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8. Januar. ^^^^^^___.

Wiesbaden, 7. Jan. Im städtischen Krankenhause hier | starb im Alter von 36 Jahren nach I7jnhriqcm Kranken- lâger ein Architekt, dessen Köwer an einer langsam zu­nehmenden Versteinerung litt, sodaß er zuletzt mumifiziert erschien.

Frankfurt a. M., 7. Jan. Heute Begann. die erste Tagung des Schwurgerichts in diesem Jahre. Auf der An­klagebank nimmt der frühere Postbote Iakob Altmann Platz, der sich wegen schwerer Urkundenfälschung und Betrugs zu verantworten hat. Der 28jährige Angeklagte ist verheiratet und Vater zweier Kinder. AIs ihm das zweite Kind ge­boren wurde, geriet er in Bedrängnis und Not und benutzte seine Stelle als Postbote zu den ihm zur Last gelegten Ver­brechen. Er bezog zuletzt 2.90 Tagelohn. Seine Frau, die als Hebamme tätig war, steuerte monatlich vierzig bis fünf- fünzig Mark zur Bestreitung der Haushaltungskostcn bei. Aber es reichte nicht und besonders konnte Altmann keine Schulden bezahlen, obwohl ihn seine Gläubiger sehr drängten. Der Angeklagte hatte von zwei auswärtigen Firmen photo­graphische Gerätschaften bezogen, die er auf Abzahlung kaufte. Er blieb mit den monatlichen Ratenzahlungen im Rückstand und eine der Armen drohte-ihm, sie werde sich an seine vor­gesetzte Behörde wenden, wenn er nicht Zahlung leiste. Altmann, der sich durch Photographieren einen Nebenver­dienst zu schaffen suchte, war auf dem Postamt Rödelheim mit dem Abstempeln der Briefe betraut. Er hatte Gelegen­heit,, sich zeitweilig einen Stempel anzueignen, der zur Ab­stempelung von Postanweisungen diente und den der Schalter- beamte manchmal einzuschließen vergaß. Altmann fälschte drei Postanweisungen, die etr mit dem Stempel und der Unterschrift des Schalterbeamten versah. Er vermischte dann die Anweisungen mit den andern, so daß sie weitergingen und den Empfängern die Summen ausgezahlt wurden. 100 Mark gingen nach Breslau, 33 Mark nach Kassel und 200 Mark an seine in Bockenheim wohnende Mutter, die ihm das Geld geben mußte. Er bezahlte damit ebenfalls Schulden. Altmann war von vornherein geständig. Die Geschworenen billigten dem Angeklagten mildernde Umstände zu. Er wurde zu 8 Monaten Gefängnis verurteilt.

St. Frankfurt, 7. Jan. Der Regisseur des Kgl. Hof- theaters in Wiesbaden, Herr Hofschauspieler Adalbert Stefster, erzählt Sonntag den 13. Januar, nachmittags 4 Uhr, im Hochschen KonservatoriumAus der Märchenwelt" (Snee­wittchen, Aschenbrödel, Kl.-Däumling rc.), illustriert durch ca. 150 bühnengroße Lichtbilder. Montag den 14. Januar veranstaltet Frâu Palborg Svärdström-Werbeck einen Lieder- Abend und Mittwoch den 16. Januar Herr Dr. Reinhold Hoffmann eben einen solchen. Diesen Donnerstag den 16. ds. gibt der zwölfjährige Kunstsängec Moses Mirsky ein Konzert.

§ Butzbach, 7. Januar. In den letzten Wochen haben hier Verhandlungen zwischen hiesigen Interessenten und einem Vertreter der Firma Lenz u. Co. stattgefunden über die Er- | baintng einer Bahnlinie Butzbach-Rockenberg und einer Linie ButzbachEbersgöns. Beide sollen ihre Zentrale im Bahn­hof Butzbach-Ost haben und gemeinsame Züge erhalten. In hiesigen Kreisen glaubt man nicht an die Erbauung einer Wettertalbahn GriedelBad Nauheim, sondern hofft auf die Errichtung einer Verbindungsbahn zwischen Butzbach und Rockenberg, welche Orte bekanntlich die beiden größten hessi­schen Strafanstalten besitzen.

Würzburg, 7. Jan. Unter dem Verdacht des Dieb­stahls, der Urkundenfälschung und des Betruges wurde vor einiger Zeit der an der Universität Würzburg immatriku­lierte Student der Mathematik Georg Schmaderer aus Steinweg bei Regensburg von den Vorlesungen suspendiert und, da er spurlos verschwunden war, hinter ihm ein Steck­brief erlassen. Bald darauf erfolgte seine Verhaftung. Nun­mehr ist der Verhaftete als völlig unschuldig wieder auf freien Fuß gesetzt worden, da sich herausgestellt hat, daß ein Unbekannter sich die Legitimationspapiere Schmaderers an­geeignet und unter Benutzung derselben die obigen Straf­taten verübt hatte.

Salmünster, 7. Jan. Die Stadtgemeinde Salmünster überläßt Fabrikanten oder Gewerbetreibenden, die sich dort niederlassen würden, unentgeltlich größeres Gelände, während das Gaswerk die für Kraft-, Licht- oder sonst technische Zwecke notwendige Gasenergie zu ganz bedeutend ermäßigten Preisen und zwar je nach Umfang des Konsum? bis hèrab zu 8 Pfg. pro Kubikmeter abgeben würde.

Boppard, 7. Jan. Bis heute morgen waren sämtliche Leichen aus dem Schutthaufen geborgen. Die Zahl der ge­fundenen Opfer ist, wie nunmehr genau feststeht, 13. Don den etwa 10 geretteten Personen ist niemand schwer verletzt.

Schmalkalden, 6. Jan. Bei einem Fleischer in Pöß­neck, der sich einer Operation wegen Blinddarmentzündung unterstehen mußte, wurde eine Schweinsborste im Blinddarm gefunden. Der Vorfall mahnt zur Vorsicht.

Wirtschaftliches Bild.

In dem demnächst erscheinenden Jahres-Bericht der Handelskammer zu Hanau für das Jahr 1906 wird das nachstehende wirtschaftliche Gesamtbild gegeben:

In unserem vorigen Jahresbericht haben wir das Jahr 1905 als eine Periode des Aufschwungs und der Hochkon­junktur ansprechen dürfen, andererseits allerdings auch nicht umhin gekonnt, insbesondere mit Bezugnahme auf die Neu­regelung unserer internationalen Handelsbeziehungen, vor dem Eintritt einer rückläufigen Bewegung, wenn auch ohne Zeitangabe, zu warnen. Nach beiden [Richtungen hin eine Berichtigung oder doch Ergänzung unseres damaligen Ur­teils vorzunehmen, indem die Hochkonjunktur sich in ver­stärktem Maße fortgesetzt hat und ein Rückschlag bisher noch nicht eingetreten ist, dazu gibt uns das soeben abgelauiene Wirtschaftsjahr 1906 erfreulicherweise ein volles Recht. Menn trotzdem von manchen Seiten Zweifel an der Gunst der Lage geäußert werden und auch wir selbst uns nicht ohne Bedenken der Freude über die erreichte Höhe des wirtschaftlichen Aufschwungs hingeben möchten, so liegt der Grund hierfür darin, daß auch ohne Pessimismus sich ein Gefühl, es könne nicht so bleiben, nicht unterdrücken läßt, und einzelne Symptome sogar offen zu Tage liegen, welche darauf hindeuten, daß zum Teil unnatürlich gesteigerte Entwickelungen vorliegen, die die Notwendigkeit ihrer Redu­zierung schon in sich selbst tragen, zum andern Teil neue und unsern Erfahrungen noch fremde Momente zu berücksichtigen sind, deren Fortbildung und Wirkungen sich noch keineswegs übersehen und beurteilen lassen.

Diendtaa

Um dabei zunächst von der enormen Steigerung der Be­schäftigung unb des Bedarfs abzusehen, so ist nämlich als ein besonderes charakteristisches Zeichen für das Jahr 1906 die Verteuerung hervorzuheben, welche die Roh- unb Hüfs- stoffe, die Arbeit und das Kapital erfahren haben. Wir meinen in der Annahme nicht fehlzugehen, daß sich uns in der gleichzeitig auf diese drei Hauptsaktoren der Pro­duktion erstreckten Verteuerung ein Moment bietet, wie es bisher in der deutschen Wirtschaftsgeschichte noch säum so intensiv hervorgetreten war und das in besonderem Maße das theoretische wie das praktische Interesse für sich in Anspruch nehmen muß. Den Ursachen für diese eigenartige Erscheinung bis ins Einzelne nachzugehen, kann nicht unsere Aufgabe sein, und sie wird auch dadurch noch kompliziert, daß offenbar ein innerer Zusammenhang zwischen der Ver­teuerung der drei Faktoren untereinander wie ebenso zwischen ihr und der Bedarfs- und Beschästigungssteigerung dabei beachtet werden muß. Uns interessieren hier aber naturge­mäß mehr die Wirkungen, welche für das Wirtschaftsleben daraus resultieren, und, weil wir uns eben in einer Ueber« gangszeit befinden, trifft gerade das zu, was wir erst an­deuteten: Die Wirkungen lassen sich keineswegs iibersehen und abschleßend beurteilen. Nur soviel ist heute schon un­verkennbar, daß wir in einer Periode ganz neuer Preis­bildungen stehen, welche leicht zu einer bleibenden und er­heblichen Verteuerung aller Lebensverhältnisse führen können. Alsdann würde nach Abschluß der gegenwärtigen Ueber« gangsperiode, deren natürliche Schwierigkeiten sich jetzt nach vielen Richtungen hin besonders lästig zeigen, das voraus­sichtliche Endergebnis im allgemeinen sein, daß in Ein­nahme und Ausgabe höhere Ziffern mit einander balan­zierten, ohne doch ein nennenswertes rechnerisches Plus, sei es zur Bedürfnisbefriedigung oder zur Kapitalsbildung ge­schaffen zu haben; kurz, der allgemeinen Preiserhöhung und Bedarfssteigerung würde eine verhältnismäßige Geldent­wertung entsprechen.

Aber das ist nur die eine Möglichkeit. Um weitere nur anzudeuten, mag hier auch.noch gesagt werden, daß die mit der gleichzeitigen Verteuerung von Rohstoffen, Arbeit und Kapitai oben gekennzeichnete Entwickelung, wie gegenwärtig, nur auf dem Boden einer so ausgesprochenen Hochkonjunktur zu erwachsen vermag und nur.anzudauern, solange ihre Vor­bedingungen sämtlich fortbestehen, fällt nur eine von ihnen fort, z. B. läßt der Bedarf nach oder erreichen die Arbeits­löhne, namentlich mit Rücksicht auf die internationale Kon­kurrenz, eine unwirtschaftliche Höhe, so muß, infolge der an« gedeuteten Wechselwirkungen unter den verschiedenen Mo­menten, ein Rückschlag unvermeidlich eintreten, und dies mit umso größerer Stärke, je weiter die teilweise künstlich ge« schaffens Konjunktur sich von der gesunden Basis der Wirt- schaftsenlwickelung entfernt hatte. Daß wir uns gegenwärtig auf diesem gefährlichen Wege befinden, diese Befürchtung ver­mögen wir angesichts des Jahres 1906 nicht zu unterdrücken und sie hindert uns, das Gesamtbild dieses Wirtschaftsjahres bedingungslos ein erfreuliches zu nennen, trotz der Tatsache und aller ziffernmäßigen Zeichen eines rapiden Aufschwungs und einer Krastentsaltung, die durch Handelsverträge, Steuer­lasten rc. bisher nicht zu hemmen gewesen ist.

^rnnhnrttr Tlicatcr.

Opernhaus. SOUttrood) den 19. Januar 1907, nachmittags M Uhr: Vorstellung bei ermäßigten Preisen. Außer Abonnement.Sneewittchen und die sieben Zwerge". Abends 7 Uhr:Mignon". Oper in 3 Akten von M. Carre und J. Barbier. Musik von Thomas. Außer Abonnement. Gewöhnl. Preise. Donnerstag den 10. Januar 1907. Abends 7 Uhr:Die Jüdin". Große Oper in 5 Akten von J. Fr. Halevy. 11. Vor­stellung im Donnerstags-Abonnement. Gewöhnliche Preise.

Schauspielhaus. Mittwoch den 9. Januar 1907. Abends 7 Uhr:Der Kaufmann von Venedig". Schauspiel in 5 Akten von W. Shakespeare. 9. Vorstellung im Mitt­woch-Abonnement. Gewöhnl. Preise.- Donnerstag, 10. Januar '/*8 Uhr:Husarenfieber". Außer Abonn. Gew. Pr. Freitag, 11. Januar, 7 Uhr: Vorstellung bei kleinen Preisen:Uriel Acosta". Im Abonn. Samstag, 12. Januar, 7 Uhr:Die Journalisten." Im Abonn. Gewöhnt Preise. Sonntag, 13 Jan., 31 /s Uhr: Vorstellung bei erm. Preisen:Die Stützen der Gesellschaft". Außer Abonn. Abends 7 Uhr: Der Verschwender". Im Abonn. Gewöhnl. Preise. Montag, 14. Januar, 7 Uhr:Elektra". Hierauf: Der Cyklop". Im Abonn. Gewöhnl. Preise.

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Drahtnachrichten

Berlin, 7. Januar. DieNorddeutsche Allg. Ztg." ver­öffentlicht eine Berichtigung de? Geheimen Baurats im Mi­nisterium der öffentlichen Arbeiten, Janensch, zur Wieder­gabe einer Unterredung, die ein Mitarbeiter desBerliner Tägeblattes" mit ihm über die Eisenbahnunsälle bei Otters­berg und Kalscheuren gehabt hat. Bezüglich der wichtigsten Abweichung, die zu der unrichtigen Schlußfolgerung im Berliner Tageblatt" geführt hat, schreibt Janensch:Die Anregung zur Erhöhung der Sicherheit der Beamten in den Bahnpostwagen ist seinerzeit naturgemäß vom Staatssekretär des Reichspostamts und nicht von der Eisenbahnverwaltung ausgegangen. Einer Einigung über den Bau von Post­wagen mit Seitengang stellten sich damals lediglich technische Schwierigkeiten entgegen. Daß dabei, wie nach dem Schluß­satz des Artikels desBerliner Tageblatt" scheinen könnte, auf Seiten der Postverwaltung Sparsamkeitsrücksichten be« stimmend gewesen sind, ist eine Auffassung, zu deren Ent­stehung die Unterredung nicht den mindesten Anlaß ge­geben hat.

Berlin, 8. Jan. DemBerl. Lokalanz." zufolge wurde der 25jährige Kunstmüller Segl von der Mitternachtsmühle bei Passau beim Oelen deS laufenden Mühlwerks an der Jacke vom Getriebe erfaßt, in das Räderwerk gezogen und dort zermalmt. Die in Stücke gerissene Leiche wurde erst tags darauf im Mühlgetriebe gefunden.

Rom, 8. Januar. Nachrichten aus Catania zufolge gibt der Aetna unzweifelhafte Proben wiedererwachender dynamischer Tätigkeit. Im großen Krater vollziehen sich kolossale Zusammenbrüche. Lokale Erdbeben werden in den Aetnastädten sestgestellt. Dem Krater entströmen dichte Rauchwolken, was sonst nicht der Fall ist. Die Bewohner

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der höchsten am Aetna gelegenen Ortschaft Nicolisi bemerkten von Gasexplosionen herrührende Feuersäulen.

Tours, 8. Jan. Polizeibeamte, die sich zu einer freund- schädlichen Vereinigung zusammengeschlossen hatten, erhoben verschiedene Beschwerden durch öffentlichen Anschlag. Gen- charmerie besetzte die Polizeibureaus. Etwa 50 Polizisten sind entlassen worden.

Newhork, 8. Januar. Aus Washington wird hierher telegraphiert, Präsident Roosevelt werde auf Grund der Verhandlungen der Tarifkommission eine Vorlage über das geplante Zolleinvernehmen mit Deutschland nach dem gegenwärtigen Kongresse vorlegen.

Hamburg, 8. Januar. Die Schornsteinfegergesellen stellten die Arbeit ein, weil eine von ihnen geforderte Lohn­erhöhung von der Innung abgelehnt wurde, obgleich die Branddireklion die Gesellenforderung für berechtigt er­klärt hatte.

Warschau, 8. Januar. In Flugschriften, die in Lodz verbreitet werden, kündet die Sozialistenpartei die Fortdauer der Parteikämpfe unter den Arbeitern an, bei denen während des Monats Januar bereits 16 Arbeiter getötet und 59 ver­wundet worden sind. Da die Zufuhr von Lebensmitteln aus den Dörfern nach Lodz sehr eingeschränkt worden ist, leiden viele Familien bereits Not.

Paris, 8. Jan. Im heutigen Ministerrat dürfte die Erörterung des vom Justizminister ausgearbeiteten Gesetz­entwurfes betr. die Bürgschaften für die persönliche Freiheit begonnen werden. Wie verlautet, soll durch diesen Gesetz­entwurf unter anderem Artikel 10 des Strafprozeßverfahrens auto-hoben werden, auf Grund dessen die Departements- Präfekten und der Polizei-Prâfekt von Paris ermächtigt find, bei allen Vergehen und Verbrechen, auch solchen politischer Natur, Verhaftsberehle zu erlabn und Verhaftungen, Haus­suchungen, Konfiskationen und Verhöre vorzunehmen.

Paris, 8. Jan. DasAmtsblatt" veröffentlicht einen Erlaß des Finanzministeriums, nach welchem entsprechend dem von der Kammer angenommenen Anträge auf Abschaffung des auf dem Rande der französischen Gold- und Silber­münzen befindlichen SpruchesDieu protège la France", nunmehr die 20 Francsstücke die UmschriftLibertö, Egalitè, Fraternitö" tragen sollen.

Paris, 8. Jan. Der bekannte Luftschiffer Graf Waulz unternahm gestern nachmittag mit seinem von ihm erbauten Icnfbaien Luftschiffe in Sartrouville die erste Versuchsfahrt, die vollständig gelang.

London, 7. Jan. Eine heute abend von der Cunard- Linie veröffentlichte Mitteilung besagt, die gestern bekanntge- siebenen Aenderungen bezüglich der Anlaufhäfen der White- Star-Linie werden wahrscheinlich feine Veränderungen in den gegenwärtigen Programmen der Cunard-Linie hervor­rufen. Es sei natürlich unbestreitbar, daß für den kontinen­talen Großvelkehr die Häfen am Kanal Vorzüge haben, mit beiten Liverpool nicht konkur eren könne, und früher oder später werde die Leitung der Cunard-Linie dem von ihr ge­faßten Beschluffe zufolge von bieten Vorteilen im Interesse der Linie Gebrauch zu machen haben.

Schiffsnachrichten.

(Mitgeteili von Agem Ad. Treut cd-Hanau.)

Kambnrg, 6. Jan. Der DampferBatavia" von der Hamburg-Amerika-Linie ist gestern in Baltimore ein- getroffen.

Der Hamburger DampferPatricia" ist am 5. Ja­nuar wohlbehalten in New-Pork eingetroffen.

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Milch allein nicht vertragen, oder an englischer Krankheit leiden, gedeihen vorzüglich, sobald der Milch Hohenlohesches Hafermehl zugesetzt wird.

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1 Ja, und er ist eigentlich nie krank. Hat eben eine kluge Ä I Mutter: die läßt das Kind nie ohne ein paar FayS ächte I Sodener Mineral-Pastillen zur Schule gehen, sie fi ützt damit ^: I also das K nd gegen ungünuige Einwirkungen auf die Schleim- i W häute, aegen trockene. staubige Schulluft. Fays ächte Sodener $ bekämpfen auch vorhandene Erkältungen gleich in den Anfängen. : ^ Man kauft sie für 85 Pfg. die Schachtel in jeder Apotheke, Drogen- oder Mmeralwafserhandlung. 624q

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