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griechische Flüchtlinge aus Varna, Burgas und Anchialos hierher, bin Teil von ihnen wurde hier an Land gesetzt, während die übrigen sich nach Griechenland begeben. Das ökumenische Pairiarchai rickiete an alle Kirchengemeinden des Erzbistums Koustmninopcl ein Nundschreibeu, worin ein Requiem für die verbrannten Glaubensbrüder auf den nächsten Sonntag aiigesetzl wird und alle Gläubigen aufgefordert werden, für die Toten zu beten, sich aber ruhig zu verhalten.

Sofia, 19. August. (Wiener ff. Telegr. Korresp. Bureau.) Der Ministerrai beschloß, sämtliche durch den Braud zerstörte Häuser in Anchialo noch vor dem Winter auf Staatskosten wieder aufbauen zu lassen. Eine in Philip­popel abgehaltene, sehr zahlreich besuchte allbulgarische Volks­versammlung verlief ruhig. Es wurde eine Resolution angenom­men, durch welche die bulgarische Regierung aufgefordert wird, die diplomatischen Beziehungen zu Griechenland abzubrechen, alle staatlich angesiellten Griechen zu entlassen, die griechischen Waren zu boykottieren und mit alle Miticln den Kampf gegen die Griechen zu unterstützen, bis § 23 des Berliner Vertrages erfüllt fei Mehrere Redner hoben hervor, daß die Türkei die Hauptschuld an den Zuständen in Mazedonien trage, und forderten die bulgarische Regierung auf, der Türkei deshalb den Krieg zu erklären. Nach der Versammlung fanden Sympathiekundgebungen vor dem englischen, dem russischen und dem französischen Konsulate statt. Auch in einigen Provinzstädten wurden antigrichiesche Versammlungen abgc- Halltu, die sämtlich ruhig verliefen.

Sozialpolitik.

Durch daS nunmehr veröffentlichte Gesetz betreffend die Bewilligung zur Verbesserung der Wohnungs­verhältnisse von Arbeitern, die in staatlichen Betrieben beschäftigt find, und von gering besoldeten Staats­beamten, ist für diese Zwecke wieder eine Summe von 15 Millionen Mark flüssig geworden, und es kann von den zu­ständigen Behörden die Besserung der Wohnuugsverhäünisse der staatlichen Arbeiter und Seamten in Preußen aufs neue in die Hand genommen werden. Dir bisher bewilligten Fonds waren nämlich nahezu aufgebraucht. Während daS Reich für die gleichen Zwecke erst seit einigen Jahren Mittel in den Etat einstellt, ist in Preußen schon seit längerer Zeit durch Bewilligung von Krediten mittelst besonderer Gesetze die Lösung des Wohnungsproblems gefördert worden. Nicht weniger als 74 Millionen Mark waren bis zum letzten Ge­setze bewilligt worden, so daß also der preußische Staat nun­mehr, ganz abgesehen von den im Interesse des Dienstes in | den verschiedenen Ressorts hierfür aufgewendeien Beträgen, für die Besserung der Wohnuugsvcrhältnisse von Arbeitern und : Beamten die Summe von 89 Millionen Mark hcrgcgebcn hat. An dem Verbrauch der früher bewilligten Mittel surd die einzelnen staatlichen Verwaltungen in recht verschiedenem Maße betei­ligt. Den allergrößten Tei! der verbrauchten Summe, nâm- lich etwa fünf Siebentel, hat die Eisenbahnverwaltung in Anspruch genommen, die ihrerseils wieder von dem aus sie entfallenden Betrage rund zwei Drittel zu eigenen Bauten und ein Drittel zu Darlehen für Baugenossenschaften usw. verwendete. Mit bedcuieud geringeren Summen sind Bau- und Bergverwaltung beteiligt. In den letzten vier Jahren ist in die Reihe der Verwaltungen, die Ansprüche an die be- willigten Kredite stellten, auch die Verwaltung des Innern getreten. Sie hat von diesen vier Krediten nicht weniger als 9,2 Millionen Mark erhalten, eigene Bauten allerdings weyt Lufgesühr!, sondern die ganze Summe zu Darlehen für Baugenoffenschaften verwendet. Es ist ja bekannt, daß der Minister des Innern und der Finanzminister dieser Bautätig­keit der Scannen besonderes Interesse entgegenbringen. Sieht man sich nun nach dem Ergebnis der schon seit Jahren ge­leisteten Arbeit um, so wurden mit den vor dem letzten Ge­setze bewilligten Mitteln etwas über 20 000 Wohnungen er­richtet, wovon die Hälfte etwa der Slaat selbst gebaut hat. Es ist demgemäß schon einer ganz ansehnlichen Zahl von Aroeirern und Beamten aus der Wohnungsnot geholfen. Im Durchschnitt hat dir Errichtung einer Wohnung etwa 3700 Mark gekostet. Für die int letzten Gesetze bewilligten 15 Millionen Mark werden also etwa 4000 neue Wohnungen geschaffen und wird einer dementsprechenden Zahl von Stacus- angestellren geholfen werden können.

Das Erdbeben in Südamerika.

Buenos Aires, 17. August. (Meldung der Agence Hao.) Telegramms aus Mendoza besagen, daß Teile der ch i - e n i ch e n Ortschaften Andes und Santa Rosa los Andes durch das Erdbeben zerstört worden sind. Viele Menschen seien umgekommen. Es herrscht große Furcht, da jeder Verkehr mit dem übrigen Chile abgeschnitten ist.

Berlin, 18. August. DieNordd. Allg. Ztg." schreibt: Tie RepubU? Chile ist von einem schweren Erdbeben heüngesuchr worden, über dessen Umfang und Wirkung genauere Nachrichten noch nicht vorliegen, das aber allem Anscheine nach einen großen Verlust an Menschenleben und die Vernichtung ganzer Stadtteile zur Folge hatte. Diese Kunde wwd auch in Deutschland die wärmste Teilnahme erwecken. Neben hem allgemein menschlichen Mitgefühl mit den Opfern der Katastrophe regt sich das-lebhafteste Be­dauern über die Zerstörung der Ergebnisse langjähriger Be- tätigung des Fleißes und der Tüchtigkeit, wodurch die chi- -ennche Republik, mit der Deutschland rege Verkehr-- und Handelsbeziehungen unterhält, auf der Bahn zu Wohlfahrt und Fortschritt geführt wurde.

_ Kew-Kort, 18. August. Nach einem Telegramm der .Sun" aus Lima sind viele Familien auS Valparaiso ge­flüchtet. Die Schiffe im Hafen und die Hafenanlagen selbst litten keinen Schaden. Die Straßen, die am meisten gelitten, sind die Calle de Blanco, Calle de Condell, die Calle de Esmeralda und die Avenida de las Telicias, in der die besten Wohnhäuser standen.

Rew-Kork, 18. August. Eine Meldung derAssociated 15«s" auS Sima bemgt, daß in Valparaiso zahlreiche ^er üneu durch den Einsturz von Gebäuden getötet worden «wu. ^etbeiaeiuiei ieS Militär erschoL sämtliche Leute, die

Montag zu plündern versuchten. Die Ortschaften Sinai bei Mar, Suilpique und Simnebe in der Nähe von Valparaiso sind zerstört.

Bremen, 18. August. Nach einem hier eingegangenen Privattelegramm aus "der chilenischen Hafenstadt Iquigue ist dieser Ort vom Erdbeben vollständig verschont geblieben.

Berlin, 18. August. Die D e u t s cd - U e b e r s e e i s ch e Bank in Berlin empfing von ihrer Niederlassung in Valpa­raiso, dem Banco Aleman Transailcmtic, folgende Depesche: Valparaiso. Am 17. August fand hier ein sehr starkes Erd­beben statt. Die Hälfte der Stadt von Almen dral bis zur Calle Bellavista, in der sich sowohl Privat- wie Geschäfts­häuser und Lagerräume befinden, ist zerstört. Die Beamten sind wohl. Die Bank ist intakt.

New-Kork, 18. August. Nach einer Depesche desNew Park Herold" aus Valparaiso vom 17. d. M. hat das Erd­beben vorgestern abend 8 Uhr die Stadt heimgesucht, ohne daß irgendwelche Anzeichen voraufgegangen waren und hun­derten von Menschen den augenblicklichen Tod gebracht. Viele Hunderte wurden unter den Trümmern begraben, von denen Diele den Tod in den Flammen gefunden haben. Sofort rrach dem ersten Stoß brach Feuer aus. Jeder öffentliche Verkehr hatte aufgehörk. Die Panik und der allgemeine Schrecken, die hierauf folgten, waren unbeschreiblich. Die­jenigen, welche dem Tode entronnen waren, gebärdeten sich wie wahnsinnig vor Angst und konnten den Verunglückten wenig Hilfe leisten. Das GeschäftSviertel der Stadt ist fast ganz vom Feuer zerstört. Der Brand wütet fort. Dichte Rauchwolken erfüllen die Straßen, wo die Massen der ob­dachlos Herumirrenden daS furchtbare Unheil anstarreN. AuS Santiago de Chile sind keine Nachrichten eingetroffen. Man fürchtet, daß diele Stadt dasselbe schlimme Schicksal gehabt hat wie Valparaiso. Züge sind seit dem ersten Stoß weder in dieser Stadt angekommen noch von dort abgegangen. Es fanden zwei deutlich von einander unterschiedene furchtbare Stöße statt, deren zweiter fast unmittelbar auf den ersten folgte und das Werk der Zerstörung vollendete. Die ganze Stadt schien plötzlich rückwärts und vorwärts zu schwingen. Dann folgte ein plötzlicher Ruck von so ungeheurer Gewalt, baß ganze Reihen von Häusern in wenigen Sekunden zu­sammenstürzten. Unmittelbar daraus brach im Geschüfts- viertel Feuer aus. Nock in der Nacht zum Freitag gaben die Flammen im Bella Vista-Birrke! davon Kunde, daß auch dieser Stadtteil dem Untergänge geweiht ist. In der Um­gebung bet Stadt ereigneten sich viele Erdrutschungen.

Kew-Kork, 19. August. Einem Telegramme aus Bal- paraiso zufolge mürben nm 16. d. SR. dort bis zum Abend 82 Erdstöße verspürt. Der größte Teil der Häuser ist zer­stört oder beschädig? Die Verluste werden auf 50 Millionen Dollars veranschlagt. Die Zahl der Toten soll 2000 be­tragen. Den meisten Schaden richtete das Feuer an, daS nach hem ersten Erdstöße auSbrach. Die Lebensmittel sind sehr spärlich. Ein Liter Milch kostet 2 chilenische Dollars. Die Fleischpreise sind ähnlich hoch. Die auf die Hügel und in die Wälder geflüchtete Bevölkerung leidet sehr, da die Nächte sehr kalt sind und heftiger Wind weht.

Hamburg, 18. August. Aus Meldungen, die Firmen aus Valparaiso erhielten, geht hervor, daß in allen bis­her bekannt gewordenen Fällen Deutsche bei der Katastrophe unversehrt geblieben sind.

Santiago de Chile, 18. August. Die Stadt ist seit 40 Stunden von alten Verbindungen crhMchnit'ten. âe Draht­leitungen noch Valparaiso sind nicht betriebsfähig. Ein be­rittener Bote, der Quillota erreichte, meldet, daß man die Toten in Valparaiso auf 500 schätzt, daß ein großer Teil von Valparaiso in Flammen steht, daß Wassermangel herrscht und die Eisenbahn durch Erdstürze betriebsunsähig gemacht ist. In Santiago dauern kleine Erderschülte- rungen an.

Hus aller Mell.

Großer LotierieschwrnDel. Altona, 18. August. Der auS Lübeck gebürtige Lottsriekollekteur Gustav Heinrich Fischer ist heute verhaftet worden. Fischer hatte über 100 000 Prospekte der Königsberger Geldlotterie zur Frei­legung des Königlichen Schlosses in Königsberg in die Welt geschickt mit der Aufforderung, 8,30 Mk. für jedes LoS ein­zusenden, und hat auf diese Weise etwa dreitzigtausend Mark vereinnahmt. Lose zur Lieferung hatte aber Fischer nicht. Nach seiner Verhaftung sind über 500 Briefe und Postan­weisungen auS Deutschland und Oesterreich-Ungarn einge- gelaufen. Die Zahl der Geschädigten beläuft sich auf mehrere tausend. Fischer, der in Altona ein und in Hamburg zwei Kontore gemietet hatte, benutzte für seine Manipulationen ein Postfach; er will früher in Kopenhagen ein Loiteriege- schäst betrieben haben.

Kunst und Coben.

Die Mozartferer in Salzburg. Salzburg, 18. August. Die für die Salzburger Mozartfeier von Kaiser Franz Joseph angeordnet: Aufführung von Figaros Hochzeit durch die Wiener Hofoper bedeutete einen großen künstlerischen Triumph, vor allem Gustav Mahlers, dessen musikalische Leistung über alles Lob erhaben ist. Unter den Säugern traten besonders Gutheil-Schoder als Susanne, Frau Hiuder- mann als Gräfin, Mayr als Figaro hervor. Die Deko­rationen von Professor Rollers waren doh stärkster koloristischer Wirkung und zweifellos für die künftige Ausgestaltung der Szene neue Pfade weisend. Der Beifall des übervollen Hauses war grenzenlos.

Der 3. Stenographeutag der Kurzschriftschule Stolze-Schrey, in dessen Ehrenausschuß der Reichskanzler Fürst von Bülow den Ehrenvorsitz übernommen hat, findet in Hamburg statt. Die erste Hauptversammlung, Samstag, den 25. August, nachmittags 4 Uhr im Konzerthaufe Ham­burg zu St.-Pauli, wird eine Schnlsitzuug fein, in der über den Stenographie-Unterricht an Gymnasien und Realanstalteu, kaufmännischen und Handelsschulen, Bürger- und Volksschulen und militärischen Bildungsaustalien beraten werden soll. Die Berichterstaitung über diese Fragen haben übernommen: Direktor Prof. Dr. Wetekamp - Berlin, Prof. Dr. Mmd-

30. August

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Eöln, Lehrer Claus Hell-Kiel und Skudienrat Dr. Amskl- BenSberg, der auch m der öffentlichen Festsitzung am Sonn­tag hon Vortrag überEinsatz und Gewinn bei Erlernung der Stenographie" hallen wird. Für die übrigen Hauptver- sammlungen und die ZufammeiMsifte des Vorstandes und der Scrirehmg des Sienvgraphenverbanbes Stolze - Schrey sind zahlreiche Verhandlungsgcgenstäude angemeldet worden. Nähere Auskunft erteilt der Nerbandsvorsitzende A. von Wittken - Berlin - Friedenau, Bcgaßstr. 1.

Frankfurter Theater.

Oprruhnus. Montag, 20. Aug., abends 7V» Uhr. Vor­stellung bei kleinen Preisen'Frühlingßluft." Außer Abonn. Dienstag, 21. August, abends 6V- Uhr. Lohengrin". Im Abonn. Große Preise. Mitt- ivoch, 22. August, abends 7 Uhr. Vorstellung bei kleinen Preisen.Die Fledermaus." Außer Abonn. Donnerstag, 23. August, abends 7 Uhr.Der Evangeli- mann". Im Abonn. Gewöhnl. Preise. Freitag, 24. August, abends 7 Uhr.Figaros Hochzeit". Auß. Abonn. Gewöhnl. Preise. Samstag, 25. August, abends 7 Uhr.Undine". Im Abonn. Gewöhnl. Preise. Sonntag 26. Aug., abends 7 Uhr. Neu einstudiert:Manon". Im Worin. Große Preise. Montag, 27. Aug., abends 7 Uhr.Mignon". Außer Abonn. Gewöhnl. Preise.

Schaufprelhatrs. Montag, 20. August, abends 7 Uhr. Wiederauftreten von Garda Innen:Im bunten Rock." Im Abonn. Gewöhnl. Preise. Dienstag, 21. Aug., abends 7 Uhr. Vorstellung bei kleinen Preisen.Alt- Frankfurt". Jni Abonn. Mittwoch, 22. August, obend» 7 Uhr.Ocdipus und die Sphinx." Im Abonn. Gewöhnt. Preise. Düiinerstag, 23. August, abends 77» Uhr. Volksvorstellung bei ermaß. Preisen. Heimath". Außer Abonn. Freitag, 24. August, abends 7 Uhr. Vorstellung bei kleinen Preisen.Mam­sell Nitouche." Im Worm. Samstag, 25. August, abends 7 Uhr. Zum ersten Male;Der Weg zur Hölle". Schwank in 3 Auszügen von Gustav Kadel- burg. In; Abonn. Gewöhnl. Preise. Sonntag, 26. August, nachm. 3'/s Uhr. Vorstellung bei ermäßigten Preisen.Mamsell Nitouche." Außer Monti. Abends 7 Uhr. Zum ersten Male wiederholt:Der Weg zur Hölle". Im Abonn. Gèw. Preise. Montag, 27. Aug., abends 7 Uhr.Oebipus und die Sphinx". Im Abonn. Gewöhnt. Preise.

S'eHtttmgcru

Präruisn-ObliMtionen »er Oesterr. Bo-encredit- Akt statt (BoSrnsase) vom Fahre 1880. Ziehung vom 16. August 1906. Gewinnziehnng. Ser. 1308 Nr. 99 90000 Kr., Ser. 999 Nr. 25 4000 Sri, Ser. 1716 Nr. 12, Ser. 2588 Nr. 15 je 2000 Kronen. -- Tilgungsziehung. Gezogene Serien 2 679 820 826 910 970 994 1309 1567 1688 1700 1913 2415 2457 2780 2788 2993 3314 3793. Die in diesen Ser. enthaltenen Lose werden vom 1. Dezember 1906 ab mit Kr. 200 ein gelöst. Attszahlung ab 1. Dezember 1906.

Obligationen veS Credit Foneier Cghpte»« vom Jahre 1886. Ziehung vom 16. Juli 1906.

Nr. 125 720 5000 Fr., Nr. 1823 28631 35277 36502 41511 53864 62409 68430 81975 83226 118047 129768 136750 145759 170280 188384 229006 246256 264095 290841 817133 346930 375307 379994 393864 je 1000 Fr. Aus­zahlung vom 1. August 1906 ab. (Ohne Gew.)

Gebrauchs-Muster.

Nr. 281 292. Lehrmittel für geigenähnliche Streich- Jiistrumente, beftebenb aus brückenarlig über den Saiten liegenden, in Abstufungen angeordneten dünnen Drähten. Musik-HausUnion" Weltner & Christian in Cassel, vom 8. (September 1905 ab. M. 20 229. Kl. 51e.

Nr. 283 192. Glockenförmiger. Saugapparat zur Be­handlung von Entzünduilgen des Thorax. Fa. Wilhelm Holzhauer in Marburg, Hessen, vom 14. Februar 1906 ab. H. 29 199. Kl. 30k.

Nr. 283 700. Wechselstrom - Kommutatormaschine mit kurzgeschlossener Statorwicklung. Felten & ® u i I l'e a u in e« Lüh mey er werke A kt.-G e s. in Frankfurt a. M., vom 5. Juni 1906 ab. F. 14 089. Kl. 21b.

Nr. 283 721. Lupensiänder für elektrische Meßinstru­mente. Hartmann & Br ann Akt.-Ges. in Frank­furt a. M.-Bockenheim, vom 13. Juni 1906 ab. H. 30 298. Kl. 21c.

Nr. 284 030. Führungsplatte für Schlitten an photo­graphischen Apparaten. Fa. Dr. R. ff rügen er in Frank­furt a. M., vom 18. Juni 1906 ab. ff. 28 223 Kl. 57a.

Nr. 283 570. Sichcrhcitsverschluß für Handtaschen be­stehend aus mit der Tragckelle verbundenen Riegeln. Fa. D. Heymann in Offenbach a. M., vom 20. März 1906 ab. H. 29 588. KI. 33b.

Au è z ü g e aus dem A m t s b l a t t der Königlichen R egierun g zu Cass el.

Wittgenborn und Spielberg. Im Wege bet Zwangsvollstreckung sollen die in den Gemarkungen Wittgen­born und Spielberg belegenen, im Grundbuche von Wittgen- born und Spielberg zur Zeit der Eintragung des Ser« steigerungsvermerkes auf den Namen des Bäckers Jakob E ck e r l V. (Georgs Sohu) zu Wittgenborn eingetragenen Grundstücke am 6. Oktober 1906, nachmittags 8 Uhr, durch das Königliche Amtsgericht zu Wächtersbach in der Stübing 'schen Gastwirtschaft zu Wittgenborn versteigert werben.

Schiffsbevichte.

Bremen, 17. August. Der Dampfer des Norddeutschen LloydCobleuz" ist gestern in Oporto eingetroffen.