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X Fechentzeim, 20. Juli. Die Vorbereitungen zu dem morgigen, hier stattfindenden 38. großen gemeinschaft- lidjm Turnfeste des Maingaus gehen ihrem Ende entgegen. Fest-, Finanz-, Ordnungs-, Wirtschafts- und DekorationS- Ausschuß sind mit ihren fleißigen Vorarbeiten zu Ende gekommen und auch die gesamte Bürgerschaft, die mit Interesse und Freudigkeit Anteil nimmt, arbeitet mit emsiger Hand an den letzten Zurüstungen, um Straßen und Häuser in ein festliches Gewand zu kleiden zum würdigen Empfang von über 1500 auswärtigen Turnern und ungezählten Festgästen, um ihnen den Aufenthalt hier angenehm zu machen. Ein weitbemessener Festplatz, ganz nahe dem Orte und längs des Mainflusses sich ausbreitend, soll sie alle aufnehmen, die einen, um sich zu vergnügen, wozu reichlich Gelegenheit geboten, die andern, um im edlen Wettstreite sich zu messen in einer Kunst, geübt und gepflegt zum eignen und des Vaterlandes Wohl. Zu dem bereits bekannt gegebenen, sehr umfassenden Festprogramm sei ergänzend noch mitgeteilt, daß beim Fest- tommers am heutigen Abend die vereinigten hiesigen Turner- gesangschöre das „Turnerfestlied" von Pauli vortragen und die Fechtriegen des hiesigen alten Turnvereins und des Berger Vereins gemeinschaftliches Schausechten vorführen werden und außerdem am Montag abend Herr Kunstfeuerwerker L. Kühnle-Offenbach ein Kunstfeuerwerk abbrennen wird. Der Preis der für das ganze Fest gültigen Karte ist auf nur 40 Pfg. festgesetzt und derjenige der Karten mit teilweiser Gültigkeit entsprechend geringer normiert. So ist alles bedacht und vorbereitet, und wenn, was ja alle Aussicht hat, das Wetter ein günstiges sein wird, so ist ein schöner und gelungener Verlauf des Turnfestes sicher zu erwarten, reichlich lohnend alle Mühe und Arbeit zum Gelingendes Ganzen.
festgruß
zum Verbands- und Fahnenweihfefte der Poft- unterbeamten.
Seid uns gegrüßt, Kollegen Freunde, Gäste! Willkommen rufen herzlich zu wir allen, Die Ihr beehret uns zu schönem Feste;
0 möge es Euch hier recht Wohlgefallen.
Willkommen! Könnt Ihr recht es deuten?
Die Vöglein singens aus der Luft Euch zu.
Ja selbst die Glocken von dem Turme läuten: ^Willkommen, lieber Postmann Du!"
Willkommen tönt es heut aus aller Munde, Ob Greise, Männer, Jünglinge, ob Frauen, Und auch das Posthorn schmettert fröhlich durch die Runde, Nur Wann' und Freude sollt Ihr heute schauen.
Als deutsche Männer wollen wir zusammen stehen, Laßt drücken Euch zum Gruß die Bruderhand, Das Fest in Würde wollen wir begehen Zur Ehre unsrer Post im ganzen Land.
Laßt flattern hoch die Fahnen in der Rechten, Gott schütz' und schirme uns mit starker Hand, Als wack're Männer laßt uns ruhig werter fechten Mit Gott für König und für Vaterland.
C. Nessel.
Hus Hab an es fern.
Schli'rchtsrn, 20. Juli. Die Gemeinde Herolz har sich rur Anlage einer Hochdruckwasserleitung entschlossen. Die Ausarbeitung eines Projekts ist bereits in Auftrag gegeben.
Wiesbaden, 20. Juli. Wie seinerzeit gemeldet, verunglückte am Tage des Kaiserpreis-Rennens zwischen der Platte und Neuhof ein Privatautomobil, wobei der Chauffeur Gerhardt, aus Kreuznach gebürtig, schwere äußere und innere Ver- etzungen erlitt. Er wurde in das hiesige städtische Krankenhaus gebracht, wo er vorgestern an den Folgen seines Unfalles gestorben ist. Um nähere Anhaltspunkte über die inneren Verletzungen 'des Verunglückten zu finden, wurde gestern eine Sezierung der Leiche vorgenommen.
Wettsre Berichte „Wirs Nah und Fern" im zweiten Blatt.
f$andel, Gewerbe und Verkehr.
Marktbericht.
Hanau, 20. Juli. (Lebensmittelpreise.) Geflügel: Tauben, das Pärchen 0.90 bis 1.00 M.: ein alter Hahn 1.50—1.80 Mark; ein junger Hahn 0.70 bis 1.00 Mk.; ein Huhn 1.30 bis 1.60 Mark; eine Ente 2.20 bis 2.50 Mk.; eine Gans 3.— bis 3.30 Mk.! Fische: gewöhnliche Sorte 30 Pfennig, bessere Sorte 40 Pfg., Aal 80-90 Pfg., Hecht 1.— bis 1.10 Mk., Bresem 50 Pfennig, Barben 60 Pfennig, Barsch 60 Pfg. Karpfen — Mk., Vs Kilogramm. Gemüse: Meerrettich die Stange — Pf., Spargel, Pfund 0—0 Pfg., Blumenkohl, d. Stück 30—70 Pfg., Kopfsalat, St. 3—6 Pfg., Endivien, d. Stück 8-10 Pfg.; Rettich, das Stück 5-10 Pfg.; Ober- Kohlrabi, das Stück 5—8 Pfg.; Unter - Kohlrabi — Pf., Wirsing, das Stück 25 Pfg; Weißkraut, das Stück 25 Pfg., Rotkraut, das Stück 25—30 Pfg., Sellerie, das Stück ---Pfg.; Gurken, St. 15-30 Pfg.; gelbe Rüben, Bündel 8 Pfennig; Neue Erbsen, Pfund 15 Pfennig, neue Bohnen, das Psd. 20 Pfg., Schnittkohl, Portion — Pfg., Rosenkohl Pfd. — Pfg., Schwarzwurzeln, 1 Pfd. — Pfg., Spinat, 1 Pfund 20 Pfg., Lattich 1 Portion —.— Pfg., Schmalzkraut 1 Portion —♦— Pfennig, Kartoffeln alte, —.— Pfennig.; neue, Doppelliter 15 bis 20 Pfennig; Obst: Kirschen, Pfd. 15-20 Pfg., Stachelbeeren, Pfd. 15—20 Pfg., Johanisbeeren 18—20 Pfg., Erdbeeren, 1 Pfd. 0.40 Mark, Himbeeren, 1 Pfd. 45 Pfg., Heidelbeeren, das Liter 12 Pfennig, Birnen, das Pfund 30—40 Pfg., Nüsse, das Hundert 40 Vfg.. Pfirsiche,
SamSkâft
das Pfund —.50 Pfennig, Citronen, das Stück 6 bis 8 Pfennig; Apfelsinen, das Stück 10 bis 12 Pfennig; Paradiesäpfel, Pfund 30—40 Pfennig. — Verschiedenes: Butter, das Pfund 1,30 bis 1,40 Mk.;' Käse, 1 Stück 4-6 Pfennig; Eier, Stück 5—8 Pfg.; Gänseeier, Stück — Pfg., Zwiebeln, Pfund 10 Pfg.; Welschkorn, —.— Pfg., Radieschen, das Bündel 10 Pfennig; Kastanien, Pfund — Pfg., Weizenmehl, 1. Sorte 20 Pfennig; 2. Sorte 18 Pfg.; 3. Sorte 16 Pfennig.
Drahtnachrichten
Personalfragen in Frankreich.
Paris, 20. Juli. Mehrfach wird berichtet, daß die Verhandlungen Elemenceau's mit dem radikalen Deputierten Maujean wegen der Uebernahme des Postens des Unterstaatssekretärs des Innern zum Ziele geführt haben. Die Ernennung werde wahrscheinlich schon im heutigen Ministerrate erfolgen.
Kredite für Erbauung lenkbarer Luftschiffe.
Paris, 20. Juli. Dem „Gaulois" zufolge hat der Kriegs minister von der Budgetkommission Kredite von 5 Millionen Francs verlangt, die in das außerordentliche Kriegsbudget für das lausende Jahr eingestellt werden sollen. Diese Kredite sollen teils für Erbauung lenkbarer Luftschiffe, teils für neue Mitrailleusen verwendet werden. Die Budgetkommission hat die Forderung des Kriegsministers bewilligt. Auswanderung des französischen Kapitals nach der Schweiz.
Paris, 20. Juli. „Echo de Paris" behauptet, daß die französischen Konsulate in der Schweiz, sowie der französische Botschafter in Bern eine Untersuchung über die Auswanderung des französischen Kapitals nach der Schweiz angestellt haben. Diese Untersuchung habe ergeben, daß vor einem halben Jahre das in den Schweizer Banken hinterlegte Kapital 1800 Millionen Franks betragen habe.
Die Zwangseinquartierungen.
Montpellier, 20. Juli. Die Bewohner der Gemeinde Nissan weigerten sich, das vor drei Wochen bei ihnen eingerückte Bataillon des Infanterieregiments Nr. 55 noch länger zu beherbergen. Der Unterpräfekt veranlaßte infolgedessen, daß die Volksschulen unverzüglich geschlossen und die Soldaten daselbst einquartiert werden.
Ausstandsbewegungen.
Dorrai, 20. Juli. Unter den Arbeitern des hiesigen Arsenals ist infolge der Entlassung mehrerer Gießer eine Ausstandsbewegung ausgebrochen.
Die Abdankung des Kaisers von Korea.
Soenf, 19. Juli. Das amtliche Organ bringt die erste offizielle Mitteilung von der A b d a n k u n g d e s Kaisers zu Gunsten des Kronprinzen. Die Bekanntgabe ist vom Kaiser und dem Minister des Auswärtigen unterzeichnet.
Soeul, 19. Juli. Vor den Toren des Palastes hatten sich heute nachmittag etwa 5000 Menschen angesammelt, wurden jedoch noit dort vertrieben. Während der Audienz in der Nacht, in deren Verlauf der Kaiser auf die Forderung des Kabinetts abzudanken einging, versuchte eine Anzahl Studenten dem Kaiser eine Petition zu überreichen. Die Polizei verhinderte sie jedoch hieran und trieb sie nach dem Ostpalaste, wo sie die ganze Nacht über blieben. Zahlreiche Reden wurden gehalten. Um Mitternacht ließ der japanische Polizeichef Karabiner an die Palastpolizei verteilen. Die Menge wuchs beständig, verhielt sich jedoch ruhig.
Die Vorgänge in Rußland.
Petersburg, 19. Juli. Der Untersuchungsrichter des Schwurgerichtshofs Petersburg beendigte die Voruntersuchung in dem Verfahren gegen die Vereinigung, die sich gebildet hatte, um den Kaiser, den Großfürsten Nikolaus Nikolajewitsch und den Ministerpräsidenten Stolypin zu ermorden. Der Untersuchungsrichter übergab heute die Akten an den Staatsanwalt des Militärgerichtshofs Petersburg, damit dieSchuldigcn nach den Militärgesetzen abgeurteilt würden. Gegen 23 Personen, von denen 20 sich in Untersuchungshaft befinden, ist das Verfahren eingeleitet. Drei sind vor der Untersuchung verschwunden und nicht mehr aufgefunden worden.
Marokko.
Paris, 20. Juli. Privatmeldungen aus Fez zufolge sei der Machzen durch die Gefangenschaft Mac Lean's in arge finanzielle Verlegenheit geraten, da Mac Lean, der überraus reich sei und für die dringenden Ausgaben des Sultans schon Vorschüsse in Höhe von 2 Millionen gemacht habe, weitere Darlehen versprochen hatte.
Ein Streikposten.
Hamburg, 20. Juli. Das Landgericht verurteilte den mehrfach vorbestraften Schauermann Marks, der als Streikposten zur Zeit des Schauermannsstreiks zwei dänische Arbeitswillige bedroht und einem Schutzmann Widerstand geleitet hatte, wegen versuchter Nötigung und Widerstandes gegen die (Staatsgewalt zu 3 Monaten Gefängnis.
Das Automobil.
Bern, 20. Juli. Fünf schweizerische Offiziere sind bei Veron auf einer Rekognoszierungsfahrt mit ihrem Automobil verunglückt. Ein Major und ein Hauptmann wurden schwer, die Uèbrigen leichter verletzt.
In Brand gesteckt.
Athen, 19. Juli. Aus Serres wird gemeldet, daß eine bulgarische Bande daS griechische Kloster in Kula in Brand steckte. Die Kirche konnte gerettet werden. Alle zugehörigen Gebäude sind zerstört.
Liebesaffäre.
Landsberg a. d. Warthe, 20. Juli. Bei Eisenhammer machte der 18jährige Sohn eines Kaufmanns einen Mordversuch auf die 16jährige Tochter des Hütlen- direktors, weil sie seine Liebesbewerbungen zurückgewiesen hatte. Die Kugel streifte jedoch nur den Hals des Mädchens. Der Täter erschoß sich darauf selbst.
20. IM
DieHe in Anrerika.
Philadelphia, 20. Juli. Zehn große Spitäler sind von Kranen überfüllt, die vom H i tz s ch l a g getroffen wurden. Außer wurden viele in ihren Wohnungen behandelt. Am genUM w"^" sünf Todesfälle und 50 hoffnungslose Fälle
Unwetter.
Glatz, 19. Juli. Aus allen Kreisen treffen jetzt HiobS- posten ein. In der Grasschaft Glatz haben die Fluten drei Menschenleben gefordert. Besonders hart betroffen wurde die Umgebung von Mittelwalde. Bergabhänge sind in den Fluß gerutscht, große Stücke aus den Dorsstraßen weggerissen, sämtliche Wehre zerstört. Das Wohnhaus des Direktors der Baumwollweberei von Wolff in Proschnitz wurde von den Fluten gänzlich zerstört und fiel in sich zusammen. Erheblich gelitten hat die Papierfabrik Mühldorf. In dem zum Kreise Glatz gehörigen Dorfe Wütsch ist ein neuer Wolkenbruch niedergegangen. In der ohnehin armen Ortschaft ist jeder Verkehr unterbunden. Hilfsmannschaften werden sofort an die gefährdeten Stellen entsandt. Im Gegensatz zu den Ueberschwemmungen früherer Jahre ist diesmal die Allgemeinheit nicht sonqerlich betroffen worden, sondern nur die einzelnen Besitzer.
Scheußlichkeiten.
Berlin, 20. Juli. Der „Berl. Lokalanzeiger" meldet aus Mailand: In einem von Nonnen geleiteten hiesigen Kinderasyl wurden von mit der Aufsicht betrauten Persönlichkeiten scheußliche Verbrechen an den Kindern verübt. Nach der „Vossischen Zeitung" sind mehrere Kinder an einer häßlichen Krankheit erkrankt. Die Vorsteherin und mehrere Angestellte sind flüchtig, die Vizevorsteherin wurde verhaftet. Gegen mehrere Personen sind Haftbefehle erlassen. Wie der Erzbischof feststellte, legten die Nonnen sich fälschlich den Titel und das Gewand von Ordensschwestern bei. Unter dem Verdachte, sich an den Kindern vergangen zu haben, wurde in Turin ein angeblicher Priester verhaftet.
Das Ausgleichsgesetz.
Agram, 20. Juli. Die Gemeinde Sesvete beschloß, He eingesammelten Steuerbeträge an die Staatskasse nicht abzuführen, sondern sie nutzbringend anzulegen, bis für die Verletzung des Ausgleichgesetzes Satissaktisn gegeben sei.
Die Automobilfahrt Peking-Paris.
Jekaterinburg, 19. Juli. Der Prinz Borghese kam um halb 7 Uhr auf der Automobilfahrt Peking-Paris hier an und wird morgen die Reise nach Perm fortsetzen.
Arbeiterbewegung.
London, 19. Juli. Nach Depeschen aus Johannesburg scheint dec Ausstand der Minenarbeiter tatsächlich beendet zu sein, obgleich die Agitatoren ihre Tätigkeit noch ausüben. Die offizielle Ankündigung von der Beendigung des Streiks ist aufgehoben worden.
Verbrannt.
München, 20. Juli. (Privat-TelegramlN.) Die Morgew blätter melden: Die siebenjährige Tochter eines Hausbesitzers füllte eine Radfahrerlaterne mit Petroleum und zündete sie an. Infolge der Explosion gerieten die Kleider des Mädchens in Brand. Nach kurzer Zeit trat der Tod des Mädchens ein.
Raub.
Düffeldorf, 19. Juli. Heute nachmittag erschien im Juweliergeschäft von Sporrer am Schadowplatz ein junger Mann von etwa 22 Jahren und ließ sich Brillantringe zeigen. Plötzlich versetzte er Frau Sporrer, die sich allein im Laden befand, einen Schlag ins Gesicht, ergriff das Brett auf dem sich die Ringe befanden, und lief davon. Frau Sporrer eilte ihm nach und rief um Hilfe. Es gelang, den Räuber, der einen Revolver bei sich trug und das Brett unterwegs von sich warf, zu fassen. Mehrere wertvolle Ringe im Werte von 3- bis 4000 Mk. werden noch vermißt. Herr Sporrer war kurz vorher zu einem Kunden gerufen worden, was vermutlich mit dem Raube zusammenhängt.
Auszüge aus dem Amtsblatt der Königlichen Regierung zu Cassel.
Marjoß. Zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft, die in Ansehung der in der Gemarkung von Marjoß belegenen, im Grundbuche von Marjoß zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerkes auf den Namen: 1) bei Schneiders Johann Nikolaus Zehner zu Marjoß, 2) deS Taglöhners Kaspar D äsn er und dessen Ehefrau, Margarete, geb. Eyring, zu Marjoß, eingetragenen Grundstücke besteht, sollen diese Grundstück am 5. September 1907, vormittags 9 Uhr, durch das Königliche Amtsgericht zu Steinau — Zimmer Nr. 1 — versteigert werden.
Schiffsnachrichteu.
(Mltgeteilt von Agent Ad. Treusch-Hanau.)
Hamburg, 18. Juli. Der Dampfer „Rapollo" von der Hamburg-Amerika-Linie ist gestern in New - Orleans und der Dampfer „Nordsternen" vorgestern in Montreal eingetroffen.
Der Hamburger Dampfer „Deutschland" ist am 19. Juli wohlbehalten in New-Jork eingetroffen.
Bremen, 17. Juli. Der Dampfer des Norddeutschen Lloyd „Schleswig" ist gestern in Alexandrien eingetroffen.
Der Postdampfer „Zeeland" der „Red Star Line" in Antwerpen ist laut Telegramm am 17. Juli wohlbehalten in New-Aork angekommen.
Schiffsberichte.
Mitgeteilt vom Vertreter des Norddeutschen Lloyd i« Bremen, M. Schuster, Fahrstraße Nr. 1).
Der Dampfer „Friedrich der Große" ist am 18. Juli wohlbehalten in New-Aork angekommen.
New-Pork, 18. Juli. Der Dampfer „Ryndam" von der Niederländisch - Amerikanischen - DampfschiffahriS- gesellschaft ist gestern hier eingetroffen.