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geltet 4 _____________ glückten auf 1200, der Berichterstatter fürchtet jedoch, daß die endgültige Liste noch größer ausfallen werde. Viele öffent­liche Gebäude liegen in Ruinen; das Schatzamt ist indes unverletzt geblieben. DaS RegierungSgebäude ist stark beschä­digt, die 'Kolonialbank ist auSgebrannt, die Noma Scotia Bank ist ein Trümmerhaufen. Kirchen und Kapellen sind verschwunden, ebenso das Theater. DaS städtische Hospital ist zwar beschädigt, steht jedoch noch. Schiffe im Haien dienen als Hospitäler. Der Dampfer Kingston entkam mit genauer Not den Flammen. Sieben leichte Stötze wurden in der folgenden Nacht verspürt. Der Schaden wird auf 6 Millionen Pfund Sterling geschätzt.

Paris, 18. Jan. (Senat.) Präsident Dubost schloß sich namens deS Senats der BeileidZkundgebung an, die Präsident F a l l i è r e s anläßlich der Katastrophe auf Jamaika an daS englische Volk richtete. Das Haus spendete ein­stimmigen Beifall.

Paris, 18. Jan. (Deputiertenkammer.) Prä­sident Brisson spricht im Namen der Kammer dem eng­lischen Volk, der befreundeten Nation, aus Anlaß der Katastrophe auf Jamaika sein Beileid aus. (Beifall.) Der Minister des Aeußern Pichon schließt sich im Namen der Regierung den Worten Brissons an.

Paris, 18. Jan. Die Regierung befahl dem gegen­wärtig im Fort de France befindlichen' K r e u z e rKleber", aus den Marinedepots Lebensmittel nach Kingston zu schaffen.

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Unterschleife in einer Irrenanstalt. Großes Aufsehen erregt in Mecklenburg-Schwerin die Verhaftung eines angesehenen Schlächtermeisters in Schwerin und feinet Buchhalters. Die Verhaftungen erfolgten auf Antrag der Staatsanwaltschaft beim Großherzoglichen Landgericht, die seit über einem Jahre die Untersuchung in der großen Defraudationsaffäre der mecklenburgischen Landesirrenanstalt in Sachsenberg führt. Es handelt sich um Unterschleife bei Lieferungen für die Anstalt, die sich auf mehrere hundert­tausend Mark belaufen und seit Jahren begangen sein sollen. In derselben Sache war vor einiger Zeit ein Kaufmann W. in Schwerin i. M. ebenfalls verhaftet worden, er wurde aber gegen Zahlung einer hohen Kaution wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Untersuchung richtet sich ferner gegen einen früheren Inspektor und mehrere Wärter und Burcaubeamte der Sachsenberger Anstalt.

50 Prozent Höllenstein. Aus Düsseldorf wird ge­schrieben: Unter der Beschuldigung der fahrlässigen Körper­verletzung hatte sich vor der Strafkammer ein hier ansässiger praktischer Arzt zu verantworten. Gelegentlich einer am 18. Juni v. I. vorgenommenen Entbindung hatte der Angeklagte dem neugeborenen Kinde eine Höllensteinlösung zur Verhinde­rung eitriger Infektionen in die Augen geträufelt. Während jedoch zu solchem Verfahren höchstens eine zweiprozentige Lösung benutzt werden darf, hatte der Arzt irrtümlicherweise eine solche von 50 Prozent verschrieben und das Rezept war dementsprechend in der Apotheke angeiertigt worden. Die Folge war eine eitrige Entzündung der Augen, die nur durch daS Eingreifen eines Spezialarztes eine günstige Wendung nahm, indes aller Voraussicht nach eine dauernde Beeinträch­tigung der Sehkraft des rechten Auges zurücklaffen wird. Der Angeklagte sucht seinen Irrtum mit Ueberlastung zu entschuldigen. Das Urtel lautete auf eine Geldstrafe von 100 Mark. In der gleichen Angelegenheit schwebt noch ein Zivilprozeß, mV Vater des Kindes eine Entschädigungs­summe von * 5 000 Mark beansprucht.

Allc.zei ans Bayern. In der Nähe von R u h - st o r f bei Pfarrkirchen wurde die Dienstmagd Viktoria Eberl von einem Burschen überfallen und ihrer Barschaft beraubt. Der Täter, vermutlich ein Handwerksbursche aus Böhmen, versuchte die Eberl unter Bedrohung mit Erstechen auch zu vergewaltigen, doch vermochte sie sich des Unholdes zu er­wehren. In dem erst vor wenigen Jahren neuerbauten großen Oekonomiegebäude des Posthallers Weichart in Hohenwart bei Regensburg kam gestern Feuer aus, dem das Gebäude mit sämtlichen Futtervorräten, Oekonomiege- räten u. s. w. zum Opfer fiel. Der Schaden ist sehr be­deutend. Es liegt Brandstiftung vor. In der Walz­mühle in Ludwigshafen wurden dieser Tage Dieb­stähle von Kupferkabeldraht verübt. Es wurden 280 Pfund gestohlen und bei Alteisenhändlern verkauft. Die Diebe wurden ermittelt. Die Badische Anilin- und Sodafabrik in Ludwigshafen a. Rh. beabsichtigt an der Alz bei Tacherting nächst Traunstein eine Wafserkraftanlage zu er­richten, wobei es sich um die Gewinnung von zunächst nicht weniger als 50 000 Pferdekräften handelt. Das Riesenpro­jekt, das schon wiederholt abgeändert wurde, dürfte in der Form, wie es jetzt den zuständigen Behörden unterbreitet wurde, seine Genehmigung erhalten. Beim Abbruch eines alten Hauses in Oberergoldsbach stürzte der Dach­stuhl ein und ein schwerer Balken schlug dem 25jährigen Dienstknechte Joseph Binder beim dortigen Wirte den rechten Unterschenkel entzwei. Das Augsburger Schwurge­richt hat den 1862 in Feuchtwangen geborenen Sattler Joh. Pfitzer wegen versuchten Raubes zu 1 Jahr 6 Monaten Zuchthaus, 10 Jahren Ehrenrechtsverlust und Zulässigkeit von Stellung unter Polizeiaufsicht verurteilt. Er überfiel am 15. November auf der Landstraße Meitingen-Wertingen einen 8jährigen Knaben und durchsuchte ihn, fand aber nichts. Im Bayerischen Wald schneit es seit einigen Tagen ununterbrochen. Der Schnee liegt in der Umgebung von Waldkirchen vier Meter hoch, viele Häuser sind gänzlich ein« geschneit. Für die Gemeinden wird, wenn nicht bald Besserung eintritt, eine schwere Zeit kommen.

An einer verschluckten Haarnadel gestorben ist in M o m b a ch ein sechsjähriges Mädchen. Das Kind hatte die Nadel beim Spielen in den Mund gesteckt und sie ver­schluckt. Ein sofort zu Rat gezogener Arzt verordnete ein­hüllende Kost und riet zur Beobachtung der Darmentleerung. Da aber nach vierwöchiger Behandlung die Nadel nicht zum Vorschein kam, auch keine weiteren Beschwerden sich ein« stellten, so ließ die Vorsicht nach und das Kind sühlte sich monatelang vollständig wohl. Man -laubte, bie Nadel sei

Samstast

längst mit dem Stuhlgang abgegangen. Da geschah e5, daß daS Kind eine? Tage? die Treope binabsiel. Am folaenden Tage stellten sich fürchterliche 3eib schmerzen und starkes Er­brechen ein. Man brachte bat Kind in eine Klinik, wo man eine Durchleuchtung mit Röntgenstrahlen vornahm. Hierbei entdeckte man einen Anfang von partieller Bauchfellent- zündung. Da aber die Nadel, die man ebenfalls auffand, weitab von der entzündeten Stelle lag, so unterließ man die sofortige Entfernung der Nadel auf operativem Wege. Am zweiten Tage nach 'dieser Untersuchung stellten sich wieder Leibschmerzen ein, die sich ungeheuer steigerten. Trotz der nun sofort vorgenommenen Operation starb daS Kind unter schrecklichen Schmerzen. Es wurde festgestellt, daß die Nadel doch an dem ganzen iranischen Vorfall schuld war. Sie hatte mit dem stumpfen Ende die Darmwand durchbohrt und so den Tod deS Kinde? zur Folge.

Ende einer Familie. Ein tragischer Rall hat sich gestern in Falkenberg bei Eberswalde zugetragen. Dort wurde die Familie bet Landwirt- Nickert morgens tot im Bett aufgefunden. Der Ehemann, die Frau und der l6jähr. Sohn waren zu Leichen erstarrt. Auf welche Weise die drei Personen ums Leben gekommen sind, konnte noch nicht mit Bestimmtheit festgestellt werden. Die Vermutung, daß et sich vielleicht um den Abschluß einer Tragödie und daß die drei Personen freiwillig aus dem Leben geschieden sind, dürfte kaum zutreffen, da für diese Annahme nicht der ge­ringste Anlaß vorliegt.

Vereins- u. Vergnügn ^isn ilchrichten

für SamStag den 19. Iauuar.

Tuntaemeinbe: ^on 2/<8*/« Mr: Knaben«, 89: Jugendabteilung. Turnverein: Bereln«ahe"d im ^asthan-vir Karthaune".

(Manawein ^Emwachl" : PereinSa'enb in den3 0tteilten. Evangelischer flvMtemrem: BereinSabend und Mitgliedtraufnahme im SlfieinSloWe lParabevlah Nr. 1.)

^efanwreinFröhlichkeit": VereinS^benb imDeutschen ftmiS". GesangvereinGermania": Emc'alvrrsammlnng im98wenqärtchen". GesangvereinMe'smania": Verein-abend in derKartbanne". GesangvereinSumter": Verein-abend in derStadt Wremen". GesangvereinTonblütbe": VereinSabend in derTtgdt Bremen". Evan r. Mânner« >l Innqlina-verein: Unterhaltung sEv. Vereinsbau»). VerqnflaiinaS-VereinGermania": Verein-abend imgr. Kurfürsten". BeranngungSoesellschnftFidelio": BereinSabendzum Anker". Gesellige VerbindungMelitta": VereinSabendzur goldnen <W»rfh". KasinoEintracht": Verein?abend .,zum Brauüüb'l".

VereinEinigkeit": Verein-abend in dergroßen Krone".

VereinFidelita-": Verein-abend in derKanbaune".

KlubEameraüa": Klubabend im großen Kuristrsten".

Gesellige VerbindungArminia": Klubabend in derStabt Bremen" Gesellige VerdindunaVanoniaw Klubabend imVernhard?eck VereinFrohsinn 1903": Verein-abmd imGrafen Vbilivo Ludwig". ÜhHetrnHubGermania": Verein-abend imgroßen Kur'ürsten". ®temm« und RingklubEiche : Verein-abendzum Siubhof". Hanauer Fußballgesellschaft 1899; Verein-abend imschwarzen Bären". Fußballklub Melita": Klubabend imRestaurant WeiSmantel". Radsainer-Verein 1898: Verein»abendzur demichen Eiche". RadsportAdler": PereinSabend imSchüyenho^'. Nadiskrer-VerenUnion": VereinSabend imWilhelmSeck". KegelklubNa b'schwärmer": GastbanSzur guten Quelle". Klub^rienbrb'P* : Klubabend im Restaurantzum Neubau". Keoelklud .,Nennröter": Abends 9 Uhr: Kegeln im?öwengärtchen". Gesellte VerbindungHaflonta": Verein-abend imgroßen Kurfürsten'. Klub^oncorbia" : Klubabend in der Brauerei Weismantel. Gesellige Verbindung ,'ßatriaw Verbindungsabend imRatskeller". Humoristischer MusikvereinGermania": Verein^abendium Tandhof". BergnügtingSvereinEdelweiß" : Vereinlabend imWilhelmSeck". für Sonntag den 20. Januar.

Lifchgesellschaft imNürnberger Hof": Don 111 Uhr: UebungSftunde- voiomoiivsübrer.verein : Vormittags von 1112 Uhr: Zusammenkunft im DereinSlokal sEen>ralhalle").

Nachmittaas 2 Uhr: Uednngslpiele auf dem Exersiervlatz:Hanauer Fuß» dallgelellschast 1899" und Hanauer FußballklubMelitta".

Hanauer FußballklubViktoria" 1894: Nachmittags 8 Uhr: UebungS- ipiel auf seinem Svortplaß an der Leipzigerstraße.

Erster Hanauer Fußballklub 1893: NachmtttagS 8 Uhr: Uebung-spiel aus seinem Gportplah an derSchönen Ausucku"

Stabttbeater in Hanau: Nachmittags ' 4 Uhr: Vorstellung bei kleinen Pi eisen:Preciosa"; Abends 7 Uhr: Husarenfieber".

Feuch>eS-Eck: Gasthau«zur guten Oiieile".

: 'üuttemplevüoge zur Höhe, Paradeplatz 1: Abends; Freie Zusammenkunft. Gaste willkommen.

Versteigerung»-- re Kalender für Montag den 21. Januar.

Ho zversteigerung im Gräfl. Revier Meerholz; Termin vormittag- 11 Uhr (s. Nr. 11 .Han. Anz.").

Verlosungen.

^ra«zöstscher Credit Foneier. Ziehung vom 5. Januar 1907. Obligationen vom Jahre 1879. Haupt­preise : Nr. 1086522 17 71366 je 100 000 Frcs. Nr. 1414417 zu 25 000 Fr. Nr. 575901 1681544 je 10 000 Frcs. Nr. 218736 481228 713698 1236717 1294269 je 5000 Jrcs. Nr. 24118 85656 89242 117335 122770 134647 149269 153617 156899 169418 178530 189935 213702 219066 233351 245177 251312 254173 277380 330111 373352 494807 508174 509766 524127 524682 543240 554246 555253 571379 655126 671271 695562 698732 702878 708308 712778 747445 870533 870971 915392 967046 993542 997525 1025757 1083373 1084077 1140278 1150473 1154412 1193758 1241411 1244929 1277690 1311021 1314673 1315342 1336078 1337694 1360676 1381946 1410896 1435612 1464118 1471480 1480723 1489924 1490136 1503328 1514067 1515959 1525179 1527512 1545762 1545869 1551202 1566491 1577450 1578689 1580897 1603444 1607954 1612216 1620450 1656140 1701110 1712879 1746112 1758215 1778735 je 1000 Frcs. Obligationen vom Jahre 1885. Hauptpreise: Nr. 425071 zu 100 000 Frcs. Nr. 585552 zu 25 000 Fres. Nr. 5315 257247 416859 717057 844221 922502 je 5000 Frcs. Nr. 32941 62975 94461 145175 168961 186968 243406 243967 248532 295727 322651 335548 339519 341335 374307 375144 375242 432544 435162 440755 450652 461800 479116 489075 511230 574831 580257 606936 616615 635477 642617 648077 667805 759399 794220 808553 812889 j 823615 846103 853002 915831 917192 958061 961000 965681 je 1000 Frcs. Auszahlung ab 1. Februar 1907.

(Ohne Gew.)

______ lv. Jannnr.

Gebrauchs-Muster.

Nr. 291 111. Aus einem Stück Draht gebogener Winkel­träger. Fa. Dal. Hammerau in Frank'uri a. M., vom 4. September 1906 ab. H. 30 998 Kl. 34i.

Nr. 291 108. Schloß für Geldtaschen, welches außer der, eigentlichen Verschlußvorrichtung einen zweiten, für sich zu verschließenden Geldbebälter aufweist. Lipmann & Löwenstein in Offenbach a. M., vom 1. September 1906 ab. L. 16 535. Kl. 33b.

Schiffsnachrichten.

(Mitgeieili von Agent Ad. Treu i ä> - Hanau.i

Hamburg, 17. Jân. Der DampferMeteor* von der Hamburg-Amerika-Linie ist gestern in Alexandrien einge- troffen.

Der Hamburger DampferAcilia" ist am 16. Ja» nuar wohlbehalten in New-Dork eingetroffen.

New-Vork, 16. Januar. Der DampferRyndam* von der Niederländisch - Amerikanischen Dampfschiffahrts­gesellschaft ist gestern hier eingetroffen.

SP lächelte des Allgemeinen Deutschen SprachvcrcinS.

Zweigverein Hanau.

Bom Bindestrich.

Es ist eine weit verbreitete Klage, daß man im Deutschen mit dem Bindestrich nicht mehr umzugehen wisse, daß man ihn nicht allein auf Inschriften und Schildern und in An­zeigen, sondern allenthalben falsch angeroenbet sehe, daß er da stehe, wo er fehlen müsse, und fehle, wo er nicht zu entbehren fei. So sieht man vielfach angeschriebenRind und Schiveineschlächterei", aberButter-Käle-Eier",Linden Straße", aberVilla-Maria" usw. usw. Ferner aber benutzt man nun auch den Bindestrich geradezu als Mädchen für alle?, und verwendet ihn in letzter Zeit namentlich dazu, Präpositionen zu ersetzen; so steht er in Mülheim-Ruhr, Frankfurt-Oder, Neustadt-Hardt füran der", in Forst-Lausitz fürin der", in Homburg-Höhe fürvor der", in Frankfurt- Main füram" usw. usw. Besonders beliebt ist er aber für in" oderaus": da heißt es Professor Virchow-Berlin, Professor Pettenkoier-München, Professor Hähnel-Kiel, Richter- Hagen, Schmidt-Bingen, Müller-Meinigen; nur an die Herren Goethe-Weimar, Jmmermann-Düsseldon, Mozart-Wien u. ä. hat man sich noch nicht herangewagt. Dafür gibt es aber nun, namentlich in Namensverzeichnissen, so schöne Verbin­dungen wie: H. Müller, Schreinermeister-Köln; E. Schmidt jr.-München; Dr. H. Schneider, Ehemiker-Posemuckel; Lic. H. Mener, Pfarrer-Metz ; Frau Generaldirektor Th. Wenig­mann-Hofheim ; Frau K. Reichmann-daS. (wasdaselbst" heißen soll!); ferner aber schreibt man auch vom Festabend deS Bayern-Vereins-Köln, vom Stiftungsfest der Concordia- Worms oder vom Gesangwettstreit deS MännergesangvereinS OrpheuS-Krähwinkel. DaS allerneueste aber ist es, nun auch die Straßennamen wie die Ortsnamen so an Personen­namen anzuhängen, demnach schreibt man jetzt: im Gast­haus zur Krone-Markt, in der Wirtschaft von W. Müller- Grünstraße, und im Gasthof zum schwarzen Adler-Kaiser Wilhelm-Platz. Wenn nun auch im parlamentarischen Leben solchen Fügungen wie Müller-Meiningen, Richter- Hagen u. a. eine gewisse Berechtigung nicht 'abgesprochen werden darf, so muß doch die Ausdehnung dieses Gebrauches auf immer weitere Kreise als ein Mißbrauch bezeichnet wer­den. Ein Komma genügt meist vollkommen, wenn manin, au?, an der" usw. nicht setzen will oder kann, noch deutlicher aber ist die Klammer; also: Müller, Köln oder Müller (Köln), aber nicht Müller-Köln; Mülheim, Ruhr oder Mül­heim (Ruhr), aber nicht Mülheim-Ruhr.

M WL -_ -LI« mX * in der Entwicklung ober beim Lernen zu- tilLn m$ rJP ! ^Jsl K rstckbleibendc Kinder, sowie blutarme, ft^ mattfsihlende und nervöse überar­beitete, leicht erregbare, frühzeitig erschöpfte Erwachsene gebrauchen als Kräftigungsmutel mit großem Erfolg Dr. HommeNs Haema» logen. 369b

Der Appetit erwacht, die geistigen und körperliche« Kräfte werden rasch gehoben, da? Gesamt-Nervensystem gestärkt.

Man verlange jedoch ausdrücklich das echteDr. Hommel'K Haematoge« und lasse sich keine der vielen Nachahmungen aufreden

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Milch allein nicht vertragen, oder an englischer Krankheit leiden, gedeihen vorzüglich, sobald dei Milch Hohenlohesches Hafermehl zugesetzt wird.

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