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Donnerst«»^
19, September
an dieser Stelle unseren wärmsten Dank für die herrlichen Genüsse ab.
* DreihrmverLjahrfeier Des Königlichen ®^m= «rgslirms. Der Festausschuß macht noch folgendesbekannt: Sonderkarten zu dem B e g r ü ß u n g s a b e n d am 26. September sind zum Preis von 50 Pfg., solche zum S ch ü I e r f e st am 27. Septbr., 6 Uhr abends, zum Preise von 1 Mk., sowie Tischkarten zum Abendessen während dieses Schülerfestes zum Preis von 1.50 Mk. durch Vermittlung der Lehrer und Schüler des Gymnasiums zu beziehen. Die Sonderkarten (nicht die Tischkarten) sind auch am Donnerstag den 26. Septbr., von 3 bis 8 Uhr nachmittags, im B u r e a u d e s F e st a u s s ch u s s e s in der „Concordia" zu haben. Karten zum Festmahl am 27. Septbr., V/a Uhr nachmittags, im Saale der „Concordia", können dnrch Professor Dr. Küster zum Preise von 3 Mark bezogen werden. Auch Festkarten, die für alle Veranstaltungen gültig sind und zum Bezüge der Festschrift berechtigen, sind noch zu haben. Die Festschrift allein kostet im Buchhandel 1.50 Mk.
* Rittersharts - Konzert. Wir haben seiner Zeit mitgeteilt, daß der berühmte Tenorist, König!. Hofopernsänger Alfred Rittershaus aus Berlin, hier wieder einen Opern-Balladen- unb Lieder-Abend veranstalten werde. Wie wir heute erfahren, findet dieses Konzert, welches bei dem glänzenden Namen des Künstlers sicherlich das größte Interesse unserer Musikfreunde erregen dürfte, im Oktober statt.
* Stadttheatev. Die Novität Wildenbruch'S, „Raben- steinerin", mit der die Hanauer Thealcrsaison eröffnet wird, wurde gestern in Wiesbaden mit großem Erfolge gegeben. — Durch Todesfall sind einige gute Plätze im ersten Rang freigeworden und nimmt Neuanmeldungen auf dieselben Herr Kempf-Bamberger entgegen.
* Lehrersärrgerchor. Freitag den 20. September d. Mts., abends pünktlich 81/» Uhr Probe, von 91/« ^hr ab Hauptversammlung. Es wird um pünktliches und zahlreiches Erscheinen der Mitglieder Höst, gebeten.
* GesitNgvereitt „Tonblitthe". Wir wollen nicht verfehlen, an dieser Stelle nochmals auf das am Donnerstag den 26. September abends halb 8 Uhr in den Sälen zur „Centralhalle" stattfindende Konzert des Vereins aufmerksam zu machen und bemerken gleichzeitig, daß der genannte Verein am Samstag den 28. September abends 8 Uhr in denselben Sälen sein 36jähriges Stiftungsfest (Herrenabend begeht. Außer dem gesanglichen, ist auch diesmal wieder dem humoristischen Teil Rechnung getragen; auch wird das beliebte Mitglied des Vereins, Herr Jean Bock, den Abend durch einige ernste und heitere Rezitationen verschönern helfen. Den musikalischen Teil hat die Ulanen-Kapelle übernommen. Somit versprechen beide Abende recht genußreich zu werden. Liste zirkuliert, auch sind Karten bei den Mitgliedern und abends an der Kasse zu haben.
* Gesangverein „Eintracht". Im Feuilleton befindet sich ein Aufsatz über die für das Konzert am 15. Oktober gewonnene Solistin Carlotta Stubenrauch. Wir verweisen Interessenten auf diese Veröffentlichung.
* Hanauer SünsM'-DnarieLt. Wir machen nochmals auf das nächsten Samstag abend 8 Uhr in der „Centralhalle" stattfindende 5. Stiftungsfest (Herrenabend) des Hanauer Sänger-Quartetts aufmerksam. Das Programm, unter Mitwirkung des Herrn K. Meiste r (Tenor) von Frankfurt und der gesamten Manenkayelle, ist vorzüglich ausgewählt und umfaßt eine Reihe prachtvoller Darbietungen, für deren gute Wiedergabe die bekannte Leistungsfähigkeit des Sänger- quartetts bürgt.
* Das Kornhaus Hanan. Am vergangenen Sonntag, nachmittags 4 Uhr, wurde im Gasthaus „Zur- Sonne" dahier die Generalversammlung des KornhauseS Hanau abgebalten, die sich eines recht zahlreichen Besuches seitens der Genossenschaftsmitglieder gu erfreuen hatte. Der Vorsitzende des AufsichtsralcS Herr . Theodor K imme l- Rüdigheimerhof gedachte vor Eintritt in die Erledigung der Tagesordnung zunächst der verstorbenen Aufstchtsratsmitglieder Fliedner-Bruchköbel und Pfarrer W i f s e m a n n-Bieber, deren Andenken durch Erheben von den Sitzen geehrt wurde, und begrüßte sodann den als Vertreter des Verbandsdirektors Herrn Oekonomierat Rexerodt erschienenen Herrn Schleppen, Prokurist der Casseler Raiffeisen-Filiale, Der Geschäftsbericht über das verflossene Geschäftsjahr (1. Juli 1906 bis 1. Juli 1907) wurde von dem Kornhausdirektor Herrn T h y l m a n n erstattet. Der recht ausführlich gehaltene Bericht hob hervor, daß das abgelaufene Jahr durch feinen schönen Erfolg der Hanauer KornhauSgenossenschaft ein sicheres Fundament gab und um das Kornhaus selbst eine feste Brustwehr zog, an der alle Anfeindungen, die man ähnlichen Genossenschaften von bestimmter Seite entgegen- bringe, zurückprallten. Der Neubau gehe demnächst seiner Vollendung entgegen, stolz stehe er neben dem alten, als wolle er sagen: „Auch ich werde treulich dienen demjenigen, dem endlich geholfen werden muß, dem deutschen Bauer, ob groß oder klein!" Obwohl im abgelaufenen Jahre große Abschreibungen vorgenommen werden mußten (5497 Mk.), konnte doch ein angemessener Reingewinn in der Höhe von 9121.98 Mk. erzielt werden. Vergleichen wir die später noch zur Aufzählung kommenden Umsätze mit der Ziffer des Reingewinnes, so ersehen wir, daß die Genossenschaft tatsächlich mit sehr geringem Nutzen arbeitet, alle Geschäfts- Vorteile also den Mitgliedern des Kornhauses zugute kommen. Aus den nachfolgenden Zahlen ist zu ersehen, in weid) erfreulicher Weise sich die Hanauer Kornhausgenossenschaft im verflossenen Jahre weiter entwickelt hat. Gegenüber dem Vorjahr wurden im Geschäftsjahr 1906/07 mehr verkauft 10 200 Ztr. Getreide, 16 400 Ztr. Futtermittel, 6400 Zentner Düngemittel, 34 000 Ztr. Kohlen. Der Gesamtumsatz in Getreide, Futter- und Düngemitteln stellt sich im Geschäftsjahr 1906/07 auf 2336 Waggon = 467 200 Ztr. Der Geldwert des Gesamtumsatzes in 1906/07 (Getreide-, Wsrrn- M Kagenkonto) stellt sich auf 3401789 Mk. gegen
2 696 380 Mk. in 1905/06, somit ein Mehr von 705 409 Mk. Auch hinsichtlich der Mitgliederbewegung ist günstiges zu berichten, da zu Beginn des Geschäftsjahres 136 Mitglieder, am Ende desselben aber 154 Mitglieder vorhanden waren (die angeschlossenen großen Raiffeisen- und Bauernvereine zählen hierbei als Einzelmitglieder). Trotz aller hämischen Bemerkungen in der gegnerischen Presse und trotz aller Anfeindungen sehen wir auf allen Gebieten ein Vorwärtsschreiten, sodaß unsere Kornhaussache zu den allerbesten Hoffnungen berechtigt. Der Geschäftsbericht wurde von allen Anwesenden beifällig ausgenommen. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates Herr Theod. Kimmel-Rüdigheimer« Hof dankte dem Vorstand, insbesondere dem Vorsitzenden desselben, Herrn Domänen- Rentmeister Reinhardt, dem Direktor Herrn Thylmann, den Beamten und Arbeitern des Kornhauses für die geleistete treue Arbeit im Dienste für die Allgemeinheit. Die Bilanz wurde verlesen und genehmigt, ebenso wurde die Verteilung deS Reingewinnes in der vorgeschlagenen Form genehmigt. Auf die Geschäftsanteile erfolgt die Verteilung einer fünfprozentigen Dividende. Die laut Statut ausscheidenden Vorstandsmitglieder wurden wieder- gewählt, für den Aufsichtsrat wurden verschiedene Ersatzwahlen vorgenommen. Herr Prokurist Schleppen von der Casseler Raiffeisenfiliale richtete ebenfalls eine kurze warmgehaltene Ansprache an die Anwesenden. Nach Erledigung verschiedener interner Angelegenheiten wurde die Generalversammlung geschlossen. Mögen unsere Landwirte immer mehr den Wert des Kornhauses als Preisregulator kennen und schätzen lernen, um in schwierigen Zeiten, in dem Kampfe und Ringen um die Existenz, den Weg der Selbsthilfe beschreiten zu können.
* Biehfertchen. Im Regierungsbezirk sind zur Zeit folgende Ortschaften verseucht: Tollwut: Kreis Hünfeld: Burghaun; Kreis Witzenhausen: Datterode. Schweineseuche (Schweinepest): Stadtkreis Cassel: Cassel; Landkreis Cassel: Niederzwehren, Wilhelmshausen, Ihringshausen, Weimar, Altenbauna; Kreis Frankenberg: Schmittlotheim; Kreis Fritzlar: Dissen, Fritzlar, Zennern, Wehren, Wabern, Haldorf, Geismar, Gleichen, Lohne; Kreis Fulda: Opperz, Oberstorck, Buchenrod; Kreis Gelnhausen: Mernes, Streitberg, Breitenborn A. B., Bosgesäß, Leisenwald; Stadtkreis Hanau: Hanau; Landkreis Hanau: Langendiebach, Langenselbold, Bischofsheim, Windecken, Bergen; Kreis Hofgeismar: Trendelburg, Calden, Grebenstein, Beberbeck, Immenhausen, Carlshafen, Vaake, Friedrichsfeld ; Kreis Homberg: Homberg, Remsfeld; Kreis Hünfeld: Unter- leimbachshof; Kreis Melsungen: Altenburg, Spangenberg; Kreis Schlüchtern: Schlüchtern; Kreis Ziegenhain: Christerode. Influenza der P f e r d e: (A. Brustseuche): Stadtkreis Cassel: Cassel; (B. Pferdestaupe): Landkreis Cassel: Ochshausen; Kreis Frankenberg: Haina, Bockeudorf; Geflügelcholera (Hühnerpest): Kreis Witzenhausen: Rommerode.
* Kshrraddtebstahl. Aus dem Hofe der gewerblichen Fortbildungsschule wurde gestern nachmittag ein Fahrrad (Fabriknummer 45 692, Marke Hacnel) gestohlen.
* Gesellige Verbindung ,Arminia-. Das 4.Stiftungsfest, bestehend in Abendunterhaltung und Ball, wird am Samstag den 12. Oktober d. I. in den Sälen der „Centralhalle" gefeiert.
* Hanau 93 — Hanauer F.°Kl. Viktoria 94. Am nächsten Sonntag den 22. September beginnen in ganz Süddeutschland die Spiele um die Meisterschaft des Verbandes. Im Mittelmaingau treffen in der Atlasse sofort die beiden schärfsten Gegner zusammen: Hanau 93 gegen Hanauer Viktoria. Von jeher schon gilt das Spiel dieser beiden Gegner als das wichtigste sportliche Ereignis. Denn sein Ausgang gibt schon einen ziemlich sicheren Hinweis auf den zukünftigen Gaumeister. Ueber die Mannschaften, die ja fast jedem bekannt sind, ist es nicht notwendig viel zu schreiben. Hanau 93 spielt fast in gleicher Aufstellung wie im Vorjahre, einen recht guten Zugang hat die Mannschaft in dem neuen Verteidiger gefunden. Ueber den neuen Torwächter läßt sich ein sicheres Urteil noch nicht bilden. Die Mannschaft der Viktoria ist die alte. Gelingt e§ der Hanauer Viktoria, . deren drei beste Kräfte gegenwärtig beim Militär sind, die Mannschaft komplett zu stellen, so wird die sieggewohnte Mannschaft der 93er am nächsten Sonntag eine harte Nuß zu knacken bekommen. Die Spiele der 1. und 3. Mannschaften finden auf dem Viktoriaplatze, das der 8. Mannschaften an der Aussicht auf dem Platze von Hanau 98 statt.
Br. Zum Jubiläum der Viueeuz-Schwester« in Hamm.
(Fortsetzung.)
Fünf Jahre halten die Schwestern das menschliche Leib in den Häusern aufgesucht; gleichviel, wo sich Schmerzen und Krankheit fanden, ob in besser ausgestattcten Wohnungen oder in unansehnlichen Hinterhäusern und niedrigen Dachstuben, überall, wo man sie rief, waren sie zur Stelle. Dabei konnten sie sich jedoch der Wahrnehmung nicht verschließen, daß für die meisten Kranken die Privatwohnung keine geeignete Pflegestätte war. Wohl ober übel mußten sie dem Gedanken, ein Krankenhaus zu errichten, näher treten, obschon damit neue und große Sorgen sich deutlich in der Perspektive zeigten. In Erwägung, daß damals das Landkrankenhaus das einzige Institut seiner Art am Platze war und daß auch dieses zu jener Zeit über beschränkte Räume verfügte, griff das Mutterhaus zu Fulda den Gedanken auf und kaufte im Jahre 1887 vorerst ein kleines zweistöckiges Haus in der Nußallee mit einem größeren Bleichplatze an. Am 14. Juli jenes Jahres bezogen drei Schwestern das neue Heim und eröffneten darin mit staatlicher Genehmigung ein öffentliches Krankenhaus. Der erste Pflegling war ein armes krankes Waisenkind. Die Oberin Maria Theresia empfing es selbst an der kleinen Pforte, nahm es in die Arme und rief ihren Mitschwestern zu: „Diesen Erstling hat uns Gott geschickt; nun an die Arbeit, wie sichs ziemt, froh und unverzagt I Gott wirb für uns sorgen!" Es war gut, daß die Schwestern sich mit Gottvertrauen wappneten ; ihre Kräfte und Hilfs- mittel schienen tatsächlich den Aufgaben. bte ein öffentliches
Krankenhaus stellt, nicht gewachsen, und jene ersten Jahre waren buchstäblich Jahre des Darbens und der Not, in denen es schon ein Lichtblick war, wenn ein kleiner Wagen mit Wäsche um die Ecke fam und zum Bleichplay der Schwestern einbog. Doch besserte sich die Lage, immer mehr Kranke wurden gebracht, sodaß die Andachts- und Wohu- räume der Pflegerinnen sich fast auf einige Winkel beschränkten. Es mußte Wandel geschaffen werden, ein zeitgemäßer Neubau wurde geplant, und schon am 10. November 1890 traf ein zustimmendes Votum des Bezirksausschusses von Cassel ein mit folgendem Wortlaut: „Dem Mutterhaus der Barmherzigen Schwestern zu Fulda wird hierdurch auf Grund der Reichsgewerbeordnung die Errichtung eines Krankenhauses in der Blekchstraße Nr. 8 zu Hanau gestattet." Nach Ueberwindung vieler sachlicher Schwierigkeiken konnte am 1. August 1893 der erste Neubau mit fünf Kranken-- sälen, einem größeren OperationSsaal und zwölf Einzelzimmern eingeweiht werden. Em Tage der Einweihung wurde die Zahl der Schwestern auf elf, später auf achtzehn vermehrt. An Krankenbetten waren zuerst 50, zuletzt 100 vorgesehen. Von großer Bedeutung für die Genesenden war es, daß um dieselbe Zeit ein angrenzendes Areal erworben wurde, das zu Gartenanlagen, Freihallen und Erholungs- Plätzen Verwendung fand. Wäre es doch nur möglich, ein anschauliches Bild von der Wirksamkeit der Barmherzige» Schwestern in ihrem Krankenhause zu entwerfen! Dürre Zahlen können das nicht; sie sind stumm und wissen nichts zu erzählen von der Hingabe der Schwestern an ihren dornenvollen Beruf, nichts von dem ununterbrochenen Eifer, nichts von heldenmütigem Opfersinn. Nur ein dürftiger Einblick in den Umfang der geleisteten Arbeit wird durch ziffernmäßige Angaben gewährt: Danach waren es bis zum 1. Januar dieses Jahres etwas über 250 000 Pflegetage und wurden 8494 Kranke im Vincenz-Hause ausgenommen, darunter 8445 Katholiken und 5049 Andersgläubige, Kranke aus Stadt und Land ; meistens blieben sie nur vorübergehend, einen oder mehrere Monate auf dem Krankenlager; doch zählen auch jene nach Hunderten, die an langwierigen, oft ekelerregenden Leiden darniederlagen und die sorgsamste Pflege beanspruchten. 731 waren weder durch die Kunst des Arztes, noch durch die beste Pflege zu retten; die Zahl dieser Toten ist, trotzdem große Unternehmen, auswärtige Fabriken, Eisenbahnen usw. ihre Verunglückten sandten, immer noch nicht hoch. Um so erfreulicher ist es, daß die weitaus größte Zahl der Pfleglinge den Ihrigen gesund wiedergegeben wurde. Ss gelangte das Vincenz-Krankenhaus zu immer größerer Beliebt heit bei der hiesigen Einwohnerschaft und der näheren und entfernteren Umgebung. Das allseitige Vertrauen wird vollauf gerechtfertigt durch die anerkannt vorzügliche Leitung bei Hauses, die in den Händen der Schwester Oberin Alexia Adler liegt. Hatte letztere schon in der ersten Hälfte der neunziger Jahre großes Geschick bei dem Bau und der inneren Einrichtung gezeigt, so durfte man schon nicht geringe Erwartungen hegen, als der gegenwärtig zur Vollendung gekommene Erweiterungsbau in Angriff genommen wurde. Derselbe soll am Jubiläumstage der Schwestern, am 80. September eingeweiht werden; er repräsentiert sich im Äußeren als ein wohlgelungenes Werk und hat im Innern 8 große Säle, über 20 Krankenzimmer und einen Operations- saal; nach dem Garten zu schließt sich die Kapelle in edlen, gothischen Formen an. Mit der überaus glücklichen Entwickelung des Krankenhauses ist eng verwachsen die unermüdliche Tätigkeit des hochverdienten dirigierenden Arztes, des Herrn Sanitätsrates Dr. Noll; dieser hat zusammen mit dem zweiten Arzt Herrn Dr. Wagner einen ganz unschätzbaren Anteil an dem Rufe des Hauses. Sein Talent und seine gewissenhafte Berufstreue hat er unverdrossen und uneigennützig in den Dienst des Hauses gestellt, und so verbindet sich an dieser Stelle ein herzliches Wort des Dankes für die beiten Aerzte zugleich mit dem Glückwünsche an das Vincenz-Krankenhaus: Äd mnltos annos!
Vereins- u. Leest » ü 0 u n 4$ Nachrichten
fü r Donnerstag den 19. September.
Evang. Männer- und FünglingSverein: Bibelstunde (Ev. VereinShauS.) Turngememse: 8’/4—10: Iugenbabteilung, 7*/4—8s/4i Frauenabteiluug.4.
5—6: Mädchenabteilung, 6—7: Knabenabteilung.
Katholischer Männerverein: Bereinsabend in der Restauration Mohr. Verein der Deutschen Kaufleute, Ortsverein Hanau: BereinSabend. Arends'sch« Stenographenverein „Apollobund" (<L«sthavS „zu« Grafe- Philipp Ludwig): BereinSabend.
Gesangverein „Fröhlichfeit": Singstunde im Vereinslokale. Nationalstenographen-Verein: Lehr- u. Uebungsstunde (Lokal „Zur großst Krone", SteinheimerstraIe 26).
Dramstisch-liter-rischer Verein „Melpomene" „zur Sonne": Lesung. * Allgemeiner Bildungsverein: Abends 9 Uhr: Lese-, Diskussion?- und Vortragsabend im Restaurant „zur Sonne".
Oesterr. -Ung. Klub: Vereinsabend in der Brauerei Orschler. Erster Hanauer Fußball-Kl,:b 1893: Klubabend in der Brauerei Kaiser» Verein „Canaria": Bereinsabend im Vereinslokal .zum Karpfen". Klub „Bavaria": Klubabend in der Restauration „Allemania'. Erste Hanauer Poulegesellschaft: Preisspiel im „Deutschen HauS". Fußballklub „Viktoria": Vercinsabend im „goldnen Rad". Radfahrcrverc,» Hanau 1885; Klubabend in der „Centralhalle". Radfahrerverein „Vorwärts": Zusmnmenkunft im Gasthaus „;. Sonne k Spessart-Tounstenverein: Bereinsabend im „Elephanten .
Verein Merkur le. V.): Abends 9 Uhr: Ordentliche Generalversammlung, Techniker-Verein Hanan: Abends 8'/, Uhr: Versammlung im Vereine lokal: Restauration „Ratskeller".
Konsulat Hanau der Allgemeinen Radfahrer-Union, D. T. Ä. r Versammlung im Restaurant „Carlsberg".
Verfteègerungs- re. Kalender
für Freitag den 20. September.
Vormittags 10 Uhr sollen auf dem Hofe der hiesigen Ulatte« - Kaserntz fünf zum Kavallcriedienst ungeeignet Dienstpserde (Remonte) «eistbietmh^ gegen Barzahlung verkauf: »erben.
Ocffcntlichcr Wetterdienst.
(Beobachtungen des Physikalischen Vereins, Frankfurt.) Voraussichtliche Witterung für die Zeit vom AbenV des 19. September bis zum nächsten Abend.
Nach Zunahme der Bewölkung ist das Wetter morgen teils beiten teil# ueSelia âw weesMa&e skaberKblägK.