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trächtlich empsrschnellen ließen. Die Führung übernahmen die amerikanischen Märkte, auf welchen die amtlichen Meldungen über bedeutende Auswinterung der Weizenfelder, mangelhafte Entwickelung der Saaten infolge ungünstigen Wetters und Schäden durch Insektenfraß anregend wirkten. Ferner liefen aus Ungarn und Rußland sowie aus den Donaustaaten ungünstige Saatenstandsberichte ein. In Deutschland wirkte vor allem die immer schärfer in Erscheinung tretende Knappheit an Ware beunruhigend, und in den letzten Tagen erregte die anhaltende Dürre Besorgnis bezüglich der kommenden Ernte. Der Roggenpreis für Lieferung im Mai stieg auf 203 Mk., für Lieferung im Juli auf 199,50 Mk., also um 12 beziv. 8,50 Mk. innerhalb einer Woche. Und dies geschah, obwohl es in dieser Woche gelang, recht ansehnliche Mengen russischen und Donauroggens für Berlin zu erwerben. Die Weizenpreise stiegen weniger erheblich, weil dank der großen argentinischen Ausfuhr der Weltmarkt mit Ware vorläufig genügend versorgt ist. Immerhin betrug auch für Weizen die Werterbohung 3—4 Mark und für den Herbsttermin sogar 43/< Mk. Hafer stellte sich gleichfalls wesentlich höher, das Geschäft hielt sich aber in mäßigen Grenzen, da der Konsum seinen Bedarf angesichts der gestiegenen Forderungen aufs äußerste einschränkt. Mais folgte der allgemeinen Tendenz, das Geschäft in diesem Artikel gewann aber wegen tunlichster Zurückhaltung der Käufer keinen großen Umfang. Schließlich stellten sich die Preise für Lieferung im Juli wie folgt: Weizen 202,00 Mk., Roggen 199,50 Mk., Hafer 194,75 Mk., Mais 138,25 Mark.
Preise des städtischen Schlachtvieh-Marktes. I. Ochsen: a) vollfleischige, ausgemästete höchsten Schlachtwertes, höchstens 7 Jahre alt 76 bis 79 Mk., b) junge, fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete 68 bis 72 Mk., c) mäßig genährte junge und gut genährte ältere 62 bis 65 Mk., d) gering genährte jeden Alters 58—61 Mk. IT. Bullen: a) vollfleischige, höchsten Schlachtwertes 72 bis 75 Mk., b) mäßig genährte jüngere und gut genährte ältere 62 bis 70 Mk., c) gering genährte 57 bis 60 Mk. III. Kühe: a) vollfleischige, ausgemästete Kühe höchsten Schlachtwertes, höchstens 7 Jahre alt, 66 bis 70 Mk., b) ältere ausgemästete Kühe und weniger gut entwickelte jüngere Kühe 62 bis 64 Mk., c) mäßig genährte Kühe 55 bis 60 Mk., d) gering genährte Kühe 48 bis 53 Mk. IV. Kälber: ft) feinste Mastkälber und beste Saugkälber 92 bis 96 Mk., b) mittlere Mastkälber und gute Saugkälber 83 bis 88 Mk., e) geringe Saugkälber 57 bis 68 Mk., d) ältere, gering genährte Kälber 52 bis 62 Mk. V. Schafe: a) Mastlämmer und jüngere Masihammel 74 bis 77 Mk., b) ältere Masi- Hammel 68 bis 72 Mk., c) mäßig genährte Hammel und Schafe 59 bis 64 Mk. VT. Schweine: a) vollfleischige, kernige Schweine feinerer Rassen und deren Kreuzungen von höchsten« P/t Jahren 48 Mk., b) fleischige 45 bis 47 Mk., c) gering entwickelte 40 bis 44 Mk., d) Sauen 40 Mk.
Zur Bekämpfung der Waldfencr.
Kaum ist die Waldbodendecke wieder oberflächlich trocken geworden, so hört man auch schon aus den verschiedensten Gegenden von Waldbränden, die durch fahrlässiges Umgehen mit Feuer oder durch Funkenstug aus Lokomotiven u. f. w. entstanden sind. Die furchtbarsten Waldbrandkatastrophen aus neuester Zeit mahnen aber in jeder Beziehung dringend zur größten Vorsicht und fordern dazu auf, die Verhütungsund Bekämpfungsmaßregeln gegen Waldbrände mehr zu allgemeinerer Kentnis zu bringen.
Die Anordnung der nötigen waidöaulichen und sorstschutz- gemäßen Vorbeugungsmaßregeln, wie Anbau von Laubholz- fchutzmänteln, Reinhaltung der Wege uon Gestrüpp und Streu, Entfernung des Bodenüberzugs beiderseits an stark- besuchten Wegen auf etwa fünf Meter Breite, Auflockerung der Sicherheitsstreisen itnb Gestelle, Anlage von Schutz- gräben zu beiden Seiten derselben und womöglich Besähen der Streifen mit perennierenden Lupinen oder Wicken usw., die Belassung von 10 bis 20 Meter breiten Sicherheits- ftreifen zu beiden Seiten der Eisenbahnen, der Anbau
zuwandte und überwand das kurze Widerstreben. Eine jugendliche Röte lag auf ihrem welken Gesucht.
.„Sie haben also nichts zu erzählen, Werner? Aber ich wüßte etwas. Ein Pfingsterlebnis vor 30 Jahren. Setzen Sie sich einen Augenblick zu mir!"
Ec wußte nicht, wohin das führen sollte, aber nahm doch den gebotenen Stuhl und zwang sich zum Auspaffen, wie sie jetzt zu ihm sprach:
„Ihre Dèutter wird Ihnen mancherlei aus meiner stillen Jugend erzählt haben, wie ich unter meinem Leiden, das damals nur in einem kurzen Fuß und einer hohen Schulter bestand, gelitten habe, — das eine wissen Sie aber doch nicht, daß ich mit 30 Jahren mein Herz an einen Angestellten meines Vaters verlor und daß ich das seligste Ge- schöps war, als er mir eines Abends seine Liebe gestund. Wer griffe wohl nicht zu, wenn aus dem Himmel des Glückes die schönste Blume herunterfällt. Es war damals Winter, und wir beschlossen, bis zum Pfingstsonntag mit der Eröffnung an die Eltern zu warten. Nur die Gesellschafterin der Mutter, ein blutjunges, schönes Mädchen, wurde eingeweiht, weil sie die Besorgung unserer Nachrichten übernehmen sollte. Unter Hoffen und Bangen kam damals der Pfingstsamstag heran. Es war ein Tag wie der heutige. Er streichelte mit sanften Händen mein verschwiegenes Glück. Mein Vater hatte an diesem Tage mit der letzten Post eine größere Summe Geldes erhalten und, was wohl noch niemals vorgekommen war, sie offen auf seinem Privatarbeitstisch liegen lassen, weil ihn mein Verlobter gleich darauf in eiliger Angelegenheit abrief. Meine Mutter hatte sich mit heftiger Migräne frühzeitig zu Bett gelegt. Unsere Leute waren zum Pfingsttanz beurlaubt, so daß' ich — die Fenster weit geöffnet — ohne Lamve im Arbeitszimmer deS Vaters saß und seinen Schatz hütete. Draußen küßte der heilige Geist der segnenden und verzeihenden Liebe die Erde. Und eS sproßten lauter Blumen hervor. Ihr Duft floß in mein Herz, sodaß ich meine Schwachheit vergaß und ein Mensch wurde, der seine Pfingstfeier nicht erwarten konnte. Was habe ich wohl alles in jener weihevollen Vorleier geträumt. Flüsternde Stimmen weckten mich endlich zur Wirklichkeit. Unter dem geöffneten Fenster besprachen sich zwei, wie der Schatz auf
dieser Streifen mit Feldfrüchten, die Postierung von Feuerwachen in heißen Tagen auf erhöhten Punkten des 'hWerS und auf waldgefährdenden Eisenbahnstrecken: alles dies anzuordnen bezw. zu veranlassen, ist Sache der Forst- und Polizeibehörden.
Die Schutzbeamten hauptsächlich haben im Frühjahr und Sommer besondere Aufmerksamkeit auf die Verhütung und Entdeckung von Waldbränden zu richten. Die polizeilichen Vorbeugungsmittel verbieten unter Strafandrohung: das unbefugte Feueranzünden resp, die Unterlassung deS Aus- löschens von Waldfeuern seitens der Holzhauer, Hirten, Köhler und des Publikums; das Tabakrauchen in den heißen Monaten im Wald; das Schießen mit Filzpfropfen; daS Anzünden von Waldfeuern und Abbrennen von Heckenrainen in der Nähe des Waldes; die Anlage feuergefährlicher Etablissements im und am Wald. Beim Anzünden von Waldfeuern jeder Art ist streng darauf zu sehen, daß der Bodenüberzug in einem Umkreis von mindestens V« Meter um daS Feuer abgeschürft und das Feuer nicht eher verlassen wird, bis es völlig abgebrannt oder doch mit Erde vollständig zugeworfen ist. Verletzungen der Waldfeuerverbote sind nach den §§ 308 bezw. 309 oder 368* des Str.-G.-B. mit Zuchthaus- bezw. Gefängnis oder Geldstrafe bedroht; auch enthält das Forstpoliz'eigesetz jedes Landes noch besondere Strafbestimmungen.
Man unterscheidet in der Hauptsache Bodenfeuer und Gipfelfeuer. . Ein Bodenfeuer ist ein solches Waldfeuer, welches sich im Moos, Laub und Nadeln und zwischen Beerkraut und kurzem Gras schwach und niedrig hält, hingegen in hoher Heide, Besenpfricme und altem Gras, insbesondere auch bei starker Laubdecke sich rascher ausbreitet, auflodert und mächtig dampft.
Man sucht ein Bodenfeuer auf folgende Arten zu löschen: 1. Durch Ausschlagen mit Zweigen, wobei jedoch die losen brennbaren Stoffe in das Feuer hineinzukehren sind, 2. durch Abschneiden des Feuers mittels eines 1 bis 1,5 Meter breit aufgehackten Löschgeräumtes und 3. im äußersten Fall durch Gegenfeuer, mit welchem man den Brand auf seinem Weg die weitere Nahrung wegsengt.
-Diese drei Mittel kommen besonders in Anwendung: a) bei Laub- und Moosbrand, indem die Löschmannschafr wechselweise mit langen, dichtbelaubten Zweigen und mit Hacken und Rechen dem Feuer in Reihe sich entgegenstellt, dasselbe mit Zweigen ausschlägt und mit Hacken u. s. w. die brennbare Bodendecke auf die Seite des Feuers räumt und dasselbe abschneidet; b) bei Heide-, Pfriemen- und Grasbrand ist durch Ausschlagen mit Zweigen nur zu wirken, sofern das Feuer noch keinen großen Umfang gewonnen. Bei stärkerem Luftzug und weiterer Verbreitung muß gründliche Abräumung eines Löschstreifens vorgenommen werden, jedoch vom Feuer entfernt, daß zur Anlage eines geräumten die erforderliche Zeit verbleibt; c) bei großer Ausbreitung des Brandes wenn die Löschmannschaft nicht imftanb ist, ein Löschgeräumte herzustellen, wird von einem Weg oder offenem Durchschnitt ab die trockene Bodendecke auf einem breiten Streifen abgesengt, damit das herankommende Bodenfeuer keine Nahrung findet.
Stellt sich der Waldbrand als Gipfefieuer dar, d. h. als ein solches, welches an den untersten Sieften emporsteigend, sich in den Gipfeln der Stämme fortpflanzt und bei heftigen Bränden und starkem Luftzug auch Flugfeuer erzeugen kann, so ist demselben in folgender^Weise Einhalt zu tun: 1. durch Ausschlagen mit vollbèzwcigten Gerten, solange nur wenige Büsche am Rande einer Holzung brennen und der Luftzuges gestattet; 2. durch Ausführung eines Gegenhaues, durch welchen man den brennenden Holzbestand abschneidet, sobald der Brand einen größeren Umfang gewinnt und höhere Holzgewächse und Bestände angreift. Dieser Hau ist möglichst an einem schon vorhandenen Weg oder an einer sonstigen Unterbrechung des Waldschlusses zu legen und die Entfernung vom Feuer soweit zu nehmen, daß die Fällung zeitiger zustand gebracht wird, als das Feuer und der Rauch herândringen ;
3. als letztes, aber meist wirksames Mittel zur Bekämpfung des Gipfelfeuers, mit welchem Bodenfeuer stets gleichzeitig auftritt, wird im äußersten Fall das Gegenfeuer angewandt.
In ausreichender Entfernung vom entgegenkommenden Waldfeuer zündet man auf einer Schneiße oder einem Weg, dessen Mitte frei von Bodenüberzug ist, somit kein Rückwärtslaufen des Feuers befürchten läßt, die Bodendecke an. Das Feuer kriecht zunächst langsam im Bodenüberzug fort, schlägt aber bald in die Höhe und brennt, von, dem durch das Haupt-
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meines Vaters Schreibtisch am besten zu stehlen sei. Der eine zögerte scheinbar noch.
„Tu hast wohl Angst vor dem Verlust Deiner schönge- wachseukn Geliebten?" zischte eine weibliche Stimme.
„Nein", gab eine männliche zurück, „Du weißt genau, ? was es mich kostete, mit der armen Buckligen die elende ! Liebeskomödie zu spielen. Ich tat es, um Dich sehen und küssen zu können."
„Nun dann vorwärts", verführte die Schlange, „ich wollte den sehen, der auf uns einen Verdacht lenkte."
Eine Sekunde der Quai schleppte sich vorwärts. Dann schwang sich eine Gestalt mühelos in das Fenster und glitt in das Zimmer. Eine Hand fuhr geschickt nach dem Umschlag mit den braunen Scheinen. In demselben Augenblick fanden meine Finger die Kraft, den elektrischen Lichterzeuger zu drehen. Um uns war es hell geworden. Ich sah den Mann, dem meine Liebe gehörte. Er floh nicht. Zitternd, schneeweiß, nicht fähig, sich vom Fleck zu bewegen stand er vor mir. Wie lange? Ich weiß es nicht. Ehe er auf demselben Wege verschwunden und ich ohnmächtig zusammen- gebrochen war, hatte ich ihm gesagt, daß ich um seiner alten, siechen Mutter halber meinem Vater den beabsichtigten Diebstahl verschweigen wolle, wenn er und seine Geliebte sich binnen drei Tagen aus den Diensten meiner Eltern lösen würden. Er versprach es. Wir haben beide unser Wort gehalten. — Mein Vater hat nachher oft genug erzählt, daß er, als er mich eine Stunde später starr auffand, Mühe hatte, die braunen, dem Ehrlosen mühelos abgenommenen Scheine aus meiner Hand zu lösen. — Niemand hat die Schrecknisse jenes Pfingstsamstags erfahren. Sie sollten mit mir sterben. Aber heute, als ich Sie in ähnlicher Herzens not sah, mußten sie sich doch erheben. Werner, legen Sie, wie ich, das Strafen getrost in die Hand unseres himmlischen Vaters. Der Treulose von damals ist längst an seinem Weibe zu Grunde gegangen. Sie wußte auch nicht was Treue war. Wissen Sie'denn, ob Ihnen Ihr Mädchen zum Segen gewesen wäre?"
Da lag der junge, starke Mensch plötzlich auf den Knien vor dem alten Fräulein und weinte wie ein Kind. Der Mond goß fein silbernes Licht in das Zimmer. und der Geist
feuer erzeugten Luftzug angezogen, auch gegen den Wind rasch dem Hauptieuer entgegen. Mit dem Zusammentreffen des Feuers und Gegenfeüers schlägt die Lohe hoch empor, und der Brand ist gelöscht oder doch die Hauptgefahr beseitigt. — Selbstverständlich erfordert dies Radikalmittel Vorsicht und sachverständige Leitung, namentlich in den ersten Minuten nach dem Anzünden, bis das Gegenfeuer den richtigen Weg nimmt.
^ Bei allen Waldbränden ist vor allem das Einengen bei Feuers von den Seiten her kräftigst anzustreben, denn die in der Front arbeitenden Mannschaften weichen bald vor der Hitze und vor dem Getöse des Feuers zurück. — Sodann sind wegen des Flugfeuers, welches die größte Gefahr für den Wald mit sich bringt, Posten auszustellen. Selbstverständlich ist auch die Brandstätte selbst nach dem Löschen des Feuers zu bewachen, um das im Boden und in Baumstöcken etwa noch glimmende Feuer durch Bedecken mit Erde gründlich zu ersticken.
Bei großen Bränden sind übrigens sofort Wasserwagen mit Trinkwasser, bald auch Lebensmittel zur Brandstätte zu schicken, die Mannschaften werden sehr bald von Hitze und Rauch matt.
Schließlich sei bemerkt, daß bei Ausbruch eines Wald- feuers sofort nach allen Seiten an die benachbarten OrtS- und Forstbehörden Nachricht zu geben und zur Hülfeleistung aufzufordern ist. Sollte diese versagt werden, so kann unter Umständen auf Grund des § 36010 deS R.-St.-G.-B. Geldstrafe bis zu 150 Mk. oder Haftstrafe ausgesprochen werden.
Politische Rundschau.
Parteitag der freisinnigen Volkspartei.
Berlin, 16. Mai. Der 7. allgemeine Parteitag der freisinnigen Volkspartei wird vom 12. bis 15. September in Berlin stattfinden. Nach Schluß der Verhandlungen findet Sonntag, 15. September, nachmittags, im Zirkus Busch eine freisinnige Volksversammlung statt.
Zum Besuch der englischen Journalisten.
München, 16. Mai. Die englischen Journalisten werden hier die Residenz besichtigen, wobei der Prinzregent persönlich die Herren empfangen wird.
Die Unruhen in Indien.
Kalkutta, 16. Mai. Die Deportation des Agitators Lajpatrai hat bereits teilweise den gewünschten Erfolg erzielt, indem das öffentliche Vertrauen und der Handel im Lande, die stark gelitten hatten, zurückzukehren beginnen und die indischen Jndustriepapiere, die stark geworfen waren, sich wieder aufwärts bewegen.
Schiffsberichte.
Mitgeteilt vom Vertreter des Norddeutschen Lloyd in Bremen, M. Schuster, Fahrstraße Nr. 1).
Der Dampfer „Prinzeß Irene" ist am 14. Mai wohlbehalten in New-Dork angekommen.
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Der Appetit erwacht, die geistigen und körperliche« Kräfte werden rasch gehoben, das Gesamt-Nervensystem gestärkt.
Man verlange jedoch ausdrücklich daS echte „Dr. HommeNs Haematoger» und lasse sich keine der vielen Nachahmungen aiifrebett.
der Pfingsten schritt durch das Blühen und Duften, um kranke Herzen zu stärken.
Fräulein von Kotzingen aber brachte die stille Pfingstnacht eine heilige Pflicht. Die, über einem jungen, erretteten Leben weiter zu wachen. Und sie erkannte, als sie sich -mdlich zur Ruhe begab: „Pflichten sind immer da, nur das Licht fehlt unsern Augen, um sie zu erkennen. Das Licht der Pfingsten, welches das Herz mit Weichheit füllet."
Kunst und Heben.
PsingfchDdreck-Kopp. In der Gegend von Lahr in Baden gibt's einen hübschen Brauch am Pfingstmontag. Da ziehen die Buben von Haus zu Haus — ich 'war als Kind in jener Gegend daheim und war jedesmal böse, daß wir „Maidlene" (Mädchen) nicht auch mit durften. Ein Bub ist in Stroh, der andere in grüne Buchenzweige geschnürt. Dor jedem Haus wird gerufen:
Pfingschddreck-Kopp,
Mi Vadder isch e Schwob,
Mi Mueter isch e Kuchisrau (Köchin),
Was sie kocht, des ißt^sie au.
Sie kocht e ganzer Haffe voll,
Gitt (gibt) mer nur e Gawel voll
Sie kocht e ganzer Kessel voll,
Gitt mer nur e Leffel voll.
Pfingschddreck-Kopp.
Mi Vadder isch e Schwob.
Sie bekommen dann Geld, Eier, Brot, Aepfel und der» gleichen, das draußen vor dem Dorfe verteilt wird. Die beiden „Pfingschddreck-Kopp" kriegen je 10 Pfennig mehr.
Alburnblätter.
Immer auf die Wahrheit und Wirklichkeit los, immek dicht heran, und wenn sie ein Gesicht hat wie deS Teufel- Großmutter.
Die Philosophie ist keine Mutter, sie hat ein Geficht von Stein.