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17. August
SamStag
Verband deutscher Juweliere, Gold- !
und Silberschmiedr. s
Ueber die Beratungen und Beschlüsse des in Kiel ab- gehaltenen Verbandstages bringen wir nach einem Berichte der „D. Goldschmiede-,Leitung" nachstehende Einzelheiten:
Erhöhung der Reparatur preise.
Das Referat hatte Herr Menze Berlin übernommen. Er führte folgendes aus: Alles ist teurer geworden, und jedermann im geschäftlichen Leben hat deshalb auch aufgeschlagen. 9tur der Goldschmied nicht. Er wagt es nicht, weil dem Publikum bei ihm schon ohnehin alles zu teuer ist. Die Kunst geht betteln, das paßt vor allem auf die Golb- schmiedekunst. Bei der Arbeit des Goldschmieds sieht das Publikum nicht, was er gemacht hat und will darum nur wenig zahlen. Der Goldschmied fordert dann oft aus Zaghaftigkeit so wenig, daß er nicht auf seine Kosten kommt. Den Selbstkostenpreis bei Reparaturarbeiten zu ermitteln, ist freilich sehr schwer. Es muß daher eine Stundenkalkulation gemacht werden. Die Stunde muß als Selbstkostenpreis auf 80 Pfg. bewertet werden, wozu nun der Verdienst zu schlagen ist. Die kleinen Meister können leider oft nicht kalkulieren. Zu ihnen läuft das Publikum gern hin, weil sie sich drücken lassen. Sie arbeiten und würgen dann das ganze Jahr. Der Neunuhrladenschluß ist ihnen noch zu früh uno di« Sonntagsruhe möchten sie verkürzt sehen. JUnb wenn daS Jahr um ist, haben sie nichts verdient, die Schulden sind gewachsen. Dann wundern sie sich und sehen nicht ein, daß eS ihre falsche Kalkulation und ihr Prcisschleudem ist, waS sie nicht vorwärts kommen läßt. Auch die Uhrmacher haben ihre Reparaturpreise erhöht. Wie soll man sich dem Publikum gegenüber verhalten? Auch die Rechnungen für Reparaturen noch mehr spezialisieren. Wenn das Publikum sieht, wie sich der Gesamtpreis aus lauter kleinen Posten zusammensetzt, dann kann es nicht mäkeln. Einen festen Preis für die einzelnen Reparaturen festzusetzen, ist sehr schwer. Auf jeden Fall muß eine Erhöhung der Preise stattfinden. (Großer Beifall.)
Herr F in st er- Görlitz beschäftigt sich mit der Tabelle fik Revaraturen, welche von der dortigen Innung heraus- ° gegeben ist. Die Jnnungsmitglieber wollen nicht, daß sie 1 veröffentlicht wird, weil das Publikum sonst glauben könnte, daß ein Ring geschlossen sei. Herr Buchwald- Lübeck | hält dem entgegen, daß es sehr gut sei, wenn das Publikum ersehe, daß ein solcher Ring geschlossen fei, dann werde es fich leichter an die Preise gewöhnen. Herr Giebe l-Leipzig weist darauf hin, daß auch in Leipzig einheitliche Preise festgesetzt sind. Herr Kirsch- Dresden desgleichen für den dortigen Platz. Leider handelten die Kollegen nicht immer danach. Die Veröffentlichung der Reparaturpreise sei ganz in der Ordnung. Dresden stelle die seinen gern zur Verfügung. Herr S t ö s f l« r betont, daß die Reparaturen die Schmerzenskinder der Fabrikanten sind. Am liebsten wären sie davon befreit Man muß sich aber auch auf den Standpunkt der Grossisten stellen. Ihnen werden die Reparaturen in Unmengen von den Goldschmieden zugesandt und sie müssen dieselben bei den Fabrikanten unterbringen. Man holl daS Publikum lieber dazu anhalten, mehr neue Sachen zu kaufen, statt die alten reparieren zu lassen. Herr Menz el hebt hervor, daß die Reparaturen ost von den Fabrikanten selbst verschuldet würden, weil die Arbeiten mangelhaft aus- geführt seien. Steine fielen heraus, weil sie schlecht gefaßt seien. DaS Publikum halte sich an den Goldschmied und schuld sei der Fabrikant. Nachdem noch die Herren G e h r i ck e- ,Jamburg,Buchwalb-Lübeck, Sönge s-Berlin,Stricker- Ratzeburg, der betont, daß die kleinen Goldschmiede in kleinen Städten ost die Reparaturen einsenden müßten, weil sie gar iyicht die Einrichtungen hätten, dieselben selbst zu machen, Pisenbach -Mannheim, der betont, daß nichts unter 25 Pfennigen gemacht werden dürfe und im übrigen die Preise zu erhöhen seien, zu diesem Punkte gesprochen, wird folgende Resolution des Herrn Stöffler angenommen:
„Der 7. Derbandstäg erkennt die Richtigkeit der vom Herrn Referenten in der Reparaturenfrage gegebenen Anregungen an und beauftragt den Vorstand, mit dem Grossistenverband und dem Kreditorenverein eine allen teilen gerecht werdende Behandlung in Sachen der Reparaturenfrage herbeizuführen."
Wahl des Ortes für den nächsten SB er« bandst« g.
Dorgeschlaaen werden Darmstadt, München, Heidelberg, Wiesbaden. Gewählt wird Heidelberg.
Der Arbeitgeberverband.
Referent ist Herr DöngeS- Berlin. Er weist auf Me Lohnbewegung der Arbeitnehmer in Pforzheim, Schwäbisch Gmünd und Hanau hin, die -sich dann über alle Teile deS Deutschen Reiches verbreitet habe. Sie sei günstig für die Arbeitnehmer ausgefallen, aber es sei diesmal noch glimpflich abgegangen. Das nächste Mal werde man ganz andere Anforderungen stellen. Dagegen müßten sich die Arbeitgeber rüsten. Vertreter der Arbeitgebervereine in den drei Industrie- Zentren hätten in Heidelberg getagt. Es sei bedauerlich, daß man so abgeschlossen und nicht auch die Vertreter anderer Vereinigungen zugelassen chätte. Dr. Grambow- Hanau habe sehr richtig erklärt, daß nur ein Arbeitgeberverband, der über ganz Deutschland verbreitet sei, etwas nützen könne. Für den Zusammenschluß in ganz Deutschland müsse auch vom Verband gearbeitet werden, denn ohne diesen Zusammenschluß sei gegen die Arbeitnehmerbewequna nichts auszu- rickten. Referent stellte den Antrag, den Vorstand zu be- auftragen, die Gründung eines großen Arbeitgeberverbandes lutschen ^elmetallbranche zu fördern und zu unterstützen. Dieser Anttag wird nach kurzer Debatte einstimmig angenommen.
das kaufende Publikum zur chneileren Zahlung angehalten werden? kommt hierauf, nachdem die Resolution des Herrn Stöffler etwa» umgearbeitet und auch von Verbandsmitaliedern mit i ihrigen gemacht worden ist zur weiteren Beratung. Herr Menzel referiert und faßt die Ergebnisse der gestrigen Beratung noch einmal kurz zusammen. Dann begründet er die Resolutton, die nun folgenden Wortlaut hat •
Ser 7. VerbandStagS deutscher Juweliere, Gold- und Silberschmiede beschließt: In Erwägung, daß im deutschen Edelmelallgewerbe allgemein gültige Normen für die Zahlweis« nicht bestehen, vielmehr ein buntes Chaos herrscht oessen wirtschaftliche und kaufmännische Nachteile sich immer Ehr fühlbar machen, hält der Verband es für geboten, als UsuS im Verkehr zwischen Detailleuren und dem kaufenden
Publikum folgende Bestimmungen festzulegen: 1. Da Bar« zahlung in der Haupsache Regel ist, ist bèi Entnahme auf Kredit eine Fristgewährung über 6 Monate hinaus unstatthaft. Bei Ueberschreilung dieser Frist hat eine entsprechende Zinsvergütung einzutreten. ' 2. Bei Kassaeinkäufen dagegen wird ein Skonto bis zu 5 pCt. gewährt. (Dem Verläufer wird empfohlen, zum Ausgleich hierfür seine Waren entsprechend höher zu kalkulieren.) 3. Der Einführungstermin wird auf den 1. Januar 1908 festgesetzt und verpflichten sich die Mitglieder zur strikten Einhaltung der Beschlüsse. 4. Der Verband als solcher schützt durch seinen Einfluß das Einzel- mitglied bei Durchführung der sestgelegten Storm dadurch, daß 5. jedem Verbandsmitglied ein mit dem entsprechenden Text künstlerisch aus gestattetes Plakat zum Aufhängen im Laden zur Verfügung gestellt wird. 6. Die Ueberwachung zur strikten Innehaltung vorstehender Beschlüsse wird dem Verbandsvorstand zu« Pflicht gemacht.
Die Herren Stöffler und Menzel geben der Resolution folgenden Zusatz: „Die vorgelegt« Resolution wird zu dem Zwecke angenommen, dieselbe zur Weiterberatung den Unteroerbänden zu überweisen und zum nächsten Ver- bandStag hierüber Bericht zu erstatten und zu entscheiden." Mit diesem Zusatz wird Me Resolution einstimmig an- gtnopmren.
Drahtnachrichten
Zur Monarchettbegegmmg in Ischl.
Ischl, 16. Aug. König Eduard ist heute vormittag kurz nach 10 Uhr nach Marienbad weitergereist. Der Kaiser, Erzherzog Franz Salvator und Prinz Leopold von Bayern gaben dem König das Geleit zum Bahnhof.
Budapest, 16. Aug. Dir Blätter besprechen die Entrevue in Ischl eingehendst, indem sie erklären, man müsse ihr den Charakter einer eminent politischen Entrevue zuerkennen. Sie gebe ein Zeugnis von den herzlichen persön- lichm Beziehungen beider Herrscher sowie von der Fortdauer der freundschaftlichen Gesinnung der Völker Großbritanniens und Oesterreich-Ungarns. Die Konferenz des Ministers v. Aehrenthal mit Charles Hardinge lasse erwarten, daß der Anschluß Englands durch die vom Wiener Kabinett hinsichtlich der Behandlung des mazedonischen Problems bewiesene Beharrlichkeit in den befolgten Grundsätzen beim Besuche des englischen Königs eine Vertiefung und Bekräftigung erfahren habe. Schließlich könne auch eine innere Verbindung, die zwischen den Ereignissen von Wilhelmshöhe und Ischl bestehe, nicht verkannt werden.
Liebenswürdige Aufnahme.
Metz, 17. August. Die Vertreter der Gesellschaft für lothringische Geschichte und Altertumskunde haben bei dem prähistorischen Kongreß in Autun eine besondes liebenswürdige Aufnahme erfahren. Der Kongreß wählte den Bezirkspräsi- denten von Lothringen, Grafen von Zeppelin - Aschhaufen, zum Ehrenpräsidenten.
Die Lage in Marokko. ? •
Paris, 17. August. Die englische Nachricht, baß für heute ein Massenangriff der Kabylen auf das französische Lager des Generals Drude bevorstehe, wird hier mit Zweifel ausgenommen, da sie den französischen Meldungen widerspricht.
Bankett.
Lissabon, 16. Aug. Zu Ehren der Offiziere der hier eingetroffenen beiden japanischen Kreuzer veranstaltete der Hiefige Gesandte der Vereinigten Staaten von Amerika ein Bankett, auf dem Trinksprüche ausgebracht wurden auf den Kaiser von Japan, den König von Portugal und den Präsidenten Roosevelt.
Znsammanftotz.
Essen a. d. Ruhr, 17. Aug. (Priv.-Tel.) Gestern stieß ein Straßenbahnwagen mit einem Gemüsewagen zusammen. Zwei auf dem Gemüsewagen sitzende grauen wurden heruntergeschleudert und schwer verletzt.
Waldbrand. ; l
Paris, 17. Aug. Im Osten und Westen von Toulon sind Waldbrände von ungewöhnlicher Ausdehnung ausgebrochen. Der Mistral-Wind dauert mit großer Heftigkeit an. Ein Teil der Garnison von Toulon ist zum Schutz der Dörfer aufgeboten worden.
Vergiftet.
Berlin, 17. Aug. Wegen eines schweren Magenleidens versuchte sich in einem hiesigen Hotel die Geschäftsführerin Marta Scheffler aus Steglitz bei Berlin mit Morphium zu vergiften. Sie starb im Krankenhause.
Blatternerkrankung.
Wien, 17. Aug. In dem hiesigen Franz Josef-Spital befinden sich 18 Blatternkranke. Der Magistrat veranlaßte bereits sämtliche Schutzmaßregeln.
Blutvergiftung-
Kalk, 17. Aug. Der leitende Arzt des evangelischen Krankenhauses, Horn, ist an den Folgen einer Blutvergiftung, die er sich durch Verletzung mit einem verrosteten Nagel zugezogen hatte, gestorben.
Schwerer Unfall.
Lahr,' 17. Aug. In der Kaserne des 169. Infanterie- Regiments ereignete sich ein schwerer Unfall. Ein Soldat nahm von einer Uebung auf dem Schießplätze Hagenau eine nicht krepierte Granate mit. Bei dem Hantieren mit dem Geschosse explodierte dieses und verletzte 3 Soldaten schwer. Einer ist seinen Verletzungen bereits erlegen.
Grotzfener
Görlih, 17. Aug. Wahrscheinlich durch FunkenauSwurf einer Lokomotive entstand eine große Feuerbrunst in der Glasfabrik Phönix zu Ponzig. Die großen Lagerräume, die mit versandfertiger Ware an gefüllt waren, sind völlig vernichtet worden.
Vom Blitz erschlagen.
Sonneberg, 17. Aug. Auf der Bahnstrecke Möns- hourodm—Sonneberg wurde gestern nachmittag ein Bahn- arbeiter namens Hühn vom Blitz erschlagen, ein anderer Bahuarbeiter wurde schwer verletzt. Mehrere Landleute, die mit Erntearbeiten beschäftigt waren, wurden vom Blitzschläge gelähmt.
Attentat.
Odessa, 17. Aug. Im hiesigen Militärlager schoß der Armeekapellweister auf den Gouverneur von Nikolajew Stupin. Der General blieb unverletzt.
Zugznsammenftotz.
Brüssel, 17. Aug. Ein Auswanderzug stieß auf der Fahrt nach Antwerpen auf dem Bahnhöfe Hereutkals mit einem Güterzuge zusammen. Ein große Anzahl Reisender wurde schwer verletzt.
Ertrunken.
Werdau, 17. August. In einem benachbarten Teiche ertrank beim Baden ein 17jähriger Jüngling, der sich per Rad nach der Badestelle begeben hatte und einen Schlaganfall erlitt, weil er in erhitztem Zustand ins Wasser gv gangen war.
DaS Petroleum.
Aue, 17. Aug. Der Schulknabe Stark benutzte gum Feueranmachen Petroleum und erlitt dabei so schwere Brandwunden, daß er alsbald verstarb.
Besuch deS russischen Finanzminifters in Berlin.
Petersburg, 16. Aug. Finanzminister Kokowzew reist morgen nach H o m b u r g v. d. H. zu mehrwöchigem Kuraufenthalte und trifft auf der Durchreise in Berlin am 18. b. M. ein.
Französische Eriunerungsfeier an die Schlacht von Mars la Tour.
Mars la Tour, 16. Aug. Dis Erinnerung- - feier an die im Jahre 1870 hier geführte Schlacht fand trotz, des Regens unter starkem Andrange des Publikums statt, unter dem sich auch eine große Anzahl reich ß - ländischer Lothringer befand. Der deputierte Lebrune führte den Vorsitz, unterstützt von dem General Couturier. Nach Abhaltung einer feierlichen Messe hielt Lebrune die Festrede, in der er ausführte, daß daS Schauspiel der Schlacht von Mars la Tour das beste Gegenmittel gegen die Militär- und Vaterlands^ feindlichen Bestrebungen sei. Redner feierte die französischen Soldaten, die in Marokko für di« nationale Ehre kämpfen.
Ankauf eines berühmten Brillanten.
Pretoria, 16. Aug. In der gesetzgebenden Versammlung kündigte Premierminister Botha eine Vorlage an, wonach die Regierung zum Ankauf des berühmten Brillanten Cullinau ermächtigt werden soll, um ihn dem König Eduard als Zeichen der Ergebenheit der Bevölkerung Transvaals zur Erinnerung an die Verleihung einer verantwortlichen Regierung zu verehren.
Hus aller Mett.
Kaiserliches Geschenk. Der Kaiser hat dem Generaldirektor der Hamburg-Amerika-Linie Ballin zu seinem 50 jährigen Geburtstag eine kostbare Vase zum Geschenk gemacht.
Ein „Bahnhofsivhll^ will die Generaldirektion der württembergischen Staatsbahnen zerstören. Man sagt ihr nach, daß ihr die „Stammtische" in den Bahnhofswirtschaften ein Dorn im Auge seien und daß sie namentlich das Belegen von Stammtischen als den Interessen der Platz suchen» den Reisenden zuwider verbieten wolle. Die ^Betroffenen werden natürlich Zeter und Mordio schreien.
Marktbericht.
Hanau, 17. Aug. (Lebensmittelpreise.) Geflügel: Tauben, das Pärchen 0.70 bis 0.80 M.; ein alter Hahn 1.70—2.00 Mark; ein junger Hahn 0.70 bis 1.00 Mk.; ein Huhn 1.7 0 bis 2.00 Mark; eine Ente 2.00 bis 2.50 Mk.; eine Gans — bis —.— Mk.; Fische: gewohnt Sorte 35—40 Pfennig, bessere Sorte 50-60 Pf., Aal 90—100 Pf., Hecht 1—1.10 Mk., Dresem 60—70 Pfg., Barben 60—70 Pfg., Barsch 00—70 Pfg. Karpfen — M?., l/e Kilogramm. Gemüse: Meerrettich die Stange 20 Pf., Spargel, Pfund 0—0 Pfg., Blumenkohl, d. Stück 30—60 Pfg., Kopfsalat, St. 5—8 Pfg., Endivien, d. Stück 5—10 Pfg.; Rettich, das Stück 5—10 Pfg.; Ober- Kohlrabi, das Stück 5 Pfg.; Unter - Kohlrabi — Ps., Wirsing, das Stück 10-15 Pfg; Weißkraut, das Stück 10—20 Pfg., Rotkraut, das Stück 20 Pfg., Sellerie, da» Stück 10 Pfg.; Gurken, St. 10—20 Pfg.; Gurken zum Einmachen das Hundert 3—5 Mk.; gelbe Rüben, das Bündel 7 Pfennig; Neue Erbsen, Pfund 15—20 Pfg., neue Bohnen, das Pfd. 10—15 Pfg., Schnittkohl, Porr. — Pfg., Rosenkohl Pfd. — Pfg., Schwarzwurzeln, 1 Pfd. — Pfg., Spinat, Portion Pfg., Latttch 1 Portton —.— Pfg., Schmalzkraut 1 Portion —.— Pfennig, Kartoffeln alte, —.— Pfennig.; neue, Doppelliter 10 bis — Pfennig; Obst: Kirschen, Pfund — Pfennig, Stachelbeeren, Pfd. — Pfg., Johanisbeeren 25 Pfg., Trauben, Pfund 40 Pfg.; Himbeeren, V» Lit. — Pfg., Heidelbeeren, das ^ Liter — Pfennig, Aepfel, daS Pfirnd 10 bis 25 Pfennig; Birnen, das Pfund 10— 25 Pfg., Pflaumen, Pfd. 20—25 Pfg., Zwetschen, das Pfd. 30 Pfg., Pfirsiche, das Pfllnd 60 Pfennig, Citronen, daS Stück 8—10 Pfg., Apfelsinen, das Stück 10 Pfennig; Paradiesäpfel, Pfund 25 Pfennig. — Verschiedene» Butter, das Pfund 1,25 bis 1,30 Mk.; Käse, 2 Stück 8—6 Pfennig; Eier, Stück 8—9 Pfg.; Gänseeier, Stück —’ Pfg., Zwiebeln, Pfund 10 Pfg.; Welschkorn, —.— Pfg^ Radieschen, das Bündel 10 Pfennig; Kastanien, Pfimd — Pfg., Weizenmehl, 1. Sorte 20 Pfennig; 2. Satt» 18 Pfg.; Ü. Sott« 16 Pfennig.