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DonnerSkast
3. Oktober
* Der neue Präsident des Obersandes-Kultur- sterichts. Zum Präsidenten des Oberlandes-Kulturgerichis ist der Wirk!. Geh. Oberreg.-Rat Hermann Metz ernannt worden. Er stammt aus Kurhessen imb ist 1866 bei der Einverleibung seines Heimatlandes als Referendar in preußische Dienste übernommen worden. Von 1867 ab war er als Affeffor bei dem Kreisgericht in Marburg, dann in Biedenkopf tätig und nahm behufs Uebertritts zur landwirtschaftlichen Verwaltung 1872 seine Enlaffung aus • dem Justizdienst. Als Regierungsassessor wurde er ‘ Spezial ko mmissar in Marburg und 1875 in Caffel, wo er ’ 1877 zum Regierungsrat befördert wurde. Nachdem er ’ kurze Zeit Mitglied der Generalkommission in Cassel ge- | wesen war, wurde er alS Hilfsarbeiter in daS Landwirtschaftsministerium berufen und 1882 in gleicher Stellung dem Oberlandeskulturgericht überwiesen. Vier Jahre später wurde er zum Oberlandeskulturgerichtsrat und 1891 zum Präsidenten der Generalkommisston in Frankfurt a. O. ernannt.
• Verliehen r Dem Verbandsanwalt der Raiffeisen- Organisation, Herrn Rittergutsbesitzer und Kgl. Oekonomirrat G. Rexerodt in Castel, der Rote Adlerorden 4. Klaffe.
* DaS Konzert des Gesangvereins „Germania" beginnt heute abend pünktlich um 71/» Uhr. Karten sind nur noch in geringer Anzahl zu haben.
* Turn- & Fecht-Klub. Allenthalben hat der Herbst seinen Einzug gehalten. Wenn er auch durch eine ganze Reihe schöner Tage bemüht war, das wieder gut zu machen, was sein Vorgänger versäumt, so zwingt uns doch die früh hereinbrechende Dämmerung, die von unserer Frauen- und M â d ch e n a b t e i l u n g im Laufe des Sommers mit so vielem Eifer betriebenen Turnspiele auf dem Spielplatz der „Schönen Aussicht" wieder einzustellen. Zum Abschluß der sommerlichen Tätigkeit der vorgenannten Abteilungen veranstaltet der Verein nächsten Samstag den 5. Oktober, von abends 8 Uhr ab, in den Räumen der „Schönen Aussicht" einen Familienabend, mit dem die Feier des diesjährigen Stiftungsfestes verbunden werden wird. Tags zuvor findet abends von V»9 Uhr ab in der Turnhalle, wie bereits mitgeteilt, ein W e t t u r n e n der jüngeren Turner statt und sind unsere Mitglieder sowie Säfte zu Heiden Veranstaltungen freundlichst eingeladen.
* Ausflug. Kommenden Sonntag den 6. Oktober unternimmt die Spielriege der Turngesellschaft Hanau einen Ausflug nach Groß-Auheim „zum goldenen Anker." Der humoristische Teil liegt in den bewährten Händen des Herrn Vollert, auch ist für sonstige Unterhaltung bestens gesorgt. Anfang 4 Uhr.
* Zur Frage der Errichtung einer Markthalle. Der Magistrat hat der Stadtverordnetenversammlung folgenden Bericht unterbreitet: Die Stadtverordneten haben unter dem 2. Juni 1907 beschlossen, den Magistrat Zu ersuchen, Maßnahmen zu treffen, um der trotz Rückgang der Viehpreise anhaltenden Fleischteuerung enigegenzunurken und als geeignetes Mittel zur Verbilligung der Lebensmittel die Beschleunigung deS Baues einer Markthalle vorgeschlagen. In der Debatte wurde von der einen Seite darauf hingewiesen, daß eine Marklhalle die Preise der in ihr verkauften Lebensrnittel verteuern würde, da gegenwärtig auf den Wochenmärkten nur ein geringes Standgeld zur Erhebung gelange, das allein zur Deckung der Kosten der Reinigung bestimmt sei, während im Falle der Erbauung einer Markthalle doch die Zinsen und Amortisation des Baukapitals und die Kosten für den Betrieb aufgebracht werden müßten. Von der anderen Seite wurde behauptet, daß nirgends, wo Markthallen erbaut seien, nach der Erbauung eine Verteuerung der in der Markthalle verkauften Nahrungsmittel wahrgenommen, daß vielmehr überall eine Verbilligung eingetreten sei. Um die Sachlage zu klären, ist zunächst an alle Städte mit einer Einwohnerzahl von 20—100 000 Seelen die Anfrage gerichtet:
1. ob dort eine Markthalle besteht und wie groß die für den Verkauf bestimmte Fläche ist,
2. wie hoch sich die Baukosten der Halle stellen,
3. ob durch Standgebühren die Ausgaben für Verzinsung und Amortisation des Baukapitals, sowie die Betriebskosten aufgebracht werden,
4. ob nach Erbauung der Halle eine Verbilligung oder eine Verteuerung der in derselben verkauften Lebensmittel stattgefunden hat, oder ob die Erbauung der Halle auf die Preise der Nahrungsmittel ohne Einfluß geblieben ist.
Die Anfrage ist gerichtet an 169 Städte. Nicht geantwortet haben Aschaffenburg, Gießen, M.-Gladbach und Oldenburg. Geantwortet haben also 165 Städte. Don diesen haben 16 Markthallen und 149 keine.
Die einzelnen Städte beantworteten die gestellten Fragen wie folgt:
Colmar: 1785 qm Fläche, 152 000 Mk. Baukosten. Nur die Betriebskosten werden durch Standgebühren aufgebracht. Es ist eine Verbilligung der Lebensmittel einge- treten von 6°/o bei Fleisch und lO°/o bei Gemüse.
Memel: Flächeninhalt der Halle 1512 qm, 80 Stände für Fleischer, 5 für Bäcker, 4 Bassins für lebende Fische. ’ Baukosten 74 500 Mk. Gedeckt werden nur die Betriebs- i kosten und zwar durch Standgebühren. Ueber die Verbilligung kann nichts angegeben werden.
Solingen: 7 60 qm, 54 000 Mk. Baukosten. Da noch 2 Marktplätze vorhanden sind, von denen 6500 Mark : Standgeld gehoben wird, während in der Markthalle ein Standgeld von 5050 Mk. vereinnahmt wird, so werden die Gesamtkosten gedeckt. Die Erbauung der Markthalle, sagt Solingen, hat eine günstige Wirkung auf die Preise | der darin verkauften Leben-mittel auSgeübt, da die Lebensmittel in der Halle weniger dem Verderben auSgesetzt sind, als im Freien, daher mehr angefahren wird, was eine Verbilligung der Preise zur Folge hat.
Königshütte, O.-Schl.: Markthalle einschl. Keller- räume (Kühlräume und Gefrierräume) 2953 qm, Bau- 8 war 740 000 Mk. obnt Gründer werb. Einnahmen aut
der Halle 82 400 Mk., Ausgaben 58 900 Mk. Ueber die Verbilligung oder Verteuerung der Lebensmittel sagt die Antwort nichts.
Metz: 753 qm Flächeninhalt. Da die Halle 1831 erbaut ist, können die Baukosten nicht mehr festgestellt werden. An Standgeldern gehen 10 440 Mk. ein. Ob eine Verbilligung der Lebensmittel eingetreten ist, ist nicht mehr festzustellkn.
: Bromberg: Markthalle besteht nur für den Verkauf von Fleisch und Fischen. Sie ist 742 qm groß und hat ohne Grunderwer b 224 000 M. gekostet. Die Einnahmen betragen 22 800 Mk., die Ausgaben 26 800 Mk., sodaß ein Zuschuß der Stadtkaffe von 4000 Mk. erforderlich ist. Auf die Preise der in der Halle verkauften Nahrungsmittel ist die Erbauung der Halle ohne Einfluß geblieben.
Lübeck: Die Halle ist in den Jahren 1893/95 gebaut. Der Grunderwerb hat 571 000 Mk., der Bau 440 000 Mark gekostet, die Halle hat 8234 qm. Die Einnahmen betragen 37 700 Mark, die Ausgaben — nur Betriebskosten — 18 400 Mark. Eine Verbilligung oder Verteuerung der Leben-mittel ist nicht eingetreten.
Herford: Die Halle ist in einer angefauften Fabrik eingerichtet. Die Einnahmen decken die Kosten des Betriebes, der Verzinsung und Amortisation der Anschaffungskosten. Es ist weder eine Verbilligung noch eine Verteuerung der Lebensmittel eingetreten.
Halberstadt: Die Markthalle gehört der Gesellschaft für Markt- und Kühlhallen in Hamburg, welche dieselbe für eigene Rechnung erbaut hat und betreibt. Auf die Höhe der Nahrungsmittelpreise hat die Höhe in keiner Weise einen Einfluß auSgeübt.
Geestemünde: Die Halle ist vor etwa 20 Jahren von einem Konsortium erbaut, von dem sie auch verwaltet wird. Weitere Auskunft ist nicht gegeben.
Stralsund: Die Halle ist offen. Die Rückseite ist ein Teil der alten Festungsmauer. Nach vorn und nach den Seiten rubt das Dach auf eisernen Säulen. DaS Dach ist mit Dachpappe gedeckt, der Fußboden besteht auS Rundsteinpflaster. Zur Abhaltung von Zugluft sind 4 Querwände von Holz erricktet. Die Baukosten betragen 4650 Mark; die Unterhaltungskosten, die sich nur auf daS Dach beschränken, 60 Mk. Die Jahreseinnahme auS vermieteten Ständen beträgt 400 Mk. Auf den Preis der Lebensmittel ist die Halle ohne Einfluß geblieben.
Saarbrücken: Die Halle ist 1869 gebaut, 1200 qm groß und hat 160 000 Mk. gekostet. Die Einnahmen decken nicht die Ausgaben. Die Verzinsung und Amortisation des Anlagekapitals erfolgt â conto der Stadtkaffe. Eine Verbilligung oder Verteuerung der Nahrungsmittel ist nicht eingetreten.
Duisburg-Meiderich: Die Halle steht auf dem Marktplatz, ist offen aus Eisenblech mit Diahtglas-Ver- glasung und Wellblechbach hergestellt, hat 105 qm Fläche und dient zur Abhaltung der Freibankverkäufe und an den Markttagen als Unterkunsts- und Verkaufsraum bei schlechtem Wetter. Die Baukosten haben 6400 Mk. betragen, Kosten der Reinigung betragen 45 Mk. Gebühren werden nicht erhoben.
Bielefeld: Der Flächeninhalt beträgt 1930 qm. Sie steht auf dem 10 800 qm großen Marktplatz. Die Halle kostet 97 000 Mk. Standgebühren von Halle und Marktplatz sind 24 675 Mk., wodurch die Kosten für Verzinsung und Amortisation und Betrieb gedeckt werden. Es ist weder eine Verbilligung noch eine Verteuerung der Lebensmittel eingetreten.
Augsburg: Es besteht nur eine Verkaufshalle für Fleisch, Fisch und Wildpret. Der Magistrat Augsburg ist der Meinung, baß diese Halle als Markthalle nicht betrachtet werden kann.
Remscheid: Es besteht eine ältere Markthalle von 600 qm Fläche. Weitere Angaben können nicht gemacht werden.
* &nm fünsmwzwanzrgjährraen Jubiläum der Barmherzigen Schwestern. Bei der Festfcier in der Centralhalle am Montag abend hielt, wie schon bemerkt, die Festrede Herr Dechant Brau n. Er hieß zunächst die Festteilnehmer willkommen, besonders und an erster Stelle begrüßte er Herrn Professor Dr. Thielmann, den Vertreter der Schwestern, die selbst zum Feste nicht erscheinen konnten. Ueber die Geschichte der vergangenen 25 Jahre ist bereits in der Presse berichtet worden. Der Webner führte weiter aus: Man fängt hier und da an, der charitativen Betätigung angesichts unserer sozialen Versickerungsgesetze jeglichen Wert abzusprechen; die Wohlfahrtspflege ist aber von jeher ein notwendiges Gebiet im Volksleben, auch heute noch und zwar mehr als je. Auf ckaritalivem und sozialem Gebiete tätig zu sein, ist heute für jeden eine patriotische Pflicht; denn die Leiden der Gedrückten sind die Leiden der ganzen Nation; hier zu helfen, bat ist Kulturarbeit. Unterstützen wir also die Barmherzigen Schwestern in ihrer schweren Arbeit. Auch die reine Menschenliebe muß uns antreiben, unt charitativ zu betätigen. Leuchtende Beispiele sind hier der Arzt und die Pflegerin. Dann dankte der Vortragende dafür, daß seiner brieflichen Ditte um Unterstützung des Werkes I in den letzten Tagen in so ausgiebigem Maße entsprochen worden sei und schloß dann mit einem Hoch auf unsern Kaiser, der so oft da eingreife, wo bat Unglück Wunden schlage. — Die Schwestern des St. Elisabethauses und des St. Vineenchausrs erlassen folgende Danksagung: Gelegentlich unseres 25jährigen Jubiläums und der feierlichen Ueber- gabt deS neuen Krankenhauses sind unt von nah und fern, besonders aber aus allen Kreisen der hiesigen Bürgerschaft, ohne Unterschied deS Standes und der Religion, so zahlreiche Beweise herzlichen Wohlwollens zum Ausdruck gebracht worden, daß wir unmöglich allen einzeln danken können. Indem wir allen für die empfangenen Wünsche, insbesondere aber für die reichen Spenden von ganzem Herzen Dank sagen, verbinden wir damit zugleich das Versprechen, daß 8 wir auch in Zukunft mit allen unseren Kräften den Armen und Kranken zu Diensten sein werden.
* Eifsnbalm-Unfall. (Amtlich.) Vorgestern abend 11 Vs Uhr fuhr infolge Uebersahrens des auf Halt stehenden Einfahrts-Signals der Güterzug 6809 von Elm auf den auf Bahnhof Flieden haltenden Güterzug 7213 auf. Leich! verletzt ist ein Bremser, der Materialschaden ziemlich erheblich. Der Betrieb auf Strecke Elm-Flieden wurde bis 6 Uhr vormittags eingleisig aufrecht erhalten und von da ab in vollem Umfange wieder ausgenommen.
* Viehseuchen. Im Regierungsbezirk sind zur Zed folgende Ortschaften verseucht: Tollwut: Kreis Hünfeld: Burghaun; Kreis Witzenhausen: Vatterode. Schweine» seuche (Schweinepest): Stadtkreis Caffel: Cassel; Landkreis Cassel: Niederzwehren, Ihringshausen, Harleshausen, Altenbauna; Kreis Frankenberg: Schmittlotheim; Kreis Fritzlar: Dissen, Fritzlar, Zennern, Wehren, Wabern, Hal» borf, Geismar, Gleichen, Lohne; Kreis Fulda: Opperz, Buchenrod, Veitsteinback, Friesenhausen, Schletzenhausen; Kreis Gelnhausen: Kassel, Mernes, Breitenborn A. B., Bö-gesäß, Leisenwald, Birstein, Orb, Lettgenbrunn; Städte kreis Hanau: Hanau; Landkreis Hanau: Langendiebach, Langenselbold, Bischofsheim, Windecken, Bergen, Kilianstädten, Bruchköbel; Kreis Hofgeismar: Trendelburg, Calden, Grebenstein, Beberbeck, Immenhausen, Friedrichsfeld, Vaake, Gottsbüren (Oberförsterei); Kreis Homberg: Homberg; Kreis Hünfeld: Unterleimbackshof; Kreis Melsungen: Altenburg, Spangenberg; Kreis Grafschaft Schaumburg: Rolfshagen, Engern; Kreis Schlüchtern: Schlüchtern; Kreis Wolfhagen: Bodenhausen; Kreis Ziegenhain: Christerode, Weißenborn, Hauptschwenda. Geflügelcholera (Hühnerpest): Kreis Witzenhausen: Rommerode. Influenza der Pferde:^. Brustseuche): Stadtkreis Caffel: Caffel; (B. Pferbestaupe): Kreis Frankenberg: Haina, Bockendorf.
* Oeffentlich- Atrer-enmtng. Der Schriftsetzer Simon Schneider zu Fechenheim hat am 24. August d. J. den Knaben Wilhelm F r i s ch, der in den Main gefallen war, durch entschlossenes Eingreifen vom Tode bei Ertrinkens gerettet. Hierfür spricht der Herr Regierungspräsident dem Schneider öffentlich seine Anerkennung aus.
* Klaffenmifflonsfest in Windecken. Am nächsten Sonntag den 6. Oktober wird von nachmittags 2 Uhr das diesjährige Missionsfest der Pfarreiklaffe Windecken in der Kirche zu Windecken gehalten werden, wozu alle Missionsfreunde von nah und fern herzlichst eingeladen werden. Die Festpredigt wird Hern: Pfarrer Saul aul Frankfurt halten und über die Arbeit der Mission wird Herr Missionar G s e l l von der Goldküste in Afrika berichten.
* Weitersührung der Mainkette. Die Main- kette wird von Würzburg bis K i tz i n g e n weitergcführl und" dann die in staatlichem Betrieb stehende Kette, eventuell die Schiffahrt, bis Kitzingen ausgedehnt. Hierfür find Mk. 4 800 000 nötig. Eine Forderung in dieser Höhe wird dem heurigen bayerischen Landtage zugehen.
* Unfall. Eine aus Hanau stammende Frau, die in Frankfurt weilte und sich nach dem Ostbahnhof begeben wollte, wurde am Dienstag abend gegen 7 Uhr vor dem Hauptpostamt von einem Postwagen umgerannt und verletzt, so daß sie durch die Rettungswache dem Heiliggeist-Hospital überwiesen werden mußte.
* Hess. Brandverstcherrmgsanftalt. Der Gesamt» schaden von den im Jahre 1906 entstandenen Schadensfällen betrug 1 128 026 Mk. 67 Pfg. Auf die einzelnen Kreise verteilt sich dieser Gesamtschaden gegenüber der für 1906 ausgeschriebenen Vrandsteuer wie folgt:
Namen der Kreise bezw.
LZ
Brandent-
Brand-
der Städte.
ms.
schâdigungtK.
steuer.
iS
vM
â
Ij
Stadtkreis Cassel ....
82
38 867
75
298 239
66
Landkreis Cassel ....
30
194 562
11
118688
85
Eschwege ohne die Stadt .
9
12 460
95
58 465
04
Stadt Esckwege ....
4
3 230
78
23 872
26
Frankenberg.......
24
85 993
12
50 543
34
Fritzlar .......
17
24 711
65
61169
44
Fulda ohne die Stadt . .
17
15 721
27
71952
33
Stadt Fulda.....
9
1677
—
49 508
33
Gelnhausen ohne die Stadt
14
5 844
04
55 776
70
Stadt Gelnhausen....
6
3 980
43
10833
49
Gersfeld.......
6
32 615
53
39158
36
Stadtkreis Hanau ....
18
8110
57
78021
76
Landkreis Hanau ....
29
13 254
21
84 208
16
Hersfeld ohne die Stadt .
11
18 198
37
45 448
96
Stadt Hersfeld . . ’ . .
3
62
26
20677
55
Holgeismar ......
81
68151
42
71894
35
Homberg.......
22
44 886
43
49 245
17
Hünfeld..... °
11
17 377
54
47180
56
Kuchhain.......
19
23 587
71
46 807
54
Marburg ohne die Stadt .
12
35 606
58
73 703
53
Stadt Marburg ° . . .
14
1652
61
48 865
33
Melsungen......
Grafschaft Schaumburg
22
86020
65
58385
25
ohne die Stadt Rinteln
41
110633
03
83 101
51
Stadt Rinteln .....
8
12 424
74
10 854
45
Rotenburg......
25
54 440
69
55 244
76
Sck'üchtern......
13
13 679
88
52 921
68
Schmalkalden ohne die Stadt
8
50 222
60
58 092
68
Sradt Schmalkalden . . .
6
9 808
96
28 818
38
Witzenhausen .....
14
20954
02
62 190
81
Wolfhagen ......
19
83 918
07
51886
90
Ziegenhain ......
9
35 871
70
72 485
69
Ueberhaupt
553|1128 026
67
1037 788
20
Den höchsten Schadensaufwand erforderten die Kreise: Landkreis Cassel.....mit 194 562 Mk. 11 W Kreis Grafschaft Schaumburg „ 123 057 „ 77 „ „ Melsungen . . . . „ 86 020 „ 65 , „ Frankenberg » . . . „ 85 993 „ 12 „ " Wolfhagen . . . . „ 83 918 „ 07 „
Auf je 1000 Mark Versicherungssumme entfallen hiernach überhaupt:
an Brandsteuern .... 1 Mk. 43 Pf. ttnb
an BrandentschÄdlamure« ^ — ■ 88 ,