Einzelbild herunterladen
 

Sette ____

Mehrheit und e:ne andere Generation vorhanden seien, die die Regierung zwingen, von dem Sv^em her Zoll" wieder kbzuithen, Er halte afrr dafür, daß die jetzigen Schutzzölle nicht ausreichen, die Verschuldung der Landwirtschaft zu w fettigen. . n ,

Ab. Goldschmidt (frs. ®pt.): Der Nutzen der Vnnb» wirtschaft aus den Zöllen werde illusorisch, wenn man be* denke, dass die Preise für LebenSmittel und^ für ^ruI'*n® Boden dadurch verteuert werden. Die Erhöhung der / nie sei mir eine scheinbare. In seinem Silvesierbrief habe der Reichskanzler geradezu nach einer starken hbewrn Partei geschrien. Das zeige, daß der Negierung das steuer unter den Nägeln brennt.' Eine völlige Entschuldung brr Landwirtschaft sei nicht denkbar. Daß die Viehzucht wieder einen Aufschwung erfahren habe, sei sehr er neulich, wir die Förderung des landmirticha'tlichen Schulwesens und der Winterschulen sei seine Partei bereit, weitere Mittel zu be- willigen.

Minister v. Arnim erklärt: Die Herabsetzung der Fleischichaugebühren für ausländisches Fleisch erfolgte nur, um sie in Uebereinstimmung mit den Selbsttoren zu bringen, wie dies bei der Beschau deS inländischen Fleisches der Fall sei. Die Frage der obligatorischen Versicherung für länd- liche Arbei er sei noch nicht spruchreif. Der Minister teilt mit, das Gesetz über die Generalkommilsionen sei feitiggeüelll und von den Oberpräsidenten und den General kommissionen pnt wertvollem Material zurückgekommen, beffen Bearbeitung K«ch einige Zeit erforbce. Die Arbeiterzentrale habe gute Erfolge erzielt. Er hoffe, dass es ihm gelingen werde, zwischen »hr und dem Landrsökonomiekolleglum etilen Aus­gleich zustande zu bringen.

Abg. v. Dodelschwingh swild-kons.) spricht seine Freude aus, daß eine frische Morgenluft durch das Vater­land gehe. Doch seien die S'ege nur Pyrrhussiege, da die Stimmen der Sozialdemokraten zugenommen hâuen. Redner dankt dem Minister, das; er für den kleinen Mann sorge. Die eigene deutsche Scholle sei die erste Bedingung zur Ge­nesung des Vaterlandes.

Hierauf wird die Weiterberatung auf morgen 11 Uhr vertagt, Schluß 4 Uhr 15 Minuten.

Hus Hanau Stadt und £and.

Hanan. 8. Februar.

Gcschäftâricht des Vereins Kindcrhort Hnnan für 1906.

Unseren geehrten Mitgliedern und den städtischen, staat­lichen und kirchlichen Behörden erlauben wir uns, den Ge­schäftsbericht über das verflossene Jahr 1906 zu unterbreiten und zu bitten, denselben einer gefälligen Durchsicht zu unter* z'ehen, um durch den Einblick die Ueberzeugung zu gewinnen, daß es uns gelungen ist, den Zweck unserer Anstalt zu er­füllen und zwar:

1. diejenigen Kinder, deren Eltern, Vater und Mutter, außerhalb des Hauses ih'en Bi oterwerb suchen müssen, während der schulfreien Zeit von 47 Uhr in Kinder­horten zu versammeln und durch zweckentsprechende Beschäftigung leiblich und geistig zu fördern;

2, arme kranke Kinder, welche uns von den Herren Aerzten als dringend bedürftig empfohlen werden, zu einer vierwöchigen Soolbadkur in die Kinderheilanstalt Orb zu verbringen.

Was den ersten Teil unserer Aufgabe anbelangt, so ist ein jeder überzeugt, daß die Kinder, deren Ellt'N nicht im Stande sind, sie in häusliche Obhut zu nehmen, den größten Gefahren durch den Einfluß des Siraßenlebens preisgegeben sind und jedermann weiß auch, wie notwendig und segens­reich deshalb die Kinderborte sind. Im letzten Jahre be­suchten 270 Kinder 137 Knaben und 133 Mädchen die Horte,

Im ganzen und großen bewegte sich das Leben und Treiben in demselben Geleis, wie in den früheren Jahren. Die Zöglinge versammelten sich täglich um 4 Uhr, und zwar d e Knaben in dem Schulgebäude der Bezirksschule I, die Mädchen in dem der Bezirksschule H, wo sie unter Aufsicht von Lehrein und Lehrerinnen Ersatz für das ihnen durch soziale Verhältnisse verschlossene Elternhaus finden.

Die Verteilung der Hortzeit regelt sich im Sommer in der Weise daß die Zöglinge nach Empfang ihres Vesperbrotes, welches ihnen auf Rechnung des Hwtes gereicht wird, von 4 5 Uhr unter Aufsicht ihrer Erzieher resp. Erzieherinnen, ihre Schularbeiten anfertigen, während die Zeil von 5 7 Uhr besonders der Erholung und dem Spiel in freier Natur gewidmet ist, Jede Abteilung hat aber wöchentlich wenigstens 1 Stunde Handfertigkeitsunler» richt, um die im Winter erlangte Fertigkeit zu erhalten. Ist die Witterung günstig, so werden die Knaben Mittwochs und Samstags zum Baden geführt. Im Winter ist die Hortzeit so verteilt, daß die Zeit von 45 Uhr der Erholung und dem Verzehren des Vesperbrotes rc. dient; von 56 Uhr fertigen die Zöglinge ihre Ausgaben für die Schule an und von 67 Uhr ist Unterricht in Handfertigkeiten.

Die meisten Lehrer des Knabenbortes sind in dem Lehrer­seminar für Handfenigkeitsunterricht in Leipzig vorgebildet, die übrigen haben sich im Knabenhorte die Fertigkeiten zur Erteilung des Unterrichtes angeeignet

Jm Kngbenborte waren tätig dw Lehrer H. Berth ol dt, E d e l, C. G un ck e l, K n a u f f, Kreß und G. W a g n e r.

Als Erzieherinnen im Mädchenhorte traten aus Gesund­heitsrücksichten zurück Fräulein Mathilde H e b e b r a n d, welche nahezu 5 Jahre tätig gewesen ist und Fräulein Marie Kammer, welche vor ll» Jahren eingetrelm war. Wir bedauern das Ausscheiden der beiden Damen und danken ihnen für ihre liebevolle Hingabe. An ihre Stelle traten die Lehrerinnen Kätbe Otto und Ilse Reinhold, welch letztere schon früher im Mädchenhorle 2 Jahre beschäftigt war, damals aber aus Gesundheitsrücksichten aurüchreten

Aretta-

»J*!»^^v-«»,^»^.^, ^. ,-^r.r.. ^J^»^ ,-w».y»r»^.ijt>rCTT««Ji>M»»t.' ", > rVT--- rWtifiww^ ..^».«»«^»XMn/lMaH'.J.'.llfa.Ar-l uMJiä^rjan^nmik mußte. Außer diesen beiden Damen wirken im Mädchen­borte die Lehrer I. Füller, W e i m ü i l e r und Heinrich Zwicker.

Leiter des Knaben- und^chenhortes sowie der Ferien­kolonie ist Lebrer H e b e b r a n d.

Am 1. Oktober legte auch infolge Versetzung nach Flens­burg Herr Stadtschulinspektor Lorenz, welcher das Amt des 1. Vorsitzenden nahezu 2 Jahre mit Jweresse verwaltet hat, dasselbe nieder. Auch ihm danken wir für alle Mühe- walnmg, die er gehabt bat. Für ibn übernahm in dankens­werter Weise $err Erster Beigeordneter G. B o d e ver­tretungsweise den Vorsitz.

In gewohnter Weise wurden die vaterländischen Gedenk­tage begangen.

W»e alljährlich seit dem Bestehen unseres Vereins, so fanb auch dieses Jahr wieder eine Weihnachtsfeier für unsere Zöglinge in der Aula der 1. Bezirksschule statt. Zu der Feier waren nur die Eltern der Zöglinge eingeladen. Die SMcheiunq fand in der Weise statt, daß die Gegenstände, bestehend in Kleidern, Hemden, Strümpfen, Schreibutensilien, Konfekt, A p'eln und Nüssen, den Eltern gegeben wurden mit dem .^hmeie, diese Sachen am Weihnachtsabend den Kindern selbst unter den Christbaum zu legen. Dank der Opferwillig^:» unserer Mitgl eder, Gönner und Freunde, konnten die Kinder wieder sehr reichlich beschenkt werden. Wir sprechen auch an dieser Stelle den edlen Spendern und Spenderinnen h-rzsichsten Dank aus, insbesondere gilt dasselbe Herrn Direktor Bungen st ab und Fräulein Julie Kähler für die an ihren Schulen gesammelten Kleidungsstücke und Geld­spenden. Eine ganz besondere Freude bereitete wieder Herr Theaterdirektor I a r i tz unsren Zöglingen durch Ueber* sendung von Fre karten für alle Knaben und Mädchen ju den Kindervorstellungen am 28. Februar. Auch diesem Herrn danken wir herzlichst.

Der Verein bestand Ende 1905 aus 1006 Mitgliedern. Verstorben und verzogen sind im Jahre 1906 36, neu hin- zugetreten 24, sodaß am Ende des IahreS der Verein noch 994 Mitglieder hatte, welche einen Beitrag von 2040 Mk. leisteten. Die Kosten pro Kind und Jahr betrugen 35 Mk. Die Zahl der Knaben und Mädchen im Alter von 610 Jahren ist sehr groß, von da an nimmt sie sichtlich ab, waS darin seinen Grund hat, daß die Kinder in vorgerückierem Alter von ihren Eltern anderweitig zum Zeitungstragen, Acht- geben auf jüngere Geschwister, auch wohl viele in anderen Familen verwendet werden.

D-r Besuch der Zöglinge war namentlich im Winter ein regelmässiger, wenn auch einige derselben weqen unregel­mäßigen Besuches ausgewiesen werden nutzten. Das Be­tragen der Kinder gab zu Klagen keinen besonderen Anlaß.

Auch dem 2. Teil unserer Aufgabe, die uns in § 1 unserer Satzungen gestelli ist, die Fürioroe für kränkliche Kinder Verbringung derselben in Ferienkolonieii ober Kinderheilan- stallen betreffenb sind wir gerecht geworden. Die Zahl der uns von den Herren Aevzien als einer v'ki wöchigen Sool­badkur in der Ki'iderheilanstalt zu Bad Orb bedürftig bezeichneten Kinder war die gleiche, wie in den vorigen Jahren. Da aber das Wegegeld fast um das Doppelte et höht war, konnten wr leider nur die als dringend be­dürftigen berücksichtigen. Die Zahl betrug 78 gegen 143 im Vorjahre und 148 im Jahre 1904. Von mehreren Familien wurd-n die Pflegekosten znm Teile getragen, während die Mch-zahl nur die Reisekosten im Benage von 5 Mk. zahlte. Viele der kranken Kinder konnten als geheilt ihren beglückten Eltern zurückgegeben werden, für die anderen ist eine wiederholie Kur zu ihrer vollständigen Genesung von ihrer böSarl'gen Krankheit (zumeist Skrophtilo e) im nächsten Sommer in Aussicht genommen. Bei allen ist ein sichtlicher Erfolg zu verzeichneu. Es ist dies neben der vorzüglichen ^eil fräst der Soolbäder ganz besonders der airarwrfmeten Wartung und Pflege der in Orb tätigen Diakonissinnen unter der Leitung des unermüdlichen AnstaltSarztes, Herrn Sanitäts-Rat Dr. Hufnagel, zuzuschreiben. Die Mitiel wurden durch f'tiwillige Gaben von unseren Mitgliedern und aus Stiftungsgtlderu aufgebracht. Wir danken allen Gebern für ihre edle Gesinnung und bitten innigst, uns auch fernerhin in unseren segensreichen Bestrebungen sowohl in der Fürsorge für kranke als auch für gesunde Kinder freund­lich st unterstützen zu wollen.

Die Gesamtkinnabmen deS Vereins für die Kiudersür- sorge (Kinderhorte und Ferienkolonie) betrugen im Jahre 1906: Mk. 9402.77, die Ausgaben Mk. 9605.87, sodaß eine UebeiZahlung von Vik. 203.10 zu verzeichnen ist.

Hanau den 31. Januar 1907,

Der Vorstand des V"'ei"s Ki"ß"r^ort twd her Ferienkolonie.

Sm ^V wt^

Sitzung der Strafkammer vom 7. Februar 1907.

Körperverletzung.

In her Nacht vom 19. zum 20. August ging der Kupler- schmied Johann Neis durch die.simmerstrnße, als ihm von der gegenüberliegenden Straßenseite zugeruten wurde, für ihn wäre es nunmehr Zeit, nach Hause zit gehen. Der Nufer war der Taglöhner Heinrich Adam. Reif ging auf Adam zu, ein Wort gab das andere und der tätliche Zusanimensioß ließ nicht lange auf sich warten. Reif zog eine Seiterwasser- flaiche, die èr sich zur Eririichung aus der Kneipe mitge- noninten, und schlug damit auf A. los, traf ihn aber glück­licherweise nur an den Hals, da dieser rechtzeitig den Kops zur Seite wandte. Da eine Geldstrafe, die N. kurz vorher wegen gefährlicher Körperverletzung erhielt, nicht die er­wünschte Wirkung hatte, wurde nunmehr auf 1 Woche Ge­fängnis erkannt. Die eingelegte Berufung wird verworfen.

Eineerfolgreiche" Berufung,

Eine Anzahl junger Leute von hier erhielten je ein Strafmandat, weil sie rubeftörenben Lärm und groben Un­fug verübt hatten, indem sie nächtlicherweile eine größere Gesellschaft Herren und Damen von der Steinheimerbrücke bis in die Stadt hinein verfolgten und durch ungehörige

8» Uebntae.

MMIMffiTyWMMt!n- r^^^, ,j. jui^^Mw < ^,-n,.-f-.^-» B«i-Ji»M.i.TOaWJ.,. - - -"-- ^. «««»»«,^5137^ iai»--' TKi-'OUSS^ Redensarten beständig belästigten. Drei davon beruhigten sich bei der Strafe und zahlten die 15 Alk. Der vierte, Schristsetzor R., fühlte sich zu schwer betroffen und erhob Einspruch. Das Schöffengericht war aber der Meinung, daß 15 Mk. für ein solches Benehmen viel zu gelinde ist und diktierte dem Einsprucherhebenden vier Wochen Haft. Dieser, von einem solchen Ausgang wohl wenig befriedigt, wandte sich noch an die Stralkammer, findet aber auch hier keine mildere Beurteilung. Diese ist der Ansicht, daß ein Betragen wie das in Frage stehende strenge Ahndung finden müsse. Sei eS doch nur der Besonnenheit der Herren der Gesellschaft zu verdanken, daß es zu einer Schlägerei nicht kam. Die 4 Wochen Haft hielt ba$ Gericht für angemessen. Die Kosten für hie beiden Termine hat R. natürlich auch noch zu tragen. Nach Erledigung der Affäre wurden zwei der Herren von den 4 Teilnehmern übrigens noch tätlich ange­griffen, wofür diesen eine Anklage wegen Körperverletzung noch in Aussicht steht.

Diebstahl und Bettelei.

Ein Franzose namens Titrier aus Boulogne stahl dem Sohne seiner VogiSmirtin in Bockenheim Legitimationspapiere und reifte auf dieselben in seiner Heimat umher. Dann kam er wieder zurück und trieb sich bettelnd in der Umgegend umher. DaS hiesige Schöffengericht hatte ihm für den Dieb­stahl 3 Monate Gefängnis, für die Bettelei 3 Wochen Haft diktiert und wollte ihn der Landespolizeibehörde überweisen zwecks Verbringung ins Arbeitshaus oder zwangsweiser Ab­schiebung über die Grenze. Die Strafkammer läßt das Ur­teil im allgemeinen bestehen, nimmt dem Angeklagten aber die Ueberweisung ob.

Einige Strafsachen werden behufs weiterer Beweisauf­nahme vertagt.

Vereins u. Ur n t n 10 i r h richten

für Freitaq den 8. Februar.

Qri'orfenvrin: Pio^e im SMbtWo^fiafe,

StadublcUer in Hanau:He da (^a^Ier'; A"fanq 7 Uhr.

^v. Minner» n. Mnqlina-nerem: Uiuerk,aUnna<abend (On. ye^einttinb.) tum« ll. geckUInb : Abend« 67*h Uhr: Turnen btt Damenabmlunz; 8n»10 Uhr Kräften.

Turn^?ie!ltch"U: Abend« von 810 Mr: Turnen der Kimexbmbtrilung.

Tnrnvere n: Abends non 810 Mr: Turnen der Iuqendadreilttiia.

Humorist ^cßei Mnüfve^ein . Germanin" : Von 911 Uhr: Uebungßstunb« < Neftanraiionmm ©wbfiof*).

Penin f, Homöovarbie lo Nanudeilknnde: Vsitragsadend kStndl Drrmrn). Artist Hanauer .(teßntmnem: Ner--in«abend in derHarmonie".

Hanauer Ketinerverein (orgr. 1880); Vereinsabend bei llifemet.

Erster Hanauer Kellnerbnud 1905; Veremsabenb im<Slepbi''tr#*»

Klub ..Amicitia": Vereins ibend im Gasthauszum t^leohaniea". e misivereinTleioni nie* : Siu^unde in der«r<mb«uiu% Sân ^er ^iianeu Verrin^nbttn in der Brauerei Od bitt. KlubSchlkuafüa": Perei «oben» in derA 'emania". Klub,'raiernilaS: Klubahend in den ,.3 Hchwiuen". flotboltidier i^eftdennevein: BertiuSabend tm , Bruistilb'»". K>eil-ior-tNtiesl>ckatr »Zailsbera: RestaurantOarllberg*. (^delUdifift©äindfS a<t": Bere'n«abend.

Mtrfts'icker Stenoaravden-Bere n: ForlbilounqSkurjuStut Genue". isabeiübeiaer Siensarapben« Verein »m Ütaibau^ zu deni Rindex« Abend" non 9-10 Mr: »Munarit«"-»,: Redrichritt.

Allgemeine» BlldiinqSverein: Abends 9 Uhr: Lese», £iétuffi»ul* und Vsr» iraggaben im R-stiurantRheingold^.

Birscie-<r>ub 1806; Kluba^eno imKaller Friedrich".

Aihieren'lubGermania": Rieaen^enimen mh& Ain gen der L, X u«d 3, Klasse (tum ershen Kudürfitn").

Stemm» unD Ring-Klubbiche": Abends 9 Uhr; Stemmen, otmgCT^ Sirmitosien (Aestanrarionzum Sanchos' ).^

Guttempter-^oge rur i?dve, Paradeplap 1: Äüeuds Freie Ausaminrnkiirä. ^aste willkommen.

GesellschaftLustige Bruoer^' Klubabend bei ^einncb BowUtkü.

Stritt btü äjffiitlidjcn WkticrSiknßcS.

DienftNklle ®cUbiirft «. ». ». (L°ndwinlchast»schule>

Donnerstag, 7. Fel rnar 1907, 8 Uhr morgen«.

Wittcnlng im Gebiet während der letzten 24 Stunden.

NiederichlagSntenaen in Denisch'- land wâtzreno der leyt. 24 Stunde« (in Pitrrn ui» ben 901

Marburg

Ziemlich heiter.

Hamburg

0

Dresden

1

Hardenburg _

Wiesbaden

_ Meiß bewölkt.

,-ziemlich be ter.

Memel

0

Breslau

0

Aachen

b

Metz

0

Fulda

Cassel

Bm ger. ^hebcdchi Ger. Niederschl.

Hannover

0

Karlsruht

0

Berlin

3

München

0

Allgcmtiire ttcberNcht.

Der gestern früh über Ostdeutschland lagernde Tiefdruck- wirbel hat sich beim Abziehen nach Süd osten ausgeglichen. Er brachte uns gestern nur ganz vereinzelt unerheblichen Schnee. Später hat sich das Nordseehoch mit dem östlichen Hochdruckgebiet vereinigt und uns dabei zeitweise Aufklärung, also über Nacht Zunahme des Frostes gebracht.

Inzwischen ist auf dem Ozean ein neuer Tiefdruckwirbel anfgetaucht, der langsam nordostwärts vorrücken dürfte. Dabei würden unsere Winde nach Südosten drehen, der Frost also morgen Nachlassen, doch noch meist trübes Vetter ohne erhebliche N-ederschläge eiiureten. Doch dürfen wir morgen noch nicht mit Tauwetter rechnen, da über Frank­reich ein TeUhoch verbleiben dürfte.