r. 7 des „Höriger“
Mittwoch den 9. Januar 1907 ■SEWKMaMBHroilWmill«BIIIBMBBnMM«WMBB?™MMMM"^*l"»aiigi ll■l l■■l ■!
Was Kolonisationsarbeit leistet.
Die Kolomalgegner stellen gerne unsere und im allgemeinen jede Kolönisationstätigkeit als ein Spiel und eine Liebhaberei ohne praktischen Nutzen hin. Die Sozialdemokraten gehen sogar so weit, unter Miticidsbezeugungen für die bedauernswerten Eingeborenen die Kolonialarbeit als schädlich und das Gegenteil von kulturfördernd und als eine Räuberei zu verdammen.
Das läßt sich, bemerkt di.e Zeitung der Deutschen Kolonialgesellschaft, leicht widerlegen, und es fehlt nicht an Zeugnissen. die solche Behauptungen Lügen strafen und den, der die Wahrheit hören will, eines Besseren belehren und dartun, daß das Kolonialvolk solche weiten Gebiete nutzbar verwendet, die von den trägen und unkultivierten Eingeborenen gar nicht bebaut werden, daß also unsere Kolo- nisarionstätigkeil aus Ungenutztem nutzbare Werte schafft — vor allem aber Ordnung und Ruhe ins Land bringt. Dadurch erwächst natürlich auch den Farbigen nur Vorteil. Hier seien kurz zwei solche Zeügnisse jür den Wert der Kolonisation angeführt.
In der' letzten März-Nummer des in Philadelphia erscheinenden „Assemblp Herald" veröffentlicht der Missionar Frazer von den amerikanischen Presbyterianern einen Aussatz „Ein Jahrzehnt im Innern von Kamerun". Er schildert, wie vor zehn Jahren allenthalben Unsicherheit herrschte, entwirft ein Bild der damaligen üblen Verkehrsverhältnisse und erzählt die Mühen bei der Anlage der Missionsstationen. Sodann aber fährt er fort:
„Jetzt können auf den breit und bequem angelegten Regierungsstraßen die Karawanen überall passieren, ohne belästigt zu werden, und der Europäer bedient sich des Fahrrades oder eines Reittieres. Daß ein solcher Wandel vor sich gegangen ist, verdankt man dem Zusammenwirken der Regierung, deren Organe scharf aufpassen und streng sind, und der Mission, die auf eine Umwandlung der Gesinnung bei den Eingeborenen hinarbeitet. Die einen rauben nicht mehr, weil sie gelernt haben, den besseren Weg zu lieben, andere tun es nicht mehr, aus Furcht vor Strafe. Jnfolge- desfen ist jetzt an vielen Stellen, wo früher jedermann stahl, was ihm in die Hände fiel, der Straßenraub unbekannt; auch kleinere Diebstähle kommen nur selten vor. Mutige Frauen können jetzt von einer Station zur andern drei Tage lang allein reisen. Diese Ruhe und Sicherheit der Karawanenreisen ersparen der Mission viele Miihe und Sorge; sie verschaffen ihr eine Postbeförderung alle zwei Wochen, während man früher zwei Monate warten mußte.
Vor zehn Jahren waren Kriege mit den Nachbarstämmen und das Wiederauflodern alter Fehden an der Tagesordnung. Einen Nachbarn zu beschuldigen, war in der Regel nicht die letzte Zuflucht, sondern die erste. Der Starke lebte auf Kosten des Schwachen. Jeder trug Gewehr, Speer und und Messer bei sich; niemand wagte, sein Dorf zu verlassen und an die Küste oder weiter ins Innere zu gehen. Gin Stamm war gegen den anderen, Streit und Kampf hörten nicht auf. Heute ist es ganz anders. Messer, Speer und Gewehr, wenn sie nicht buchstäblich in Pflugschar oder Sichel verwandelt sind, rosten in den Hütten oder werden doch nur zur Jagd gebraucht. Alte Feinde leben, äußerlich wenigstens, als Freunde.
ES fbn nicht behauptet werden, daß diese Verwandlung vollen Bestand hätte, wenn der Druck der Regierung aufhörte, und die Beamten sich nicht mehr um die Beschwerden kümmerten und auf ihre Abstellung bedacht wären. Die Stämme sind ohne Zweifel nicht fähig, sich selbst zu regieren; sie würden wahrscheinlich zu den Waffen zurückkehren.
Das südliche Kamerun gilt mit Recht als ein etwas abgelegener Bereich, in dem sich die deutsche Kolonisation aus Mangel an Verkehrswegen usw. wenig betätigen konnte.
Feuilleton.
Mciiic Olle hat btt Kreuz verdient.
Ein aus Sachsen gebürtiger Tischlergeselle hatte sich in Berlin verheiratet und sich dann als Tischlermeister daselbst niedergelassen. Bei Ausbruch des Feldzuges 1870/71 wurde er auch eingezogen und kehrte geschmückt mit dem Eisernen Kreuze heim. Als er einst von einem Offizier gefragt mürbe, wie er sich diese Auszeichnung erworben, erzählte er ihm folgendes in seinem Berliner-Sächsischen Dialekte.
„I sehen Sie mal, Herr Oberscht, die Gelegenheit, so ick dat Kreuz da gekricht habe, die kann ick Ihnen wohl nennen. Dat war da vor Baries. Et is übrigens jar nich an dem, dat da niemals nich vat los war. Ick sage Ihnen, Herr Oberscht, alle Tage war da der Deubel los. Als een ehrlicher Sachse un Berliner Bürger muß ick Ihnen aber gleich sagen, dat ick mir selber dat Kreuz jar nicht verdient habe, sondern meine „Olle".
Denn sehen Sie mal, Herr Oberscht, als damals die Geschichte mit de Franzosen losging, da krichten se richtig auch mit noch mal wieder an und steckten mir als eenen janz Ge- meenen mangs Milidär. Als ick nu von meiner Ollen un von meine Jöhren Abschied nehmen wollt und Ihnen nu so mit 'm Kuhfuß in de Hand und mit 'n großen, schweren ^ffen auf 'n Buckel so vor se stand, da setzt sich Ihnen meine Olle mal wieder so in Bosendur, als wenn ick Ihnen mit'm wirklichen, ganz rejulären Affen aus 'm Lakai nach Hause gekommen wäre.
„Willem," sagt se zu mich, „du kommst mich nu doch jar zu gemeene vor. Wenn du mich nich als Underoffenzier mit de blanke Tressen widder nach Hause kommst, dann kannste man zusehn, wo Bartel den Moß holt!"
Sehen Sie Herr Oberscht, Se missen man wissen, dat meine Olle sonst eene janz jute, kreuzbrave Frau is, aberscht — eenen janz gewaltigen Nagel im Koppe hat.
Als nu drüben bet eklichtè Geschieße losging, da dacht
Trotzdem, so stellt dieser Amerikaner fest, hat in zehn kurzen Jahren die deutsche Kulturarbeit Frieden und Fortschritt inS Land getragen. ,
Ein anderes Zeugnis — über Deutsch-Ostafrika — erklingt aus dem Munde des Grafen Joachim Pfeil. Auf dem letzten Kolonialkongreß führte dieser Miterwerber unseres Schutzgebietes aus:
Ich landete an einem Tage schweren Regens in Tanga (Teutsch-Ostairika) und wurde bei einem nur kurzen Umgänge durch die Töne einer wirklich vorzüglichen Musik angelockt, bis zu einem Schuppen, unter dem etwa 40 Schwarze ein schwieriges Stück übten. Wenn diese Leistung zeigt, was aus unserem Negermaterial gemacht werden kann, so beweist sie doch auch die Geschicklichkeit der Hand, die hier am Werke sich befindet. Mein Interesse wurde indessen ^uoch weiter in Anspruch genommen, als ich einen kleinen Kmrps von etwa zehn Jahren an einer Schreibmaschine sitzen sah, mittels der er ein neben ihm liegendes Manuskript fehlerfrei abschrieb. Eine nur von Negern bediente Buchdruckerei und Buchbinderei besichtigte ich, und in einer Schreinerei konnte ich Möbel aus einheimischen Holze sehen, die bei gefälligem Aeußeren jedenfalls zweckentsprechend waren.
Wir lösen in dieser Weise die Aufgabe, die Neger zur Arbeit zu erziehen, und machen aus ihnen nützliche Glieder menschlicher Gesellschaft. Schon jetzt ist es in unserer Schule in Tanga möglich, dort erzogene Knaben in allerhand Berufen unterzubringen, wo Lesen und Schreiben notwendige Erfordernisse sind. Auf der Post sieht man 12—14jährige Knaben mit dem Sortieren von Briefen beschäftigt ein niedlicher Kerl steht mit kindlicher Würde am Telephon, in das er „hier Amt" hineinruft, während er mit der anderen a5 Schaltbrett hantiert. Wir begegnen Negern im Jünglingsalter als Bahnbeamte, die uns das Billet abnehmen oder das Gepäck registrieren; ja, wenn europäische? der Sprache nicht kundige Reifende nach Tanga kommen, kann ihnen von der Schule ein geweckter Knabe gegeben werden, der, deutsch fast beherrschend, als Diener und Dolmetscher benutzt werden kann. Erwähne ich außerdem, daß bei dieser Erziehung ihnen auch gelehrt worden ist, bescheiden zu bleiben, so ist das für den Kenner das höchste Lob, welches man der Tätigkeit der Leiter jener Schule, Herrn Rektor Blank und Lehrer Ramlow, spenden kann. e
Einen sehr angenehmen Eindruck empfängt der Reisende von dem Aeußeren der Hafenstädte unserer Küste. Wo früher wilde Steppe das Land bedeckte, dehnen sich breitstraßige, durch weitausladende Schattenbäume gezierte Städte aus. Schon findet man im Durchschnitt nette, freundliche Häuser, vereinzelt sogar schon solche, die auf die Bezeichnung Villa mit Recht Anspruch erheben dürfen.
An dec Stelle, wo noch vor zwanzig Jahren mein Lager- feuer im dichten Busch brannte, erhebt sich heute ein schönes Gotteshaus, uub wo ich damals mein Schiff auf den Strand schob, liegen heute die Werkstätten der Flottille, die, wenn erforderlich, imstande wären, ein vollständiges Kriegsschiff zu bauen. Entlang der den Hafen umkreisenden Kaiserstraße ragt eine Reihe stattlicher Gebäude; in ihnen vollzieht sich die Verwaltung des Schutzgebiets. Obwohl wir uns in den Tropen befinden, ist von tropischer Lüssikeit keine Spur zu finden; überall gewinnt man den Eindruck, daß anhaltend gearbeitet wird. Handel und Wandel blühen, und würden sich noch erhöhen, wenn wir mehr Eisenbahnen hätten.
Wer Afrika seit seinen ersten Anfängen nicht gesehen hat, für den sind die dort gemachten Erfahrungen höchst staunenswert, unb ich bekenne, daß meine Erwartungen weit übertroffen sind. Auf keinen Fall hat die sich heute breit machende Unlust au kolonialen Dingen Berechtigung. Wie ich selbst aber zurückgekehrt bin voll Stolz, und Freude an bem Wachstum der Kolonie, die ich ja auch als mein Kind bezeichnen kann, so würde es mir eine besondere Genug-
ick, een braver Familienvater unb ehrsamer Bürger mußt sich ooch für feine Jöhren un bet liebe Vaterland erhalten, UN so benutzte ick Se beim och jede Deckung, wie's mid) bei's Milidär gelehrt worden war. Aberscht sehn Se, Herr Oberscht, hinder jede Deckung blieben Ihnen ooch immer de Tressen liegen, un ich konnt se nie nich erwischen. Meine Olle zu Hause aberscht, die wurde Ihnen immer eklichter und drängelte mir immer zu in jedem Feldpostbriefe. Ick sage Ihnen: sogar öffentlich uf de blanke Karte, dat ick mir mal hervordhun und eenen ordentlichen Coup aus- führen solle.
Na sehn Se! Da gab ick mich beim mal eenen Stoß, ging mal een bisken dreiste und verwegen druf los und brachte Ihnen so een paar windige Franzosen als Gefangene von mich zur Kumpanie zurück. Schwab! hat ick de Treffen weg, " weil ick ja sonst een janz anstelliger und brauchbarer Kerl war. Janz vergnügt und öffendlich schrieb ick nu jleich mit de nächste Feldpost an meine Olle: Die Tressen habe ich. Unterossizier bist Du. Mein Liebchen, was willst du noch mehr?" '
Währenddem ick mir nu eene janze Weile uf meine Tressen verbusten daht, war meiner Ollen zu Hause statt den Nagel — en „Sparren" im Koppe stecken * geblieben. Denn sehn Se, Herr Oberscht, nu drängelte se mir immer wieder zu, dat ick mir zu de Tressen ooch noch dat Eiserne Kreuz zuerobern sollt. Als se nu jar nich mit des eklichte Gedrängeln uf= hörte — mich ooch jav keene Liebes-Zigarren oder een paar abgelegte Dahlers schickte un mich immerzu den Hilfs-Briefträger,' der bei uns uf'n Hof vier Treppen hoch wohnte un dat Kreuz schon lange weg hatte, in de Zähne schmiß, — na, sehn Se, da jab ick mich denn noch eenmal so'n ordend- lichen Stoß und holte mich da vor Baries von eener Schanze aus, die uns de Franzosen schon so lange molestiert hatten, dat Kreuz da herunner. Jodd sei Dank war nu der Krieg bald aus, sonstens hätte Ihnen am Ende meine Olle jar noch von mich verlangt, dat ich mich ooch noch de Leutnants- Epauletten von de Monte Valerie herunner langen sollte.
Un nu sagen Se mal selber, Herr Oberscht, ob ick oder meine Olle det Kreuz da verdient hat!"
tuung sein, wenn ich überall die Ueberzeugung wachrufm könnte, daß Ostafrika mit kräftigen Schritten einer wirt« schaftlich und politisch bebeittitngSooUen Zukunft ent« gegengeht.
Wenn also unsere Freunde im Wahlkampfe hören, wie die Bebel, Ledebour unb „tutti quanti" die deutsche Kolonial- arbeit herabsetzen, so halte man ihnen die Zeugnisse dieser erfahrenen Afrikaner, Frazer und Graf Pfeil, vor, die im Gegensatze zu den Verkleinerern und ihrer Voreingenommenheit unsere Kolonialbetätigung aus eigener Kenntnis günstig beurteilen.
Das deutsche Volk, das alljährlich um fast eine Million Menschen, also um fleißige Arme und hungrige Mäuler, sich vermehrt, braucht Kolonisationsgebiete, in denen seine wagemutigen Söhne ein Feld der Betätigung, seine werktätigen Kaufleute und Arbeiter einen Absatzmarkt ihrer Erzeugnisse, unsere Fabriken und Werkstätten, Saat- und Ernteplätze tropischer Produkte finden. Eine gewalige und nationale Aufgabe Gebiete zu erschließen und nutzbar zu machen, die größer sind als das Vaterland. Aber, wie Frazer und Graf Pfeil, der Missionar und der Forscher, uns verkünden, eine Aufgabe, an der mit Geschick und Erfolg deutsche Kulturträger draußen seit Jahren schon arbeiten?
Koloniales.
Kommission für die landeskundliche Erforschung der deutschen Schutzgebiete.
Die Kommission hat laut einem Bericht im letzten Jahre acht Sitzungen abgehalten und einen von befragten Behörden, wissenschaftlichen Instituten und Gesellschaften, Missionen und Privatpersonen gebilligten Arbeitsplan ausgearbeitet, der eine lange Reihe von Jahren in Anspruch nehmen wird. Außerdem ist eine Erweiterung des Programms jeder« zeit möglich.
Dr. Fritz Jäger ersorscht zurzeit das abflußlose Gebiet zwischen dem Kilimandscharo und dem Viktoriasee, und Pro« fessor Dr. Karl 98eitle stellt südlich davon ethnographische Studien an. Inzwischen sind schon die ersten Berichte der Reisenden eingegangen. Für das nächste Jahr ist eine Forschungsreise nach dèm Kamerungebirge und in das nordöstlich anschließende Gebiet in Aussicht genommen.
Grundsatz der Arbeiten der Kommission ist eine allge- meine wissenschaftliche Erforschung, die der wirtschaftlichen Bewertung des Landes als sichere Grundlage dienen kann. Spezialstudien (Geologie, Meteorologie, Botanik, Zoologie, Anthropologie usw.) werden als außerhalb des Aufgabenkreiset der landeskundlichen Kommission angesehen. @tne Kräfte» Zersplitterung soll vermieden werden. ~ x
In dem Rechtsverhältnis der landeskundlichen Kommission ist seit der letzten Tagung des Kolonialrates eine Aenderung eingetreten. Da die Notwendigkeit, die Kommission zu einer ständigen zu machen, sich mit der Geschäftsordnung bei Kolonialrates nicht in Einklang bringen ließ, beschloß bet Kolonialrat "auf Vorschlag der Kolonialverwaltung am 19. Juni 1906, „daß die Kommission als eine freie, dem-Kolonialrat nur angegliederte Kommission anzusehen sei, die von der Regierung ernannt werden solle unb deren Kosten aus dem Afrikafonds zu decken seien." Diese Aenderung hat sich inzwischen vollzogen.
Prämien für Umzäunung von Farmen und Kleinsiedelungen.
Eine Gouverneursverordnung vom 27. Oktober 1906 stellt für die ganze oder teilweise Umzäunung einer Farm oder Kleinsiedelung Prämien seitens des- Gouvernements in Aussicht. Eingesriedigt sein muß eine Fläche von mindestens einem Hektar und zwar zu Zwecken der Viehwirtschaft. Eine
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Kunst und Oeben.
Interessant für jutt« verheiratete Krauen ist, was „Die Mutter", Zeitschrift für Verbreitung anerkannter Ge- sundheits- und Erziehungslehren, über Kindernährmittel schreibt: „Im allgemeinen wird für die Aufkürung unerfahrener Mütter heute schon sehr viel getan, aber die grosse Masse der zu Gebote stehenden Kindernährmittel ist geeignet, selbst bei bester Absicht einen Fehlgriff zu machen, und da ist es durchaus angebracht, erneut zu betonen, wie daS natürlichste und in seinen Bestandteilen gleichzeitig der Muttermilch am nächsten kommende Präparat, nämlich das Hafermehl, als Milchzusatz ohne Frage am höchsten steht. Allerdings darf dem Säuglingsmagen nur gut präpariertes Hafermehl geboten werden, d. h. solches, in welchem die Nährstoffe leicht löslich gemacht worden sind. Deshalb ist and) hier eine vorsichtige Auswahl am Platze. Die erste Stelle unter den Hafermehlen nimmt entschieden das Hohen- lohesche ein. Bei Verdauungsstörungen der Säuglinge wird auch HohenlohescheS Gerstenmehl und Reismehl ärztlicherseits mit größtem Erfolg angewandt."
Albumblätter.
Sitzest dem Glück du im Schoß, wirst Freunde du zählen in Menge,
Hat sich dein Himmel umwölkt, bist du sicher allein.
Ovid.
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Richte nie den Wert des Menschen Schnell nach einer kurzen Stunde.
Oben sind bewegte Wellen, Doch die Perle liegt am Grunde.
. Otto v. Leister.
Auflösung des Vexierbildes aus voriger Nummert
Man stelle das Bild auf den Kopf und findet dann bètt Kopf des Pagen am Saume des Kleides seiner Herrin.