kath. Kasino „Eintracht" (Vereinst. „jum Drausi ib'i"): BereinSabend. Gesangverein „Eintracht" : Singstunde.
Gesangverein „Melomania": Singstunde in der „Kartbaune".
Gesangverein „Sumser": Singstunde in der „Staot Bremen".
tzamilien - Marlen - Konsumverein „Einigkeit": Abends von 8—10 Uhr: Markenausgabe für Kontrahenten (Vereinshaus „Concordia").
Verein für HandtungS - Kommis von 1858; Bereinsabend im „Hotel Lindenhos".
Babelsberger Stenographeu-Verein (Lokal: „Frankfurter Bau", Eingang Lindenstraße): Abends von 8—9 Uhr: Anfängeikursus, 9—10: Uebungsstunde, VerkehrSschrist.
Gewerbe- und Handwerker-Verein: Bereinsabend in der „Centralhall«', Kegelklub der Spessart-Touristen: Gasthaus „zur guten Quelle".
Verein der Bayern: VereinSabend im Gasthaus „zur Sonne". Zitherverein Hanau: Probe in der „Allemania", Süddeutscher Klub: Klubabend in der RestauraCon „Allemania".
Verfteègerungs- re. Kalender
für Mittwoch den 21. August.
Angebote betr. Uebernahme auf Lieferung des Bedarfs von Lebensmitteln für das städtische PflegehauS sind bis vormittags 10 Uhr im Zimmer Hr. 15 des Rathauses abziigeben (s. Nr. 188 „Han. Anz.").
Angebote betr. Uebernahme der Arbeiten und Lieferungen zur Herstellung einer gußeisernen Rohrleitung auf Bahnhof Oberroden find bis vormittags 11 Uhr an die Königliche Eisenbahn-Betriebs-Jnspektion zu Hanau einzureichen (s. Nr. 185 „Han. Anz."),
Nachmittags von 2 Uhr ab soll im Auftrage der Erben der Nachlaß deS verst. Herrn Prof. Dr. Suchier im AuktlonSlokalc. Nürnbergerstrahe Nr, 6 („Nürnberger Hof" hinteres Lokal), eine Partie Mobiliar- und an- Gegenstande, durch den beeid. Taxator und Auktionator Herrn Fr. KMpfer meistbietend gegen Barzahlung versteigert werden.
Oeffentlicher Wetterdieust.
(Beobachtungen des Physikalischen Vereins, Frankfurt.) Voraussichtliche Witterung für die Zeit vor» Abend des L0. August bis zum nächste» Abend.
Morgen trocken und meist heiter.
Hus Bah und fern.
(*) Treysa, 18. Aug. Am 15. bs. Mts. war es 1 Jahr, baß Ihre Majestät die Kaiserin nach Hephata kam, um die Anstalten kennen zu lernen imb an der Einweihungs- seier der zur silbernen Hochreit unseres Kaiserpaares gestif- teten Anstaltskirche teilzunehmen. Im Gedenken an die schönen unvergeßlichen Stunden im vorigen Jahre hatten die Aewohuer Hephala's folgendes Telegramm Ihrer Majestät gesandt : „Euer Majestät wollen allergllädigst am heutigen ersten Gedenktag des Besuches Eurer Majestät in unseren Anstalten und der unter Eurer Majestät EeUnarjme vollzogenen Kirchweihe den ehrerbietigeil Gruß aufrichtiger Dankbarkeit und inniger Liebe der großen und kleinen, gesunden und kranken Bewohner Hephata's entgegennehmen." Es waren faum 3 Stunden nach Absendung dieses Telegramms vergangen, da lief schon die Antwort Ihrer Majestät an den Vorsteher in Hephata Pfarrer Schuchard ein: „Ihre Majestät, die Kaiserin und Königin lassen für die Ihrer Majestät am heutigen Erinnerungstag ausgesprochenen Gesinnungen mit dem Ausdruck bester Wünsche für das Gedeihen der schönen Anstalten in Hephata vielmals danken. Im Allerhöchsten Auftrage Kammerherr von dem Knesebeck." ,
Witze»haitfe», 18. August. In Erinnerung an ihren Besuch der Deutschen Koloniaischule am 7. Auglist hat die Kaiserin für jeden Schüler eine Photographie des Kaisers übersandt, die auf bet Rückseite in Faksimile folgende handschriftliche Widmung der Kaiserin trägt: „Mit Gott zieht hinaus, fürs Vaterland zu arbeiten. Durch Euren Wandel soll man unser Vaterland in den Kolonien ehren und lieben lernen." Dern Direktor der Kolonialschule, Prof. Fabarius, hat die Kaiserin für seine Frau eine kostbare Brosche geschickt, die aus Steinen unserer Kolonien, sog. Afrika-Rubinen, gebildet ist. Herzog Johann Albrecht zu Mecklenburg, Regent von Braunschweig, hat an den Direktor telegraphiert, der Besuch der Kaiserin möge der Schule zum Segen und Ansporn gereichen, auf dem bisherigen Wege treu weiter zu arbeiten.
Fr»ltks»rL a. M., 20. Aug. Gestern nachmittag fand im „Storch" eine Versammlung der Schlossermeister statt, Die sich mit den Vereinbarungen beschäftigte, welche die Kommissionen der Arbeitgeber und Arbeitnehmer getroffen hatten. Nach einem Referat von Armbrüster wurden sie mit 89 gegen 4 Stimmen gutgeheißen. — Im Gewerkschaftshaus gab dann am Abend 'Geschäftsführer Dißmann das Resultat der Meisterversammlung besannt unb empfahl den Arbeitern die Annahme des Abkommens, das eine halbstündige Kürzung her Arbeitszeit und eine T^pvoaentige Lohnerhöhung vorsieht. Der Durchschnittslohn beträgt künftig für jüngere Schlosser 35 bis 39 Pfg. pro Stunde, für ältere 40 bis 54, für ungelernte jüngere Arbeiter 31 bis 34 Pfg., für ältere 38 Pfg. Nach längerer Diskussion wurde augefiimmt Mittwoch wird die Arbeit wieder ausgenommen. Streik und Aussperrung haben 51/» Wochen gedauert, etwa 700 Arbeiter waren ansständig.
Schwanheim a. M., 19. Aug. Die Heimatausstellung nimmt fortgesetzt das lebhafteste Interesse in Anspruch. Die Besucherzahl steigt mit jedem Tage. Außer dem Herrn Regierungspräsidenten besuchte auch der Landeshauptmann auS Wiesbaden am Samstag die Ausstellung. Mehrere Ausschüsse für Volksvorlesungen und einzelne Schülerklassen, henen auf vorherige Anmeldung ermäßigte Eintrittspreise è nt werden, haben die Ausstellung in corpore besucht.
tcher sind voll des Lobes und überrascht über das hier Gebotene. Der Ausschuß hat in Anbetracht der fortgesetzt steigenden Besucherzahl beschlossen, die Ausstellung, Yrelche ursprünglich nur bis zum 20. August dauern sollte, um 8 Tage zu verlängern, so daß dieselbe nunmehr bis zum 27. August geöffnet bleibt. Niemand sollte die Gelegenheit »erstaunen, der Ausstellung einen Besuch abzusiatten. Es lohnt sich wirklich. Sie ist täglich von 10 Uhr vormittags bi« abends 8 Uhr geöffnet.
Darmstadt/ 17. Aug. Als gestern vormittag das Automobil des Generalinspekteurs v. Lindequist diesen zu den Truppenbesichtigungen auf den Truppenübungsplatz bringen wollte, stieß es vor der Stadt auf der Chaussee auf einen die gleiche Richtung fahrenden breit mit Kisten beladenen Wagen des Fuhrmanns Karl Gölz von hier, der nach Rüsselsheim fahren wollte. Die Kisten gaben nach, einige fielen herunter und auch Gölz fiel vom Wagen; er fam unter das eine Hinterrad, das ihm über die Brust fuhr, sodaß er ziemlich stark verletzt durch die SanitätSkolouue in das Krankenhaus gebracht wurde. Das Auto hatte zunächst ben Unfall weiter nicht bemerkt, hielt aber, als es einen Schrei hörte, sofort an; der General erkundigte sich nach dem Verletzten, sprach sein Bedauern aus und sagte Unterstützung sowie Kostenersatz re. zu. Heute ist der Fuhrmann Gölz im Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen.
Darmstadt, 17. Aug. Der Großherzog hat für die Abgebrannten in Herbstein 1000 Mark gespendet.
Gießen, 17. Aug. Zu der Nachricht über die Auffindung einer Leiche int Ockstädter Wald bei Friedberg teilt die hiesige Staatsanwaltschaft mit, daß der ärztliche Befund der Leiche keine Einwirkung einer fremden Gewalt ergeben hat, insbesondere keine Verletzung der Schädeldecke, die auf ein Verbrechen hinweise.
Lilttgsn, 19. Aug. Ein schrecklicher Unglücksfall ereignete sich am Samstag auf der Morfelder Landstraße. Dort werden von der Firma Holzmann u. Co. Kanalarbeiten ausgeführt, wobei einige hiesige Maurer beschäftigt sind. Kurz nach 12 Uhr ging der Maurer Gg. Heidt aus Langen auf den Abort. Durch sein längeres Ausbleiben veranlaßt, sahen die übrigen Arbeitskollegen nach. Da bot sich ihnen ein schrecklicher Anblick. Der Kollege Heidt war kopfüber in den Abort gestürzt und nur noch die Füße waren sichtbar. Als der Verunglückte aus dieser schreckliche» Lage befreit war, stellte man sofort Wiederbelebungsversuche an, aber ohne Erfolg. Es konnte nur noch der Tod festgestellt werden. Der Verunglückte, der im 38. Lebensjahr stand, hinterläßt eine Frau und 4 unmündige Kinder.
^ Herbstein, 19. Aug. Hier traf heute eine Mili- t a r a b t e il u n g vom Gießener Regiment ein, bestehend aus 1 Offizier un 70 Mann. Sie sollen bei ben. Ab- räumungsarbeiten auf der Brandstätte Verwendung finden. Dem Hilfskomitee gehen fortgesetzt aus allen Teilen Ober- hessens und des Fulderlandes reiche Gaben zur Linderung der Not zu. Proviuzialdirektor Geheimrat Dr. Breidert beabsichtigt, ein Hilfskomitee für Oberhessen zu gründen, nächsten Donnerstag findet im Negierungsgebäudk zu Gießen eine Versammlung statt.
A Vom südlichen Odenwalds, 19. Aug. Trotz aller Warnungen vor den sattsam bekannten spanischen Schatzschwindlern operierten die raffinierten Gauner neuer» bingS wieder einmal mit glänzendem Erfolge. Ein biederes Bäuerlein zu B., dem gleichfalls einer der ungezählten Schwindelbriefe angegangen war, wußte nämlich in seiner Verblendung nichts Eiligeres zu tun, als unter Beihilfe eines ins Vertrauen gezogenen Nachbarmaunes die verlangten 600 Mark nach Spanien zu senden. Als nun noch weitere 800 Mark „zur Hebung" des Schatzes" gefordert wurden, wurden die beiden Bauern zwar etwas stutzig; nichts destoweniger wären sie nochmals heremgefalleu, wenn sie nicht noch rechtzeitig gewarnt worden wären. Die glutäugigen Schatzschwindler wissen eben ganz genau, daß es in Deutschland immer noch Menschenkinder gibt, die „nicht alle werden."
Mmmheim, 17. Aug. Der 3000000ste Besucher der Ausstelluug, dem als Gescheuk ein Korb mit feinen Flaschenweinen zufiel, war der Fabrikant Bernhard Muck aus Land- ftuhl in der Pfalz.
Das Kaiserpaar 1» Wilhelmsyöye.
Wrlhelmshöhe, 19. Aug. Der Kaiser empfing den Prof. Dr. Paul Pinneberg mit den Verlagsbuchhändlern Ackermann u. Giesecke-Berlin sowie den Schloßhauptmann der Wartburg v. Cranach mit dem Verlagsbuchhändler Hofrat Baumgärtel, letzteren zur Ueberreichung des Wartburgwerkes.
Die Truppenschau bei Mainz.
Mainz, 19. Aug. Zur morgigen Kaiserparade auf dem große» Saud mußten die Truppenteile telegraphisch ihre zahlreichen Beurlaubten zurückrusen; denn da man nicht mehr auf die Hierherkunft des Kaisers gerechnet hatte, war vielen Mannschaften noch Urlaub vor den Manövern erteilt worben. Heute nachmittag trifft das großherzogliche Paar im Automobil hier ein. Der Kaiser kommt morgen früh im Sonderzug hier an, imb auch die Prinzessin Friedrich Karl von Hessen nimmt an der Truppenschau teil. Wegen Krankheit unter der Pferden muß das Kavallerie-Exerzieren ausfallen, so daß die Besichtigung sogleich mit einer großen Ge- fechtsübuilg beginnt, an der auch eine 40 Mann starke Abteilung der Hanauer Ulanen teilnimmi. Den Parademarsch vor dem Kaiser werden ansführen die Infanterie - Regimenter Nr. 80, 87, 88, 115, 116, 117, die Unieroffizierschule, das 21. Pionier - Bataillon und die Artillerie - Regimenter Nr. 27, 61 und 63. Die Ulaneu-Abieiluug ist heute hiereingetroffen, morgen früh kommt eine Abteilung des 23. Dragoner-Regi- ment§ zum Absperreu auf den großen Sand. Die Infanterie- Regimenter 115 und 116 aus Darmstadt fahren mit der Eisenbahn bis Budenheim, die 80er aus Wiesbaden und die Uuteroffizerschüler marschieren hierher. Die Spielleute aller Regimenter unb die Musikkapellen sind bereits eingetroffen und üben heute auf dem großen Sand. Die Fabnen-Kom- pauie stellt das Inf.-Regmk. 116, an deren Spitze der Kaiser und der Großherzog nach der Truppenschau in die Stadt einreiten. Dieses Regiment stellt auch ben Ordonnanzoffizier für den Kaiser. Der kommandierende General ist im „Rheinischen Hoi" abaeftiegen, wo heute abend um 8 Uhr Befehlsempfang stattfinder. Nach der Festtafel im großherzoglichen Schloß begibt sich der Kaiser im Automobil nach | Friedrichshof.
20. Augttst
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W Mainz, 20. Aug. Der Kaiser traf mittels Sonde zirges pünktlich um 8 Uhr bei Wärterbude 39 bei Mainz ein. Zum Empfange hierselbst hatten sich eiiigefunben bei Großherzog unb die Großherzogin von Hessen, Prinz unb Prinzessin Friedrich Karl »ou Hessen, ferner der kommandierende General des 18. Armekorps General der Infanterie v. Eichhorn, der Gouverneur und der Kommandant von Mainz, und Kreisdirektor Frhr. v. Gageru. Nach herzlicher Begrüßung der Erschienenen stieg der Kaiser, der die Uniform seines 116. Regiments trug, zu Pferde und begab sich mit den Fürstlichkeiten unb dem Gefolge in das Gefechtsgelände. Es folgte eine Gefechtsübung der 49. Jnfanteriebrigade (mit Ausnahme des Regimentes 168) gegen das Infanterieregiment Nr. 117, beiden Parteien ist Artillerie und Kavallerie beigegeben.
Kurzer Getreide-Wochenbericht der Preisberichtsstelle des Deutschen Landwirt- schaftsrats vom 13. bis 19. August 1907.
Für den Fortgang der Erntearbeit waren die Witterungs- Verhältnisse der letzten Woche im allgemeinen wenig vorteilhaft. Bisher scheint nur Roggen geborgen zu sein, aber die bisher vorliegenden Erdnischresultate gehen noch zu sehr auseinander, um sich ein einigermaßen zutreffendes Bild von dem Ertrage dieser Frucht machen zu können. Die an den Markt gebrachten Haserproben zeigen meist recht befriedigende Qualitäten. Das bisherige Angebot von Braugerste bestand jedoch nur aus mittleren Qualitäten; ein regelmäßiges Geschäft in letzterem Arttkel hat sich noch nicht entwickelt, und hat es den Anschein, als ob die Brauereien und Mälzereien das Herauskommen größerer Auswahl abwarten wollen. Für die noch auf dem Halm steheuden Früchte war ba8 nasse We.ter der letzten Tage von Nachteil, unb die daran geknüpften Befürchtungen haben die Abgeber neuerdings vorsichtig gemacht. Der Hauptgrund für die Befestigung, namentlich auf dem Roggeumarkte, ist aber in der Zurückhaltung des russischen Angebots zu suchen. Ob Erdruschenttäuschungen oder mangelnde Zufuhren infolge unfahrbarer Wege für das Verhalten dortiger Ablader maßgebend ist, läßt sich im Moment nicht übersehen. Jedenfalls mahnt der Umstand, daß russische Firmen frühere August/September- Abschlüsse zurückhandeln unb für späte Sichten als Käufer auf dem Berliner Lieferungsmarkte auftreten, zur Vorsicht, zumal sich die selbst für gesunden trockenen Jnlandsroggen erzielbaren Preise noch wesentlich unter den russischen Forderungen halten. Das Gros des Roggenangebots besteht zwar meist noch au§ klammer Ware, für die sich die Kauflust sehr zurückhält. Sehr hohe Preise wurden andauernd in Hamburg und am Rhein für russischen fälligen imb greifbaren Roggen bezahlt. Weizen lag im allgemeinen ruhiger, doch machte sich, angeregt durch die Festigkeit Rußlands, für amerikanischen Weizen zu den ermäßigten Forderungen vielfach Kaufinteresse bemerkbar. Das Angebot in neuem Hafer nimmt allmählich zu, aber das Geschäft darin ist noch klein. Für die Reste alter Ware werden im Bedarfsfälle urwer- ändert hohe Preise gezahlt. Russische Futtergersten bedingen fortgesetzt hohe Preise, in inländischer Ware gestaltete sich der Verkauf bisher wenig lebhaft. Für Mais haben sich die Forderungen kaum geändert.
Es stellten sich die ©etreibepreiie am letzten Markttag», in Mark pro 1000 kg je nach Qualität, wobei das Mehr (-)-) bezw. Weniger (—) gegenüber der Vorwoche in Klammern Q beigefügt ist, wie folgt:
Weizen
Roggen
Hafer
Königsberg
™ (-
) 188 (-
) — (— )
Danzig
220 (4-2
) 186 (-6
) 172 (- )
Stettin
- (-
) 185 (—5
) 188 (4-1 )
Posen
213 s—
) 180 l-
) 174 (— )
Breslau
211 (—
) 189 (4-1
) 182 (- )
Berlin
— (—
) 190 (-5
) - (- )
Magdeburg
209 s—
) 184 (-
) 180 (- )
Halle
218 (4-2
) 192 (4-2
) 180 (- 1
Leipzig
220 (4-4
) 192 (—2
) 181 (- )
Rostock
215 (—
) 185 (-
) 193 (-2 )
Hamburg
211 (—1
)210 (-
) - (- )
Braunschweig
- (-
) 185 (-
) 210 (4-2 )
Düsseldorf
- (-
)190 (-
) - (- )
Köln
205 (—
) 188 (—7
) - (- )
Frankfurt a.M.
205 (—
) IQIW—24a) 210 (4-4 )
Maunheim
211 (-4»
) 194 (—1
)188 (-1 )
Stuttgart
215 (—
) 195 (-
) 190 (- )
Straßbiwg
216 s—
) 187 4s(-
) 210 (-' )
München
— (-
) 192 (—
) 192 (- )
Weltmarktpreise: Weizen: Berlin September 203,75 (4-1,25), Dezbr. 203,25 (4-1,25), Budapest Okt. 193,75 (—3,20), Paris Sept./Dez. 189,65 (—0,—), Liverpool Sept. 159,95 (4-1,65), Chicago Sept. 130,40 (—4,10), Dezbr. 138,50 (-3,15). Roggen: Berlin Sept. 187,50 (4-0,75), Dezbr. 185,— (4-3,50). Hafer : Berlin Sept. 166,50 (4-0,7 5), Dezbr. 164,75 (4-2,-) Mark per 1000 kg.
Hus aller Mett.
Ein seltsamer Gesetzentwttrs gegen den Hüte* luxtts der Fraire», der an die Kleiderordnung vergangener Zeiten erinnert, lag in der letzten Sitzungszeit den Gesetzgebern des Staates Missouri vor. Dieser Entwurf, bekannt geworben unter dem Namen „Das Antihutgesetz", schlug folgende strenge Maßregeln zur Einschränkung der weiblichen Putzsucht vor: „Keine Frau, gleichviel, ob verheiratet oder ledig, darf auf ihrem Hute einen anderen Federschmuck tragen, als den, der nachweislich vom Truthahn, von Hühnem oder anderem zur Nahrung getöteten Federvieh stammt. Auf keinem Hut dürfen mehr als zwei Ellen Band oder V/s Ellen Spitze angebracht werden! Gold- oder Silberschnallen auf Hüten sind verboten, wie überbaust »der Aufvutz verboten ist, dessen Wert 1 Dollar